DE314549C - - Google Patents

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DE314549C
DE314549C DENDAT314549D DE314549DA DE314549C DE 314549 C DE314549 C DE 314549C DE NDAT314549 D DENDAT314549 D DE NDAT314549D DE 314549D A DE314549D A DE 314549DA DE 314549 C DE314549 C DE 314549C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/34Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes grouped in panel form surrounding the combustion chamber, i.e. radiation boilers
    • F22B21/346Horizontal radiation boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schiffswasserröhrenkessel, welcher aus Ober- und Unterkessel, diese verbindenden Verdampfungsröhren und einer der Kessellärige nach angeordneten Fallröhrenwand besteht. " Anlagen •-dieser Art sind bekannt. Um sie nun aber insbesondere für schnellaufende Schiffe, bei denen es darauf ankommt, auf schmalem Schiffsraum höchste Leistungen von Maschinen und Kesseln unterzubringen, geeignet zu. machen, ist der neue Kessel so eingerichtet, daß bei geringstem Raumbedarf eine kräftige und schnelle Dampferzeugung erreicht und bei den- beschränkten Raumverhältnissen auf schnellaufenden Schiffen die Wärmeausstrahlung in die Kesselräume hinein vermieden wird.
Es wird dies gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der den Verdampfungsröhren angeschlossene Feuerungsraum einerseits durch diese Verdampfungsröhren und andererseits durch die ihn abschließende wärmegeschützte Fallröhrenwand gebildet ist. Auch soll die kaltstehende Fallröhrenwand die tief liegenden Teile des Oberkessels mit den tief liegenden Teilen des Unterkessels verbinden.
Infolge des seitlichen Anschlusses der Fallröhren an die tiefen Stellen des Ober- und ,30 Unterkessels wird, da die heißen Schichten innerhalb beider Kessel stets nach oben steigen, erreicht, daß die Fallröhren nur kaltes, bzw. das am,wenigsten erhitzte Wasser erhalten, wodurch eine vorteilhafte Beschleunigung der Wasserbewegung erreicht ist. Diese Wirkung wird dadurch unterstützt, daß in dem Oberkessel in bekannter Weise eine trennende Längswand vorgesehen ist, hinter welcher das Kesselspeisewasser den Fallröhren in gleichmäßiger Verteilung 'zugeführt wird. Bei dem neuen Kessel ist ferner die Wärmeausstrahlung in die Kesselräume vermieden und ' somit die . Leistungsf äkigkeit gegenüber bekannten Kesseln durch vermehrte Dampfbildung bedeutend erhöht.
Auf der Zeichnung ist ein derartiger Kessel als Doppelwasserröhrenkessel mit ölfeuerung im Höhenquerschnitt dargestellt. Jede Hälfte besteht aus einem Oberkessel 2, welcher gegen die Bordwand zu verlegt ist, und aus einem Unterkessel 1, der mittels der Verdampfungsröhren 3 mit dem Oberkessel verbunden' ist. Längs der Kessel sind Wasserröhren 6 gemäß der Erfindung von . den nahezu tiefsten Stellen des Oberkessels 2 nach tiefen Stellen des Unterkessels 1 geführt, die als Fallröhren dienen und eine Rohrwand bilden, welche um eine den Feuerungsraum 4 nach außen schützende Wand 5 aus feuerfestem Material herumgeführt ist. Im Oberkessel ist an der Seite, an welcher die Fallröhren angeschlossen sind, in bekannter Weise eine Scheidewand 13 angeordnet. Das Kesselspeisewasser wird in ebenfalls bekannter Weise durch ein durch die ganze Länge des Oberkessels geführtes mit Öffnungen versehenes Rohr 14 in den Raum hinter dieser Scheidewand 13 und von hier, 'aus den Fallrohren 6 gleichmäßig zugeführt.
Der Feuerungsraum 4 ist bei vorliegender Anordnung gegen die Bordwand io und den Brennstoffbehälter 9 -vorgerückt, so daß im
JfV
Mitschiff ein verhältnismäßig größerer freier Raum für andere Zwecke verbleibt. Im Hinblick auf die geringen Wärmestrahlungsverluste braucht der Kessel gegen den Brerinstoffbehälter 9 nur durch eine einfache Bekleidung 12 geschützt zu werden. Um tote Ecken bei der Beheizung der Wasserröhren' , zu verhindern, werden die Heizgase in bekannter Weise in die Wasserröhrenbühdel im Gegenlauf eingeführt, und zwar in der Weise, daß die größere ,Menge der Heizgase in den oberen Teil, die kleinere Menge in den ' unteren Teil des Wasserröhrenbündels eintritt. v Zur Verstärkung der Verdampfung r des Kessels ist dem Kessel in bekannter Weise ein Hochleistungsspeisewasservorwärmer 7 - mit großer _ Heizfläche nachgeschaltet, von dem'die Gase durch den Schornstein 16 ins Freie treten. Ruß und Asche
ao fallen zwischen den beiden Einzelkesseln auf eine Platte ir und werden von hier .aus,ins freie befördert. '

Claims (2)

'.'; Patent-Ansprüche:
1. Schiffswasserröhrenkessel mit Ober- und Unterkessel verbindenden Verdampfungsröhren und einer der Kessellänge nach . angeordneten Fallröhrenwand, dadurch gekennzeichnet, daß der den Ver-.dampfungsröhren (3) angeschlossene Eeuerungsraum einerseits durch diese ' Verdampfungsröhren und andererseits durch die ihn abschließende wärmegeschützte Fallröhrenwand (6) gebildet > ist.
2. Schiffswasserröhrenkessel nach An- :, Spruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die
kaltstehende Fallröhrenwand (6) die tief
liegenden Teile des Oberkessels (2) mit
den tief liegenden Teilen des Unter-
.. kesseis (1) verbindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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