DE314808C - - Google Patents

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DE314808C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/38Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Sohlenschonern. Es ist bereits bekannt, die Einschlagstifte lanzenspitzenartig auszubilden. Demgegenüber besteht die neue Erfindung darin, daß mittels eines besonderen Preßstempels in einem einzigen Arbeitsvorgange die seitlichen Zacken des Mittelteils umgebogen und nadelfein ausgezogen werden, zugleich aber auch der Mittelteil selbst eine aus der ursprünglichen Blechebene hervortretende Kopfform erhält.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes und eines mit Hilfe desselben hergestellten Sohlenschoriers in den verschiedenen Stadien seiner Entwicklung.
Fig. ι zeigt den ausgestanzten Sohlenschoner vor dem Pressen in Draufsicht und Seitenansicht, . . '
Fig. 2 den Preßstempel mit Zieheisen in schematischer Darstellung in Seitenansicht und Querschnitt,
Fig. 3 den Preßstempel gemäß Fig. 2 mit Kerbungen in Seitenansicht,
Fig. 4 den ' fertiggestellten Sohlenschoner mit ausgezogenen Spitzen und hervortretendem Mittelteil in Seitenansicht,
Fig. 5 denselben gemäß Fig. 4 mit gewellten Spitzen,
Fig. 6 einen ausgestanzten Sohlenschoner mit rechteckig geformten, und
Fig. 7 einen solchen mit halbrundl geformten Befestigungszähnen vor dem . Pressen in Draufsicht.
Alle verschiedenen Ausführungsformen des Sohlenschoners sind mit Hilfe des den Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahrens hergestellt, und zwar werden die ausgestanzten und in entsprechender Weise mit Zacken versehenen Blechteile diurch das Zieheisen c hindurchgedrückt, wodurch die an dem Mittelteil α vorgesehenen Zähne b aufrecht nach oben umgebogen und zugleich durch die eigenartige Form des Preßstempels ei (Fig. 2) auf die erforderliche Länge in der Spitze ausgezogen werden (Fig. 4). Zugleich hiermit wird das flache, runde Mittelteil nach oben durchgedrückt, so daß eine aus der ursprünglichen Blechebene erhaben hervortretende Kopfform entsteht. Je nach der gewünschten Länge und Form der Zackenspitzen ist die Form des Preßtempels mehr oder minder konisch, d. h. wenn eine langausgezogene Spitze entstehen soll, muß die Form des Preßstempels bis zum Übergang in den Schaft des Stempels schwach konisch sein, bei kurz ausgezogener Spitze dagegen bildet die Begrenzungslinie der Längsschnittform des Stempels eine stärker ansteigende Kurve. '
Dadurch, daß der vordere Teil des Stempels d kegel- oder pyramidenförmig zugespitzt ist, entsteht beim Pressen in dem flachen Mittelteil der erhaben hervortretende Kopf e.
Der Preßstempel wird gegebenenfalls an dem das Ausziehen der Zähne bewirkenden Teil mit ein oder mehreren beliebig geformten Einkerbungen / (Fig. 3) (versehen, wodurch ermöglicht wird, den Zähnen zugleich gewisse wulstartige Erhebungen g zu geben, die ein 7<->
besseres Halten derselben in dem Sohlenleder ·· gewährleisten. Diese Anordnung ist jedoch nidit Gegenstand der Erfindung.
Es ist klar, daß der Preßstempel in seiner Grundform auch viereckig oder länglich usw. sein kann, ganz entsprechend den ausgestanzten Formen und den Formen, die man für den fertigen Sohlenschoner wünscht. Ein Einschneiden segmehtartiger Lappen in den ίο runden Mittelteil ergibt eine halbrunde Form (s. Fig. 7).
Das Wesen der vorliegenden Erfindung
liegt darin, daß infolge dler Anwendung des beschriebenen Preßstempels in einem einzigen Arbeitsgang sowohl das Umbiegen der Zähne, als auch das Ausziehen derselben und das Herauspressen des erhabenen Kopfes erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von. Sohlenschönem aus Eisenblech o. dgl., deren Mittelteil mit allseitig zugespitzten Zacken ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßstempel in einem einzigen Arbeitsgange die seitlichen Zacken durch Umbiegen aufrichtet, ihre Spitzen fein auszieht und außerdem den Mittelteil des Sohlenschoners zwecks Bildung der Kopfform aus der ursprünglichen Blechebene erhaben herauspreßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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