DE3148178C2 - Schlauchförmiger Verpackungsbehälter aus flexiblem Werkstoff für riesel- oder schüttfähiges Füllgut - Google Patents

Schlauchförmiger Verpackungsbehälter aus flexiblem Werkstoff für riesel- oder schüttfähiges Füllgut

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DE3148178C2
DE3148178C2 DE19813148178 DE3148178A DE3148178C2 DE 3148178 C2 DE3148178 C2 DE 3148178C2 DE 19813148178 DE19813148178 DE 19813148178 DE 3148178 A DE3148178 A DE 3148178A DE 3148178 C2 DE3148178 C2 DE 3148178C2
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Alois 4540 Lengerich Gröner
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Ein schlauchförmiger Verpackungsbehälter aus flexiblem Werkstoff für riesel- oder schüttfähiges Füllgut weist ein zusammengerafftes Kopfende und ein über dieses gezogenes Schlauchstück aus flexiblem Werkstoff auf, die gemeinsam am Außenumfang eines mittleren Einsatzringes mittels eines bandförmigen Befestigungsorgans festgelegt sind. Das Einsatzschlauchstück bildet ein Füllventil und ist zu diesem Zweck in einem Bereich oberhalb des Einsatzringes nach innen umgestülpt sowie durch den inneren Axialkanal des Einsatzringes hindurchgeführt und erstreckt sich mit einem Endteil mit einem freien Überstand gegenüber dem Einsatzring in den Füllraum des Behälters hinein. Bei herabgesetzten Herstellungskosten ist der Füllvorgang des Behälters vereinfacht, während gleichzeitig durch einen selbsttätigen inneren Ventilverschluß das Füllgut vor einem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt ist sowie Füllgutverluste vermieden sind. Für die Handhabung des Verpackungsbehälters ist an das bandförmige Befestigungsorgan zumindest eine Tragschlaufe angeknotet.

Description

Die Erfindung betrifft einen schlauchförmigen Verpackungsbehälter aus flexiblem Werkstoff für riesel- oder schüttfähiges Füllgut nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem bekannten schlauchförmigen Verpakkungsbehälter (US-PS 42 22 422) dieser Art ist das Füllventil zum Einfüllen des Füllgutes in den Füllraum des Verpackungsbehälters in einer gesonderten Innenhülle vorgesehen, die in den eine Außenhülle bildenden Verpackungsbehälter eingesetzt ist und dessen Füllraum umgrenzt. Die Innenhülle ist dabei um einen gesonderten, zusätzlichen Einsatzkörper im Inneren des Verpakkungsbehälters endseitig zusammengerafft und durch ein weiteres Befestigungsorgan an dem zusätzlichen Einsatzkörper festgelegt, während das Füllventil von einem schlauchstutzenförmigen Ansatzstück der Innenhülle gebildet ist. Zum Befülien des Verpackungsuehälters wird das Füllventil der Innenhülle durch einen in den Verpackungsbehälter bzw. die Außenhülle eingearbeiteten Schlitz herausgezogen, um bei Beendigung des Füllvorgangs durch ein ringförmiges Verschlußelement verschlossen und wieder in den Verpackungsbehälter eingeschoben zu werden.
Die das Füllgut aufnehmende Innenhülle bietet zwar, da sie im gefüllten Zustand des Verpackungsbehälters von diesem mitsamt ihres Füllventils in Form einer Außenhülle allseits umgeben ist, einen Schutz des Füllgutes vor einem Eindringen von Feuchtigkeit und wirkt Füllgutverlusten dadurch entgegen, daß das Füllventil durch das gesonderte Verschlußelement verschlossen werden kann, jedoch wird dies nur durch einen hohen Material- und Arbeitsaufwand ermöglicht, der vor allem durch die gesonderte, zugleich das Ventil ausbildende Innenhülle und deren gesonderte Festlegung im Verpackungsbehälter bzw. in der Außenhülle verursacht ist Außerdem ist der Füllvorgang umständlich und der für die Handhabung des InnenhüllenventHs in der Außenhülle bzw. dem eigentlichen Verpackungsbehälter vorgesehene Schlitz kann zu Störungen Anlaß geben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe, zugrunde, einen schlauchförmigen Verpackungsbehälter der eingangs
ίο angegebenen Art zu schaffen, bei dem die Herstellungskosten wesentlich herabgesetzt sind, der Füllvorgang vereinfacht ist und Füllgutverluste vermieden sind.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale von Patentanspruch 1 gelöst
Bei dieser Ausgestaltung ist nur ein einziger Einsatzkörper in Form eines Einsatzringes vorgesehen, an dessen Außenumfang nicht nur das zusammengeraffte Kopfende des Verpackungsbehälters, sondern zugleich ein Endteil des Einsatzschlauchstückes befestigt ist welches das Füllventil bildet Eine gesonderte, das Füllventil umfassende, den Füllraum begrenzende und daher in ihren Abmessungen im wesentlichen denen des Verpakkungsbehälters entsprechende Innenhülle zur Abdichtung des Füllgutes ist hierbei dadurch entbehrlich geworden, daß der nach innen umgestülpte Bereich des Einsatzschlauchstücks, der sich mit einem freien Überstand gegenüber dem Einsatzring in den Füllraum des Behälters hineinerstreckt, im gefüllten Zustand des Verpackungsbehälters unter dem Druck des eingefüllten Füllgutes selbsttätig flachgedrückt und abgequetscht wird, wodurch ein Schutz vor einem Eindringen von Feuchtigkeit bzw. einem Aussickern von Füllgut aus dem Füllraum des Verpackungsbehälters geschaffen ist. Der erfindungsgemäße Verpackungsbehälter bietet dabei unter denkbar geringem Herstellungs- und Materialaufwand nicht nur einen guten Schutz für das Füllgut, sondern ist auch einfach zu befülien, indem der Füllrüssel einer Füllmaschine unmittelbar in das Einsatzschlauchstück des mittleren Einsatzringes des Verpakkungsbehälters eingesteckt wird, wobei das Füllgut über den in den Füllraum hineinragenden Teil des Einsatzschlauchstücks ungehindert in den Füllraum gelangen kann.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung ist durch die Merkmale von Patentanspruch 2 gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert, in deren einziger Figur ein schlauchförmiger Verpackungsbehälter nach der Erfindung in einem schematischen Axialschnitt dargestellt ist.
Der dargestellte, als Ganzes mit 1 bezeichnete schlauchförmige Verpackungsbehälter dient zum Abpacken riesel- oder schüttfähigen Füllgutes und besteht aus einem geeigneten flexiblen Werkstoff, wie Kunststoffolie, Papier, Laminat oder Gewebe, insbesondere Kunststoffbändchengewebe mit einer Oberflächenbeschichtung aus Kunststoff. Der Verpackungsbehälter 1 umfaßt eine schlauchförmige Behälterwand 2, die bei dem dargestellten Beispiel einlagig ausgebildet ist. An ihrem unteren Ende ist die Behälterwand 2 durch einen Boden 3 geschlossen, der in Abhängigkeit von dem für den Verpackungsbehälter 1 gewählten Werkstoff jede beliebige geeignete Ausführungsform besitzen und beispielsweise von einem Kreuzboden gebildet sein kann,
b5 wie er an sich von Säcken oder Beuteln aus flexiblem, faltbarem Werkstoff her bekannt ist. Die Sackwand 2 begrenzt gemeinsam mit dem Boden 3 einen Füllraum 4
für das in den Verpackungsbehälter 1 einzufüllende
Füllgut.
In ihrem oberen Endbereich verjüngt sich die Behälterwand 2 konisch und läuft in einem Kopfende 5 aus, das um den Außenumfang eines mittleren Einsatzringes 6 zusammengerafft und mittels eines bandförmigen Befestigungsorgans 7 an diesem festgelegt ist. Über das zusammengeraffte Kopfende 5 ist ein dünnwandiges Einsatzschlauchstück 8 mit einem Endteil 9 gezogen, der gemeinsam mit dem Kopfende 5 durch das bandförmige Befestigungsorgan 7, z. B. ein Seil, am Außenumfang des Einsatzringes 6 befestigt ist. Der Einsatzring 6 besteht aus Metall oder einem geeigneten festen Kunststoff und kann dabei von einem einstückigen Formkörper oder aber von mehreren in axialer Richtung aneinandergrenzenden Teilringen mit geeigneter Profilierung gebildet sein.
Das Einsatzschlauchstück 8 besteht aus einem von Durchbrechungen oder Löchern freien, flexiblen Werkstoff, insbesondere einer dünnen Kunststoffolie mit geringem Rückstellungsvermögen und bildet ein Füllventil des Verpackungsbehälters 1. Hierzu ist das Einsatzschlauchstück 8 in einem Bereich oberhalb des Einsatzringes 6 entlang einer Umfangskante 10 nach innen umgestülpt und mit dem nach innen umgestülpten Teil 11 durch den inneren Axialkanal des Einsatzringes 6 soweit hindurchgeführt, daß sich sein anderer Endteil 12 mit einem freien Überstand gegenüber der unteren Stirnfläche 13 des Einsatzringes 6 in den Füllraum 4 hineinerstreckt.
Das bandförmige Befestigungsorgan 7 umfaßt bei jü dem dargestellten Beispiel zwei gesondert um den Außenumfang des Einsatzringes 6 gestraffte Seilstränge 14, an deren Ende jeweils eine Tragschlaufe 15 angeknotet ist. Die Tragschlaufen 15 liegen einander am zusammengerafften Kopfende 5 des Behälters 1 diametral gegenüber und werden zum Befüllen des Behälters 1 an einer geeigneten Haltevorrichtung aufgehängt, so daß sie den Verpackungsbehälter 1 in einer senkrechten Stellung zum Befüllen des Füllraums 4 mittels des Füllrüssels einer Füllmaschine halten, der in den inneren Kanal 16 des nach innen umgestülpten Teils 11 des Einsatzschlauchstücks 8 eingeführt wird. Der Durchmesser des Einsatzschlauchstücks 8 bzw. die lichte Weite des Kanals 16 ist dazu dem Außendurchmesser des Füllrüssels der Füllmaschine angepaßt. Die Tragschlaufen 15 sind selbstverständlich auch zum Transport des Verpakkungsbehälters 1 von Hand oder mittels geeigneter Hilfsvorrichtungen geeignet.
Für einen festen Klemmeingriff des bandförmigen Befestigungsorgans 7 mit dem Einsatzring 6 unter Einfassung des zusammengerafften Kopfendes 5 und des llndtcils 9 des Einsatzschlauchstücks 8 besitzt der Einsat/.ring 6 eine rauhe oder profilierte Außenumfangsfiäche. Bei dem dargestellten Beispiel ist die Ajßenumfangsfläche des Einsatzringes 6 mit im allgemeinen in Umfangsrichtung verlaufenden Rillen, Kerben od. dgl. Vertiefungen 17 versehen, in die das zusammengeraffte Material des Kopfendes 5 und der Endteil 9 des Einsatzschlauchstücks 8 von dem jeweiligen Strangteil 14 des Befestigungsorgans 7 hineingepreßt ist, so daß auf diese t>o Weise eine kraft- und formschlüssige Verbindung zwischen dem Einsatzring 6 und den Materiallagen gebildet ist. Die lniienumfangsfläche 18 des Einsalzringes 6, die den umgestülpten Schlauchteil 11 umfangsseitig absiiitzt, ist hingegen glatt ausgebildet, so daß der Füllvorgang störungsfrei durchgeführt werden kann.
Bei Beendigung des Füllvorgangs wird der in den Rillrauni hineinragend1-' F.ndteil 12des Einsal/.schlauchstücks 8 durch den Druck des eingefüllten Füllgutes flach zusammengedrückt und der Einfüllkanal 16 abgequetscht Hierdurch ist ein stätiger Innenverschluß des Füllraums 4 geschaffen, der ein Aussickern von Füllgut verhindest. Der Verschluß des Füllraums 4 kann darüber hinaus dadurch verbessert werden, daß der sich zwischen der oberen Stirnkante 20 des Einsatzringes 6 und der Umstülpungskante 10 erstreckende, doppelwandige Bereich 21 des Einsatzschlaucustücks 8 nach dem Befüllen des Behälters 1 unter dichter Absperrung des Innenkanals 16 zusammengebunden, abgeschweißt oder unter Berücksichtigung des für die Behälterwand 2 verwendeten Werkstoffs in sonstiger geeigneter Weise verschlossen wird, so daß zusätzlich ein äußerer Verschluß des Ventilkanals 16 gebildet ist. Dabei bildet dieser Bereich zugleich einen äußeren Schutz des zusammengerafften Kopfendes 5 sowie des Einsatzringes 6 und kann mit einem freien Endbereich über das Kopfende 5 gekrempelt und auf der Behälterwand 2 außenseitig, z. B. durch eine Verklebung, befestigt sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schlauchförmiger Verpackungsbehälter aus flexiblem Werkstoff für riesel- oder schüttfähiges Füllgut, mit einem um den Außenumfang eines mittleren Einsatzringes zusammengerafften und mittels eines bandförmigen Befestigungsorgans an diesem festgelegten Kopfende sowie mit einem Füllventil aus flexiblem Werkstoff zum Einfüllen des Füllgutes in den ■ Füllraum des Verpackungsbehälters, wobei der Einsatzring eine profilierte Außenumfangsfläche für einen Eingriff mit dem bandförmigen Befestigungsorgan unter Einklemmung des zusammengerafften Kopfendes des Behälters und des Einsatzschlauchstückes besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß am Außenumfang des Einsatzringes (6) zugleich ein Endteil (9) eines über das zusammengeraffte Kopfende (5) des Behälters (1) gezogenen, das Füllventil bildenden Einsatzschlauchstücks (8) festgelegt ist und das Einsatzschlauchstück in einem Bereich oberhalb des Einsatzringes entlang einer Umfangskante (10) nach innen umgestülpt sowie durch den inneren Axialkanal des Einsatzringes hindurchgeführt ist und sich mit seinem anderen Endteil (12) mit einem freien Überstand gegenüber dem Einsatzring in den Füllraum (4) des Behälters hineinerstreckt.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der umgestülpte, in den Füllraum (4) hineingeführte Teil (11) des Einsatzschlauchstückes (8) sich im Bereich des Einsatzringes (6) umfangsseitig an diesem abstützt.
DE19813148178 1981-12-05 1981-12-05 Schlauchförmiger Verpackungsbehälter aus flexiblem Werkstoff für riesel- oder schüttfähiges Füllgut Expired DE3148178C2 (de)

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