DE314875C - - Google Patents

Info

Publication number
DE314875C
DE314875C DENDAT314875D DE314875DA DE314875C DE 314875 C DE314875 C DE 314875C DE NDAT314875 D DENDAT314875 D DE NDAT314875D DE 314875D A DE314875D A DE 314875DA DE 314875 C DE314875 C DE 314875C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
groups
workpieces
tools
punching
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT314875D
Other languages
English (en)
Publication of DE314875C publication Critical patent/DE314875C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
    • B21D53/48Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples buttons, e.g. press-buttons, snap fasteners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 15. OKTOBER 1919
Es ist noch, nicht gelungen, die bisherigen Maschinen, bei welchen Werkstücke, insbesondere Druckknopfteile, einzeln hergestellt werden, derart einzurichten, daß sie die gruppenweise Herstellung der Werkstücke zweckmäßig ermöglichen. Diese Tatsache findet ihre Erklärung darin, daß es zum Bau einer Maschine für Gruppenherstellung von solchen Werkstücken, wie Druckknopfteilen, nicht
ίο möglich ist, bekannte Einrichtungen einfach in vielfacher Anzahl anzuordnen, weil bei den zusammengesetzten1 und empfindlichen Werkzeugen entweder der Raum zur Aufstellung mangelt oder durch Zu- und Abführen der Werkstücke leere Arbeitswege ausgeführt werden und Arbeitszeit vergeudet oder Material verschwendet wird.
Diese Übelstände sollen durch die vorliegende Erfindung behoben werden, gemäß der aus Teilen gleichgebauter Stanzgruppen ohne Änderung ihrer Anordnung andere Arbeitsgruppen gebildet werden und bei dem Bau der Starizgruppe schon mit den Gruppierungen der einzelnen Arbeitsvorgänge gerechnet wird; ferner besteht das Neue darin, die Arbeitsgruppen selbst von einem Arbeitsvorgang zum anderen zu ändern. Dadurch kann für jeden· Arbeitsvorgang gerade diejenige Gruppierung der Werkstücke erreicht werden, welche hinsichtlich des Zusammenbaues der Werkzeuge, der Materialersparnis und Zeitausnutzung am geeignetsten ist, mögen die diesbezüglichen Anforderungen von einem Arbeitsvorgang zum anderen noch so sehr voneinander abweichen. Ferner wird dadurch, daß jede der Arbeitsgruppen (darunter ist die Gruppierung jener Werkstücke zu verstehen, welche sich gleichzeitig in dem gleichen Herstellungsvorgang befinden) aus Teilen gleicher Stamm- (Stanz-)Gruppen gewählt wird, ohne daß eine örtliche Verschiebung der einzelnen Werkstücke innerhalb der Stammgruppen erfolgt, wird die Neugruppierung aufs äußerste vereinfacht.
Auf der Zeichnung ist eine Maschine dargestellt, die das neue Verfahren ausführt.
Fig. ι zeigt die'Stanzvorrichtung zum Teil im Schnitt, zum Teil in Seitenansicht.
. Fig. 2 stellt einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1 .dar. .
Fig. 3 zeigt die Stanzvorrichtung in Seitenansicht um 90 ° gedreht.
Fig. 4 läßt in schemätischer Darstellung die Gruppen erkennen, in welchen das Herausstanzen der Druckknopf teile aus dem vorgearbeiteten Blechstreifen erfolgt.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie B-B der Fig. 4.
Fig. 6 zeigt den ausgestanzten Druckknopfteil im Schnitt vor dem Ziehen, und 60"
Fig. 7 den ausgestanzten Druckknopfteil .im Schnitt nach dem Ziehen.
Fig. 8 zeigt die Draufsicht auf ein Glied der Transportvorrichtung.
Fig. 9 zeigt einen Schnitt nach Linie C-C der Fig. 8,
Fig. ίο zeigt einen Schnitt nach Linie D-D der Fig. 8.
"Fig. 11 zeigt eine Draufsicht auf die Transportvorrichtung und eine Anordnung·. einer Arbeitsgruppe, und zwar der zur Herstellung und zum Einlegen der Federn dienenden Werkzeuge.
Fig. 12 ist eine Seitenansicht dazu und Fig. 13 ein Schnitt nach Linie E-E der Fig. 11.
Fig. 14 bis 16 zeigen die Werkzeuge zur Herstellung der Federn in Draufsicht, und zwar
Fig. 14 und 15 vor und
Fig. τ6 nach-der Herstellung der Federn. Die Fig. 17 bis 20 zeigen in größerem Maßstabe das Werkzeug zum Einlegen, der ■ Feder in die Knopfteile, und zwar in verschiedenen Arbeitsvorgängen.
Die Fig. 21 und 22 zeigen in größerem Maßstabe in Draufsicht bzw. Querschnitt den mit zwei Federn versehenen Knopfteil vor erfolgter Bördelung.
Fig. 23 zeigt im Querschnitt den mit Fe dem versehenen Knopfteil nach erfolgter Bördelung.
Fig. 24 zeigt in schcmatisclier Darstellung die beiden Kettenräder mit der Rahmenkette und den Arbeitsstellen in Seitenansicht.
30. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht die Stanzvorrichtung aus der Führung!«- ■ platte /, unterhalb der sich die auf dem Fundament befestigte Platte p befindet. Die Führungsplatte/ ist mit einer Anzahl Bohrungen 0 und die Platte ρ mit den Gesenken q versehen, welche bezüglich ihrer Anzahl und Lage den Bohrungen 0 entsprechen. Die Gesenke q besitzen auf 2/:i ihrer Höhe den größten Durchmesser und verjüngen sich nach oben und unten. Bei χ (Fig. 1) ist die Zuführung des zu stanzenden Bleches, Avelches in der Richtung des Pfeiles y (Fig. 2) zwischen Führungsplatte / und Platte ρ geführt wird.
4-5 In der in senkrechter Richtung bewegbar angeordneten Platte /) sind die Stempel g; befestigt. Unterhalb der Platte Ii ist die Platte i vorgesehen, welche mit "Zapfen a in Schlitzen b der mit der Platte h fest verbundenen Teile c gelagert ist. Mit der ' Platte i sind die hülsenförmigen Stanzmesser k fest verbunden, welche das Ausstanzen der Druckknopfteile aus dem Blechband m (Fig. 4) bewirken und, indem sie die Stempel g umfaßt halten, ihnen die Führung geben. Die Stanzmesser k erhalten ihre Füh- | rungen in den Bohrungen 0 der Platte /. \ Der Blechstreifen in ist, wie Fig. 4 und 5 erkennen lassen, in bekannter Weise derart vorgearbeitet, daß er bereits mit den kappenförmigen Ausbauchungen 72 versehen ist, die mit je zwei Einschnitten 50 (Fig. 6 und 7) \"ersehen sind. Die Platte i wird durch Knaggen n, weiche an der Platte h angelenkt sind, in einem bestimmten Abstand von der Platte h gehalten. In diesem Falle können die Stempel g eine BeAvegung zur Platte i und den mit ihr verbundenen Stanzmessern k nicht ausführen.
An der Führungsplatte /' sind zu beiden Seiten oben mit Abschrägungen r versehene Backen .s- vorgesehen. Wenn nun die Knaggen η auf die Abschrägungen r der Backen .? auftreffen, was der Fall ist, sobald die Stanzmesser k die Druckknopfteile aus dem in Richtung des Pfeiles y bei χ (Fig. 1 und 2) zugeführten Blechstreifen ausgeschnitten haben, wird die Platte i sich gegen die Platte / legen und die Knaggen η durch die Abschrägungen r von der Platte i weggedrückt. Infolgedessen wird sich die Platte h der Platte i nähern, und die Stempel g werden die ■.. ausgeschnittenen Druckknopfteile durch die Gesenke q hindurchdrücken können. Hierbei werden die ausgeschnittenen Scheiben der Knopfteile gezogen und erhalten die in Fig. 7 dargestellte Gestalt.
Wie Fig. 2 erkennen läßt, sind die Stempel g soAvie die Stanzmesser k mit den zugehörigen Gesenken, beispielsweise in einer Gruppe von je fünf, angeordnet.
Das Ausstanzen der Druckknopfteile aus dem Blech m (Fig. 4) erfolgt nun in der Weise, daß zunächst die Druckknopf teile vl ausgestanzt werden. Da der Maßstab des Blechstreifens in Fig. 4 genau der gleiche ist wie in Fig. 2, so haben in Fig. 4 die fünf Druckknopfteile v1 die gleiche Entfernung voneinander wie die Stempel g in Fig. 2. Nachdem das Ausstanzen erfolgt ist, wird i°° der Blechstreifen m um die Strecke %( (Fig. 4) weiter geschaltet, worauf das Ausstanzen der Teile v- bewirkt wird. Nachdem der Blechstreifen m wieder um eine Strecke Aveiter geschaltet ist, werden die Teile vs ausgestanzt usw.
Die betreffenden, zum Ausstanzen gelangenden Teile einer Stanz- (Stamm-)Gruppe haben in Fig. 4 die gleiche Schraffierung" erhalten.
Unterhalb der Platte p ist ein Raum t (Fig. 3) für einen Rahmen der Transport- , vorrichtung vorgesehen, welche die ,Bewegungsrichtung des zugeführten Blechstreifens rechtwinklig kreuzt und deren ■ einzelne Glieder oder Rahmen durch Fig. 8-bis ΐυ veranschaulicht sind. Die Transportvorrichtung besteht also aus mehreren Rahmen 1, welche ähnlich wie die Kettenglieder einer Gelenkkette durch Scharnierbolzen 2 gelenkig miteinander verbunden sind. Die Transportrahmen ι sind der Gesenkeinteilung des
Stanzwerkes angepaßt, d. h. sie enthalten Bohrungen 51, welche in genau der gleichen Gruppe wie die Gesenke q angeordnet sind. Beim Ausstanzen der Druckknopfteile befindet sich ein Rahmen 1 unterhalb der Platte />, und zwar derart, daß die Bohrungen 51 "unterhalb der Gesenke q sich befinden. Die Folge davon ist, daß beim Niedergang der Stempel g. die ausgestanzten und g'ezogenen Druckknopfteile unmittelbar in die Bohrungen 51 des Rahmens 1 gedrückt werden. Die Bohrungen 51 sind an so viel Stellen als Federn eingelegt werden sollen mit Ausnehmungen versehen. Nach vorlicgendem Ausführungsbeispiel, gemäß welchem die Druckkriöpfe nur mit zwei Federn versehen sein sollen, besitzt jede Bohrung nur an zwei Stellen die Ausnehmungen 52. In die Bohrungen 51 münden die Schlitze 53. In letzteren sind die Schieber 54 verschiebbar gelagert und der Einwirkung von Federn 55 unterworfen. Die Federn 55 haben das Bestreben, die Schieber 54 gegen die Druckknopfteile zu drücken und hierdurch die
25' Druckknopf teile in den Bohrungen 51 in der vorgesehenen Lage festzuhalten. Zur Weiterbewegung der zu einer Rahmenkette miteinander verbundenen Rahmen 1 dienen zwei Kettenräder 3. Dieselben sind auf drehbar gelagerten Wellen 4 befestigt und derart vieleckig gestaltet, daß jede Seite des Vielecks der Länge eines rahmenartigen Gliedes entspricht. Auf der einen Welle 4 ist, wie die Figuren 11 bis 13 erkennen lassen, das Schaltrad 5 befestigt, welches mit Schlitzen 6 versehen ist.' Unterhalb des Kettenrades 3 befindet sich die' bei 8 drehbar gelagerte y\ntriebswelle- 7, welche mit der Antriebsriemenscheibe 9 versehen ist. Auf der Welle 7 ist der Kurbelarm 10 befestigt, welcher mit einem Zapfen 11 versehen ist. Die Länge des Kurbelarmes 10 ist derart bemessen, daß er mit seinem Zapfen 11 während einer vollen Drehung im Sinne des Pfeiles 12 (Fig. 12) einmal mit einem der Schlitze 6 in Eingriff gelangt und hierbei dem Schaltbrett S und somit auch der AVelle 4 und dem Kettenrade 3 eine Teildrehung im Sinne des Pfeiles 13 erteilt. Bei 14 ist die Welle 15 drehbar gelagert. Auf ihr ist das Kegel-. radio befestigt, · das mit dem Kegelrad 17 der Welle 7 in Eingriff steht. Auf der Welle .15 sind die beiden Räder 18, 19 befestigt, welche die Drehbewegxing der Welle 15 mittels der Ketten 20, 2τ auf die Kader 22 bzw. 23 der Wellen 24 bzw. 25 übertragen. Die Wellen 24, 25, \velche bei 26, 27 gelagert sind, bewegen mittels ihrer ' unrunden Scheiben 28, 29 die Werkzeuge 58,.57 (Fig. 11 bis 13) zur Herstellung der ■ Federn. Die Werkzeuge 58, 57 sind in dem Tisch 56 verschiebbar gelagert (Fig. 14 bis
' 16)..
Die Werkzeuge zur Bildung der Federn sind oberhalb der Rahmen 1 vorgesehen.
Die Enden der AVerkzeuge 57, 58 sind entsprechend der herzustellenden Federform profiliert, so daß das Werkzeug 57 zusammen mit dem Werkzeug 58 (Fig. 16) die erforder-
: liehe Federform ergibt.
AVährend die unrunden Scheiben 28, 29 das Bestreben haben, die AVerkzeuge 57, 58 in die in Fig. 15 gekennzeichnete Lage zu
verschieben, streben die Federn 59 und 60 danach, die Werkzeuge 57, 58 gegen die unrunden Scheiben zu drücken und somit in ihre Anfangslage zurückzuführen.
Der zur Bildung der Federn dienende ' Draht 39 erhält in der Platte 56 sowie in
ι dem Teil 62 Führung. Wenn nun das Werkzeug 57 nach vorwärts in die Lage gemäß
: Fig. 14 ΛΌΐ-geschoben ist und das Werk-
■■ zeug 58 in die Lage gemäß Fig. 15, dann wird der Draht von dem Vorsprung des Werkzeuges 58 eingebogen und in die Gabel
! des. Werkzeuges 57 gepreßt. Gehen nun die Werkzeuge 57, 58 \vieder in die Anfangsstellung zurück, so wird durch den Ausstoßstift 61 ein Abbiegen der Feder verhindert. Die geformte Feder 76, welche noch mit dem Drahtstrang 39 zusammenhängt, besitzt die in Fig. 16 gezeichnete Lage und befindet sich oberhalb des zur Aufnahme der Federn bestimmten Knopf teiles 49 (Fig. 21 und 22).
\ Auf der Welle 15 ist ferner das Rad 30 befestigt, das seine Drehbewegung mittels Kette 31 auf das Rad 32 der Welle 33 überträgt (Fig. 12). Auf der Welle 33 ist das
; Zahnrad 34 befestigt, welches mit dem Zahnrad 35 der Welle 36 in Eingriff steht. Auf 1°° den Wellen 33, 36 (Fig. 13) sind die beiden
; Vorschubscheiben 37 bzw. 38 befestigt, welche so gestaltet sind, daß sie nur auf
! halbem Umfange als Vorschubscheiben zur Fortbewegung des Drahtes 39 wirken. Das i°5 auf der Welle 15 befestigte Rad 40 überträgt
', mittels Kette 41 seine Drehbewegung auf das Rad 42 der Welle 43 (Fig. 11). Parallel zur Welle 43 ist die AVelle 44 drehbar gelagert. Durch die Räder 45, 46 (Fig. 13) wird die no Drehbewegung der Welle 43 auf die Welle 44 übertragen. Auf den Wellen 43, 44 sind die unrunden Scheiben 47 bzw. 48 zur Be\vcgung
ι der das Einlegen der Federn bewirkenden AVerkzeuge, insbesondere der Schlitten 65 11S sowie, der Stempel 64, 73 vorgesehen (Fig. 13 und 17 bis 20).
Das Werkzeug zum Einlegen der Federn in die Knopfteile besteht aus den Stempeln 64 und 73. Der Stempel 64 ist in einem Schlitten 65 verschiebbar, gelagert. Letzterer ist in einem auf dem Tisch 56 gela-
gerten Block 66 geführt. Der Tisch 56 besitzt an denjenigen Stellen, an welchen das Einlegen der Federn erfolgen soll, Ausschnitte 91, 67, welche den öffnungen 52, 51 der Rahmen 1 entsprechen (Fig. 8). Der Stempel 64, welcher der Einwirkung der Feder 69 unterworfen ist, ist in seinem Hub durch den am Schlitten 65 befestigten Führungsstift 70 begrenzt, der in den Schlitz 71 des Stempels 64 eingreift. Der Stempel 73, welcher ebenfalls im Schlitten 65 \*erschiebbar und mittels Schraube 74 einstellbar ist, ist zugleich als Messer ausgebildet, d. h. er besorgt sowohl das Abschneiden der Feder vom Strange als auch die Einlegearbeit und das Umbiegen eines Teiles des Knopfrandes nach dem Einlegen der abgeschnittenen Feder. Zum Erfassen und Abschneiden der Feder vom Strange 39 sowie zum Umbiegen des Knopfrandteiles ist dieser kombinierte Messerstempel unten mit der Einkerbung 75 (Fig. 17) versehen.
Der Schlitten 65 samt den Stempeln 64, 73 wird durch die unrunde Scheibe 47 nach unten gedrückt, bis der Stempel 64 mit seinem unteren Rand auf die vorhin hergestellte, noch. mit dem Drahtstrang 39 ein Stück bildende Feder 76 · auf trifft. Beim weiteren Niedergehen des Stempels 64 vrird das innere freie Ende der Feder 76 durch den Stempel 64 nach abwärts gebogen (Fig. 18), wobei noch immer das andere Ende der Feder 76 am Drahtstrang· 39 hängt, der vom Teil 62 geführt λνί^Ι. Bei noch weiterem Niedergang' umfängt der Stempel
64 mit seiner Aushöhlung 68 die Knopfkappe 72, so daß nur die Knopfschlitze 50 frei bleiben und der Weg' der einzulegenden Feder dadurch vollkommen begrenzt wird.
Der Knopfteil liegt, während der Schlitten
65 niedergeht, auf dem Tisch 56 oder auf von unten zur Wirkung kommenden Stempeln auf.
Beim weiteren Niedergange des Schlittens 65 gelangt der Stempel Jj1 durch den Schlitz 9τ des Tisches 56 in den Schlitz 52 des Rahmens τ. Hierbei erfaßt der Stempel 73 mit seiner Einkerbung 75 die Feder 76, schneidet sie an der Kante 78 (Fig. 14 bis τ8) des einstell- und auswechselbaren Teiles 62 vom Strange ab und bördelt beim vollständigen Niedergehen den Knopfrand bei 79 (Fig. 20) um, wobei das innere Ende der Feder in den Schlitz 50 der Knopfkappe 72 hineingleitet, so daß sie durch den umgelegten Teil des Knopfrandes und den Schlitz 50 im Knopfteil sicher festgehalten wird (Fig. 21 bis 23).
Wenn die mit je einer Gruppe ausgestanztei" Druckknopfteile gefüllten Rahmen i zu. den Werkzeugen für das Herstellen und Einlegen der Federn gelangen (Fig. il), werden nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel an den fünf mit a, b, c, d, e bezeichneten Arbeitsstellen, eine Arbeitsgruppe darstellend, die Federn an der einen Knopfseite gebildet und eingelegt, wobei von der Hauptwelle 7 aus nacheinander erst die Drähte 39 vorgeschoben, dann die Werkzeuge 57, 58 nacheinander und schließlich die Schlitten 65 in Bewegung g'esetzt werden. Zu diesem Zweck sind die den Drahtvorschub bewirkenden unrunden Scheiben 37, 38, ferner die die AVcrkzeugc 57, 58 vorschiebenden Exzenter 28 bzw. 29 und schließlich die die Schlitten 65 in den Führungen 66 ' verschiebenden unrunden Scheiben 47, 48 versetzt zu einander angeordnet. Sobald an den Arbeitsstellena, b, c, d, e die Drähte 39 vorgeschoben, die Federn hergestellt und in die Druckknopfteile eingelegt sind, tritt der Zapfen 11 des Kurbelarnies 10 wieder in einen der Schlitze 6 des Sternrades 5 ein und dreht das Sternrad um eine Teilung im Sinne des Pfeiles .13 weiter. Hierbei gelaugt jeder Rahmen ι ein entsprechendes Stück weiter vor, wobei nunmehr zu der Arbeitsgruppe a-e neue, noch nicht mit Federn versehene Druckknopfteile gelangen.
Wie Fig. 24 schematisch erkennen läßt, werden bei 1 die durch die Stempel des Stanz-Werkzeuges ausgestanzten Stammgruppen der Transportvorrichtung unmittelbar übergeben. Bei weiterer Verschiebung· gelangen die Druckknopfteile zu den Werkzeugen, die das Bilden und Hinlegen der. Federn in die Druckknopfteile bewirken. Hier findet eine Umgruppierung der Gruppen statt, indem einzelne Werkstücke mehrerer Stammgruppen zu einer besonderen Arbeitsgruppe zusammengefaßt werden. Dies geschieht gemäß' Fig. 24 an den Stellen 2 und 3, und zwar werden bei .2 die einen und bei 3 die gegenüberliegenden Federn in die Druckknopfteile eingelegt'. Bei weiterem Vorschub gelangen die Rahmen ι zwecks vollständiger. Umbördelung des Knopfrandes der Druckknopfteile zur Werkzeuggruppe 4.
Diese Bördelvorrichtung" kann beispielsweise aus fünf Stempeln bestehen, welche von unten durch die Bohrung der Rahmen wirkend die Druckknopfteile gegen ein über ihnen befindliches, entsprechend gestaltetes AVidcrlager drücken und dadurch die Umbördelung des Knopf randes bewirken. .
Die auf die Knopfteile einwirkenden Werkzeuge bestehen im vorliegenden Fall aus einer bekannten (nicht gezeichneten) Bördelvorrichiung, welche .dazu bestimmt ist, den noch übrig- bleibenden Teil 92 (Fig. 21 ■ bis 22) des Knopfrandes ebenfalls umzubördeln. Die Stempel der Bördelvorrichtung, welche
in der Anordnung der Stammgruppe gehalten sein können, also gegen die vorhergehende Gruppe die Anordnung wechseln, wirken dabei auf die von der'Transportvorrichtung absatzweise fortbewegten Werkstücke von unten nach oben, wodurch eine einfache Anordnung" der Werkzeuge und eine große Übersichtlichkeit des Arbeitsvorganges erzielt wird. Nach dem Umbördeln werden die Werkstücke
ίο durch Stempel der Bördelvorrichtung in die Rahmen ι zurückgedrückt.
Die Druckknopfteile, die vom Stanz- und Ziehwerkzeug (Arbeitsstelle i) zu den die Federn einlegenden Werkzeugen (Arbeitsstelle 2 und 3) gelangen, werden also nicht in derselben Gruppierung, in welcher sie vom Stanz- und Ziehwerkzeug bearbeitet worden sind, sondern in einer anderen Gruppierung", nämlich der Gruppierung a, b, c, d, e (Fig.
11) der Einwirkung der die Federn einlegenden Werkzeuge unterworfen. Eine weitere Änderung in der Bearbeitung der Druckknopfteile findet, bei Arbeitsstelle 4 statt, weshalb ein ferneres wesentliches Merkmal der Erfindung in dem Wechsel der Werkstückgruppierungen von Arbeitsgang zu Arbeitsgang liegt.
Das Entfernen der fertigen Knopfteile aus dem Rahmen, welche während der ganzen gruppenweisen Herstellung der Federn und während des Einlegens derselben in den Rahmenteil festgeklemmt waren, erfolgt bei 5 (Fig. 24) mittels eines bekannten Werkzeuges, das ebenfalls aus mehreren, beispielsweise aus einer Gruppe von fünf Stempeln besteht, wobei die fertigen, mit Federn versehenen, und umgebördelten Druckknopfteile aus den Bohrungen 51 der Rahmen 1 heraus-' gedrückt werden. Durch das beim Bördeln angewandte \^erfahren und durch die absatzweise fortschreitende Bewegung des Transportes wird es möglich, die Arbeitsstelle 5 an beliebiger Stelle, d. h. so anzuordnen,. daß die nach dem Umbördeln an die Transportvorrichtung abgegebenen Werkstücke zu einer beliebig gewählten passenden Ausfallstelle geführt werden können, welche weder in ihrer Lage noch in ihrem Bau durch die Bördelvorrichtung oder durch die Transportvorrichtung bedingt ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Bearbeitung von Werkstücken in Gruppen, besonders zur Herstellung von Druckknopfteilen mit Federeinlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem Blechstreifen auf einer Gruppenstanz- und Ziehpresse in bestimmten Gruppen (v1, v2, vx, Fig. 4) ausgestanzten und gezogenen Werkstücke bzw. Druckknopfunterteile von den Werkzeugen der genannten Presse ohne Änderung" ihrer Gruppierung unmittelbar an. Einspannvorrichtungen (51 bis 55, Fig. 8; eines endlosen und absatzweise fortschreitenden Transportmittels abgegeben und von diesem behufs weiterer Bearbeitung, beispielsweise Einlegung der Federn und Umbördelung des Knopfrandes, nacheinander weiteren Gruppen von Werkzeugen zugeführt werden, welche eine andere aus mehreren der ursprünglichen Gruppen (Stanzgruppen) gebildete Werkstückgruppe gleichzeitig be arbeiten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppierung" der gleichzeitig in derselben Maschine bearbeiteten Werkstücke von einem Arbeitsvorgang zum andern ohne örtliche Verschiebung der einzelnen Werkstücke innerhalb der ursprünglichen Gruppe (Stanzgruppe) gewechselt wird, so daß die Gruppen bei jedem Arbeitsvorgang aus anderen Werkstücken bestehen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstücke in Gruppen unmittelbar durch die Stempel einer Bördelvorrichtung aus dem absatzweise fortschreitenden Transportmittel heraus gegen die Bördelwerkzeuge gedrückt und nach bewirkter Bördelung sogleich wieder an das Transportmittel abgegeben werden, das sie dann zu einer beliebig gewählten Ausfallstelle führt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT314875D Active DE314875C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE314875C true DE314875C (de)

Family

ID=567665

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT314875D Active DE314875C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE314875C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2723846C2 (de) Biegemaschine für Draht, insbesondere zur Herstellung von Betonarmierungseisen
DE4128194C2 (de) Vorrichtung zum automatischen Herstellen von Blechteilen
EP2233221A2 (de) Stanzvorrichtung für eine Folgeschnitt-Stanzmaschine von Metall-Stanzteilen
DE2823765A1 (de) Vorrichtung zum abschneiden von leitungen
DE19634723A1 (de) Verfahren zum Herstellen und Schichten von Bauteilen
EP0140373A2 (de) Stanzmaschine und Werkzeugsatz für Stanzmaschinen
DE3149621A1 (de) Stanzvorrichtung
CH430383A (de) Maschine zum Herstellen von achssymmetrisch geformten Werkstücken
DE1942411B2 (de) Verfahren und Werkzeug zum Verbinden von Blechen durch Stanznocken
DE2909690C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Aufhängeösen an einem aus Draht bestehenden Bindeelement
DE3240858C2 (de)
AT78325B (de) Maschine und Verfahren zur Herstellung und zum Einlegen von Verschlußfedern in Druckknopfteile.
DE1940912B2 (de) Vorrichtung zum Ausrichten von schrittweise einer Schere mit Scrollschnitt zugeführtem Bandmaterial
DE619243C (de) Zickzackstanze zum versetzten Ausstanzen von Scheiben aus Tafeln und Baendern
DE3628620C2 (de)
DE102006038775A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Freischneiden der Öffnungen eines Wälzkörperkäfigs
DE960450C (de) Maschine zur Herstellung von Schuppenbaendern
DE559249C (de) Maschine zur Herstellung von Haarnadeln mit abgeflachten und gewellten Schenkeln
DE289376C (de)
DE2436141C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung angestauchter Drahtstücke aus einem Draht
DE1925365C3 (de) Vorrichtung zum Ausrichten eines stangenförmigen Werkstückes
AT82150B (de) Maschine zur Herstellung von mit Heftklammern verbundenen Etiketten, Anhängezetteln u. dgl.
DE555688C (de) Nietmaschine mit selbsttaetiger Zufuhr des Nietmaterials
DE39484C (de) Maschine zur Befestigung von Scharnieren an Schirmstangen
DE893937C (de) Maschine zur Herstellung von Reissverschlussbaendern