DE3146533A1 - Fluessigkeitsbehaelter, insbesondere wasser- und abwasserbehaelter - Google Patents

Fluessigkeitsbehaelter, insbesondere wasser- und abwasserbehaelter

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DE3146533A1
DE3146533A1 DE19813146533 DE3146533A DE3146533A1 DE 3146533 A1 DE3146533 A1 DE 3146533A1 DE 19813146533 DE19813146533 DE 19813146533 DE 3146533 A DE3146533 A DE 3146533A DE 3146533 A1 DE3146533 A1 DE 3146533A1
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying
    • B65D88/58Large containers characterised by means facilitating filling or emptying by displacement of walls
    • B65D88/60Large containers characterised by means facilitating filling or emptying by displacement of walls of internal walls
    • B65D88/62Large containers characterised by means facilitating filling or emptying by displacement of walls of internal walls the walls being deformable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N3/00Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for
    • B60N3/18Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of drinking-water or other beverage dispensing devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R15/00Arrangements or adaptations of sanitation devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B11/00Interior subdivision of hulls
    • B63B11/04Constructional features of bunkers, e.g. structural fuel tanks, or ballast tanks, e.g. with elastic walls

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Description

  • Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Wasser und
  • Abwasserbehälter Gegenstand der Erfindung ist ein Flüssigkeitsbehälter, insbesondere ein Wasser- und Abwasserbehälter mit daran ansetzendem Füllstutzen, wie er bevorzugt bei mobilen Transport- und Wohneinheiten verwendet wird. Bei Flugzeugen, Omnibussen, Eisenbahnwagen , Wohnwagen, Wohnmobilen, Sege- und Motorbooten besteht das Problem, daß man sowohl Frischwasser mit sich führen muß, wobei es in der Regel untersagt ist, das verbrauchte Wasser (Abwasser) abzulassen.
  • Aus Gründen des Umweltschutzes wird bei den genannten Einheiten verlangt, daß auch das Abwasser in einem gesonderten Tank aufgefangen wird, um dann an zentralen Sammelplätzen entleert zu werden. Das Fassungsvermögen der bisher bekannten Flüssigkeitsbehälter (Frischwasser- und Abwasserbehälter) war aus Gründen der Gewichtseinsparung im Hinblick auf eine geforderte Nutzlast meist klein. Die bisher bekannten Flüssigkeitsbehälter waren auch relativ raumgreifend, denn es mussten nebeneinander im Stauraum des Wohnwagens, des Motor- und Segelbootes jeweils ein Frischwasserbehälter und ein Abwasserbehälter angeordnet werden.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, einen Flüssigkeitsbehälter der eingangs genannten Art, bestehend aus Wasser- und Abwasserbehälter, so weiterzubilden, daß bezogen auf einen gleichen Raumbedarf eine wesentlich größere Flüssigkeitsmenge zur Verfügung steht.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß in einem starren Behälter mindestens ein flexibler Behälter angeordnet ist.
  • Die vorliegende Erfindung macht sich die Erkenntnis zunutze, daß Frisch- und Abwasser lediglich in einem geschlossenen Kreislauf verwendet wird. Frischwasser wird aus dem Frischwasserbehälter entnommen, seinem bestimmungsgemässen Gebrauch zugeführt, um dann als Abwasser wieder.
  • in den Abwasserbehälter zu gelangen. Das Wasser, das aus dem Frischwassertank kommt,-wird also in nahezu gleicher Menge (oder auch in geringerer Menge) wieder in den Abwasserbehälter eingeleitet. Was also dem Frischwassertank entnommen wird, wird dem Abwassertank zugeführt.
  • Auf dieser Erkenntnis aufbauend, sieht die Erfindung vor, daß man Frischwasserbehälter und Abwasserbehälter als zwei übereinander angeordnete flexible Behälter ausbildet, wobei bevorzugt nach dem Gegenstand des Anspruches 2 der in dem starren Behälter oben liegende flexible Behälter der Abwassertank und der unten liegende Behälter der Frischwassertank ist. Durch diese Anordnung bedingt ergeben sich mehrere wesentliche Vorteile.
  • Bezogen auf den gleichen Raumbedarf (der starre Behälter ist beispielsweise für ein Fassungsvolumen von 100 Liter ausgelegt), kann jetzt in diesen Behälter ein flexibler Behälter für Frischwasser mit einem Fassungsvermögen von 100 Liter und ein flexibler Behälter für Abwasser mit ebenfalls einem Fassungsvermögen von 100 Litern-angeordnet werden. Im Anfangsstadium (Füllungsstadium) ist der Abwasserbehälter leer und der Frischwassertank gefüllt. Der oben liegende Behälter, der das Abwasser später aufnehmen soll, liegt also als zusammengefalteter Faltenbalg auf dem darunter angeordneten, mit Frischwasser gefüllten, flexiblen Behälter. Wird nun Frischwasser über einen am flexiblen Bester ansetzenden Füllstutzen entnommen, dann wird dieses Frischwasser bestimmungsgemäss seinem Gebrauch zugeführt und als Abwasser in den oben liegenden flexiblen Behälter eingeleitet. Der unten liegende flexible Behälter nimmt also in seinem Füllvolumen abR während der oben liegende flexible Behälter in seinem Füllvolumen zunimmt. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass mit zunehmender Füllung des oben liegenden Behälters (Abwassertank) ein Druck auf den unten liegenden Frischwasserbehälter ausgeübt wird und das Frischwasser ohne Pumpe - bedingt durch den Druck des Abwasser behälters - aus dem Füllstutzen entnommen werden kann.
  • Ist alles Frischwasser entnommen, dann ist der oben liegende Abwassertank voll gefüllt, während der unten liegende Frischwassertank zu einem klein zusammengefalteten Faltenbalg am Boden des starren Behälters verdichtet ist.
  • Der Benutzer kann nun kein Frischwasser auftanken, bevor er nicht den Abwassertank vollständig leert. Er ist also gezwungen, an einer zentralen Sammelstelle den Abwassertank zunächt zu entleeren, um dann Frischwasser aufzunehmen. Die Entleerung des Abwassertanks (oben liegenden flexiblen Behälters) geht besonders einfach, denn, wenn der Benutzer das Frischwasser über den Füllstutzen in den unten liegenden flexiblen Behälter einleitet, wird der oben liegende, das Abwasser enthaltende Behälter verdichtet und das Abwasser kann ohne Pumpe aus dem Füllstutzen des oben liegenden flexiblen Behälters herausgedrückt und in eine zentrale Kanalisation eingeleitet werden.
  • Bezogen auf eine bestimmte Zuladung bei einer mobilen Transporteinheit, wie z,B. bei einem Motorboot, Segelboot oder Wohnmobil, bei der z,B. 100 kg für Frischwas-.
  • ser und Abwasser zulässig ist, waren bisher zwei starre Behälter mit jeweils 50 1 - Fassungsvermögen angeordnet.
  • Nach der Erfindung kann jetzt ein 100 1 fassender Frischwassertank und ein 100 1 fassender Abwassertank in einnem starren Behälter miteinander kombiniert werden, ohne dass diese geforderte Zuladung überschritten wird.
  • Der die beiden flexiblen Behälter umfassende starre BE-hälter dient nur dazu, dass die beiden flexiblen Behälter in ihrer gegenseitigen räumlichen Anordnung fixiert sind. Der starre Behälter muss deshalb nach dem Gegenstand des Anspruches 4 nur lediglich eine Bodenwand und zwei oder vier Seitenwände aufweisen. Die Seitenwände selbst können auch als Stahlbänder oder sonstige Klammern ausgebildet sein, die lediglich die Aufgabe haben, die räumliche Zuordnung der beiden flexiblen Behälter zueinander zu fixieren.
  • In einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es nach dem Gegenstand des Anspruches 5 vorgesehen, dass die flexiblen Behälter werkstoffeinstückig aus einem Kunststoffteil bestehen, wobei die Trennung zwischen Abwasser- und Frischwassertank durch eine horizontal durchgehende, druckdichte Trennfläche geschaffen ist, die in dem Kunststoffbalg ein oberes Abteil für die Einleitung von Abwasser und ein unteres Abteil für die Einleitung von Frischwasser abteilt.
  • Die vorliegende Erfindung eignet sich in allgemeiner Weise für Flüssigkeitsbehälter, ohne dass sie auf die An- wendung für Wasser- und Abwasserbehälter beschränkt wäre.
  • Sie ist für sämtliche in einem Kreislauf Verwendeten Flüssigkeiten möglich, wo eine NutzElüssigkeit einem Tat entnommen wird, ihrem bestimmungsgemässen Gebrauch zugefuhrt wird und dann als Brauchflüssigkeit in einem Sammeltank aufgefangen wird.
  • Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.
  • Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnung näher erläutert. Hierbei gehen aus der Zeichnung und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
  • Es zeigen; Fig. 1 perspektivische Draufsicht auf einen Flüssigkeitsbehälter nach der Erfindung Fig. 2 schematisiert gezeichneter Schnitt durch den Behälter nach Fig, 1 zu Beginn der Benützungsphase Fig 3 gleiche Darstellung wie Fig. 2 am Ende der Benützungephase Fig. 4 weitere Ausführungsform der Erfindung mit einem flexiblen Behälter in einem starren Behälter eingesetzt, Fig. 5 dritte Ausführungsform nach der Erfindung, wobei in einen starren Behälter drei flexible Behälter nebeneinanderliegend angeordnet sind.
  • Alle Ausführungsformen machen von dem Prinzip Gebrauch, daß aus einer abgeschlossenen Kammer, die entweder in einem starren Behälter 1 oder in einem flexiblen Behälter 2,3,8 enthalten sein kann, eine Flüssigkeit abgeführt wird, die nach deren Verbrauch wieder in eine andere Kammer des Behälters eingeführt wird. Die einander hinsichtlich des Zu- und Ablaufs zugeordneten Behälter zeichnen sich dadurch aus, daß, wenn in einem Behälter das Volumen abnimmt, der durch die Abnahme sich ergebende-Freiraum am Außenumfang des Behälters für die Auffüllung mit der in den Behälter hineinfliessenden Flüssigkeit ausgenützt wird.
  • Auf diese Weise ist es möglich, daß im erstgenannten Ausführungsbeispiel in einem starren Behälter,der nicht druckdicht zu sein braucht und lediglich der mechanischen Stabilisierung der beiden darin angeordneten, flexiblen Behälter dienen, eine derartige Zuordnung von Zu- und Abwasser erreicht wird.
  • Die anderen Ausführungsformen zeigen, daß es auch möglich ist, in einem druckdichten, flüssigkeitsdichten und starren Behälter einen einzigen flexiblen Behälter anzuordnen.
  • Der sich durch die Abnahme des flexiblen Behälters ergebende Freiraum im Innenraum des starren Behälters wird dann zur Auffüllung mit der Brauchflüssigkeit verwendet.
  • Eine weitere Ausführungsform zeigt, daß in einem starren Behälter auch mehr als zwei flexible Behälter, z.B. drei flexible Behälter 2,3,8 (vergl. Figur 5) angeordnet sein können. Die flexiblen Behälter können sowohl nebeneinander - wie Fig. 5 zeigt aLs auch übereinander gestapelt sein.
  • Die Ausführungsbeispiele werden nun im einzelnen diskutiert: Die Fig. 1 zeigt einen starren Behälter, der im vorliegenden AusfAhrungsbeispiel aus Bodenwand Deckelwand und vier Seitenflächen besteht.
  • Aus Zweckmässigkeitsgründen kann es vorgesehen sein, dass die Deckelwand des Behälters 1 abnehmbar ist, um die darin angeordneten flexiblen Behälter 2, 3 zugänglich zu machen.
  • Es kann auch eine oder mehrere der Seitenwände fehlen.
  • Der starre Behälter 1 hat nur den- Zweck, den darin angeordneten, übereinanderliegenden flexiblen Behältern 2, 3 einen gewissen Halt zu verleihen. Der starre Behälter 1 kann deshalb auch durch die flexiblen Behälter 2, 3 umgreifende Stahlbänder, Zwingen oder sonstige Befestigungsmittel ersetzt werden.
  • Im Behälter ist am Boden ein unterer flexibler-Behälter 3 angeordnet, dem ein oberer flexibler Behälter 2 aufgelagert ist. Beide Behälter 2, 3 bestehen aus einem druckfesten, flüssigkeitsdichten und widerstandsfähigen Kunststoffmaterial, z.B. einer Polyäthylenfolie, Gummi oder dergleichen. Zu Beginn der Benützungsphase ist der unten angeordnete Frischwassertank (flexible Behälter 3) ge-.
  • füllt, wobei die Befüllung über den unten liegenden Füllstutzen 5 erfolgt, ebenso wie die Entnahme. Der oben liegende, das Abwasser enthaltende Behälter 2 ist zunächst noch leer.
  • Der Benützer entnimmt nun das Frischwasser über den unten angeordneten Füllstutzen, führt es seinem bestimmungsgemassen Verwendungszweck zu und leitet es als-Abwasser über den oberen Füllstutzen 4 in den oberen, das Abwasser enthaltenden flexiblen Behälter 2 ein. Mit zunehmender Entleerung des unteren Behälters 5 und zunehmender Befüllung des oberen Behälters 2 sinkt daher die Trennfläche 7 zwischen den Behältern 2, 3 in Pfeilrichtung 6 nach unten Fig. 3 zeigt, dass der obere flexible Behälter 2 vollständig mit Abwasser gefüllt ist und der untere, ursprünglich das Frischwasser enthaltende Behälter 3 vollständig entleert ist. Frischwasser kann nun über den Füllstutzen 5 nur dann eingefüllt werden, wenn gleichzeitig auch der obere flexible Behälter 3 entleert wird.
  • Die Entleerung erfolgt ebenfalls über den oberen Füllstutzen 4.
  • In den Füllstutzen 4, 5 können noch entsprechende Rückschlagventile angeordnet sein, um ein Einsaugen von Luft in die Behälter 2, 3 zu vermeiden. Es ist hierbei wichtig, dass die flexiblen Behälter 2, 3 nur mit Flüssigkeit gefüllt werden und keine Luft enthalten. Entsprechende Entlftungen sind nicht dargestellt.
  • Leerseite

Claims (5)

  1. Patentansprüche t14 Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Wasser- und Abwasserbehälter mit daran ansetzendem Füllstutzen, d a d u r c h g ge k e n n z e i c h n e t , daß in einem starren Behälter (1) mindestens ein flexibler Behälter (2,3,8) angeordnet ist.
  2. 2. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei Anordnung von zwei übereinanderliegenden Behältern (2,3) der im starren Behälter (1) oben liegende flexible Behälter (2) der Abwassertank und der unten liegende Behälter (3) der Frischwassertank ist.
  3. 3. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch X oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e t , daß die Behälter (2,3) aus einem druckfesten flexiblen Kunststoffmaterial bestehen.
  4. 4. Flüssigkeitsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der starre Behälter (1) mindestens eine Bodenwand und 2 oder 4 Seitenwände aufweist.
  5. 5. Flüssigkeitsbehälter nach einem der Ansprüche 1 - 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Behälter (2, 3) werkstoffeinstückig aus einem Kunststoffteil bestehen, das in der MItte eine die zwei Behälter (2, 3) abteilende Trennfläche (7) aufweist.
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