DE31463C - Injektor - Google Patents

Injektor

Info

Publication number
DE31463C
DE31463C DENDAT31463D DE31463DA DE31463C DE 31463 C DE31463 C DE 31463C DE NDAT31463 D DENDAT31463 D DE NDAT31463D DE 31463D A DE31463D A DE 31463DA DE 31463 C DE31463 C DE 31463C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
channel
water
channels
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31463D
Other languages
English (en)
Original Assignee
ST. MAC.FARLANE in ' Drifton, State of Pennsylvania, V. St. A
Publication of DE31463C publication Critical patent/DE31463C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/466Arrangements of nozzles with a plurality of nozzles arranged in parallel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
(State of Pennsylvania, V. S. A.).
Injektor.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. November 1884 ab.
Der Injector kennzeichnet sich dadurch, dafs behufs Erhöhung der Saug- und Druckwirkung das Wasser nicht, wie bisher üblich, durch einen ringförmigen Kanal in den Druckkanal eintritt, sondern durch eine Anzahl im Kreise neben einander angeordneter, nach dem Druckkanal hin convergirender und in denselben ausmündender Kanäle. Gegen alle diese Wasserkanäle stofsen Hülfsdampfkanäle, die in einem zum Hauptdampfkanal concentrischen- Kreise angeordnet sind, derart, dafs der Dampf unter spitzem Winkel in das hauptsächlich durch den Dampf des Hauptdampf kanals in die Wasserkanäle angesaugte Wasser eindringt und es auf diese Weise mit sich reifst. Die Energie der Saug- und Druckwirkung des Injectors \vird dadurch erhöht.
Fig. ι beiliegender Zeichnung veranschaulicht einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie x-x, Fig. 1, durch einen solchen Injector.
Der Injectorkörper A enthält in dem vorderen cylindrischen Theil B die Druckdüse F und erweitert sich an der Dampf- und Wassereintrittsstelle E zu einer Kammer C. Der Theil B ist vorn mit Gewinde für den Anschlufs des Druckrohres versehen, und die Kammer C trägt einen Rohrstutzen D mit Gewinde D1 für den Anschlufs des Saugrohres, während der in der Richtung der Druckdüse liegende hintere Rohrauslauf der Kammer C Gewinde für eine Mutter G trägt, durch welche der dichte Anschlufs des Dampfrohres bewirkt werden kann. In die gegen die Eintrittsstelle E der Kammer verengte Bohrung dieses Rohrauslaufes kann von hinten her die combinirte Dampf- und Wasserdüse mit dem Kanal K sammt der damit verschraubten Druckdüse F eingeschoben werden, die vorn bei H genau in die cylindrische Bohrung des Theiles B pafst. Beim Anziehen der Mutter G wird der konische hintere Theil der Dampfdüse an der konischen Ausfräsung am Dampfrohr und zugleich der konische Theil J der Druckdüse JF an der konischen Ausfräsung F1 des Theiles B des Injectorkörpers abgedichtet, wodurch zugleich die Dampf- und Wasserdüse und die damit verbundene Druckdüse in dem Körper A eine unverrückbare Lage erhält. Es empfiehlt sich, dem an J sich hinten anschliefsenden kurzen cylindrischen Theil der Druckdüse einen gröfseren Durchmesser als dem vorderen cylindrischen Theil zu geben, um das Einbringen der Druckdüse in den Injectorkörper zu erleichtern. Natürlich könnte der konische Theil / auch durch einen flachen Rand an der Druckdüse ersetzt werden.
Etwa von der Mitte aus ist der Kanal ΚΎ der Druckdüse sowohl nach vorn als namentlich auch nach hinten zu konisch erweitert. Der axiale Hauptdampfkanal K der mit der Druckdüse F verbundenen Dampfdüse ist hinten bei L auf kurze Strecke cylindrisch und verengt sich bei M plötzlich bedeutend, während von hier nach der Stelle N hin eine nur geringe Verengung vorhanden ist. Von N nach O, dem Ende der Druckdüse F, erweitert sich der Kanal dann wieder derart, dafs ein all-

Claims (1)

  1. mäliger Uebergang des Hauptdampfkanals K und des Kanals der Druckdüse F entsteht.
    Dicht vor der Stelle O münden nun die erwähnten, um den Hauptdampf kanal K im Kreise gruppirten, nach vorn convergirenden Wasserkanäle P in den Kanal K aus. Gegen diese Wasserkanäle P stofsen die Hülfsdampfkanäle R, die ebenfalls um Kanal K herum gruppirt sind, unter spitzem Winkel derart, dafs der aus dem Dampfrohr in sie eindringende Dampf in das hauptsächlich durch den Dampf des Hauptkanals K in die Wasserkanäle P eingesaugte Wasser stöfst und es heftig mit sich fortreifst. Das aus den einzelnen Kanälen kommende Dampf- und Wassergemisch trifft im Dampf kanal K zusammen und wird von dem Dampf des letzteren durch den Druckkanal K1 weitergedrückt.
    Natürlich könnte man die Dampf-und Wasserdüse auch zweitheilig ausführen, indessen bedürfen dann die beiden Theile erst besonderer Adjustirung. Aus diesem Grunde empfiehlt sich die Herstellung derselben aus einem Stück.
    Praktische Versuche mit einem solchen Injector sollen einen bedeutenden Wirkungsgrad ergeben haben. Seine Leistung läfst sich einfach dadurch noch erhöhen, dafs man den Druckdüsenkanal KJ weiter ausbohrt. Der Hauptvortheil der Construction liegt darin, dafs das Wasser dem Dampfstrahl in einzelnen dünneren, getrennten Strahlen zugeführt wird, anstatt in einem einzigen geschlossenen Strahl. Durch Einführen eines besonderen Dampfstrahles in jeden dieser Wasserstrahlen erzielt man gewissermafsen die Wirkung von mehreren Injectoren, die sämmtlich einen einzigen Druckkanal speisen.
    Patenτ-An sρruch:
    Bei Injectoren die Anordnung einer Anzahl von Nebenkanälen (R) um den centralen Kanal (K) der Dampfdüse, welche Nebenkanäle in je einen besonderen, die Druckdüse (K1) mit der Saugkammer (C) verbindenden Kanal (P) münden.
    Hierzu -i Blatt Zeichnungen.
DENDAT31463D Injektor Expired - Lifetime DE31463C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE31463C true DE31463C (de)

Family

ID=307541

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT31463D Expired - Lifetime DE31463C (de) Injektor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE31463C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0541925A3 (en) * 1991-09-13 1993-09-01 Kabushiki Kaisha Toshiba Steam injector
EP0961022A3 (de) * 1998-05-23 2000-11-22 Lucas Industries Limited Venturipumpe
EP3896292A1 (de) * 2020-04-14 2021-10-20 Eaton Intelligent Power Limited Strahlpumpe

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0541925A3 (en) * 1991-09-13 1993-09-01 Kabushiki Kaisha Toshiba Steam injector
US5323967A (en) * 1991-09-13 1994-06-28 Kabushiki Kaisha Toshiba Steam injector
EP0711926A3 (de) * 1991-09-13 1996-12-04 Toshiba Kk Dampfinjektor
EP0961022A3 (de) * 1998-05-23 2000-11-22 Lucas Industries Limited Venturipumpe
EP3896292A1 (de) * 2020-04-14 2021-10-20 Eaton Intelligent Power Limited Strahlpumpe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0461212A1 (de) Elektrisch gesteuerte kraftstoffeinspritzpumpe für brennkraftmaschinen, insbesondere pumpendüse.
DE2206402C3 (de) Spritzvorrichtung zum Ausspritzen einer mit Zusatzflüssigkeit vermischten Trägerflüssigkeit
DE1751653C3 (de) Brenner für flüssige Brennstoffe
DE31463C (de) Injektor
DE1212352B (de) Brennstoff-Einspritzventil mit brennstoff-gesteuerter Ventilnadel
DE2746037A1 (de) Hochdruckreinigungsgeraet
DE1933413C3 (de) Kraftstoffeinspritzdüse für Brennkraftmaschinen
DE1801491C3 (de) Zerstäubungsdüse für Vergaser von Brennkraftmaschinen
DE3642552A1 (de) Gasentnahmevorrichtung fuer eine selbsttaetige, durch den gasdruck gesteuerte feuerwaffe
DE1146697B (de) Brennkraftmaschine, insbesondere mit Niederdruckeinspritzung
DE2261726A1 (de) Brennstoffeinspritzventil fuer brennkraftmaschinen
DE926643C (de) Einspritzduese
CH435990A (de) Strahlrohr zum wahlweisen Erzeugen eines Sprüh- oder Vollstrahles
DE7007394U (de) Auswerfer zum loesen von aus kunststoff bestehenden werkstuecken von einer formwand.
DE92047C (de)
DE919856C (de) Kraftstoffeinspritzanlage fuer Brennkrafttriebwerke
DE843189C (de) Einspritzventil fuer Brennkraftmaschinen
DE852182C (de) Einspritzduese, insbesondere fuer Einspritzbrennkraftmaschinen
DE1806142A1 (de) Brennstoffinjektoren fuer Gasturbinentriebwerke
DE194898C (de)
AT103137B (de) Vergaser.
AT257800B (de) Einrichtung zur Vermeidung von Ölkoksansätzen an einem Ölzerstäuberbrenner
DE930298C (de) Mit Luftverdichtung und Selbstzuendung arbeitende sowie mit vier im Zylinderkopf haengend angeordneten Ventilen ausgeruestete Brennkraftmaschine
DE483614C (de) Einspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen mit Druckzerstaeubung und mit Steuerung der Duesennadel durch den Brennstoffdruck
DE1551643A1 (de) Brenner fuer fluessige Brennstoffe