DE3146830A1 - Schnellschmiedepresse - Google Patents

Schnellschmiedepresse

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DE3146830A1
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DE
Germany
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eccentric shaft
press according
eccentric
forging press
speed
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Withdrawn
Application number
DE19813146830
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English (en)
Inventor
Werner 4005 Meerbusch Bothe
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/0064Counterbalancing means for movable press elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/26Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/10Brakes specially adapted for presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Schnellschmiedepresse
  • Die Erfindung betrifft eine Schnellschmiedepresse mit Doppelkupplung und Massenausgleich der rotierenden Triebwerksteile insbesondere für die Massiv-Umformung.
  • Bei derartigen Schmiedepressen handelt es sich um Exzenterpressen, bei denen wegen der hnhen Schalthzufigkeit und schnellen Drehzahl der Exzenterwelle die Kupplung unmittelbar auf die Exzenterwelle wirkt.
  • Das Anfahren und Stoppen großer Zahnräder mit ent sprechenden Massen kann dadurch entfallen, jedoch muß das für den Arbeitsgan3 erforderliche Drehmoment ohne redufierende-Dbersetzungsverhältnisse in die Exzenterwelle eingeleitet werden. Die zu beschleunigenden und wieder abzubremsenden Massen von Kupplung und Bremse sowie die Unwucht des Exzenter-Triebwerks setzen die Presse in eine schaukelnde Bewegung, die bisher durch aufwendige Fundamentierung aufgefangen werden muß. Einer Erhöhung der Drehzahl und einer Verlangerung des Hubes sind hierdurch Grenzen gesetzt. Da die Wirtschaftlichkeit einer Schmiedepresse unter anderem von der Lebensdauer der eingesetzten Werkzeuge in Abhängigkeit von der Kürze der Warmberührzeit steht, außerdem ein teures Fundament die Investitionskosten anhebt, ist es Aufgabe der Erfindung, höhere Drehzahlen der ExzenterwElle bei höherer Steifigkeit des Systems unter Vermeidung von Eigenemissionen zu erreichen.
  • Es ist bekannt, zur Erfüllung dieser Erfordernisse Schnellschaltorgane zur Entlüftung der Kupplung vorzusehen (DBGM Nr. 1928 313), die bei hohen Drehzahlen für eine Verkürzung der Bremszeit sorgen. Zur Aufnahme der Eigenschwingungen aus dem Einschaltstoß und den rotierenden unwuchtigen Massen werden schwingisolierte Fundamente vorgesehen (Zeitschrift für industrielle Fertigung Wt 67/Springer-Verlag 19??, Seite 657) Bei der einseitigen Anordnung von Kupplung und Bremse, dem fehlenden Massenausgleich des Exzenter-Triebwerks sowie der Exzenterwellenlagerung im Pressengestell an den Exzenterwellen zapfen sind folgende nachteilige Auswirkungen zu beobachten: 1. Großer Durchmesser der Kupplung mit entsprechend hohen Trägheitsmomenten.
  • 2. Ungleichmäßige Verdrehung der Exzenterwelle.
  • 3. Schiefstellung der Exzenterwelle bei mittigem Anheben durch ungleiche Massenverteilung von Schwungrad und Kupplung (siehe Industrie-Anzeiger r!r. 1 vom 7.1.1981/103 Jg, Seite 44).
  • 4. Schwingen der Presse von links nach rechts durch den Einschaltstoß der Kupplung, 5. Schwingen der Presse von vorn nach hinten durch die Beschleunigung der unwuchtigen Massen des Exzeritertr£'ebes.
  • 6. Anstieg der Unwucht-Auswirkungen bei Hubvernrr;ßerung oder schnellerer Exzenterwellendrehzahl, 7. Vergrößerte Durchbiegung der Exzenterwelle bei Verbreiterung des Arbeitsraumes.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schnellschmiede-Exzenterpresse zu schaffen, die auf wirtschaftliche Weise bei hoher Steifigkeit längere Hübe mit hriherer Geschwindigkeit fahren kann ohne schädliche Eigen-Emissionen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Exzenterwelle von zwei gegenüberliegendei Kupplungen angetrieben wircl, die Unwuchten des Exzenter-Triebwerkes ausgeglichen werden und die Exzenterwelle an den Exzenterwangen gelagert wird.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung eine zur Erhöhung der Sicherheit und Reduzierung der Trägheitsmomente ebenfalls zwei oder mehr Bremsen vorgesehen. Zum Ausgleich der Unwucht des @xzenter-Triebwerkes werden in einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Exzenterwellenwangen zur Abstützung der Preßkräfte vorgesehen, um neben der Verkleinerung des Druckstangenkopfes die Anordnung von Ausgleichsmassen zu ermöglichen und die Ourchbiegung der Exzenterwelle zu verringern.
  • Die mit der Crfinduny erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die von der Kupplung und dem Triebwerk erzeugten Eigenschwingungen nahezu völlig vermieden werden, die Warmberührzeiten verkürzt und längere Hübe ausgenutzt werden können, ohne schädlichen Einfluß auf die Emissionen. Oie bei einer Pressenaufstellung entstehenden Investitionskosten von schwingungsisolierten Fundamenten können erheblich reduziert werden.
  • Durch die mögliche höhere Drehzahl der Exzenterwelle und den daraus abgeleiteten kürzeren Warmberührzeiten beim Schmieden, sind höhere Standzeiten der Gesenke zu erwarten. Durch Vergrößerung des Hubes und des Arbeitsraumes wird die Einsatzbreite der Schnellschmiedepresse @esentlich erweitert.
  • Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen beschrieben.
  • Us zeigen: figur 1 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Presse; Figur 2 einen Schnitt durch die Presse nach Figur 1 entlang der Linie A-- A; Figur 3 eine andere Ausführungsform in einer Figur 1 etwa entsprechenden Darstellung.
  • Figur 4 eine weitere Ausführungsform in einer den Figuren 1 und 3 etwa entsprechenden Darstellung.
  • Die in den Figuren dargestellte achnellschniede-Presse besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau zunächst aus dem Pressengestell 1 mit im Pressengestell 1 gelagerter Exzenterwelle 2 sowie an deren eingezogenen Exzenter zapfen 3 über Pleuel 4 mittels Druckpfanne 5 und Stellteil 6 verbundenem Stößel 7.
  • Das für den Umformvorgang benötigte Drehmoment wird durch zwei kupplungen 8 jeweils zur Hälfte in die Exzenterwellenenden eingeleitet.
  • Zum Antrieb der Schwungräder 9 werden ein oder zwei nicht gezeichnete Elektromotoren verwendet. Anstelle der Schwungrbder 9 können besonders bei größeren Maschinen Zahnräder mit Vorgelegen Verwendung finden.
  • Durch die halbierten Drehmomente können wirtschaftliche Zahnverklcinerunyen realisiert werden.
  • Die Exzenterwelle 2 wird im Pressenständer 1 auf den Exzenterwangen 10 abgestützt, während die Pleuel 4 auf den im Durchmesser kleineren Exzenterzapfen 3 gelagert sind. Vorzugsweise werden die Ausgleichsmassen 11 als Bestandteil der Exzenterwelle 2 ausgebildet, nen jedoch in nicht gezeichneter Ausführung als separate Einheiten auf der Exzenterwelle 2 befestigt werden.
  • Zur Abbremsung der rotierenden massen werden eine oder mehrere Bremsen 12 vorgesehen, die über Zanngetriebe 13 mit der Exzenterwelle verbunden sind.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1. Exzenterpresse mit Doppelkupplung und Passen ausgleich der rotierenden Triebwerksteile, insbesondere für den Schmiedebetrieb, dadurch yekennzeichnet, daß die Exzenterwelle 2 an jedem Wellenende mit einer Kupplung 8 versehen ist und die Exzenterwelle 2, die auf den Exzenterwangen 10 abgestützt ist, mit Ausgleichmassen 11 versehen ist.
  2. 2. Schnellschmiedepresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Pleuel 4 eingesetzt werden.
  3. 3. Schnellschrniedepresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichs massen 11 als separat Einheiten auf die Cxzentcrweile 2 befestigt werden.
  4. 4. Schellschmiedepresse nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eremsen 12 mit einem zweiten Zahngetriebe 13 auf der gegenüberliegenden Seite der Exzenterwelle uerbunden sind.
  5. S. schnellschmiedepresse nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet. daß die Bremsen 14 wie in Figur 3 dargestellt, über Winkelgetriebe 15 mit der Exzenterwelle 2 verbunden sinne C.
  6. Schnellschmiedepresse nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß doe Bremsen durch selbsthemmungsfreie nicht gezeichnete Schneckengetriebe mit vorzugsweise 450 Steigungswinkel mit der Exzenterwelle verbunden sind.
  7. 7. Schnellschmiedepresse nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsen 18, wie in Figur 4 dargestellt, mittel- oder unmittelbar auf der Exzenterwelle 2 angeordnet sind.
    B. Schnellschmiedepresse nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungräder q, wie in Figur 4 dargestellt, auf den Gehäusen 16, die mit dem Pressenständer 1 verbunden sind, gelagert sind. Anstelle der Schwungräder 9 künnen auch Zahnräder angeordnet werden.
    . Schnei lsch:niedepresse nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren Pleueln 4 die Exzenterwangen 10, die zwischen den Pleueln 4 liegen, zum Abbremsen der rotierenden Triebwerksteile herangezogen werden.
DE19813146830 1981-11-26 1981-11-26 Schnellschmiedepresse Withdrawn DE3146830A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0936057A3 (de) * 1998-02-17 1999-10-20 Yamada Dobby Co., Ltd. Presse
CN110370721A (zh) * 2019-07-15 2019-10-25 荣成华东锻压机床股份有限公司 机械压力机偏心体芯轴防抱死装置

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