DE3146567C2 - Treppenstufenbolzenverbindung - Google Patents

Treppenstufenbolzenverbindung

Info

Publication number
DE3146567C2
DE3146567C2 DE19813146567 DE3146567A DE3146567C2 DE 3146567 C2 DE3146567 C2 DE 3146567C2 DE 19813146567 DE19813146567 DE 19813146567 DE 3146567 A DE3146567 A DE 3146567A DE 3146567 C2 DE3146567 C2 DE 3146567C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt connection
pressure
stair
parts
internal thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19813146567
Other languages
English (en)
Other versions
DE3146567A1 (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NEUCON MASCH BAUSYSTEM
Original Assignee
NEUCON MASCH BAUSYSTEM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NEUCON MASCH BAUSYSTEM filed Critical NEUCON MASCH BAUSYSTEM
Priority to DE19813146567 priority Critical patent/DE3146567C2/de
Publication of DE3146567A1 publication Critical patent/DE3146567A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3146567C2 publication Critical patent/DE3146567C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/022Stairways; Layouts thereof characterised by the supporting structure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/022Stairways; Layouts thereof characterised by the supporting structure
    • E04F11/035Stairways consisting of a plurality of assembled modular parts without further support

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Treppenstufenbolzenverbindung mit in Überlappungsbereichen zwischen den Stufen, zwischen der obersten Stufe und dem Podest und der untersten Stufe und dem Boden vorgesehenen Abstands- und Verbindungselementen, die eine Zugstange und ein diese umgebendes höheneinstellbares, aus ineinander schraubbaren Teilen bestehendes Druckrohr mit großflächigen, mit dem Druckrohr fest verbundenen Druckflächenteilen aufweisen.
Für die vor vielen Jahren erfolgreich eingeführten Montagetreppen ohne Setzstufen werden zweckmäßig zwischen den einzelnen Stufen und zwischen der untersten Stufe und dem Boden und der obersten Stufe und der Decke oder dem Podest Verbindungselemente vorgesehen. Diese sind in der Regel als zug- und druckfeste Bolzenausbildungen gestaltet. Dazu hat man auch schon Zugstangen und Druckrohre verwendet. Wegen der bei jedem Haus individuellen Abmessungen muß die Länge des Druckrohres einstellbar sein. Bisher verwendet man für solche Stufenverbindungen aus mehreren Teilen bestehende Schraubelemente, die in der Regel als Bolzen bezeichnet werden, wobei die Verbindung zumeist sowohl zug- als auch druckfest ausgebildet ist. Solche Verbindungssysteme sind beispielsweise in den deutschen Gebrauchsmustern 6 752 618, 6 750 173, 1 998 634, 7 238 093 und 77 33 030 behandelt.
Wegen der hohen auftretenden Spannungen hat man für all diese Verbindungen bisher Metalle, in der Regel sogar hochwertige Stähle verwendet. Nur bei der Übertragung kleinerer Druckkräfte ohne Vorspannung hat man nach dem deutschen Gebrauchsmuster 6 750 173 schon Klötze aus Acrylglas oder anderen Kunststoffen oder Glas vorgeschlagen, die jedoch in die Praxis wegen der vielfältigen Schwierigkeiten damit keinen Eingang gefunden haben. Selbst für die großvolumigen, sogenannten Spindelelemente von Spindeltreppen nach dem deutschen Patent 16 83 121 hat man für die Druckrohre Metallschraubteile verwenden müssen. Obwohl aus dem Gebrauchsmuster 6 750 173 seit über 10 Jahren die Anregung bekannt ist, Kunststoffe für Druckelemente zwischen Stufen zu verwenden und auch genauso lange geeignete Kunststoffe zur Verfügung gestanden haben, hat es die Fachwelt nicht vermocht, eine geeignete Lösung zu finden, obwohl wegen der hohen Herstellkosten für die metallenen zug- und druckfesten Verbindungselemente ein großes Bedürfnis nach der Schaffung eines preiswerten Treppenbolzenverbindungselementes bestanden hat. In der Offenlegungsschrift 25 16 139 ist eine Spindeltreppe mit Abstandselementen zwischen den Stufen dargestellt. Dabei sind die Abstandselemente von Spannbolzen durchdrungen. Derartige Abstandselemente sind im Zentrum der Spindeltreppe als sogenannte Spindelelemente eingesetzt und mit kleinerem Durchmesser ausgeführt im Bereich der Stufenenden angeordnet.
Die Abstandshalter bestehen jeweils aus einem unteren Holzzylinder und einer oberen ringzylinderförmigen Abdeckkappe aus Holz, deren dünne Außenwand sich in jeder Abstandseinstellung über den unteren Holzzylinder erstreckt, so daß die innenliegenden, der Höheneinstellung dienenden Bauteile nicht sichtbar sind. Die Seitenwände der oberen Abdeckung sind an deren Bodenfläche direkt angeformt, also aus dem Holz durch Ausdrehen gebildet. Im Inneren liegen zwei mit Wendelflächen und Rasthilfsmitteln versehene Bauteile zur Höheneinstellung. Diese bestehen aus Kunststoff oder Metall. Eine stufenlose Abstandseinstellung, vor allem ein Nachjustieren ohne Öffnen der Bauteile ist nicht möglich. Der Herstellungs- und Materialaufwand ist beträchtlich. Die Einstellarbeiten erfordern viel Zeit und das wiederholte Öffnen, Nachstellen und Zusammensetzen.
Aus DE-U-78 26 190 ist ein Spindelelement für Wendeltreppen bekannt. Dieses besteht aus zwei topfförmigen Teilen, wobei das eine ein Innengewinde aufweisende Teil größeren Durchmessers auf ein entsprechendes Außengewinde des anderen Teils aufgeschraubt und gegenüber diesem höhenverstellbar ist. Beide topfförmigen Teile sind aus Leichtmetallguß gefertigt. Sie haben über den Druckrohrteil hinausragende Bodenflansche. Solche vielfach für Spindeltreppen eingesetzten Spindelelemente haben Gewindedurchmesser in der Größenordnung von 120 bis 200 mm. Sie sind für die Abstandselemente im Bereich der Stufenenden üblicher gradläufiger oder leicht gewendelter Treppen oder auch der mit solchen Zentrums-Elementen ausgestatteten Spindeltreppen an den freien Enden der Stufen wegen ihres großen Durchmessers nicht geeignet.
Demgemäß ist die Aufgabe der Erfindung vor allem darin zu sehen, eine Treppenstufenbolzenverbindung der eingangs genannten Art, die schnell montierbar und für die auftretenden Dauerbelastungen geeignet ist, als Massenartikel preiswerter und einfacher herzustellen.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß der Druckrohrdurchmesser mindestens dreiviertel des Druckflächendurchmessers beträgt und die Druckflächenteile einstückig an den Druckrohrteilen angeformt sind und die Druckrohrteile mit ihren Druckflächenteilen und den als Trapezgewinde ausgeführten Gewindegängen jeweils einstückig aus glasfaserverstärktem spritzgegossenem Kunststoff bestehen.
Während bei der nur für die Überbrückung kleiner Treppenlauflängen konzipierten und gelegentlich eingesetzten Lösung nach dem deutschen Gebrauchsmuster 77 33 030 aus Gründen der Herstellungskosten relativ kleine Metallrohre durch Schweißen oder einfaches Aufsetzen mit relativ großen Drucktellern versehen wurden, sieht nun die Erfindung vor, daß der Rohrdurchmesser des Kunststoffrohres so groß wie aus optischen Gründen vertretbar gewählt wird. Es hat sich erstaunlicherweise gezeigt, daß lange bekannte Kunststoffmaterialien bei geeigneter Verarbeitung die notwendige Festigkeit aufweisen und auch der Lastwechselzahl, die für eine sehr lange Lebensdauer anzusetzen ist, problemlos gewachsen sind, was die Fachleute des Treppenbaus und der Zulassung für Bauteile bis zur meßtechnischen Überprüfung des Erfindungsvorschlages nicht für möglich hielten. Da das Druckrohr nunmehr zwei- oder dreiteilig im Kunststoffspritzgußverfahren hergestellt werden kann, ist es als Massenartikel außerordentlich preiswert, da auf die spangebende Bearbeitung von Metallhalbzeugen verzichtet werden kann und derzeit nur noch ein Gewindezugstab aus Stahl erforderlich erscheint. Der Einsatz von Kunststoffen für das Druckelement hat auch den weiteren Vorteil, daß Korrosion völlig vermieden ist und selbst bei Oberflächenbeschädigungen wegen der Durchfärbung des Materials, die bisher einen großen Reparaturaufwand bedeutenden Beanstandungen an das optische Bild hohe Anforderungen stellender Kunden nicht zu befürchten sind. Die Druckrohrteile können auf einfache Weise den Farbwünschen der Kunden und dem übrigen Aussehen der Treppe angepaßt werden. Die auffälligen glänzenden Metalloberflächen entfallen, können jedoch bei besonderen Kundenwünschen durch aufgedampfte Schichten od. dgl. ebenfalls realisiert werden.
Unter den glasfaserverstärkten Kunststoffen kommen vor allem Polyamide in Frage, die zwischen 25% und 50% Glasfasern von etwa 0,2 bis 0,4 mm Länge und etwa 10 µm Durchmesser enthalten. Man hat bisher nicht erkannt, daß dieses seit langem bekannte Material die notwendigen Verarbeitungs- und Dauergebrauchseigenschaften für tragende hochbelastete Treppenbauteile hat. Bei seiner Verarbeitung ist darauf zu achten, daß die eingefärbten Stoffe nicht zum unschönen Ablösen von Oberflächenschichten führen.
Besonders Trapezgewinde erfüllt die festigkeitsmäßigen, verarbeitungsmäßigen und gebrauchsgünstigen Eigenschaften eines höheneinstellbaren Druckrohres.
Da das Druckrohr je nach Anordnung der Bolzenverbindung innerhalb des Treppenlaufes unter Umständen auch unterschiedlichen Druckbeanspruchungen auf seinen beiden Seiten und folglich einer gewissen Biegebeanspruchung unterworfen ist, die aus den Torsionskräften in den Stufen herrührt, sollten die Zylinderwandteile der Rohre mit den Abstützflächen möglichst steif verbunden sein. Andererseits ist auf einen möglichst großen Verstellbereich Wert zu legen. Da das Außengewindeteil, über dessen Außendurchmesser die Gewindegänge überstehen, damit es problemlos tief eingeschraubt werden kann, zwangsweise einen kleineren Durchmesser als das Innengewindeteil hat und Materialaufwand sowie Festigkeitseigenschaften unter Berücksichtigung aller Faktoren optimiert werden müssen, sieht eine Weiterbildung der Erfindung im Inneren zwischen Zylinderwand und Druckflächenwand des Außengewinderohrteiles eingeformte radiale Rippen vor, deren innere Begrenzungsflächen schräg verlaufen können. Durch entsprechende Gestaltung können sie zugleich als Einführtrichter für den Zugstab gestaltet werden. Im Druckflächenbereich wird zur Erzielung einer ausreichend großen Druckfläche eine Ringrippe mit Querrippen zweckmäßig vorgesehen. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen auch aus den übrigen Ansprüchen hervor.
Zur Stufenbolzenverbindung gehört auch eine den Zugstab anspannende Mutter. Diese bildet man zweckmäßig mit einer gleich großen Druckfläche aus wie die Druckrohre. Eine solche Spannmutter kann besonders einfach und preiswert mit einem Muttergehäuse gestaltet werden, welches ebenfalls aus glasfaserverstärktem Polyamid besteht. Zweckmäßig wird ein metallisches Innengewindeteil eingespritzt. Das Mutterngehäuse wird zweckmäßig hutförmig mit Verstärkungsrippen gestaltet, um den Materialaufwand klein und die Stabilität groß zu halten. Eine vollflächige Unterlegscheibe aus gleitfähigem Material ermöglicht ein gutes Anspannen ohne Beschädigung der empfindlichen Stufenoberflächen bzw. ohne Zerreißen des dicht aufzubringenden Schutzüberzuges, der bei Verwendung schon fertig oberflächenbehandelter Treppen als Bautreppen besonders sinnvoll ist. Mit bisherigen metallenen Unterlegscheiben und einfachen metallenen Muttern hat es häufig Schwierigkeiten gegeben, die nun einfach zu vermeiden sind. Die gleitfähige Unterlegscheibe kann aus Polyoxymethylen bestehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 die Schrägansicht eines schematisch dargestellten Treppenlaufes zwischen Boden und Podest;
Fig. 2 die Schrägansicht von unten mit einem Teil eines gewendelten Treppenlaufes in einer Ecke zwischen zwei Wänden;
Fig. 3 den Vertikalabschnitt, teilweise in Ansicht durch eine Treppenstufenbolzenverbindung;
Fig. 4 die Draufsicht auf das Innengewindeteil des Druckrohres der Treppenstufenbolzenverbindung nach Fig. 3;
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 3 durch das Außengewindeteil des Druckrohres;
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 3 durch die Hutmutter der Treppenstufenbolzenverbindung nach Fig. 3.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Treppe 10 ist zwischen dem Boden 11 längs einer Wand 12 bis zum Podest 14 eingebaut. Die Wandverankerungen und Abstandsbolzen im Wandbereich sind weggelassen. Sie können in üblicher Ausführung unter Gestaltung der Treppenstufenbolzenverbindung nach der Erfindung ausgeführt sein. Zwischen Boden und unterster Stufe sowie zwischen den Stufen und zwischen der obersten Stufe des Laufes und dem Podest sind Verbindungselemente 26 angedeutet. Ihre Einzelheiten ergeben sich aus den Fig. 3 bis 6. Hier ist ein gerader Treppenlauf dargestellt, dessen Stufen 24 an der Wand gegen Verdrehung gesichert befestigt werden. Die in der Figur erkennbaren freien Enden sind durch die Verbindungselemente 26 untereinander in Überlappungsbereichen jeweils zug- und druckfest miteinander verbunden. Durch diese Konstruktion ergeben sich Torsionskräfte in den Stufen, die in bekannter Weise aufgenommen und abgetragen werden.
Die Fig. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines Treppenlaufes 20. Dabei sind die Stufen 24 in Überlappungsbereichen mit Verbindungselementen 26 zug- und druckfest verbunden. Zusätzlich sind die Stufen hier beispielsweise an beliebigen Stellen anbringbar durch Wandanker 30, deren Schenkel auch nach oben stehen können, an den Wänden 12 befestigt und auf der anderen Seite mit Hilfe der Klemmkonsolen 25 an Anklemmstäben 35 eines Gitters 22 in bekannter Weise befestigt. Für solche Treppen eignet sich die neue Treppenstufenbolzenverbindung besonders. Sie eignet sich jedoch auch für die freien Enden von Spindeltreppen oder für alle sonstigen Treppenkonstruktionen, bei denen in Überlappungsbereichen zug- und druckfeste Verbindungen zweier Stufen oder Verbindungen zu Boden, Podest oder Decke hergestellt werden sollen.
Die Einzelheiten der Verbindung werden nachfolgend anhand der Fig. 3 bis 6 näher erläutert.
Die Fig. 3 zeigt zwischen einer oberen Stufe 24.1 und einer unteren Stufe 24.2 ein Verbindungselement 26 mit einer Zugstange 27, die als durchgehende Gewindestange ausgebildet ist, und einem Druckrohr 28 sowie einer Spannmutter 29. Die Zugstange 27 ist mit ihrem oberen Ende in eine metallene Gewindehülse 31 eingeschraubt, die ihrerseits in die aus Holz oder holzähnlichen Werkstoffen bestehende Stufe 24.1 eingeschraubt ist. Auf das untere Ende der Zugstange 27 ist die Spannmutter 29 aufgeschraubt. Zwischen der Unterfläche 24.3 der oberen Stufe 24.1 und der oberen Fläche 24.4 der unteren Stufe 24.2 ist das Druckrohr 28 eingespannt. Es besteht aus einem oberen Innengewindeteil 28.1 und einem unteren Außengewindeteil 28.2, die mit einem Trapezgewinde 28.3 versehen und höheneinstellbar ineinander geschraubt sind. Unter der Unterfläche 24.5 der unteren Stufe 24.2 liegt eine leicht gleitfähige Unterlegscheibe 32, die mit einem Zentrieransatz 32.1 versehen ist. Die Spannmutter 29 hat, wie Fig. 6 zeigt, ein eingespritztes metallenes Einlegeteil 33, welches mit Ringnuten 33.1 ausgestattet ist und im Querschnitt, wie aus Fig. 6 ersichtlich, Sechskantform aufweist. Die gesamte Mutter ist als Hutmutter gestaltet. Das metallene Einlegeteil 33 ist, wie aus Fig. 6 ersichtlich, dünnwandig mit einem Mutterngehäuse umspritzt, welches sich unten zu einem Krempenteil 34 erweitert. Dieser hat außen eine Ringrippe 34.1, die über einstückig angeformte Radialrippen 34.5 mit einem die Gewindeöffnung umgebenden inneren Ringdruckflächenteil 36 verbunden ist, so daß sich die aus den Fig. 3 und 6 ersichtliche Form ergibt, die zwei ringförmige Auflaggeflächen auf der durchgehenden Unterlegscheibe 32 ergeben. Innerhalb des inneren Ringdruckflächenteiles 36 ist die Zentrierausnehmung für den Zentrieransatz 32.1 der Unterlegscheibe 32 gebildet. Die Unterlegscheibe 32 ist vorzugsweise aus Polyoxymethylen, einem sehr gut gleitfähigen und hoch druckfesten Kunststoff im Spritzgußverfahren hergestellt. Es können auch andere Kunststoffe mit geeigneten Herstellungs-, Dauergebrauchs- und Gleiteigenschaften verwendet werden. Das aus Kunststoff gebildete Gehäuse der Spannmutter 29 ist aus mit 25 bis 50% Glasfasern der vorn genannten Art verstärrktem Polyamid im Spritzgußverfahren in der ersichtlichen Form einstückig um das Metalleinlegeteil 33 hergestellt.
Das zwischen den Stufen 24 eingespannte Druckrohr 28 hat einen oberen Innengewindeteil 28.1, der, wie aus Fig. 3 ersichtlich, zylindrisch mit einem oberen Druckteil 38 gestaltet ist. Es ist eben ausgebildet und bildet die Druckfläche mit dem Durchmesser 40. Dieser ist, wie ersichtlich, gleich dem Außendurchmesser des oberen Innengewindeteiles 28.1. Die Druckwand 38 hat eine Zentralausnehmung 39 für die Zugstange 27 und hier beispielsweise vier gleichmäßig verteilte Herstellungsrückdrehausnehmungen 41, in die bei der Herstellung Bolzen eingreifen, die ein Abschrauben des Innengewindeteiles 28.1 von dem Gewindekern des Werkzeuges ermöglichen. Im übrigen ist das Trapezgewinde 28.3 bis zur Druckwand 38 ausgebildet, damit das Innengewindeteil 28.1 ganz hinein geschraubt werden kann. Durchmesser 40 und Wandstärke des Innengewindeteiles sind unter sehr genauer Berücksichtigung der maximal auftretenden Druckspannungen gewählt, um das teure und schwierig zu verarbeitende Material optimal auszunutzen und den Durchmesser 40 so gering wie möglich und sinnvoll zu halten.
Das Außengewindeteil 28.2 erfordert naturgemäß einen geringeren Schaftdurchmesser 42. Er ist etwas kleiner als der Innendurchmesser des Gewindes. Damit gleiche Druckflächen mit dem Durchmesser 40 auch auf der oberen Fläche 24.4 der unteren Stufe 24.2 für die Übertragung der Kräfte entstehen, ist das im Durchmesser 42 etwas dünnere Teil mit einer Ringstützrippe 44 ausgestattet. Zwischen ihr und der unteren Druckwand 38.1 ist eine Ringnut 45 gebildet. Zwischen der Druckwand 38.1 und der Ringstützrippe 44 sind jedoch die Ringnut 45 unterbrechende Radialrippen 46 ausgebildet, vor allem, um bei ungleichmäßigen Kräften ein Abbiegen der Ringstützrippe 44 zu vermeiden. Um die untere Druckwand 38.1 mit der Zylinderwand 47 des Schaftes biegesteifer zu verbinden, sind im Inneren einstückig angeformte Innenrippen 49 in der aus Fig. 5 ersichtlichen Zahl ausgebildet und unter gleichen Abständen radial angeordnet. Sie haben innere Begrenzungsflächen 50, die geneigt sind und die bis zu einer leicht konischen Zugstabausnehmung 51 reichen. So können sie als Einführflächen für den Zugstab 27 dienen. Sie dienen vor allem jedoch der Optimierung von Festigkeitsverhalten und Materialaufwand, bei der die Wandstärken des Außengewindeteiles geringfügig größer gewählt sind als die Wandstärken des oberen, etwas größeren Innengewindeteiles. Beide Teile 28.1 und 28.2 des Druckrohres 28 sind aus einem glasfaserverstärktem Kunststoff im Spritzgußverfahren hergestellt, wobei das Gewinde so gewählt ist, daß es die Kräfte übertragen kann, keine allzu großen Kerbspannungen entstehen und vor allem ein gut passendes Ineinander­ schrauben ohne nennenswertes Spiel über die ganze Länge möglich ist. Als Werkstoff eignet sich dafür vor allem ein Polyamid mit 25 bis 50%, vorzugsweise etwa 50% Glasfaseranteil. Die Glasfasern sollten eine Länge von 0,2 bis 0,4 mm aufweisen und einen Durchmesser von etwa 10 µm haben. Mit einem solchen Material und geeigneter Verarbeitung konnten die gewünschten und notwendigen Dauerfestigkeiten erreicht werden. In der praktischen Ausführung kann der Durchmesser der Druckfläche 40 dabei etwa 50 mm betragen. Das Innengewindeteil 28.1 kann beispielsweise eine Länge von 80 mm haben, die Gewindelänge des Außengewindeteiles kann etwa 20 bis 25 mm betragen.
Die Erfindung ist nicht auf die genaue Gestaltung des Ausführungsbeispieles beschränkt, obwohl dieses sich als besonders zweckmäßig und optimal gestaltet für mit weiteren Verankerungselementen ausgestattete Holzspanplatten- Treppen erwiesen hat, beispielsweise können Rohrdurchmesser, Gewindeart, Rohrlängen und Ausbildungen im Bereich der Druckteile den Wünschen des Benutzers entsprechend variiert werden. Insbesondere kann man auch, wie für andere Druckrohre bereits bekannt, zwei Innengewinderohrteile verwenden und ein mittleres Außengewinderohrteil aufschrauben. Ein solches Element ist vermutlich jedoch nicht so vielseitig verwendbar wie das dargestellte. Auch kann man die Gewindestange mit einer handelsüblichen Metallmutter und einer Unterlegscheibe festspannen. Auch kann der Zugstab in anderer Weise in der jeweils oberen Stufe befestigt werden und braucht nicht über die ganze Länge Gewinde zu haben.

Claims (7)

1. Treppenstufenbolzenverbindung mit in Überlappungsbereichen zwischen den Enden der Stufen (24) der Treppe (10, 20), zwischen der obersten Stufe und dem Podest (14) und der untersten Stufe und dem Boden (11) vorgesehenen Abstands- und Verbindungselementen (26), die jeweils eine Zugstange (27) und ein diese umgehendes höheneinstellbares, aus ineinander schraubbaren Teilen bestehendes Druckrohr mit einem Innengewindeteil (28.1) und einem Außengewindeteil (28.2) mit großflächigen, mit dem Druckrohr fest verbundenen, jeweils eine Zentralausnehmung (39) enthaltenden Druckflächenteilen (38, 38.1) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckrohrdurchmesser (42) mindestens dreiviertel des Druckflächendurchmessers (40) beträgt und die Druckflächenteile (38, 38.1, 44) einstückig an den Druckrohrteilen (28.1, 28.2) angeformt sind und die Druckrohrteile (28.1, 28.2) mit ihren Druckflächenteilen (38, 38.1, 44) und den als Trapezgewinde (28.3) ausgeführten Gewindegängen jeweils einstückig aus glasfaserverstärktem, spritzgegossenem Kunststoff bestehen.
2. Treppenstufenbolzenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff ein Polyamid mit 30 bis 50% Glasfasern von etwa 0,2 bis 0,4 mm Länge und 10 µm Dicke ist.
3. Treppenstufenbolzenverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser (40) der Druckfläche (38) und der Außenfläche des Innengewinde (28.1) etwa 50 mm betragen (siehe S. 10 Ende oberer Absatz).
4. Treppenstufenbolzenverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengewindeteil (28.1) mit einem über die ganze Länge seiner Innenwand reichenden Innengewinde (28.3) versehen ist.
5. Treppenstufenbolzenverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewindeteil (28.2) im Innern zwischen Zylinderwand und unterer Druckfläche einstückig eingeformte radiale, mit ihren Innenflächen (50) schräg verlaufenden Innenrippen (49) aufweist.
6. Treppenstufenbolzenverbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenrippen (49) etwa bis zu der konisch gestalteten Zugstabausnehmung (51) reichen.
7. Treppenstufenbolzenverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckfläche (38) des Innengewindeteils wenigstens teilweise von außen zugängliche Herstellungsrückdrehausnehmungen (41) vorgesehen sind.
DE19813146567 1981-11-24 1981-11-24 Treppenstufenbolzenverbindung Expired - Lifetime DE3146567C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813146567 DE3146567C2 (de) 1981-11-24 1981-11-24 Treppenstufenbolzenverbindung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813146567 DE3146567C2 (de) 1981-11-24 1981-11-24 Treppenstufenbolzenverbindung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3146567A1 DE3146567A1 (de) 1983-06-09
DE3146567C2 true DE3146567C2 (de) 1994-07-07

Family

ID=6147088

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813146567 Expired - Lifetime DE3146567C2 (de) 1981-11-24 1981-11-24 Treppenstufenbolzenverbindung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3146567C2 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4201671A1 (de) * 1992-01-22 1993-08-05 Franz Xaver Appel Vorrichtung zur lagegenauen befestigung eines formkoerpers an einem den formkoerper tragenden teil
DE19732075A1 (de) * 1997-07-25 1999-01-28 Somatec Verstellbare Trittabstandhalter für freitragende Treppen und Wendeltreppen
CN110593500B (zh) * 2019-09-27 2020-10-09 安徽建筑大学城市建设学院 一种安全牢固的装配式抗震楼梯

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7238093U (de) * 1973-01-11 Kenngott Kg Treppe
DE1683121C3 (de) * 1967-03-09 1978-09-14 Kenngott Gmbh & Co Kg, 7100 Heilbronn Spindeltreppe
DE6752618U (de) * 1968-06-05 1969-03-06 Betonsteinwerk Wilhelm Kenngot Bauelementensatz fuer eine treppe
DE6750173U (de) * 1968-09-18 1969-01-02 Betonsteinwerk Wilhelm Kenngot Bauelementensatz fuer eine treppe
DE2509225A1 (de) * 1975-03-04 1976-09-16 Schoenebeck Franz Michael Von Vs-gewindeschutzsystem 1
DE2516139A1 (de) * 1975-04-12 1976-10-21 Frank Gmbh Wilh Spindeltreppe
DE7717779U1 (de) * 1977-06-04 1977-09-15 Schauffele, Fritz, 7000 Stuttgart Vorrichtung zur verbindung von treppenstufen
DE7733030U1 (de) * 1977-10-26 1979-04-12 Kenngott Gmbh & Co Kg, 7100 Heilbronn Vorgefertigte montagetreppe
DE7826190U1 (de) * 1978-09-04 1979-01-04 Gunsser, Fritz, 7050 Waiblingen Spindelelement fuer wendeltreppen
DE3033714C2 (de) * 1979-09-10 1985-07-04 Fuji Seimitsu Mfg. Co. Ltd., Toyonaka, Osaka Abdeckkappe für eine Mutter

Also Published As

Publication number Publication date
DE3146567A1 (de) 1983-06-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3342668C2 (de)
DE3146567C2 (de) Treppenstufenbolzenverbindung
DE1400801A1 (de) Kontermutter und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2924999C2 (de)
DE8134230U1 (de) Treppenstufenbolzenverbindung
DE2922733C2 (de) Treppe mit plattenförmigen Trittstufen und mindestens einer Bolzenreihe
DE20001681U1 (de) Griffstangen-Anordnung
DE9114257U1 (de) Rohrverbinder
DE2259211A1 (de) Treppengelaender
DE102004020140A1 (de) Bausatz, insbesondere für Busse
DE4106036A1 (de) Montage- und geruestsystem
DE2318542A1 (de) Treppenfoermige tragkonstruktion fuer gerade und/oder gewendelte treppenlaeufe
DE3142460A1 (de) Halter fuer treppen-handlauf
DE7616883U1 (de) Halter fuer gelaender von treppen
AT302561B (de) Möbelstütze
DE3330234A1 (de) Sitzbank
DE3311597A1 (de) Treppenstufe mit schraubverbindung
DE29711950U1 (de) Zugstab-Anker für Tragwerkskonstruktionen
DE2719686A1 (de) Freitragender treppenlauf
AT17290U1 (de) Zaunsteher
DE20108916U1 (de) Vorrichtung zum Befestigen von Griffen an Türen
DE29505645U1 (de) Gitteranordnung
DE29614294U1 (de) Sockelfußadapter
DE9418926U1 (de) Spindeltreppe
DE8904958U1 (de) Verbindungsbolzen

Legal Events

Date Code Title Description
8101 Request for examination as to novelty
8105 Search report available
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition