DE3146547A1 - Dichtung fuer ineinandergefuehrte rohre - Google Patents
Dichtung fuer ineinandergefuehrte rohreInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L21/00—Joints with sleeve or socket
- F16L21/02—Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
- F16L21/03—Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings placed in the socket before connection
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Description
·:·· .:. ΙΌ I 3H6547
Die Erfindung betrifft eine Dichtung für mit einer Muffe und einem dieser gegenüberliegenden Endstück ineinandergeführte
Rohre, wobei in einem ringförmigen Raum zwischen der Muffe und dem Endstück ein Dichtungsring aus elastomerem Material
an eine zum Muffenende hin konvergierende Wand anliegt.
Bei einer durch die NL-OS 66.1o636 bekannten Dichtung wird ein als Rollring ausgebildeter Dichtungsring um das Endstück
eines Rohres gebracht und danach zusammen mit diesem Rohrendstück in die Muffe eingebracht. Der Rollring muß dabei den
engsten Durchgang des dabei entstehenden Ringspaltes passieren können,, Dies bedeutet, daß dieser Durchgang nicht so eng und/
oder die Dicke des Rollringes nicht so groß sein kör-nen, daß
eine zugfeste Verbindung zustande kommt, da beim Auftreten einer Kraft, welche das Rohrende aus der Muffe zu ziehen
versucht, der Rollring den Durchgang wieder passiert, statt sich darin zu verklemmen.
Die bekannte Ausführungsform ist daher im wesentlichen nur
zur Verbindung von Rohren geeignet, die mit engen Toleranzen, wie beispielsweise Kunststoffrohre, hergestellt sind. Bei aus
beispielsweise Beton oder einem keramischen Material hergestellten
Rohren, die z.B. als Kanalisationsrohre Verwendung finden, kann die Breite des Ringspaltes zwischen der Muffe
und dem Rohrendstück relativ stark variieren und z.B. bei Rohren mit einem Nenndurchmesser von 3oo - 5oo mm 15 · 27 mm
betragen. In diesem Falle läßt sich bei Anwendung eines Rollringes nicht unter allen Umständen eine gute Abdichtung erzielen.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Rollringe besteht bei schweren Rohren darin, daß beim Kuppeln der Rohre und auch
während des Betriebes der Rohrleitung übermäßig große
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Radialkräfte auf den Rollring einwirken können, so daß eine
zuverlässige Dichtung über die gesarate Dichtungsstrecke gleichfalls
nicht immer gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrdichtung
zu schaffen, wobei durch die Verwendung eines Dichtungsringes eine zugfeste Verbindung zustande kommt, auch wenn große
Abweichungen zwischen der Muffe und dem Endstück des Rohres auftreten können, und wobei darüber hinaus der Dichtungsring
keinen übermäßig großen Radialkräften ausgesetzt wird.
Ausgehend von der eingangs beschriebenen Dichtung wird zur Lösung der gestellten Aufgabe vorgeschlagen, daß die konvergierende
Wand aus einer im ringförmigen Raum eingesetzten Buchse gebildet ist, welche die Form des Mantels eines
stumpfen Kegels aufweist, der am Basisrand mit einem nach innen gerichteten Flansch und am gegenüberliegenden kontrahierten
Rand mit einem nach außen gerichteten Flansch versehen ist, und daß die Buchse mittels eines zwischen ihrer
Außenseite und der Innenseite der Muffe angebrachten zweiten Dichtungsringes mit der Muffe verbunden ist.
Eine Muffe im Sinne der Erfindung kann natürlich auch das erweiterte Endstück oder eine seitliche Abzweigung eines
Rohres sein oder ein Hilfsstück wie eine Kupplungshülse oder ein T-Stück, woran zwei oder mehr Rohre angeschlossen sind.
Die erfindungsgemäße Buchse wird zuerst mit den beiden Rollringen in die Muffe eingebracht, worauf das Rohrende in die
so vorbereitete Muffe eingeführt wird. Der kleinste Durchmesser
T* .·. .:.·:.": j. 3 U65 A7
der kegelstumpfförmigen Buchse kann dazu so gewählt werden,
daß der Rollring beim Ausüben einer Zugkraft auf die Rohrverbindung nicht durch den Spalt zwischen dem kleinsten Durchmesser
und dem Rohrendstück hindurchgezogen werden kann. Dieser Durchmesser ist vorzugsweise nur geringfügig größer als der
mit Rücksicht auf die Maßtoleranzen der Rohre zu erwartende größte Durchmesser des Rohrendstückes. Der Dichtungsring
klemmt beim Ausüben einer Zugkraft auf die Rohrverbindung das Rohrendstück fest in der Buchse. Der Basisdurchmesser der
kegelförmigen Buchse wird so gewählt, daß der zweite Rollring beim Ausüben einer Zugkraft auf die Buchse entweder unmittelbar
oder über das Rohrende nicht durch den Spalt zwischen diesem Durchmesser und der Buchse hindurchgezogen wurden kann.
Dieser Durchmesser ist vorzugsweise nur geringfügig kleiner als der mit Rücksicht auf die Maßtoleranzen der Rohre zu
erwartende kleinste Innendurchmesser der Muffe. Der zweite Rollring klemmt dann beim Ausüben einer Zugkraft auf die Buchse
diese fest in der Muffe, Die zuvor in einer Muffe montierte Buchse schließt die Gefahr aus, daß beim Transport oder bei
der Lagerung der Rohre die Buchse verlorengeht oder durch Unbefugte entfernt wird.
Die kegelförmige Buchse ist vorzugsweise aus einem thermoplastischen
Kunststoff, z.B. Polyvinylchlorid, hergestellt. Dieses Material korrodiert nicht und ist so nachgiebig, daß
es sich leicht an etwaige Unregelmäßigkeiten der Muff-; an-.passen
kann.
Beim Auftreten von Querkräften infolge des Gewichtes der Rohre zusätzlich ihres Inhaltes oder infolge Bodenbewegungen gibt
der Dichtungsring so weit nach, bis das Rohrendstück auf dem
nach innen gerichteten Flansch der Buchse aufliegt. Der
Dichtungsring kann demzufolge nicht durch diese Querkräfte einseitig so flachgepreßt werden, wie dies bei bekannten
Ausführungen der Fall ist. Durch Versuche konnte nachgewiesen werden, daß die erfindungsgemäße Dichtung auch bei großen
Rohren die gestellten Anforderungen erfüllt. Diese müssen
im montierten Zustand in der Nähe der Dichtung eine auf das Rohrendstück ausgeübte Querkraft von z.B. 8oo kg bei einem
Rohrdurchmesser von Aoo mm Nennweite aufnehmen können, ohne daß die Dichtung infolge der durch diese Belastung verursachten
Exzentrizität der Rohre leck wird. Bei der erfindungsgemäßen Dichtung werden die Querkräfte über die kegelstumpfförmige
Buchse von dem einen Rohr auf das andere Übertragen.
Die kegelstumpfförmige Buchse teilt den zu dichtenden Ringspalt
in zwei konzentrische Spalten, die je durch einen Dichtungsring abgedichtet werden. Die zwischen der Muffe und
dem Rohrendstück auftretende Maßtoleranz wird dadurch in der Weise halbiert, daß der Dichtungsring an der Innenseite der
Buchse nur die Maßabweichungen des Rohrendstückes und der Dichtungsring an der Außenseite der Buchse nur die Maßabweichungen
der Muffe auszugleichen hat.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung kann der nach außen gerichtete Flansch an einem zylindrischen Teil anschließen,
der mit einem Kragen versehen ist, dessen Außendurchmesser größer ist als der Innendurchmesser der Muffe.
Hierdurch wird die Einstecktiefe der Buchse in die Muffe begrenzt
und eine Anschlagfläche beim Einpressen der Buchse mit dem darauf sitzenden Rollring in die Muffe geschaffen.
Der zylindrische Teil kann nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung an der Innenseite mit Rippen versehen sein,
die sich jeweils von der Innenfläche des zylindrischen Teils aus schräg nach innen bis zum kleinsten Innendurchmesser der
Buchse erstrecken.
Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung erleichtert das Ineinanderstecken
der Rohre,, da die schrägen Rippen als Suchrand funktionieren.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können die beiden Dichtungsringe in entspanntem Zustand identisch sein.
Der äußere Dichtungsring wird in diesem Falle nach der Montage auf die Buchse eine etwas größere Vorspannung aufweisen
als der innere Dichtungsring.
Weiterhin können die beiden Dichtungsringe auch miteinander durch draht- oder bandförmige Teile, die durch Spalten in
dem nach innen ragenden Flansch und gegebenenfalls in dem an diesem Flansch angrenzenden Teil des Kegelmantels geführt
sind, verbunden sein. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß nach dem Einbringen der Buchse in die Muffe auch der
innere Dichtungsring nicht mehr entfernt werden kann.
Schließlich sieht eine Ausgestaltung der Erfindung noch vor, eine Anzahl der erfindungsgemäßen Dichtungen hintereinander
in den abzudichtenden Spalt so einzubringen, daß die kegelstumpfförmigen
Mäntel alle in derselben Richtung konvsrgieren,
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Dichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigen im Schnitt:
Fig. 1 ein Dichtungselement;
Fig. 2 das Element gemäß Fig. 1 nach der Montage in eine Muffe und
Fig. 3 eine Rohrverbindung mit einem in der Muffe eingeführten Rohrendstück.
Das in Fig. 1 dargestellte Dichtungselement 1 besteht aus
einer Buchse 2 in Form des Mantels eines stumpfen Kegels, der am Basisrand mit einem nach innen ragenden Flansch 3 und
am gegenüberliegenden kontrahierten Rand mit einem nach außen ragenden Flansch A ausgestattet ist. Der Flansch 4 schließt
an einem zylindrischen Teil ^ an, der mit einem radial nach
außen gerichteten Kragen 6 versehen ist. An der Innenseite der Buchse 2 befindet sich ein Dichtungsring 7 aus Gummi
und an der Außenseite ein gleicher Dichtungsring 8. Die Buchse 2 besteht aus einem thermoplastischen Kunststoff und
kann bei entsprechender Wahl der Matrize im Spritzgußverfahren hergestellt sein.
Das Dichtungselement 1 wird in die Muffe 9 eines Rohres 1o gepreßt, bis der Kragen 6 an die äußere Stirnseite der
Muffe 9 anliegt. Der äußere Dichtungsring 8, dessen Außendurchmesser
größer ist als der Innendurchmesser der Muffe 9, wird dabei innerhalb des Raumes zwischen dem konischen Teil
der Buchse 2 und der Innenwand der Muffe 9 derart verformt, daß er sich an die Keilform dieses Raumes anpaßt. Hierdurch
wird eine vorzügliche Abdichtung zwischen der Buchse 2 und der Muffe 9 erzielt und verhindert, daß die Buchse 2 aus der
Muffe 9 herausgezogen werden kann, wie dies insbesondere Fig. 2 veranschaulicht.
Anschließend wird das Rohrendstück 11 eines mit der Muffe 9 zu kuppelnden Rohres in die Muffe 9 eingeführt, wie in Fig„
dargestellt. Das zu kuppelnde Rohr wird dazu mit seinem Endstück auf den zylindrischen Teil 5 der Buchse 2 gelegt und
dann weiter in die Muffe hineingeschoben, wobei es über schräge Rippen 12, die sich an der Innenseite des zylindrischen
Teils 5 befinden, und anschließend über den Kehldurchmesser der Buchse 2 und den inneren Dichtungsring 7 gleitet, bis das
Rohrende gegen die radiale Endfläche 13 der Muffe 9 anstößt. Der innere Dichtungsring 7 wird dabei so verformt, daß er
sich an den im Querschnitt keilförmigen Raum zwischen der Buchse 2 und dem Rohrendstück 11 anpaßt. Hierdurch wird eine
gute Abdichtung zwischen dem Rohrendstück 11 und der Buchse
erzielt und verhindert, daß das Rohrendstück 11 aus der Buchse 2 herausgezogen werden kann.
Leerseite
Claims (7)
- Patentansprüche:ί 1„/Dichtung für mit einer Muffe und einem dieser gegenüberliegenden Endstück ineinandergeführte Rohre, wobei in einem ringförmigen Raum zwischen der Muffe und dem Endstück ein Dichtungsring aus elastomerem Material an eine zum Muffenende hin konvergierende Wand anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die konvergierende Wand aus einer im ringförmigen Raum eingesetzten Buchse (2) gebildet ist, Vielehe die Form des Mantels eines stumpfen Kegels aufweist, der am Basisrand mit einem nach innen gerichteten Flansch (3) und am gegenüberliegenden kontrahierten Rand mit einem nach außen gerichteten Flansch (4) versehen ist, und daß die Buchse (2) mittels eines zwischen ihrer Außenseite und der Innenseite der Muffe (9) angebrachten zweiten Dichtungsringes (8) mit der Muffe (9) verbunden ist.
- 2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nach außen gerichtete Flansch (4) an einem zylindrischen Teil (5) anschließt, der mit einem Kragen (6) versehen ist, dessen Außendurchmesser größer als der Innendurchmesser der Muffe (9) ist.
- 3. Dichtung nach Anspruch T oder 2, dadurch gekennzeichnet,, daß der zylindrische Teil (5) an der Innenseite mit Rippen (12) versehen ist, die sich jeweils von der Innenfläche des zylindrischen Teils (5) aus schräg nach innen bis zum kleinsten Innendurchmesser der Buchse (2) erstrecken,
- k. Dichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Dichtungsringe (7, 8) in entspanntem Zustand gleich sind.
- 5. Dichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet^, daß die beiden Dichtungsringe (7, 8) miteinander verbunden sind.
- 6. Dichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Dichtungsringe (7, 8) durch draht- oder bandförmige Teile miteinander verbunden sind, die durch Schlitze in dem nach innen ragenden Flansch (3) und gegebenenfalls auch in dem an diesen Flansch (3) grenzenden Teil des Kegelmantels geführt sind.
- 7. Dichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Dichtungen in dem abzudichtenden Spalt so untergebracht sind, daß die kegelförmigen Mäntel alle in derselben Richtung konvergieren.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE19813146547 DE3146547A1 (de) | 1981-11-24 | 1981-11-24 | Dichtung fuer ineinandergefuehrte rohre |
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| GB08231778A GB2110317B (en) | 1981-11-24 | 1982-11-08 | Sealing element |
| BE0/209554A BE895123A (fr) | 1981-11-24 | 1982-11-24 | Element d'etancheite pour des tubes emboites l'un dans l'autre |
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Publications (2)
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Family
ID=6147079
Family Applications (1)
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| US1570223A (en) * | 1922-09-20 | 1926-01-19 | George C Bartram Inc | Pipe joint |
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1981
- 1981-11-24 DE DE19813146547 patent/DE3146547A1/de active Granted
-
1982
- 1982-10-22 NL NL8204083A patent/NL8204083A/nl not_active Application Discontinuation
- 1982-11-08 GB GB08231778A patent/GB2110317B/en not_active Expired
- 1982-11-24 BE BE0/209554A patent/BE895123A/fr not_active IP Right Cessation
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Also Published As
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| BE895123A (fr) | 1983-03-16 |
| GB2110317A (en) | 1983-06-15 |
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