DE3146313C2 - Verfahren zur Herstellung von Adipinsäurediestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Adipinsäurediestern

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DE3146313C2
DE3146313C2 DE3146313A DE3146313A DE3146313C2 DE 3146313 C2 DE3146313 C2 DE 3146313C2 DE 3146313 A DE3146313 A DE 3146313A DE 3146313 A DE3146313 A DE 3146313A DE 3146313 C2 DE3146313 C2 DE 3146313C2
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Nobuo Isogai
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    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
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Abstract

Beschrieben wird ein Verfahren zur Herstellung von Adipinsäurediestern, bei welchem man in einer ersten Stufe Butadien, Kohlenmonoxid und einen Alkohol in Gegenwart eines Kobaltcarbonylkatalysators bei einer Temperatur von 80 ° bis 160 ° C zu einem 3-Pentensäureester im Reaktionsgemisch mit Kohlenmonoxid und einem Alkohol bei einer Temperatur von 160 ° bis 220 ° C reagieren läßt. Beide Reaktionen werden in einem Aminlösungsmittel durchgeführt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Adipinsäurediestern, bei welchem man Butadien, Kohlenmonoxid und einen Alkohol in Gegenwart eines Kobaltcarbonylkatalysators in einem speziellen Reaktionsmedium reagieren läßt.
Verfahren zur Herstellung von Adipinsäurediestern durch Umsetzung von Butadien, Kohlenmonoxid und eines Alkohols in Gegenwart eines Kobaltcarbonylkatalysators sind bekannt. So ist beispielsweise aus der JP-OS 20 177/1974 ein Verfahren zur Herstellung von Adipinsäurediestern aus Butadien, Kohlenmonoxid und einem Alkohol bekannt, bei welchem in einer ersten Stufe Butadien, Kohlenmonoxid und ein Alkohol in Gegenwart eines Kobaltcarbonylkatalysators und von Pyridin bei einer Temperatur von 120 bis 1600C zu einem 3-Pentensäureester umgesetzt werden und in der zweiten Stufe der gebildete 3-Pentensäureester im Reaktionsgemisch ohne Abtrennen des 3-Pentensäureesters. des Kobaltcarbonylkatalysators und des Pyridins mit Kohlenmonoxid und einem Alkohol bei einer Temperatur von 160 bis 18O0C reagieren gelassen wird. Weiterhin ist aus der JP-OS 20 177/1974 ein Verfahren bekannt, bei welchem in der ersten Stufe Butadien, Kohlenmonoxid und ein Alkohol in Gegenwart eines Kobaltcarbonylkatalysators und von Pyridin bei einer Temperatur von 120 bis 1600C zu einem 3-Pentensäureester umgesetzt werden und in der zweiten Stufe der 3-Pentensäureester nach seiner Abtrennung vom Reaktionsgemisch mit Kohlenmonoxid und einem Alkohol in Gegenwart eines Kobaltcarbonylkatalysators und von Pyridin bei einer Temperatur von 160 bis 2000C reagieren gelassen wird.
Bei derjenigen Verfahrensvariante der JP-OS 20 177/1974, bei welcher die zweite Reaktionsstufe ohne Abtrennung des das Reaktionsprodukt der ersten Stufe bildenden 3-Pentensäureesters aus dem Reaktionsprodukt durchgeführt wird, ist jedoch die Ausbeute an dem letztlich gewünschten Reaktionsprodukt schlechter als bei der anderen Verfahrensvariante, bei der der das Reaktionsprodukt der ersten Stufe bildende 3-Pentensäureester vor Durchführung der zweiten Stufe vom Reaktionsgemisch abgetrennt wird.
Um gemäß den Lehren der JP-OS 20 177/1974 Adipinsäurediester in hoher Ausbeute herstellen zu
ίο können, ist es erforderlich, den durch Hydroveresterung von Butadien gebildeten 3-Pentensäureester aus dem Reaktionsprodukt abzutrennen, in einen anderen Reaktor zu überführen und dort einer weiteren Hydroveresterung zu unterwerfen. Ein solches Verfahren ist jedoch kompliziert, darüber hinaus läßt die Ausbeute an dem jeweils gewünschten Endprodukt immer noch zu wünschen übrig. Schließlich ist auch die Reaktionsgeschwindigkeit bei der Hydroveresterung von Butadien in Gegenwart lediglich eines Pyridinlösungsmittels niedrig, so daß zur Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit eine große Menge teuren Kobaltcarbonylkatalysators verwendet werden muß. Dessen zwangsläufig erforderliche Rückgewinnung verteuert das Verfahren dann noch weiter.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein preisgünstig durchführbares Verfahren zur Herstellung von Adipinsäurediestern in hoher Ausbeute und mit hoher Selektivität durch Hydroveresterung von Butadien anzugeben, bei welchem die katalytische Aktivität des verwendeten Kobaltcarbonylkatalysators so weit erhöht ist, daß nur geringe Mengen an Katalysator benötigt werden, bei welchem der das Zwischenprodukt der ersten Stufe bildende jeweilige Pentensäureester nicht aus dem Reaktionsprodukt abgetrennt zu werden braucht, sondern unmittelbar durch bloße Temperaturänderung einer weiteren Hydroveresterung unterworfen werden kann und bei dem eine akzeptable Hydroveresterungsgeschwindigkeit erreicht wird.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Adipinsäurediestern, bei welchem man in einer ersten Stufe Butadien, Kohlenmonoxid und einen Alkohol in Gegenwart eines Kobaltcarbonylkatalysators und von Aminlösungsmitteln bei einer Temperatur von 800C bis 1600C zu einem 3-Pentensäureester umsetzt und in einer zweiten Stufe den 3-Pentensäureester im Reaktionsgemisch aus der ersten Stufe mit Kohlenmonoxid und dem nicht umgesetzten Alkohol in Gegenwart des Katalysators und der Lösungsmittel bei einer Temperatur von 160 bis 2200C reagieren läßt, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Umsetzungen der ersten und zweiten Stufe in einem Reaktionsmedium mit mindestens zwei Aminlösungsmitteln, bestehend aus einem gegebenenfalls substituierten Pyridin, Chinolin oder Isochinolin, wobei der (die) Substituent(en) aus (einem) Alkylrest(en) mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen), Alkenylrest(en) mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen), Arylrest(en), Alkylarylrest(en) mit 7 bis 10 Kohlenstoffatomen oder Aralkylrest(en) mit 7 bis 10 Kohlenstoffatomen besteht (bestehen), durchführt.
Gegebenenfalls kann im Reaktionsmedium noch mindestens ein Kohlenwasserstoff, Ester und/oder Äther enthalten sein.
Erfindungsgemäß verwendbare Aminlösungsmittel sind Pyridin, Chinolin, Isochinolin, Λ-Picolin, /7-Picolin, ^-Picolin, 2,3-Lutidin, 2,4-Lutidin, 2,5-Lutidin, 2,6-Lutidin, 3,4-Lutidin, 3,5-Lutidin, 4-Benzylpyridin und 4-Vinylpyridin sowie ähnlich substituierte Chinoline und Isochinoline, insbesondere Pyridin, /7-Picolin, ^-Picolin,
3,4 Lutidin, 3,5 Lutidin und lsochinolin
Erfindungsgemaß ist es von wesentlicher Bedeutung, daß gleichzeitig mindestens zwei der genannten Aminlosungsmitteln verwendet werden Eines der insgesamt verwendeten Aminlosungsmittel gelangt in einer Men ge, bezogen auf die Gesamtmolzahl an verwendeten Aminlosungsmitteln, von allgemein mehr als 2, zweckmaßigerweise mehr als 5, vorzugsweise 10 Mol-% oder mehr zum Einsatz Wenn man mindestens zwei Aminlosungsmittel verwendet und dabei die Menge an einem der beiden Aminlosungsmittel unter 2 Mol % halt, erhalt man zwar bessere Ergebnisse als im Fall der alleinigen Verwendung eines Aminlosungsmittels, eine Mischung von Aminlosungsmitteln, in der eines der Amin lösungsmittel in einer Menge von über 2 Mol % enthalten ist, liefert jedoch weit bessere Ergebnisse als man im Falle der Verwendung eines einzigen Aminlosungsmittels erhalt
Die Menge an verwendetem Aminlosungsmittel gemisch ist nicht kritisch Bezogen auf 1 Gew -Teil Butadien betragt die Menge an Aminlosungsmittelgemisch zweckmaßigerweise 0,05 bis 10, vorzugsweise 0,2 bis 3 Gew -Teil(e) Wenn weniger als 0,05 Gew Teil Aminlosungsmittelgemisch verwendet wird, kommt es möglicherweise zu Nebenreaktionen Wenn man dagegen mehr als 10 Gew -Teile Aminlosungsmittelgemisch ver wendet, wird die Hydroveresterung des jeweiligen 3-Pentensaureesters unterdruckt
Beispiele fur die zusammen mit den Aminlosungsmitteln verwendbaren Kohlenwasserstoffe, Ester und Äther sind Hexan, Octan, Cyclohexan, Benzol, Toluol und Decahn, ahphatische Äther, wie Diethylather, Tetrahydrofuran und Dioxan, sowie ahphatische Ester, wie Methylacetat
Die Menge an mitverwendetem Losungsmittel ist nicht kritisch Bezogen auf 1 Gew -Teil Butadien, be tragt dessen Menge zweckmaßigerweise 0,1 bis 10, vorzugsweise 0,3 bis 3 Gew -Teil(e)
Erfindungsgemaß verwendbare Kobaltcarbonyl katalysatoren sind Kobaltcarbonyl und Kobaltcarbonyl komplexe
Verwendbare Kobaltcarbonylkatalysatoren können aus der synthetischen Losung, die durch Umsetzen von Synthesegas (CO plus H2) mit (einer) Kobaltverbin dung(en) in Form anorganischer Kobaltverbindungen, wie Kobalthydroxid, Kobaltcarbonat oder basischem Kobaltcarbonat, oder organischen Kobaltverbindungen, wie Kobaltsalzen organischer Sauren, Kobaltocen und Kobaltacetylacetonat, in dem als Ausgangsmatenal verwendeten Alkohol, oder durch Umsetzen von Synthesegas (CO und H2) mit Kobaltverbindungen in Gegenwart von Pyndin, Chinohn, lsochinolin, alkylsubstituiertem Pyndin, alkylsubstituiertem Chinohn, alkylsubstituiertem lsochinolin oder einer sonstigen Verbindung mit einem Liganden erhalten wurde, bestehen
Wie bereits erwähnt, mußte bei dem bekannten Verfahren zur Herstellung von Adipinsaurediestern durch Hydroveresterung von Butadien und Hydroveresterung des als Zwischenprodukt gebildeten 3-Pentensaureesters eine große Menge Kobaltcarbonyl oder Kobaltcarbonylkomplex verwendet werden Das Kobaltcarbonyl bzw der Kobaltcarbonylkomplex mußte dabei in hochreiner Form nach einem komplizierten und kostspieligen Verfahren hergestellt werden Da sich andererseits erfindungsgemaß unter Verwendung einer geringen Menge Katalysator Adipinsaurediester herstellen lassen, lassen sich die einen Kobaltcarbonylkatalysator enthaltenden synthetischen Losungen auf einfache Weise als anorganische oder organische Kobaltverbindungen gewinnen
Die Menge an verwendetem Kobaltcarbonylkatalysator ist nicht kritisch Bei Verwendung von Dikobaltoctacarbonyl im Rahmen eines großtechnischen Verfah rens betragt dessen Menge, bezogen auf 1 Mol Butadien, zweckmaßigerweise 0,001 bis 0,05, vorzugsweise 0,005 bis 0,03 Mol Bei Verwendung einer geringeren Menge Katalysator als der angegebenen Untergrenze sinkt die Reaktionsgeschwindigkeit zu stark ab Bei Verwendung einer größeren Katalysatormenge als der angegebenen Obergrenze erhohen sich ohne zusätzliche Vorteile lediglich die Herstellungskosten, da die Kosten der Ruckgewinnung des Katalysators in die Verfahrenskosten eingehen
Im Rahmen des Verfahrens gemäß der Erfindung können als Alkohole kurzkettige ahphatische Alkohole mit 1 bis 10 Kohlenstoffatom(en), ζ Β Methanol, Ethanol, Propanol und Butanol verwendet werden Von großtechnischer Bedeutung ist hierbei Methanol Die Alkohole können allein oder in Mischung zum Einsatz gelangen, wobei die Alkoholmenge nicht kritisch ist Be zogen auf 1 Mol Butadien betragt die Alkoholmenge zweckmaßigerweise mindestens 2, vorzugsweise 2 bis 10 Mole Wenn der Alkohol in einer Menge unter 2 Molen pro Mol Butadien verwendet wird, wird fur unerwünschte Nebenreaktionen kostspieliges Butadien verbraucht Die Verwendung von mehr als 10 Molen Alkohol pro 1 Mol Butadien senkt die Reaktionsgeschwindigkeit der Hydroveresterung von Butadien und des jeweiligen 3-Pentensaureesters
Der Partialdruck des Kohlenmonoxids bei der Hydroveresterung von Butadien und des jeweiligen 3-Pentensaureesters ist nicht kritisch Bei der praktischen Durchfuhrung des Verfahrens gemäß der Erfindung betragt der Partialdruck an Kohlenmonoxid zweckmaßigerwei se mehr als 4905, vorzugsweise 9810 bis 39 240 kPa
Die Reaktionstemperatur liegt bei der Hydroveresterung von Butadien zweckmaßigerweise im Bereich von 800C bis 1600C, vorzugsweise von 1000C bis 140° C Bei der Hydroveresterung des jeweiligen 3-Pentensaureesters liegt die Reaktionstemperatur zweckmaßigerweise im Bereich von 160 bis 220° C, vorzugsweise von 170 bis 200° C
Erfindungsgemaß lassen sich ohne komplizierte Arbeitsvorgange in großtechnischem Maßstab unter Verwendung lediglich geringer Katalysatormengen aus Butadien Adipinsaurediester herstellen
Das Verfahren gemäß der Erfindung kann entweder chargenweise oder kontinuierlich durchgeführt werden Die folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele sollen die Erfindung naher veranschaulichen
Beispiele 1 bis 10
In einen 200 ml fassenden Autoklav aus rostfreiem Stahl, der mit einem Magnetruhrer ausgestattet war, werden 15 g (0,277 Mol) Butadien, 22 g (0,686 Mol) Methanol, 2 g (0,0058 Mol) Dikobaltoctacarbonylkatalysator und die aus Tabelle I ersichtlichen Ammlosungsmittelgemische gefüllt Die erste Reaktionsstufe wird wahrend 1,5 h bei einer Temperatur von 130° C unter einem Kohlenmonoxidpartialdruck von 29 430 kPa durchgeführt Die zweite Reaktionsstufe wird weitere 2 h lang bei einer Temperatur von 185° C unter einem Kohlenmonoxidpartialdruck von 29 430 kPa durchgeführt
Die Ergebnisse finden sich in der folgenden Tabelle I
Tabelle I
Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 6 Beispiel 3 Beispiel 4
Bestandteile
Butadien g (Mol)
Methanolg (Mol)
Co2 (CO)8 g (Mol)
15 (0,277)
22 (0,686)
2 (0,0058)
entspricht
Beispiel 1
entspricht
Beispiel 1
entspricht
Beispiel 1
Aminlösungsmittelgemisch:
(1) Art Pyridin Pyridin /?-Picolin Pyridin
g(Mol) 10 (0,126) 10 (0,126) 10 (0,107) 10 (0,126)
(2) Art Isochinolin ^-Picolin /-Picolin Isochinolin
g(Mol) 10 (0,077) 10 (0,107) 10 (0,107) 10 (0,077)
Kohlenwasserstofflösungsmittel, Äther
lösungsmittel bzw. Esterlösungsmittel:
Art Hexan
g(Mol) 20 (0,232)
Reaktionsbedingungen
Hydroveresterung von Butadien
CO-Reaktionsdruck in kPa
Reaktionstemperatur in 0C
Reaktionsdauer in h
29 430
130
1,5
entspricht
Beispiel 1
entspricht
Beispiel 1
entspricht
Beispiel 1
Hydroveresterung des jeweiligen
3-Pentensäureesters
CO-Reaktionsdruck in kPa
Reaktionstemperatur in 0C
Reaktionsdauer in h
29 430
185
2,0
entspricht
Beispiel 1
entspricht
Beispiel 1
entspricht
Beispiel 1
Umwandlung von Butadien, Mol-% 100 100 100 100
Selektivität hinsichtlich Dimethyladipat, Mol-% 66,4 69,7 67,1 72,5
Selektivität hinsichtlich 3-Pentensäure- 10,1 8,5 10,7 7,0
methylester, Mol-%
Selektivität hinsichtlich n-Valeriansäure- 4,2 8,1 6,9 4,3
methylester, Mol-%
Selektivität hinsichtlich 2-Äthylbernstein- 1,8 1,7 1,6 2,1
säuredimethylester, Mol-%
Selektivität hinsichtlich 2-Methylglutar- 8,2 6,8 6,0 7,9
säuredimethylester, Mol-%
Beispiel 5 Beispiel 7
Bestandteile 15 (0,277)
22 (0,686)
2 (0,0058)
entspricht
Beispiel 5
entspricht
Beispiel 5
Butadien g (Mol)
Methanolg (Mol)
Co2(CO)8g(Mol)
Aminlösungsmittelgemisch: Pyridin Pyridin Pyridin
(1) Art 10 (0,126) 10 (0,126) 10 (0,126)
g(Mol) ^-Picolin /?-Picolin /7-Picolin
(2) Art 10 (0,107) 10 (0,107) 10 (0,093)
g(Mol)
Kohlenwasserstofflösungsmittel, Äther
lösungsmittel bzw. Esterlösungsmittel: Benzol Hexan Diethyläther
Art 20 (0,256) 20 (0,232) 20 (0,170)
g(Mol)
Reaktionsbedingungen
Hydroveresterung von Butadien 29 430
130
1,5
entspricht
Beispiel 5
entspricht
Beispiel 5
CO-Reaktionsdruck in kPa
Reaktionstemperatur in 0C
Reaktionsdauer in h
Hydroveresterung des jeweiligen
3-Pentensäureesters 29 430
CO-Reaktionsdruck in kPa 185
2,0
entspricht
Beispiel 5
entspricht
Beispiel 5
Reaktionstemperatur in 0C
Reaktionsdauer in h
Tabelle I (Fortsetzung)
Beispiel 5 Beispiele Beispiel 7
Umwandlung von Butadien, Mol-% 100 100 100
Selektivität hinsichtlich Dimethyladipat, Mol-% 75,4 77,5 73,1
Selektivität hinsichtlich 3-Pentensäure- 4,8 4,0 7,5
methylester, Mol-%
Selektivität hinsichtlich n-Valeriansäure- 9,1 6,6 73
methylester, Mol-%
Selektivität hinsichtlich 2-Äthylbernstein- 1,7 13 1,9
säuredimethylester, Mol-%
Selektivität hinsichtlich 2-Methylglutar- 6,7 7,8 6,8
säuredimethylester, Mol-%
Beispiel 8 Beispiel 9 Beispiel 10
Bestandteile
Butadien g (Mol) 15 (0,277)
Methanolg (Mol) 22 (0,686) Co2(CO)8g(Mol) 2 (0,0058)
Aminlösungsmittelgemisch:
(1) Art Pyridin g(Mol) 10 (0,126)
(2) Art 3,4-Lutidin g(Mol) 10 (0,093)
Kohlenwasserstofflösungsmittel, Ätherlösungsmittel bzw. Esterlösungsmittel:
Art Cyclohexan
g(Mol) 20 (0,238)
Reaktionsbedingungen
Hydroveresterung von Butadien
CO-Reaktionsdruck in kPa 29 430
Reaktionstemperatur in ° C 130
Reaktionsdauer in h 1,5
Hydroveresterung des jeweiligen
3-Pentensäureesters
CO- Reaktionsdruck in kPa 29 430
Reaktionstemperatur in ° C 185
Reaktionsdauer in h 2,0
Umwandlung von Butadien, Mol-% 100
Selektivität hinsichtlich Dimethyladipat, Mol-% 69,8
Selektivität hinsichtlich 3-Pentensäure- 7,6
methylester, Mol-%
Selektivität hinsichtlich n-Valeriansäure- 8,7
methylester, Mol-%
Selektivität hinsichtlich 2-Äthylbernstein- 2,0
säuredimethylester, Mol-%
Selektivität hinsichtlich 2- Methylglutar- 8,0
säuredimethylester, Mol-%
entspricht
Beispiel 8
Pyridin
(0,126)
3,5-Lutidin
(0,093)
Decalin
(0,145)
entspricht
Beispiel 8
entspricht
Beispiel 8
100
67,3
8,1
entspricht Beispiele
/7-Prcolin 10 (0,107) ^-Picolin 10 (0,107)
Methylacetat 20 (0,197)
entspricht Beispiel 8
entspricht Beispiel 8
100
70,5
10,4
7,2
1,6
5,7
Vergleichsbeispiele 1 und
Die Maßnahmen der vorhergehenden Beispiele werden unter Verwendung der Ausgangsmaterialien und unter den Reaktionsbedingungen der folgenden Tabelle II wiederholt, wobei die in dieser Tabelle aufgeführten Ergebnisse erhalten werden.
Tabelle II
Vergleichsbeispiel 1
Vergleichsbeispiel 2
Bestandteile
Butadien g (Mol) Methanolg (Mol) Co2(CO)Sg(MoI) Pyriding(Mol) Benzol g (Mol)
Reaktionsbedingungen Hydroveresterung von Butadien CO-Reaktionsdruck in kPa Reaktionstemperatur in °C
Reaktionsdauer in h Hydroveresterung des jeweiligen 3-Pentensäureesters CO-Reaktionsdruck in kPa Reaktionstemperatur in CC Reaktionsdauer in h
Umwandlung von Butadien, Mol-% Selektivität hinsichtlich Dimethyladipat, Mol-Selektivität hinsichtlich 3-Pentensäure-
methylester, Mol-% Selektivität hinsichtlich n-Valeriansäure-
methylester, Mol-% Selektivität hinsichtlich 2-Äthylberstein-
säuredimethylester, Mol-% Selektivität hinsichtlich 2-Methylglutarsäuredimethylester, Mol-%
15 (0,277)
22 (0,686)
2 (0,0058)
20 (0,253)
15 (0,277)
22 (0,686)
2 (0,0058)
20 (0,253)
20 (0,256)
29 430
130
1,5
29 430
130
1,5
29 430
185
2
94
42
6,2
29 430
185
2
97,8
48
2,2
5,1 5,3
1,6 1,5
8,1 7,6

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Adipinsäurediestern, bei welchem man in einer ersten Stufe Butadien, Kohlenmonoxid und einen Alkohol in Gegenwart eines Kobaltcarbonylkatalysators und von Aminlösungsmitteln bei einer Temperatur von 800C bis 1600C zu einem 3-Pentensäureester umsetzt und in einer zweiten Stufe den 3-Pentensäureester im Reaktionsgemisch aus der ersten Stufe mit Kohlenmonoxid und dem nicht umgesetzten Alkohol in Gegenwart des Katalysators und der Lösungsmittel bei einer Temperatur von 160 bis 2200C reagieren läßt, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzungen der ersten und zweiten Stufe in einem Reaktionsmedium mit mindestens zwei Aminlösungsmitteln, bestehend aus einem gegebenenfalls substituierten Pyridin, Chinolin oder Isochinolin, wobei der (die) Substituent(en) aus (einem) Alkylrest(en) mit 1 bis 6 Kohlenstoffatom(en), Alkenylrest(en) mit 1 bis 6 Kohlenstoffatom(en), Arylrest(en), Alkylarylrest(en) mit 7 bis 10 Kohlenstoffatomen oder Aralkylrest(en) mit 7 bis 10 Kohlenstoffatomen besteht (bestehen), durchführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß das Reaktionsmedium zusätzlich mindestens einen Kohlenwasserstoff, Äther und/oder Ester enthält.
DE3146313A 1980-11-25 1981-11-23 Verfahren zur Herstellung von Adipinsäurediestern Expired DE3146313C2 (de)

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DE3146313A Expired DE3146313C2 (de) 1980-11-25 1981-11-23 Verfahren zur Herstellung von Adipinsäurediestern

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DE (1) DE3146313C2 (de)
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Also Published As

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