DE3148945A1 - "elektrischer anzuender fuer motorfahrzeuge und dergleichen" - Google Patents

"elektrischer anzuender fuer motorfahrzeuge und dergleichen"

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DE3148945A1
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Alberto Turin Vitaloni
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N3/00Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for
    • B60N3/14Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of electrically-heated lighters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q7/00Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs

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Description

Anwalcsakte : P+G 757 SQüIHRElT'S.p?A.
- (?- ' Cambiano (Turin), Italien
Elektrischer Anzünder für Motorfahrzeuge und dergleichen
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Anzünder von jener Bauart, der nine Heizplatte umfasst, die in einen langgestreckten hülsenförmigen Körper eines Steckers eingebaut ist, der aus einer aufnehmenden Hülse herausnehmbar ist. Die Hülse ist ihrerseits in einer Wand befestigt, so wie beispielsweise im Armaturenbrett eines Fahrzeuges, wobei die Heizplatte einen Halter umfasst, der sin Heizelement in Gestalt eines elektrischen Widerstandsstreifens aus rietall aufnimmt, mit aufeinanderfolgenden Wicklungen, die allesamt an den beiden einander gegenüberliegenden Kanten des Streifens flach zusammengelegt sind. Dabei ist eine Fläche die aktive Fläche, die einer offenen Seite des Halters zugewandt ist. Die Zigarette wird hier angedrückt.
Γ{ξ sind zahlreiche Ausführungsformen von elektrischen Anzündern der vorgenannten Bauart bekannt. Dabei ist der Halter durch eine metallische Umfangswand und eine Basis aus elektrisch isolierendem Wärmewiderstandsmaterial aufgebaut, beispielsweise "aus Steatit. Der Halter nimmt einen spulenförmi-£},,gewickelten Metallstreifen auf, dessen Windungen sehr dicht beieinander liegen.
Bei bekannten Anzündern dieser Art gibt es- manchmal beim Anzünden der Zigarette Schwierigkeiten. Wird das vordere Ende der Zigarette in Berührung mit dieser Fläche gebracht und manchmal gegen die aktive Fläche des Heizelementes, die rotglühend geworden ist, angepresst, so herrscht in diesem ,Bereich ein Mangel an Sauerstoff und demgemäß ist es schwierig, den Tabak in Brand zu setzen. Außerdem können Partikel von carbonisiertem Tabak zwischen die Wicklungen eingebettet werden und zwischen zwei einander benachbarten Wicklungen Kurzschlüsse hervorrufen. Das Entfernen von Asche und carbonisieren
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Partikeln aus einem Heizelement mit einzelnen Windungen ist schwierig.
Wegen der zuvor ermähnten Nachteile (Mangel an Sauerstoff und Vorliegen von Asche und carbonisieren Partikeln) werden Heizelemente mit Windungen mit hoher thermischer Kapazität ausgerüstet, so daß sie rotglühend bleiben, was zum Anzünden einer Zigarette notwendig ist, und zwar für einen relativ/ langen Zeitraum. Dabei wird nicht" nur die Zeitspanne zwischen jenem Zeitpunkt berücksichtigt, wenn das Heizelement nicht mehr strombeaufschlagt ist, und jenem Zeitpunkt, wenn der Raucher das Heizelement an die Zigarette hält, sondern auch jener Zeitpunkt, der mehreren aufeinanderfolgenden Zügen durch den Raucher entspricht, da der erste Zug oft nicht ausreicht, um die Verbrennung des Tabaks in Gang zu setzen.
Je höher die thermische Kapazität des Heizelementes ist, umso größer ist der Verbrauch an elektrischer Energie. Eei einem batteriebetriebenen System wie jenem in einem Motorfahrzeug ist jedoch die Einsparung elektrischer Energie wichtig.
Der Erfindung liegt im wesentlichen die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Anzünder der \yorbeschrieben en Bauart zu schaffen, bei welchem die genannten Nachteile im wesentlichen vermieden oder wenigstens weitgehend verringert sind.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch einen Anzünder der vorgenannten Bauart gelöst, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß die aufeinanderfolgenden Windungen des Metallstreifens derart im Abstand von einander angeordnet sind, daß sie eine Mehrzahl von Zwischenräumen bilden, und daß der Halter wenigstens eine seiner offenen Seite gegenüberliegende Öffnung aufweist, so daß ein größerer Teil der entsprechenden Fläche des Heizelementes frei liegt und einen Luftstrom von einer Flüche des Heizelementes zu der anderen erlaubt.
Auf Grund dieser Ausbildungsform wird jedesmal dann, wenn der Raucher eine Zigarette durch Andrücken des vorderen Endes gegen die aktive
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Fläche des rot erhitzten Heizelementes anlegt, Luft durch die Zwischenräume des Heizelementes bei jedem Zug ansaugt, was einer Verbesserung der Sauerstoffzufuhr entspricht. Das Reinigen des Heizelementes wird ebenfalls einfacher, da der Benutzer Asche und Kühlepartikel einfach durch Hindurchblasen durch das Heizelement hinwegfegen kann, entweder mit dem flunde oder mit einem Strahl von Druckluft.
Weitere kennzeichnende Merkmale und Vorzüge der Erfindung gehen aus der speziellen Beschreibung hervor. Darin ist im einzelnen folgendes dargestellt :
Figur 1 zeigt in perspektivischer Ansicht einen Zigarettenanzünder, bei dem der Stecker in die Hülse eingeführt ist.
Figur 2 ist eine ähnliche perspektivische Darstellung, bei welcher der Stecker aus der Hülse herausgezogen ist.
Figur 3 ist eine Explosionsdarstellung der Hülse. Figur 4 ist eine Explosionsdarstellung des Steckers.
Figur 5 zeigt den Anzünder mit in die Hülse eingestecktem Stecker in seiner Ruheposition, das Ganze im Längsschnitt.
Figur 6 ist ein Längsschnitt entlang der Schnittlinie VI-VI in Figur 5, ebenfalls mit dem Stecker in Ruheposition.
Figur 7 ist ein Längsschnitt ähnlich jenem gemäß Figur 5, wobei sich der Stecker in jener Position befindet, in welcher sein Heizelement aufgeladen wird.
Figur 8 ist ein Längsschnitt ähnlich jenem gemä3 Figur 6, und zwar entstanden durch Schnitt entlang der Schnittlinie VIII-VIII in Figur
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5, wiederum mit dem Stecker in Ladeposition des Heizelementss.
'dJie man aus den Figuren 1 und 2 erkennt, umfasst der elektrische Zigarettenanzünder einen Stecker 10 und eine Buchse 12.
Stecker 10 besteht im wesentlichen aus einem hohlen Metallkörper 14 von im wesentlichen rechteckiger, abgeflachter, parallelepipediscner Gestalt, und einem Handgriff 16 von ebenfalls flacher Form entsprechend jener des Körpers 14 und an dessen einem Ende befestigt, uie später noch beschrieben werden wird.
Handgriff 16 hat Einbuchtungen zum Ansetzen der Finger.
Hülse 12 besteht im wesentlichen aus einem hohlen Metallelement 20, das ebenfalls von flacher Gestalt ist und eine Endwand 22 aus elektrisch isolierendem Werkstoff, beispielsweise aus geformtem Kunststoff, aufweist (siehe die Figuren 3 bis 8).
Die Hülse 20 bildet mit ihrem Innenraum ein Gehäuse 24 von einem Querschnitt, welcher jenem des Körpers 14 entspricht, um diesen aufzunehmen.
Wie sich aus Figur 2 sowie aus den Figuren 4 bis 8 ergibt, hat Körper 14 des Steckers 10 die Gestalt einer abgeflachten Metallbuchse mit zwei größeren, einander gegenüberliegenden Flachseiten 2S und zwei einander gegenüberliegenden Schmalseiten 28. In den Flachseiten 26 sind miteinander fluchtende kreisförmige öffnungen 30 vorgesehen.
Zwei miteinander übereinstimmende Platten 32 aus Steatit oder einem entsprechenden Material sind in Hülse 14 eingepasst. Jede Platte hat wiederum kreisförmige Aussparungen 34, die in Hülse 14 eingesetztem Zustand mit den jeweiligen Aussparungen 30 in der Hülse fluchten.
Jene Seitenflächen der Platten 32, die einander zugewandt sind, sind mit Aussparungen 36 versehen. In zusammengefügtem Zustand
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bilden diese beiden Aussparungen eine entsprechend tiefe Aussparung rund um dis Öffnung 34 herum. Diese tiefere Aussparung ist ebenfalls mit dem Bezugszeichen 36 bezeichnet.
Die beiden Platten 32 bilden einen Halter für ein Heizelement 38 in Gestalt eines akkordeonartig gefalteten [Metallstreifens mit im gegenseitigen Abstand angeordneten Gliedern. Die beiden Enden 38 a, 38 b erstrecken sich in der Längsachse in einander entgegengesetzten Richtungen. Die Anschiußschlaufen der Windungen des Streifens werden in Aussparung 36 aufgenommen.
Das dem Handgriff 16 gegenüberliegende Ende der Hülse 14 ist uon einer Endwand 40 abgesperrt. Diese Wand hat eine zentrale· Durchgangsbohrung 42 sowie eine Tout 44 auf ihrer Außenfläche. Die Seiten 28 der Hülse 14 haben ebenfalls Längsnuten 46. Diese Nuten 44 und 46 nehmen ein U-fcrmiges streifenartiges Metallsleaient 48 auf, das als Halter für Hülse 14 und Endwand 40 dient.
Der Steg won Element 48 hat eine zentrale Bohrung 50. Durch die Bohrungen 50, 42 ist ein kleiner Stift 52 hindurch geführt, der einen Kopf 52 a aufweist, und der gegen Element 48 und Hülse 14 mittels einer Unterlegscheibe 53 und eines Einsatzes 54 isoliert ist. Der kleine Stift 52 u/ird in eine Bohrung in einer Federhalteplatte 55 eingedrückt und erstreckt sich durch eine Bohrung hindurch, die aus einander gegenüberliegenden, halbkreisförmigen Nuten 46 in den Platten 32 gebildet ist. Die derart ge.bildete Bohrung ist mit demselben Bezugszeichen 56 bezeichnet.
Das Ende von Stift 52 gegenüber dem Kopf 52 a hat einen diametralen Schlitz 52 b, in· welchen das Ende 38 a des liJiderstandsstreifens fest eingepresst ist.
Die beiden Platten 32 haben weiterhin entsprechende und einander zugewandte halbkreisförmige iMuten 58, die eine Bohrung 58 an jenem Ende bilden, das dem Handgriff 16 zugewandt ist. In diese
Bohrung hinein erstreckt sich das eine Ende eines kleinen Stiftes 60. Dieser hat ebenfalls an seinem innerhalb der Aussparung 36 befindlichen Ende einen diametralen Schlitz 60 a, in welchen das andere Ende 38 b des Uiderstandsstreifens 38 fest eingeklemmt ist. Der Steg eines u/eiteren U-förmigen, lamellaren Metallelementes 62 trägt zwei gebogene Federarme 62 a und ist auf Stift 60 durch Federklemmung aufgesetzt.
Element 48 hat Schenkel 48 a. Ist das Element 48 in die Nuten 44, 46 eingesetzt und umgibt es die Hülse 14, so ragen diese Schenkel über jenes Ende der Hülse 14 hinaus, an welchem Handgriff 16 angeschlossen ist. Die Federarme 62 befinden sich in federndem Kontakt mit den Enden 48 a, durch welche sie eine elektrische Verbindung zwischen den Enden 38 b des Heizelementes 38 und des Streifenelemente· 48 herstellen.
Handgrif-f 16, der aus geformtem Kunststoff besteht, hat die Gestalt einer Kappe und ist gut passend auf das entsprechende Ende uon Hülse 14 aufgesetzt, ωο er durch einen Schnappverschluß einer Innenverzahnung 16 a, im Eingriff mit entsprechenden Querschlitzen 64 in Hülse 14, an dieser festgehalten ist.
Die beiden Arme des Elementes 48 haben jeweils aufrecht stehende Eingriffsabschnitte 48 b, die über die Schmalseiten 28 von Hülse zum Zwecke einer Positionierung hinausragen, was noch im einzelnen beschrieben werden soll, wie auch dazu, um· einen guten elektrischen Gleitkontakt mit den Innenflächen der Seiten des hülsenförmigen Elementes 20 von Hülse 12 herzustellen.
Kopf 52 a von Stift 52 bildet einen frontalen Zentralkontaktstutzen zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit dem anderen Ende 38 a des Widerstandsstreifens 38, was weiter unten erläutert werden soll.
Wie man aus den Figuren 1 bis 3 und 5 bis 8 erkennt, hat der hohle Teil 20 von Hülse-12 ein paar Schlitze 66. Diese erstrecken sich
vnn den FlnchsnitRn GB a zu dnn Schmalseitran 71.1. Dir anders, .größere Seite 68 b von Element 20 ist nicht geschlitzt. Zwischen den beiden Schlitzen 66 ist eine Brücke 72 mit einer Bohrung vorgesehen, in welcher der Steg eines Bimetallgreifers 80 mittels einer Niete 74 befestigt ist, und zwar unter Zwischenlagerung einer wärmeisolierenden Platte 76. Der Steg ist mit 80 a bezeichnet. Steg 60 a erstreckt sich quer zur größeren Seitenfläche 68 a von Gehäuse 24, und die beiden Schenkel 80 b des Greifers 80 liegen zwischen den Schlitzen 56, was deren Belüftung zulässt.
In dem hülsenförmigen Element 20 ist ein Einsatz 82 eingelassen. Dieser dient als wirkungsvolle Führung für Hülse 14 des Steckers und bildet außerdem ein Mundstück 84 der Hülse. Einsatz 82 besteht vorzugsweise aus gepresstem rietall. Er ist mittels Mieten 8ö an dem hülsenförmigen Element 20 befestigt.
Einander gegenüberliegende Federlaschen 88 sind aus den Schmalseiten 70 des hülsenförmigen Elementes 20 herausgeschnitten, das seinerseits aus Blech besteht. Die freien Enden 88 sind derart gestaltet, daß sie Federlaschen bilden, die derart angeordnet sind, daß sie mit Nocken 48 b der Schenkel 48 in Eingriff gelangen. Die Federlaschen 88 a sind in einer Position zwischen Mundstück 84 und den federnden Schenkeln 80 b des Bimetallgreifers 80. -
Die federnden Schenkel 80 b sind ebenfalls in einer derartigen Position, daß sie mit den Nocken 48 b in Eingriff gelangen; der Zweck wird noch später erläutert werden.
Die isolierende Endwand 22 wird in das Ende des hülsenförmigen Elementes dem Mundstück 84 gegenüberliegend eingesetzt, wo sie durch mit einem Saum versehene Zunge 90 van Element 20 festgehalten wird.
Wandelement 22 hat einen zentralen Schlitz 92, durch welchen ein Schenkel 94 a einer Kontaktlasche 94 hindurchgedrückt wird. Schenkel 94 a ragt außen über das Endwandelernent 22 hinaus und bildet einen
Terminal zum Anschlui3 an ein elektrisches System (im allgemeinen den positiven Pol einer Motorfahrzeug-Batterie). Der andere AnscnluG-terminal, ebenfalls aus einer flachen Lasche bestehend, ist ein Erdkontakt 96, der an dem hülsenförmigen Element 2C befestigt ist.
Das Kontaktlaschen-Element 94 hat einen federnden Vorderfl.insch 34 b, an welchem der Kontaktzapfen 52 b angreifen kann.
Endwandelement 22 hat ebenfalls ein Paar von seitlich einander gegenüberliegend angeordneten konischen Zapfen 98, auf welchen die Enden entsprechender Schraubenfedern 100 aufgestülpt werden. Diese bilden nachgiebige Rückstoßelemente für den Stecker 10, wie noch gezeigt werden wird.
Der oben beschriebene Zigarettenanzünder arbeitet wie folgt : Wird Stecker 10 in Hülse 12 bis zur Ruheposition eingeschoben (siehe Figuren 5 und 6), so befinden sich die Nocken oder Rasten 48 b zwischen den Federlaschen 88 a und den Stegen SO b. Die Laschen 38 a hindern den Stecker 10 daran, unabsichtlich aus der Hülse 1.1 zu rutschen, während die Stege 80 .b von Greifer 80 den Ste-cker 10 daran hindern, in jene Position zu gleiten, in welcher das Heizelement 38 mit Strom versorgt wird.
Wünscht der Benutzer eine Zigarette anzuzünden, so drückt er Handgriff 16 wie einen Druckknopf. Die Rasten 48 b bewegen die Federlaschen S-Q b des Greifers auseinander, um über dessen zentrale Rippe SO c zu gleiten, so daß Stecker 10 eine in den Figuren 7 und 5 veranschaulichte Position erreicht, wobei er die Rückstoßfädern 100 zusammendrückt. In dieser Position befindet sich cer Kontaktzapfen 52 b in festem, elastischem Eingriff mit dem Federflansch 94 b des Kontaktelementes 94 und es wird dem Ende 38 b von Heizelement 38 Strom zugeführt. Das andere Ende 38 a des Elementes ist bereits dürr: elastischen Eingriff geerdet, und zwar nebst anderen Gegenständen durch Federlasche 88 a mit dem Arm des Streifenelementes 48. Auf diese Weise wird das Heizelement so lange mit Strom beaufschlagt, bi.
es rotglühend wird. In der Stromanschlu3position, dargestallt in den Figuren 7 und 8, ist das eine oder andere der Aussparungspaere 3D, 44 dem Steg 80 a des Greifers 80 zugewandt. Das Heizelement heizt den letzteren demgemäß auf und verursacht eine zunehmende Erweiterung seiner Stege 80 b. Sobald die Stege 80 b genügend weit auseinander stehen, lassen die Rückstoßfedern 100 den Stecker 10 in die in den Figuren 5 und 6 dargestellte Ruheposition zurückschnellen. Stecker 10 lässt sich zum Gebrauch mittels des Handgriffes 16 und unter Zuhilfenahme won Daumen und Zeigefinger in den Einbuchtungen 18 zurückziehen.
Es sei darauf verwiesen, da.3 bei dem Anzünder gemäß der Erfindung der Greifer 80 nicht einen Teil des elektrischen Stromkreises bildet, so daß der Kontakt zwischen den Rasten 48 b und den Laschen 80 b in der Ruheposition keinen Einfluß auf das Heizelement 38 ausübt.
Sobald Stecker 10 herausgezogen ist, kann der Benutzer die in den Mund gesteckte Zigarette dadurch anzünden, daß er ihr vorderes Ende an eine der beiden aktiven (glühenden) Flächen des Heizelementes 33 hält, die von einer der Aussparungen 30 her zugänglich sind·.
Die Tatsache, daß die Abschnitte des Widerstandsstreifens 38 auseinanderstehen, gibt dem Heizelement die Gestalt eines Gitters, das nicht nur das Durchströmen von Luft und damit das Anzünden der Zigarette sicherstellt, sondern auch die Ablagerung von Asche und Schmutz auf dem Heizelement verhindert.
Es versteht sich, daß ein Anzünder der dargestellten und beschriebenen Art sehr einfach im Aufbau und sehr klein von Größe ist, so daß die Hülse 12 einen sehr geringen Raum im Armaturenbrett eines Motorfahrzeuges hat. Der Stecker 10 ist leicht, einfach zu handhaben und von ergonomischem Aufbau. Dies bedeutet folgendes : Ist die Hülse 12 im Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges befestigt, so braucht der Benutzer nach dem Herausziehen des Steckers 10 lediglich eine Verdrehung seines Armes um 90 vorzunehmen, um eine der aktiven Flächen des Heizelementes 38 an das vordere Ende seiner Zigarette zu bringen, anstelle einer Armverdrehung um 180°, die bei herkömmlichen Anzündern
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rnit einem frontalen Heizelement erforderlich ist.
Bei einem Anzünder gemäß der dargestellten und beschriebenen Axt hat der Stecker 10 keinerlei bewegte Teile, so wie bei herkömmlichen Anzündern, wobei eine elektrische üJiderstandsplatte vom Frontalen- oder Seitentypus von einer Vorrichtung getragen ist, die relativ/ zum Körper des Steckers zu gleiten vermag, um das in Berührungbringen der elektrischen ÜJiderstandsplatte· zwischen den Schenkeln eines Bimetallgreifers zu ermöglichen, tuas ebenfalls als elektrischer Verbindungskontakt dient. Bekannte Stecker dieser Art sind auf Grund der Notwendigkeit von Gleituorrichtungen und der zugeordneten Rückholfeder nachteilig und erlauben keine gedrungene Ausführungsform, insbesondere keine flache Form, was im Hinblick auf die heutige tfode wünschenswert ist.
Die Verwendung von ausschließlich statischen Elementen bei dem Stecker gemäß dem erfindungsgemäßen Anzünder erlauben eine sehr "schlanke" Ausführüngsform.

Claims (1)

  1. 3U8945
    Patentansorüche
    1. Floktiischer Anzünder uon joner nnuart, rii.n ninp !Ir» i zplnttc aufweist, welcher in einem langyestrack ten hüLsran Formicjen Körper eines Steckers eingebaut ist, mit einem Handgriff an einem Ende, um dessen Herausziehen aus einer aufnehmenden Hülse zu ermöglichen, die ihrerseits an einer Tragwand befestigt ist, dadurch geKennzeichnet, daß die Heizplatte einen Halter umfasst, der ein Heizelement aufnimmt und hält, das seinerseits die Gestalt eines metallischen, streifenförmigen elektrischen Widerstandes hat, mit aufeinander folgenden Windungen, die zusammen an den beiden einander gegenüberliegenden Kanten das Streifens ebene Flächen bilden, von denen eine eine aktive Fläche ist, die derart angeordnet ist, da3 sie der offenen Seite des Halters zur Aufnahne des vorderen Endes einer Zigarntte entspricht, wobei diu aufeinander folgenden Windungen des Streifens einen gegenseitigen Abscand haben, so daß sie eine Wehrzahl von Zwischenräumen bildon, und daß der Halter wenigstens eine seiner offenen Seite gegenüberliegende Öffnung aufweist, um einen größeren Teil der entsprechenden ebenen Fläche des Heizelementes freizugeben und eine Luftdurchströmung von einer Fläche des Elementes zur anderen zu erlauben.
    2. Anzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter der Heizplatte im Körper des Steckers derart gehalten ist, daß die aktive Fläche des Heizelementes der hülsenförmigen Wand des Körpers zugewandt ist und daß ein Fenster in dieser hülsenförmigen Wand zum Freigeben der aktiven Fläche des Heizelementes vorgesehen ist.
    3. Anzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da'l di.e beiden ebenen Flächen des Heizelementes aktive Flächen sind, daß der Halter der Heizplatte in dem Körper des Steckers derart getragen ist, daß die einander gegenüberliegenden aktiven Flächen des Heizelementes einander gegenüberliegenden Teilen der hülsenförmigen UJand des Körpers zugewandt sind, und daß die beiden einander gegenüberliegenden Teile eine Aussparung zum Heranbringen der Zigarette an die jeweilige Fläche des Elementes hat.
    4. Anzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen, der das Heizelement bildet, nach Art eines Akkordeons gefaltet ist.
    ■5. Anzünder nach Anspruch ■'■■·, dadurch gekennzeichnet, dall der Körper des Steckers die Gestalt einer abgeflachten Hülse mit einander gegenüberliegenden Flachseiten hat, in welchen die Aussparungen (Fenster) eingeformt· sind, daß zwei einander entsprechende Platten aus Steatit oder ähnlichem Werkstoff in die Hülse eingefügt sind, daß jede Platte eine öffnung aufweist, die der Aussparung ( dem Fenster) der benachbarten Flachseite der Hülse entspricht, und daQ die beiden Platten zwischen sich eine in Bezug auf die Fenster hinterschnittene Ausnehmung zwischen sich bilden, so daß der akkordeonartig gefaltete Streifen in diese Ausnehmung eingelegt werden kann und durch die entsprechenden Aussparungen und Fenster zugänglich ist.
    Ii. Anzünder nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale :
    (a) Der hülsenförmige Körper des Steckers hat eine abgeflachte Form mit zwei größeren, einander gegenüberliegenden Längsflächen (flachen Seiten) und zwei einander gegenüberliegenden Schmalseiten, wobei die Hülse ein Gehäuse zur Aufnahme des
    Körpers des Steckers bildet und das Gehäuse einen solchen Querschnitt hat, der jenem des hohlen Körpers entspricht und zwei gröSere, einander gegenüberliegende Flachseiten sowie zuei kleinere Schmalseiten aufweist;
    (b) das Heizelement ist im Körper befestigt und hat einander gegenüberliegende aktive Flächen, die durch entsprechende Fenster in den größeren Flachseiten des Körpers zugänglich sind;
    (c) der Kürper hat einander quer gegenüberliegende, aufrecht stehende Eingriffsbereiche, von denen jeweils einer an jeder Seite angeordnet ist;
    (d) der Steg eines Greifers erstreckt sich quer zu einer der größeren Flächen des Gehäuses und federnde Schenkel des Greifers erstrecken sich über die Seiten des Gehäuses in einer mit den aufrecht stehenden Eingriffsteilen in Eingriff gelangenden Teilen;
    (e) die Hülse weist ein Paar federnde Halter auf, die auf den jeweiligen Seiten des Gehäuses in solchen Positionen angeordnet sind, daß sie mit den aufrecht stehenden Eingriffsteilen in Eingriff gelangen, uiobei diese Positionen längs zwischen dem Mundstück dnr Hülse und den Schonkcln dna ΠγοϊΓγ:γ3 Ii. uijimi, wobei ferner die Anordnung derart getroffen ist, daß sine stabile Rastposition des Steckers definiert wird, in welcher der Körper in die Hülse eingesetzt ist und die aufrecht stehenden Eingriffsteile zwischen den Haltern und den Schenkeln liegen, und wobei ferner die Anschlußstellung (Stromzufuhrstellung) des Heizelementes dann vorliegt, wenn der Körper des Steckers weiter in die Hülse eingeführt ist, wobei die aufrecht stehenden Eingriffsteile von den Schenkeln gehalten sind, eines der Fenster des Körpers dem Greifersteg zugewandt ist und die jeweiligen elektrischen Kontakte des Steckers und der Hülse sich im gegenseitigen Eingriff befinden;
    (.f) es sind federnde Rückstoßmittel am Ende der Hülse dem Mundstück gegenüberliegend vurgesehnn, die frontal mit dem Küipar des Steckers in deir Stromzufuhrposition in Eingriff bringbar sind, um den Stecker in die Rastposition dann zu drücken, wenn
    die Schenkel auf Grund der üiärme des Heizelementes weiter auseinanderstehen.
    7. Anzünder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper des Steckers' aus Metall und die Büchse im wesentlichen aus einem metallischen Hülsenelement besteht, daß der Körper und das Element ein erstes Paar elektrischer Kontakte bilden, welche-derart.zusammenarbeiten, daß das Heizelement angeschlossen wird, und wobei ein zweites Paar elektrischer Kontakte einen Zapfen aufweist, der uon dem Körper des Steckers zentral getragen ist, so daß er gegenüber jenem dem Handgriff gegenüberliegenden Ende des Körpers isoliert ist, und daß ein frontaler Federkontakt isolierend an eine Endwand der Hülse angeschlossen ist.
    8. Anzünder nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, da3 die Federhalter Laschen umfassen, die durch Herausschneiden aus dem hülsenförmigen Element der Hülse gebildet sind.
    9. Anzünder nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückstoßelement wenigstens eine schraubenlinienförmige Feder umfasst, die uon einer Endwand der Hülse getragen und durch den Körper des Steckers dann zusammenpressbar ist, wenn sich der letztere in seiner Stromzufuhrpositiom befindet.
    1G. Anzünder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der metallische Körper des Steckers die Gestalt einer abgeflachten Hülse mit einer Endwand an der dem Handgriff gegenüberliegenden Seite aufweist, daß zwei einander entsprechende (gleich große) Platten aus Steatit oder ähnlichem Material in die Hülse eingefügt sind, daß jede Platte eine Öffnung hat, die dem Fenster in der entsprechenden Flachseite des Körpers entspricht, und daß die beiden Platten zwischen sich eine Ausnehmung in Gestalt einer Kammer aufweisen, in Bezug auf die Öffnungen hintersehnitten, und daß das Heizelement einen akkordeonartig gefalteten Metallstreifen aufweist, der in die Ausnehmung eingelegt und durch die Fenster her zugänglich ist. «
    *:;Υ_ ':·**· *·■' "· 3U8945
    11. Anzünder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Metallstreif ens in der Ausnehmung gegen die Endwand des Körpers gewandt und das andere gegen den Handgriff hin gewandt ist, daß die Enden sauber passend in Schlitze in den jeweiligen Stiften eingefügt sind, und daß ein Stift einen Kopf hat, der den zentralen Kontakt bildet und der andere dazu dient, ein Laschenelement zum elektrischen Anschluß an den Körper herzustellen.
    12. Anzünder nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Enduand und die Seitenwände des Körpers Nuten haben, die ein U-förmiges, lamellares, metallisches Streifenelement aufnehmen, dessen Schenkel mit Nocken versehen sind, das ferner isoliert von dem Stift mit dem Kopf gehalten wird, der den zentralen Kontakt bildet, daß die Enden des U-förmigen Elementes über jenes Ende des Körpers hinausragen, an welches der Handgriff angeschlossen ist, und daß das Elnmnnt ein tJ-fürmigos Fsder^lciinent mit einem Steg umfasst, der durch den Stift und die Schenkel befestigt ist, welche sich mit den hervorragenden Enden des Streifenelementes elastisch im Eingriff befinden.
    13. Anzünder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dai'3 der Handgriff die Gestalt einer abgeflachten Kappe aus plastischem Material aufweist und an das entsprechende Ende des Körpers angeschlossen ist, um die Enden des Streifenelementes sowie die Schenkel des federartigen Laschenelementes abzudecken, und außerdem am Körper mittels einer Schnappkupplung befestigt ist.
    14. Anzünder nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet daß der Körper des Steckers von im wesentlichen rechteckiger, abgeflachter, parallelepipedischer Gestalt ist, und daß der Handgrif eine entsprechend abgeflachte Gestalt mit Einbuchtungen zum Ansetzen der Finger des Benutzers aufweist.
    15. Anzünder nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Fenster im Körper des Steckers kreisförmig sind.
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