DE3144628C2 - - Google Patents
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- H01S5/22—Structure or shape of the semiconductor body to guide the optical wave ; Confining structures perpendicular to the optical axis, e.g. index or gain guiding, stripe geometry, broad area lasers, gain tailoring, transverse or lateral reflectors, special cladding structures, MQW barrier reflection layers having a ridge or stripe structure
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- H01S5/2275—Buried mesa structure ; Striped active layer mesa created by etching
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Heterostruktur-Halb
leiterlaser.
Es ist bereits eine Leuchtdiodenanordnung bekannt
(US-PS 36 11 069), bei der ein einziges Halbleiterelement
zur gleichzeitigen Abgabe einer Mehrzahl von Lichtstrah
len unterschiedlicher Wellenlänge verwendet ist. Bei die
ser bekannten Anordnung werden zwei dicht nebeneinander
liegende Lichtstrahlen mit verschiedenen Farben gleich
zeitig abgegeben. Diese Anordnung
eignet sich jedoch nicht ohne weiteres für den Einsatz
in einem Halbleiterlaser.
Es ist ferner ein Halbleiterlaser vom 2-Wellenlängen-Typ
bekannt (Zeitschrift "Applied Physics Letters" 35 (8),
15. 10. 1979, Seite 588), bei dem zwar von zwei aktiven
Schichten zwei Lagerstrahlen unterschiedlicher Wellenlänge abgegeben werden, die in
dessen nicht ohne weiteres in ein optisches Faserbündel
gleichzeitig eingeleitet werden können. Überdies lassen
sich die betreffenden Laserstrahlen nicht ohne weiteres unabhängig voneinander
modulieren.
Es ist schließlich auch schon ein Halbleiterlaser
bekannt (Zeitschrift "Applied Physics
Letters" 36 (1980), No. 6, Seiten 441 bis 443), der
eine sogenannte Multi-Wellenlängen-Schwingung von
Laserstrahlen ermöglicht. Dieser bekannte Laser erlaubt
jedoch nicht, individuell verschiedene Wellenlängen
der Strahlen zu modulieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Halbleiterlaser zu schaffen, der zwei voneinander unabhängige Laserstrahlen (beispielsweise unterschiedlicher Frequenz) emittiert, die getrennt modulierbar und in eine gemeinsame Glasfaser einkoppelbar sind.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch
die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale.
Im Hinblick auf den Halbleiterlaser gemäß der Erfindung
ist zwar anzumerken, daß die bei diesem verwendete
Anordnung der drei Elektroden und die Bandabstände
auch bei dem zuletzt betrachteten Halbleiterlaser
vorhanden sind. Diese Maßnahmen genügen jedoch noch
nicht, um die vorteilhaften Eigenschaften zu erzielen,
die der Halbleiterlaser gemäß der Erfindung mit sich
bringt.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen. Im Hinblick auf die Unteran
sprüche ist anzumerken, daß in den Ansprüchen 5
bis 13 zwar Materialien angegeben sind, wie sie bei
Halbleiterlasern allgemein üblich sind. Die Verwendung
derartiger Materialien bei dem vorliegenden Halbleiter
laser hat sich jedoch als besonders vorteilhaft er
wiesen.
Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend
beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Schnittansicht eines die Erfindung
verkörpernden Halbleiterlasers, unter Veran
schaulichung der Verbindung der einzelnen
Elektroden mit Speisespannungsquellen.
Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht eines die Erfindung
verkörpernden Halbleiterlasers, der eine be
sonders bevorzugte Anordnung aufweist, wobei
die Verbindung der entsprechenden Elektroden
mit den Speisespannungsquellen veranschaulicht
ist.
Fig. 3 zeigt in einem Diagramm die Beziehung zwischen
einem Gleichstrom, der über die vorgeschrie
benen Elektroden gemäß Fig. 1 geleitet wird,
und der Lichtabgabe.
Fig. 4 zeigt Spektren des von verschie
denen aktiven Schichten abgegebenen Laser
lichtes für den Fall, daß ein vorgeschriebener
Gleichstrom über die festgelegten Elektroden
gemäß Fig. 1 geleitet wird.
Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht eines Halbleiter
lasers gemäß einer weiteren Ausführungs
form der Erfindung, wobei der Anschluß der
entsprechenden Elektroden an den Speisespan
nungsquellen veranschaulicht ist.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
ein Halbleiterlaser gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung erläutert. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist ein
laminierter Schichtenkörper 2 in einem vorgeschrie
benen Bereich der Hauptfläche eines Halbleitersubstrats
1 gebildet. In dem vorgeschriebenen Bereich der Haupt
fläche des Halbleitersubstrats 1 ist ein laminierter
Vergrabungsschichtenkörper 3 in
einem solchen Zustand gebildet, daß er die Seitenwand
des zuvor erwähnten laminierten Schichtenkörpers 2 um
gibt.
Das Halbleitersubstrat 1 ist vom p-Typ;
es besteht aus Verbindungen der Gruppen III
und V des periodischen Systems der Elemente, wie InP
oder GaAs.
Der laminierte Schichtenkörper 2 wird dadurch gebil
det, daß durch eine Flüssigkeits- oder Gasphase eine
erste Überzugsschicht 2 a, eine erste aktive Schicht 2 b,
eine zweite Überzugsschicht 2 c, eine zweite aktive
Schicht 2 d und eine dritte Überzugsschicht 2 c auf der
Hauptfläche des Halbleitersubstrats 1 übereinander
wachsen, und zwar von der betreffenden Oberfläche aus
gezählt.
Die erste Überzugsschicht 2 a und die dritte Überzugs
schicht 2 e sind Halbleiterschichten vom p-Typ, die
aus demselben Material hergestellt sind wie das Halb
leitersubstrat 1. In dem Fall, daß das Halbleitersub
strat 1 aus InP-Kristallen gebildet ist, sind die
erste aktive Schicht 2 b und die zweite aktive Schicht
2 d sodann aus quaternären Kristallen von GaInAsP ge
bildet. In dem Fall, daß das Halbleitersubstrat 1 aus
GaAs gebildet ist, sind die ersten, zweiten und
dritten Überzugsschichten aus GaAlAs gebildet, und
die ersten und zweiten aktiven Schichten sind aus
GaAs oder aus GaAlAs gebildet. Die zweite Überzugs
schicht 2 c, die zwischen der ersten aktiven Schicht 2 b
und der zweiten aktiven Schicht 2 d eingefügt ist, ist
eine Halbleiterschicht vom n-Typ, die aus demselben
Material hergestellt ist wie das Halbleitersubstrat 1.
Eine beispielsweise durch eine Siliciumdioxid-(SiO2)-
Schicht, eine Aluminiumoxidschicht (Al2O3) oder durch
eine Siliciumnitrid-(Si3N4)-Schicht gebildete Maske
wird auf der die oberste Schicht des laminierten Schich
tenkörpers 2 bildenden dritten Überzugsschicht 2 e bei
spielsweise durch eine Zerstäubungs- oder chemische
Dampfablagerung (CVD) geformt. Nachdem auf die Maske
durch ein photolithographisches Verfahren ein Muster
aufgebracht ist, erfoglt ein Ätzen, um die ersten bis
dritten Überzugsschichten 2 a, 2 c, 2 e sowie die ersten
und zweiten aktiven Schichten 2 d, 2 b zurückzubehalten,
d. h. alle diejenigen Schichten, die unter der Maske
liegen. Dadurch wird ein laminierter Schichtenkörper 2
erzeugt ( Fig. 2).
Eine erste Halbleiterschicht 3 a, eine zweite Halblei
terschicht 3 b, eine Halbleiter-Elektrodenschicht 3 c,
eine dritte Halbleiterschicht 3 d und eine vierte Halb
leiterschicht 3 e werden dadurch übereinandergeschich
tet, daß in einer Flüssigkeits- oder Gasphase ein
Aufwachsen auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers 1
erfolgt. Dadurch wird ein aus vergrabenen
Schichten bestehender, laminierter Schichtenkörper 3
geschaffen.
Die Halbleiterelektrodenschicht 3 c ist in ihrer Dicke
so festgelegt, daß sie weit
gehend die Seitenwand der zweiten Überzugsschicht 2 c
berührt, um einen Stromweg zu schaffen. Diese Halb
leiterelektrodenschicht 3 c ist vom n-Leitfähigkeits
typ, der zum Leitfähigkeitstyp des Halbleitersubstrats
1 entgegengesetzt ist, und
beispielsweise aus
GaInAsP, InP, GaAs oder GaAlAs gebildet. In dem Fall,
daß die Halbleiterelektrodenschicht 3 c aus
GaInAsP besteht, schreitet das Ätzen ein wenig
auf deren Oberfläche
fort, wenn ein Teil der zweiten Vergrabungsschicht 3 d,
3 e, die aus InP gebildet ist, weggeätzt wird, um die
später noch zu beschreibende dritte Elektrode 6 zu
schaffen.
Die Halbleiterelektrodenschicht 3 c weist eine Träger
dichte von etwa 2 · 1018 cm-3 auf, was bedeutet, daß
sie einen niedrigen spezifischen Widerstand von
0,003 Ohm · cm hat. Diese Elektrodenschicht spielt
die Rolle eines Stromweges. Die ersten und zweiten
aktiven Schichten 2 b, 2 d weisen eine schmale verbotene
Bandlücke auf, während die Halbleiterelektrodenschicht
3 c eine breitere verbotene Bandlücke aufweist. Demge
mäß hat diese Halbleiterelektrodenschicht 3 c vor
zugsweise einen kleineren Brechungsindex als die
ersten und zweiten aktiven Schichten 2 b, 2 d. In dem
Fall sind die folgenden
Vorteile gewährleistet, sofern die Halbleiter
elektrodenschicht 3 c die ersten und zweiten aktiven
Schichten 2 b, 2 d aufgrund von Fehlern bei der Her
stellung eines Halbleiterelements berühren sollte.
Dann kann nämlich die Halbleiterelektroden
schicht 3 c wirksam einen Stromweg und einen Lichtweg
abschalten. Sogar dann, wenn die Halbleiterelektroden
schicht 3 c lediglich die zweite Überzugsschicht vollständig be
rührt, ist es möglich, einen Verlust bzw. ein
Leck von Licht von den ersten und zweiten aktiven
Schichten 2 b, 2 d wirksam zu verhindern.
Der laminierte Schichtenkörper 3 umfaßt
die Halbleiterelektrodenschicht 3 c, eine erste
Vergrabungsschicht 3 a, 3 b, welche
die Unterseite der Halbleiterelektroden
schicht 3 c berührt, und eine zweite
Vergrabungsschicht 3 d, 3 e, welche
die Oberseite der Halbleiterelektrodenschicht
3 c berührt. Die erste
Vergrabungsschicht 3 a, 3 b ist durch eine erste Halb
leiterschicht 3 a vom n-Typ und durch eine zweiten Halb
leiterschicht 3 b vom p-Typ gebildet, wobei zwischen
diesen Schichten ein pn-Übergang gebildet ist. Die
zweite Vergrabungsschicht 3 d, 3 e be
steht aus einer dritten Halbleiterschicht 3 d vom p-Typ und
aus einer Halbleiterschicht 3 e vom n-Typ. Diese beiden
Schichten bilden einen pn-Übergang. Im Idealfall soll,
wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist, die
erste Vergrabungsschicht 3 a, 3 b so aus
gebildet sein, daß sie die erste Überzugsschicht 2 a und die
erste aktive Schicht 2 b berührt, und die
zweite Vergrabungsschicht 3 d, 3 e soll so aus
gebildet sein, daß sie die zweite aktive Schicht 2 d und
die dritte Überzugsschicht 2 e berührt. In dem Fall,
daß ein Strom durch die Halbleiterelektrodenschicht
3 c fließt, wirken die obenerwähnten pn-Übergänge
in der Weise, daß sie den Strom durch die erste
Vergrabungsschicht 3 a, 3 b und die zweite
Vergrabungsschicht 3 d, 3 e beschränken,
indem die Sperrvorrichtung der pn-Übergänge ausge
nutzt wird. Die erste und die zweite
Vergrabungsschicht 3 a, 3 b und 3 d, 3 e wirken außerdem in
der Weise, daß sie einen Laserstrahl auf die entspre
chenden ersten und zweiten aktiven Schichten 2 b, 2 d
begrenzen.
In dem Fall, daß die Halbleiterelektrodenschicht 3 c
aus GaInAsP besteht, werden die beiden
Vergrabungsschichten 3 a, 3 b und 3 d, 3 e aus
InP gebildet. In dem Fall, daß die Halb
leiterelektrodenschicht 3 c aus GaAs- oder GaAlAs besteht,
werden die beiden Vergrabungsschichten
3 a, 3 b und 3 d, 3 e aus GaAlAs
gebildet.
In dem Fall, daß das Halbleiterlaser
aus dem GaAs/GaAlAs-System gebildet
ist und daß die beiden Vergrabungsschichten
3 a, 3 b und 3 d, 3 e aus GaAlAs gebildet
sind, ist es möglich, einen Stromfluß in die
Vergrabungsschichten 3 a, 3 b und 3 d, 3 e durch eine
einen hohen Widerstand aufweisende Schicht zu ver
hindern, die aus GaAlAs gebildet ist, und zwar sogar
ohne daß die beiden Vergrabungsschichten
3 a, 3 b und 3 d, 3 e pn-Übergänge bilden.
In dem Fall, daß das Halbleiterelement aus InP/GaInAsP
gebildet ist, können die beiden
Vergrabungsschichten 3 a, 3 b und 3 d, 3 e aus einer Halbleiterschicht
mit einem hohen spezifischen Widerstand gebildet sein.
Die vierte Halbleiterschicht 3 e sowie die dritte Halb
leiterschicht 3 d sind teilweise weggeätzt, um einen
Teil der Oberfläche der Halbleiterelektrodenschicht 3 c
freizulegen. Wenn der laminierte Schichtenkörper 2 und
der laminierte Schichtenkörper 3 jeweils in
der oben beschriebenen Weise aufgebaut sind, dann
wird vorzugsweise die Gitterkonstante der Halbleiter
elektrodenschicht 3 c so gewählt, daß sie mit jener der
ersten, zweiten und dritten Überzugsschichten 2 a, 2 c,
2 e und der beiden Vergrabungsschichten 3 a,
3 b sowie 3 d, 3 e übereinstimmt.
Die ersten und zweiten aktiven Schichten 2 b, 2 d weisen
jeweils eine schmalere verbotene Bandlücke auf als
die ersten bis dritten Überzugsschichten 2 a, 2 c, 2 e
und die Vergrabungsschichten
3 a, 3 b und 3 d, 3 e. Ferner weisen die aktiven
Schichten einen höheren Berechnungsindex auf
als die gerade aufgeführten Schichten, wodurch die
Führung der Laserstrahlen erleichtert
ist.
Die erste Elektrode 4 ist auf der freigelegten Ober
fläche der obersten dritten Überzugsschicht 2 e des
laminierten Schichtenkörpers 2 aufgebracht. Die
zweite Elektrode 5 ist an der Rückseite des Halblei
tersubstrats 1 befestigt. Die dritte Elektrode 6 ist
auf der freigelegten Oberfläche der Halbleiterelek
trodenschicht 3 c aufgebracht.
Die erste Speisespannungsquelle 7 ist zwischen der
ersten Elektrode 4 und der dritten Elektrode 6 ange
schlossen. In diesem Falle wird die erste
Elektrode 4 mit Pluspotential
und die dritte Elektrode 6 mit
Minuspotential verbunden.
Eine zweite Speisespannungsquelle 8 ist zwischen der
zweiten Elektrode 5 und der dritten Elektrode 6 ange
schlossen. In diesem Falle wird die zweite
Elektrode 5 mit Pluspotential verbunden,
und die dritte Elektrode 6
mit Minuspotential.
Die Seiten negativen Potentials der
ersten und zweiten Speisespannungsquellen 7 und 8
sind geerdet bzw. liegen an Masse. Die zuvor gegebene
Beschreibung bezieht sich auf den Fall, daß das Halb
leitersubstrat 1 vom p-Leifähigkeitstyp ist. Das
Halbleitersubstrat 1 kann jedoch auch vom n-Leitfähig
keitstyp sein. Es dürfte in diesem Fall einzusehen sein,
daß es dann ratsam ist, daß sämtliche Schichten vom
entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp bezogen auf den
bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform vorgesehe
nen Leitfähigkeitstyp sind.
Nunmehr wird ein die Erfindung verkörpernder Halbleiter
laser beschrieben, der in der oben beschriebenen Weise
aufgebaut ist. In dem Fall, daß die erste Speise
spannungsquelle 7 einen vorgeschriebenen Strom über
die erste Elektrode 4 und die dritte Elektrode 6 ab
gibt, wird der Strom von der ersten
Elektrode 4 zu der dritten Elektrode 6 hin durch die
dritte Überzugsschicht 2 e, die zweite aktive Schicht
2 d, die zweite Überzugsschicht 2 c und die Halbleiter
schicht 3 c der Reihe nach weitergeleitet. In dem Fall,
daß die zweite Speisespannungsquelle 8 einen vorge
schriebenen Strom über die zweite Elektrode 5 und die
dritte Elektrode 6 abgibt, wird der Strom
von der zweiten Elektrode 5 zu der dritten
Elektrode 6 hin durch das Halbleitersubstrat 1, die
erste Überzugsschicht 2 a, die erste aktive Schicht 2 b,
die zweite Überzugsschicht 2 c und die Halbleiter
elektrodenschicht 3 c der Reihe nach geleitet.
In dem Fall, daß durch die zuvor erwähnten beiden
Stromwege Strom geleitet wird, wirkt die Halbleiter
schicht 3 c nicht nur als gemeinsame Elektrode mit
einem niedrigen spezifischen Widerstand, sondern sie
wirkt auch als eine Schicht, die das Licht
und den Strom begrenzt.
Die beiden Vergrabungsschichten 3 a, 3 b
und 3 d, 3 e beschränken den Durchtritt des Stroms in andere
als die obenerwähnten beiden Stromwege, und
zwar aufgrund der in Sperrichtung gepolten
pn-Übergänge. Die beiden
aktiven Schichten 2 b, 2 d sind
von den Vergrabungsschichten
3 a, 3 b und 3 d, 3 e umgeben, die einen kleineren
Brechungsindex als die aktiven Schichten 2 b, 2 d auf
weisen, oder von der Halbleiterelektroden
schicht 3 c. Durch den Strom von der
ersten Elektrode 4 zu der dritten Elektrode 6
können daher Laserstrahlen von der zweiten
aktiven Schicht 2 d bei einem niedrigen Schwellwert
strom erzeugt werden. In entsprechender Weise können
durch den Strom von
der zweiten Elektrode 5 zu der dritten Elektrode 6
Laserstrahlen von der
ersten aktiven Schicht 2 b bei einem niedrigen Schwell
wertstrom erhalten werden.
Ein Halbleiterlaser, der die Erfindung verkörpert, und
der vom sog. vergrabenen Typ ist, ermöglicht die
kontinuierliche Erzeugung von Laserstrahlen bei Zimmer
temperatur. In dem Fall, daß die
aktiven Schichten 2 b und 2 d
eine Dicke von beispiels
weise etwa 0,3 µm und eine Breite
von beispielsweise 4 µm aufweisen, ist
Einzelnockenbetrieb des Lasers gewährleistet.
In dem Fall, in dem die aktiven
Schichten 2 b, 2 d unterschiedliche Kristallzusammen
setzungen aufweisen, ist die Möglichkeit gegeben, zwei
Laserstrahlen mit unterschiedlichen Wellenlängen zu
erzeugen. Wenn die aktiven Schichten 2 b und 2 d die
selbe Kristallzusammensetzung aufweisen, werden
Laserstrahlen mit derselben Wellenlänge erzeugt.
Die zweite Überzugsschicht 2 c, die zwischen der ersten
aktiven Schicht 2 b und der zweiten aktiven Schicht 2 d
eingefügt ist, weist eine verminderte Dicke
von 2 bis 4 µm auf. Dadurch können zwei unab
hängig voneinander erzeugte Laserstrahlen gleichzeitig
in eine optische Multimode-Faser eingeführt werden,
deren Kerndurchmesser beispielsweise etwa 50 µm be
trägt.
Nunmehr werden unter Bezugnahme auf Fig. 3 und 4 die
Laserstrahl-Schwingungseigenschaften eines die Erfin
dung verkörpernden Halbleiterlasers
erläutert.
Ein Halbleitersubstrat 1, wie es in Fig. 1 ver
anschaulicht ist, besteht konkret aus mit Zn dotiertem
p-InP mit einer Dicke von 80 µm und
einer Trägerdichte von 5 · 1018 cm-3. Die erste Über
zugsschicht 2 a des laminierten Schichtenkörpers 2 be
steht aus mit Zn dotiertem p-InP
mit einer Dicke von etwa 1,5 µm und einer Trägerdichte
von 7 · 10-17 cm-3. Die auf der ersten Überzugsschicht
2 a abgelagerte erste aktive Schicht 2 b besteht aus
Ga x In1 - x As y P1 - y (x = 0,26;
y = 0,56) mit einer Dicke von etwa 0,15 µm.
Die zweite Überzugsschicht 2 c besteht aus mit Te do
tiertem n-InP-Kristallen mit einer Dicke von
etwa 3 µm und einer Trägerdichte von 5 · 1017 cm-3.
Die auf der zweiten Überzugsschicht 2 c abgelagerte
zweite aktive Schicht 2 d besteht aus
Ga x In1 - x As y P1 - y (x = 0,42; y = 0,88) mit
einer Dicke von etwa 0,13 µm. Die dritte Überzugs
schicht 2 c, die auf der zweiten aktiven Schicht 2 d
liegt, besteht aus mit Zn dotiertem n-InP
mit einer Dicke von etwa 2,5 µm und einer
Trägerdichte von 1 · 1018 cm-3.
In dem Fall, daß der laminierte Schichtenkörper 2
durch eine Ätzlösung selektiv geätzt wird, ist es
zweckmäßig, dieses Mesa-Ätzen so weit
durchzuführen, daß die freigelegte Oberfläche
des Halbleitersubstrats 1 etwa 0,35 µm tiefer liegt als die
erste Überzugsschicht
2 a. Die auf
der Oberfläche des Halbleitersubstrats 1 abge
lagerte erste Halbleiterschicht 3 a besteht aus mit Zn
dotiertem p-InP mit einer Dicke von
etwa 1 µm und einer Trägerdichte von etwa 7 · 1017 cm-3.
Die auf der Oberfläche
der ersten Halbleiterschicht 3 a aufgebrachte zweite
Halbleiterschicht 3 b besteht aus mit Zn dotiertem
p-InP mit einer Dicke von 1 µm und
einer Trägerdichte von 7 · 1017 cm-3. Die auf die
zweite Halbleiterschicht 3 b aufgebrachte Halbleiter
elektrodenschicht 3 c besteht aus
n-Ga x In1 - x As y P1 - y (x = 0,17; y = 0,38) mit
einer Trägerdichte von 7 · 1018 cm-3. Die auf der
Halbleiterelektrodenschicht 3 c aufgebrachte dritte
Halbleiterschicht 3 d besteht aus mit Zn dotiertem
p-InP mit einer Dicke von etwa
1,5 µm und einer Trägerdichte von 4 · 1017 cm-3. Die
vierte Halbleiterschicht 3 e, die auf der dritten Halb
leiterschicht 3 d abgelagert ist, besteht aus mit Te
dotiertem n-InP mit einer Dicke von
etwa 1 µm, wobei Te mit einer Trägerdichte von
3 · 1017 cm-3 hinzugefügt ist. In dem Fall, daß das
Halbleitersubstrat über den Mesa-Bereich hinausgehend um etwa
0,35 µm weggeätzt ist und daß die entsprechenden
Schichten die obenerwähnte Dicke aufweisen, ist es
sodann möglich, einen bevorzugten Aufbau
sicherzustellen, bei dem sich die erste Überzugsschicht 2 a
und die erste aktive Schicht 2 b die erste
Vergrabungsschicht 3 a, 3 b berühren.
Die dritte Überzugsschicht 2 c berührt dabei die Halb
leiterelektrodenschicht 3 c, und die zweite aktive
Schicht 2 b sowie die dritte Überzugsschicht 2 e berühren
die zweite Vergrabungsschicht 3 d, 3 e.
Die obenerwähnten Schichten
sind bei einer Tempreatur von 590° bis 605°C mittels Flüssigphasen-Epitaxie herge
stellt worden, wozu ein Verschiebeschiff verwendet
wird. Das Mesa-Ätzen des laminierten Schichtenkörpers
2 mit den ersten und zweiten aktiven Schichten 2 b, 2 d
ist in einer Brom-Methanol-Lösung unter Aufbringung
einer Maske aus Siliciumdioxid durchge
führt worden, die in einer Breite von 10 µm durch
Zerstäubung hergestellt worden ist.
Die auf der dritten Überzugsschicht 2 e abgelagerte
erste Elektrode 4 besteht aus einer Gold-Zinn-
Legierung mit einem Mischungs-Gewichtsverhältnis von
90 : 10. Die zweite Elektrode 5, die auf der Rückseite
des Halbleitersubstrats 1 angebracht ist, besteht aus
einer Gold-Zinn-Legierung mit einem Mischungs-Gewichts
verhältnis von 90 : 10. Nachdem die vierte
Halbleiterschicht 3 e und die dritte Halbleiterschicht
3 d teilweise durch starke Salzsäure weggeätzt sind, ist
die Oberfläche
der Halbleiterelektrodenschicht 3 c freigelegt. Die
auf der freigelegten Oberfläche der Halbleiterelektro
denschicht 3 c gebildete dritte Elektrode 6 besteht aus
einer Gold-Germanium-Nickel-Legierung im Mischungs-
Gewichtsverhältnis von 90 : 5 : 5. Die Mesa-
Ätzung wird so durchgeführt, daß die erste aktive Schicht 2 b
eine Breite W von 4 µm aufweist und die zweite
aktive Schicht 2 d eine Breite W
von 7 µm. Wird mit einer trocke
nen Ätzung gearbeitet, beispielsweise mit einer
Elektronenstrahl-Ätzung anstelle einer
Brom-Methanol-Lösung, so ergibt sich für die
aktiven Schichten 2 b, 2 d nahezu dieselbe
Breite. Der in der oben beschriebenen
Weise aufgebaute Halbleiterlaser wurde zu einem Element
geformt, dessen Hohlraumlänge 200 µm und dessen Breite
400 µm betrug. Die Rückseite des in diesem Element ent
haltenen Halbleitersubstrats 1 wurde an der Oberfläche
einer mit Metall überzogenen Diamanten-Wärmesenke mit
tels eines Gold-Zinn-Lötmittels befestigt.
Nunmehr werden unter Bezugnahme auf Fig. 3 und Fig. 4 die
Eigenschaften des Halbleiterlasers
beschrieben, der gemäß den
obigen Ausführungen aufgebaut wurde.
Die Wärmesenke wurde auf einer Temperatur von 26°C
gehalten. Die zweite Speisespannungsquelle 8 wurde
so betrieben, daß ein Gleichstrom von der
zweiten Elektrode 5 zu der dritten Elektrode 6 floß.
Dadurch erzeugte die erste aktive Schicht
2 b, wie dies durch die Kurve a in Fig. 3 veranschau
licht ist, Laserstrahlung oberhalb eines Schwellwertstromes
von 43 mA und bei einer Wellenlänge von 1,28 µm. Wenn demgegenüber
die erste Speisespannungs
quelle 7 betrieben wurde, erzeugte die zweite
aktive Schicht 2 d Laserstrahlung oberhalb eines
Schwellwertstromes von 61 mA und bei einer Wellenlänge von
1,56 µm, vergl. Kurve b in Fig. 3.
Bei einem Gleichstrom
von 58 mA von der ersten Elektrode 4 zu der dritten
Elektrode 6 und außerdem einem Gleichstrom
von der zweiten Elektrode 5 zu der dritten
Elektrode 6 erzeugte die erste
aktive Schicht 2 b Laserstrahlung oberhalb eines Schwellwert
stromes von 49 mA. Bei einem Gleichstrom von
40 mA von der zweiten Elektrode 5 zur dritten Elek
trode 6 und außerdem einem Gleich
strom von der ersten Elektrode 4 zur dritten Elek
trode 6 erzeugte die zweite aktive Schicht
2 d Laserstrahlung oberhalb eines Schwellwertstromes von 70 mA.
In dem Fall, daß bei einer Zimmertemperatur
von 25°C ein Gleichstrom von 55 mA von der zweiten
Elektrode 5 an die dritte Elektrode 6 abgegeben wurde
und daß ein Gleichstrom von 77 mA von der ersten Elek
trode 4 an die dritte Elektrode 6 abgegeben wurde,
gab die erste aktive Schicht 2 b Laserstrahlung mit
1,2 mW bei einer Wellenlänge ab, die im Bereich von
etwa 1,27 µm bis etwa 1,28 µm lag, wie dies die Kurve
c in Fig. 4 veranschaulicht. Zu diesem Zeitpunkt gab
die zweite aktive Schicht 2 d Laserstrahlung mit 0,9 mW
bei einer Wellenlänge ab, die im Wellenlängenbereich von
etwa 1,55 µm bis 1,57 µm lag, wie dies die Kurve d
in Fig. 4 veranschaulicht.
Bei einem Gleichstrom von 66 mA von der ersten Elektrode
4 zur dritten Elektrode 6 und
einem Gleichstrom von 45 mA von der zweiten Elektrode 5
zur dritten Elektrode 6
sowie einem Signalstrom von 100 MBit/s (Ampli
tude: 30 mA) zwischen der zweiten Elektrode 5 und der
dritten Elektrode 6 und zwischen der ersten Elektrode
4 und der dritten Elektrode 3 emittierten
die erste aktive Schicht 2 b und die zweite aktive
Schicht 2 d gleichzeitig modulierte Laserstrahlung mit
100 MBit/s.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen sind
Laserstrahlen mit voneinander verschiedenen Wellen
längen von der ersten aktiven Schicht 2 b und der
zweiten aktiven Schicht 2 d abgegeben worden, die un
terschiedliche Kristallzusammensetzungen aufwiesen.
In dem Fall, daß die aktiven Schich
ten 2 b, 2 d jedoch dieselbe
Kristallzusammensetzung aufweisen, beispielsweise
Ga x In1 - x As y P1 - y (x = 0,42; y = 0,88), werden die
Laserstralen dieselbe Wellenlänge (1,28 µm im obigen
Falle)
aufweisen. Demgemäß kann eine der beiden aktiven
Schichten 2 b, 2 d als Reserve-Laserstrahl-Abgabeeinheit
vorgesehen sein. Im Zuge der vorstehend erläuterten
Beispiele war die erste Elektrode 4 auf der dritten
Überzugsschicht 2 e angebracht. Es ist jedoch möglich,
eine Deckschicht 10 auf der dritten Überzugsschicht
2 e abzulagern und die dritte Elektrode 6 auf dieser
Deckschicht 10 anzubringen, wie dies Fig. 5 veran
schaulicht, um einen guten ohmschen Kontakt zu ge
währleisten. In dem Fall, daß das Halbleitersubstrat
aus InP besteht, sollte die Deckschicht 10 zweckmäßi
gerweise aus GaInAsP bestehen. Wenn das
Halbleitersubstrat aus GaAs besteht, sollte die Deck
schicht 10 zweckmäßigerweise aus GaAs bestehen. Die
jenigen Teile der Fig. 5, die mit jenen der Fig. 1
übereinstimmen, sind hier durch die gleichen Bezugs
zeichen wie in Fig. 1 bezeichnet, weshalb eine Be
schreibung der betreffenden Teile weggelassen wird.
Claims (14)
1. Heterostruktur-Halbleiterlaser mit folgendem Aufbau:
- a) auf einem Halbleitersubstrat (1) vom ersten Leit fähigkeitstyp (p) sind ein erster Schichtenkörper (2) und ein zweiter Schichtenkörper (3) angeordnet,
- b) der erste Schichtenkörper (2) ist folgendermaßen
aufgebaut:
- b1) auf dem Halbleitersubstrat (1) ist eine erste Überzugsschicht (2 a) vom ersten Leitfähigkeits typ (p) angeordnet,
- b2) auf der ersten Überzugsschicht (2 a) ist eine erste aktive Schicht (2 b) angeordnet,
- b3) auf der ersten aktiven Schicht (2 b) ist eine zweite Überzugsschicht (2 c) vom zweiten Leit fähigkeitstyp (n) angeordnet,
- b4) auf der zweiten Überzugsschicht (2 c) ist eine zweite aktive Schicht (2 d) angeordnet,
- b5) auf der zweiten aktiven Schicht (2 d) ist eine dritte Überzugsschicht (2 e) vom ersten Leit fähigkeitstyp (p) angeordnet,
- c) der zweite Schichtenkörper (3), in dem der erste Schichtenkörper (2) vergraben ist, umgibt den ersten Schichtenkörper (2), so daß die seitlichen Begrenzungen des ersten Schichtenkörpers (2) den zweiten Schichtenkörper (3) berühren,
- d) der zweite Schichtenkörper (3) besitzt folgenden
Aufbau:
- d1) auf dem Halbleitersubstrat (1) ist eine erste Vergrabungsschicht (3 a, 3 b) angeordnet,
- d2) auf der ersten Vergrabungsschicht (3 a, 3 b) ist eine Halbleiterelektrodenschicht (3 c) vom zweiten Leitfähigkeitstyp (n) angeordnet,
- d3) auf der Halbleiterelektrodenschicht (3 c) ist eine zweite Vergrabungsschicht (3 d, 3 e) ange ordnet,
- e) der Bandabstand der ersten aktiven Schicht (2 b) und der zweiten aktiven Schicht (2 d) ist kleiner als der Bandabstand der ersten bis dritten Überzugsschicht (2 a, 2 c, 2 e) sowie kleiner als der Bandabstand der ersten und zweiten Vergrabungsschicht (3 a, 3 b; 3 d, 3 e),
- f) die erste aktive Schicht (2 b) und die zweite aktive Schicht (2 d) besitzen einen größeren Brechungsindex als die erste bis dritte Überzugsschicht (2 a, 2 c, 2 e) sowie die erste und zweite Vergrabungsschicht (3 a, 3 b; 3 d, 3 e),
- g) auf der dritten Überzugsschicht (2 e) ist eine erste Elektrode (4) angeordnet,
- h) auf der Rückseite des Halbleitersubstrats (1) ist eine zweite Elektrode (5) angeordnet,
- i) auf der Halbleiterelektrodenschicht (3 c) ist eine dritte Elektrode (6) angeordnet,
- k) zwischen der ersten Elektrode (4) und der dritten Elektrode (6) ist eine erste Spannungsquelle (7) ange ordnet,
- l) zwischen der zweiten Elektrode (5) und der dritten Elektrode (6) ist eine zweite Spannungsquelle (8) angeschlossen,
- m) die Halbleiterelektrodenschicht (3 c) ist folgender
maßen ausgebildet:
- m1) sie berührt mit ihrer inneren Seitenfläche die zweite Überzugsschicht (2 c), um einen Stromfluß von der dritten Elektrode (6) über die Halbleiter elektrodenschicht (3 c) zur zweiten Überzugs schicht (2 c) zu ermöglichen,
- m2) sie besitzt einen niedrigen spezifischen Wider stand, um einen Stromfluß in die benachbarten ersten und zweiten Vergrabungsschichten (3 a, 3 b; 3 d, 3 e) zu verhindern.
2. Halbleiterlaser nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet, durch folgende Merkmale:
- a) die erste Vergrabungsschicht (3 a, 3 b) berührt mit ihrer inneren Seitenfläche die erste Überzugsschicht (2 a) und die erste aktive Schicht (2 b),
- b) die zweite Vergrabungsschicht (3 d, 3 e) berührt mit ihrer inneren Seitenfläche die zweite aktive Schicht ( 2 d) und die dritte Überzugsschicht (2 e).
3. Halbleiterlaser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet,
daß die erse Vergra bungsschicht (3 a, 3 b) aus einer ersten Halbleiter schicht (3 a) vom zweiten Leitfähigkeitstyp (n) und einer zweiten Halbleiterschicht (3 b) vom ersten Leitfähigkeits typ (p) besteht, die mit der ersten Halbleiter schicht (3 a) auf der Oberfläche des Halbleiter substrats (1) unter Bildung eines pn-Übergangs über einander geschichtet sind, und
daß die zweite Vergrabungsschicht (3 d, 3 e) durch eine dritte Halbleiterschicht (3 d) vom ersten Leit fähigkeitstyp (p) und durch eine Halbleiterschicht (3 e) vom zweiten Leitfähigkeitstyp (n) gebildet ist, wobei diese Schichten auf der Oberfläche des Halbleitersub strats (1) unter Bildung eines pn-Übergangs übereinan der geschichtet sind.
daß die erse Vergra bungsschicht (3 a, 3 b) aus einer ersten Halbleiter schicht (3 a) vom zweiten Leitfähigkeitstyp (n) und einer zweiten Halbleiterschicht (3 b) vom ersten Leitfähigkeits typ (p) besteht, die mit der ersten Halbleiter schicht (3 a) auf der Oberfläche des Halbleiter substrats (1) unter Bildung eines pn-Übergangs über einander geschichtet sind, und
daß die zweite Vergrabungsschicht (3 d, 3 e) durch eine dritte Halbleiterschicht (3 d) vom ersten Leit fähigkeitstyp (p) und durch eine Halbleiterschicht (3 e) vom zweiten Leitfähigkeitstyp (n) gebildet ist, wobei diese Schichten auf der Oberfläche des Halbleitersub strats (1) unter Bildung eines pn-Übergangs übereinan der geschichtet sind.
4. Halbleiterlaser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten
Vergrabungsschichten (3 a, 3 b; 3 d, 3 e)
hohen spezifischen Widerstand
aufweisen.
5. Halbleiterlaser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Halbleitersub
strat (1) Verbindungen der
Gruppen III bis V des periodischen Systems der Elemente
enthält.
6. Halbleiterlaser nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Halbleitersubstrat (1) aus
InP besteht.
7. Halbleiterlaser nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Halbleitersubstrat (1) aus
GaAs besteht.
8. Halbleiterlaser nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die ersten bis
dritten Überzugsschichten (2 a, 2 c, 2 e) und die ersten
und zweiten Vergrabungsschichten (3 a, 3 b; 3 d, 3 e) aus
InP bestehen und daß die ersten und zweiten aktiven
Schichten (2 b, 2 d) aus GaInAsP bestehen.
9. Halbleiterlaser nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halbleiterelek
trodenschicht (3 c) aus GaInAsP besteht.
10. Halbleiterlaser nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halbleiterelek
trodenschicht (3 c) aus InP besteht.
11. Halbleiterlaser nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die ersten bis
dritten Überzugsschichten (2 a, 2 c , 2 e) und die ersten
und zweiten Vergrabungsschichten (3 a, 3 b; 3 d, 3 e) aus
GaAlAs bestehen und daß die ersten und zweiten aktiven
Schichten (2 b, 2 d) aus GaAs bestehen.
12. Halbleiterlaser nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halbleiterelek
trodenschicht (3 c) aus GaAs besteht.
13. Halbleiterlaser nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halbleiterelek
trodenschicht (3 c) aus GaAlAs besteht.
14. Halbleiterlaser nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die
erste Elektrode (4) an der dritten Überzugsschicht (2 e)
über eine Deckschicht (10) angebracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP55158732A JPS5783082A (en) | 1980-11-11 | 1980-11-11 | Two wave length semiconductor laser device |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3144628A1 DE3144628A1 (de) | 1982-06-16 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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