DE3146897C2 - Gehäuse für eine Uhr - Google Patents

Gehäuse für eine Uhr

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DE3146897C2 DE3146897A DE3146897A DE3146897C2 DE 3146897 C2 DE3146897 C2 DE 3146897C2 DE 3146897 A DE3146897 A DE 3146897A DE 3146897 A DE3146897 A DE 3146897A DE 3146897 C2 DE3146897 C2 DE 3146897C2
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse für eine Uhr, insbesondere für eine Uhr für Feuchträume. Es besitzt einen topfförmigen Mantelteil (1), dessen beobachterseitige Öffnung (22) von einem Deckglas (6) und dessen Rückseite von einem Deckel (5) verschlossen ist. Eine im Mantelteil (1) befestigte, das Gehäuse in mehrere Gehäuseinnenräume (3 und 4) teilende Tragplatte (2), trägt ein Uhrwerk (8) und gegebenenfalls eine Ziffernscheibe (11). Damit ein solches Gehäuse für Feuchträume wie z.B. Badezimmer geeignet ist, besitzen die Gehäuseinnenräume (3, 4 und 23) untereinander verbindende und/oder nach außen führende Luftzirkulationsöffnungen.

Description

zueinander verlaufender. Ansätzen hineinragende Nokcen, so bilden die Ansätze gleichzeitig Führungen zum agerichtigen Einbau des Deckglases.
Die radiale Erstreckung der Nocken kann größer sein als die radiale Erstreckung der Ansätze und die Nocken können in der Einbaulage des Deckglases in Ausnehmungen einrastbar sein, die zwischen Paaren von Ansätzen in der Innenwand des Mantelteils ausgeb:!det sind. Auf diese Weise wird eine einfache Sicherung des Deckglases <n seiner Einbaulage gewährleistet.
Besitzt das Deckglas axial in das Gehäuseinnere gerichtete Nocken, so kann es bei der Montage bis zur Anlage der Nocken am Zifferblatt in das Mäntelteil eingeschoben werden. Neben der gleichzeitigen Halterung des Zifferblatts in seiner Einbaulage wird dadurch das Deckglas in Abstand von der Zifferscheibe gehalten und dadurch Luftzirkulationsöffnungen zwischen diesen beiden Bauteilen gebildet.
Um die axial gerichteten Mündungen tier zwischen Deckglas und Mantelteil gebildeten Luftzirkulationsöffnungen gegenüber dem Beobachter abzudecken, kann das Deckglas an seinem dem Mantelteil abgewandten Bereich mit einem Rand größerer radialer Erstreckung als die beobachterseitige öffnung des Mantelteils ausgebildet sein. Dabei ist vorzugsweise zur Bildung von öffnungen zur Luftzirkulation der Rand in einem Abstand zur beobachterseitigen Stirnseite des Mantelteils angeordnet. Dies wird vorzugsweise durch die in entsprechender Erstreckung am Deckglas angeordneten, ins Gehäuseinnere gerichteten Nocken erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Gehäuse,
F i g. 2 einen Querschnitt des Mantelteils nach Fig. 1,
Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt der Einzelheit WausFig. 2,
F i g. 4 eine beobachterseitige Ansicht des Mantelteils nach Fig. 1,
Fig. 5 einen vergrößerten Ausschnitt der Einzelheit Xaus Fig.4,
Fig.6 einen vergrößerten Ausschnitt der Einzelheit Vnach Fig.4,
F i g. 7 einen Schnitt entlang der Linie IV IV in F i g. 4,
F i g. 8 eine deckelseitige Ansicht des Mantelteils nach Fig.l,
F i g. 9 einen vergrößerten Teilschnitt des Mantclteils nach Fig. 1,
Fig. 10 eine Ansicht des Deckglases nach Fig. I,
F i g. 11 das Deckglas nach F i g. 10 in der Seitenansicht.
Fi g. 12 die Einzelheit Zaus Fi g. 11 im Schnitt, Fig. 13 eine Ansicht des Deckels nach Fig. 1,
Fig. 14 eine Seitenansicht des Deckels nach Fig. 13 im Schnitt.
Fig. 15 einen Schnitt entlang der Linie XIlI-XIIl in Fig. 13,
F i g. 16 eine Rückansicht des Deckels nach F i g. 13,
Fig. 17 einen vergrößerten Schnitt entlang der Linie ( XVI-XVI in Fig. 16.
Das in Jen Figuren dargestellte Gehäuse besteht aus einem z\ lindrischen Manteltcil 1. an dem eine Tragplatte 2 angeformt ist. die das Gehäuse in einen vorderen Gehäuseinnenraimi 3 und einen hinteren < Gehäuseinnenraum 4 unterteilt.
Die hintere Öffnung des Mantelteils 1 ist durch einen Deckel 5 und die bcobachterseitige öffnung 22 durch ein Deckglas 6 verschlossen.
An der Tragplatte 2 sind Halteklammern 7 angeformt, in die Uhrwerk 8 einklipsbar ist.
Durch eine zentrische Bohrung 9 der Tragplatte 2 ist die nicht dargestellte, auf die beobachterseitige Seite der Tragplatte 2 ragende Zeigerachse des Uhrwerks 8 hindurchgeführt.
Zur guten Hinterlüftung liegt das Uhrwerk 8 nicht direkt auf der Tragplatte 2, sondern auf an der Tragplatte 2 angeformten Nocken 10 auf.
Beobachterseitig äst in einem Abstand zur Tragplatte 2 ein Zifferblatt 11 angeordnet. Dieses Zifferblatt 11 liegt mittig auf einem die Mündung der Bohrung 9 umschließenden ringförmigen Ansatz 12 der Tragplatte 2 sowie an seinem radialen Randbereich am Mantelteil 1 angeformten Abstandshaltern 13 auf und wird so auf diesem Abstand zur Tragplatte 2 gehalten.
Die Abstandshalter 13 besitzen einen geringen Querschnitt und sind als paarweise paraliel in einem Abstand zueinander verlaufende, axiale Lamellen ausgebildet. Jeweils zwei der vier Lamellenpaare liegen sich diametral gegenüber.
Mit einem Durchmesser, der etwa dem Durchmesser des Zifferblatts 11 entspricht, sind die Lamellen bis zur beobachterseitigen öffnung 22 des Mantelteils 1 weitergeführt und bilden von der Innenwand des Mantelteils 1 radial nach innen ragende Ansätze 14.
Zwischen den Ansätzen 14 sind an der Innenwand des Mantelteils 1 Ausnehmungen ausgebildet, wobei die Ausnehmungen 15 an zwei sich gegenüberliegenden Lamellenpaaren bis zur Mündung der beobachterseitigen öffnung 22 reichen, während die beiden anderen Ausnehmungen 16 vor dieser Mündung enden.
Radial nach außen hervorstehende Ansätze 17 des Zifferblatts 11 ragen in die Ausnehmungen 15 hinein und bilden so eine Verdrehsicherung des Zifferblatts 11.
Ein zylindrischer Teil 18 des Deckglases 6 ist in das Mantelteil 1 eingeschoben und zwischen den Ansätzen 14 geführt. Zwei radiale vorstehende Nocken 19 des Deckglases 6 rasten in dessen Einbaulage in die Ausnehmungen 16 ein. Durch axial hervorstehende Nocken 20 kommt das Deckglas 6 am Zifferblatt H zur Anlage. Dadurch wird die Einschubmöglichkeit des Deckglases 6 in das Mantelte 1 1 so begrenzt, daß ein Rand 21 des Deckglases 6 größerer radialer Erstrekkung als die öffnung 22 des Mantelteils 1 nicht an der Stirnseite des Mantelteils 1 zur Anlage kommt. Damit sind für den Beobachter nicht ohne weiteres sichtbare Luftzirkulationsöffnungen gebildet, die hinter dem Rand 21 zu dem zwischen Mantelteil 1 und zylindrischen Teil 18 des Deckglases 6 und zu dem Gehäuseinnenraum führen.
Durch die gleichzeitig Luftzirkulationsöffnung bildenden Ausnehmungen 15 und 16 ist der Gehäuseinnenraum 3 auch mit dem zwischen Tragplatte 2 und Zifferblatt 11 befindlichen Gehäuseinnenraum 23 verbunden.
Der Deckel 5 besteht aus einem zylindrischen topfförmigen Ansatz 24, der in den Innenraum 4 hineinragt und zu diesem Innenraum 4 hin offen ist.
Der Boden 25 dieses Ansatzes 24 steht von dem Mantelteil 1 axial hervor und ist mit einer radial wegragenden Aufhängevorrichtung 26 ausgebildet.
Mit seiner mündungsseitigen ringförmigen Stirnfläche liegt der Ansatz 24 auf einer entsprechenden an der Tragplatte 2 angeformten Stützfläche 27 auf und hintergreift mit radial hervorstehenden Lappen 28 bajoneliartig entsprechende Flächen 29 der Tragplatte
2. Auf diese Weise ist der Deckel 5 mit der Tragplatte 2 sowie dem Manteiteil I verbindbar. Ausnehmungen 30 in der Stützfläche 27, die radial in den Gehäuseinnenraum 4 münden, sowie in den den Ansatz 24 umschließenden zylindrischen Teil des Mantelteils 1 ausgebildete axiale Kanäle 31, die mit einem Ende mit den Ausnehmungen 30 verbunden sind und mit dem anderen Ende nach außen führen, bilden Luftzirkulationsöffnungen zum Belüften des Gehäuseinnenraumes 4. Diese Kanäle 3t sind durch Vertiefungen in der zylindrischen Innenwand des Mantelteils 1 gebildet.
Durchbrüche 32 im radial äußeren Bereich der Tragplatte 2 als auch Durchbrüche 33 im Bereich der Halteklammern 7 für das Uhrwerk 8 bilden Luftzirkulationsöffnungen zwischen den Gehäuseinnenräumen 4 und 23.
Da somit alle Gehäuseinnenräume 3, 4 und 23 untereinander verbunden sind und der Gehäuseinne.v raum 3 nach der Beobachterseite und der Gehäuseinnenraum 4 nach der Rückseite öffnungen besitzen, ist eine Luftströmung von der Vorderseite durch das ganze Gehäuse zur Rückseite hin möglich. Dadurch besteht
ίο bermanent ein Luftaustausch, der einen Niederschlag von Feuchtigkeit im Gehäuse verhindert bzw. sofort wieder abbaut.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    !.Gehäuse für eine Uhr, insbesondere für eine Uhr für Feuchträume, mit einem hohlen zylindrischen bzw. säulenförmigen Mantelteil, dessen beobachterseitige öffnung von einem Deckglas und dessen Rückseite von einem Deckel verschlossen ist, und mit einer im Mantelteil befestigten, das Gehäuse in mehrere Gehäuseinnenräume teilenden Tragplatte, die ein Uhrwerk und gegebenenfalls ein Ziffernblatt trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen Deckglas (6) und Tragplatte (2) bzw. Ziffernblatt (11) gebildete Gehäuseinnenraum (3) über Luftzirkulationsöfinungen mit Außen verbunden ist, wobei die Luftzirkulationsöffnungen im Grenzbereich von Mantelteil (1) und Deckglas (6) gleichmäßig verteilt im Mantelteil (1) und/oder im Deckglas (6) ausgebildet sind.
  2. 2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzirkulalionsöffnungen radial nach außen münden.
  3. 3. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzirkulationsöffnungen axial nach außen münden.
  4. 4. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzirkulationsöffnungen zwischen Deckglas (6) und Mantelteil (1) ausgebildet sind.
  5. 5. Gehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckglas (6) in die beobachterseitige Öffnung (22) des Mantelteils (1) einsetzbar ist und das Mantelteil (1) im Bereich seiner beobachterseitigen öffnung (22) radial nach innen hervorstehende Ansätze (14) besitzt.
  6. 6. Gehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (14) am Umfang der Innenwand des Mantelteils(l)angeordnet sind.
  7. 7. Gehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils sich diametral gegenüberliegend ein Paar im Abstand parallel zueinander verlaufender, sich axial erstreckender Ansätze (14) angeordnet sind.
  8. 8. Gehäuse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckglas (6) radial hervorstehende, in Zwischenräume zwischen den parallel zueinander verlaufenden Ansätzen (14) hineinragende Nocken (19) besitzt.
  9. 9. Gehäuse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Erstreckung der Nocken (19) größer ist als die radiale Erstreckung der Ansätze (14), und daß die Nocken (19) in der Einbaulage des Deckglases (6) in Ausnehmungen (16) einrastbar sind, die zwischen Paaren von Ansätzen (14) in der Innenwand des Mantelteils (1) ausgebildet sind.
  10. 10. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckglas (6) axial ·η das Gehäuseinnere gerichtete Nocken (20) besitzt.
  11. 11. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckglas (6) an seinem dem Manteltcil (I) abgcwandlen Bereich mit einem Rand (21) größerer radialer ErMrcckung als die beobachterseitige Öffnung (22) des Mantelteils (I) ausgebildet ist und der Rand (21) in einem Abstand zur beobaehterscitigen Stirnseite des M a nt el teils (1) angeordnet ist.
    Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für eine Uhr, insbesondere für eine Uhr für Feuchträume, mit einem hohlen zylindrischen bzw. säulenförmigen Mantelteil, dessen beobachterseitige öffnung von einem Deckglas und dessen Rückseite von einem Deckel verschlossen ist, und mit einer im Mantelteil befestigten, das Gehäuse in mehrere Gehäuseinnenräume teilenden Tragplatte, die ein Uhrwerk und gegebenenfalls ein Ziffernblatt trägt
    Bei derartigen Gehäusen für Uhren ist es bekannt, das Gehäuse dicht zu verkapseln, um so ein Eindringen von Feuchtigkeit in das Gehäuse zu vermeiden. Dies ist sehr aufwendig. Wird die Verkapselung aber nicht absolut durchgeführt, so kann feuchte Luft in den Gehäuseinnenraum eindringen und die Feuchtigkeit sich dort niederschlagen. Da die Feuchtigkeit nicht mehr aus dem Gehäuse austreten kann, sammelt sie sich nach einiger Zeit zu einer größeren Menge.
    Weiterhin ist ein Gehäuse für eine Uhr für Feuchträume bekann!, deren Deckglas mit einem Scharnier versehen und vom Gehäuse abklappbar ist. Kommt es zu einem Beschlagen der Innenseite des Deckglases, so kann dieses abgeklappt und durch Klarwischen wieder durchsichtig gemacht werden. Dies ist zum einen eine aufwendige Konstruktion. Zum anderen muß zum Ablesen der Uhr er«t eine aufwendige Prozedur durchgeführt werden, was, wenn man z. B. in der Badewanne sitzt, nicht immer möglich ist.
    Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Gehäuse für eine Uhr nach dem Oberbegriff zu schaffen, bei dem eine Beeinträchtigung der Ablesbarkeit bei Anbringung der Uhr in einem Feuchtraum vermieden wird.
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der zwischen Deckglas und Tragplatte bzw. Ziffernblatt gebildete Gehäuseinnenraum über Luftzirkulationsöffnungen mit Außen verbunden ist, wobei die Luftzirkulationsöffnungen im Grenzbereich von Mantelteil und Deckglas gleichmäßig verteilt im Mantelteil und/oder im Deckglas ausgebildet sind. Diese Luftzirkulationsöffnungen ermöglichen einen den Gehäuseinnenraum entlang der Innenseite des Deckglases durchströmenden Luftstrom, der vermeidet, daß die Innenseite des Deckglases sich beschlagen kann und so die Uhr für einen Beobachter nicht ablesbar ist.
    Die Luftzirkulationsöffnungen können sowohl radial als auch axial nach außen münden.
    Eine leicht herstellbare und für einen Beobachter nicht störend wirkende Anordnung der Luftzirkulationsöffnungen besteht darin, daß sie zwischen Deckglas und Mantelteil ausgebildet sind.
    Das Deckglas kann in die beobachterseitige öffnung des Mantelteils einsei/.bar sein, wobei vorzugsweise das Mantelteil im Bereich seiner beobachterseitigen öffnung radial nach innen vorstehende Ansätze besitzt, die gleichmäßig am Umfang der Innenwand des Mantelteils verteilt sein können. Auf diese Weise kommt das Deckglas nicht mit seiner radial umlaufenden Fläche an der Innenwand des Mantelgehäuses zur Anlage, sondern wird durch die Ansätze im Abstand von dieser Innenwand gehalten. Es entstehen so Luftzirkulationsöffnungen zwischen Deckglas und Mantelteil, die den Bereich der Innenseite des Deckglases mit Außen verbinden.
    Vorzugsweise sind jeweils sich diametral gcgenüberliegend ein Paar im Abstand parallel zueinander verlaufender, sich axial erstreckender Ansalze angcordnet. Besitzt dabei das Deckglas noch radial hervorstchcnde. in Zwischenräume zwischen den parallel
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