DE3147560C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/16—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
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Description
Die Erfindung betrifft einen Käfigläufer mit den Merkmalen nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solcher Käfigläufer ist in der DE-AS 15 38 192 beschrieben.
Dort ist aber dieser leitende Ring der Kurzschlußring für die
auf die Läuferstäbe aufgezogenen Rohre.
Bei den Asynchron
maschinen wird das Anlaßmoment durch die in dem Läufer
im Stillstand entstehenden Verluste be
stimmt. Bei Maschinen mit einfachen kurzgeschlossenen Läu
fern wird der Widerstand des Läufers von dem zulässigen Be
triebsverlust festgesetzt. Im Hinblick darauf, daß die
Widerstandswerte des Läufers während des Betriebs und beim
Anlaß gleich sind, stellen der die im Stillstand
entstehenden Verluste (und damit das Anlaßmoment) ei
nen sich ergebenden Wert dar. Dieser sich ergebende Wert
wird als natürliches Anlaßmoment bezeichnet. Das Verhältnis
dieses natürlichen Anlaßmomentes zu dem Nennmoment nimmt
im Sinne des Zunahmegesetzes bei einer erhöhten Leistung ab,
und ist bei einer Leistung über 50-200 kW nicht einmal zum
Anlauf von anlaßbaren Arbeitsmaschinen ge
nügend.
Deshalb müssen besondere Maßnahmen ge
troffen werden, daß bei einem gleichbleibenden Betriebs
widerstand der bei dem Anlaß gültige Widerstand und dadurch
der bei dem Anlaß auftretende Verlust größer sind. Zu
diesem Zwecke wird im allgemeinen bei Asynchronmotoren
mit einer höheren Leistung entweder ein Doppelkäfigläufer
oder ein Hochstabläufer verwendet. Bei beiden Lösungen wird
die Erscheinung der Stromverdrängung ausgenützt. Bei der
ersten Lösung wird der Strom zwischen den zwei Käfigen, bei
der letzteren innerhalb eines Stabes ungleich verteilt.
Bei beiden kann die Erhöhung
des Anlaßverlustes innerhalb des Eisenkörpers des Läufers
realisiert werden. Eine solche Lösung beansprucht einen größeren
Leiterquerschnitt, daher ist auch der Raumbedarf größer
als bei dem Käfig eines einfachen kurzgeschlossenen Läufers.
Weil dieser Raum in dem magnetisch ak
tiven Teil der Maschine erforderlich ist, bringt der erhöh
te Raumbedarf nicht nur die Zunahme der aktiven Dimensionen
mit sich, sondern es werden auch die Dimensionen der gesamten Maschi
ne vergrößert.
Es sind Versuche bekannt, bei denen man den Ver
lust mit Hilfe der Streuungskraftlinien der Stäbe oder der
Kurzschlußringe des Läufers zu erhöhen beabsichtigte. Eine
derartige Lösung ist in der DE-PS 8 70 449
beschrieben, bei der unter dem Kurzschlußring ein Eisen
ring derart angeordnet ist, daß dieser mit dem
Kurzschlußring in Berührung steht. Bei der Anordnung wur
de das Ziel gesetzt, beim Anlassen das Auftreten einer ungleich
mäßigen Stromverteilung in dem Kurzschlußring zu erreichen
und damit den Verlust bedeutend zu erhöhen. Die Erhöhung
der ungleichmäßigen Stromverteilung ist beschränkt und mit
der Gefahr verbunden, daß die die Erhöhung begleitende
ungleichmäßige Erwärmung zu einer schadhaften Wärmeausdehnung
und zum Ausschmelzen der Lötstellen zwischen den Stäben und des
Ringes führen kann.
Diese Lösung hat sich teilweise infolge ihrer
komplizierten konstruktiven Gestaltung, teilweise wegen der gerin
gen Ergebnisse nicht durchgesetzt. Bei der Gestaltung der Lö
sung wurden weder das qualitative Bild der Streuungskraftli
nien, noch die quantitativen Verhältnisse richtig erkannt,
so z. B. wurde die von den Wickelköpfen des Stators ausgeübte
Wirkung vollkommen außer Acht gelassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Käfigläufer der eingangs genannten Art so weiterzubilden,
daß der zur Erhöhung des Anlaßmoments erforderliche Mehrver
lust nicht innerhalb des Eisenkörpers, sondern im Stirnraum
entsteht, wodurch die Konstruktion einfacher und die Her
stellung billiger ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Dabei wird das angestrebte
Ziel, das Anlaßmoment eines Asynchronmotors zu erhöhen,
durch die infolge der Induktionswirkung in dem zumindest
einen elektrisch leitenden Ring entstehenden Verluste
erreicht.
Im Läufer einer Asynchronmaschine entsteht nämlich
dort ein Verlust, wo das Drehfeld stillstehende leitende
Medien des Läufers überschneidet. Ein Drehfeld ist jedoch
nicht im Eisenkörper, sondern auch außerhalb desselben
entlang der gemeinsamen Streuungsbahnen des Wickelkopfes des
Stators und des Kurzschlußrings des Rotors vorhanden. Mit
Hinsicht darauf, daß die Ausladung des Wickelkopfes des
Stators wesentlich größer ist, als die Ausladung der kurzge
schlossenen Wicklung des Käfigläufers, kommt neben dem
Kurzschlußring ein unausgenützter Raum zustande. Wird nun in
diesem Raum ein leitender Ring eingesetzt, induziert der
gemein
same Fluß des Kurzschlußringes und der Wickelköpfe
Wirbelströme, wodurch ein Verlust entsteht. Die Erfindung
beruht auf der Erkenntnis, daß dieser gemeinsame Streuungs
fluß von bedeutender Größe ist. Durch zweckmä
ßige Wahl der Stelle, der Abmessung und des Materials des
leitenden Mediums kann ein bedeutender Verlust in demselben her
vorgerufen werden. Außerdem kann bei einem in dem oben
beschriebenen Raum eingesetzten leitenden Ring der Läufer
- mit den bisherigen Lösungen verglichen - in Hinsicht auf
die Mechanik viel einfacher ausgestaltet werden. Wenn
dieser leitende Ring gleichzeitig magnetisiert werden
kann, sammelt er die Kraftlinien und erhöht deren Zahl. Als
Erfolg wird in dem Kurzschlußring die sowieso vorhandene
Stromverdrängung beim Anlassen geringfügig erhöht, wodurch
auch der Verlust größer wird. Im magnetisierbaren Ring
selbst, da er massiv ist, entsteht ein bedeutender Ver
lust. Ein Teil des Streuungsflusses des Wickelkopfs des Sta
tors wird in den Hauptfluß umgewandelt. Das letztere bedeutet,
daß im Stirnraumfeld ebenso ein Moment entsteht, auch
während des Betriebs, wie im Eisenkörper. Sollte der
Kurzschlußring aus Konstruktionsgründen nicht unmittelbar
an der Welle, sondern auf den Rippen oder auf Konsolen sit
zen, muß unter dem leitenden Medium ein magnetisierbarer
Ring angeordnet werden, daß die Bahn der zur Gestaltung
der Wirbelströme erforderlichen Kraftlinien in Richtung
des Eisenkörpers bzw. der Rippen und der Welle sicherge
stellt ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Käfigläufers ist der Kurzschlußring zwischen den
Stäben radial tief eingeschnitten, damit in dem/den dane
ben angeordneten Ring(en) ein umso größerer Verlust zustande
kommen kann.
Sollte der Kurzschlußring auf den Rippen sitzen,
ist unter dem Kurzschlußring und den Ringen ein mit den
Rippen und eventuell mit dem Eisenkörper in Verbindung ste
hender magnetisierbarer Ring angeordnet.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel wird die
Rolle des vom Eisenkörper am weitesten entfernt liegenden Rings
von einem zweckmäßig gestalteten Ventilatorrad übernommen.
Es besteht die Möglichkeit, einen oder mehrere
leitende magnetische(n) oder nicht-magnetische(n) Ring(e) ne
ben dem Kurzschlußring nicht-symmetrisch anzuordnen, son
dern diese nur an der einen Seite anzubringen.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit, entweder die
neben dem Kurzschlußring angeordneten Ringe oder den im
Bedarfsfall unter den Ringen angeordneten Ring geteilt aus
zugestalten, wodurch die Rolle eines Bestandteils von mehre
ren dem gleichen Zwecke dienenden Bestandteilen übernom
men wird.
Die Erfindung wird anhand einiger vorteilhaften
Ausführungen, mit Hilfe der Zeichnung, näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen (Teil-)Längsschnitt durch einen Käfigläufer gemäß der Erfindung;
Fig. 2, 3 und 4 (Teil-)Längsschnitte durch den Käfigläufer mit den auf dessen Welle angeordneten Ringen;
Fig. 5 und 6 den Läufer mit den auf den Konsolen bzw. an
den Rippen des Läufers angeordneten Ringen;
Fig. 7 eine Ausführung, bei der der Kurzschlußring
eingekerbt ist,
Fig. 8 einen mit einem Ventilatorrad zusammengebauten Ring.
In Fig. 1 ist der Stirnraum einer Asynchronma
schine dargestellt. Die in dem Eisenkörper des Stators 1
vorhandenen Wicklungseiten sind mit den Wickelköpfen 2 ver
bunden. Die Kurzschlußringe 5 verbinden die in dem Eisenkör
per des Läufers 3 vorhandenen Käfigstäbe 4. Der Eisenkörper
des Läufers 3 und der Kurzschlußring 5 sitzen an der Welle
6. Das qualitative Bild der Streuungskraftlinien des Stirn
raumes ist in der Fig. 1 eingezeichnet.
Wie das Bild zeigt, ergibt sich sofort die theoretisch
ideale Gestaltung des neben dem Kurzschlußring anzuordnen
den leitenden Rings 7 oder des magnetisierbaren Rings 8.
In der Figur ist die Befestigung des leitenden Rings 7
oder des magnetisierbaren Rings 8 an der Welle 6 nicht an
geführt.
In den folgenden Figuren sind die auch in der
Praxis realisierbaren Versionen des Läufers - eine mögliche
Konstruktion einer Asynchronmaschine zugrunde nehmend darge
stellt. In diesen Figuren sind die Ringe 7, 8 beispiels
weise als Scheiben dargestellt.
Unter der sinngemäßen Anwendung der in der Fig. 1 darge
stellten kann der Grundgedanke der Erfindung bei Maschinen
jedwelcher Konstruktion realisiert werden. Wenn z. B. die
Belüftung eine anderweitige Gestaltung erfordert, können
die Teile 7, 8 in Form eines Ringes gebildet werden.
Bei der in den Fig. 2, 3 und 4 sind der Metall
ring 7 und/oder der Eisenring 8 neben den Kurzschluß
ringen 5 angeordnet. Der Eisenkörper des Läufers 3, der
Kurzschlußring 5, die Ringe 7, 8 sitzen an der Welle 6.
Das Ventilatorrad 9, das in diesem Beispiel ein Radialventi
lator ist, sichert die Kühlung der Maschine.
In den Fig. 5 und 6 wird die Ringanordnung
nach Fig. 2 für den Fall gezeigt, bei dem
die aktiven Teile des Läufers 3 nicht unmittelbar an der
Welle 6 sitzen. Bei der hier dargestellten Ausführung sit
zen der Kurzschlußring 5 und der Ring 7 auf den Rippen
10 bzw. auf den auf der Druckplatte 11 des Eisenkörpers
des Läufers befestigten Konsolen 12. Hier ist unter den Ringen
ein Eisenring 13 angeordnet. Beispielsweise,
aber nicht nötigerweise, ist der Eisenring 13 mit dem Eisen
körper des Läufers 3 verbunden. In den vorhererwähnten Figuren
ist die Druckplatte 11 nicht eingezeichnet, da diese von dem
Standpunkt der Erfindung aus betrachtet keine Rolle
spielt.
Bei jedwelcher der hier dargestellten Ausführungen
können im Metallring 7, im Eisenring 8 und im
Eisenring 13 Belüftungskanäle
vorgesehen werden, die den zweckmäßigen Ablauf der Ströme und der
magnetischen Kraftlinien nicht verhindern.
Gemäß der Fig. 7 ist der Kurzschlußring
zwischen den Stäben 4 radial tief eingekerbt. Der Einschnitt
kann dann als tief betrachtet werden, und daher dem Gegen
standkreis der Erfindung zugeordnet werden, wenn die in der
Figur mit b bezeichnete Abmessung das Doppelte der mit dem
Buchstaben a bezeichneten Abmessung überschreitet. Der Ein
schnitt ist an sich bekannt. Oft wird es aus technologischen
Gründen, z. B. zur Erleichterung des Lötens der Stäbe ver
wendet. Ein so großer Einschnitt ist jedoch außer der Ziel
setzung der Erfindung, aus sonstigen Gründen nicht erforder
lich.
Gemäß der Fig. 8 ist der Ring 7 oder 8
(die von dem Eisenkörper in der größten Entfernung liegende
Scheibe) als ein Ventilatorrad ausgestaltet oder mit anderen
Worten gesagt, ist der ursprünglich lediglich zu Ventilations
zwecken dienende Bestandteil 9 der Zielsetzung der Erfindung
entsprechend (durch Erhöhung des spezifischen Widerstands
und der Wanddicke) ausgestaltet. Die Aufgabe des Rings 7
oder 8 und des Ventilatorrads 9 kann erst dann in einen Bestand
teil konzentriert werden, wenn die Belüftung der Maschine
einen Radialventilator beansprucht. Erfindungsgemäß kann der
Ring
aus nicht magnetisierbarem Material
hergestellt sein, dessen spezifischer Widerstand
0,08 Ωmm2/m überschreitet, oder bei einem Ventilator aus
einem magnetisierbaren Stoff kann die durchschnittliche axiale
Abmessung der massiven Scheibe des Ventilators (in der Figur
mit c bezeichnet) größer sein als 20 mm. Bei lediglich zu
Ventilationszwecken dienenden Bestandteilen sind solche
Parameter überflüssig.
In dem erfindungsgemäßen Läufer entsteht ein den
natürlichen Verlust überschreitender Verlust und dadurch
ein höheres Anlaßmoment, und zwar durch die nachfolgend beschriebenen Maß
nahmen. Die Beschreibung bezieht sich auf einen stillstehen
den Zustand des Läufers.
In Fig. 1 überschneiden die gemeinsamen Streu
ungskraftlinien des Kurzschlußringes 5 und des Wickelkopfes
2 den leitenden Ring 7 oder den magnetisierbaren Ring 8
und induzieren in diesem einen Wirbelstrom. Auf diese Weise
entsteht in dem leitenden Ring 7 oder in dem magnetisier
baren Ring 8 ein Verlust.
Bei der in der Fig. 2 dargestellten Ausführungs
form überschneiden die Streuungskraftlinien des Kurzschluß
ringes 5 und die Streuungskraftlinien des Wickelkopfes 2
den Ring 7, wodurch ein Wirbelstrom induziert wird. Auf
diese Weise entsteht im Ring 7 ein Verlust.
In der Fig. 3 ist eine Ausführungsform zu sehen,
bei der der Eisenring 8 die Zahl der Streuungskraftlini
en erhöht, wodurch in dem Kurzschlußring 5 die Stromver
drängung und der Verlust sich geringfügig erhöhen. Ein
Teil des Streuungsflusses des Wickelkopfes geht durch den
Ring 8 hindurch, wodurch dieser Fluß in einen Hauptfluß um
gewandelt wird. Die ausgeübte günstige Wirkung kommt auch
während des Betriebes zur Geltung. Mit Hinsicht darauf,
daß im Sinne des vorstehend Erwähnten ein bedeutender Fluß
durch den Eisenring 8 hindurchströmt, und der Ring aus
einem massiven Material hergestellt ist, wird hier ein be
deutender Verlust entstehen.
In Fig. 4 ist eine Kombination der in den
Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen zu sehen.
Der Eisenring 8 erhöht die Zahl der den Ring 7 durch
querenden Streuungskraftlinien und dadurch den dort ent
standenen Verlust.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Aus
führungsform wird mittels des Eisenrings 13 erreicht,
daß die Streuungskraftlinien des Kurzschlußringes 5 und
des Wickelkopfes 2 in Richtung des Eisenkörpers des Läufers
3 bzw. über die Rippen 10 bzw. die Konsolen 12 in Richtung
der Welle 6 sich schließen können.
In Fig. 7 sind die tiefen Einkerbungen des
Kurzschlußringes 5 dargestellt. Als Erfolg der tiefen Ein
kerbung strömen die Streuungskraftlinien des Kurzschluß
ringes 5 in einer günstigeren Richtung, größtenteils in
der Mitte des Rings 7, wodurch im Ring 7 ein grö
ßerer Verlust entsteht.
Wie es aus Fig. 8 ersichtlich ist, kann die
Funktion des Rings 7 bzw. 8 und des Ventilatorrads 9 in ei
nen zweckmäßig ausgestalteten Bestandteil konzentriert
werden.
Wie sich aus vorstehenden Ausführungen
ergibt, besteht der größte Vorteil des erfindungsgemäßen
Läufers darin, daß eben in dem wertvollsten Teil der Ma
schinen, in dem aktiven Teil einen Raum freigibt, der zur
Erhöhung der Maschinenleistung und/oder zur Verminderung
der elektromagnetischen Beanspruchung verwendet werden kann. Die
erfindungsgemäße Lösung ist viel einfacher, als die bis
herigen, so kann eine viel einfacher herstellbare Asynchron
maschine mit erhöhter Betriebssicherheit produziert werden.
Das zur Erhöhung des Anlaßmomentes dienende Mehrverlust
kommt in dem Raum unter dem Wickelkopf zustande, der bisher
keineswegs ausgenützt worden ist, so wird das Käfigsystem,
das gegen Erwärmung und Wärmeausdehnung empfindlich ist,
beim Anlassen entlastet. Mit der Doppelkäfig-Maschine
verglichen, vermindert sich die auf die Gestaltung der Stä
be aufgewendete Arbeit auf die Hälfte, die die Maschine mit
Hochstab charakterisierenden, mit der Auskeilung und der
ungleichmäßigen Erwärmung verbundenen Probleme wegfallen.
Die Ringe 7, 8 können aus einem billigen
Grundstoff hergestellt werden. Dabei können diese einfache
Geometrien aufweisen.
Weil keine Lötungen erforderlich sind, ist die thermische Belastbarkeit höher.
Infolge ihrer Position ist die Kühlung günstiger, als bei
dem Käfigsystem. Auf diese Weise kann mit einem Motor iden
tischer Größe eine Last mit viel größerem Schwungmoment
angelassen werden, als bisher. Mit Hinsicht darauf, daß
die Parameter des Stirnraumes, die Widerstände, die Reak
tanzen eine umso größere Rolle in der Maschine spielen,
je kleiner die Polzahl der Maschine ist, kommen die
oben beschriebenen Vorteile bei Maschinen mit niedrigerer
Polzahl, insbesondere bei Maschinen mit zwei Polen, am
meisten zur Geltung.
Claims (8)
1. Käfigläufer (3) für eine Asynchronmaschine mit zumindest
einem zusätzlich zu wenigstens einem Kurzschlußring (5)
vorgesehenen, elektrisch leitenden Ring (7, 8, 13),
dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (7, 8, 13) an zumindest
einem Ende des Käfigläufers (3) an der dem Eisenkörper
abgekehrten Seite des Kurzschlußrings (5) in axialer
Richtung neben dem und in Abstand vom Kurzschlußring
(5) auf der Welle (6) des Käfigläufers (3) im gemeinsamen
magnetischen Feld von Kurzschlußring (5) und Wickelköpfen
(2) angeordnet ist.
2. Käfigläufer (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß alle oder einige der leitenden Ringe (7, 8, 13) aus
magnetisierbarem Material hergestellt sind.
3. Käfigläufer (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß einer der leitenden Ringe (7, 8) als Ven
tilatorrad ausgestaltet ist.
4. Käfigläufer (3) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der als Ventilatorrad ausgestaltete leitende Ring
(7, 8) einen spezifischen Widerstand aufweist, der größer
als 0,08 Ωmm2/m ist.
5. Käfigläufer (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der leitende Ring (7, 8, 13) aus mehreren
axial oder radial geteilten Stücken besteht.
6. Käfigläufer (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschlußring (5)
zwischen den leitenden Stäben tiefe Einkerbungen aufweist.
7. Käfigläufer (3) nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch
einen leitenden Ring (7) und durch einen magnetisier
baren Ring (13), von welchen der magnetisierbare Ring
(13) zwischen dem leitenden Ring (7) und der Welle (6)
angeordnet ist.
8. Käfigläufer (3) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der magnetisierbare Ring (13) mit dem Eisenkörper
verbunden ist.
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