DE3147331A1 - Kuenstlicher zierbaum - Google Patents

Kuenstlicher zierbaum

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DE3147331A1
DE3147331A1 DE19813147331 DE3147331A DE3147331A1 DE 3147331 A1 DE3147331 A1 DE 3147331A1 DE 19813147331 DE19813147331 DE 19813147331 DE 3147331 A DE3147331 A DE 3147331A DE 3147331 A1 DE3147331 A1 DE 3147331A1
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DE
Germany
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cross struts
spirals
ornamental tree
strut
tree according
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Withdrawn
Application number
DE19813147331
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English (en)
Inventor
Gustav 4370 Marl Spleiter
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G33/00Religious or ritual equipment in dwelling or for general use
    • A47G33/04Christmas trees 
    • A47G33/06Artificial Christmas trees

Landscapes

  • Supports For Plants (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen künstlichen Zierbaum,
  • insbesondere künstlichen Nadelbaum, mit einer als Stamm wirkenden, senkrechten Strebe und davon in verschiedenen Richtungen abgehenden Querstreben, die eventuell weitere Querstreben aufweisen und mit nadelähnlichem Besatz versehen sind.
  • Derartige künstliche Zierbäume, insbesondere Nadelbäume, werden für verschiedene Zwecke, vor allem aber als Weihnachtsbaum hergestellt und eingesetzt. Beispielsweise auf über mehrere Monate unterwegs befindlichen Schiffen werden derartige meist aus grünem Kunststoff hergestellte Nadelbäume als Weihnachtsbaumersatz eingesetzt und mit entsprechendem Weihnachtsschmuck versehen. Nachteilig bei diesen bekannten künstlichen Zierbäumen ist, daß auch auf größere Entfernung sofort deutlich wird, daß es sich um keinen echten, sondern vielmehr um einen künstlichen Baum handelt. Darüber hinaus sind die einzelnen als Zweige dienenden und wirkenden Querstreben so schwach ausgebildet, daß der Weihnachtsschmuck beispielsweise oder auch andere Gegenstände nicht aufgehängt werden können. Vor allem aber können derartige Gebilde nicht im Freien aufgestellt werden, weil sie aufgrund der Wettereinflüsse ihr Aussehen sehr schnell ändern und darüber hinaus von ihrer Konstruktion her nicht die notwendige Widerstandskraft gegenüber den Wettereinflüssen aufweisen.
  • Der Erfindung liegt die-Aufgabe zugrunde, einen künstlichen Zierbaum zu schaffen, der ein dem Naturbaum bleibend ähnliches Erscheinungsbild hat und gegenüber Wettereinflüssen widerstandsfähig ist, so daß er insbesondere im Freien aufgestellt werden kann.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Strebe als Rohr und die Querstreben als mit dem Rohr verbundene und gruppenweise in einzelnen Etagen angeordnete Stäbe ausgebildet sind, auf die jeweils zu Spiralen gedrehte und die Strebe und Querstreben umgebende Drähte aufgespannt sind.
  • Ein derartiges Gebilde weist aufgrund der Konstruktion eine ausreichende Standfestigkeit bzw.
  • Widerstandsfähigkeit gegenüber jeden Witterungseinflüssen auf. Darüber hinaus ist er in seinem Erscheinungsbild dem Naturbaum so ähnlich, daß er auf schon geringen Abstand nicht vom echten Baum zu unterscheiden ist.
  • Dies wird überraschend insbesondere dadurch erreicht, daß keine künstlichen Nadeln verwendet werden, sondern vielmehr die gespannten Spiralen, die durch die erreichten und gewollten Lichtreflexe den Eindruck von echten mit Nadeln besetzten Zweigen erzeugen.
  • Um den Spiralen den gewünschten Effekt zu verleihen, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Spiralen in einem engliegenden Kreis, mit dem sie über das freie und angespitzte Ende der Strebe und der Querstreben gestülpt sind, bzw. in einer offenen Windung enden, mit der sie und gegebenenfalls mit weiteren Windungen in die benachbarten Spiralen eingedreht ist. Hierdurch ist es in vorteilhafter Weise möglich, die einzelne Spirale jeweils den Bedürfnissen entsprechend zu spannen und damit den gewünschten Effekt zu erzielen. Die Spannung kann gegebenenfalls sogar variiert werden, wodurch die Abstände zwischen den einzelnen Windungen verändert werden.
  • Ein entsprechend hergestellter künstlicher Zierbaum weist die Farbe des verwendeten Materials auf. Gemäß der Erfindung ist-vorgesehen, daß die Strebe, Querstreben und Spiralen aus einem oxydierenden Material, vorzugsweise Kupfer bestehen. Bei Einsatz eines derartigen Materials wird der Zierbaum innerhalb kürzester Zeit oxydieren und damit eine dem echten Nadelbaum der sogar der Edeltanne ähnliche Farbe annehmen. Durch Verwendung und Einsatz entsprechender Chemikalien kann dieser Prozeß beschleunigt oder sogar in einem geschlossenen Raum vorgenommen werden, so daß der Zierbaum von Anfang an die gewünschte Farbe aufweist.
  • Die Farbgebung kann durch Verwendung entsprechender Chemikalien beeinflußt werden.
  • Nach einer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Streben, Querstreben und Spiralen mit Kupfer, Farbe oder Kunststoff beschichtet sind. Dadurch würden die Herstellungskosten und das Gewicht gesenkt, so daß derartige Bäume auch beispielsweise für den Einsatz als Weihnachtsbaum auf Schiffen hervorragend geeignet sind. Die notwendige Stabilität erhalten sie aufgrund des inneren starren Traggerüstes. Im Bedarfsfall ist es dabei auch möglich, das Gesamtgerüst aus einem entsprechend farbigen Kunststoff herzustellen und die Streben und Querstreben mit aus dem gleichen Material bestehenden Spiralen zu umgeben. Der damit erzeugte Effekt ist dem des Kupferdrahtes ähnlich. Die Stabilität ist allerdings geringer, was aber je nach Einsatzfall in Kauf genommen werden kann.
  • Zur Erleichterung der Etagenbildung und um den Gesamteindruck positiv zu beeinflussen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Strebe aus teilweise ineinandergeführten Rohren unterschiedlichen Durchmessers zusammengefügt ist.
  • Ein gleichmäßig dichter und dem Naturbaum ähnlicher Zierbaum weist über die Höhe verteilt in Etagen angeordnete Querstreben bzw. Hauptquerstreben auf. Dabei sind die Etagen zweckmäßig von jeweils fünf im horizontal gleichen Abstand angeordneten Hauptquerstreben gebildet.
  • Weiter ist es zweckmäßig, die Hauptquerstreben einer Etage in vertikaler Richtung geringfügig versetzt anzuordnen.
  • Ebenfalls z;L Erzeugung eines dem Naturbaum ähnlichen Erscheinungsbildes ist es vorteilhft, die Anzahl der Verzweigungen der Hauptquerstreben in Querstreben und die Länge der Hauptquerstreben von unten nach oben abnehmend vorzusehen. Der Zierbaum ist damit im unteren Bereich wesentlich weiter ausladend als im Bereich der Spitze. Damit wird das typische Erscheinungsbild des Nadelbaums erreicht. Hierzu ist es weiter vorteilhaft, zwischen den einzelnen Etagen aus Hauptquerstreben kurze, von Spiralen umgebene Querstreben vorzusehen, so daß die Zwischenräume zwischen den einzelnen Etagen begrenzt ausgefüllt sind.
  • Im bereich der außenliegenden Querstreben wird der Eindruck dichter angeordneter Nadeln erzeugt, indem die Spiralen erfindungsgemäß auf den außenliegenden Querstreben weniger gespannt sind als auf den Hauptquerstreben. Damit liegen die einzelnen Windungen der Spiralen im Bereich der außenliegenden Querstreben dichter aneinander, während der Abstand im Bereich der Hauptquerstreben größer ist.
  • Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß ein stabiler künstlicher Zierbaum geschaffen ist, der ein bleibendes Erscheinungsbild erbringt, das dem des Naturbaumes sehr ähnlich ist. Durch- bestimmte Varianten bei der Ausbildung der Spiralen und der einzelnen Streben kann das Erscheinungsbild weiter so geändert und dem echten angepaßt werden, daß ein sehr vorteilhafter Gesamteindruck erzeugt wird.-Aufgrund der Ausbildung der Strebe, der Querstreben und der Spiralen kann ein derartiger künstlicher Zierbaum allen Wettereinflüssen widerstehen, wobei in vorteilhafter Weise sich sein Erscheinungsbild bei Beeinflussung durch die natürlichen Einflüsse noch positiv verändert.
  • Die Konstruktion ist so stabil , daß derartige künstliche Zierbäume sich überall hinstellen und unterbringen lassen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht des künstlichen Zierbaums, Fig. 2 Querstreben mit Spiralen und Fig. 3 eine Draufsicht auf einen im Bereich einer Etage geschnittenen künstlichen Zierbaum.
  • Der-in Fig. 1 gezeigte Zierbaum 1 besteht aus der zentralen Strebe 2 und den davon abgehenden Hauptquerstreben 3 mit von diesen abgehenden Querstreben 4, 5.
  • Die Hauptquerstreben 3 sind in im Abstand vorgesehenen Etagen 6, 7 angeordnet, wobei die Hauptquerstreben in jeder Etage 6 bzw. 7 in fünfer Gruppen und sternförmig an der Strebe 2 befestigt bzw. angelenkt sind.
  • Um die Strebe 2 bzw. die Hauptquerstreben 3 bzw.
  • Querstreben 4, 5 sind diese umgebend Spiralen 8, 9, 1o angeordnet . Diese Spiralen sind jeweils gegen die Spitze bzw. die benachbarten Spiralen 8, 9, 10 gespannt, so daß ihre Windungen jeweils einen bestimmbaren Abstand voneinander haben. Die Windungen umgeben die Strebe bzw.
  • Hauptquerstrebe bzw. Querstreben 4, 5,so daß diese jeweils nur teilweise sichtbar werden. Zusammen mit den auftretenden Lichtreflexen und Lichteffekten ist somit der Eindruck erreicht, daß die einzelnen Streben 2, 3, 4, 5 mit Nadeln besetzt sind.
  • Die einzelne Spirale endet,wie Fig. 2 zu entnehmen ist, in einem engliegenden Kreis 11, der über das angespitzte Ende der Strebe 2 bzw. Querstreben 3, 4, 5 gestülpt ist. Am anderen Ende der jeweiligen Spirale 8, 9 ist eine offene Windung 12 vorgesehen, so daß diese in die benachbarten Spiralen 8,9, 1o hineingedreht werden kann. Dadurch erreicht man die gewünschte Spannung und den gewünschten Abstand der einzelnen Windungen zueinander.
  • Der Stamm des Zierbaumes 1 bzw. die Strebe 2, die den Stamm bildet, ist, wie der Fig. 1 entnommen werden kann, aus Rohren 14, 15, 16 unterschiedlichen Durchmessers zusammengesetzt. Die Rohre 14, 15, 16 sind dabei ineinandergefügt bzw. ineinandergesteckt und falls notwendig miteinander verbunden. Damit ist die Verjüngung der Strebe 2 nach oben erreicht, ohne daß die einzelnen Sprünge so deutlich werden, daß sie den Gesamteindruck beeinflussen. Dies wird weiter dadurch venlngert, daß zwischen den einzelnen Etagen 6, 7 kurze Querstreben 19 vorgesehen sind, die ebenfalls mit Spiralen umgeben werden.
  • Der Stamm bzw. die Strebe 2 steht auf dem Fuß 18, der soweit ausladend ist, daß er die auftretenden Beeinflussungen ohne weiteres aufnehmen kann, ohne daß der Zierbaum 1 umfällt. Die Höhe des Zierbaumes kann den jeweiligen Notwendigkeiten angepaßt werden, indem statt der gezeigten drei unterschiedlichen Rohre 14, 15, 16 vier oder mehr ineinandergesteckt werden. Aufgrund der sich damit ergebenden größeren Ausladung der Querstreben 4,5 bzw. Hauptquerstreben 3 im Bereich des Fußes 18 wird das Gewicht des Zierbaumes entsprechend zunehmen.
  • Leerseite

Claims (9)

  1. Künstlicher Zierbaum Patentansprüche 1. Künstlicher Zierbaum, insbesondere künstlicher Nadelbaum, mit einer als Stamm wirkenden senkrechten Strebe und davon in verschiedenen Richtungen abgehenden Querstreben, die eventuell weitere Querstreben aufweisen und mit nadelähnlichem Besatz versehen sind, dadurch gekennzeichn-t, daß die Strebe (2) als Rohr und die Querstreben (3, 4,5) als mit dem Rohr verbundene und gruppenweise in einzelnen Etagen (6, 7) angeordnete Stäbe ausgebildet sind, auf die jeweils zu Spiralen (8, 9, 10) gedrehte und die Strebe und Querstreben umgebende Drähte aufgespannt sind.
  2. 2. Zierbaum nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e ic h n e t , daß die Spiralen (8, 9, lo) in einem engliegenden Kreis (11), mit dem sie über das freie und angespitzte Ende der Strebe (2) und Querstreben (3, 4, 5) gestülpt sind, bzw. in einer offenen Windung (12) enden, mit der sie und gegebenenfalls mit weiteren Windungen in die benachbarten Spiralen eingedreht ist.
  3. 3. Zierbaum nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe (2), Querstreben (3, 4, 5) und Spiralen (8, 9, 10) aus einem oxydierenden Material, vorzugsweise Kupfer bestehen.
  4. 4. Zierbaum nach Anspruch 1 und Anspruch 2, d a d u r c h gek e n n z e i c h n e t daß die Strebe (2), Querstreben (3, 4, 5) und Spiralen (8, 9, 10) mit Kupfer, Farbe oder Kunststoff beschichtet sind.
  5. 5. Zierbaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe (2) aus teilweise ineinandergeführten Rohren (14, 15, 16) unterschiedlichen Durchmessers zusammengefügt ist.
  6. 6. Zierbaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Etagen (6, 7) von jeweils fünf im horizontal gleichen Abstand angeordneten Hauptquerstreben (3) gebildet sind.
  7. 7. Zierbaum nach Anspruch 1 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptquerstreben (3) einer Etage (6 bzw. 7) in vertikaler Richtung geringfügig versetzt angeordnet sind.
  8. 8. Zierbaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Verzweigungen der Hauptquerstreben (3) in Querstreben (4, 5) und die Länge der Hauptquerstreben (3) von unten nach oben abnimmt.
  9. 9. Zic@@@@@ nach Anspruch 1, d a d u r c h g e K e n n L e i c h r t daß zwischen den einzelnen Etagen (6, 7) aus Hauptquerstreben (3) kurze, von Spiralen (8, 9, 10) umgebene Querstreben (19) vorgesehen sind.
    lo. Zierbaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralen (8, 9, lo) auf den außenliegenden Querstreben (4, 5) weniger gespannt sind als auf den Hauptquerstreben (3).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19852539B4 (de) * 1998-11-05 2004-11-04 Goroshanin, Genadi, Dipl.-Ing. Baumkonstruktion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19852539B4 (de) * 1998-11-05 2004-11-04 Goroshanin, Genadi, Dipl.-Ing. Baumkonstruktion

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