DE3147594A1 - Verseilmaschine - Google Patents

Verseilmaschine

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DE3147594A1
DE3147594A1 DE19813147594 DE3147594A DE3147594A1 DE 3147594 A1 DE3147594 A1 DE 3147594A1 DE 19813147594 DE19813147594 DE 19813147594 DE 3147594 A DE3147594 A DE 3147594A DE 3147594 A1 DE3147594 A1 DE 3147594A1
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DE
Germany
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strand
speed
wires
unit
stranding machine
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Withdrawn
Application number
DE19813147594
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English (en)
Inventor
Samuele Gardone Val Trompia Brescia Pomi
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REDAELLI TECNA SpA
Original Assignee
REDAELLI TECNA SpA
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/02Machine details; Auxiliary devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B3/00General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
    • D07B3/08General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the take-up reel rotates about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the rope or cable on the take-up reel in fixed position and the supply reels are fixed in position
    • D07B3/10General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the take-up reel rotates about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the rope or cable on the take-up reel in fixed position and the supply reels are fixed in position with provision for imparting more than one complete twist to the ropes or cables for each revolution of the take-up reel or of the guide member

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Description

3U7534
Verseilmaschine
Die Erfindung betrifft eine Verseil- oder Verdrillmaschine. Doppelversei1 - oder Doppelverdri1!maschinen werden heutzutage zur Herstellung von Seilen aus Stahldraht und noch häufiger aus nicht eisenhaltigen Drähten und Strängen aus nichtmetallischen Materialien verwendet.
Die Doppelverseilmaschinen werden durch Haspeln oder Spulen beliefert, die den Draht von einer auf dem Boden ruhenden oder dort befestigten Tragvorrichtung abgeben. Die Drähte werden in die Doppel verseilmaschine eingeführt, in der sie zu Strängen zusammengefaßt werden, wobei eine Ganghöhe erhalten wird, die die Hälfte derjenigen beträgt, welche als Funktion der Umdrehungszahl der Doppelversei1 maschine erwartet wird. Tatsächlich erhält jeder einzelne Strang eine erste Verdrillung, wenn er in die Maschine einläuft, und eine zweite Verdrillung an der Stelle, an der er von den festen Vorrichtungseiementen aufgenommen wird,
Die so erzeugten Stränge werden auf Spulen aufgerollt, welche sich um Achsen drehen., die im Inneren der Doppelverseilmaschine fest angeordnet sind. Die Verseilganghöhen werden dem Strang dadurch erteilt, daß die Fördergeschwindigkeit des Strangs entsprechend gesteuert wird, nachdem dieser sowohl das erste als auch das zweite Mal verdrillt worden ist, ein Merkmal das kennzeichnend für die oben erwähnten Maschinen ist.
Durch diese Verfahrensweise werden Drahtlängen von den Zufuhrspulen abgezogen, welche in geometrischer Hinsicht der Bildung eines Strangs entsprechen, dessen Ganghöhe das doppelte der tatsächlichen endlichen Ganghöhe beträgt, wobei die Letztere umgekehrt gerade durch eine Verdoppelung des Verdrillungsschrittes erhalten wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine Maschine der genannten Art zu schaffen, bei der der Strang keine schädliche Ausfaserung erleidet, die oftmals bei herkömmlichen Maschinen zu beobachten ist, sondern exakt die gewünschte geometrische Konfiguration erhält, die auf der Grund lage des Verhältnisses von Fördergeschwindigkeit der Drähte und Drehgeschwindigkeit der Verseilmaschine erwartet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist die erfindungsgemäße Maschine eine Drahtförderanlage und eine Drehanlage auf, die die Drähte von den ersteren erhält und sie so verdrillt, daß ein Strang entsteht, der die gewünschte endgültige Ganghöhe aufweist, wobei dann dieser geformte Strang einer gebogenen Führungsbahn zugeführt wird, die mit einer Drehzahl betrieben wird, welche gleich der Hälfte der Drehzahl der Drehanlage ist, wobei ferner der Strang von einer Riemenscheibe oder einem gleichwertigen Element, das sich zusammen mit der Führungsbahn dreht, zurückgefördert wird, und zwar in Richtung auf eine Aufnahmetrommel, welche sich unter der eine stationäre Achse aufweisenden Führungsbahn befindet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die einzige Zeichnungsfigur zeigt in schematischer Darstellung die erfindungsgemäße Maschine.
Die gezeigte Maschine weist drei hintereinander angeordnete Anlagen oder Vorrichtungen auf, nämlich eine Ausrichteinheit 10, eine Drehzugeinheit 11 und eine Endverdrillungseinheit 12,
Die Einheiten 10 und 11 sind auf Stützen 14 gelagert, so daß sie gemeinsam gedreht werden können, wenn sie durch den Antriebsübertragungsmechanismus 16 in Drehung versetzt werden.
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Dieser Mechanismus 16 wird selbst über eine Welle 17 von einem Motor 18 angetrieben.
Sowohl die Einheit 10 als auch die Vorrichtung 11 sind herkömmlich aufgebaut, wobei erstere dazu dient, die Drähte auszurichten, die sie von der schematisch bei 19 dargestellten Zufuhreinheit erhält.
Die Vorrichtung 119 die ebenfalls herkömmlicher Bauart entspricht, besteht aus einem Flaschenzug 20 - 21, über den der gebildete Strang geführt wird. Die Scheiben oder Rollen 20 - 21 dieses Flaschenzugs werden von einem Zahnrad 13 angetrieben, das selbst über eine Getriebekette 15 so angetrieben wird, daß der herzustellende Strang mit einer gewählten Geschwindigkeit gezogen wird, welche zusammen mit der Drehgeschwindigkeit der gesamten Einheit den Strang in definierter Weise verdrillt.
Der Flaschenzug ist integraler Bestandteil aller dieser herkömmlichen Vorrichtungen, die die richtige Anordnung der Drähtes die zu einem Strang vereinigt werden, sicherstelTen.
Die Vorrichtung 12 weist zwei Drehnaben 30 auf, die an den Enden angeordnet sind und durch einen Antriebsübertragungsmechanismus 31 mit der Welle 17 verbunden sind. Diese Naben 30 sind bei 32 gelagert.
Zwischen den beiden Naben 30 befindet sich eine gebogene Führungsbahn 33, die mit Halteelementen 34 versehen ist, durch die der Strang geführt wird- Die Strangbahn verläuft in Richtung auf die Rolle 35, die den Strang zu einer Zugeinheit 36 vor einer Aufnahmetrommel 37 zurückfördert.
Die Zugeinheit 36 und die Aufnahmetrommel 37 sind beide auf einem Schlitten 38 angeordnet, wobei die Aufnahmetrommel von den obengenannten Naben drehbar getragen wird,
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so daß dieser still-stehen bleibt, wenn sich letztere drehen. Es sei darauf hingewiesen, daß die kinematischen Antriebübersetzungsverhältnisse zwischen der Motoreinheit 18 und den Vorrichtungen 10,11 und 12 so gewählt sind, daß die erstgenannten beiden Vorrichtungen mit einer Drehzahl angetrieben werden, die im wesentlichen das doppelte derjenigen der letztgenannten beträgt.
In der Praxis weist die Antriebsübertragungsvorrichtung der hier beschriebenen Ausführungsform ein Obersetzungsverhältnis auf, das doppelt so groß ist wie das der Vorrichtung 31.
Die Maschine arbeitet daher wie folgt.
Von der Zufuhreinheit 19 erhält die Strangbildungs- oder Verseilmaschine in Richtung A Drähtelängs mit strichpunktierten Linien gezeichneten Bahnen. Diese Drähte werden bei 10 ausgerichtet und bei 11 gebündelt, wobei durch die flaschenzugartige Rolleneinrichtung der betreffenden Einheit ein Zug ausgeübt wird. Aus dieser Einheit treten die gebündelten Drähte aus, wobei sie eine Ganghöhe und geometrische Konfiguration aufweisen, die annähernd den endgültigen Werten entspricht.
Der Gesamtstrang wird dann auf die Führungsbahn 33 gefördert, auf der die Stränge am Eintritt einer ersten Verdrillung unterworfen werden und zwischen aer Rolle 35 und der Aufnahmetrommel 37 einer zweiten Verdrillung, wobei die Achse der letztgenannten Trommel stationär ist.
Wenn die Führungsbahn 33 mit einer Geschwindigkeit gedreht wird, die der halben Geschwindigkeit der Vorrichtung 11 entspricht, dann wäre zu vermuten, daß der Strang eine Hälfte seiner Verdrillung verliert. Tatsächlich tritt diese Wirkung jedoch bei der erfindungsgemäßen Maschine nicht auf,
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da der Strang auf der Führungsbahn die erwartete richtige Konfiguration einnimmt, und zwar aufgrund der auf ihn einwirkenden Zentrifugalkraft, ohne daß die Hai tee!emente 34 oder die Führungsbahn irgendeinem Druck oder Schub unterliegen, so daß die Führungsbahn um ihre eigene Achse gedreht werden kann, wobei die dem Strang durch die Vorrichtung 11 erteilte Ganghöhe beibehalten wird. Allenfalls wird die Ganghöhe vernachlässigbar vergrößert, ohne daß jedoch dadurch irgendein Zerfasern oder Loswickeln auftritt.
Wenn der Strang die Rolle 35 verläßt, wird er einer zusätzlichen Verdrillung unterwofen, da er der stationären Einheit 36 zugeführt wird, wobei dann in ihm wiederum genau der Verdrillungszustand festgehalten wird, der ihm durch die Einheit 11 erteilt wurde,vorausgesetzt, daß die Geschwindigkeit der Einheit 12 die Hälfte der Geschwindigkeit der Vorrichtungen 10 und 11 beträgt.
Es versteht sich, daß geringe Abweichungen von einem solchen Geschwindigkeitsverhältnis für die Einheiten nicht kritisch ist, da dann, wenn die Geschwindigkeit der Verdrillungsvorrichtung 12 geringfügig größer oder kleiner ist als die halbe Geschwindigkeit der vorangehenden Einheit der Strang einer nur geringfügigen zusätzlichen Verdri1 lungs- oder Entdri1lungswirkung ausgesetzt ist, wobei jedoch seine geometrische Konfiguration nicht im geringsten geändert wird.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Maschine wird die Möglichkeit geschaffen, durch richtige Steuerung der Drahtlagen einen Strang zu erhalten, der überraschend genau der erwarteten bzw. gewünschten geometrischen Konfiguration entspricht, ohne daß irgendwelche Unregelmässigkeiten in seiner Form auftreten. Dies ist darauf zurückzuführen, daß das Verseilen zur Herstellung der endgültigen Ganghöhe durch eine einzige Richtung bzw. Einheit und in einer einzigen Stufe erfolgt.
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Wenn die Drähte direkt der Verdrillungseinheit 12 zugeführt würden, dann würden sie an ihrem Eintrittsende offensichtlich einer ersten halben Verdrillung unterworfen und würden unter diesen Bedingungen von der Rolle 25 zurückgefördert werden, um die zweite Hälfte der Verdrillung zu erhalten. In der Praxis wurde jedoch festgestellt, daß bei einem Strang, der nur halb verdrillt ist, in vielen Fällen Zerfaserung und Entwicklungen auftreten, die durch den nachfolgenden Verdrillungsschritt nicht kompensiert werden können, so daß man ein nicht zufriedenstellendes Produkt erhält.
An der oben beschriebenen Konstruktion sind Änderungenmöglich, noch zumal jede Einheit einen Verfahrensschritt ausführt, der in technologischer Hinsicht üblich ist. So könnte die Ausrichtvorrichtung 10, die zwar vorteilhaft, jedoch nicht unbedingt notwendig ist, sowohl feststehend als auch drehbeweglich sein.
Die Dreheinheit 11, welche den Strang bildet, kann irgendeiner bekannten Bauart entsprechen, da sie nur die Aufgabe hat, den Drähten eine strangformende Verdrillung zu erteilen, welche eine genau definierte Ganghöhe und Konfiguration aufweist, um dann die so verdrillten Drähte der Verdrillungseinheit 12 zuzuführen.
Die Verdrillungs- und Wickeleinheit 12 kann auch mit allen bekannten Zusatzgeräten ausgerüstet sein, um die richtige Zusammenfassung des Stranges zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang ist insbesondere von größter Wichtigkeit, daß die Führungseigenschaften der Einheit vom Eintritt bis zum Rücklauf für die zweite Verdrillung so beschaffen sind, daß der Strang nicht in eine solche Umdrehung versetzt wird, daß er sich in erheblichem Maße entwickeln kann, sondern daß der Strang sich frei um seine eigene Achse drehen können muß, soweit dies praktisch im Hinblick auf die Führungsbahn
möglich ist, so daß er die Verdrillung ungeändert beibehält, die ihm durch die vorherige Verdrillungseinheit 11 erteil': worden ist.
Die hier beschriebene Vorrichtung eignet sich zum Verseilen von Drähten oder nichtmetallischen unbeschichteten oder beschichteten Fasern, beispielsweise solchen, die mit einer Plastikumkleidung versehen sind.
AO
Leerseite

Claims (4)

■": -■ 3U7594 •PATENTANWÄLTE TISCHER ■ KERN & BREHM Albert-Rosshaupter-Strasse 65 - D 8000 München 70 Telefon (089) 7605520 · Telex 05-212284 patsd · Telegramme Kernpatent München Reda-6950 Ke/hö I.Dezember 1981 REDAELLI TECNA S.p.A. Corso Monforte 52 Milano - Italien Patentansprüche
1. Verseilmaschine mit einer Drahtzufuhreinheit, gekennzeichnet durch eine die Drähte empfangende und einer Verdrillung unterwerfende Drehvorrichtung( 11 ,12) aus der die Drähte in Form eines Stranges, der die gewünschte endgültige Ganghöhe aufweist, austreten, und durch eine sich anschließende gebogene Führungsbahn (33)., die den auf diese Weise geformten Strang aufnimmt und sich mit einer Drehzahl dreht, die der halben Drehzahl der Drehvorrichtung (11) entspricht, wobei der Strang am Ende der Führungsbahn (33) von einer LeerlaufrolIe (35),deren Achse sich zusammen mit der Führungsbahn dreht, in Richtung auf eine Aufnahmetrommel (37) lenkbar ist, die sich unter der Führungsbahn
befindet und eine stationäre Achse aufweist.
2. Verseilmaschine nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß die Drehvorrichtung (11,12) mit einer Zugeinrichtung ausgestattet ist, die die Drähte mit einer Gleitgeschwindigkeit zieht, die zu der Dreh-, geschwindigkeit der Vorrichtung (11) in einem gewählten Verhältnis steht, um die Verdrillungsganghöhe festzulegen.
3. Verseilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Strang bildende Drehvorrichtung (11) einer Einheit (10) zum Ausrichten der zur Strangbildung zugeführten Drähte zugeordnet ist.
4. Verseilmaschine nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß der Strang auf der Führungsbahn (33) so gehalten wird, daß er frei um seine eigene Achse drehbar ist.
DE19813147594 1980-12-05 1981-12-01 Verseilmaschine Withdrawn DE3147594A1 (de)

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