DE314495C - - Google Patents

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DE314495C
DE314495C DENDAT314495D DE314495DA DE314495C DE 314495 C DE314495 C DE 314495C DE NDAT314495 D DENDAT314495 D DE NDAT314495D DE 314495D A DE314495D A DE 314495DA DE 314495 C DE314495 C DE 314495C
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insulator
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/20Pin insulators

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  • Insulators (AREA)

Description

.,Der im folgenden beschriebene Freileitüngsisolator ist gekennzeichnet durch einen nach außen kegelförmig oder zylindrisch begrenzten Isolierkörper, über welchen ein-ringförmiger Hochspannungsleiter nebst darüber und darunter liegende Isoliersch'irme geschoben sind. Die Wanddicke des Isolierkörpers ist auf der Höhe der Freileitung zu einem Wulst verstärkt, der dem eingeschnürten Teil einer nach unten spindelförmig auslaufenden Isolatorstütze angepaßt ist.. Die »elektrischen« Materialspannungen und die vom Durchgang der- Freileitung quer zur Achse _gerichteten »mechanischen« Druckkräfte sind innerhalb «des Isolierkörpers möglichst gleichmäßig verteilt und gestatten eine günstige elektrische und mechanische Beanspruchung desselben. .
In Fig. ι der Zeichnung ist ein erstes Ausführungsbeispiel des Freileitungsisolators im Meridianschnitt dargestellt. : .
Über einen stehenden Stab S (Achse) sind zwei Drehkörper K1 und K2 geschoben, die vollständig oder nur an der Oberfläche leitend sind. Es eignen sich dafür also metallische Gußstücke oder metallisierte (z. B. nach dem Schoopschen Verfahren bespritzte) Isolierkörper. Zusammen bilden K1 und K2 die nach . unten spindelförmig auslaufende und kurz vor dem oberen Ende eingeschnürte Isolator- · stütze. Der nach oben kegelförmig zugespitzte Isolierkörper KK ist von einem achsialen Kanal durchzogen. Die isolierwand ist ungleichmäßig und erreicht ihre größte Stärke auf der Höhe der Freileitung in einem Wulst, der dem eingeschnürten Teil der Isolatorstütze angepaßt ist. Vermittels der Mutter M werden die Leiterkörper K1 K2 und der Isolierkörper KK unter sich und gegenüber dem Träger T des Traggerüstes in starre Verbindung gebracht.
Für das Ausführungsbeispiel 'der ,Fig. 1 sind zwei Isolierschirme S1S1, S2 S2 vorgesehen. Der Schirm S2 S2 besitzt einen Befestigungsgürtel mit einer r.undumlaufenden Rinne für den Hochspannungsring RR, an dessen innerstem Rande die Freileitung L L tangential vorbeiführt (in der Figur auf der Rückseite, des Isolators). Die Freileitung kann dabei z. B. längs einer Rinne um den ganzen Hochspannungsring geschlungen sein, oder nur an einer oder mehreren Stellen, sei es durch Verlötung oder mittels Klemmschrauben, befestigt sein. Der Isölierschirm ^1 S1 ist am oberen Ende des Isolierkörpers KK befestigt; er schützt den Hochspannungsring vor einer direkten Berührung mit atmosphärischen Niederschlägen " (Regen, Schnee usw.)... . ' ■ ■ ■
Die Isolierschirme körinen aus anderem So Material bestehen als der Isolierkörper, sollen · aber möglichst wenig hygroskopisch sein und

Claims (3)

mindestens soviel Festigkeit besitzen, daß sie auch bei starker Schneelast nicht zusammenbrechen. Falls die Isolierschirme aufgekittet werden, empfiehlt es sich, zwecks gleicher . 5 Wärmeausdehnung dafür dasselbe Material (z. B. Porzellan) wie beim Isolierkörper zu . verwenden. ' ■ ■ , Nach fertigem Aufbau- des Isolators wird die obere Kanalmündung des Isolierkörpers ίο mit einer Isolierfüllung F ausgegossen. Die Füllstoffe müssen die Eigenschaft besitzen,, daß sie auf die Dauer nicht spröde werden. Es eignen sich dafür z. B. Stoffe wie Compound. Schließlich kann auch das Kanalende, 1S wie dies Fig. ι beispielsweise zeigt, noch durch einen Schutzdeckel D vollständig abgeschlossen werden. Es besteht ferner die Möglichkeit, die obere Öffnung schon bei der Herstellung des Isolierkörpers zu verschließen; die Isolatorstütze muß dann vollständig durch die untere Kanalöffnung in den Isolierkörper eingeführt werden. Durch diesen Abschluß des oberen Kanalendes wird die Gefahr eines Funkenüberschlags über die obere Isolatörhälfte beseitigt. Nach ähnlichen Gesichtspunkten ist der Freileitungsisölator der Fig. 2 gebaut,· jedoch mit !dem Unterschied, daß dieses Ausführungsbeispiel eine höhere Betriebsspannung als das vorige voraussetzt. Die untere Hälfte des Isolierkörpers K K ist verhältnismäßig länger, und statt zwei Isolierschirmen finden ,sich deren drei, nämlich S1 S1, S2 S2, Ss Ss. Bei sehr hohen Betriebsspannungen würde es ■35 sich'sogar empfehlen, auf der Unterseite des Isolators- noch mehr Isolierschirme anzubringen. Bei den besprochenen Ausführungsbeispielen des Freileitungsfsolators ist es durch die Formgebung der Leiter erreicht, daß im' höchst beanspruchten Teil des Isolierkörpers innerhalb des Hochspannungsringes ein nahezu homogenes Feld vorhanden ist. Das Isolationsmaterial kann daher dort überall mit der »zulässigen Feldstärke« belastet werden. Gleichzeitig ist die mechanische Festigkeit . des Isolators relativ groß, da die Zugkräfte der Freileitung sich mittels des Hochspannungsringes auf den Isolierkörper in der Hauptsache als quer zur Achse gerichtete Druckkräfte' übertragen. Der, Isolierkörperwird daher in erster Linie mechanisch nur »auf. Druck« beansprucht. Für sehr große Zugspannungen der Leitung kann die mechanische Festigkeit noch dadurch erhöht werden, daß der Befestigungsgürtel BB in Form eines Isoliermantels bis unter den Deckel D hinaufgeführt wird. Die Auflagerfläche am Isolierkörper wird dann größer. Außerdem hat eine Verkleinerung des Kegelwinkels eine g0 Verminderung der nach der Kegelspitze gerichteten Tangentialkräfte, welche unter Umständen ein Aufwärtsgleiten des Hochspan- ■. hungsringes RR und des Isolierschirmes S2 S2 veranlassen könnten, zur Folge. Es ist für die Konstruktion auch der Fall nicht ausgeschlossen, wo der Isolierkörper nach außen nicht kegelförmig, sondern zylindrisch ist. Pat ε ν χ-A-n S ρ Ruch E.:
1. 'Freileitungsisolator, gekennzeichnet durch einen nach außen kegelförmig oder zylindrisch begrenzten Isolierkörper, über welchen ein ringförmiger Hochspannung?- leiter nebst darüber und darunter liegende Isolierschirme geschoben sind, ynd dessen Wanddicke auf der Höhe der Freileitung zu einem Wulst verstärkt ist, der dem eingeschnürten Teil einer nach unten spin- go delförmig auslaufenden Isolatorstütze angepaßt ist.
2. Freileitungsisolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolatorstütze durch zwei achsial durchbohrte Drehkörper gebildet wird, die an1 der Außenseite leitend sind und durch einen am Traggerüst befestigten Schraubenbolzen festgehalten und mit dem Isolierkörper durch gegenseitige Anpressung starr verbunden sind.
3. Freileitungsisolator nach. Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß der zum Anhängen der Freileitung dienende ringförmige Hoch-Spannungsleiter am Befestigungsgürtel eines Isolierschirmes in eine rund umlaufende Rinne eingepaßt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086772B (de) * 1956-04-03 1960-08-11 Pilkington Brothers Ltd Hochspannungsglasisolator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086772B (de) * 1956-04-03 1960-08-11 Pilkington Brothers Ltd Hochspannungsglasisolator

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