DE3144831A1 - Stosspolster, abdichtung o.dgl. - Google Patents
Stosspolster, abdichtung o.dgl.Info
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Description
31U831
Stosspolster in Form von Fendern werden in grosser Zahl auf Kaimauern angewendet,
aber auch Fahrzeugen selbst werden mit solchen Mitteln versehen, um die nachteiligen Folgen von Zusammenstössen und Anprallen auf ein Minimum
zu beschränken.
Ein Stosspolster der eingangs erwähnten Art besteht im wesentlichen aus
einem elastisch deformierbaren Körper, normalerweise aus Gummi oder einem ähnlichen zusammendrückbaren Material.
Durch die Verformung tritt eine Reaktionskraft auf und der grosse Reibungskoeffizient
des Gummis lässt bei Längs- oder Querbewegungen ungewünschte Kräfte auf denGummi oder durch den Gummi auf einen sich an diesem entlang
bewegenden Körper auftreten. Die Folgen sind ernste Beschädigungen des Stosspolsters.
Zur Beseitigung des geschilderten Nachteils wurde schon vorgeschlagen,
Gleitelemente in Form von Stahl/Holz-, Stahl/Kunststoff-, Holz- oder Kunststoffkonstruktionen
anzuwenden, aber diese müssen mittels mechanischer Verbindungen an dem Gummi befestigt werden. Eine andere Möglichkeit ist,
dass durch eigene Aufhänge- oder BefestigungsVorkehrungen für den Gummi
die gemeinten Gleitelemente in ihrer richtigen Stellung gehalten werden.
Die Anwendungsmöglichkeiten zur Anordnung von Gleitelementen sind beschränkt
und bei kleinen Konstruktion ist diese Anordnung nahezu unmöglich. Anwendung von metallenen Befestigungsmitteln kann Korrosion und Beschädigungen des
Systems verursachen.
Die Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung der besprochenen Nachteile
und Unvollkommenheiten in einer einfachen und praktischen Weise. Dazu
wird gemäss der Erfindung auf mindestens einer Fläche oder einem Teil des
elastisch deformierbaren Körpers des Stosspolsters eine glatte verschleissfeste
Schicht angebracht. Dies erfolgt zweckmässig in einer solchen Weise,
dass die gemeinte Schicht unlöslich mit dem Gummikörper verbunden bleibt,
ungeachtet der Richtung und Grosse der Kräfte, die darauf einwirken.
Dadurch entfallen mechanische Mittel zur Befestigung der Schicht an dem
Körper, was eine Vereinfachung der Montage und eine Kostenersparung liefert.
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Vorteilhafterweise besteht der Körper des Stosspolsters aus Gummi und die
glatte verschleissfeste Schicht aus Kunststoff. Die gegenseitige Verbindung
zwischen dem Körper und der gemeinten Schicht kann eine Leimverbindung sein.
Man wählt jedoch Materialarten, insbesondere für die glatte und verschleissfeste
Schicht, die eine feste Verbindung ermöglichen, z.B. durch Vulkanisieren,
Die gemäss der Erfindung vorgeschlagene Massnahme hat als Vorteil, dass
bei gleichzeitigem Eindrücken und Verschieben längs des Stosspolsters,
ungeachtet der Richtung, die Längs- und Querkräfte zu einem sehr grossen Teil unter Beibehaltung der Federwirkung eliminiert werden, also eine Fähigkeit
zum Absorbieren von Energie und eine Fähigkeit zum Erzeugen einer Reaktionskraft in einer Richtung senkrecht zu dem Polster.
Die Erfindung wird unter Hinweis auf die sehr schematisch dargestellte
Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Die Figuren 1-5 einige mögliche Ausführungsformen im Schnitt.
Die Erfindung wird beschrieben, wie angewendet bei einem Stosspolster,
das zum Schutz von Kaien und Fahrzeugen gegen Beschädigungen durch Stössen benutzt wird, und das als Fender angegeben wird.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Anwendung beschränkt und könnte
auch als Abdichtung z.B. für Schleussentore benutzt werden.
Fig. 1 zeigt das Stosspolster in Form eines Körpers 1 aus deformierbarem
Material. Dazu ist Gummi der gebräuchlichste Stoff. Der Körper 1 ist mit
einem Hohlraum 2 versehen, der eine offene Verbindung 3 hat. Dadurch wird dem Körper als Ganzem die notwendige Elastizität erteilt.
Auf dem Körper 1 ist eine Schicht 4 aus verschleissfestem Material mit
einem niedrigen Reibungskoeffizienten angebracht, vorzugsweise durch
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Vulkaniseren an dem Körper 1 geheftet. Es ist klar, dass dazu ein Material
gewählt wird, das eine Heftung durch Vulkanisieren ermöglicht und es hat sich gezeigt, dass Kunststoff dazu geeignet ist, ohne dass weiter mechanische
Mittel gebraucht werden.
Fig. 2 zeigt ein Stosspolster, das aus einem Körper 5 mit einem Hohlraum
6 besteht. Die verschleißfeste glatte Schicht ist mit 7 angegeben.
Fig. 3 zeigt eine runde Ausführungsform für ein Stosspolster. Der Körper
8 besteht wiederum aus Gummi und ist mit einem Längskanal 9 versehen. Die
verschleissfeste Kunststoffschicht ist mitio angegeben.
Das Stosspolster gemäss Fig. 4 besteht aus einem eckigen Körper 11 aus
Gummi mit einem Hohlraum 12. Die verschleissfeste glatte Kunststoffschicht
ist mit 13 wiedergegeben.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform eines Stosspolsters aus Gummi mit einem
Körper 14, an dem Flansche 15 und 16 angeordnet sind. Mit 17 wird der Hohlraum angegeben, der dem Körper verbesserte elastische Eigenschaften erteilt.
Verschleissfeste glatte Kunststoffschichten sind mit 18 und 19 angegeben.
Die Befestigung des Stosspolsters erfolgt in bekannter Weise, die kein
Teil der Erfindung ist, und daher nicht näher erläutert wird.
In bezug auf die bekannten Stosspolster aus einem homogenen Gummi körper
hat das gemäss der Erfindung die nachstehenden Vorteile:
1) einen niedrigen Reibungskoeffizienten der Berührungsfläche, also
keine Reaktionskräfte in Längs- und Querrichtung;
2) eine grosse Verschleissfestigkeit der Berührungsfläche;
3) keine mechanischen Verbindungen zwischen Gummi und dem anzuwendenden
Gleitelement;
4) keine elektrostatische Ladefähigkeit.
Durch eine richtige Wahl des Kunststoffes und des Gummis kann vermieden
werden, dass infolge der Reibung eine elektrostatische Ladung in dem Stosspolster
auftritt.
Claims (4)
- GRÜNECKER, KINKELDEY, STOCKMAIR & PARTNER31U831PATENTANWÄLTEEUROPEAN PATF.NT ATTORNEYSA. GRÜNECKER. opl-ins DR H. KINKELDhY. i»«- 'ng DR W. STOCKMAI«. OPL inc DR K. SCHUMANN, an. mi P. H. JAKOB. DiI1L iNö DR. G. BEZOLD, cw>l-chem W. MEISTER. DiPi. ing H. HIUGERS. opl ino. DR. H. MEYER-PLATH.PH 16 733-dg11. November 19818OOO MÜNCHEN 22 MAXIMIUANSTRASSE 43Koninklijke Bakker Rubberfabriek B.V^, Kerkweg 1b, 2985 AM Ridderkerk, Niederlande"Stosspolster, Abdichtung o.dgl."ANSPRUECHE. Stosspolster, Abdichtung o.dgl., bestehend aus einem elastisch deformierbaren Körper, dadurch gekennzeichnet, dass auf mindestens einer Fläche oder einem Teil desselben eine glatte und verschleißfeste Schicht angebracht ist.
- 2. Stosspolster, Abdichtung o.dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass äie glatte verschleißfeste Schicht durch Leimen oder, wenndie Materialarten dazu geeignet sind, durch Vulkanisieren oder eine derartige Heftungsbehandlung an dem Körper befestigt ist.
- 3. Stosspolster, Abdichtung o.dgl. nach den Ansprüchen 1-2, dadurch
gekennzeichnet, dass der Körper aus Gummi und die glatte verschleissfeste Schicht aus Kunststoff besteht. - 4. Stosspolster, Abdichtung o.dgl. nach den Ansprüchen 1-3, dadurchgekennzeichnet, dass der elastisch deformierbare Körper einen offenen Raum aufweist oder hohl ausgebildet ist.
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