DE3145742C2 - - Google Patents

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DE3145742C2
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valve
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degassing device
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Takahiko Takeshima
Tadashi Ueki
Motozo Ube Jp Kawashima
Thuneo Shimonoseki Jp Ueno
Masayuki Ube Jp Nishimoto
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    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Entgasungsvorrichtung für eine Druckgießform mit vertikaler oder horizontaler Achse nach dem Oberbegriff des ersten Anspruches.
Eine derartige Entgasungsvorrichtung bildet unter anderem den Gegenstand der DE-OS 30 36 233. Die mit der bekannten Vorrichtung erzielten Vorteile sind auf den Seiten 44 bis 48 der DE-OS ausführlich beschrieben.
Trotz der erwähnten Vorteile haftet der bekannten Vorrichtung ein gravierender Nachteil an, der, vereinfacht ausgedrückt, darin liegt, daß das Ventil der bekannten Vorrichtung dazu neigt, zu "flattern", weil es beim ersten Auftreffen von Schmelze gegen die Kraft einer Druckfeder zwar schließt, sich unter Einwirkung der Feder zum Teil aber wieder öffnet, so daß nachfolgende Schmelze, sofern die Zufuhr nicht absolut kontinuierlich erfolgt, in die Ventilkammer gelangt, aus der sie sich nur sehr schwer entfernen läßt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, diesen Nachteil zu beseitigen und dafür zu sorgen, daß das Ventil auch bei diskontinuierlicher Zufuhr der Schmelze ohne zu flattern schnell und zuverlässig schließt, wodurch eine vollständige Entgasung gewährleistet ist und ein Eindringen von Schmelze in die Ventilkammer mit Sicherheit verhindert wird.
Der Lösung dieser Aufgabe dienen die im Kennzeichen des ersten Anspruches zusammengefaßten Merkmale.
Zu den Bauteilen, die ein Flattern des Ventilkörpers und somit ein Eindringen von Schmelze in die Ventilkammer verhindern, gehören demnach
  • 1. eine Zugfeder, die das Ventil nach dem ersten Auftreffen von Schmelze in der Schließ-Stellung hält und ein Flattern des Ventils verhindert;
  • 2. ein Rückhalteglied, welches verhindert, daß das Ventil unter Einwirkung der Zugfeder schon vor dem ersten Auftreffen einer Schmelz-Teilmenge in die Schließ-Stellung geht; und
  • 3. ein Druckzylinder mit Kolben, alternativ auch ein Teil des ohnehin vorhandenen Auswerfers, der das Ventil gegen die Kraft der Zugfeder und gegen den Widerstand von im Bereich des Ventilkörpers gegebenenfalls vorhandener, verfestigter Schmelze in die Offen-Stellung zurückführt.
Zur Steuerung der Bewegungsabläufe ist es von Bedeutung, daß die Ventilkammer als im wesentlichen zylindrischer Hohlkörper ausgebildet ist, der sowohl gegenüber der Druckgießform als auch gegenüber dem Ventilkörper eine Relativbewegung auszuführen vermag.
Zur konstruktiven Ausgestaltung der Entgasungsvorrichtung geben die Ansprüche 2 bis 11 vielerlei Anregungen.
Der Anspruch 2 ist auf eine Ausführungsform gerichtet, bei welcher der Ventilkörper gegenüber der Druckgießform vertikal verschiebbar ist.
Gemäß Anspruch 3 kann die Zugfeder zum Schließen des Ventils durch eine die Ventilkörperstange nach oben beaufschlagende Schraubendruckfeder ersetzt sein.
Die Ansprüche 4 und 5 beinhalten vorteilhafte Ausgestaltungen des Rückhaltegliedes für den Ventilkörper.
Die Ansprüche 6 bis 9 richten sich auf eine Ausführungsform, bei welcher die Ventilkammer horizontal verschiebbar ist und enthalten weitere Vorschläge für die konstruktive Ausgestaltung des Rückhaltegliedes.
Die Ansprüche 10 und 11 schließlich enthalten Vorschläge, wie die Vorspannkraft des Rückhaltegliedes verändert und der Bewegungsweg des Ventilkörpers in der Ventilkammer begrenzt werden kann.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Entgasungsvorrichtung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 im Längsschnitt eine aus der DE-OS 30 36 233 bekannte Entgasungsvorrichtung für eine Druckgießform;
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3A, 3B, 3C, 3D den Ventilkörper der bekannten Entgasungsvorrichtung in verschiedenen Betriebsstellungen;
Fig. 4 eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Entgasungsvorrichtung mit vertikal verschiebbarem Ventilkörper;
Fig. 5A, 5B, 5B′, 5C im Schnitt die wesentlichen Teile der in Fig. 4 dargestellten Entgasungsvorrichtung in verschiedenen Betriebsstellungen;
Fig. 6A einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 5A;
Fig. 6B im Schnitt eine gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 6A abgewandelte Ausführungsform;
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6B;
Fig. 8 im Schnitt eine weitere Ausführungsform mit einem gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 5B abgewandelten Rückhalteglied;
Fig. 9 im Schnitt die wesentlichen Teile einer weiter abgewandelten Ausführungsform;
Fig. 10 einen der Fig. 9 entsprechenden Schnitt durch eine weitere Variante einer Entgasungsvorrichtung;
Fig. 11 einen der Darstellung von Fig. 4 entsprechenden Schnitt durch eine Entgasungsvorrichtung mit horizontal verschiebbarem Ventilkörper;
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII der Fig. 11;
Fig. 13 in vergrößerter Darstellung einen Schnitt durch die in Fig. 11 dargestellte Entgasungsvorrichtung;
Fig. 14 und 15 im Schnitt abgewandelte Ausführungsformen einer Entgasungsvorrichtung mit horizontal verschiebbarem Ventilkörper, und
Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie XVI-XVI der Fig. 15.
Zu den Fig. 1, 2, 3A-3D wird auf die DE-OS 30 36 233 verwiesen, in welcher der Aufbau und die Funktion der älteren Entgasungsvorrichtung ausführlich beschrieben sind.
Eine erste Ausführungsform der Entgasungsvorrichtung zeigen die Fig. 4, 5A, 5B, 5C. Der plattenförmige Ventilkörper 14 ist gegenüber der Druckgießform, die sich aus einem stationären Formteil 3 und einem horizontal beweglichen Formteil 4 zusammensetzt, in vertikaler Richtung verschiebbar. Der Ventilkörper 14 ist an seiner Oberseite mit einer Ventilkörperstange 140 versehen, und weist an seiner Unterseite eine Einbuchtung auf. Die Ventilkammer 11 wird durch einen Hohlkörper gebildet, der relativ zur Druckgießform in vertikaler Richtung beweglich ist. Die mit einem Führungskörper 110 zusammenwirkende Ventilkörperstange 140 ist innerhalb der Ventilkammer 11 in vertikaler Richtung verschiebbar. Die Ventilkammer 11 ist mit einer Gasauslaßöffnung 20 versehen, die der Gasauslaßöffnung 20 der in Fig. 1 dargestellten, aus der DE-OS 30 36 233 bekannten Entgasungsvorrichtung entspricht.
Zwischen der Oberseite der Ventikammer 11 und dem oberen Ende der Ventilkörperstange 140 ist eine Zugfeder 40 wirksam, die den Ventilkörper 14 aus der unteren Offen-Stellung in die obere Schließ-Stellung zu bewegen sucht.
Um zu verhindern, daß der Ventilkörper 14 schon vor dem ersten Auftreffen von Schmelze in seine obere Schließ-Stellung geht, ist eine insgesamt als Rückhalteglied bezeichnete Einrichtung vorgesehen. Der obere Abschnitt 14 a der Ventilkörperstange 140 ist mit Abflachungen 143, 144 versehen, an denen Federplatten 51, 52 anliegen, die eine vorzeitige Bewegung des Ventilkörpers 14 in die Schließ-Stellung verhindern.
Zu der Entgasungsvorrichtung gehört weiter ein Druckzylinder 18 mit Kolben 19, der auf dem stationären Formteil 3 mit Hilfe eines zur Atmosphäre hin offenen Kopfstückes 30 befestigt ist. Der vertikal bewegliche Kolben 19 ist durch eine in der Oberseite des Kopfstückes 30 angeordnete Öffnung 33 geführt. Das untere Ende des Kolbens 19 ist an der Oberseite der Ventilkammer 11 befestigt.
Wenn der Ventilkörper 14 aus seiner Offen-Stellung in die Schließ-Stellung gedrückt wird, bewegen sich die Federplatten 51, 52 relativ zur Ventilkörperstange 140 von den Abflachungen 143, 144 weg nach unten und laufen auf den im Querschnitt vergrößerten Abschnitt 14 b auf. Die Federplatten 51, 52 bewegen sich relativ zur Ventilkörperstange 140 nach oben und kommen wieder am abgeflachten Abschnitt 14 a zur Anlage, wenn sich der Kolben 19 im Zylinder 18 nach oben bewegt, und zwar auch gegen den Widerstand der nach dem Druckgießvorgang am Ventilkörper 14 anhaftenden, verfestigten Schmelze 21 (Fig. 5C).
Der Kolben-Zylinder-Anordnung 18, 19 sind sich gegenüberliegende Anschläge 31, 32 zugeordnet, die am Kopfstück 30 angebracht sind und die Aufwärtsbewegung des Ventilkörpers 14 gegenüber der Druckgießform begrenzen. Die Wandung der Ventilkammer 11 ist mit einander gegenüberliegenden, vertikalen Schlitzen 111, 112 versehen, in denen sich von der Ventilkörperstange 140 nach außen abstreckende Arme 141, 142 geführt sind. Die Arme 141, 142 und die Anschläge 31, 32 sind einander so zugeordnet, daß bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens 19 relativ zur Druckgießform eine weitere Bewegung des Ventilkörpers 14 nach oben verhindert wird, wenn die Arme 141, 142 an den Anschlägen 31, 32 zur Anlage kommen. Der Ventilkörper 14 nimmt daher wieder seine Offen-Stellung ein.
Den Anschlägen 31, 32 sind Stellschrauben 31 a, 32 a zugeordnet, um die Anschlagstellung relativ zur Ventilkammer 11 zu verändern.
Die Fig. 5A zeigt die Entgasungsvorrichtung in ihrer Ausgangsstellung vor Beginn eines Druckgießvorganges. Der Ventilkörper 14 befindet sich hierbei relativ zur Ventilkammer 11 in seiner Offen-Stellung. Die Federplatten 51, 52 liegen am abgeflachten Abschnitt 14 a der Ventilkörperstange 140 an.
Die Fig. 5B gibt die Entgasungsvorrichtung während des Druckgießvorganges wieder, und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem die vorlaufende Schmelze 21 a die Unterseite des Ventilkörpers 14 erreicht und diesen in die Schließ-Stellung bewegt hat. Die Ventilkammer 11 befindet sich zu diesem Zeitpunkt an der Druckgießform noch in Anlage. Die Federplatten 51, 52 liegen jetzt nicht mehr an den Abflachungen 143, 144 an, sondern haben sich relativ zur Ventilkörperstange 140 nach unten bewegt, wo sie an dem im Querschnitt vergrößerten Abschnitt 14 b der Ventilkörperstange anliegen.
Die Fig. 5C zeigt die Entgasungsvorrichtung in einer dritten Stellung, in welcher das Druckgießteil der Form entnommen werden kann.
Der Ventilkörper 14 befindet sich gegenüber der Ventilkammer 11 in der Offen-Stellung, wobei die Ventilkammer 11 eine obere Grenzstellung einnimmt, in der sie von der Druckgießform einen gewissen Abstand hat. Auch der Ventilkörper 14 ist von der Druckgießform und der verfestigten Schmelze 21 abgerückt. Die Arme 141, 142 liegen an den Anschlägen 31, 32 an, und die Federplatten 51, 52 befinden sich wiederum im Bereich des eingeschnürten Abschnittes 14 a, d. h. im Bereich der Abflachungen 143, 144.
Wie erwähnt, gibt die Fig. 5A die Ausgangsstellung der Entgasungsvorrichtung vor Beginn eines Druckgießvorganges wieder. Wenn durch den Schmelzenaufnahmekanal 8 Schmelze in den Formhohlraum 7 einströmt, entweichen die Gase durch den Entgasungskanal 9, den Anschluß-Entgasungskanal 10, die Ventilkammer 11 und die Gasauslaßöffnung 20.
Während Schmelze in den Formhohlraum 7 einströmt, verbleibt der Ventilkörper 11 in seiner Offen-Stellung, so daß eine große Gasmenge durch die By-Pass-Kanäle 15 und die Gasauslaßöffnung 20 nach außen entweicht. Ist der Formhohlraum 7 mit Schmelze gefüllt, so steigt ein Teil der Schmelze im Anschluß-Entgasungskanal 10 nach oben und trifft kontinuierlich oder diskontinuierlich auf die Unterseite des Ventilkörpers 14 auf. Selbst wenn die Schmelzenzufuhr diskontinuierlich erfolgt, wird der Ventilkörper 14 beim ersten Auftreffen von Schmelze 21 a gegen die Kraft der Federplatten 51, 52 nach oben in die Schließ-Stellung gedrückt (Fig. 5B). Dabei bewegen sich die Federplatten 51, 52 relativ zur Ventilkörperstange 140 nach unten, wobei sie sich aufbiegen und am dickeren Abschnitt 14 b der Ventilkörperstange 140 anliegen.
Wenn der Ventilkörper 14 seine Schließ-Stellung erreicht hat, wird er durch die Zugfeder 40 in dieser Stellung festgehalten. Dies bedeutet, daß selbst bei diskontinuierlicher Zufuhr von Schmelze der Ventilkörper 14 nicht flattert, d. h. oszillierend auf- und abbewegt wird.
Dies steht in krassem Gegensatz zu der in Fig. 1 dargestellten, älteren Entgasungsvorrichtung, bei welcher der Ventilkörper unter der Kraft einer Schraubendruckfeder steht und beim Auftreffen von Schmelze gegen die Kraft der Feder nach oben gedrückt wird. Bei diskontinuierlicher Zufuhr von Schmelze geht der Ventilkörper daher unter der Kraft der Schraubendruckfeder zeitweise in die Offen-Stellung zurück und es kommt zu dem sehr unerwünschten Flattern des Ventiles.
Nach Beendigung des Druckgießvorganges wird die Form geöffnet und das Formteil herausgenommen. Etwa gleichzeitig mit dem Abrücken des beweglichen Formteiles 4 vom stationären Formteil 3 wird der Druckzylinder 18 beaufschlagt, so daß der Kolben 19 die Ventilkammer 11 nach oben bewegt, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die der Verzögerung des Ventilkörpers 14 relativ zur Aufwärtsbewegung der Ventilkammer 11 entspricht. Diese Verzögerung ist durch den Widerstand verfestigter Schmelze bedingt, die dem Ventilkörper 14 im Ausgangsbereich des Anschluß-Entgasungskanals 10 anhaftet.
Bei der gleichzeitigen Aufwärtsbewegung des Kolbens 19 und der Ventilkammer 11 bewegen sich auch die Federplatten 51, 52 nach oben und legen sich an die Abflachungen 143, 144 der Ventilkörperstange 140 an. Der Ventilkörper 14 nimmt jetzt wieder seine Offen-Stellung ein und kann sich nicht noch weiter von der Ventilkammer 11 entfernen, da die Kraft der Zugfeder 40 und das Gewicht des Ventilkörpers 14 einschließlich der zugeordneten Teile ausgleicht.
Erst wenn bei einer weiteren Aufwärtsbewegung des Kolbens 19 die Arme 141, 142 an die Anschläge 31, 32 stoßen, entfernt sich der Ventilkörper 14 weiter von der Ventilkammer 11, wobei die vom Kolben 19 ausgeübte Kraft die Kraft der Zugfeder 40 überwindet.
Wird der Kolben 19 im Zylinder 18 jedoch nach unten bewegt, so gelangt der Ventilkörper 14 wieder in die Offen-Stellung und wird darin festgehalten, während sich die Ventilkammer 11 ebenfalls in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt, in der sie an der Druckgießform anliegt. Die Abwärtsbewegung des Kolbens 19 wird dann veranlaßt, nachdem das Formteil und verfestigte Schmelze vollständig aus der Form entfernt wurden. Die Druckgießform befindet sich jetzt in einer Bereitschaftsstellung für einen weiteren Druckgießvorgang. Dies ist besonders wichtig bei Aufnahme der Arbeiten oder bei einer vorausgegangenen Störung.
Bei der in Fig. 5B′ wiedergegebenen Ausführungsform ist die Zugfeder 40 durch eine Schraubendruckfeder 40′ ersetzt, die sich auf einem Führungskörper 110 abstützt und die Ventilkörperstange 140 mit dem Ventilkörper 14 nach oben zu bewegen sucht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6A sind die Federplatten 51, 52 an einander gegenüberliegenden Abschnitten der Innenwand der Ventilkammer 11 befestigt. Die Fig. 6B und 7 zeigen eine weitere Abwandlung, wonach die Federplatten 51, 52 an einander gegenüberliegenden Seitenflächen der Ventilkörperstange 140 befestigt sind. Auf einen im Querschnitt verringerten Abschnitt 14 a wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5A kann in diesem Fall verzichtet werden, jedoch muß die Ventilkammer 11 dann die in den Fig. 6B und 7 dargestellte Form haben.
Wenn der Ventilkörper 14 seine Offen-Stellung einnimmt, liegen die Federplatten 51, 52 an einander gegenüberliegenden Schultern 11 a, 11 b an. Bewegt sich der Ventilkörper 14 gegenüber der Ventilkammer 11 nach oben, so machen die Federplatten 51, 52 die Aufwärtsbewegung mit, wobei sie von den Schultern 11 a, 11 b freikommen und nach innen ausweichen.
Bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen kann anstelle der Zugfeder 40 als Halteeinrichtung auch ein Hydraulik- oder Solenoidzylinder verwendet werden. Für diesen Fall ist ein aus den Anschlägen 31, 32 und den horizontal gerichteten Armen 141, 142 bestehendes Anschlagsystem überflüssig.
Ferner kann als Halteeinrichtung anstelle der Zugfeder 40 auch ein Gewicht zur Verwendung kommen, das mit der Ventilkörperstange 140 durch ein über eine Rolle laufendes Band befestigt ist.
Bei der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsformen umfaßt das Rückhalteglied eine die Ventilkörperstange 140 durchdringende Bohrung 14 d, zwei in der Innenwand der Ventilkammer 11 angebrachte und einander gegenüberliegende Aussparungen 116, 117, zwei Kugeln 151, 152 sowie eine horizontal angeordnete Schraubendruckfeder 50. Die Schraubendruckfeder 50 stützt sich mit ihren Enden an den beiden Kugeln 151, 152 ab und drückt diese gegen die Innenwand der Ventilkammer 11 oder, bei einer Relativbewegung der Ventilkörperstange 140 gegenüber der Ventilkammer 12, in die Aussparungen 116, 117, je nachdem, ob sich die Ventilkörperstange 140 gegenüber der Ventilkammer 11 nach oben oder nach unten bewegt.
In die Ventilkammer 11 sind Gewindebolzen 114, 115 eingeschraubt, deren Enden im Bereich der Aussparungen 116, 117 liegen. Die Tiefe der Aussparungen kann somit durch Verdrehen der Gewindebolzen verändert werden.
Bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform umfaßt das Rückhalteglied in der Mantelfläche der Ventilkörperstange 140 angebrachte, vertikal gerichtete und einander gegenüberliegende, nutenförmige Aussparungen 143, 144, in der Wand der Ventilkammer 11 angeordnete, einander gegenüberliegende Bohrungen 114, 115, zwei Kugeln 151, 152 sowie zwei horizontal angeordnete Stellschrauben 161, 162.
Jede Kugel 151, 152 rastet entweder in die einander gegenüberliegenden Aussparungen 143, 144 ein, oder ist im Falle einer Relativbewegung der Ventilkörperstange 140 und der Ventilkammer 11 nahezu vollständig in den Bohrungen 114, 115 untergebracht. Zwischen den inneren Enden der Stellschrauben 161, 162 und den Kugeln 151, 152 befinden sich Schraubenfedern 51 b, 52 b, welche die Kugeln 151, 152 entweder gegen die Mantelfläche der Ventilkörperstange 140 oder in die Aussparungen 143, 144 drücken. Wenn der Ventilkörper aus seiner Offen-Stellung in die Schließ-Stellung bewegt wird, bewegen sich die Kugeln 151, 152 relativ zur Ventilkörperstange 140 aus den Aussparungen 143, 144 heraus in den Bereich der sich nach unten anschließenden Wandabschnitte 145, 146. Die Wandabschnitte 145, 146 können gemäß Fig. 9 die Form von einander gegenüberliegenden Nuten haben, deren Tiefe geringer ist als die der Aussparungen 143, 144.
Bewegt sich der Kolben 19 relativ zur Druckgießform nach oben, so werden auch die Kugeln 151, 152 mitgenommen und treten in die Aussparungen 143, 144 der Ventilkörperstange 140 ein. Dies geschieht gegen die Kraft der Zugfeder 40.
Bei der in Fig. 10 wiedergegebenen Ausführungsform liegen die horizontalen Arme 141, 142 höher als die horizontal gerichteten Schraubendruckfedern 51 b, 52 b, die zwischen den Kugeln 151, 152 und den Stellschrauben 161, 162 in horizontalen Bohrungen 114, 115 des Führungskörpers 110 aufgenommen sind. Die Bohrungen 114, 115 befinden sich in dem in der Ventilkammer 11 befestigten Führungskörper 110. Die Kraft der horizontal gerichteten Schraubenfedern 51 b, 52 b läßt sich mit Hilfe der Stellschrauben 161, 162 verstellen. Die By-Pass-Kanäle 15 werden durch den Anschluß-Entgasungskanal 10 und den Ventilkörper 14 begrenzt.
Bei dieser Ausführungsform kann die Ventilkörperstange 140 mit mehreren, einander paarweise gegenüberliegenden Aussparungen 143, 144 versehen sein, die in Winkelabständen um die Ventilkörperstange 140 herum verteilt sind. Die unteren Enden der Aussparungen befinden sich jeweils in unterschiedlicher Höhe. In Abhängigkeit davon, welches Aussparungspaar benutzt wird, läßt sich die Größe der Ventilöffnung einstellen, das heißt, der Ventilkörper 14 kann in seiner Offen-Stellung auf unterschiedliche Höhenstellungen eingestellt werden. Der Druckgießvorgang kann demnach bei unterschiedlichen Öffnungsweiten des Ventils durchgeführt werden, und zwar in Abhängigkeit von der Form und Größe der herzustellenden Formteile.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 ist es wichtig, daß sich die Kugeln 151, 152 und die horizontal angeordneten Schraubenfedern 51 b, 52 b im Bereich des Führungskörpers 110 befinden, so daß in jedem Fall die Zentrierung der Ventilkörperstange 140 innerhalb der Ventilkammer 11 sichergestellt ist. Dies gilt auch für den Fall, daß die Schraubenfedern 51 b, 52 b in ihrer Kraft geringfügig voneinander abweichen.
Die Fig. 11, 12, 13 zeigen eine grundlegende zweite Ausführungsform einer Entgasungsvorrichtung, bei welcher der Ventilkörper 14 relativ zur Druckgießform horizontal verstellbar ist. Der Ventilkörper 14 ist mit einer horizontal gerichteten Ventilkörperstange 140 versehen, und die Ventilkammer 11 befindet sich in einem horizontal gerichteten Ansatz der Druckgießform, an welcher die Ventilkammer 11 mit Hilfe von Schrauben befestigt ist. Die Ventilkörperstange 140 ist mit Hilfe eines in der Ventilkammer 11 angeordneten Führungskörpers 110 in horizontaler Richtung verschiebbar geführt. Aus der Ventilkammer führt eine Gasauslaßöffnung 20 nach außen. Die horizontal angeordnete Zugfeder 40 ist die gleiche wie die in Fig. 5A dargestellte Zugfeder.
Die Zugfeder 40 ist einerseits am Ende der Ventilkörperstange 150, andererseits an dem gegenüberliegenden Wandabschnitt der Ventilkammer 11 befestigt. Das Rückhalteglied umfaßt hier einen eingeschnürten Abschnitt 14 a der Ventilkörperstange 140, eine den oberen Wandabschnitt der Ventilkammer 11 durchgreifende Bohrung 160, eine Kugel 150 und eine vertikal gerichtete Schraubenfeder. Der eingeschnürte Abschnitt 14 a der Ventilkörperstange 140 bildet eine Aussparung, in welche die Kugel 150 einrastet. Je nach der Betriebsstellung der Entgasungsvorrichtung ist die Kugel 150 entweder im eingeschnürten Abschnitt 14 a oder vollständig in der Bohrung 160 aufgenommen. Die in der Bohrung 160 untergebrachte Schraubenfeder drückt die Kugel 150 entweder gegen die Mantelfläche der Ventilkörperstange 140 oder gegen den eingeschnürten Abschnitt 14 a derselben.
Als Betätigungselement zur horizontal gerichteten Verstellung des Ventilkörpers 14 aus der Schließ-Stellung in die Offen-Stellung dient bei dieser Ausführungsform die Auswerferplatte 5 mit den Auswerferstiften 6, die in der weiter oben beschriebenen Weise gleichzeitig auch dazu dienen, das fertige Formteil nach dem Öffnen der Form auszustoßen. Die Auswerferplatte 5 ist mit zwei zusätzlichen Stiften 6 a, 6 b versehen und die Ventilkörperstange 140 weist vertikal gerichtete Arme 141, 142 auf, die sich im wesentlichen im Bereich des freien Endes der Ventilkörperstange 140 befinden und durch horizontal gerichtete Schlitze 111, 112 nach außen geführt sind. Die Kugel 150 ist relativ zur Ventilkörperstange 140 in horizontaler Richtung aus dem eingeschnürten Abschnitt 14a heraus in den sich anschließenden, verdickten Abschnitt 145 der Mantelfläche der Ventilkörperstange 140 bewegbar, wenn der Ventilkörper 14 zwangsläufig aus seiner Offen-Stellung in die Schließ-Stellung bewegt wird. Andererseits ist die Kugel 150 gegenüber der Ventilkörperstange 140 zurück in den eingeschnürten Abschnitt 14 a verstellbar, wenn die Auswerferplatte 5 in der Weise betätigt wird, daß die Auswerferstifte 6 a, 6 b an den Armen 141, 142 der Ventilkörperstange 140 stoßen.
Beim ersten Auftreffen von Schmelze geht der Ventilkörper 14 aus der Offen-Stellung in die Schließ-Stellung und wird von der Zugfeder 40 darin festgehalten, so daß auch bei diskontinuierlicher Zufuhr von Schmelze der Ventilkörper 14 keine Flatterbewegung ausführt. Die Zugfeder und das Rückhalteglied entsprechen in ihrer Funktion den entsprechenden Bauteilen der in Fig. 9 wiedergegebenen Ausführungsform.
Die Fig. 14 zeigt eine der Ausführungsform nach Fig. 13 gegenüber weiter abgewandelte Ausführungsform, bei welcher das Rückhalteglied eine in der Ventilkörperstange 140 angebrachte, vertikal, das heißt radial gerichtete und nach oben hin offene Bohrung 14 d umfaßt, wobei der Führungskörper 110 eine Nut 115 a zur Aufnahme einer Kugel 150 aufweist, die von einer Schraubenfeder 50 nach außen bzw. oben gedrückt wird.
Je nach der Betriebsstellung wird die Kugel 150 von der Schraubenfeder 50 entweder in die Nut 115 a oder in die Bohrung 14 d gedrückt. In die Nut 115 a mündet eine den Führungskörper 110 durchgreifende Bohrung zur Aufnahme eines Gewindebolzens 160 a, dessen freies Ende die Eintrittstiefe der Kugel 150 in die Nut 115 a begrenzt.
Wenn der Ventilkörper 14 gegenüber der Ventilkammer 11 aus der Offen-Stellung in die Schließ-Stellung geht, wird die Kugel 150 in der Nut 115 a in horizontaler Richtung verlagert. Wird dagegen von der Auswerferplatte 5 eine Kraft auf die vertikal gerichteten Arme 141, 142 ausgeübt, so bewegt sich die Kugel 150 in der Nut 115 a in horizontaler Richtung nach links, bis sie am Ende der Nut 115 a in den durch den Gewindebolzen 160 a begrenzten Raum eintritt. Der Ventilkörper 14 befindet sich dabei in seiner Offen-Stellung. Die Tiefe des die Kugel 150 aufnehmenden Raumes kann durch Verstellen des Gewindebolzens 160 a verändert werden. Die das Rückhalteglied bildenden Bauteile stimmen mit den entsprechenden Bauteilen der Ausführungsform nach Fig. 8 überein.
Die Fig. 15 und 16 zeigen eine weiter abgewandelte Ausführungsform der Entgasungsvorrichtung nach Fig. 13. Zu dem Rückhalteglied gehört hierbei ein mit Abflachungen 143, 144 versehene Abschnitt 14 a der Ventilkörperstange 140. Die Federplatten 51, 52 liegen je nach der Betriebsstellung entweder an den Abflachungen 143, 144 oder an dem den Abflachungen gegenüber verdickten Abschnitt 14 b der Ventilkörperstange 140 an. Wenn der Ventilkörper 14 der Ventilkammer 11 gegenüber aus der Offen-Stellung in die Schließ-Stellung geht, so bewegen sich die Federplatten 51, 52 aus den Abflachungen 143, 144 heraus und gelangen auf den sich anschließenden, verdickten Abschnitt 14 b der Ventilkörperstange 140. Wird von den Auswerferstiften 6 a, 6 b der Auswerferplatte 5 eine Druckkraft auf die Arme 141, 142 ausgeübt, so bewegen sich die Federplatten 51, 52 relativ zur Ventilkörperstange 140 wieder in den mit Abflachungen 143, 144 versehenen Abschnitt 14 a der Ventilkörperstange 140. Die Zugfeder 40 und die Bauteile des Rückhaltegliedes sind die gleichen wie die entsprechenden Bauteile der Ausführungsform nach den Fig. 5A bis 5C.

Claims (11)

1. Entgasungsvorrichtung für eine Druckgießform mit horizontaler oder vertikaler Achse sowie einem festen und einem beweglichen Formteil, einem mit dem mit Schmelze zu füllenden Formhohlraum verbundenen Entgasungskanal und einem mit diesem über eine bewegliche Ventilkammer mit Ventilsitz und Ventilkörper verbundenen Gasauslaßkanal, wobei der Ventilkörper eine vertikal oder horizontal gerichtete Ventilkörperstange aufweist, sowie mit einer Gasauslaßöffnung zur Atmosphäre hin, wobei von dem Entgasungskanal mindestens ein By-Pass-Kanal abzweigt, der mit dem Gasauslaßkanal in der Weise verbunden ist, daß der Ventilkörper in seiner Schließstellung im Zusammenwirken mit der Ventilkammer eine Verbindung des Entgasungskanals mit dem Gasauslaßkanal verhindert, eine Verbindung des By-Pass-Kanals mit dem Gasauslaßkanal dagegen zuläßt, wenn der Ventilkörper seine Offen-Stellung einnimmt, wobei die Verstellung des Ventilkörpers von der Offen-Stellung in die Schließ-Stellung beim Auftreffen der Schmelze auf den Ventilkörper erfolgt, bevor ein Teil der durch den By-Pass-Kanal fließenden Schmelze die Ventilkammer erreicht, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (14) durch eine Zugfeder (40) beaufschlagt ist, die ihn aus der Offen-Stellung in die Schließstellung zu bewegen sucht, daß dem Ventilkörper (14) ein Rückhalteglied (51, 52; 150; 151, 152) zugeordnet ist, welches verhindert, daß der Ventilkörper (14) vor dem ersten Auftreffen von Schmelze unter der Einwirkung der Zugfeder (40) in die Schließ-Stellung geht, und daß ein Druckzylinder (18) mit Kolben (19) vorgesehen ist, der den Ventilkörper (14) gegen die Kraft der Zugfeder (40) in die Offen-Stellung zurückführt.
2. Entgasungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Ventilkörper gegenüber der Druckgießform vertikal verschiebbar und mit einer nach oben gerichteten Ventilkörperstange versehen ist, welche in die einen Hohlkörper bildende, unabhängig vom Ventilkörper der Druckgießform gegenüber ebenfalls vertikal verschiebbare Ventilkammer greift, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (40) einerseits an der Ventilkörperstange (140), andererseits an der Oberseite der Ventilkammer (11) angreift, wobei das den Ventilkörper (14) in der Offen-Stellung haltende Rückhalteglied Federplatten (51, 52) umfaßt, die seitlich an der Ventilkörperstange (140) anliegen und bei einer Relativbewegung des Ventilkörpers (14) gegenüber der Ventilkammer (11) in einen eingeschnürten Abschnitt (14 a) der Ventilkörperstange (140) eintreten und eine Rückstellung des Ventilkörpers (14) in die Schließ-Stellung unter Einwirkung der Zugfeder (40) verhindern (Fig. 5A, 5B, 5C).
3. Entgasungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (40) durch eine die Ventilkörperstange (140) nach oben beaufschlagende Schraubendruckfeder (40′) ersetzt ist, die sich auf einem Zwischenboden (110) der Ventilkammer (11) abstützt (Fig. 5B′).
4. Entgasungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückhalteglied eine die Ventilkörperstange (140) horizontal durchgreifende Bohrung (14 d) sowie zwei an der Innenwandung (118, 119) der Ventilkammer (11) einander gegenüberliegende Kugeln (151, 152) umfaßt, die unter der Kraft einer zwischengelegten Schraubendruckfeder (50) an die Innenwand (118, 119) angedrückt werden und in Aussparungen (116, 117) auszuweichen vermögen, wenn der Ventilkörper (14) der Ventilkammer (11) gegenüber eine Relativbewegung ausführt (Fig. 8).
5. Entgasungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (151, 152) unter Einwirkung von Schraubendruckfedern (51 b, 52 b) an die Ventilkörperstange (140) angedrückt werden und bei einer Relativbewegung des Ventilkörpers (14) gegenüber der Ventilkammer (11) in in der Ventilkörperstange (140) vorgesehene Aussparung (143, 144) auszuweichen vermögen (Fig. 9, 10).
6. Entgasungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Ventilkörper gegenüber der Druckgießform innerhalb einer als Hohlkörper ausgebildeten Ventilkammer horizontal verschiebbar und mit einer horizontal gerichteten Ventilkörperstange versehen ist, an der die Zugfeder angreift, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Rückhalteglied eine die Wandung der Ventilkammer (11) vertikal durchgreifende Bohrung (160) und eine darin aufgenommene Kugel (150) gehören, die unter der Kraft einer Feder in eine in der Ventilkörperstange (140) vorgesehene Aussparung einzutreten vermag, wenn der Ventilkörper (14) gegenüber der Ventilkammer (11) eine Relativbewegung ausführt, und daß die Rückführung des Ventilkörpers (14) aus der Schließ-Stellung in die Offen-Stellung durch einen Teil eines der Druckgießform (3, 4) zugeordneten Auswerfers (5, 6) erfolgt (Fig. 11 bis 13).
7. Entgasungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung durch einen eingeschnürten Abschnitt (14 a) der Ventilkörperstange (140) gebildet ist.
8. Entgasungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Rückhalteglied eine quer zur Achse des Ventilkörpers (14) gerichtete Blindbohrung (14 d) sowie eine in diese eingesetzte Kugel (150) gehören, die bei einer Relativbewegung des Ventilkörpers (14) gegenüber der Ventilkammer (11) unter Einwirkung einer Schraubendruckfeder (50) in eine in der Wandung der Ventilkammer vorgesehene Aussparung (115 a) einzutreten vermag (Fig. 14).
9. Entgasungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückhalteglied Federplatten (51, 52) umfaßt, die seitlich an der Ventilkörperstange (140) anliegen und bei einer Relativbewegung des Ventilkörpers (14) gegenüber der Ventilkammer (11) in einen durch Aussparungen (143, 144) begrenzten, eingezogenen Abschnitt der Ventilkörperstange (140) eintreten und eine Rückstellung des Ventilkörpers (14) in die Schließ-Stellung unter Einwirkung der Zugfeder (40) verhindern (Fig. 15, 16).
10. Entgasungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannkraft der Federn (50; 150; 51 b, 52 b) bzw. Federplatten (51, 52) durch in die Wand der Ventilkammer (11) eingedrehte Schrauben (160 a; 161, 162) verstellbar ist.
11. Entgasungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilkörperstange (140) mit seitlich gerichteten Armen (141, 142) versehen ist, die mit Längsschlitzen (111, 112) in der Ventilkammerwand zusammenwirken und die Relativbewegung zwischen Ventilkörper (14) und Ventilkammer (11) begrenzen.
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