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Die Erfindung betrifft einen künstlichen Zierbaum,
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insbesondere künstlichen Nadelbaum, mit einer als Stamm wirkenden,
senkrechten Strebe und davon in verschiedenen Richtungen abgehenden Querstreben,
die eventuell weitere Querstreben aufweisen und mit nadelähnlichem Besatz versehen
sind.
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Derartige künstliche Zierbäume, insbesondere Nadelbäume, werden für
verschiedene Zwecke, vor allem aber als Weihnachtsbaum hergestellt und eingesetzt.
Beispielsweise auf über mehrere Monate unterwegs befindlichen Schiffen werden derartige
meist aus grünem Kunststoff hergestellte Nadelbäume als Weihnachtsbaumersatz eingesetzt
und mit entsprechendem Weihnachtsschmuck versehen. Nachteilig bei diesen bekannten
künstlichen Zierbäumen ist, daß auch auf größere Entfernung sofort deutlich wird,
daß es sich um keinen echten, sondern vielmehr um einen künstlichen Baum handelt.
Darüber hinaus sind die einzelnen als Zweige dienenden und wirkenden Querstreben
so schwach ausgebildet, daß der Weihnachtsschmuck beispielsweise oder auch andere
Gegenstände nicht aufgehängt werden können. Vor allem aber können derartige Gebilde
nicht im Freien aufgestellt werden, weil sie aufgrund der Wettereinflüsse ihr Aussehen
sehr schnell ändern und darüber hinaus von ihrer Konstruktion her nicht die notwendige
Widerstandskraft gegenüber den Wettereinflüssen aufweisen.
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Der Erfindung liegt die-Aufgabe zugrunde, einen künstlichen Zierbaum
zu schaffen, der ein dem Naturbaum bleibend ähnliches Erscheinungsbild hat und gegenüber
Wettereinflüssen widerstandsfähig ist, so daß er insbesondere im Freien aufgestellt
werden kann.
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Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Strebe
als Rohr und die Querstreben als mit dem Rohr verbundene und gruppenweise in einzelnen
Etagen angeordnete Stäbe ausgebildet sind, auf die jeweils zu Spiralen gedrehte
und die Strebe und Querstreben umgebende Drähte aufgespannt sind.
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Ein derartiges Gebilde weist aufgrund der Konstruktion eine ausreichende
Standfestigkeit bzw.
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Widerstandsfähigkeit gegenüber jeden Witterungseinflüssen auf. Darüber
hinaus ist er in seinem Erscheinungsbild dem Naturbaum so ähnlich, daß er auf schon
geringen Abstand nicht vom echten Baum zu unterscheiden ist.
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Dies wird überraschend insbesondere dadurch erreicht, daß keine künstlichen
Nadeln verwendet werden, sondern vielmehr die gespannten Spiralen, die durch die
erreichten und gewollten Lichtreflexe den Eindruck von echten mit Nadeln besetzten
Zweigen erzeugen.
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Um den Spiralen den gewünschten Effekt zu verleihen, ist gemäß der
Erfindung vorgesehen, daß die Spiralen in einem engliegenden Kreis, mit dem sie
über das freie und angespitzte Ende der Strebe und der Querstreben gestülpt sind,
bzw. in einer offenen Windung enden, mit der sie und gegebenenfalls mit weiteren
Windungen in die benachbarten Spiralen eingedreht ist. Hierdurch ist es in vorteilhafter
Weise möglich, die einzelne Spirale jeweils den Bedürfnissen entsprechend zu spannen
und damit den gewünschten Effekt zu erzielen. Die Spannung kann gegebenenfalls sogar
variiert werden, wodurch die Abstände zwischen den einzelnen Windungen verändert
werden.
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Ein entsprechend hergestellter künstlicher Zierbaum weist die Farbe
des verwendeten Materials auf. Gemäß der Erfindung ist-vorgesehen, daß die Strebe,
Querstreben und Spiralen aus einem oxydierenden Material, vorzugsweise Kupfer bestehen.
Bei Einsatz eines derartigen Materials wird der Zierbaum innerhalb kürzester Zeit
oxydieren und damit eine dem echten Nadelbaum der sogar der Edeltanne ähnliche Farbe
annehmen. Durch Verwendung und Einsatz entsprechender Chemikalien kann dieser Prozeß
beschleunigt oder sogar in einem geschlossenen Raum vorgenommen werden, so daß der
Zierbaum von Anfang an die gewünschte Farbe aufweist.
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Die Farbgebung kann durch Verwendung entsprechender Chemikalien beeinflußt
werden.
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Nach einer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Streben,
Querstreben und Spiralen mit Kupfer, Farbe oder Kunststoff beschichtet sind. Dadurch
würden die Herstellungskosten und das Gewicht gesenkt, so daß derartige Bäume auch
beispielsweise für den Einsatz als Weihnachtsbaum auf Schiffen hervorragend geeignet
sind. Die notwendige Stabilität erhalten sie aufgrund des inneren starren Traggerüstes.
Im Bedarfsfall ist es dabei auch möglich, das Gesamtgerüst aus einem entsprechend
farbigen Kunststoff herzustellen und die Streben und Querstreben mit aus dem gleichen
Material bestehenden Spiralen zu umgeben. Der damit erzeugte Effekt ist dem des
Kupferdrahtes ähnlich. Die Stabilität ist allerdings geringer, was aber je nach
Einsatzfall in Kauf genommen werden kann.
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Zur Erleichterung der Etagenbildung und um den Gesamteindruck positiv
zu beeinflussen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Strebe aus teilweise ineinandergeführten
Rohren
unterschiedlichen Durchmessers zusammengefügt ist.
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Ein gleichmäßig dichter und dem Naturbaum ähnlicher Zierbaum weist
über die Höhe verteilt in Etagen angeordnete Querstreben bzw. Hauptquerstreben auf.
Dabei sind die Etagen zweckmäßig von jeweils fünf im horizontal gleichen Abstand
angeordneten Hauptquerstreben gebildet.
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Weiter ist es zweckmäßig, die Hauptquerstreben einer Etage in vertikaler
Richtung geringfügig versetzt anzuordnen.
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Ebenfalls z;L Erzeugung eines dem Naturbaum ähnlichen Erscheinungsbildes
ist es vorteilhft, die Anzahl der Verzweigungen der Hauptquerstreben in Querstreben
und die Länge der Hauptquerstreben von unten nach oben abnehmend vorzusehen. Der
Zierbaum ist damit im unteren Bereich wesentlich weiter ausladend als im Bereich
der Spitze. Damit wird das typische Erscheinungsbild des Nadelbaums erreicht. Hierzu
ist es weiter vorteilhaft, zwischen den einzelnen Etagen aus Hauptquerstreben kurze,
von Spiralen umgebene Querstreben vorzusehen, so daß die Zwischenräume zwischen
den einzelnen Etagen begrenzt ausgefüllt sind.
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Im bereich der außenliegenden Querstreben wird der Eindruck dichter
angeordneter Nadeln erzeugt, indem die Spiralen erfindungsgemäß auf den außenliegenden
Querstreben weniger gespannt sind als auf den Hauptquerstreben. Damit liegen die
einzelnen Windungen der Spiralen im Bereich der außenliegenden Querstreben dichter
aneinander, während der Abstand im Bereich der Hauptquerstreben größer ist.
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Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß ein stabiler
künstlicher Zierbaum geschaffen ist, der ein bleibendes Erscheinungsbild erbringt,
das dem des Naturbaumes sehr ähnlich ist. Durch- bestimmte Varianten bei der Ausbildung
der Spiralen und der einzelnen Streben kann das Erscheinungsbild weiter so geändert
und dem echten angepaßt werden, daß ein sehr vorteilhafter Gesamteindruck erzeugt
wird.-Aufgrund der Ausbildung der Strebe, der Querstreben und der Spiralen kann
ein derartiger künstlicher Zierbaum allen Wettereinflüssen widerstehen, wobei in
vorteilhafter Weise sich sein Erscheinungsbild bei Beeinflussung durch die natürlichen
Einflüsse noch positiv verändert.
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Die Konstruktion ist so stabil , daß derartige künstliche Zierbäume
sich überall hinstellen und unterbringen lassen.
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Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt
ist. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht des künstlichen Zierbaums, Fig. 2 Querstreben
mit Spiralen und Fig. 3 eine Draufsicht auf einen im Bereich einer Etage geschnittenen
künstlichen Zierbaum.
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Der-in Fig. 1 gezeigte Zierbaum 1 besteht aus der zentralen Strebe
2 und den davon abgehenden Hauptquerstreben 3 mit von diesen abgehenden Querstreben
4, 5.
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Die Hauptquerstreben 3 sind in im Abstand vorgesehenen Etagen 6, 7
angeordnet, wobei die Hauptquerstreben in
jeder Etage 6 bzw. 7
in fünfer Gruppen und sternförmig an der Strebe 2 befestigt bzw. angelenkt sind.
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Um die Strebe 2 bzw. die Hauptquerstreben 3 bzw.
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Querstreben 4, 5 sind diese umgebend Spiralen 8, 9, 1o angeordnet
. Diese Spiralen sind jeweils gegen die Spitze bzw. die benachbarten Spiralen 8,
9, 10 gespannt, so daß ihre Windungen jeweils einen bestimmbaren Abstand voneinander
haben. Die Windungen umgeben die Strebe bzw.
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Hauptquerstrebe bzw. Querstreben 4, 5,so daß diese jeweils nur teilweise
sichtbar werden. Zusammen mit den auftretenden Lichtreflexen und Lichteffekten ist
somit der Eindruck erreicht, daß die einzelnen Streben 2, 3, 4, 5 mit Nadeln besetzt
sind.
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Die einzelne Spirale endet,wie Fig. 2 zu entnehmen ist, in einem
engliegenden Kreis 11, der über das angespitzte Ende der Strebe 2 bzw. Querstreben
3, 4, 5 gestülpt ist. Am anderen Ende der jeweiligen Spirale 8, 9 ist eine offene
Windung 12 vorgesehen, so daß diese in die benachbarten Spiralen 8,9, 1o hineingedreht
werden kann. Dadurch erreicht man die gewünschte Spannung und den gewünschten Abstand
der einzelnen Windungen zueinander.
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Der Stamm des Zierbaumes 1 bzw. die Strebe 2, die den Stamm bildet,
ist, wie der Fig. 1 entnommen werden kann, aus Rohren 14, 15, 16 unterschiedlichen
Durchmessers zusammengesetzt. Die Rohre 14, 15, 16 sind dabei ineinandergefügt bzw.
ineinandergesteckt und falls notwendig miteinander verbunden. Damit ist die Verjüngung
der Strebe 2 nach oben erreicht, ohne daß die einzelnen Sprünge so deutlich werden,
daß sie den Gesamteindruck beeinflussen. Dies wird weiter dadurch venlngert, daß
zwischen den einzelnen Etagen 6, 7 kurze
Querstreben 19 vorgesehen
sind, die ebenfalls mit Spiralen umgeben werden.
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Der Stamm bzw. die Strebe 2 steht auf dem Fuß 18, der soweit ausladend
ist, daß er die auftretenden Beeinflussungen ohne weiteres aufnehmen kann, ohne
daß der Zierbaum 1 umfällt. Die Höhe des Zierbaumes kann den jeweiligen Notwendigkeiten
angepaßt werden, indem statt der gezeigten drei unterschiedlichen Rohre 14, 15,
16 vier oder mehr ineinandergesteckt werden. Aufgrund der sich damit ergebenden
größeren Ausladung der Querstreben 4,5 bzw. Hauptquerstreben 3 im Bereich des Fußes
18 wird das Gewicht des Zierbaumes entsprechend zunehmen.
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