DE3146123C2 - Obermesserhalter für Längsschneider - Google Patents
Obermesserhalter für LängsschneiderInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D5/00—Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D5/02—Means for moving the cutting member into its operative position for cutting
- B26D5/04—Means for moving the cutting member into its operative position for cutting by fluid pressure
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Abstract
Obermesserhalter (2) für Längsschneider, dessen frei drehbare Messerscheibe (8) aus einer Ausgangsstellung in eine Messereingriffsstellung absenkbar ist. Mit der Erfindung soll sich eine manuelle Neueinstellung nach jedem Anschliff der Messerscheibe erübrigen. Zu diesem Zweck weist der Messerhalter einen in der Ausgangsstellung auf den Umfang der Messerscheibe aufsetzbaren und an einem feststehenden Gehäuseteil (22) festlegbaren Fühler (30) auf, der starr mit einem die Absenkbewegung begrenzenden Anschlag (36) verbunden ist. Eine die Messerscheibe im wesentlichen umschließende Abdeckung (48) ist sowohl gegenüber dem feststehenden Gehäuseteil (22) als auch gegenüber der Messerscheibe auf- und abbeweglich gelagert. Beim Anheben der Messerscheibe wird sie von deren Lagerung mit nach oben geführt, während sie bei der Absenkbewegung auf einen einstellbaren Anschlag (52) auftrifft.
Description
Die Erfindung betrifft einen Messerhalter für Längsschneider gemäß Gattungsbegriff des Patentanspruchs
1.
Mit derartigen Längsschneidern werden Materialbahnen zum Beispiel aus Papier streifenförmig in sogenannte
Nutzen zerteilt. Die betreffende Obermesserscheibe wirkt im Betrieb, sich geringfügig damit überschneidend,
mit einer angetriebenen Untermesserscheibe zusammen. Im Gegensatz zu der topfförmigen, stirnseitig
geschliffenen Untermesserscheibe ist die Obermesserscheibe flach und an ihrem Umfang angeschärft
Mit jedem Nachschliff vermindert sich infolgedessen ihr Durchmesser, und es bedarf normalerweise einer sorgfältigen,
fachkundigen Einstellung, um die für den Betrieb optimale Messerüberdeckung wiederherzustellen.
Diese Einstellarbeit wird durch das Fehlen einer Skala oder sonstigen praktischen Meßinöglichkeit erschwert
Bei der üblichen rein visuellen Beobachtung und Schätzung dar Messerüberdeckung besteht die Gefahr, daß
ίο die beiden Messerscheiben infolge zu geringer Oberdeckung
aufeinander auflaufen, während eine zu große Messerüberdeckung zu einem schlechten Schnitt führt
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die normalerweise mit einem jedem Neuschliff der Ober-
messerscheibe verbundene Einstellarbeit zu en Diese Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst
Die Erfindung macht sich zunutze, daß die Obermesserscheibe in ihrer angehobenen Stellung zur Ruhe
kommt, so daß die Lage ihres Randes (Schneidkante) in bezug auf die Messerachse auf mechanischem Wege
unmittelbar abgetastet werden kann. Aus dieser Abtastung
bestimmt sich der Hub der Absenkbewegung.
Die Unteransprüche geben bevorzugte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung an, wobei dem Anspruch 7 besondere Bedeutung zukommt
Die Unteransprüche geben bevorzugte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung an, wobei dem Anspruch 7 besondere Bedeutung zukommt
Üblicherweise nämlich ist die Obermesserscheibe im wesentlichen vaj. einer damit auf- und abbeweglichen
Abdeckung umschlossen, die einen Berührungsschutz bilden soll, daneben jedoch auch als Absaughaube für
den beim Schnitt anfallenden Staub dienen kann. Mit der Hubverstellung für die Absenkbewegung müßte
korrekterweise auch die Höhe der Abdeckung in bezug auf die Messerachse verstellt werden, um zu gewährleisten,
daß diese im Betrieb stets den gleichen geringen Abstand von der zu schneidenden Materialbahn einnimmt
Andererseits soll die Abdeckung mit der Messerscheibe auf- und abbeweglich sein, um den Messereingriff,
auch ohne daß r- · ;.tzu eines öffnens der Abdeckung
bedarf, beobachten zu 'tonnen. Hier nun wird durch die Maßnahme gemäß Anspruch 7 Abhilfe geschaffen,
die gleichfalls dem Ziel dient, die mit einem Neuschliff der Obermesserscheibe korrekterweise verbundene
Einstellarbeit zu erübrigen.
Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung genauer beschrieben.
Die einzige Figur der Zeichnung ist eine etwas schematisierte, weitgehend geschnittene Darstellung
des betreffenden Obermesserhalters nach der Erfindung.
Der gezeigte Obermesserhalter 2 ist seitwärts verschiebbar und über einen Klemmhebel 4 feststellbar auf
einer Profilschiene 6 des Maschinengestells gelagert Die flache Obermesserscheibe 8 wirkt im Betrieb mit
einer tropfförmigen Untermesserscheibe 10 zusammen. Zu diesem Zweck ist die Obermesserscheibe 8 mittels
eines Pneumatikzylinders 12 absenkbar und mittels eines weiteren Pneumatikzylinders 14 axial zustellbar.
Der Zylinder 14 befindet sich am unteren Ende einer Hubstange 16, die als Kolbenstange den Kolben 18 des
Zylinders 12 durchsetzt. Daneben ist der Zylinder 14 in einer Wange 20 geführt, die sich unterseitig an einen auf
der Schiene 6 festgelegten, den Zylinder 12 enthaltenden Gehäuseteil 22 anschließt. Während die Untermesserscheibe
10 drehend angetrieben ist, ist die Obermesserscheibe 8 mittels Wälzlagern 24 frei drehbar auf einer
von der Kolbenstange 26 des Zylinders 14 gebildeten Achse gelagert, um von der Untermesserscheibe durch
Reibung mitgenommen zu werden.
In dem Gehäuseteil 22 ist parallellaufend zu der Hubstange 16 eine Stange 28 auf- und abverschiebbar gelagert,
die an ihrem unteren Ende einen Fühler in Gestalt eines Kopfes 30 trägt Dieser ist auf seiner Unterseite
mit einer Scheibe 32 aus Gummi oder Kunststoff belegt,
womit er schonend auf der Schneidkante 34 der Messerscheibe 8 zum Aufsitzen gebracht werden kann. Genauer
gesagt befindet sich am oberen Ende der Stange 28 eine Schede 36, die mittels eines Klemmhebels 38 gegen
einen zylindrischen Fortsatz 40 auf der Oberseite des Gehäuseteils 22 angezogen werden kann. Auf diese
Weise ist der Fühler 30 gegenüber dem feststehenden Gehäuseteil 22 festlegbar.
Die Hubstange 16 tritt oberseitig über den zyiindrisehen
Fortsatz 40 hervor und trägt an ihrem oberen Ende eine Rändelmutter 42. Schelle 36 und Rändelmutter
42 bilden Anschläge zur Begrenzung des Hubes der Absenkbewegung nach unten.
Mittels Stiftschrauben 44 und eines auf der Hubstangt
ϊ6 verschiebbar gelagerten KJotzes 46 ist, die Messerscheibe
8 in sich aufnehmend, eine Abdeckung 48 -auf- und abverschiebbar gelagert Während der Klotz
46 bei der Aufwärtsbewegung der Hubstange 16 auf einem den Zylinder 14 üi sich aufnehmenden Auge 50
der Hubstange 16 zur Auflage kommt, wird die Abwärtsbewegung der Abdeckung 48 durch eine Anschlagschraube
52 in dem feststehenden Gehäuseteil 22 begrenzt, an der eine Abwinkelung 54 der Abdeckung
von oben her anstößt
Hat nun ein Nachschliff der Obermesserscheibe 8 stattgefunden, wodurch dessen Schneidkante 34 nunmehr
einen geringeren Durchmesser besitzt, so wird zunächst in der gezeigten oberen Endstellung der Messerscheibe
unter Lösen des Klemmhebels 38 der Fühler 30 auf die Schneidkante 34 aufgesetzt, worauf die Schelle
35 auf dem Fortsatz 40 erneut fixiert wird. Bei daraufhin
erfolgender Absenkung der Messerscheibe trifft die einmal passend eingestellte Mutter 42 auf der Schelle 36
auf, wodurch die Absenkbewegung nach unten hin begrenzt wird. Das heißt die Stellung der Mutter 42 auf
der Hubstange 16 wird einmal so gewählt, daß eine optimale Messerüberdeckung zustande kommt Weitere
Einstellarbeiten können sodann entfallen, selbst wenn die Messerscheibe 8 gewechselt wird.
Der Abstand, den die Unterkßnte 56 der Abdeckung 48 von der Untermesserscheibe 10 und damit von dei zu
schneidenden Materialbabn einnimmt, kann ein für allemal
mittels der Anschlagschraube 52 festgelegt werden. Dessen ungeachtet vird die Abdeckung 48 bei der Aufwärtsbewegung
der Messerscheibe 8 über den Klotz 46 angehoben, sobald diener auf das Auge 50 der Hubstange
16 auftrifft Das heißt für die Abdeckung kann ebenso wie für den Hub der Absenkbewegung jede weitere
Einstellung en'fallen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
60
Claims (9)
1. Obermesserhalter für Längsschneider, dessen frei drehbare Messerscheibe (8) aus einer Ausgangsstellung
in eine Messereingriffsstellung absenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß er einen
in der Ausgangsstellung auf die Schneidkante (34) der Messerscheibe (8) aufsetzbaren und an einem
feststehenden Gehäuseteil (22) festlegbaren Fühler (30) in starrer Verbindung mit einem die Abserikbewegung
begrenzenden Anschlag (36) aufweist
2. Obermesserhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (30) vermitteis des
Anschlages (36) an dem feststehenden Gehäuseteil (22) festlegbar ist
3. Obermesserhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß sich der Fühler (30) am
unteren Ende einer zu einer Hubstange (16) für die Messerscheibe (8) parallelgeführten Stange (28) befindet,
<k£ den die Absenkbewegung begrenzenden
Anschlag (36) trägt, und daß dieser Anschlag (35) mit
einem Gegenanschlag (42) der Hubstange (16) zusammenwirkt
4. Obermesserhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Anschläge (36,
42) am oberen Ende der beiden Stangen (16, 28) befinden.
5. Obermesserhalter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der beiden
Anschläge (36, 42) auf der betreffenden Stange (16,28) 1; -igsverstellbar ist
6. Obermesserhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß der
Fühler (30) zumindest an ssiner Aufsetzstelle aus einem elastischen Material wie zum Beispiel Gummi
oder Kunststoff besteht
7. Obermesserhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche und mit einer die Messerscheibe (8)
im wesentlichen umschließenden, mit der Messerscheibe (8) auf- und abbeweglichen Abdeckung (48),
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (48) gegenüber der Messerscheibe (8) gleichfalls auf- und
abbeweglich ist und einen mit einem Anschlag (52) des feststehenden Gehäuseteils (22) zusammenwirkenden
Gegenanschlag (54) aufweist
8. Obermesserhalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der beiden Anschläge
(52,54) höhenverstellbar ist
9. Obermesserhalter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (48) an
einem mit der Lagerung der Messerscheibe (8) verbundenen Teil (16) und an dem feststehenden Gehäuseteil
(22) gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813146123 DE3146123C2 (de) | 1981-11-20 | 1981-11-20 | Obermesserhalter für Längsschneider |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813146123 DE3146123C2 (de) | 1981-11-20 | 1981-11-20 | Obermesserhalter für Längsschneider |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3146123A1 DE3146123A1 (de) | 1983-06-01 |
| DE3146123C2 true DE3146123C2 (de) | 1985-09-05 |
Family
ID=6146849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813146123 Expired DE3146123C2 (de) | 1981-11-20 | 1981-11-20 | Obermesserhalter für Längsschneider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3146123C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3712078C1 (en) * | 1987-04-09 | 1988-09-29 | Dienes Werke | Blade holder actuated by a pressure medium |
| DE3836501A1 (de) * | 1988-10-26 | 1990-05-03 | Bhs Bayerische Berg | Laengsschneide- oder rillmaschine, insbesondere fuer eine wellpappenbahn |
| EP1658939A1 (de) | 2004-11-18 | 2006-05-24 | Wilhelm Bilstein KG Spezialfabrik für Maschinenmesser und Kompressorventile | Kreismesserhalter mit Handschutz |
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1981
- 1981-11-20 DE DE19813146123 patent/DE3146123C2/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3146123A1 (de) | 1983-06-01 |
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| DE254878C (de) |
Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: WAERTSILAE-STRECKER GMBH, 6102 PFUNGSTADT, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: VALMET-STRECKER GMBH, 6102 PFUNGSTADT, DE |
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