DE3145797C2 - Vorrichtung zur biologischen Abwasserreinigung - Google Patents

Vorrichtung zur biologischen Abwasserreinigung

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DE3145797C2
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Claus 2359 Henstedt-Ulzburg Passenheim
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Abstract

Bei einer Vorrichtung zur biologischen Abwasserreinigung wird das Abwasser mit einer Vakuumsaugung über eine Flüssigkeitsstrahlpumpe, die durch eine Treibwasserpumpe betrieben wird, zugeführt. Hierbei ist ein Puffertank angeordnet, in den das Abwasser zuerst gelangt und der mit der Saugseite der Flüssigkeitsstrahlpumpe verbunden ist, so daß im Puffertank ein Vakuumpolster zur Verfügung steht.

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf ..-ine Vorrichtung zur biologischen Abwasserreinigung, insbesondere für Schiffe, mit einem Sammelbehälter, in dem sich mittels Vakuum abgesaugtes Abwasser befindet wobei eine Treibwasserpumpe mit ihrer Saugseite an den Sammelbehälter angesch.ossen ist, während ihre Druckseite mit einer Flüssigkeitsstrahlpiiiipe verbunden ist, deren Austritt als Diffusor ausgebildet und in den Sammelbehälter mündet
Vorrichtungen dieser Art unter Verwendung von Treibwasserpumpen sind bekannt (De-OS 26 15 244). Der besondere Vorteil eines Vakuum-Sanitärsystems liegt in dem geringen Wasserverbrauch der Toilette durch geringe Spülwassermengen und in der Erstellung des Rohrsystems mit relativ kleinen Rohrquerschnitten. Darüber hinaus ist es nicht erforderlich, ein Gefalle im Rohrsystem vorzusehen.
Der Mangel bei den bekannten Anordnungen besteht darin, daß ein biologischer Abbau der Schmutzfracht des Abwassers im Vakuumbereich nicht möglich ist und ferner bei einer gleichzeitigen bzw. einer vielfach aufeinanderfolgenden Benutzung von Toiletten und/oder Abwasser-Sammelstellen Probleme auftreten, da die Schmutzfracht nicht durch das vorhandene Vakuum mehr abgeführt werden kann und somit Verstopfungen eintreten.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, auf einfache Weise ein ausreichendes Vakuum für eine Mehrfachbenutzung von Toiletten und/oder Ab'wassersammelstellen zu schaffen und gleichzeitig das abgesaugte Abwasser mit Luft zu vermischen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß der Sauganschluß der Fiüssigkeitsstrahlpumpe über ein Absaugrohr an einen Puffertank angeschlossen ist, der mit der Abwasserzuführung verbunden ist, und das Absaugrohr zur Aufnahme des Abwassers entsprechend tief in den Puffertank eingeführt ist.
Hierdurch ist es möglich, einen großen Vakuum-Puffer bereitzustellen und damit den Mehrfachgebrauch funktionsgerecht zu berücksichtigen, um Ablagerungen im Rohrsystem zu vermeiden. Ferner wird das sich am Boden des Puffertanks sammelnde Abwasser ständig gleichzeitig mit der Luft abgesaugt.
Eine vorteilhafte Anordnung wird dadurch geschaffen, daß der Puffertank ein Vakuum-Regelventil aufweist Dadurch ist ein entsprechend erforderlicher Unterdruck zwischen 30 und 50 kPa einstellbar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer MehrkammerkJäranlage und einer Flüssigkeitsstrahlpumpe schematisch dargestellt
Die anfallenden Abwasser werden aus Toilettrn 1 und Abwassersammelstellen 2, die für einen Vakuumbetrieb ausgebildet sind, über eine Abwasserleitung 3 und einen Puffertank 4 zugeführt Die Sammelstelle 2 ist dabei mit Zuführungen von Badewannen, Waschbecken und Duschwannen 5 verbund· ;n.
Das anfallende Abwasser wird einer Mehrkammerkläranlage 6 mit einzelnen Tanks 7, 8, 9 und 10 zugeführt Hierzu wird über Treibwasserpumpen 11, 12, die mit dem Belüftungs- und Mischtank 8 über eine Leitung
13 verbunden sind. Wasser zugeführt, das an den Druckseiten der Treibwasserpumpen 11,12 über eine Leitung
14 zu einer Flüssigkeitsstrahlpumpe 15 geführt wird Beim Durchströmen des Wassers durch die Flüssigkeitsstrahlpumpe 15 wird über ein Absaugrohr 16 ein Vakuum im Puffertank 4 erzeugt wobei die Flüssigkeitsstrahlpumpe 15 mit ihrem Austritt als Diffusor in den Sammeltank 7 der Kläranlage geführt ist Das Abwasser/Luftgemisch wird dabei über das Abzugrohr 16 aus dem Puffertank 4 mittels der Saugwirkung der Flüssigkeitsstrahlpumpe 15 abgesaugt und im Diffusor zusätzlich mit Luft vermischt damit in bekannter Weise eine Teilklärung erfolgt
Der Puffertank 4 ist dabei mit einem Vakuum-Regelventil 17 verbunden, um Luft zuzuführen und ein vorgegebenes Vakuum vorzuhalten.
Bei der Entleerung der Toiletten 1 und der Sammelbehälter 2 wird über die Abwasserleitung 3 durch das gebildete Vakuum das Abwasser in den Puffertank 4 einschließlich der Luft gesaugt. Da das bereitgehaltene Vakuum im Puffertank 4 relativ groß ist steht auch bei Mehrfachbenutzung ein ausi eichendes Vakuum zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Abwassersystems zur Verfugung.
Die Mehrkammerkläranlage 6 wird dabei in der üblichen Weise betrieben und ist über eine Pumpe entsprechend entleerbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur biologischen Abwasserreinigung, insbesondere für Schiffe, mit einem Sammelbehälter, in dem sich mittels Vakuum abgesaugtes Abwasser befindet, wobei eine Treibwasserpumpe mit ihrer Saugseite an den Sammelbehälter angeschlossen ist, während ihre Druckseite mit einer Flüssigkeitsstrahlpumpe verbunden ist, deren Austritt als Diffusor ausgebildet ist und in den Sammelbehälter mündet, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauganschluß der Flüssigkeitsstrahlpumpe (15) über ein Absaugrohr (16) an einen Puffertank (4) angeschlossen ist der mit der Abwasserzuführung (3) verbunden ist, und das Absaugrohr (16) zur Aufnahme des Abwassers entsprechend tief in den Puffertank (4) eingeführt ist
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet da öder Puffertank (4) ein Vakuum-Regelventil (17) aufweist
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