DE3147941A1 - Lautsprechermembran und verfahren zur herstellung von einer lautsprechermembran - Google Patents
Lautsprechermembran und verfahren zur herstellung von einer lautsprechermembranInfo
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Description
Lautsprechermembran und Verfahren zur Herstellung von einer Lautsprechermembran
Die Erfindung betrifft eine Lautsprechermembran, insbesondere eine
kalottenförmige Lautsprechermembran sowie ein Verfahren zur Herstellung
dieser Membran.
Herkömmliche kalottenförmige Lautsprechermembranen werden im wesentlichen auf zweierlei Art hergestellt um dem Substrat für die
Membrangestalt Formfestigkeit und Luftdichtigkeit zu verleihen.
Bei Verwendung eines Substratgewebes aus synthetischen Fasern wird
das Substratgewebe in Kalottenform gebracht durch Einwirkung von Hitze. Auf diese Weise wird bezweckt, daß das Gewebe seine Form beibehält
unter Ausnutzung der thermoplastischen Eigenschaften der synthetischen Fasern des Gewebes. Zur Erhöhung der Formstabilität ist es außerdem
üblich, das Substratgewebe in eine Lösung eines Phenolharzes einzutauchen und die wärmehärtenden Eigenschaften des Harzes auszunutzen.
Bei Verwendung eines Substratgewebes aus Naturfasern ist es jedoch problematisch die Aushärteigenschaften des Phenolharzes zur Erzielung
von Formstabilität auszunutzen. Die Luftdichtigkeit wird dem Substrätgewebe beispielsweise durch einen Überzug verliehen, z.B. durch Beschichten
des Substratgewebes mit einer Emulsion eines Acrylats.
Bei der Beschichtung mit einer Harzemulsion zur Erzielung von Luftdichtigkeit
ergeben sich Schwierigkeiten hinsichtlich einer gleichförmigen Dicke der Membran. Hieraus ergibt sich eine ungleichförmige Elastizität
der Membran, so daß eine bestimmte partielle Resonanz im Boreich einer Part ia!schwingung auftritt. Wenn das Substratgewebe
aus Naturfasern große Maschen bzw. Öffnungen aufweist, besteht die
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Gefahr, daß die Harz lösung von der Rückseite des Gewebes durchsickert.
Man benötigt daher ein dickes Substratgewebe kompakter Struktur. Hieraus resultiert jedoch eine Erhöhung des Gewichtes der Membran und damit
eine verringerte akustische Abstrahlungswirkung. Außerdem ist es nicht möglich, das Substratgewebe mit einer Dicke zu beschichten, die
größer ist als die Dicke des Substrats. Demzufolge ist die Dicke der Beschichtung
bzw. des Überzugs begrenzt.
1Zw Verm@idy.ng dieser Nachtoll ο ist eän Beschichtungsverfahren beispielsweise
aus der US-PS 41 40 203 bekannt, bei dem ein Polyurethanelastomerfilm mit einem Substratgewebe aus natürlichen oder synthetischen
Fasern durch Anwendung von Hitze und Druck verbunden wird. Da der Film eine gleichförmige Dicke aufweist, ergeben sich bei der Beschichtung
bzw. beim Aufbringen des Überzugs die vorstehenden Nachteile nicht.
Beim letztgenannten Verfahren werden das Substratgewebe und der Film
durch Hitze und Druck miteinander verbunden. Selbst wenn man einen erhöhten Druck anwendet;, besteht die Membrananordnung aus zwei Schichten,
Hieraus ergibt sich die Schwierigkeit, daß beim Schwingen der Membrananordnung
es nicht möglich ist, daß die Ausbreitung der Schwingung an der Verbindungsstelle zwischen Substratgewebe und dem Film kontinuierlich
und glatt erfolgt.
In der FIg04 sind die akustischen Eigenschaften aufgezeichnet, welche
sich aus Versuchen an einer Lautsprechermembran ergeben haben,welche
nach dem letztgenannten Verfahren hergestellt worden ist. In dieser Figur bedeuten A den Schalldruck und B zweite Harmonische. Die zweiten
Harmonischen B besitzen 70 dB bei 90 Hz. Dies bedeutet eine erhebliche Verzerrung des Schalls aufgrund von Partialschwingungen.
-O-
Es wurden verschiedene Versuche durchgeführt, welche zeigten, daß dies darauf zurückzuführen ist, daß das Substratgewebe und der Polyurethanelastomerfilm
direkt miteinander durch Hitze und Druck verbunden sind um eine Membrananordnung aus zwei Schichten zu bilden.
Es wurden außerdem Versuche angestellt, bei denen anstelle der Anwendung
von Hitze und Druck bei der Verbindung des Substratgewebes und des Polyurethanelastomerfilms das Gewebe und der Film mit Hilfe eines
Klebstoffs, beispielsweise eines Epoxydharzes verbunden wurden.
Die Fig. 5 zeigt die akustischen Eigenschaften, welche versuchsweise
für eine Lautsprechermembran ermittelt wurden, die hergestellt ist aus einem Substratgewebe aus synthetischen Fasern und aus einem Polyurethanelastomerfilm,
die durch einen Klebstoff miteinerander verbunden sind.
Aus der Figur ist zu ersehen, daß obgleich der Schalldruck A' fast das
gleiche Verhalten aufweist, wie in Fig.4 die zweiten Harmonischen B'
bei 900 Hz 59 dB aufweisen. Man erzielt daher eine nur schwache Verringerung der Schallverzerrung.
Eine wesentliche Verbesserung wurde daher in der Praxis noch nicht erzielt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, unter Vermeidung der vorstehenden
Nachteile, eine Lautsprechermembran zu schaffen mit hervorragenden akustischen Eigenschaften, insbesondere mit einer wesentlich verringerten
Neigung zur Verzerrung bei den Harmonischen aufgrund regelwidriger Schwingungen bzw. partieller Resonanz im Bereich von Partialschwingungen.
ίνα Ö* ί» O ti Φ ft 6
? * a 9 se * * ä
no ο« ο β t* ft U ~ * * * *β*
Diese Aufgabe wird gelöst durch die im Anspruch 1 vorrichtungsmäßig
sowie im Anspruch 6 verfahrensmäßig angegebenen Merkmale, wobei in den Unteransprüchen vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung angegeben
sind.
Durch die Erfindung wird eine kalottenförmige Membran für einen Lautsprecher
geschaffen, die ein Substratgewebe aus Kunstfasern besitzt, an welchem ein Polyurethanelastomerfilm anhaftet. Hierzu wird als Klebstoff
ein viskoelastischer Kunstharzklebstoff verwendet, durch den der
Film elastisch am Substratgewebe zum Haften gebracht wird. Wie im vorstehenden erwähnt, hat sich herausgestellt, daß bei dem Verfahren,
bei welchem das Substratgewebe mit dem Film durch Klebstoff miteinander zur Membran verbunden wurde, daß die Schallverzerrung nicht wesentlich
verringert werden konnte. Es wurde vermutet, daß dies auf eine Behinderung der Schwingungsausbreitung vom Substratgewebe auf den
Polyurthanelastomerfilm zurückzuführen ist. Als Grund hierfür wurde ferner die direkte bzw. starre Verbindung zwischen dem Substratgewebe
und dem Polyurethanelastomerfilm betrachtet.
Von diesen Überlegungen ausgehend, erfolgte der erfinderische Entschluß,
zwischen dem Substratgewebe und dem Film anstelle der Verbindung
durch Hitze und Druck bzw. durch einen Klebstoff, ein elastisches Material zu verwenden. Dabei wurde berücksichtigt, daß die beiden Komponenten
im wesentlichen gleichförmige Dicke aufweisen und miteinander zu verbinden sind.
Hieraus ergab sich dann schließlich die erfinderische Lehre, die Membran
für den Lautsprecher zu bilden aus einem Substratgewebe aus synthetischen
Fasern, einem Polyurethanelastomerfilm und einem viSkoelastischen
Kunstharzkleber.
Da der Polyurethanelastomerfilm am Substratgewebe aus synthetischen
Fasern mit Hilfe des viskoelastischen Kunstharzklebers, welcher Elastizität aufweist, zum Haften gebracht wird, können das Substratgewebe und
der Film elastisch miteinander verbunden werden. Hierdurch wird eine glatte Ausbreitung der Schwingung vom Substratgewebe auf den Film aufgrund
der Elastizität des dazwischen liegenden viskoelastischen Kunstharzklebers gewährleistet.
Die Fig. 3 zeigt die akustischen Eigenschaften eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung. Die Zeichnung zeigt, daß wegen verringerter Partialschwingung die zweiten Harmonischen B*' 50 dB bei 900 Hz aufweisen.
Das bedeutet, daß der von der Membran bei 900 Hz abgestrahlte Schall lediglich etwa 1/10 der Verzerrung einer herkömmlichen Membran,
für welche die Ergebnisse in Fig. 4 gezeigt sind, aufweist. In der Fig. 3 ist mit A'' der Schalldruck gezeigt.
Durch den Polyurethanelastomerfilm wird dem Substratgewebe aus Kunststoffasern nicht nur Luftdichtigkeit verliehen, sondern es wird
auch die Formstabilität des Gewebes aus Kunstfasern bei verringertem Herstellungsaufwand gewährleistet.
Da sich der Polyurethanelastomerfilm in jeder gewünschten Dicke herstellen
läßt, kann die Flexibilität der Membran leicht auf die gewünschten unterschiedlichen Anforderungen eingestellt werden.
Aus Herstellungsgründen werden bei der Erfindung Substratgewebe aus
Kunststoffasern verwendet.
Wenn beispielsweise ein Seidengewebe als Substratgewebe verwendet wird, verwendet man in herkömmlicher Weise zur Gewährleistung
der Formstabilität des Gewebes ein Phenolharz. Wenn jedoch dieses
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Phenolharz in herkömmlicher Weise wärmebehandelt wird, schmilzt bei
der Behandlungstemperatur der Polyurethanelastomerfilm. ·
Demgemäß ist es notwendig, die beiden Membrankomponenten zusammen bei einer niedrigeren Temperatur bei der Formgebung zu behandeln,
bzw. das mit dem Phenolharz imprägnierte Substratgewebe unter Druck und Temperatur bei der gleichen Temperatur zu behandeln um ein kalottenförmiges
Substratgewebe zu erhalten und daraufhin den Polyurethanelastomerfilm bei verringerter Temperatur auf das Gewebe aufzupressen.
Hieraus ergibt sich jedoch eine nur niedrige Herstellungsgeschwindigkeit
und außerdem wird ein Herstellungsschritt mehr notwendig. In beiden Fällen ist es unmöglich, Lautsprechermembrane mit geringem Herstellungsaufwand
und mit hervorragenden akustischen Eigenschaften herzus teilen.
In vorteilhafter Weise wird daher bei der Erfindung ein Verfahren zur
Herstellung einer Lautsprechermembran geschaffen mit hervorragenden akustischen Eigenschaften.
Bei dem Verfahren nach der Erfindung zur Herstellung der Lautsprechermembran
wird in einem ersten Verfahrenes ehr itt zunächst eine Schicht eines viskoelastischen Kunstharzklebers auf eine Oberfläche
eines Polyurethanelastomerfilms aufgeformt. In einem zweiten Verfahr enss ehr itt werden der Polyurethanelastomerfilm und das Substratgewebe
aus Kunstfasern aneinander zum Haften gebracht, wobei die Kleberschicht dazwischen angeordnet wird und auf diese Weise wird
ein Membrangrundmaterial geschaffen. In einem dritten Verfahrensschritt wird das Membrangrundmaterial kalottenförmig verformt unter
Anwendung von Hitze und Druck.
tf O W B · «* ·
• α ο- ο ««ο«·
W « » Ct «0 · S ·
••ft «V V»* «Ο»· *« ··<?
Durch dieses Verfahren wird eine Membran für Lautsprecher geschaffen,
welche hervorragende Eigenschaften aufweist.
Anhand der beiliegenden Figuren wird die Erfindung noch näher erläutert.
Es zeigt:
Fig.l In Seitenansicht in teilweise vertikal geschnittener Darstellung
schematisch einen Herstellungsgang für ein Ausführungsbeispiel;
Fig.2 eine vergrößerte Seitenansicht in vertikalem Schnitt einer
kalottenf or m igen Lautspr e eher membran;
Fig.3 eine Kurvendarstellung der akustischen Eigenschaften eines
Ausführungsbeispiels;
Fig.4 eine Kurvendarstellung der akustischen Eigenschaften einer
herkömmlichen Lautsprechermembran und
Fig.5 eine Kurvendarstellung der akustischen Eigenschaften einer
gegenüber der herkömmlichen Lautsprechermembran verbesserten Ausführungsform.
In den Figuren ist eine Lautsprechermembran sowie ein Verfahren zur
Herstellung der Lautsprechermembran im einzelnen dargestellt.
In der Fig.l wird eine Polyurethanelastomer lösung ("Hilac 3090",
Warennamen eines Produkts der Fa.Toyo Polymer Co., Ltd.) 10 auf eine Oberfläche vomPapier 9 insbesondere Abziehpapier aufgebracht,
wobei das Papier 9 fortlaufend von einer Vorratsrolle abgezogen wird.
Der Überzug wird mit Hilfe eines Abstreichmessers 11 auf eine gleichförmige
Dicke bemessen und anschließend in einem Infrarottrockner 12 getrocknet, so daß sich auf der Oberfläche des Papiers 9 ein Polyurethanelastomerfilm
13 mit einer Dicke von etwa 5 bis 35 μΐη, insbesondere
20 bis 30 μm bildet. Der Überzug wird bei etwa 120° C 1 bis 1, 5 min
getrocknet. Der Überzug kann auch rasch getrocknet werden.
Anschließend wird ein Polyurethankleber (z.B. tt Hilac AD", ein Warennamen
für ein Produkt der Fa. Toyo Polymer Co., Ltd.) 14 als ein viskoe lastischer Kunstharzkleber auf die Oberfläche des Polyurethanelastomerfilms
13 aufgebracht. Der Überzug wird mit Hilfe eines Abstreichmessers 15 mit gleicher Dicke ausgebildet und es wird eine Kleberschicht
16 gebildet, welche eine Dicke von etwa 5 bis 15 μ m aufweist. Ein Gummikleber
kann ebenfalls als viskoe last is ches Kunstharz verwendet werden um die gleiche Wirkung hervorzurufen.
Ein Substratgewebe 17, welches fortlaufend von einer Vorratsrolle abgezogen
wird, wird anschließend auf den Polyurethanelastomerfilm 13 aufgelegt, so daß die Kleberschicht 16 zwischen dem Gewebe 17 und dem
Film 13 zu liegen kommt. Das Substratgewebe 17 und der Film 13 werden mit Hilfe von Walzen 18 aufeinander gepreßt und in einem Infrarottrockner
19 getrocknet. Auf diese Weise werden das Gewebe und der Film vollständig zum Haften aneinander gebracht und bilden ein Membrangrundmaterial
20.
Das Membrangrundmaterial 20 wird dann von dem Abziehpapier 9 abgelöst,
bevor es durch den Trockner 19 getrocknet wird.
Bevor das Substratgewebe 17 an der Schicht 16 des Klebers 14 zum Anhaften
gebracht wird, werden etwa 30 % bis 80 % bevorzugterweise 70 % der im Kleber vorhandenen Lösungsmittelmenge verdampft. So-
bald das Substratgewebe 17 am Film 13 haftet, drängt der Kleber 14
teilweise in die Maschen bzw. Öffnungen des Gewebes 17, so daß das
Gewebe am Polyurethanelastomerfilm 13 fest haftet. Die aus dem Substratgewebe
17 und dem Film 13 bestehende Anordnung wird im Trockner 19 bei 120° C 1 bis 2 min getrocknet.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Fig.l wird das Membrangrundmaterial
20, welches vom Abziehpapier 9 gelöst ist, fortlaufend den Werkzeugen 21 A und 21 B zur Formgebung zugeführt. Zur Erzielung einer erhöhten Herstellungsgeschwindigkeit ist es jedoch von Vorteil,
das Membrangrundmaterial 20 zunächst aufzuwickeln und dann von dieser Rolle zur Formgebung den Werkzeugen 21 A und 2.1 B zuzuschüren.
Um ein Erzeugnis mit geringem Gewicht zu erzielen, kann als Substratgewebe
17 ein dünngewirktes Gewebe mit grober Textur, das formbar ist, verwendet werden, wie es beispielsweise unter dem Warennamen
"SHA Nr. 733" als Produkt der Firma Toray Industries, Inc. vertreten
wird. Dieses Gewebe besitzt eine Dicke von 0,1 mm, ein Gewicht
von 31 g/m und ist hergestellt aus Frotteegarnen, die jeweils zusammengesetzt
sind aus sechs 30-Denier Polyesterfilaments durch Tuchbindung der Garne (100 Ketten und 89 Durchschüsse pro inch, d.h. pro etwa
2,5 cm).
Das Membrangrundmaterial 20, welches durch aneinanderlegen des
Polyurethanelastomerfilms 13 und des Substratgewebes 17 gewonnen wird, besitzt eine Dicke von 0,12 bis 0,13 mm und ein Gewicht von
80 g/m2.
Das Membrangrundmaterial 20 wird durch die Formwerkzeuge 21 A und 21 B in eine Kalottenform gepreßt bei einer Temperatur von 170 C
während 20 bis 30 Sekunden. Auf diese Weise wird die kartenförmige
Membran für Lautsprecher, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, erhalten.
Im vorstehenden Ausführungsbeispiel wird die P olyur ethane lastomerlösung
10 auf das Abziehpapier 9 aufgebracht. Es ist jedoch auch möglich, einen Polyurethanelastomerfilm, der zusammen mit dem Abziehpapier
auf eine Trommel gewickelt ist, von dieser abzuwickeln und zu verwenden. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Polyurethankleber
14 auf den Film beim Abwickeln des Films von der Trommel aufgebracht.
Die Fig. 2 zeigt die kalottenförmige Membran im vertikalen Schnitt.
Das Substratgewebe 17 und der Polyurethanelastomerfilm 13 haften elastisch aneinander, wobei der Polyurethankleber 14 zwischen beiden
angeordnet ist und als viskoelastischer Kunstharzkleber wirkt.
Bezüglich der physikalischen Eigenschaften besitzt der P olyur ethan elastomerfiim,
welcher beim Ausführungsbeispiel verwendet werden
8 2
kann, einen Yung-Modul von 1 bis 50 χ 10 dyn /cm und einen Eigenverlustfaktor
(tan δ ) von 0,2 bis 0,5. Der Polyurethankleber bzw. Gummikleber besitzt einen Yung-Modul von 0,5 bis 50 X 10 dyn/cm
und einen Eigenverlustfaktor (tan δ ) von 0,2 bis 0, 5.
Claims (10)
1. Kalottenförmige Lautsprechermembran mit einem Substratgewebe aus Kunstfaser und einem durch einen Kleber am Substratgewebe haftenden
Polyurethanelastomerfilm, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kleber als viskoelastischer Kunstharzkleber (14) ausgebildet ist,
durch den das Substratgewebe (17) und der Polyurethanelastomerfilm (13) elastisch aneinander haften.
2. Lautspre eher membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß der viskoe last is ehe Kunstharzkleber (14) ein Polyurethankleber
ist.
3. Lautsprechermembran nach Anspruch 1, dadur eh gekennze
ichnet, daß der viskoelastische Kleber (14) ein Gummikleber ist.
10 240 - N/Le
ο ο ο 6 e ο ο ·· βο *
»ο · · ο β ο β * β ο
»β β ο
4. Lautsprechermembran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Polyurethanelastomerfilm (13) eine Dicke von 5 bis 35 μ m und der Polyurethankleber (14) eine Dicke von 5 bis 15 μ m
aufweisen.
5. Lautsprechermembran nach einem Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Substratgewebe (17) eine Tuchbindung aus
Polyester ist.
6. Verfahren zur Herstellung einer Lautsprechermembran, gekennzeichnet
durch:
einen ersten Verfahrensschritt, bei dem eine Schicht aus einem viskoelastischen
Kunstharzkleber auf einer Oberfläche eines Polyurethanelastomerfilms
gebildet wird;
einen zweiten Verfahrensschritt, bei dem der P olyur ethane las torn er film
und ein Substratgewebe aus Kunstfaser mittels einer dazwischen angeordneten Kleberschicht zu einem Membrangrundmaterial miteinander
durch Aneinanderhaften verbunden werden und
einen dritten Verfahrensschritt, bei dem das Membrangrundmaterial unter Anwendung von Hitze und Druck kalottenförmig verformt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadur ch gekennzeichnet, daß
der Polyurethanelastomerfilm auf der Oberfläche eines Abziehpapiers
vor der Durchführung des ersten Verfahrensschrittes gebildet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Polyurethanelastomerfilm und das Substratgewebe im zweiten Verfahrensschritt
mittels Rollen aufeinander gepreßt werden.
— ΰ "■
9. Verfahren nach Anspruch 8j dadur ch gekennzeichnet, daß
vor dem dritten Verfahr ens schritt das Membrangrundmaterial durch Erhitzung
Ln einem Ofen getrocknet wird,
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das MembrangrundmaterLaI in einem Ofen mit einer Innentemperatur von
80 C bis 120 C durch Erhitzen getrocknet wird und im dritten Verfahrensschritt bei 1600C bis 23O0C verformt wird.
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