DE3145312C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kupplungsscheibe mit Torsionsschwin
gungsdämpfer, bestehend u. a. aus einer Nabe zur drehfesten An
ordnung auf einer Abtriebswelle und einem zwischen Nabe und Be
lagträger angeordneten Torsionsschwingungsdämpfer, der wenigstens
ein Federsystem für den Lastbereich auf einem größeren mittleren
Durchmesser und wenigstens ein Federsystem für den Leerlaufbe
reich auf einem kleineren mittleren Durchmesser aufweist, wobei
der Leerlaufdämpfer nach einem vorgegebenen Verdrehwinkel durch
Anschlagmittel blockierbar und darüber hinaus der Lastdämpfer
wirksam ist und die beiden Deckbleche des Lastdämpfers in kor
respondierenden Fenstern die Torsionsfedern für den Lastbereich
aufnehmen.
Eine solche Kupplungsscheibe mit Torsionsschwingungsdämpfer ist
beispielsweise aus dem deutschen Patent 16 80 049 bekannt.
Bei dieser bekannten Anordnung ist der Schwingungsdämpfer für den
Leerlaufbereich, in axialer Richtung gesehen, neben dem Schwin
gungsdämpfer für den Lastbereich angeordnet. Dies erhöht den
Platzbedarf der Kupplungsscheibe. Weiterhin bedingen Montage und
Anzahl der Einzelteile einen erhöhten Herstellungsaufwand.
Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kupplungs
scheibe mit Torsionsschwingungsdämpfer sowohl für den Last- als
auch für den Leerlaufbereich zu erstellen, welche einen möglichst
geringen Platzbedarf aufweist und mit möglichst wenigen und ein
fachen Bauteilen auskommt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des
Hauptanspruches gelöst. Durch Anordnung des Leerlaufdämpfers ra
dial innerhalb des Lastdämpfers wird in axialer Richtung eine be
sonders raumsparende Ausführung erzielt und durch Mitverwendung
des einen Abdeckbleches für die Führung der Federn sowohl für den
Last- als auch für den Leerlaufbereich kann ein solches Teil für
den Leerlaufdämpfer entfallen.
Weiterhin sind Verbindungselemente zur verdrehfesten Verbindung
der Abdeckbleche untereinander vorgesehen, die etwa auf dem glei
chen mittleren Durchmesser wie die Federn für den Leerlaufdämpfer
liegen und diesen gegenüber winkelmäßig versetzt sind.
Gemäß den Ansprüchen 3 bis 7 sind dabei diese Verbindungselemen
te als Bolzen ausgeführt, die im einen Deckblech fest angeordnet
sind und das Zwischenblech und das andere Deckblech in entspre
chenden Öffnungen durchdringen und sowohl für die verdrehfeste
Verbindung dieser Teile als auch zur Übertragung des gesamten
Drehmomentes nach Überbrücken des Leerlaufdämpfers herangezogen
werden; weiterhin dienen sie der Abstützung derjenigen Federn,
die die beiden Reibeinrichtungen für die beiden Bereiche beauf
schlagen.
Gemäß den Ansprüchen 8 bis 12 können diese Verbindungselemente
jedoch in besonders vorteilhafter Weise auch Bestandteile eines
einzigen Blechlappenringes sein, der beispielsweise als Stanzteil
leicht herstellbar ist, wobei dieser Blechlappenring von der ei
nen Seite her durch entsprechende Öffnungen des einen Deckble
ches, durch entsprechende Öffnungen in der Zwischenscheibe und
durch Öffnungen in der Nabenscheibe bis in das andere Deckblech
hineinreicht. Dabei kann dieser Ring mit seinen angeformten Lap
pen am Deckblech vernietet oder auch verschweißt sein.
Die Erfindung wird anschließend an Hand mehrerer Ausführungsbei
spiele näher erläutert. Es zeigt im einzelnen
Fig. 1 den Schnitt II-II durch eine Kupplungsscheibe;
Fig. 2 die Ansicht dieser Kupplungsscheibe;
Fig. 3 u. 4 Ausführungsvarianten der Verbindungselemente;
Fig. 5 den Schnitt VI-VI durch eine weitere Kupplungsscheibe;
Fig. 6 die Ansicht der Kupplungsscheibe gem. Fig. 5;
Fig. 7 eine Befestigungsvariante für den Blechlappenring von
Fig. 5;
Fig. 8 u. 9 eine Ausführung eines Blechlappenringes;
Fig. 10 u. 11 eine weitere Ausführung eines Blechlappenringes.
Die Fig. 1 und 2 zeigen Schnitt und Teilansicht einer Kupp
lungsscheibe mit Torsionsschwingungsdämpfer für den Leerlauf- und
den Lastbereich. Die Nabe 1 ist über eine Verzahnung auf einer
nicht dargestellten Getriebeeingangswelle drehfest angeordnet.
Die Nabe ist einteilig mit einer Nabenscheibe 2 ausgeführt, in
welcher Fenster 13 angeordnet sind, die zur Aufnahme von Tor
sionsfedern 7 für den Leerlaufdämpfer 5 dienen. Die Nabenschei
be 2 ist auf beiden Seiten von Deckblechen 9 und 10 umgeben, wel
che in Fenstern 12 die Torsionsfedern 8 für den Lastdämpfer 6
aufnehmen. Dabei ist das eine Deckblech 9 seitlich unmittelbar an
die Nabenscheibe 2 anschließend, während das andere Deckblech 10
in einem gewissen Abstand von der Nabenscheibe 2 angeordnet ist.
Auf dem Außenumfang 26 der Nabenscheibe 2 ist der Belagträger 3,
im vorliegenden Falle mit zwei Verstärkungsblechen 25 versteift,
drehbar gelagert. Sowohl der Belagträger 3 als auch die beiden
Verstärkungsbleche 25 sind mit Fenstern 14 versehen, welche mit
den Fenstern 12 in den Deckblechen 9 und 10 zur Aufnahme der Fe
dern 8 korrespondieren. Der Belagträger 3 ist radial außerhalb
der Verstärkungsbleche 25 mit den Reibbelägen 4 fest verbunden.
Zwischen der Nabenscheibe 2 und dem anderenDeckblech 10 ist eine
Zwischenscheibe 15 angeordnet, welche ebenfalls Fenster 11 wie
das eine Deckblech 9 zur Aufnahme der Federn 7 für den Leerlauf
dämpfer 5 aufweist. Dieses Zwischenblech 15 reicht radial nach
außen nicht ganz an den Innendurchmesser von Belagträger 3 bzw.
Verstärkungsblechen 25 heran. Zur verdrehfesten Verbindung der
beiden Deckbleche 9 und 10 untereinander sowie zur verdrehfesten
Verbindung des Zwischenbleches 15 mit dem einen Deckblech 9 sind
Bolzen 16 vorgesehen, die am Umfang gleichmäßig verteilt sind,
etwa auf dem gleichen mittleren Durchmesser liegen wie die Fe
dern 7 des Leerlaufdämpfers 5 und diesen gegenüber in Umfangs
richtung versetzt sind. Diese Bolzen 16 sind gem. Fig. 1 mit dem
einen Deckblech 9 verschweißt und durchdringen das Zwischenblech
15 sowie das andere Deckblech 10 in entsprechenden Bohrungen 36
bzw. 37. Desgleichen durchdringen die Bolzen 16 Langlöcher 19 in
der Nabenscheibe 2 und ermöglichen so eine begrenzte Verdrehung
des Leerlaufdämpfers 5 und dienen nach der Beendigung dieser Ver
drehung der Drehmomentübertragung von den Reibbelägen 4 über den
Lastdämpfer 6 auf die Nabe 1. Des weiteren dienen die Bolzen 16
der Aufnahme von Tellerfedern 21 und 23 zur Erzeugung eines Reib
momentes für den Leerlaufbereich und eines Reibmomentes für den
Lastbereich. Die Bolzen sind, vom Deckblech 10 nach außen wegwei
send, mit einer Abstützung 22 versehen, wobei zwischen dieser und
der Außenseite des Deckbleches 10 Tellerfedern 23 angeordnet
sind. In Verbindung mit Reibscheiben 24, welche zwischen den In
nenseiten der beiden Deckbleche 9 und 10 und den Außenseiten der
Verstärkungsbleche 25 angeordnet sind, ergibt sich bei beanspru
chung des Lastdämpfers 6 eine Reibkraft, die durch das Material
der Reibscheiben 24 oder/und die Federkraft der Tellerfe
dern 23 beeinflußbar ist. Die Reibkraft für den Leerlaufdämp
fer 5 wird aufgebracht durch die Anordnung von Tellerfedern 21
zwischen der Innenseite des Deckbleches 10 und dem Zwischen
blech 15, wobei auch hier Reibscheiben 38 radial innerhalb der
Torsionsfedern 7 zu beiden Seiten der Nabenscheibe 2 angeordnet
sind, die durch die Tellerfedern 21 belastet werden. Die Anord
nung einzelner oder mehrerer Tellerfedern auf den Bolzen 16 er
laubt in sehr großem Maße eine feinfühlige Anpassung der Reib
kräfte an die jeweiligen Betriebsverhältnisse der Kupplung einer
seits sowie der Brennkraftmaschine und der Antriebsgegebenheiten
des Kraftfahrzeuges andererseits. Dabei ist es natürlich prin
zipiell auch möglich, solche Tellerfedern zu verwenden, die nicht
konzentrisch zu den Bolzen 16 angeordnet sind, sondern konzen
trisch zur Drehachse der Kupplungsscheibe, so daß jeweils eine
Feder sämtliche Bolzen 16 umgreift.
Die Funktion der Kupplungsscheibe nach den Fig. 1 und 2 ist
folgende:
Bei Drehmomentbeaufschlagung über die Reibbeläge 4 und bei einer
angenommenermaßen festgehaltenen Nabe 1 wird sich zuerst der
Lastdämpfer 6 als starres Bauteil gegenüber der Nabe 1 verdrehen
und somit lediglich die Torsionsfedern 7 des Leerlaufdämpfers 5
komprimieren. Dadurch entsteht eine gleichzeitige Verdrehung der
folgenden Bauteile miteinander; Reibbeläge 4, Belagträger 3, Ver
stärkungsbleche 25, Torsionsfedern 8, Deckbleche 9 und 10, Zwi
schenblech 15 und Bolzen 16. Diese gleichzeitige Bewegung erfolgt
einmal durch den bei dieser niedrigen Drehmomentbeaufschlagung
als steifes Bauteil anzusprechenden Lastdämpfer 6 sowie durch die
Tatsache, daß die Bolzen 16 das Zwischenblech 15 und das Deck
blech 10 drehfest in den Bohrungen 36 bzw. 37 mitnehmen. Dabei
entsteht auch eine Relativbewegung zwischen dem einen Deckblech
9 und dem Zwischenblech 15 einerseits sowie der Nabenscheibe 2
andererseits unter Zwischenschaltung der Reibscheiben 38. Die
durch die Tellerfedern 21 mit Axialkraft beaufschlagten Reibschei
ben 38 erzeugen dabei ein bestimmtes, geringes Reibmoment. Nach
Aufbrauch des Weges in Umfangsrichtung zwischen den Bolzen 16 und
den Langlöchern 19 in der Nabenscheibe 2 erfolgt eine Blockierung
zwischen den Bolzen 16 und der Nabe 1, wodurch der Leerlaufdämp
fer 5 überbrückt und nicht weiterbelastet wird. Bei weiter an
steigendem Drehmoment erfolgt nun der Einsatz des Lastdämpfers 6,
indem der Belagträger 3 mit den Reibbelägen 4 und den Verstärkungs
blechen 25 unter Kompression der Torsionsfedern 8 eine weiterge
hende Drehbewegung gegenüber den übrigen feststehenden Bauteilen
ausführt. Dabei kommen nun nicht nur die Torsionsfedern 8 des
Lastdämpfers 6 zum Einsatz, sondern auch die Reibscheiben 24, die
durch die Tellerfedern 23 zwischen den beiden Deckblechen 9 und
10 verspannt sind.
In den Fig. 3 und 4 sind Ausschnitte einer Kupplungsscheibe
gem. Fig. 1 wiedergegeben, mit Variationen bezüglich der Ausfüh
rung der Bolzen 16 bzw. der Feder zur Erzeugung der Reibkräfte.
Bei beiden Ausführungen ist die Befestigung der Bolzen 16 geich.
Sie sind in dem einen Deckblech 9 vernietet. Des weiteren überste
hen sie das andere Deckblech 10 in axialer Richtung nicht oder
nur unwesentlich. Es fällt weiterhin auf, daß anstelle der beiden
verschiedenen Tellerfedern 21 und 23 hier nur eine Federart Ver
wendung findet, und zwar ein Federelement 27 mit zwei Armen 28
und 29. Die Federelemente 27 stützen sich jeweils am Bolzen 16 ab
(entweder über einen Nietzapfen 40 oder über eine Schraube 41),
zu welchem Zweck die Federelemente 27 eine entsprechende Bohrung
aufweisen, und weiterhin findet eine Abstützung über den einen
Arm 28 an der Außenseite des Deckbleches 10 und über einen anderen
Arm 29 am Zwischenblech 15 statt. Durch entsprechende Auswahl der
Längen der beiden Arme 28 und 29 ist es somit möglich, mit einem
Federelement unterschiedliche Axialkräfte zu erzeugen und somit
auch die Reibkräfte für den Leerlaufdämpfer und für den Lastdämp
fer in geeigneter Weise abzustimmen. Der Unterschie in den Aus
führungen von Fig. 3 und 4 ist lediglich darin zu sehen, daß
gem. Fig. 4 das Zwischenblech 15 an seinem Innenumfang einen
axial abstehenden Bund 30 aufweist, der das Deckblech 10 radial
innen etwas übersteht, so daß der Arm 29 des Federelementes 27
eine Auflage findet, welche in axialer Richtung etwa die gleiche
Höhe wie diejenige des Armes 28 aufweist. Im Gegensatz hierzu ist
gem. Fig. 3 der Arm 29 des Federelementes 27 in axialer Richtung
einwärts gekröpft, um auf das tiefer liegende Zwischenblech 15
einwirken zu können. In beiden Fällen ist es jedoch möglich, mit
einer einzigen Ausführung eines Federelementes die unterschied
lichen Reibkräfte für den Leerlaufbereich und für den Lastbereich
zu erzeugen.
Bei Beschreibung der Fig. 5 und 6 ist es ausreichend, auf die
Unterschiede der Konstruktion gem. Fig. 1 bis 4 einzugehen, da
die übrigen Elemente vom Aufbau und von ihrer Wirkung her gleich
sind.
Fig. 5 zeigt den Schnitt VI-VI durch einen Torsionsschwingungs
dämpfer und Fig. 6 zeigt die Teilansicht eines solchen Schwin
gungsdämpfers- Im Gegensatz zur Konstruktion gem. Fig. 1 bis 4
sind hierbei die Verbindungselemente (Bolzen 16) ersetzt durch
ein einziges Bauteil, welches als Blechlappenring 17 bzw. 18 noch
in den Fig. 8 bis 11 gesondert dargestellt ist. Beide Blech
lappenring-Ausführungen sind als Blech-Stanzteil hergestellt, wo
bei die axial abstehenden Lappen 32 bzw. 33 aus dem Grundkör
per 31 in axialer Richtung abgewinkelt sind. Beide Ausführungen
unterscheiden sich lediglich dadurch, daß entsprechend den Fig.
8 und 9 die Lappen 32 aus einer ursprünglich radialen Lage
heraus axial umgebogen sind, während entsprechend den Fig. 10
und 11 die Lappen 33 aus einer ursprünglich tangentialen Lage zum
Grundkörper 31 ebenfalls axial abgewinkelt sind. Insbesondere der
Blechlappenring 18 gem. Fig. 10 und 11 sei hier in seiner Wirkung
in Verbindung mit der Kupplungsscheibe gem. Fig. 5 und 6 näher
erläutert:
Der Blechlappenring 18 gem. Fig. 10 und 11 dient mit seinen Lap
pen 33, welche axial vom Grundkörper 31 abstehen und hochkant je
weils zu zwei parallelen Stücken der drehfesten Verbindung der
beiden Deckbleche 9 und 10 und des Zwischenbleches 15 sowie der
Drehmomentübertragung bei überbrücktem Leerlaufdämpfer 5 dient,
von der Seite des Deckbleches 10 her in die Kupplungsscheibe ein
geschoben. Zu diesem Zweck sind im Deckblech 10 Fenster 34 ange
ordnet, im Zwischenblech 15 Fenster 35 und die Nabenscheibe 2
weist, wie insbesondere aus Fig. 6 ersichtlich, paarweise Fe
ster 20 auf, in welche die Lappen 33 mit Spiel in Umfangsrichtung
eingreifen. Dabei bleibt zwischen jeweils zwei zusammengehörigen
Fenstern 20 in der Nabenscheibe 2 noch ein Finger 39 stehen.
Durch diese Ausbildung der Fenster 20 und der Nabenscheibe 2 wird
erreicht, daß alle - im vorliegenden Falle acht - vorgesehenen
Lappen 33 in beiden Drehrichtungen an entsprechenden Wänden der
Fenster 20 anliegen und somit das Drehmoment, insbesondere im
Hinblick auf die Verwendung bei Kupplungsscheiben von Lastkraft
fahrzeugen, sicher übertragen. Gemäß Fig. 5 ist dabei der Blech
lappenring 18 mit den vom Grundkörper 31 wegweisenden Enden der
Lappen 33 im Deckblech 9 verschweißt. (Widerstandsschweißung!)
Es ist jedoch auch möglich, wie aus Fig. 7 ersichtlich, die Lap
pen 33 im Deckblech 9 zu vernieten, wozu die Lappen 33 entspre
chende Öffnungen im Deckblech 9 zumindest teilweise durchdringen
müssen. Auch bei Anordnung des vorliegenden Blechlappenringes
sei darauf hingewiesen, daß die drehfeste Verbindung der beiden
Deckbleche 9 und 10 untereinander sowie gegenüber dem Zwischen
blech 15 durch Fenster 34 und 35 erfolgt, die in Umfangsrichtung
gegenüber den Lappen 33 kein Spiel aufweisen.
Die Erzeugung gezielter Anpreßkräfte für die Darstellung der Reib
kräfte in Leerlauf- und Lastbereich erfolgt durch Anordnung von
Tellerfedern 42 bzw. 43, welche konzentrisch zur Drehachse des
Torsionsschwingungsdämpfers angeordnet sind. Dabei stützt sich die
Tellerfeder 42 an der Innenseite des Deckbleches 10 und an der
Außenseite des Zwischenbleches 15 ab und erzeugt somit in Verbin
dung mit den Reibscheiben 38 die Reibkraft für den Leerlaufdämp
fer 5, während die Tellerfeder 43 sich zwischen der Außenseite
des Deckbleches 10 und dem Grundkörper 31 des Blechlappenringes 18
abstützt und in Verbindung mit den Reibscheiben 24 die Reibung für
den Lastdämpfer 6 sicherstellt.
Claims (14)
1. Kupplungsscheibe mit Torsionsschwingungsdämpfer, mit
einer Nabe zur drehfesten Anordnung auf einer Ab
triebswelle und einem zwischen Nabe und Belagträger angeordne
ten Torsionsschwingungsdämpfer, der wenigstens ein Federsystem
für den Lastbereich auf einem größeren mittleren Durchmesser
und wenigstens ein Federsystem für den Leerlaufbereich auf ei
nem kleineren mittleren Durchmesser aufweist, wobei der Leer
laufdämpfer nach einem vorgegebenen Verdrehwinkel durch An
schlagmittel blockierbar und darüber hinaus der Lastdämpfer
wirksam ist und die beiden Deckbleche des Lastdämpfers in kor
respondierenden Fenstern die Torsionsfedern für den Lastbereich
aufnehmen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (1) mit einer Nabenschei
be (2) fest verbunden ist, in der Nabenscheibe (2) Fenster
(13) zur Aufnahme der Torsionsfedern (7) des Leerlaufdämpfers
(5) angeordnet sind, auf der einen Seite der Nabenscheibe (2)
das eine Deckblech (9) mit Fenstern (11) für die Torsionsfe
dern (7) des Leerlaufdämpfers (5) versehen ist sowie auf der
anderen Seite der Nabenscheibe (2) ein Zwischenblech (15) mit
Fenstern (11) für die Torsionsfedern (7) des Leerlaufdämpfers
(5) und auf der der Nabenscheibe (2) abgewandten Seite des
Zwischenbleches (15) das andere Deckblech (10) angeordnet ist,
wobei die beiden Deckbleche (9, 10) und das Zwischenblech (15)
durch Verbindungselemente (16, 17, 18) verdrehfest zueinander
gehalten sind.
2. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin
dungselemente (16, 17, 18) etwa auf dem gleichen mittleren Durchmesser wie die
Torsionsfedern (7) des Leerlaufdämpfers (5) liegen und die
sen gegenüber in Umfangsrichtung versetzt sind.
3. Kupplungsscheibe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungselemente (16, 17, 18) die Nabenscheibe (2) mit
Umfangsspiel in Langlöchern (19) bzw. Fenstern (20) durchdrin
gen und mit diesen zusammen als Anschlagmittel zur Blockierung
des Leerlaufdämpfers (5) dienen.
4. Kupplungsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungselemente als einzelne, mit dem einen Deckblech
(9) fest verbundene Bolzen (16) ausgeführt sind, die korrespon
dierende Bohrungen (36, 37) des anderen Deckbleches (10) und
des Zwischenbleches (15) durchdringen.
5. Kupplungsscheibe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen
(16) einerseits der Führung von zwischen dem Zwischenblech (15)
und dem anderen Deckblech (10) angeordneten Tellerfedern (21)
zur Erzeugung einer Reibkraft im Leerlaufbereich zwischen
Zwischenblech (15), Nabenscheibe (2) und einem Deckblech (9)
über Reibscheiben (38) dienen und zum anderen eine Abstützung
(22) außerhalb des anderen Deckbleches (10) aufweisen - für
weitere Tellerfedern (23) zwischen Abstützung (22) und anderem
Deckblech (10) zur Erzeugung einer Reibkraft im Lastbereich
zwischen beiden Deckblechen (9, 10) einerseits und Reibschei
ben (24) und dem Belagträger (3) bzw. mit demselben fest ver
bundenen Verstärkungsblechen (25) andererseits.
6. Kupplungsscheibe nach Anspruch 4, dad. gek., daß die Bolzen
(16) etwa bündig mit dem anderen Deckblech (10) abschließen,
an der Stirnseite der Bolzen zweiarmige Federelemente (27) ab
gestützt sind, diejeweils mit einem Arm (28) am anderen Deck
blech (10) und mit dem anderen Arm (29) am Zwischenblech (15)
unter Vorspannung aufliegen.
7. Kupplungsscheibe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischen
blech (15) an seinem Innendurchmesser einen axial abstehenden
Bund (30) aufweist, der innerhalb des Innendurchmessers des an
deren Deckbleches (10) verläuft, der zumindest bündig mit dem
anderen Deckblech abschließt und auf welchem die anderen Arme
(29) der Federelemente (27) unter Vorspannung aufliegen.
8. Kupplungsscheibe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungs
elemente in Form eines Blechlappenringes (17, 18) ausgeführt
sind, der aus einem ringförmigen Grundkörper (31) besteht, mit
im Bereich seines Außenumfanges axial abgewinkelten Lappen
(32, 33).
9. Kupplungsscheibe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen
(32, 33) durch Umbiegen aus dem Grundkörper (31) herstellbar
sind.
10. Kupplungsscheibe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen
(32) aus radialer Position heraus umgebogen sind.
11. Kupplungsscheibe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen
(33) aus tangentialer Position heraus umgebogen sind.
12. Kupplungsscheibe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen
(33) jeweils paarweise aus tangentialer Position heraus umge
bogen sind.
13. Kupplungsscheibe nach den Ansprüchen 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Blechlappenring (17, 18) vom anderen Deckblech (10) her
mit seinen Lappen (32, 33) in entsprechende Fenster (34, 35)
des anderen Deckbleches (10), des Zwischenbleches (15) und der
Nabenscheibe (2) eingesetzt ist und die freien Enden der Lap
pen im einen Deckblech (9) vernietet bzw. verschweißt sind.
14. Kupplungsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
der Belagträger (3), ggf. mit Verstärkungsblechen (25) ver
steift, mit seinem Innendurchmesser direkt auf dem Außenumfang
(26) der Nabenscheibe (2) geführt ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813145312 DE3145312A1 (de) | 1981-11-14 | 1981-11-14 | Kupplungsscheibe mit torsionsschwingungsdaempfer mit in einer ebene angeordneten daempfsystemen |
| US06/438,482 US4537295A (en) | 1981-11-14 | 1982-11-02 | Clutch disc assembly with torsional oscillation dampers |
| FR8219351A FR2516616B1 (fr) | 1981-11-14 | 1982-11-10 | Disque d'embrayage muni d'un dispositif amortisseur des oscillations de torsion |
| GB08232122A GB2109085B (en) | 1981-11-14 | 1982-11-10 | Clutch disc with torsional vibration damper |
| BR8206601A BR8206601A (pt) | 1981-11-14 | 1982-11-12 | Disco de embreagem para uma embreagem de friccao para veiculo automotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813145312 DE3145312A1 (de) | 1981-11-14 | 1981-11-14 | Kupplungsscheibe mit torsionsschwingungsdaempfer mit in einer ebene angeordneten daempfsystemen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3145312A1 DE3145312A1 (de) | 1983-05-26 |
| DE3145312C2 true DE3145312C2 (de) | 1989-08-03 |
Family
ID=6146428
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813145312 Granted DE3145312A1 (de) | 1981-11-14 | 1981-11-14 | Kupplungsscheibe mit torsionsschwingungsdaempfer mit in einer ebene angeordneten daempfsystemen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
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| BR (1) | BR8206601A (de) |
| DE (1) | DE3145312A1 (de) |
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