DE3147590C2 - Vorrichtung zum Bilden von Lücken in einer Reihe von Stückgütern, insbesondere von aus einem Tonstrang abgeschnittenen Formlingen - Google Patents

Vorrichtung zum Bilden von Lücken in einer Reihe von Stückgütern, insbesondere von aus einem Tonstrang abgeschnittenen Formlingen

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Abstract

Die Vorrichtung enthält ein Zuförderband (4), das zwischen zwei Teilförderbänder (32, 34) eines Abförderbandes (12) eingreift. Die am Überlappungsbereich der Förderbänder (4, 12) angeordneten Umlenkrollen (22, 36) sind auf einer Achse (38) angeordnet, die an einem Verschiebewagen (24) befestigt ist. Die Förderbänder (4, 12) sind an dem Verschiebewagen jeweils in deren Richtung und mit Abstand von den Umlenkrollen (22, 36) über weitere Umlenkrollen (26, 40) angeordnet und an ortsfeste Umlenkrollen (28, 42) zurückgeführt. Der Verschiebewagen (24) ist mit einem Vorholantrieb (22, 30, 6) zu seiner Verschiebung in Förderrichtung des Zuförderbandes (4) ausgestattet. Dieser Vorholantrieb bewegt das Zuförderband (4) während der Lückenbildung mit der Fördergeschwindigkeit des Zuförderbandes (4) nach vorne, so daß keine Übergabe von Stückgütern stattfinden kann. Ferner enthält der Verschiebewagen (24) einen Rückholantrieb (48), der entgegen der Förderrichtung wirkt. Ein Schalter (56) schaltet beim Erreichen einer vorbestimmten Länge der abzutrennenden Stückgütergruppe (16) auf dem Abförderband (12) den Vorholantrieb ein sowie die Fördergeschwindigkeit des Abförderbandes (12) auf eine größere Fördergeschwindigkeit um als jene des Zuförderbandes (4), bis der gewünschte Abstand der Stückgütergruppe (16) von der Stückgüterreihe (8) erreicht ist. Dann wird der Vorholantrieb abgeschaltet und der Rückholantrieb eingeschaltet. Gleichzeitig wird die Fördergeschwindigkeit des Abförderbandes auf

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind beispielsweise aus der DE-OS 27 11 039 bekannt. Diese bekannte Vorrichtung ist für empfindliche Stückgüter, insbesondere für von einem Tonstrang abgeschnittene Formlinge nicht geeignet, da die einander zugewandten Umlenkrollen des Zuförder- und des Abförderbandes mit Abstand voneinander angeordnet sind, so daß dies bei empfindlichen Stückgütern, wie dies beispielsweise von einem Tonstrang abgeschnittene Formlinge sind, zu Beschädigungen führen würde. Des weiteren ist der Verschiebewagen, welcher einerseits die einander zugewandten Umlenkrollen des Zuförderbandes und des Abförderbandes sowie weitere Umlenkrollen trägt, mit einer Antriebsvorrichtung versehen, die sowohl für den Vorhol- wie den Rückholhub wirksam ist. Zur Steuerung der Bewegung dient eine angetriebene exzentrische Kurvenscheibe, die auf einen Schwinghebel wirkt, der mit dem Verschiebewagen verbunden ist. Aufgrund der angetriebenen Kurvenscheibe kann der Verschiebewagen nur eine bestimmte hin- und hergehende Bewegung ausführen. Zur Veränderung der Verschiebebewegung des Verschiebewagens ist es erforderlich, die Kurvenscheibe umzustellen oder auszuwechseln. Eine automatische Anpassung der Verschiebebewegung des Verschiebewagens an schwankende Antriebsgeschwindigkeiten des Zuförderbandes ist nicht möglich. Der Aufbau dieser Vorrichtung ist also relativ kompliziert und insbesondere ist eine automatische Anpassung der Verschiebebewegung des Verschiebewagens an Schwankungen der Antriebsbewegung des Zuförderbandes nicht möglich, dadurch können Unregelmässigkeiten in der Stückgüterreihe auf dem Abförderband entstehen.
  • Die DE-AS 12 09 054 beschreibt eine Fördervorrichtung für Werkstücke, die zwar auch ein antreibbares endloses Zuförderband und ein damit in Förderrichtung fluchtendes, eine gemeinsame Förderebene bildendes antreibbares endloses Abförderband enthält. Ferner sind die einander zugewandten Umlenkrollen der Förderbänder an einem gemeinsamen Verschiebewagen angeordnet. Zusätzlich bedarf diese Vorrichtung allerdings eines zweiten Verschiebewagens, an dem zum Ausgleich der Verschiebebewegung des ersten Verschiebewagens zwei weitere einander gegenüberliegende Umlenkrollen der Förderbänder angeordnet sind. Die Verschiebewagen haben keinen Verschiebeantrieb, sondern werden lediglich von Hand vor Beginn der Förderarbeit verschoben, um das Zuförderband auf die Länge des zu bearbeitenden Werkstückes anzupassen. Das Zuförderband wird im übrigen stillgesetzt, sobald das Werkstück auf dem Zuförderband vorhanden ist, um es bearbeiten zu können. Der Sinn dieser Vorrichtung ist der, daß trotz der Anpaßbarkeit der Länge des Zuförderbandes an die Werkstücklänge die Gesamtlänge der Fördervorrichtung jedoch nicht wesentlich länger ist als das längste zu bearbeitende Werkstück. Während des Betriebes wird der Schlitten nicht bewegt. Die beschriebene Fördervorrichtung ist nicht geeignet, um Lücken in einer Reihe von Stückgütern zu bilden.
  • Die DE-OS 28 38 113 beschreibt ebenfalls eine Fördervorrichtung für Gegenstände, die von einem kontinuierlich bewegten Zuförderband an ein Abförderband übergeben werden, wobei eine Lückenbildung möglich ist. Allerdings weist das Zuförderband eine Umlenkrolle auf, die über der Förderebene des Abförderbandes mittels eines Antriebes vor und zurück verschiebbar ist. Die von dem Zuförderband zugeführten Stückgüter fallen also bei der Übergabe auf das darunterliegende Abförderband. Eine solche Vorrichtung ist für empfindliche Stückgüter, wie dies insbesondere von einem Tonstrang abgeschnittene Formlinge sind, nicht geeignet. Außerdem bedarf es zum Vorholen und Zurückholen der Umlenkrolle und deren Steuerung eines komplizierten Steuerungssystems, mit der die Vorhol- und die Rückholbewegung der Umlenkrolle gesteuert wird, wobei eine Anpassung der Vorholgeschwindigkeit der Umlenkrolle an Schwankungen der Geschwindigkeit des Zuförderbandes nicht möglich ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie die geschilderten Nachteile nicht aufweist und insbesondere einfacher ist, eine schonendere Behandlung der Stückgüter ermöglicht und einfacher auf die verschiedensten Bedürfnisse eingestellt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
  • Die sich überlappende Anordnung des Zuförderbandes und des Abförderbandes ergibt eine besonders schonende Übergabe der Stückgüter vom Zuförderband an das Abförderband, so wie dies für Formlinge unerläßlich ist, die von einem Tonstrang frisch abgeschnitten worden sind. Durch die Anordnung der Feststellbremse an einer mit dem Verschiebewagen verbundenen Umlenkrolle des Zuförderbandes ergibt sich ein besonders einfacher Vorholantrieb und damit eine einfache Steuerung durch das Zuförderband selbst, wodurch insbesondere eine subtile Anpassung der Vorholgeschwindigkeit an Schwankungen der Fördergeschwindigkeit möglich ist, da die Vorholgeschwindigkeit des Verschiebewagens durch die Feststellbremse ausschließlich von der Fördergeschwindigkeit des Zuförderbandes abhängt. Neben dem außerordentlich einfachen Aufbau dieses Vorholantriebes für den Verschiebewagen und der automatischen subtilen Anpassung der Vorholgeschwindigkeit an die Fördergeschwindigkeit des Zuförderbandes ist jetzt auch eine automatische Anpassung an jede andere Fördergeschwindigkeit des Zuförderbandes möglich, ohne irgendwelche Umstellarbeiten durchführen zu müssen. Auf ebenso einfache Art und Weise kann auch die Länge des Verschiebeweges des Verschiebewagens eingestellt werden, wozu ein einfacher verstellbarer Fühlerschalter dienen kann, der bei Erreichen der gewünschten Länge der Formlingsgruppen anspricht und die Feststellbremse aktiviert, so daß die Vorholbewegung ausgelöst und das Abförderband auf eine höhere Fördergeschwindigkeit umgeschaltet wird, so daß vor dem Zuförderband eine Lücke in der Stückgüterreihe entsteht. Damit ist eine solche Vorrichtung insbesondere in der Grobkeramik von besonderem Nutzen, wo Formlinge von einem Tonstrang abgeschnitten werden, und wobei die Fördergeschwindigkeit des Förderbandes an der Tonstrangpresse bekanntlich schwankt und wobei die Geschwindigkeit des Zuförderbandes der vorliegenden Vorrichtung an diese Schwankungen angepaßt wird. Ebenso einfach kann die Vorrichtung an andere Produktions- und Verarbeitungsbedingungen angepaßt werden.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 und 3 beschrieben.
  • Der Rückholantrieb kann verschieden ausgebildet sein, so beispielsweise als Zahnstangenantrieb, Leitspindel- oder Kettentrieb und dergleichen. Vorteilhafterweise ist der Rückholantrieb jedoch nach Anspruch 2 ausgebildet.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ermöglicht es insbesondere auch, sowohl ein Zusammenführen von auf Lücke stehenden Stückgütern wie ein Vereinzeln ankommender Stückgüter zu erreichen. Gemäß Anspruch 3 läuft hierzu das Abförderband entweder langsamer oder schneller als das Zuförderband.
  • Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigt
  • Fig. 1 eine Vorrichtung in Seitenansicht beim Aufbau einer Stückgütergruppe auf dem Abförderband;
  • Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 bei der Lückenbildung der Stückgütergruppe von der übrigen Stückgüterreihe;
  • Fig. 3 die Vorrichtung der Fig. 2 im Grundriß.
  • Die Figuren zeigen eine Vorrichtung zum Bilden von Lücken in einer kontinuierlich geförderten Stückgüterreihe, wobei die einzelnen Stückgüter im beschriebenen Beispiel Ziegelrohlinge aus Ton sind.
  • Die Vorrichtung enthält ein Maschinengestell 2, in dem ein Zuförderband 4 angeordnet ist, das von einer Antriebsvorrichtung 6 kontinuierlich angetrieben wird und zum kontinuierlichen Zufördern einer Stückgüterreihe 8 aus einzelnen mit Abstand voneinander angeordneten Stückgütern 10 dient. Dem Zuförderband 4 ist ein Abförderband 12 nachgeschaltet, das von einer Antriebsvorrichtung 14 mit einer Geschwindigkeit angetrieben wird, die kleiner ist als die Geschwindigkeit des Zuförderbandes 4, so daß die mit Abstand ankommenden Stückgüter 10 der Stückgüterreihe 8 lückenlos zu einer Stückgütergruppe 16 zusammengesetzt werden. Dem Abförderband 12 ist ein weiteres Förderband 18 nachgeschaltet, das mittels einer Antriebsvorrichtung 20 zur Übernahme einer Stückgütergruppe 16 vom Abförderband 12 mit dessen Geschwindigkeit angetrieben wird.
  • Das Zuförderband 4 enthält eine vordere Umlenkrolle 22, die an einem Verschiebewagen 24 angeordnet ist. Letzterer enthält eine weitere Umlenkrolle 26, die gegenüber der Umlenkrolle 22 entgegen der Förderrichtung zurückgesetzt und mit Abstand von der Umlenkrolle 22 angeordnet ist. Uber letztere wird das Zuförderband 4 wieder nach vorne zu einer weiteren ortsfesten Rolle 28 umgelenkt, die als Antriebsrolle dient und von der Antriebsvorrichtung 6 angetrieben wird. Die Umlenkrolle 22 am Verschiebewagen 24 ist mit einer Feststellbremse 30 ausgerüstet, mittels der die Umlenkrolle 22 angehalten werden kann.
  • Das Abförderband 12 besteht aus zwei parallelen Teilförderbändern 32 und 34, deren rückwärtige Umlenkrollen 36 ebenfalls am Verschiebewagen 24 angeordnet sind. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Umlenkrollen 36 auf der gleichen Achse 38 sitzen, auf der auch die Umlenkrolle 22 des Zuförderbandes 4 angeordnet ist. Ferner haben die Umlenkrollen 36 und 22 den gleichen Durchmesser, so daß das Zuförderband 4 und das Abförderband 12 eine gemeinsame Förderebene bilden, wobei der Uberlappungsbereich durch die obenliegenden Mantellinien der Umlenkrollen 22 bzw. 36 gebildet wird.
  • Das Abförderband 12 weist weitere Umlenkrollen 40 auf, die ebenfalls am Verschiebewagen 24 angeordnet sind. Die Umlenkrollen 40 sind mit Abstand in Förderrichtung des Abförderbandes 12 nach vorne gesetzt. Das Abförderband 12 ist von den Umlenkrollen 40 wieder zuruck zu ortsfesten Umlenkrollen 42 geführt. Eine weitere ortsfeste Antriebsrolle 44 wirkt mit der Antriebsvorrichtung 14 zusammen und dient zum Antrieb des Abförderbandes 12. Die Teilförderbänder 32, 34 des Abförderbandes 12 schließen mit ihren Umlenkrollen 36 das Zuförderband 4 mit seiner Umlenkrolle 22 zwischen sich ein.
  • Der Verschiebewagen 24 ist auf Schienen 46 des Maschinengestelles 2 in Richtung der Förderbänder 4, 12, hin- und herverschiebbar geführt. Als Vorholantrieb in Förderrichtung dient die mit der Feststellbremse 30 ausgestattete Umlenkrolle 22 des Zuförderbandes 4 und dessen Antriebsvorrichtung 6. Beim Stillsetzen der Umlenkrolle 22 mittels der Feststellbremse 30 und weiterlaufender Antriebsvorrichtung 6 wird der Verschiebewagen 24 in Förderrichtung vorbewegt. Der Verschiebewagen 24 ist ferner mit einem Rückholantrieb 48ausgestattet, der im vorliegenden Beispiel als fluidbetätigtes Kolben/Zylinder-Aggregat ausgebildet ist.
  • Das Förderband 18 ist wieder ein einzelnes Förderband, das mit seiner rückwärtigen Umlenkrolle 50 zwischen die Teilförderbänder 32, 34 des Abförderbandes 12 eingreift, wobei die Umlenkrolle 50 auf der gleichen Achse 52 sitzt, auf der auch die vorderen Umlenkrollen 54 der Teilförderbänder 32 und 34 des Abförderbandes 12 angeordnet sind.
  • Die Funktionsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Die gegenseitige Abstände aufweisende Stückgüter 10 werden in einer Stückgüterreihe 8 auf dem Zuförderband 4 kontinuierlich zugefördert und an das langsamer laufende Abförderband 12 abgegeben. An dem Uberlappungsbereich, der durch die Umlenkrollen 22 des Zuförderbandes 4 und die Umlenkrollen 36 des Abförderbandes 12 gebildet ist, werden die Stückgüter lückenlos aneinander geschoben, so daß sich eine Stückgütergruppe 16 bildet. Am Abförderband 12 ist ein auf die Stückgütergruppe 16 ansprechender Schalter 56 vorhanden, der bei Erreichen einer vorbestimmten Länge der abzutrennenden Stückgütergruppe den Vorholantrieb, d. h. die Feststellbremse 30 einschaltet und die Antriebsvorrichtung 14 des Abförderbandes 12 auf eine größere Fördergeschwindigkeit umschaltet. Dadurch, daß die Umlenkrolle 22 des Zuförderbandes 4 nunmehr mit der Geschwindigkeit des Zuförderbandes 4 in Förderrichtung bewegt wird, kann kein Stückgut an das Abförderband abgegeben werden. Da das Abförderband 12 schneller läuft, als das Zuförderband 4 entsteht zwischen der Stückgütergruppe 16 und der Stückgüterreihe 8 auf dem Zuförderband 4 ein Abstand.
  • Bei Erreichen eines gewünschten Abstandes zwischen der Stückgütergruppe 16 am Abförderband 12 und der Stückgüterreihe 8 auf dem Zuförderband 4, was beispielsweise mittels eines einstellbaren Zeitschalters reguliert werden kann, wird der Vorholantrieb abgeschaltet und der Rückholantrieb 48 eingeschaltet, so wie das Abförderband 12 auf die ursprüngliche Fördergeschwindigkeit zurückgestellt. Dadurch werden die Stückgüter 10 vom Zuförderband 4 an das Abförderband 12 abgegeben und zwar bereits während des Rückholweges des Verschiebewagens 24.
  • In dieser Phase erfolgt auch eine Übergabe der Stückgütergruppe 16 an das Förderband 18. Nach erfolgter Übergabe wird letzteres kurzzeitig angehalten, um die Stückgütergruppe 16 abnehmen zu können.

Claims (3)

1. Vorrichtung zum Bilden von Lücken in einer Reihe von Stückgütern, insbesondere von aus einem Tonstrang abgeschnittenen Formlingen, mit einem antreibbaren endlosen Zuförderband (4) und einem damit in Förderrichtung fluchtenden und eine gemeinsame Förderebene bildenden endlosen Abförderband (12), das mit einer von der Fördergeschwindigkeit des Zuförderbandes (4) abweichenden Fördergeschwindigkeit antreibbar ist, wobei die einander zugewandten Umlenkrollen (22, 36) der Förderbänder (4, 12) sowie weitere Umlenkrollen (26, 40) für die Rücklauftrumme der Förderbänder (4, 12) mit Abstand voneinander an einem gemeinsamen, antreibbaren Verschiebewagen (24) angeordnet sind, dem ortsfeste Umlenkrollen (28, 42) für die Rücklauftrumme der Förderbänder (4, 12) nachgeschaltet sind, deren Abstand kleiner ist als der Abstand der weiteren Umlenkrollen (26, 40) des Verschiebewagens (24), sowie mit einer Steuervorrichtung zur Steuerung der Verschiebebewegung des Verschiebewagens (24), dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Förderbänder (12) aus mindestens zwei parallelen Teilförderbändern (32, 34) gebildet ist und die einander zugewandten Umlenkrollen (22, 36) der Förderbänder (4, 12) auf einer gemeinsamen Achse (38) des mit einem Rückholantrieb versehenen Verschiebewagens (24) angeordnet sind und daß weiter eine mit dem Verschiebewagen (24) verbundene Umlenkrolle (22) des Zuförderbandes (4) mit einer Feststellbremse (30) versehen ist, welche zur Vorholbewegung des Verschiebewagens (24) blockierbar ist, wobei die Steuervorrichtung ferner einen Schalter (56) aufweist, der bei Erreichen einer vorbestimmten Länge der abzutrennenden Stückgütergruppe (16) die Feststellbremse (30) einschaltet sowie das Abförderband (12) auf eine größere Fördergeschwindigkeit als jene des Zuförderbandes (4) umschaltet, bis der gewünschte Abstand der Stückgütergruppe (16) von der Stückgüterreihe (8) erreicht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückholantrieb (48) ein fluidbetätigtes Kolben/Zylinder-Aggregat aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abförderband (12) zum Zusammenführen von auf Lücke stehenden Stückgütern (10) langsamer und zum Vereinzeln ankommender Stückgüter (10) schneller antreibbar ist als das Zuförderband (4).
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