DE3148539C2 - Sprühbeschichtungsanlage - Google Patents

Sprühbeschichtungsanlage

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Abstract

Die Sprühbeschichtungsanlage enthält eine automatisch gesteuerte Sprühvorrichtung, an welcher die zu beschichtenden Gegenstände mit einer Transportvorrichtung vorbeibewegt werden. Ein mit der Transportvorrichtung gekoppelter Impulsgeber erzeugt pro Transportweg-Teilstrecke einen Impuls zur taktweisen Steuerung der Sprühvorrichtung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Transportvorrichtung. Aufhängevorrichtungen zum Aufhängen der Gegenstände an der Transportvorrichtung können unterschiedliche Abstände voneinander haben. Damit auch bei solchen Abstandsänderungen ein Impuls einer bestimmten Position eines Gegenstandes an der Transportvorrichtung entspricht, werden die Aufhängevorrichtungen der Transportvorrichtung abgetastet und bei jeder Abtastung ein Signal erzeugt. Bei jedem dieser Signale beginnt ein Zähler-Taktgeber jeweils wieder von neuem die Impulse zu zählen und bei einer bestimmten Impulsanzahl ein Taktsignal zu erzeugen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Sprühbeschichtungsanlage gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Die Steuervorrichtung der Anlage schaltet die Sprühvorrichtung jeweils rechtzeitig ein und aus und bringt sie in bestimmte Sprühpositionen, wobei die Sprühvorrichtung während des Beschichtungsvorganges eines einzigen Gegenstandes nacheinander in verschiedene Sprühpositionen gebracht werden kann. Ferner kann die Steuereinrichtung auch die Menge je Zeiteinheit versprühten Materials sowie eine elektrische Einrichtung zur elektrostatischen Aufladung des Be-Schichtungsmaterials steuern. Diese Vorgänge müssen zeitlich auf die Bewegung des zu beschichtenden Gegenstandes an der Transportvorrichtung abgestimmt werden. Dies erfolgt durch den Impulsgeber. Vorzugsweise enthält die Sprühbeschichtungsanlage einen frei programmierbaren Mikroprozessor, mit welchem wahlweise nach verschiedenen Programmen Beschichtungsvorgänge durchgeführt werden können. Eine solche Anlage ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 30 14 114 bekannt.
Als Transportvorrichtung dient normalerweise eine Kette, jedoch kann auch ein Seil oder eine Anordnung von Rollen verwendet werden. Als Impulsgeber dient zweckmäßigerweise eine mit der Antriebswelle des Antriebszahnrades der Kette verbundene Lochscheibe und ein diese Lochscheibe abtastender Fühler.
Die Steuervorgänge der Steuervorrichtung finden im Rhythmus der Impulssignale statt. Durch Toleranzen, Materialabnutzung, und insbesondere Streckung der Transportvorrichtung auf eine größere Länge verändem sich die Abmessungen in der Verbindung zwischen dem Impulsgeber und der Stelle der Transportvorrichtung, an welcher der Gegenstand befestigt ist, der beschichtet werden soll. Entsprechend dieser Lageabweichung ergibt sich ein zeitlicher Fehler in der Steuerung der Steuereinrichtung durch die Impulse. Dies bedeutet, daß ein Impuls nicht mehr genau einer Position eines Gegenstandes an der Transportvorrichtung entspricht, sondern der Gegenstand sich an einer davon abweichenden, anderen Stelle befindet.
Dadurch wird neben dem Gegenstand Beschichtungsmaterial versprüht und der Gegenstand nicht genau an den gewünschten Stellen beschichtet
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, bei einer Sprühbeschichtungsanlage nach der im Oberbegriff von Patentanspruch 1 angegebenen Art die Steuervorrichtung auch dann taktgenau bezogen auf die tatsächliche Position der zu beschichtenden Gegenstände zu steuern, wenn diese Gegenstände nicht genau die Position einnehmen, weiche sie auf Grund der Impulse des Impulsgebers haben müßten.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die Erfindung findet jeweils nach einer bestimmten Anzahl von Impulsen eine zeitliche Korrektur der im Rhythmus der Impulse erzeugten Taktsignale statt, wenn die an der Transportvorrichtung vorgesehenen Signalelementen eine von ihrer Soll- Position abweichende Ist-Position haben.
Bei den heute bekannten Sprühbeschichtungsanlagen bewegt sich die Transportvorrichtung mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 6 m pro Minute. Die Steuervorrichtung beir.liaitet vorzugsweise einen Mikroprozessor mit Programmspeicher für verschiedene Beschichtungsprogramme. Die Steuervorrichtung benötigt ungefähr 100 ms, um einzelne Steuervorgänge zu überprüfen und neue Steuerschritte vorzubereiten.
Daraus ergibt sich, daß die Steuervorrichtung nur dann im Rhythmus der Impulse oder entsprechender Taktsignale arbeiten und darauf ansprechen kann, wenn ihr nicht mehr als ungefähr 600 Impulse oder Taktsignale je Minute zugeführt werden. Dies entspricht einem Impuls oder einem Tak !signal pro 2 cm Länge der Transportvorrichtung bzw. einem Impuls oder Taktsignal pro Transportweg-Teilstrecke der Transportvorrichtung. Mehr Impulse pro Sekunde kann die Steuervorrichtung nicht verarbeiten. Weniger Impulse je Transportweg-Teilstrecke wären jedoch für eine exakte Beschichtung der Gegenstände zu wenig, weil dann Änderungen des Beschichtungsvorganges nicht mehr ausreichend zeitgenau auf die Bewegung des zu beschichtenden Gegenstandes erfolgen könnten. Die Erfindung nutzt nun beide Möglichkeiten gleichzeitig aus. Mit Hilfe der Signalelemente an der Transportvorrichtung werden Signale erzeugt, welche genau der Position des Signalelementes an der Transportvorrichtung und damit auch der genauen Position der zu beschichtenden Gegenstände entsprechen, wobei jedoch die Signalelemente einen viel zu großen Abstand voneinander haben, und deshalb ihre Signale nicht ausreichen, ausreichend viele Steuerschritte durch die Steuervorrichtung ausführen zu lassen. Gleichzeitig werden durch den Impulsgeber mehr Impulse pro Sekunde, und damit auch mehr Impulse pro Transportweg-Teilstrecke erzeugt, als die Steuervorrichtung verarbeiten kann. Durch die Erfindung werden nunmehr diese Impulse und die Signale des Signalgebers zur Erzeugung von Taktsignalen derart miteinander kombiniert, daß die Taktsignale eine ausreichend hohe Frequenz haben und außerdem im wesentlichen der Ist-Position eines Gegenstandes an der Transportvorrichtung entsprechen.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen als Beispiel beschrieben. Darin zeigt
F i g. 1 schematisch eine Sprühbeschichtungsanlage nach der Erfindung, wenn zwischen den von einem Impulsgeber erzeugten Impulsen und der zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichten Position einzelner Teile der Transportvorrichtung zeitlich keine Unterschiede zwischen Soll-Wert und Ist-Wert auftreten,
F i g. 2 eine schematische Darstellung der Sprühbeschichtungsanlage nach Fig. 1, wenn sich die Länge der Transportvorrichtung durch Dehnung oder Streckung geändert hat, so daß einzelne Teile der Transportvorrichtung beim Erzeugen eines Impulses noch nicht die diesem Impuls entsprechende Position erreicht haben,
F i g. 3 a) Signale eines Signalgebers der Transportvorrichtung,
b) die Impulse des Impulsgebers,
c) Beispiel zur Zählweise eines Zähler-Taktgebers, der bei jedem Signal des Signalgebers auf 0 gesetzt wird, und dabei sowie auch jedesmal dann, wenn nach dem Signal des Signalgebers eine bestimmte Anzahl von Impulsen angefallen sind, jeweils ein Taktsignal erzeugt,
d) die vom Zähler-Taktgeber erzeugten Taktsignale,
e) die Transportvorrichtung mit Laschen als Signalelemente zur Erzeugung der in F i g. 3a) gezeigten Signale
F i g. 4 a) Signale des Signalgebers bei veränderten Länge der Transportvorrichtung und dadurch bedingter Vergrößerungen im einen Fall, und Verkleinerung im anderen Fall, des Abstandes zwischen an ihr
vorgesehenen Signalelementen des Signalgebers,
b) die Impulse des Impulsgebers,
c) die Zählweise des Zähler-Taktgebers,
ίο d) die vom Zähler-Taktgeber dabei erzeug
ten Taktsignale, und
e) eine Transportvorrichtung mit Laschen als Signalelemente zur Erzeugung der in F i g. 4a) gezeigten Signale.
Beider Sprühbeschichtungsanlage in F i g. 1 läuft eine als Transportvorrichtung dienende endlose Kette 1 in Richtung eines Pfeiles 2 von einem Führungszahnrad 3 durch eine Kabine 4 und danach über ein Antriebszahnrad 5. An der Kette 1 sind längs ihrer Bewegungsrichtung 2 im Abstand von beispielsweise 20 cm Laschen 7 angebracht, die zum Aufhängen von zu beschichtenden Gegenständen 8 mittels einer Hängevorrichtung 9 und außerdem als Signalelemente dienen, die zusammen mit einem Fühler 10 einen Signalgeber 11 bilden. Der Fühler 10 des Signalgebers 11 erzeugt jeweils dann auf seiner Ausgangsleitung 12 ein impulsartiges Signal, wenn eine Lasche 7 eine Laschenposition 13 vor dem Eingang 14 der Kabine 4 erreicht hat. Ein ebenfalls außerhalb des Kabineneinganges 14 angeordneter Erkennungsfühler 16 erzeugt auf seiner Ausgangsleitung 17 jeweils dann ein Erkennungssignal, wenn er ein an einer Hängevorrichtung 9 angebrachtes Codeplättchen 18 liest und dabei einer Steuervorrichtung 20 die Art des Gegen-Standes 8 mitteilt. Ebenfalls außerhalb des Kabineneinganges 14 ist in einer Ausgangsposition 21 ein Kantenfühler 22 angeordnet, der über seine Ausgangsleitung 23 jeweils dann ein Kantensignal an die Steuervorrichtung 20 abgibt, wenn die Vorderkante 24 eines Gegenstandes 8 die Ausgangsposition 21 erreicht. Die Laschen 7 sind im Abstand 19 von jeweils beispielsweise 20 cm angeordnet. Auf dem Antriebszahnrad 5 oder deren Antriebswelle sitzt eine Lochscheibe 25, welche beispielsweise 2000 Löcher 26 auf einem äußeren Lochkranz hat, die von einem Fühler 27 abgetastet werden. Die Lochscheibe 25 und der Fühler 27 bilden zusammen einen Impulsgeber 28, der über seine Ausgangsleitung 29 jeweils dann einen Impuls an einen Zähler-Taktgeber 30 der Steuervorrichtung 20 abgibt, wenn eines der Löcher 26 in den Fühlerbereich des Fühlers 27 kommt. Die Lochscheibe 25 dreht sich pro 1 m Länge der Kette 1 einmal. Dadurch werden innerhalb eines Abstandes 19 zwischen zwei aufeinanderfolgenden Laschen 7400 Impulse vom Fühler 27 an den Zähler-Taktgeber 30 gegeben, wenn der Abstand 19 eine Länge von 20 cm hat. Mit Zähler-Taktgeber 30 ist hier eine an sich bekannte Baueinheit gemeint, welche die Impulse des Impulsgeberfühlers 27 intervallmäßig zählt, wobei ein Intervall jeweils eine bestimmte Anzahl von Impulsen ist, und nach jedem Intervall ein Taktsignal an die Steuerschaltung 31 der Steuervorrichtung 20 abgibt. Nach einer bestimmten Anzahl von Intervallen gibt der Zähler nicht nur ein Taktsignal ab, sondern wird gleichzeitig auf den Wert 0 gesetzt. Dieses Zurücksetzen des Zähler-Taktgebers 30 auf den Wert 0 erfolgt jeweils dann, wenn-der Fühler 10 des Signalgebers 11 ein der Laschenposition 13 entsprechendes Signal über seine Ausgangsleitung 12
an den Zähler-Taktgeber 30 abgibt. Dadurch ergibt sich beim vorliegenden Ausführungsbeispiel, daß innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Laschen 7 jeweils ein Signal vom Signalgeber 11 erzeugt wird, während für die gleiche Wegstrecke auf der Lochscheibe 25 400 Löcher abgetastet und dadurch 400 Impulse vom Impulsgeberfühler 27 erzeugt werden. Vorzugsweise werden pro 2 cm Länge der Kette 1 jeweils ein Taktsignal vom Zähler-Taktgeber 30 erzeugt und an die Steuerschaltung 31 gegeben. Dies bedeutet, daß ein Taktsignal jeweils nach Abtastung von 40 Löchern 26 erzeugt wird. Mit anderen Worten ausgedrückt, bedeutet dies, daß pro Transportweg-Teilstrecke der Kette 1 von 2 cm jeweils 40 Impulse, jedoch nur ein Taktsignal erzeugt werden. Dabei erzeugt der Zähler-Taktgeber 30 jeweils dann ein Taktsignal für die Steuervorgänge der Steuerschaltung 31, wenn ein Signal vom Signalgeber 11 anfällt und auch jedesmal dann, wenn nach dem Signal des Signalgebers 11 eine bestimmte Anzahl von Impulsen des Impulsgebers 27 angefallen ist, wobei eine solche bestimmte Anzahl von Impulsen jeweils ein Intervall darstellt und der letzte Impuls des letzten Intervalls vor einem neuen Signal des Signalgebers 11 kein Taktsignal auslösen kann. Die Steuerschaltung 31 kann einen programmierbaren Mikroprozessor enthalten.
In der Kabine 4 kann der Gegenstand 8 so lange beschichtet werden, wie sich seine Vorderkante 24 von einer ersten Beschichtungsposition 33 bis zu einer letzten Beschichtungsposition 34 bewegt. Die zur Beschichtung dienende Sprühvorrichtung 35 kann sich zwischen den beiden endseitigen Beschichtungspositionen 33 und 34 längs einer zur Kette 1 parallelen Bewegungsstrecke 36 bewegen und wird von der Steuervorrichtung 20 gesteuert. Die Steuervorrichtung 20 zählt nach Erhalt des Kantensignals des Kantenfühlers 22 an der Ausgangsposition 21 die Taktsignale des Zähler-Taktgebers 30, welche der Gegenstand 8 benötigt, um von der Ausgangsposition 21 zur ersten Beschichtungsposition 33 zu gelangen. Die Steuervorrichtung 20 zählt ferner die Taktsignale, die erforderlich sind, um die Vorderkante 24 des Gegenstandes 8 von der ersten Beschichtungsposition zur letzten Beschichtungs-Position 34 zu bewegen. Bei jeder beliebigen Anzahl von Taktsignalen zwischen den Beschichtungspositionen 33 und 34 kann die Steuervorrichtung 20 der Sprühvorrichtung 35 verschiedene Steuersignale zuleiten, durch welche die Sprühvorrichtung 35 beispielsweise gleich schnell, schneller oder langsamer bewegt wird als die Kette 1, oder stillsteht, oder die Art der Beschichtung ändert, beispielsweise mit weniger Beschichtungsmaterial sprüht oder an der Sprühvorrichtung 35 vorhandene Sprühpistolen 37 in bestimmte Positionen bringt oder eine elektrostatische Einrichtung zur elektrostatischen Aufladung des Beschichtungsmaterials ansteuert
Wie F i g. 2 zeigt kann sich die Kette 1 im Laufe des Betriebes dehnen, so daß sich der Abstand der Laschen 7 von der ursprünglichen Größe 19 auf einen neuen Abstand 39 vergrößert Entsprechend des Unterschiedes zwischen dem alten Laschenabstand 19 und dem neuen Laschenabstand 39 haben die Laschen 7 jeweils noch nicht die Laschenposition 13 des Signalgebers 11, sondern erst eine vorgelagerte Position 40 erreicht In gleicher Weise hat die Vorderkante 24 eines Gegenstandes 8 noch nicht die Ausgangsposition 21 erreicht Der Fühler 27 des Impulsgebers 28 hat jedoch schon eine den Soll-Positionen entsprechende Anzahl von Impulsen erzeugt. Wenn der Zähler-Taktgeber 30 nicht bei jedem Signal des Signalgebers 11 korrigiert würde, dann würde auch die Sprühvorrichtung 35 an der ersten Beschichtungsposition 33 mit dem Sprühen des Beschichtungsmaterials beginnen, obwohl der betreffende Gegenstand 8 mit seiner Vorderkante 24 diese erste Beschichtungsposition 33 noch gar nicht erreicht hat, sondern sich erst auf einer vorgelagerten Position 41 befindet. Damit auch im Falle von F i g. 2 sichergestellt ist, daß die Sprühvorrichtung 35 mit dem Beschichtungsvorgang erst dann beginnt, wenn die Vorderkante 24 des Gegenstandes 8 sich tatsächlich in der ersten Ausgangsposition 33 befindet, wird der Zähler-Taktgeber 30 durch das Signal des Signalgebers Il jeweils dann auf den Wert 0 gesetzt, unter gleichzeitiger Erzeugung eines letzten Taktsignais für das vorangegangene Intervall von Impulsen des Impulsfühlers 27, wenn sich eine Lasche 7 tatsächlich in der Laschenposition 13 befindet. Ohne das Korrigieren des Signals des Signalgebers 11 würde nicht nur der Beginn des Beschichtungsvorganges, sondern auch das Ende des Beschichtungsvorganges und auch Beschichtungsänderungen zwischen den beiden Beschichtungspositionen 33 und 34 jeweils zu falschen Zeitpunkten stattfinden.
Damit werden die im Rhythmus der Impulse des Impulsgebers 28 erzeugten Taktsignale des Zähler-Taktgebers 30 durch den Signalgeber 11 zeitlich auf das tatsächliche Vorhandensein einer Lasche 7 in der Laschenposition 13 abgestimmt.
Fig.3 zeigt in einem Impulsdiagramm die zeitlichen Zusammenhänge. F i g. 3a zeigt zwei aufeinanderfolgende impulsartige Signale 1. und 2. des Signalgebers 11 für zwei aufeinanderfolgende Laschen 7. Fig.3b zeigt die vom Impulsgeber 28 kontinuierlich erzeugten Impulse, die phasengleich mit den Signalen von Fig.3a auftreten. Der Zähler-Taktgeber 30 zählt entsprechend Fig. 3c jeweils vier Impulse, wird beim vierten Impuls jeweils auf den Wert 0 zurückgesetzt und beginnt dann wieder mit eins zu zählen. Fig.3d zeigt die vom Zähler-Taktgeber 30 erzeugten Taktsignale 1, 2. und 3., bei diesem Beispiel jeweils nach vier Impulsen des Impulsgeberfühlers 27. F i g. 3e zeigt, daß der Fühler 10 des Signalgebers 11 jeweils dann ein Signal entsprechend F i g. 3a erzeugt, wenn eine Lasche 7 der Kette 1 in den Bereich des Fühlers 10 gelangt
In F i g. 4 ist wiederum angenommen, daß der Zähler Taktgeber 30 jeweils nach vier Impulsen des Impulsgebers 28 ein Taktsignal erzeugt In F i g. 4 wurde jedoch angenommen, daß das in F i g. 4a gezeigte zweite Signal des Signalgebers 11 zeitlich nicht auf ein Intervall von vier in F i g. 4b gezeigten Impulsen des impuisgebers 28 fällt sondern wegen Streckung der Kette 1 erst später. Entsprechend Fig.4c und Fig.4d ist angenommen worden, daß nach einem Intervall von vier Impulsen gemäß Fig.4b jeweils ein Taktsignal gemäß Fig.4d erzeugt wird. Es ist jedoch auch ersichtlich, daß vom letzten Intervall der in Fig.4b gezeigten Impulse der letzte Impuls so lange nicht gezählt wird, und der Zähler nicht auf den Wert 0 zurückgestellt wird, bis vom Signalgeber 11 eine Lasche 7 in der Laschenposition 13 ermittelt und ein entsprechendes Signal abgegeben wird. Aus Fig.4 ist ferner ersichtlich, daß der Zähler-Taktgeber 30 sucn dann auf den Wert 0 zurückgesetzt wird und ein Taktsignal 4. gemäß F i g. 4d erzeugt, wenn die Kette 1 ein verkürztes Kettenstück enthält, so daß die Lasche 7 sich bereits nach zwei Impulsen des Impulsgebers 28 in der Laschenposition 13
befindet. Somit findet sowohl bei einer Vergrößerung als auch bei einer Verkleinerung des Abstandes der Laschen 7 automatisch eine Korrektur der im Rhythmus der Impulse des Impulsgebers 28 erzeugten Taktsignale statt, welche vom Zähler-Taktgeber 30 an die Steuerschaltung 31 der Steuervorrichtung 20 gegeben werden.
Die Lochscheibe 25 kann auf einem inneren Kranz Löcher 42 haben, die von einem Fühler 43 abgetastet werden. Durch Vergleich der Impulse der beiden Fühler 27 und 43 kann sichergestellt werden, daß der Zähler-Taktgeber 30 die Impulse des Impulsgebers 28 nur dann zählt, wenn sich die Scheibe im Sinne der Kettenbewegung 2 richtig dreht, nicht jedoch, wenn ein Loch 26 durch Zurückdrehen der Scheibe 25 in den Bereich des Fühlers 27 gekommen ist.
Die Übertragungsrichtung der Impulse und Signale ist in der Zeichnung auf den Leitungen durch Pfeile angegeben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Sprühbeschichtungsanlage mit einer automatisch gesteuerten Sprühvorrichtung, mit einer Gegenstände längs eines Transportweges an der Sprühvorrichtung vorbeibewegenden Transportvorrichtung, mit einem Impulsgeber, der mit der Transportvorrichtung gekoppelt ist und synchron zu deren Bewegung je zurückgelegter Transportweg-Teilstrecke eine bestimmte Anzahl von Impulsen erzeugt, mit einer Wahrnehmungsvorrichtung zur Wahrnehmung eines an der Transportvorrichtung vorhandenen Gegenstandes, und mit einer Steuervorrichtung, weiche die Sprühvorrichtung synchron zu den Impulsen des Impulsgebers und in Abhängigkeit von Signalen der Wahrrehmungsvorrkhtung steuert, dadurch gekennzeichnet, daß an der Transportvorrichtung (1) längs ihrer Bewegungsrichtung (2) mit Abstand voneinander Signalelemente (7) vorgesehen sind, die zusammen mit einem neben der Transportvorrichtung angeordneten Fühler (10) einen Signalgeber (11) bilden, der jedesmal ein Signal erzeugt, wenn ein Signalelement den Fühlerbereich des Fühlers (10) durchläuft, daß der Abstand (19) der Signalelemente wesentlich größer ist als die genannte Transportweg-Teilstrekke und mehrere solcher Transportweg-Teilstrecken umfaßt, daß die Steuervorrichtung (20) zur Registrierung der Impulse des Impulsgebers (28) und der Signale des Signalgebers (11) einen Zähler-Taktgeber (30) aufweist, der jeweils dann ein Taktsignal für die Steuerschaltung (31) der Steuervorrichtung (20) erzeugt, wenn ein Signal des Signalgebers (11) anfällt und auch jedesmal dann, wenn nach dem Signal des Signalgebers (11) eine bestimmte Anzahl von Impulsen des Impulsgebers (28) angefallen ist, wobei eine solche bestimmte Anzahl von Impulsen jeweils ein Intervall darstellt und der letzte Impuls des letzten Intervalls vor einem neuen Signal des Signalgebers (11) kein Taktsignal im Zähler-Taktgeber (30) erzeugen kann.
2. Anlage nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Signalelemente (7) der Transportvorrichtung (1) mindestens vierzigmal, vorzugsweise vierhundertmal größer ist als die genannte Transportweg-Teilstrecke je Impuls.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler-Taktgeber (30) zur Zählung der Impulse ein elektrisches Schieberegister beinhaltet.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß, mit Bezug auf die Bewegungsrichtung (2) der Transportvorrichtung (1), der Impulsgeber (28) nach dem und außerhalb des Sprühbereiches der Sprühvorrichtung (35) angeordnet ist.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß, mit Bezug auf die Bewegungsrichtung (2) der Transportvorrichtung (1), der Signalgeber (11) vor und außerhalb des Sprühbereiches der Sprühvorrichtung (35) angeordnet ist.
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