DE3144308C2 - Maschine zum pneumatischen Verteilen von körnigem Material - Google Patents
Maschine zum pneumatischen Verteilen von körnigem MaterialInfo
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Abstract
Maschine zum pneumatischen Verteilen von körnigem Material, die einen Vorratsbehälter und eine daran angeschlossene, mit Auslaßöffnungen ausgestattete Verteilvorrichtung aufweist, der das Material aus dem Vorratsbehälter über eine bereichsweise abschaltbare Dosiervorrichtung mit Hilfe eines von einem Gebläse erzeugten Luftstromes zugeführt wird, die für jede Auslaßöffnung eine einzelne Rohrleitung enthält und in einen Mittelteil sowie zwei zumindest jeweils in zwei Teile aufgeteilte Ausleger aufgeteilt ist, die den Vorratsbehälter in ihrer Arbeitsstellung seitlich erheblich überragen und von der Arbeitsstellung in eine Transportstellung schwenkbar sind, wobei die Rohrleitungen der sich in Transportstellung befindenden Ausleger im Bereich der Schwenkachsen unterbrochen sind. Um auch bei teilweise in Transportstellung sich befindenden Auslegern weiterhin bei den übrigen an den sich in Arbeitsstellung befindlichen Auslegern angeordneten Auslaßöffnungen einen gleichmäßigen Streufächer zu gewährleisten, wenn sich zumindest ein Teil der Ausleger während des Einsatzes der Maschine in Transportstellung findet, sind vor die Öffnungen der unterbrochenen Rohrleitungen im Bereich der Schwenkachsen der Ausleger Drosselklappen schwenkbar.
Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum pneumatischen Verteilen von körnigem Material gemäß des
Oberbegriffes des Anspruches 1.
Eine derartige Maschine ist bereits durch die DE-PS 18 739 bekannt. Bei dieser Maschine sind die Ausleger
jeweils durch Übertragungsvorrichtungen mit der Dosiervorrichtung verbunden, über die jeweils die den
entsprechenden Auslegern zugeordneten Bereiche der Dosiervorrichtung beim Schwenken der Ausleger in die
Transportstellung abschaltbar sind. Wenn die Ausleger sich in Transportstellung befinden, sind die Rohrleitungen
im Bereich der Schwenkachsen unterbrochen. Das teilweise Abschalten nur der Dosiervorrichtungen und
das kurzzeitige Schwenken der Ausleger in die Tramportstellung
mag zwar beim Auftreffen der Ausleger auf Hindernisse ausreichend sein; aber das alleinige Abschalten
der Dosiervorrichtung für die sich in Transportstellung befindenden Ausleger ist jedoch keineswegs
beim Bestreuen schmaler Feldrandstreifen ausreichend, weil ein Großteil des vom Gebläse erzeugten
Luftstromes aufgrund des fehlenden Widerstandes des Luftstromes in den Rohrleitungen der sich in Transportstellung
befindenden Ausleger nun aus den öffnungen der unterbrochenen Rohrleitungen strömt, so daß ein
gleichmäßiges Ausbringen des körnigen Materials nicht mehr gewährleistet ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Maschine derart zu verbessern, daß bei teilweise
in Transportstellung sich befindenden Auslegern auch weiterhin bei den übrigen an den sich in Arbeitsstellung
befindenden Auslegern angeordneten Auslaßöffnungen ein gleichmäßiger Streufächer gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst Infolge
dieser Maßnahmen ist beim Bestreuen von schmalen Feldstreifen, auch wenn nur ein Teil der Ausleger sich in
Arbeitsstellung befindet, ein gleichmäßiges Streubild gewährleistet, weil die Drosselklappen vor den öffnungen
der Rohrleitungen den sich sonst durch die längeren Rohrleitungen ergebenden Strömungswiderstand simulieren.
In einer bevorzugten Ausführung sind die Drosselklappen mittels elastischer Elemente vor den Öffnungen
der Rohrleitungen schwenkbar angeordnet. Durch diese Maßnahme schwenken die Drosselklappen selbsttätig
vor die öffnungen, wenn die Ausleger in die Transportstellung bewegt werden. Weiterhin ist vorgesehen, daß
an den Drosselklappen Mittel zum Bewegen der Drosselklappen in die jeweiligen Außerbetriebsstellungen
angeordnet sind. Hierdurch ist sichergestellt, daß die Drosselklappen beim Schwenken der Ausleger in die
Arbeitsstellung in ihre Außerbetriebsstellung gebracht werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den Untcransprüchen, der Beispielsbeschreibung und den Zeichnungen
zu entnehmen. Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgebildete Maschine mit in Arbeitsstellung befindlichen Auslegern in der Ansieht
von hinten,
Fig.2 die gleiche Maschine mit teilweise in Transportstellung
befindlichen Auslegern zum Bestreuen schmaler Feldstreifen in gleicher Darstellungsweise,
F i g. 3 die gleiche Maschine mit in Transportstellung befindlichen Auslegern in gleicher Darstellungsweise und
F i g. 3 die gleiche Maschine mit in Transportstellung befindlichen Auslegern in gleicher Darstellungsweise und
F i g. 4 eine erfindungsgemäße Anordnung der Drosselklappen an den Auslegern in vergrößerter Darstellung
und in der Ansicht von hinten.
Die Maschine ist mit einem Vorratsbehälter 1 ausgestattet, von dem aus das im Vorratsbehälter 1 befindliche
körnige Material über eine bekannte und daher nicht näher dargestellte Dosiervorrichtung, die unter
dem Vorratsbehälter 1 angeordnet ist, einer mit Auslaßöffnungen ausgestatteten Verteilvorrichtung 2 zugeführt
wird. Die Verteilvorrichtung 2 enthält für jede Auslaßöffnung eine einzelne an ein Gebläse angeschlossene
Rohrleitung 3. Mit dem von dem Gebläse erzeue-
ten Luftstrom wird das von der Dosiervorrichtung geförderte körnige Material durch die einzelnen Rohrleitungen
3 den Auslaßöffnungen zugeführt von wo aus es in bekannter Weise in Breitverteilung auf der Bodenoberfläche
ausgebracht wird. Die die Rohrleitungen 3 aufweisende Verteilvorrichtung 2 ist in einen Mittelteil 4
und in jeweils drei Teile aufgeteilte Ausleger 5 aufgeteilt, die den Vorratsbehälter 1 in Arbeitsstellung seitlich
erheblich überragen. Die Rohrlaitungen 3 sind mit den
Auslegern 5 um in Fahrtrichtung weisende Achsen 6 schwenkbar angeordnet so daß sie in eine aufrechte
Transportstellung bringbar sind. Weiterhin sind die Rohrleitungen 3 im Bereich der Schwenkachsen 6 unterbrochen.
Die Dosiervorrichtung ist bereichsweise derart abschaltbar,
daß jeweils zumindest annähernd die den jeweils getrennt in Transportstellung bringbnren Teilen
der Ausleger 5 zugeordneten Bereiche der Dosiervorrichtung abzuschalten sind. Hierdurch lassen sich auch
schmale Feldstreifen so bestreuen, daß weder Feldstreifen doppelt bestreut werden noch daß über den Feldrand
hinaus gestreut werden muß.
Vor die Öffnungen 7 der unterbrochenen Rohrleitungen
3 sind im Bereich der Schwenkachsen 6 der Ausleger 5 jeweils Drosselklappen 8 schwenkbar. Diese Drosseiklappen
8 erhalten den erforderlichen Gegendruck in den verkürzten Rohrleitungen 3, der dem durch die in
Transportstellung befindlichen und in den Auslegern 5 angeordneten Rohrleitungen 3 bedingten Strömungswiderstand
entspricht, aufrecht, damit durch die übrigen Auslaßöffnungen für die verringerte Arbeitsbreite ein
gleichmäßiges Streubild gewährleistet ist
Die Drosselklappen 8 sind jeweils gegenüber den Schwenkachsen 6 der Ausleger 2 angeordnet, damit sie
durch Einwirkung eines als Zugfeder 9 ausgebildeten elastischen Elementes selbsttätig vor die öffnungen 7
der Rohrleitungen 3 schwenken, wenn die jeweiligen Teile der Ausleger 5 sich in Transportstellung befinden.
Die Drosselklappen 8 weisen jeweils eine derartige Größe auf, daß sie die öffnungen 7 der jeweils nebeneinander
in den Auslegern 5 bzw. in dem Mittelteil 4 angeordneten Rohrleitungen 3 abdecken.
Die Ausleger 5 gemäß der F i g. 1 befinden sich alle in Arbeitsstellung. In dieser Stellung der Ausleger 5 wird
die maximale Arbeitsbreite der Maschine erreicht, und sämtliche Drosselklappen 8 befinden sich in der dargestellten
Außerbetriebsstellung 8', welche in F i g. 4 durch strichpunktierte Linien wiedergegeben ist.
In der F i g. 2 befinden sich die beiden äußeren Teile 5'
und 5" in der Transportstellung. Gleichzeitig ist die Drosselklappe 8 selbsttätig in ihre Betriebsstellung 8"
vor den öffnungen 7 der Rohrleitungen 3 geschwenkt, um den Gegendruck in den außer Betrieb befindlichen
Rohrleitungen 3 aufrechtzuerhalten. Außerdem sind in bekannter Weise die den in Transportstellung befindlichen
Auslegerteilen 5' und 5" zugeordneten Bereiche der Dosiervorrichtung abgeschaltet worden, damit den
in diesen Auslegerteilen 5' und 5" angeordneten Rohrleitungen 3 kein Material mehr zugeführt werden kann.
In der Fig.3 befindet sich der Ausleger 5 vollkommen
in der Transportstellung, und vor den öffnungen 7 befindet sich nunmehr ebenfalls die Drosselklappe 8 in
Bctriebsstellung, um den Gegendruck in den Rohrleitungen 3 des Mittelteiles 4 und des anderen nicht dargestellten
Auslegers 5 konstant zu halten.
An den Drosselklappen 8 sind die bogenförmigen Mittel 10 angeordnet, durch welche die Drosselklappen
wieder in die Außerbetricbsstellung 8' gebracht werden können.
Durch die erfindungsgemäße Maschine können somit sowohl breite als auch schmalere Feldstreifen mit einer
gleichmäßigen Streustärke bestreut werden, wobei die Auslegerbreite zumindest annähernd gleich der Streubreite
ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Maschine zum pneumatischen Verteilen von körnigem Material, die einen Vorratsbehälter und
eine daran angeschlossene, mit Auslaßöffnungen ausgestattete Verteilvorrichtung aufweist, der das
Material aus dem Vorratsbehälter über eine bereichsweise abschaltbare Dosiervorrichtung mit Hilfe
eines von einem Gebläse erzeugten Luftstromes zugeführt wird, die für jede Auslaßöffnung eine einzelne
Rohrleitung enthält und in einen Mittelteil sowie zwei zumindest jeweils in zwei Teile aufgeteilte
Ausleger aufgeteilt ist, die den Vorratsbehälter in ihrer Arbeitsstellung seitlich erheblich überragen
und von der Arbeitsstellung in eine Transportstellung schwenkbar sind, wobei die Rohrleitungen der
sich in Transportstellung befindenden Ausleger im Bereich der Schwenkachsen unterbrochen sind, d a durch
gekennzeichnet, daß sich zumindest ein Teil der Ausleger (5) während des Einsatzes der
Maschine in Transportstellung befindet und daß vor die öffnungen (7) der unterbrochenen Rohrleitungen
(3) im Bereich der Schwenkachsen (6) der Ausleger (5) Drosselklappen (8) schwenkbar sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselklappen (8) jeweils gegenüber
den Schwenkachsen (6) der Ausleger (5) angeordnet sind.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselklappen (8) mittels elastischer
Elemente (9) vor die öffnungen (7) der Rohrleitungen
(3) schwenkbar sind.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Elemente als Zugfedern
(9) ausgebildet sind.
5. Maschine nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet,
daß die elastischen Elemente als Blattfedern ausgebildet sind.
6. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselklappen (8) durch die
sich in Arbeitsstellung befindenden Ausleger (5) in ihre Außerbetriebsstellung (8') bringbar sind.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Drosselklappen (8) Mittel (10)
zum Bewegen der Drosselklappen (8) in die jeweiligen Außerbetriebsstellungen (8') angeordnet sind.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für alle öffnungen (7) der Rohrleitungen
(3) jeweils eine gemeinsame Drosselklappe (8) vorgesehen ist.
9. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Öffnung (7) der Rohrleitungen
(3) jeweils eine Drosselklappe vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813144308 DE3144308C2 (de) | 1981-11-07 | 1981-11-07 | Maschine zum pneumatischen Verteilen von körnigem Material |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813144308 DE3144308C2 (de) | 1981-11-07 | 1981-11-07 | Maschine zum pneumatischen Verteilen von körnigem Material |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3144308A1 DE3144308A1 (de) | 1983-05-19 |
| DE3144308C2 true DE3144308C2 (de) | 1986-05-22 |
Family
ID=6145884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813144308 Expired DE3144308C2 (de) | 1981-11-07 | 1981-11-07 | Maschine zum pneumatischen Verteilen von körnigem Material |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3144308C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3335806C2 (de) * | 1983-10-01 | 1986-01-02 | Rauch Landmaschinenfabrik GmbH, 7573 Sinzheim | Vorrichtung zum Streuen von schüttfähigem Gut |
-
1981
- 1981-11-07 DE DE19813144308 patent/DE3144308C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3144308A1 (de) | 1983-05-19 |
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