DE3147761C2 - Türschließer - Google Patents
TürschließerInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F3/00—Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
- E05F3/22—Additional arrangements for closers, e.g. for holding the wing in opened or other position
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- E05F3/224—Additional arrangements for closers, e.g. for holding the wing in opened or other position for assisting in opening the wing
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
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Abstract
Die Türschließvorrichtung (10) zum Steuern der Bewegung einer Tür (12) relativ zu einem Türrahmen (14) enthält einen Türschließer (16), der an der Tür angebracht ist, und eine Gelenkarmanordnung (18), von der ein Ende an dem Türschließer und das andere Ende an einem Gleitblock (40) angelenkt ist, welcher sich in einer Führungsbahn (44) bewegt, die an dem Türrahmen (14) befestigt ist. Der Gleitblock (40) ist an einer Kolbenstange (54) befestigt, die Teil einer Druckmittelkolbenzylinderanordnung (50, 52) ist, welche ebenfalls an dem Türrahmen (14) befestigt ist, und ist an dem von der Scharnierkante der Tür (12) entfernten Ende der Führungsbahn (44) angeordnet, wenn die Tür voll geschlossen ist. Wenn die Tür (12) über eine vorbestimmte Winkelstellung relativ zu dem Türrahmen hinaus geöffnet wird, bewegt sich der Gleitblock (40) in der Führungsbahn (44) und in der Richtung der Scharnierkante zu einer anderen Stelle (40c) in der Führungsbahn, in der er durch die Kolben-Zylinderanordnung (50, 52) lösbar festgehalten wird, bis die Tür durch die gegenwirkende Kraft des Türschließers (16) beinahe voll geschlossen ist. Wenn sich die Tür (12) ihrer voll geschlossenen Stellung nähert, betätigt ein an der Tür befestigtes Ventilbetätigungsteil ein Steuerventil (62), um die Haltekraft der Kolbenzylinderanordnung (50, 52) aufzuheben und dem Gleitblock (40) zu gestatten, zu seiner Stelle an dem entfernten Ende der Führungsbahn (44) hin durch eine Feder (58) vorgespannt zu werden, die in der
Description
45
Die Erfindung betrifft einen Türschließer der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Ein typischer Türschließer der vorgenannten auge- so
meinen Bauart ist zwischen eine Tür und deren Rahmen geschaltet, um eine Schließkraft auf die Tür auszuüben,
wenn diese in einer offenen Stellung losgelassen wird. Ein solcher Türschließer enthält üblicherweise eine relativ
starke Schließfeder, die eine entgegengesetzt gerichtete Kraft zum Schließen der Tür liefert, und eine
Dämpfungsvorrichtung, die sich der Kraft der Schließfeder widersetzt und die Geschwindigkeit steuert, mit
der die Tür schließt. Der Türschließer muß eine ausreichende Schließkraft liefern, damit die Tür gegen die im w
Normalfali zu erwartende Windkraft oder den Druck innerhalb des Gebäudes geschlossen wird. Wenn die
Tür mit einer Falle versehen ist, muß der Türschließer außerdem eine ausreichende Schließkraft liefern, wenn
sich die Tür ihrer geschlossenen Stellung nähert, damit μ die Falle richtig einschnappt. Die Schließfeder ist vorgespannt,
so daß der Türschließer eine gewisse Kraft auf die Tür in der Schließrichtung selbst dann ausübt, wenn
die Tür geschlossen ist Diese Schließkraft muß überwunden werden, wenn die Tür geöffnet wird. Kinder,
ältere und gebrechliche Personen haben häufig Schwierigkeiten beim öffnen von Türen, die mit solchen Türschließern
ausgerüstet sind, insbesondere wenn die Türen schwer sind und die Türschließer in Schwerbauweise
ausgeführt sind.
Bei einem bekannten Türschließer der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 angegebenen Art (GB-PS 2 89 266) ist der Nachteil, daß eine Tür nur bis in eine
Stellung geöffnet werden kann, in der sie ungefähr rechtwinklig zu der Ebene des Türrahmens ist, beseitigt,
so daß die Tür in eine geöffnete Stellung geschwenkt werden kann, in der sie zu der Ebene des Türrahmens im
wesentlichen parallel ist Zu diesem Zweck ist das freie Ende des Schließgestänges an einem Gleitblock angelenkt,
der sich beim öffnen der Tür auf einer Stange gegen den Druck einer Vorspannfeder verschiebt und
sich beim Schließen der Tür automatisch wieder in seine normale Stellung zurückbewegt so daß auch bei weitem
öffnen der Tür der Türschließer und dessen Teile nicht übermäßig beansprucht werden. Die Kraft der Feder ist
bei dem bekannten Türschließer zwar schwächer stellbar, so daß die Schwierigkeiten, die Kinder, ältere und
gebrechliche Personen beim öffnen von Türen häufig haben, beseitig werden können, es besteht dann jedoch
bei schweren Türen, bei starkem Wind oder starkem Druck innerhalb des Gebäudes die Gefahr, daß die Tür
beim Zurückkehren in die geschlossene Stellung nicht mehr richtig schließt oder nicht genug Kraft erzeugt
wird, um beispielsweise eine Falle richtig einschnappen zu lassen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Türschließer der eingangs genannten Art so auszubilden, daß das öffnen
einer Tür mit relativ geringem Kraftaufwand möglich ist und beim Schließen der Tür trotzdem eine starke, entgegengesetzt
gerichtete Schließkraft ausgeübt wird.
Diese Aufgabe ist durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bei dem Türschließer nach der Erf-Hung wird der
Punkt, an welchem das Schließgestänge an dem Gleitblock angelenkt ist, beim Öffnen der Tür aus einer Stellung
in eine andere Stellung bewegt und beim Schließen der Tür in der anderen Stellung gehalten, wodurch erreicht
wird, daß die Tür durch eine relativ geringe Öffnungskraft geöffnet und durch eine während des Schließens
zunehmende Schließkraft geschlossen werden kann, die ihren maximalen Wert erreicht, wenn sich die
Tür ihrer geschlossenen Stellung nähert. Bei dem Türschließer nach der Erfindung wird das vollständige
Schließen der Tür durch die auf d'-'i Gleitblock einwirkende
Feder bewirkt, weshalb die Schließfeder selbst in dieser Türstellung eine gegenüber dem Stand der Technik
geringere Vorspannung aufweist. Zu Beginn der Öffnungsbewegung wird daher zuerst die eine geringe Vorspannung
aufweisende Schließfeder gespannt, nicht aber die auf den Gleitblock einwirkende Feder, wodurch
sich die zum öffnen der Tür erforderliche Kraft verringert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden den Gegenstand der Unteransprüche.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Teilseitenansicht eines Türschließers nach
der Erfindung, der zwischen einer Tür und einem Türrahmen
befestigt ist, wobei ein Teil des Türschließergehäuses weggebrochen dargestellt ist. um den Aufbau im
F i g. 2 eine Teilseitenansicht des in F i g. 1 gezeigten Türschließers,
F i g. 3 eine Schnittansicht nach der Linie 3-3 in F i g. 1, in der die Tür in geschlossener Stellung gezeigt ist, wogegen offene Stellungen der Tür mit gestrichelten Linien dargestellt sind,
F i g. 4 eine etwas vergrößerte Teilschnittansicht einer in F i g. 3 gezeigten Gleitblockhaltevorrichiung,
F i g. 5 eine Schnittansicht nach der Linie 5-5 in F i g. 1,
in der die Tür in geschlossener Stellung gezeigt ist,
F i g. 6 eine ähnliche Ansicht wie F i g. 5, wobei aber die Tür in der Nähe ihrer geschlossenen Stellung gezeigt ist,
F i g. 7 in etwas verkleinerter Draufsicht den montierten Türschließer nach F i g. 1, wobei die Tür gezeigt ist,
die sich ihrer geschlossenen Stellung nähert, wogegen die Stellung des Schließgestänges, wenn die Tür geschlossen ist, durch gestrichelte Linien angedeutet ist,
und
F i g. 8 in gleicher Ansicht wie in F i g. 4 eine weitere
Ausführungsform des Türschließers nach dei Erfindung.
Ein Türschließer, der insgesamt mit der Bezugszahl 16 bezeichnet ist, ist in den F i g. 1 —3 montiert zwischen
einer Tür 12 und einem Türrahmen 14 gezeigt Die Tür 12 ist an Scharnieren (von denen eines sichtbar ist) zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung
relativ zu dem Türrahmen um eine vertikale Achse schwenkbar. Die Bewegung der Tür 12 relativ zu dem
Türrahmen 14 wird durch den Türschließer 16 gesteuert, der mit seinem Gehäuse 20 an der Tür befestigt ist und
ein Schließgestänge 18 aufweist
Das Gehäuse 20 hat eine zylindrische Kammer 22, die
einen doppeltwirkenden Kolben 24 enthält der gemäß Fig.3 zwischen seinen Enden mit einer angeformten
Zahnstange 26 versehen ist Eine Schließfeder 28 in dem Gehäuse 20 wirkt zwischen einem Ende des Gehäuses
und dem Kolben 24 und spannt den Kolben zu dem anderen Ende des Gehäuses vor. Eine Schließerwelle 30,
die in dem Gehäuse um eine vertikale Achse drehbar gelagert ist, hat gemäß F i g. 1 einen Endteil außerhalb
des Gehäuses und weist ein Ritzel 32 auf, das gemäß F i g. 3 mit der an dem Kolben 24 angeformten Zahnstange 26 kämmt. Hydrauliköl, das in dem Gehäuse 20
enthalten ist, wirkt mit dem Kolben 24 und Ventilen (nicht dargestellt) zusammen, die den Hydraulikölstrom
durcn und um den Kolben steuern, um die Bewegung des Kolbens und der diesem zugeordneten Schließerwelle 30 zu steuern.
Das Schließgestänge 18 hat zwei Gelenkarme 34 und
36. Ein Ende des Arms 34 ist in fester Position an dem außerhalb des Gehäuses befindlichen oberen Ende der
Schließerwelle 30 befestigt. Das andere Ende des Arms 34 ist durch einen Drehzapfen 38 mit einem zugeordneten Ende des Arms 36 verbunden, der eine einstellbare
Länge hat Das entgegensetzte Ende des Arms 36, das im folgenden als Betätigungsende bezeichnet ist, ist mit
dem Türrahmen 14 beweglich verbunden, so daß es eine Translationsbewegung auf einem vorbestimmten geradlinigen Weg relativ zu dem Türrahmen ausführen kann.
Das Betätigungsende des Arms 36 ist an einem Gleitblock 40 durch einen Drehzapfen 42 angelenkt. Der
Gleitblock 40 ist in einer Führungsbahn in Form eines U-Profilteils 44 verschiebbar aufgenommen, das in
fester Position an dem Türrahmen 14 befestigt ist, und wird durch das U-profilteil auf eine Bewegung auf einem insgesamt geradlinigen Weg insgesamt zu der
Scharnierkante der Tür hin und von derselben weg beschränkt was im folgenden noch näher beschrieben ist
Wenn die Tür 12 voll geschlossen ist ist der Gleitblock
40 in einer in F i g. 3 mit 40a bezeichneten Stellung, de sich an einem Ende des U-ProFilteils 44 befindet welches von der Scharnierkante der Tür am weitesten entfernt ist Der Gleitblock 40 ist in der Richtung der Scharnierkante und zu dem anderen Ende des U-Profilteils 44
und in eine andere Stellung 40c an dem anderen Ende des U-Profilteils bewegbar. Bei der Bewegung aus seiner Stellung 40a in seine Stellung 40c passiert der Gleitblock 40 Zwischenstellungen, zu denen die in Fig.3
gezeigte typische Stellung 406 gehört und von denen jede einer besonderen offenen Stellung der Tür 12 entspricht
Weiter hat der Türschließer 16 eine insgesamt mit 46 bezeichnete Haltevorrichtung zum lösbaren Festhalten
des Betätigungsendes des Arms 36 in einer der Zwischenstellungen, wie beispielsweise der Stellung 406
oder der Stellung 40c, die in F i g. 3 gezeigt sind. Die
Haltevorrichtung 46 enthält ein Hydrauliksystem mit geschlossenem Kreislauf.
Gemäß F i g. 4 enthält die Haltevorrichtung 46 eine Kolben-Zylindervorrichtung und hat ein langgestrecktes Gehäuse 48, das, wie dargestellt, in dem U-Profilteil
44 befestigt ist Das Gehäuse 48 begrenzt einen Zylinder 50, der sich in Längsrichtung des U-Profilteils 44 erstreckt Ein Kolben 52, der dem Zylinder angeordnet ist
weist eine Kolbenstange 54 auf, deren inneres Ende mit dem Kolben 52 verbunden ist und die sich durch ein
Ende des Gehäuses 48 hindurch nach außen erstreckt Eine Ringdichtung 55 ist in dem Ende des Gehäuses 48
um die Kolbenstange 54 angeordnet Das äußere Ende der Kolbenstange 54 ist mit dem Gleitblock 40 verbunden. Ein insgesamt mit 56 bezeichnetes Kugelrückschlagventil, das innerhalb des Kolbens 52 angeordnet
ist, gestattet Hydrauliköl, durch den Kolben hindurch und in einer durch den Richtungspfeil 56a in F i g. 4 angegebenen Richtung zu fließen, es verhindert aber, das
Hydrauliköl durch den Kolben hindurch zurückfließt Die Haltevorrichtung 46 enthält weiter eine VorspannfeJer 58, die normalerweise den Kolben 52 zu dem von
der Scharnierkante der Tür 12 entfernten Ende des Gehäuses 48 drückt Ein langgestreckter Hydrauliköldurchflußkanal 60, der in der inneren Seite des Gehäuses 48 gebildet ist, steht mit den entgegengesetzten Enden des Zylinders 50 in Verbindung, wie es am besten in
Fig.4 zu erkennen ist. Der Hydrauliköldurchfluß in dem Kanal 60 wird durch eine Steuerventil gesteuert,
das insgesamt mit 62 bezeichnet und axial vertikalverschiebbar innerhalb des Gehäuses 48 und den Kanal 60
schneidend angeordnet ist, wie es am besten in den Fig.5 und 6 zu erkennen ist. Eine Vorspannfeder 64
bef·" det sich zwischen dem Gehäuse 48 und dem oberen
Ende des Ventils 62, um das Ventil in eine Schließstellung vorzuspannen, in welcher es auf ehiem Gevvindestopfen 66 aufsitzt, der das Ventil 62 in dem Gehäuse 49
hält. Das Ventil 62 wird durch ein einstellbares Ventilbetätigungsteil 68 betätigt, das an einem Winkel 70 angebracht ist, welcher in fester Position an der Innenfläche
der Tür 12 befestigt ist. Das Betätigungsteil 68 ist vertikal in einer Linie mit dem unteren Ende des Ventils 62,
wenn die Tür 12 geschlossen ist, was in oen F i g. 2 und 5
gezeigt ist, und es wird in dem Winkel 70, in den es eingeschraubt ist, zur Vertikalverstellung insgesamt zu
dem unteren Ende des Ventil;« 62 hin- und von demselben wegbewegt, je nach dem, wie es erforderlich ist. um
die richtige Betätigung des Ventils62 zu erreichen.
fcs wird nun die Arbeitsweise des Türschließers 16
betrachtet, wenn die Tür 12 geschlossen ist, wie es in den
Fig. 1, 2 und 5 und mit ausgezogenen Linien in Fig. 3
dargestellt ist. Das Ventil 62 wird durch das Betätigungsteil 68 geöffnet gehalten, wie es am besten in
F i g. 5 zu erkennen ist, s.o daß der Kanal 60, wie es am besten in F i g. 4 zu erkennen ist eine Verbindung für das
Hydrauliköl zwischen den entgegengesetzten Enden des Zylinders 50 herstellt. Die Kolbenstange 54 wird
durch die Feder 58 in ihrer in F i g. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung gehalten. Der Gleitblock to
40, der mit der Kolbenstange 54 verbunden ist, befindet sich in seiner Stellung 40a, die in F i g. 3 mit ausgezogenen
Linien dargestellt ist, und wird durch die Vorspannkraft
der Feder 58 in der Stellung 40a gehalten.
Die Anfangsöffnungsbewegung der Tür 12 auf eine ausgeübte Öffnungskraft hin bewirkt, daß das Betätigungsteil
68 die Berührung mit dem Ventil 62 verläßt, was gestattet, daß letzteres durch seine zugeordnete
Feder 64 in die geschlossene Stellung vorgespannt wird,
wie es in F i g. 6 zu erkennen ist, um die Hydraulikölverbindung zwischen den entgegengesetzten Enden des
Zylinders 50 zu unterbrechen. Diese Anfangsöffnungsbewegung der Tür setzt den Arm 36 unter erhöhte Zugspannung
und dreht den Arm 34 (in F i g. 3 von oben gesehen) im Gegenuhrzeigersinn, wenn die Tür 12 im
Uhrzeigersinn, d. h. in Öffnungsrichtung bewegt wird, so daß das Ritzel 32 gedreht wird, welches seinerseits den
Kolben 24 bewegt, um die Schließfeder 28 zusammenzudrücken. Die auf den Arm 36 ausgeübte Zugkraft
kann in zwei Kraftkomponenten zerlegt werden, die auf den Drehzapfen 42 einwirken. Von diesen beiden Kraftkomponenten
wirkt die erste rechtwinkelig zu dem Türrahmen 14 in der Öffnungsrichtung. Die zweite Kraftkomponente
wirkt parallel zu dem Türrahmen 14 und in der Richtung der Scharnierkante der Tür 12. Wenn die
Größe dieser zweiten Kraftkomponente ausreicht, um die entgegenwirkende Vorspannkraft der Feder 58 und
die Reibung zu überwinden, wird der Gleitblock 40 beginnen sich in seiner Führungsbahn in dem U-Profilteil
44 aus seiner Stellung 40a in seine Stellung 40c am entgegengesetzten Ende der Führungsbahn zu verschließen.
Der Türschließer 16 ist so ausgelegt, daß der Gleitblock 40 in seiner Stellung 40a bleibt, bis die Tür 12 in
eine vorbestimmte Stellung geöffnet worden ist, beispielsweise in eine Winkelstellung von 30 bis 45° bezuglieh
des Türrahmens 14, so daß der mechanische Gewinn erhalten bleibt, der durch den Türschließer während des
Anfangsteils der Öffnungsbewegung der Tür erzielt wird, und so die Anfangskraft minimiert wird, die zum
öffnen der Tür erforderlich ist.
Da das Ventil 62 ;n seiner geschlossenen Stellung ist,
während die Tür 12 geöffnet wird, wird das Hydrauliköl,
das in dem Zylinder 50 und links von dem Kolben 52 enthalten ist, wie es aus den F i g. 3 und 4 hervorgeht,
gezwungen, über das Rückschlagventil 56, wie durch den Richtungspfeil in F i g. 4 angegeben, und zum rechten
Ende des Zylinders 50 zu fließen, wenn sich der Kolben 52 zum linken Ende des Zylinders bewegt. Das
Rückschlagventil 56 verhindert den Rückfluß von Hydrauliköl durch den Kolben 52 hindurch, so daß das
Hydrauliköl, das durch den Kolben hindurch und zum rechten Ende des Zylinders 50 fliaßt, in dem letztgenannten
Ende des Zylinders eingeschlossen wird und das Zurückbewegen des Kolbens 52 aufgrund der Vorspannkraft
der Feder 58 verhindert Die Haltevorrichtung 46 bewirkt somit, daß der Gleitblock 40 in einer
Stellung längs der Führungsbahn, die einer Stellung entspricht, bis in die die Tür 12 geöffnet worden ist, lösbar
festgehalten wird. Wenn sich der GIcilblock 40 in scini
Stellung 40c vcrschicbi, wird er somit in dieser Stellung
lösbar festgehalten, bis die Tür 12 in ihre f;isi geschlossene
Stellung zurückkehrt.
Die Kraft, die erforderlich ist, um die Schließfeder 28
zusammenzudrücken, ist zu der Fcdcncrlagcrung direkt
proportional. Die Krafi, die auf den Arm 34 ausgeübt
werden muß, um die Schlicöwellc 30 zu drehen,
nimmt daher zu, wenn der Türöffnungswinkel zunimmt. Nachdem der Glcitblock 40 seine Stellung 40c erreicht
hat, nimmt die zum Zusammendrücken der Schließfeder 28 erforderliche Kraft weilcr zu, wenn die Tür weiter
geöffnet wird. Der eingeschlossene Winkel zwischen den Armen 34 und 36 nimmt jedoch ebenfalls zu. Wenn
dieser eingeschlossene Winkel zunimmt, wirkt der Arm 36 in einer mehr nahezu tan^entialen Richtung relativ
zu der Kreisbahn des Arms 34, wodurch der mechanische Gewinn des Schließgestänges 18 vergrößert wird,
der bestrebt Is'., d?" vergrößerten Drehwiderstand des
Türschließers 16 zu kompensieren. Durch Anordnen des Betätigungsendes des Schließgcsianges 18 derart, daß
die Stellung relativ zu dem Türrahmen 14 anders ist, nachdem die Tür 12 bis in eine vorbestimmte Stellung
geöffnet worden ist, wird ein resultierender Zustand erreicht, wodurch die Tür durch eine relativ geringe ausgeübte
Öffnungskraft geöffnet werden kann, die insgesamt eine konstante Größe über einem breiten Bereich
vonTüröff.Sljngsstellungen hat.
Wenn die Tür 12 in einer offenen Stellung losgelassen wird, übt der Türschließer 16 auf herkömmliche Weise
eine Schließkraft auf die Tür aus. De· Gleitblock 40 wird normalerweise in oder nahe seiner Stellung 40c sein, wo
er durch die Haltevorrichtung 46 festgehalten wird. Die genaue Stellung des Gleitblockes 40 innerhalb des U-Profilteils
44 wird selbstverständlich von dem Winkel abhängen, bis zu dem die Tür 12 geöffnet worden ist.
Wenn der Gleitblock 40 in der Stellung 40c ist, was in Fig. 7 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, ist das
Schließgcstänge 18 in der Stellung, in der es sich normalerweise befinden würde, wenn der Türschließer gemäß
den Angaben des Herstellers so montiert ist, daß er die maximale Schließleistung erbringt.
Wenn sich die Tür 12 ihrer geschlossenen Stellung nähen (F i g. 6 und 7), berührt das Betätigungsteil 68 das
Ventil 62 und öffnet dieses, damit Hydrauliköl über den Kanal 60 von dem rechten Ende des Zylinders 50 zu dem
linken Ende desselben fließen kann. Die Vorspannkraft, die durch die Feder 58 auf den Kolben 52 ausgeübt wird,
bewirkt, daß sich der Kolben zu dem rechten Ende des Zylinders 50 bewegt, wie es aus F i g. 4 hervorgeht, um
den Glcitblock 40 in seine Stellung 40a zurückzuL.ingen, die in F i g. 7 mit gestrichelten Linien gezeigt ist,
wodurch die Tür 12 darauf vorbereitet wird, durch eine auf siv. ausgeübte relativ geringe Öffnungskraft geöffnet
werden zu können.
Ein Teil einer weiteren Ausführungsform des Türschließers ist in Fig.8 insgesamt mit der Bezugszahi
16/4 bezeichnet. Der Türschließer 16/4 unterscheidet sich von dem Türschließer 16, der vorstehend beschrieben
worden ist, dahingehend, daß er eine insgesamt mit 46/4 bezeichnete pneumatische Haltevorrichtung mit
offenem Wirkungskreis hat. Die Haltevorrichtung 46/4 gleicht in vieler Hinsicht der zuvor beschriebenen I IaI-tevorrichtung
46. Teile der Haltevorrichtung 46/4, die Teilen der Haltevorrichtung 46 entsprechen, haben Bezugszahlen
mit einem zusätzlichen Buchstaben A und werden im folgenden nicht im einzelnen beschrieben.
Die Haltevorrichtung 46/4 hat ein Gehäuse 48-4, das
7 8 &
einen Zylinder 50/4 bildet. Ein Lufteinlaß- und -auslaß- ...j
kanal 72 am linken Ende des Gehäuses 48/4 in Fig.8 !
stellt eine Verbindung zwischen dem Zylinder 50/4 und ί ,
der Atmosphäre her, um den freien Durchtritt von Luft q
in das und aus dem linken Ende des Zylinders 50/4 zu 5
gestatten. Die Haltevorrichtung 46Λ unterscheidet sich weif- von der zuvor beschriebenen Haltevorrichtung
46 dadurch, daß der Kanal 60/4 durch das linke Ende des
Gehäuses 48/4 mündet und eine Auslaßöffnung hat, die
eine Verbindung zwischen dem rechten F.nde des Zylinders 50/4 und der Atmosphäre herstellt, wie es in F i g. 8
gezeigt ist.
Wenn die Tür (nicht dargestellt) über eine vorbestimmte Öffnungsstellung hinaus geöffnet wird, bewegt
sich der Gleitblock 4OA aus seiner Stellung an dem Ende is der Führungsbahn in dem U-Profilteil 44/4, das von der
Scharnierkante der Tür am weitesten entfernt ist, in der Richtung der Scharnierkante in eine andere Stellung,
wobei er die Kolbenstange 54/4 und den Kolben 52A mitnimmt, wie oben beschrieben. Ein Teil der Luft, die in
dem linken Ende des Zylinders 50/4 enthalten ist, strömt aus dem Zylinder 50/4 über den Kanal 72 aus, während
jedoch ein Teil der Luft in dem linken Ende des Zylinders gezwungen wird, über das Rückschlagventil 56/4 in
das rechte Ende des Zylinders 50/4 zu strömen. Da das Ventil 62/4 geschlossen ist, während die Tür geöffnet
wird, wie oben beschrieben, wird die Luft, die in das rechte Ende des Zylinders 50Λ strömt, in diesem Ende
des Zylinders eingeschlossen und verhindert das Zurüc'bewegen des Kolbens 52/4 unter der Vorspannkraft
der Feder 58/4. Die Haltevorrichtung 46,4 hält somit den
Block 40/4 in einer relativ festen Stellung innerhalb der Führungsbahn an einer Stelle, die der Stellung entspricht, bis in die die Tür geöffnet wird. Der Gleitblock
40/4 wird in der Stellung, in die er bewegt worden ist, durch die Haltevorrichtung 464 festgehalten, während
die Tür offen ist und bis die Tür durch den Türschließer im wesentlichen geschlossen ist.
Wenn die Tür ihre fast geschlossene Stellung erreicht,
wird das Ventil 62/4 durch ein zugeordnetes Betätigungsteil geöffnet, das an der Tür angebracht, aber in
F i g. 8 nicht gezeigt ist, so daß Luft, die in dem rechten Ende des Zylinders 50A eingeschlossen ist, über den
Kanal 60/4 in die Atmosphäre entweichen kann. Diese Entlüftung erfolgt, wenn die Feder 58/4 den Kolben 52/4
zu dem rechten Ende des Zylinders 50/4 drückt, um den Gleitblock 40 in seine Stellung 40a, die mit gestrichelten
Linien in F i g. 7 gezeigt ist, in Vorbereitung auf das nächste öffnen der Tür zurückzubringen.
Durch Vorsehen des beschriebenen Türschließers, bei so
dem einer der Verbindungspunkte zwischen der Tür und dem Rahmen so angeordnet ist, daß er sich aus einer
Stellung in eine andere Stellung verschiebt, wenn die Tür geöffnet wird, und bei dem der Verbindungspunkt
in seiner anderen Stellung gehalten wird, wenn die Tür
schließt, wird ein Zustand erreicht, durch den die Tür
durch eine relativ geringe Öffnungskraft geöffnet werden kann, die relativ konstant bleibt, wenn die Tür geöffnet wird. Die Tür wird jedoch durch eine Schließkraft
geschlossen, die zunimmt, wenn die Tür schließt, und die ihren maximalen Wert erreicht, wenn sich die Tür ihrer
geschlossenen Stellung nähert
65
Claims (7)
1. Türschließer, an dessen von einer Schließfeder (28) beaufschlagten Schließerwelle (30) ein gelenkiges
Schließgestänge (18) angreift, dessen freies Ende in einem Gleitblock (40, 40AJ endet der in einer
Führungsbahn geführt ist und beim öffnen der Tür gegen den Widerstand einer Feder (58, 58AJ vom
Gestänge verschoben wird, gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung (46,46AJzum Halten
des Gleitblocks (40,40AJ in Zwischenstellungen und durch eine Einrichtung (62,62AJ zum Aufheben der
Haltewirkung.
2. Türschließer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (46) eine hydraulische
Vorrichtung ist
3. Türschließer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (46AJ eine pneumatische
Vorrichtung ist
4. Türschließer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (46,48AJ
eine Kolben-Zylindervorrichtung (50,52; 5OA, 52AJ aufweist, die in fester Position relativ zu dem Türrahmen
(14) oder der Tür (12) angebracht ist, deren
Kolben (52,52AJ durch eine Kolbenstange (54,54Aj
mit dem Gleitblock (40,40AJ verbunden ist und deren Druckraum vor dem Kolben über einen Kanal
(60, 60AJ mit einem darin angeordneten Ventil (62, 62A) zum Aufheben der Haltewirkung entspannt
werden kann.
5. Türschließer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ventilbetätigupvsteil (68) vorgesehen ist, mittels welchem das Ventil (62,62AJ in Abhängigkeit
von der Türbeweg'jng b~!tätigbar ist
6. Türschließer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilbetätigungsteil (68) bei Annäherung
der Tür (12) an die geschlossene Stellung wirksam wird.
7. Türschließer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (58, 58AJ in dem Zylinder
(50,50AJ enthalten ist und auf den Kolben (52,52AJ einwirkt.
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