DE3144871C2 - Verfahren zum Übertragen von auf optischem Wege hergestellten Bildaufzeichnungen auf einen magnetischen Aufzeichnungsträger und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Übertragen von auf optischem Wege hergestellten Bildaufzeichnungen auf einen magnetischen Aufzeichnungsträger und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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Abstract

Es wird ein Verfahren zum Abtasten von Bildaufzeichnungen auf Filmmaterial und Übertragen derselben auf magnetische Aufzeichnungsträger, wie Videobänder od.dgl., beschrieben, bei dem die Kopiervorlage wenigstens im Bereich des Abtastfensters durch eine Kopierflüssigkeit geführt wird, die in einem gleichbleibend homogenen Zustand gehalten ist. Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens kennzeichnet sich im wesentlichen durch eine Flüssigkeitskammer mit zugehörigem Abtastfenster und eine Trockenkammer, die in einem kompakten Block zu einer integralen Einheit zusammengefaßt sind.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Übertragen von auf optischem Wege hergestellten Bildaufzeichnungen auf einen magnetischen Aufzeichnungsträger und auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Beim Kopieren von Filmmaterial wird es als sehr nachteilig empfunden, daß die Kopiervorlage insbesondere dann, wenn es sich um älteres Filmmaterial handelt, nicht frei von Oberflächenbeschädigungen verschiedenster Art ist. Derartige Beschädigungen, wie Kratzer, alterungsbedingte Haarrisse oder andere Verschrammungen der Trägerschicht, bewirken während des maschinellen Kopiervorganges, daß das auf die Kopiervorlage auftreffende Licht an den Oberflächenbeschädigungen des Filmmaterials gestreut bzw. unkontroiiiert reflektiert wird. Das durch die Kopiervorlage hindurchtretende Licht ist somit im Bereich der Verschrammungen oder dergleichen Beschädigungen erheblich geschwächt, wodurch auf dem die spätere Kopie bildenden Filmmaterial derartige Beschädigungen häufig krasser in Erscheinung treten als auf dem zu kopierenden VorlagemateriaL
Um hier Abhilfe zu schaffen, ist beim Kopieren von auf optischem Wege hergestellten Bildaufzeichnungen, nämlich Rollfilmmateriai auf anderes Filmmaterial,
·. j beispielsweise für die Vervielfältigung eines Rohfilmes, bisher so vorgegangen worden, daß die in das Kopierfenster eintretende Kopiervorlage entlang ihrer Oberfläche mit einer Flüssigkeit beaufschlagt wird, deren Brechungsindex wenigstens annähernd demjenigen des Filmmaterials entspricht.
Ein bekanntes Verfahren zum Kopieren von Filmmaterial unter Verwendung einer Kopierflüssigkeit, mit der die ggf. Beschädigungen, wie Kratzer oder dergl. aufweisende Kopiervorlage während des Kopiervorganges im Kopierfenster beaufschlagt wird (DE-OS 21 49 290), geht davon aus, daß das Kopierfenster kommunizierend mit einem Kopierflüssigkeit enthaltenden Behälter in Verbindung steht und die kontinuierlich von einer Vorratsrolle abgezogene Kopiervorlage zunächst über eine bogenförmig in den Behälter einmündende Filmführung als lose Schleife durch die Kopierflüssigkeit innerhalb des Behälters geführt wird, um in dieser verbleibend, anschließend intermittierend durch das Kopierfenster gezogen zu werden und schließlich nach Verlassen desselben außerhalb des Flüssigkeitsspiegels über einen Trockenturm einer Aufspulrolle zugeführt wird.
Dieses bekannte Verfahren zum Umkopieren bzw. Vervielfältigen von Fihnmatei oL hat den großen
«ο Vorteil, daß im Kopierfenster die Kopierflüssigkeit homogen über den gesamten Oberflächenbereich des Filmmaterials verteilt ist, so daß optische Verzerrungen wie Schlierenbildungen oder dergl. Inhomogenitäten, wie sie bei anderen hier nicht näher interessierenden Verfahren auftreten, vermieden werden können. Für Verfahren zur Übertragung von optisch sichtbaren Bildaufzeichnungen auf Filmmaterialien auf Videobändern oder dergl. magnetische Aufzeichnungsträger ließ sich das bekannte Kopierverfahren jedoch bisher nicht anwenden, da die Problemstellungen bei Kopiervorgängen, bei denen das Filmmaterial intermittierend durch das Kopierfenster für den Kopiervorgang hindurchgeführt wird, und für die letztgenannte Verfahrensweise, bei der eine kontinuierliche Führung des Filmmaterials mit konstanter Geschwindigkeit durch das Kopierfenster hindurch erfolgt, um dort auf elektromagnetischem Wege durch Abtastung übertragen bzw. aufgezeichnet zu werden, so grundsätzlich unterschiedlich zueinander sind, daß ein Vergleich zwischen diesen und damit eine
bloße Übertragung der bekannten Verfahrensweise auf das hier anstehende Abtastverfahren nicht möglich ist.
Im Gegensatz zu Film zu Film-Kopiermaschinen wird
bei einem Filmabtaster, also einem Film zu Magnetband-Kopierverfahren, der Kopierfilm nicht mittels eines sogenannten Malteser-Kreuzantriebes, sondern einer sogenannten Capstanrolle angetrieben und mit konstanter Geschwindigkeit kontinuierlich durch das Kopierfenster hindurchgeführt, wobei der Antrieb
durch Friktionskräfte zwischen der Oberflächenbeschaffenheit der Capstanrolle und dem Kopierfilm definiert ist Jede Inkonstanz, also Abweichung von der gleichbleibenden Transportgeschwindigkeit des Filmmaterials durch das Kopierfenster hindurch, führt zu Bildstandsfehlern der aufgezeichneten Bildinformationen auf dem Videoband. Die Ursachen für solche Bildstandsfehler können hierbei mannigfaltigster Natur sein. Bedingt durch die Dehnbarkeit des Filmmaterials ergeben sich bereits durch geringste Änderungen der Zugkräfte, mit denen der Kopierfilm durch das Abtastfenster gezogen wird, Längenschwankungen, die zu beträchtlichen Bildstaiulsfehlern führen können, was beispielsweise auch durch die Tatsache eine weitere nachteilige Beeinflussung erfährt daß das Filmmaterial über seine Länge mehr oder weniger unterschiedlich schrumpfen kann.
Um wenigstens eine Minimierung der bekannten Bildstandsfehler zu erreichen, verfährt man beim Abtasten von Filmmaterial im Filmabtaster, also beim Übertragen von optisch sichtbar aufgezeichneten Bildinformationen auf elektromagnetische Aufzeichnungsträger, nämlich Videobänder, so, daß der Abstand zwischen dem Abtastfenster und der Antriebsrolle des Filmmaterials, in aller Regel also der bekannten Capstanrolle, möglichst gering gehalten wird, wobei' dennoch große Sorgfalt auf die Oberflächenbeschaffenheit der Cpastanrolle gelegt werden muß. Bereits geringste Verunreinigungen derselben führen zu Inhomogenitäten im Reibungsantrieb und damit zu Fehlern im Gleichlauf des Filmes, die den geforderten Bildstand für das Abtastverfahren beeinträchtigen. Für den Friktionsantrieb von Filmmaterial mittels der bekannten Capstanrolle ist deren Umfangsfläche mit bestimmten Kunststoffbelegungen versehen, die von den bekannten Kopierflüssigkeiten angegriffen werden, so daß allein hierdurch eine Übertragung der vorstehend genannten Naßkopierverfahren auf Filmabtastverfahren unmöglich ist, da ansonsten bereits nach kurzer Zeit die Oberflächenbeschichtung der Capstanrolle unrund wird und ihre sonst definierten Friktionswerte völlig undefinierbar werden. .:■
Aus den vorstehend genannten Gründen ist bei Abtastverfahren, also der Kopierung von Filmmaterial auf Videoinagnetband, bisher im allgemeinen im Trockenverfahren, ohne Kopierflüssigkeit, gearbeitet worden, wodurch sich hinlänglich konstante Antriebsbedingungen für die Capstanrolle, also konstante Friktionswerte, für den FilKiug vorgeben lassen. Es ist jedoch such bei Filmabtastverfahren bereits versucht >° worden, din Kopierfilm, kurz bevor er in das Abtastfenster einläuft, beispielsweise mittels flüssigkeitsgetränkter Filzbacken, mit einer dünnen Schicht von Kopierflüssigkeiten zu beaufschlagen, deren Stärke dann jedoch im Abtastfenster selbst nicht mehr definiert ist und durch Schlierenbildung oder dergl. zu Inhomogenitäten und damit Kopierfehlern führt. Auch hat es sich erwiesen, daß hierbei die Kopierflüssigkeit über die kurze vorgegebene Weglänge zwischen Abtastfenster und Capstanrolle entweder nicht vollständig beseitigt werden konnte, so daß bereits nach kurzer Zeit die Capstanrolle unbrauchbar wurde, oder daß durch zu starke Beaufschlagung mit Trocknungsluft ein gewisses Flattern des Filmmateriales nicht vermieden und damit Bildstandsfehler nichi ausgeschlossen werden konnten.
Hier setzt die vorlicfsnde Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sich die Vorteile des bekannten Flüssigkeits-Kopierkammer-Verfahrens beim Kopieren von Film zu Film-Material auf Verfahren zum Abtasten von Filmmaterial in Filmabtastern zum Übertragen auf magnetische Aufzeichnungsträger anwenden lassen, ohne daß die dort gegebenen Schwierigkeiten bezüglich des Bildstandsfehlers vergrößert werden.
Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren ermöglicht, wie es im Kennzeichen des Anspruches 1 definiert ist und durch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 2.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der lösungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die vorliegende Aufgabenlösung ermöglicht es erstmals, bei einem Filmabtastverfahen mit einer mit Kopierflüssigkeit gefüllten Flüssigkei"=kammer zu arbeiten, bei der insbesondere im Xhtastfenster die Gefahr der Luftblasenbildung praktisch beseitigt ist und keinerlei Erhöhung der bei den bekannten Trockenverfahren bisher auftretenden Bildstandsfehler zu verzeichnen ist Es wird im Gegenteil hier eine gewisse Verbesserung durch den erzielten Gleichlauf und die Stabilisierung des Filmmaterials im Abtastfenster sowie die garantierte, absolute Trocknung des Filmmaterials vor seinem Auflaufen auf die Capstanrolle, also die strikte Vermeidung, daß Kopierflüssigkeit mit der Mantelfläche derselben in Verbindung tritt erreicht. Die Verwendung von frei mit dem Filmmaterial mitlaufenden AbdichtioIIenpaaren trägt zur weiteren Stabilisierung des Filmgleichlaufes im Bereich des Abtastfensters bei, wobei zusätzlich ein mögliches Flattern des Filmmaterials im Bereich der Trockenkammer zufolge des Vorhandenseins dieser Abdichtrollen nicht in den Bereich der Abtastfenster übertragen werden kann. Dadurch, daß die Kopierflüssigkeit in Bewegungsrichtung des Filmmaterials hinter dem Abtastfenster eingegeben wird und dieses gegen die Bewegungsrichtung durchströmt, werden mögliche impulsartige Druckschwankungen, die sowohl über die Flüssigkeitsversorgungsleitungen als auch über die Absaugvorrichtungen auftreten könnten, beseitigt. Das Filmmaterial wird über eine kürzest mögliche Weglänge durch gleichfalls im Gegenstromprinzip auf dieses wirkende Heißluft getrocknet, wobei Trockenkammer und Flüssigkeitskammer, zusammen mit den verschiedenen Absaugkammern, für die Kopierflüssigkeit einerseits und die Trockenluft andererseits zu einer kompakten raumsparenden integralen Einheit zusammengefaßt sind, die sich servicefreundlich austauschen läßt, wenn beispielsweise Abtastfenster unterschiedlicher Dimensionierung gewünscht sind.
Es hat sich gezeigt daß bei Verwendung der in einer kompakten Einheit zusammengefaßten erfindungsgemäßen Vorrichtung, deren Abtastfenster in Form einer Flüssigkeitskammer ausgebildet ist, der Bildstandsfehler gegenüber den bisher bekannten Abtastfenstern im Trockenverfahren verringert "werden kann, was zu einer weiteren Qualitätsverbesserung des auf dem Videoband elektromagnetisch aufgezeichneten Bildinformationsinhaltes führt.
Anhand der sche-natischen Zeichnung, die einen Längsschnitt durch eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zeigt, soll die vorliegende Erfindung näher erläutert werden.
Das in der Darstellung in Pfeilrichtung von links in die
Vorrichtung einlaufende Filmmaterial 15 gelangt über den Filmeinlaufkanal 2 zwischen ein erstes Abdichtrollenpaar 3, das aufeinander zu druckbeaufschlagt vorgespannt ist, jedoch nahezu reibungsfrei mit dem Filmmaterial 15 mitläuft, so daß es den Gleichlauf des Antriebes des Filmmaterials nicht beeinflußt. Zwischen dem im Ausführungsbeispiel angegebenen nur einen Abdichtrollenpaar 3 und einem später noch näher abzuhandelnden Abdichtrollenpaar 7 befindet sich das eigentliche Abtastfenster 6, das integraler Bestandteil |0 einer Flüssigkeitskammer 1 ist und das von zwei Glaskörpern 16 mit ggf. fokussierender Linsenwirkung begrenzt ist. Die beiden zueinander parallel liegenden Glaskörper 16, durch die die Bahn des Filmmaterials 15 etwa mittig hindurchführt, geben ein Flüssigkeitsvolumen vor, mit dem das Filmmaterial während des Abtastvorganges gleichbleibend homogen beaufschlagt ist. wofür die Konierflüssiglceit bei den beiden Pfeilen 5 entgegen der Bewegungsrichtung des Filmmaterials 15 in das Abtastfenster 6 einfließt, um nach dessen Durchfließen im Gegenstromprinzip im Bereich der Absaugkammern 4, die die Abdichtrollen 3 aufnehmen, wieder abgesaugt zu werden. Unmittelbar innerhalb des Abtastfensters 6 und entlang einer Seitenkante des Filmmaterials 15 ist eine Stabilisierung 14 vorzugsweise -5 in Form einer Blattfeder vorgesehen, die das Filmmaterial im Abtastfenster seitlich in einer Richtung über eine bestimmte Länge anliegend leicht vorspannt bzw. gegen die Federwirkung andrückt. Die seitliche flächenförmige Druckbeaufschlagung des Filmmaterials durch die Stabilisierung 14 verhindert, daß beispielsweise K.lebstellen sich im Abtastfenster als Inhomogenitäten bemerkbar machen, wie das beispielsweise bei punktförmigem Andruck durch seitlich mitlaufende federnde Rollen der Fall ist. «
Auslaufseitig hinter der Flüssigkeitskammer 1 sind im Alisführungsbeispiel zwei Abdichtrollenpaare 7 in zugehörigen Absaugkammern 8 untergebracht, die wie dais Abdichtrollenpaar 3 möglichst reibungsann mit dem Filmmaterial 15 von diesem angetrieben mitlaufen und zufolge ihrer Quetschwirkung ein Ausfließen von Kopierflüssigkeit aus der Flüssigkeitskammer 1 verhindern.
Das durch die Quetschwirkung der Abdichtrollenpaare 7 ausreichend vorgetrocknete Filmmaterial 15 läuft nachfolgend in eine Trockenkammer 9 ein, in der wiederum im Gegenstromprinzip, durch die Pfeile 10 angedeutet, eine Heißluftzufuhr auf beide Oberflächen des Filmmaterials erfolgt, wobei die Temperatur der Heißluft praktisch maximal 50°C betragen darf, um nachteilige Beeinflussungen des Filmmaterials auszuschließen und wobei die die Restfeuchte mitnehmende Luft über Luftabsaugungen 11 zu beiden Seiten der Luftzuführungen 10 entfernt werden. Nach der Trokkenkammer 9 läuft das Filmmaterial 15 über den Filmauslaufkanal 12 unmittelbar auf die Capstanrolle 13 auf, von der es mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben durch die vorstehend beschriebene Vorrichtung hindurchgezogen wird. Die Flüssigkeitskammer und die Trockenkammer bilden zusammen mit den Abdichtrollenpaaren und den Absaugkammern, beginnend vom Fimeinlaufkanal 2 bis zum Filmauslaufkanal 12, einen kompakten nicht dargestellten Block, der aus zwei im wesentlichen spiegelsymmetrischen Hälften zusammengesetzt ist, wobei die Symmetrieachse die Filmlaufbahn bildet.
Die Absaugkammern 4, unmittelbar benachbart zum Filmeinlaufkanal 2, dichten nicht nur die Flüssigkeitskammer 1 gegen den Einlaufkanal ab, sondern tragen durch den entgegen der Filmlaufrichtung vorgegebenen Flüssigkeitsstrom auch dazu bei, daß sich mögliche Luftblasen im Flüssigkeitsstrom zumindest im Bereich des Abtastfensters 6 nicht auf den Abtastvorgang nachteilig bemerkbar machen. Der in die Trockenkammer 9 eintretende Film ist bereits durch die Abtastroilenpwe 7 und die Wirkung der Absaugkammern 8 weitgehend frei von Kopierflüssigkeit, wobei ein mögliches durch das Eindosen von Luft in die Trockenkammer 9 auftretendes Flattern des Filmmaterials von den Abdichtrollenpaaren aufgefangen wird und dadurch der Filmlauf im Bereich des Abtastfensters 6 egalisiert bleibt. Das Filmmaterial 15 wird innerhalb der gesamten beschriebenen Blockanordnung, beginnend vom Filmeinlaufkanal 2 bis zum Filmauslaufkanal 12, auf Filmführungskufen gleitend praktisch reibungsfrei geführt.
Die Filmführung erfolgt dabei vorteilhaft, nicht wie in der Prinzipskizze angegeben, gradlinig zwischen Filmeinlaufkanal 2 und Filmauslaufkanal 12, sondern wenigstens im Bereich der Flüssigkeitskammer in einet gewölbten Bahn, durch die sich dann zusammen mit der Friktionskraft der Capstanrolle auch der jeweils geeignete Filmandruck vorwählen läßt Neben der dargestellten waagerechten Anordnung ist es auch möglich, den aus Flüssigkeitskammer 1 und Trockenkammer 2 bestehenden Vorrichtungsblock schräg oder in vertikaler Anordnung in einer entsprechenden Abtastmaschine vor der Capstanrolle zu montieren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Obertragen von auf optischem Wege hergestellten Bildaufzeichnungen, vorzugsweise rollenförmig aufspulbarem Filmmaterial, auf einen magnetischen Aufzeichnungsträger, wie Videobänder oder dergL, durch geeignetes, elektronisch verarbeitbares Abtasten des von einer sogenannten Capstanrolle angetriebenen, mit konstanter Geschwindigkeit durch ein Abtastfenster bewegten Filmmaterials, dadurch gekennzeichnet, daß das hinsichtlich seines Gleichlaufes stabilisierte Filmmaterial im Abtastfenster während des Abtastvorganges durch ein gleichbleibend homogenes, das Filmmaterial allseitig benetzendes Flüssigkeitsvolumen geführt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitsvolumen im Bereich des Abtastfensters
(6) duijch eine Flüssigkeitskammer (1) vorgegeben ist, wobei das Abiastfenster (6) von zwei Glaskörpern (16) begrenzt gegen die Transportrichtung des Filmmaterials (15) von einer Kopierflüssigkeit durchströmt ist und der Einlauf und Auslauf des Filmmaterials aus der Flüssigkeitskammer (1) von wenigstens je einem Abdichtrollenpaar (3, 7) gegen Flüssigkeitsaustritt abgedichtet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtrollenpaare (3, 7) in Absaugkammern (4, 8) für die Absaugung von KopierflüiJigkeit angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem in Bewegungsrichtung des Filmmaterials (15) in lete-en Abdichtrollenpaar
(7) und der Capstanrolle (13) gegen die Bewegungsrichtung auf die Oberflächen des Filmmaterials (15) gerichtete Heißluftzuführungen (10) innerhalb einer Trockenkammer (9) vorgesehen sind und daß die Trockenkammer (9) durch Luftabsaugungen (11) begrenzt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Flüssigkeitskammer (1) direkt innerhalb des Abtastfensters (6) eine nicht nur punktförmig auf wenigstens eine Seitenkante des Filmmaterials (15) vorgespannt wirkende Stabilisierung (14) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2—5, dadurch gekennzeichnet, daß das Filmmaterial (15) wenigstens über den Bereich der Flüssigkeitskammer (1) in einer gekrümmten Bahn gehalten ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastfenster (6) wenigstens annähernd waagerecht angeordnet ist.
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