DE3148225C2 - - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/02—Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
- B08B9/027—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
- B08B9/04—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes
- B08B9/043—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved by externally powered mechanical linkage, e.g. pushed or drawn through the pipes
- B08B9/045—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved by externally powered mechanical linkage, e.g. pushed or drawn through the pipes the cleaning devices being rotated while moved, e.g. flexible rotating shaft or "snake"
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von
Rohren mit einer um ihre Längsachse angetriebenen dreh
baren Lanze, die an ihrem vorderen Ende einen Düsenkopf mit wenigstens einer
Düse für den Austritt der Reinigungsflüssigkeit auf
weist.
Verschmutzte Rohre können Ablagerungen oder Inkrustierun
gen aus spröden, elastischen, halbplastischen, weichen
oder klebrigen Materialien aufweisen, je nachdem, in
welchem Zusammenhang diese Rohre eingesetzt sind. Sol
che verschmutzten Rohre müssen von Zeit zu Zelt gereinigt
werden. Dazu ist es bekannt, mit Hochdruckwasser be
schickte rotierende Lanzen zu verwenden, die vorne eine
Düse aufweisen (DE-OS 27 46 781). Wegen der Drehung der
Lanze wird das Wasser durch die Düse in unterschiedliche
Richtungen verspritzt. Der aus der Düse austretende Was
serstrahl schneidet die Inkrustierungen auf. Durch das
Rotieren der Lanze bilden sich viele Überschneidungen,
so daß die Inkrustierungen leichter gelöst werden kön
nen. Derartige Lanzen können aber nur in geraden Rohren
eingesetzt werden und sind nur über Längen von bis zu
10 Metern einsetzbar.
Ferner ist eine Vorrichtung zum Reinigen von Rohren be
kannt (DE-OS 29 47 591), bei der ein Schlauch in das zu
reinigende Rohr vorgeschoben wird, der an seinem vorderen
Ende eine Düse aufweist. Der Schlauch wird von einer
Haspel mit Hilfe einer Vorschubeinrichtung abgezogen,
zu der antreibende Rollen gehören, deren Drehachsen
orthogonal zur Längsachse des Schlauches gerichtet sind,
so daß der Schlauch nur vorgetrieben, aber nicht in
Drehung versetzt wird. Deswegen muß der Schlauch, jedenfalls
bis zum Eingang des zu reinigenden Rohres, durch
ein Führungsrohr geleitet werden.
Ferner ist es bekannt, Rohre mit Hilfe einer Spirale
oder einer gewickelten Feder zu reinigen (US-PS 34 51 090),
die auf einer Trommel aufgewickelt ist. Die Trommel wird
rotierend angetrieben, und die Spirale oder die gewickel
te Feder wird über eine Vorschubeinrichtung von der Trom
mel abgezogen. Diese Vorschubeinrichtung weist zwei an
gegenüberliegenden Seiten der Spirale oder Feder angrei
fende Rollen auf, deren Längsachsen zur Längsachse der
Spirale oder gewickelten Feder schräg gestellt sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Vor
richtung so zu verbessern, daß damit auch gekrümmte Roh
re über sehr große Längen gereinigt werden können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Lanze ein
flexibler Hochdruckschlauch ist, der an seinem freien
Ende den Düsenkopf trägt und am anderen Ende an einen
Drehtrieb angeschlossen ist sowie vor Eintritt in das
Rohr durch eine stationär angeordnete Einrichtung zum
Erzeugen eines Vorschubs geführt ist, die drei umfangs
seitig in gleichen Abständen am Hochdruckschlauch angrei
fende Rollen aufweist, deren jeweilige Drehachsen in
einer Projektion auf die Längsachse des Hochdruckschlauchs
unter einem Winkel zur Längsachse angeordnet sind.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß mit einem
Hochdruckschlauch, der bei seiner Einführung in das zu
reinigende Rohr um seine Längsachse gedreht wird, selbst
mehrere hundert Meter des verschmutzten Rohres gereinigt
werden können, und zwar unabhängig davon, wieviel Krüm
mungen das betreffende Rohr aufweist und welchen Durch
messer das Rohr besitzt. Eine Reinigung gelingt selbst
bei Rohren, deren Nennweite in der Größenordnung von
20 mm liegt.
Das wird darauf zurückgeführt, daß der rotierende
Hochdruckschlauch innerhalb der Rohrwandung durch
die abströmende Reinigungsflüssigkeit ständig gut
geschmiert wird und stets eine Relativbewegung zur
Rohrinnenwand ausführt, wodurch im Ergebnis geringe
Reibungswiderstände erreicht werden, wie sie bei der
hydrodynamischen Schmiermittelreibung auftreten. Die
Reinigungswirkung ist zufriedenstellend, denn die
Rotation des Hochdruckschlauches und damit des Düsenkopfes
bewirkt eine streifenfreie Reinigung, weil eine voll
ständige Benetzung der Innenfläche des Rohres erfolgt,
da Drehzahl (Schnittgeschwindigkeit) und Vorschub
mechanisch optimal unabhängig voneinander synchronisiert
werden können.
Der Vorschub des Hochdruckschlauches ist gleichmäßig,
weil die Vorschubeinrichtung drei Rollen aufweist,
die in Umfangsrichtung in gleichen Abständen versetzt
am Hochdruckschlauch angreifen. Dadurch wird ein sich
selbst stabilisierendes System realisiert, bei dem
der Hochdruckschlauch stets in dem von den Rollen
gebildeten Antriebsspalt zentriert wird.
Zweckmäßig werden die Drehachsen aller Rollen unter
gleichen Winkeln angeordnet. In der Praxis genügen
drei Rollen, die in Umfangsrichtung in gleichen Abständen
an der Lanze angreifen. Die Rollen sind zweckmäßig
Gummierollen.
Wenn sehr lange Schläuche verwendet werden, kann es
zweckmäßig sein, mehrere ortsfeste Führungen für die
Lanze zwischen Drehantrieb und Rohreintritt vorzusehen.
Eine besonders günstige Reinigungswirkung erhält man
dann, wenn der Düsenkopf mit seitlichen Flachstrahldüsen
ausgerichtet ist. Um die Reinigungswirkung den jeweiligen
Umständen anpassen zu können, ist es jedoch vorteilhaft,
wenn die Düsen auswechselbar sind.
Im folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes
Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert; es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Vorrichtung
zum Reinigen von Rohren,
Fig. 2 perspektivisch und in vergrößerter Darstellung
eine Einrichtung zum Erzeugen eines Vorschubes.
Die dargestellte Vorrichtung weist auf einem Transport
wagen 20 einen Motor 1 mit nachgeschaltetem Getriebe 2
auf. Die Abtriebsdrehzahl des Getriebes 2 kann mit ei
nem Hebel 3 verstellt werden. An das Getriebe 2 ist
eine Drehdurchführung 4 angeflanscht, die einen An
schlußstutzen für einen Zuführungsschlauch 5 aufweist,
über den Hochdruckwasser durch die Drehdurchführung 4
in einen Schlauch 6 gelangt. Der Schlauch 6 ist ein
Hochdruckschlauch, der an den Ausgang des Getriebes 2
angeschlossen ist und mit der Abtriebsdrehzahl des Ge
triebes 2 rotiert. Der Schlauch 6 ist auf seinem weiteren
Weg durch mehrere ortsfeste Führungsösen 7 und dann
durch eine Einrichtung 8 zum Erzeugen eines Vorschubs
geführt, bevor er in das zu reinigende Rohr 9 eintritt.
Das Rohr 9 kann, wie dargestellt, mehrere Krümmungen
aufweisen. Am vorderen, freien Ende des Schlauches 6
befindet sich ein Düsenkopf 10 mit im einzelnen nicht
dargestellten, seitlich angeordneten Flachstrahldüsen.
Das aus den Düsen austretende Hochdruckwasser beauf
schlagt die an den Innenseiten des Rohres 9 abgelagerten
Inkrustationen 11, löst diese und spült sie in Richtung
auf den Rohranfang zurück.
Der rotierende Schlauch 6 wird durch das abströmende
Wasser ständig geschmiert. Dadurch und durch die Relativ
bewegung zwischen Schlauch 6 und Rohr 9 entstehen Rei
bungsverhältnisse, wie sie bei der hydrodynamischen Schmie
rung auftreten. Infolgedessen können dann mit der dar
gestellten Vorrichtung Rohre über mehrere 100 Meter pro
blemlos gereinigt werden, und zwar selbst dann, wenn
die Nennweite des zu reinigenden Rohres in der Größen
ordnung von 20 mm liegt.
Die in Fig. 2 dargestellte Einrichtung 8 zum Erzeugen
eines Vorschubes besteht aus mehreren, beim Ausführungs
beispiel drei Gummirollen 12, die umfangsseitig radial
gegen den Schlauch 6 gepreßt sind. Die Gummirollen 12
sind an Rollenträgern 13 gelagert, die um ihre radial
zur Längsachse des Schlauches 6 verlaufenden Achsen
derart verstellt werden können, daß die Drehachsen 14
der Gummirollen 12 jeweils in einer Projektion auf
die Längsachse des Schlauches 6 unter einem Winkel zu
dieser Längsachse des Schlauches 6 angeordnet sind.
Die Winkel zwischen den jeweiligen Drehachsen 14 und
der Längsachse des Schlauches 6 sind gleich.
Die Gummirollen 12 bzw. ihre Drehachsen 14 werden so
eingestellt, daß die Gummirollen 12 infolge der
Rotation des Schlauches 6 in Drehung versetzt werden,
dabei jedoch eine Vortriebskraft am Schlauch 6 erzeu
gen, die diesen in das Rohr 9 hineintreibt. In Fig. 2
ist ein Abschnitt der spiraligen Bewegungsbahn eines
Punktes auf der Oberfläche des Schlauches 6 darge
stellt.
Es versteht sich, daß die Einrichtung 8 zum Erzeugen
eines Vorschubes vor dem Anfang des Rohres 9 angeordnet
ist. Nicht dargestellt ist, daß die Düsen am Düsen
kopf 10 ausgewechselt werden können, um eine Anpassung
der Reinigungsarbeit an die jeweils gegebenen Verhält
nisse zu ermöglichen.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Reinigen von Rohren mit einer um ihre Längsachse
angetriebenen drehbaren Lanze, die an ihrem vorderen Ende einen Düsenkopf
mit wenigstens einer Düse für den Austritt der Reinigungs
flüssigkeit aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lanze ein
flexibler Hochdruckschlauch (6) ist, der an seinem freien Ende den
Düsenkopf (10) trägt und am anderen Ende an einen Drehtrieb (1, 2)
angeschlossen sowie vor Eintritt in das Rohr (9) durch eine statio
när angeordnete Einrichtung (8) zum Erzeugen eines Vorschubes ge
führt ist, die drei umfangsseitig in gleichen Abständen am Hoch
druckschlauch (6) angreifende Rollen (12) aufweist, deren jeweilige
Drehachsen (14) in einer Projektion auf die Längsachse des Hoch
druckschlauchs (6) unter einem Winkel zur Längsachse angeordnet
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachsen (14) aller Rollen (12) unter glei
chen Winkeln angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Rollen (12) bzw. die
Winkel ihrer Drehachsen (14) verstellbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ge
kennzeichnet durch mehrere ortsfeste Führungen (7)
für den Hochdruckschlauch (6) zwischen Drehantrieb
(1, 2) und Rohreintritt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß der Düsenkopf (10) seitli
che Flachstrahldüsen aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Düsen auswechselbar
sind.
Priority Applications (2)
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| DE19813148225 DE3148225A1 (de) | 1981-12-05 | 1981-12-05 | Vorrichtung zum reinigen von rohren |
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications Before (1)
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Country Status (1)
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- 1981-12-05 DE DE19818135474 patent/DE8135474U1/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3148225A1 (de) | 1983-06-09 |
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