DE3149061C2 - - Google Patents

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DE3149061C2
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Wolfgang 7915 Elchingen De Held
Rainer 5270 Gummersbach De Linke
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Gebr Merten & Co Kg 5270 Gummersbach De GmbH
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Gebr Merten & Co Kg 5270 Gummersbach De GmbH
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Wechselsprechgerät mit einem Bedienungsteil und einem Sender-Empfänger-Teil, der einen Lautsprecher und ein Mikrofon mit jeweils unveränderbarer Richtwirkung aufnimmt, wobei der Bedienungsteil und der Sender-Empfänger-Teil in separaten Gehäusen angeordnet und beweglich miteinander verbunden sind.
Bekannt sind Tischgeräte mit flachem Bedienungsteil und einem gegenüber dem Bedienungsteil in Richtung des Bedienenden geneigten Sender-Empfänger-Teil. Auf diese Weise wird eine handgerechte Bedienung und eine Ausrichtung des Mikrofons und des Lautsprechers in Richtung des Bedienenden erreicht. Man kann hier von einer gewissen Richtwirkung sprechen, welche eine bessere Verständigung ermöglicht.
Beide Teile, der Bedienungsteil und der Sender-Empfänger-Teil, sind in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht.
Durch die DE 28 06 547 A1 ist eine für den Einbau in Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, bestimmte, aus einem Autoradiogerät und einer Sprechfunkeinrichtung bestehende Fernmelde-Verbundanordnung bekannt. Die Sprechfunkeinrichtung ist aufgeteilt in einen in einem eigenen Gehäuse untergebrachten Sender-Empfänger-Teil (ohne Empfangsverstärker und Lautsprecher) einerseits und einen von dieser Einheit räumlich getrennten, mit ihm durch Kabel elektrisch verbundenen Bedienungs- und Anzeigeteil. Eine ähnliche Sprechfunkeinrichtung ist durch die DE 27 26 695 A1 bekannt.
Weder bei den bekannten Tischgeräten noch bei der Sprechfunkeinrichtung nach der DE 28 06 547 A1 ist eine Anpassung der Richtwirkung des Sender-Empfängerteils von verschiedenen Standorten der Wechselsprechanlage zum Benutzer oder umgekehrt möglich.
Der Erfindung liegt folglich die Aufgabe zugrunde, eine Wechselsprechanlage der eingangs näher gekennzeichneten Art zu schaffen, mit der die Richtwirkung des Sender-Empfänger-Teils veränderbar ist, um eine optimale Anpassung an die für die Benutzung - Bedienen und Sprechen bzw. Hören - vorteilhafte Gebrauchslage zu ermöglichen.
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe bei einer Wechselsprechanlage der eingangs genannten Art durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches aufgeführten Maßnahmen gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Durch die DE 24 22 398 A1 ist ein Gehäuse für einen Sender- Empfänger bekannt, wie es bei der Richtfunktechnik verwendet wird. Das Gehäuse für Sender und Empfänger ist in zwei Hälften vertikal unterteilt, wobei in der einen Hälfte der Sender und in der anderen Hälfte der Empfänger angeordnet ist. Diese beiden Gehäusehälften sind an ihrer Rückseite mittig über ein Scharnier drehbar miteinander verbunden. Dadurch können beide Gehäuseteile voneinander weggeschwenkt werden, wodurch die Zugänglichkeit zu den Bauelementen des Gerätes verbessert wird.
Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen in erster Linie darin, daß sich der Benutzer den Sender-Empfänger-Teil jeweils auf die günstige und gewünschte Lage einstellen kann, ohne daß, wie oft zu beobachten ist, ein Vorbeugen oder sich Nähern wegen zu geringer Lautstärke erforderlich ist. Dadurch, daß für den Bedienungsteil und den Sender-Empfänger-Teil separate Gehäuse verwendet werden, kann der Bedienungsteil immer unverändert bleiben.
Der Vorteil nach Anspruch 2 besteht darin, daß der Sender- Empfänger-Teil und der Bedienungsteil als kompakte Baueinheit ausgebildet werden können, die wie ein einteiliges Gehäuse benutzbar ist. Es kann ausreichen, wenn der Sender-Empfänger- Teil schwenkbar in einer Richtung ausgebildet ist. Um den einheitlichen optischen Eindruck zu verstärken, können beide Gehäuse gleich groß ausgebildet werden, wobei eine möglichst flache Bauform anzustreben ist. Die Schmalseiten sind vorteilhaft halbkreisförmig ausgebildet, und der Mittelpunkt des Halbkreises dient als Drehpunkt. Durch diese Ausbildung läßt sich das Sender-Empfänger-Gehäuse aus der Ebene des Bedienungsgehäuses herausklappen, ohne daß Gehäuseteile den Schwenkbereich einengen (Anspruch 3 und 4).
Gemäß Anspruch 5 liegen die beiden Gehäuseteile praktisch abstandslos nebeneinander, so daß das Gelenk unsichtbar und von allen Seiten abgedeckt ist.
Nach Anspruch 6 läßt sich der Sender-Empfänger-Teil auf einfache Weise in der gewünschten Lage arretieren.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß den Ansprüchen 7 bis 12 beziehen sich auf die Ausbildung der Gehäuse und des Gelenks.
Nachfolgend ist anhand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Wechselsprechgerätes,
Fig. 2 die Seitenansicht der Gehäuseteile des Bedienungsteiles,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Gehäuseteile des Sender-Empfänger-Teiles,
Fig. 4 eine Teilansicht der beiden Gehäuse im Bereich des Gelenkes,
Fig. 5 der teilweise aufgeschnitten dargestellte Sender-Empfänger-Teil im Bereich des Gelenks.
Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine komplette Ansicht des Wechselsprechgerätes. Es besteht aus einem Bedienungsteil 6 und einem Sender-Empfänger-Teil 7. Beide Teile 6, 7 sind jeweils in separaten Gehäusen und zwar der Bedienungsteil 6 im ersten Gehäuse 8 und der Sender-Empfänger-Teil 7 im zweiten Gehäuse 9 angeordnet und über ein Gelenk 10 schwenkbar miteinander verbunden. Dabei ist die Anordnung derart gewählt, daß der Bedienungsteil 6 in seiner Lage unverändert bleibt und der Sender-Empfänger-Teil 7 aus der Ebene des Bedienungsteils 6 herausklappbar ausgebildet ist. In der Ausgangsstellung, also in der vollständig zurückgeklappten Lage des Sender- Empfänger-Teils 7, bilden beide Teile 6, 7 optisch und funktionell eine kompakte Einheit, da bis auf einen kleinen Schwenkspalt 11 der Sender-Empfänger-Teil 7 mit seiner Längsseite abstandslos und bündig an der Längsseite des Bedienungsteils 6 angeordnet ist. Die Gehäuseteile 8, 9 sind deshalb als flache quaderförmige Körper ausgebildet und gleich groß, wobei die Schmalseiten der Gehäuseteile eine halbkreisförmige Abrundung 12 aufweisen.
Wie aus Fig. 1 der Zeichnung hervorgeht, erfolgt die Verstellung des Sender-Empfänger-Teils 7 parallel zu seinen Längsseiten um den Mittelpunkt der unteren halbrunden Schmalseite, mit dem der Sender-Empfänger-Teil 7 über das Gelenk 10 im Mittelpunkt der unteren halbrunden Schmalseite des Bedienungsteils 6 gekuppelt ist.
Eine Verstellung des Sender-Empfänger-Teils 7 kann also parallel zum Bedienungsteil 6 erfolgen. Dabei ist es von Vorteil, wenn der Schwenkbereich in mehreren Raststellungen unterteilt ist, so daß in jeder gewünschten Stellung eine Arretierung erfolgen kann.
Das erste Gehäuse 8 und das zweite Gehäuse 9 bestehen jeweils aus zwei Isolierstoff-Halbschalen 13, 14 und 15, 16. In dem Hohlraum zwischen den beiden Halbschalen 13, 14 ist eine nicht dargestellte Platine mit den elektrischen bzw. elektronischen Baugruppen des Wechselsprechgerätes angeordnet, die zur Aufbereitung und Verstärkung der elektrischen Sprachinformation dienen. Im Oberteil 13 sind verschiedene Bedienungsorgane 17 für die Funktionen "Ein-Aus" bzw. "Rufen" und "Sprechen" angeordnet. Das zweite Gehäuse 9 enthält einen Lautsprecher 18 und ein Mikrofon 19. Bedienungsteil 6 und Sender-Empfänger-Teil 7 sind über Leitungen miteinander verbunden, die durch eine Öffnung 20 im Gelenk 10 geführt sind.
Das Gelenk 10 besteht aus einem, im Mittelpunkt der halbrunden Schmalseite des ersten Gehäuses 8, angeformten Lagerzapfen 21, der in eine beim Zusammensetzen des Gehäuseoberteils 15 und des Gehäuseunterteils 16 gebildete Aufnahme 22 eingesetzt ist. Diese Aufnahme ist als rotationssymmetrische Durchgangsöffnung in der Seitenwandung des Gehäuses ausgebildet und dient zur Aufnahme eines am Lagerzapfen 21 angeformten Halses 23 mit einem der Wanddicke des Gehäuses angepaßten flanschartigen Kragen 24.
Wie aus den Fig. 2 und 3 der Zeichnung hervorgeht, ist der Lagerzapfen 21 in der Teilungsebene des zweiten Gehäuses 9 geteilt. Das gleiche gilt für die Aufnahmen 22 des ersten Gehäuses 8.
Der untere Teil 25 des Kragens hat eine Rastverzahnung 26 und der obere Teil 27 eine Aussparung 28. Mit der Rastverzahnung 26 greift der Kragen im zusammengebauten Zustand in einen am Boden des Gehäuseunterteils 16 angeordneten, elastisch ausgebildeten Rastnocken 29 ein. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, besteht die Rastverbindung 26 aus insgesamt drei Zähnen, so daß insgesamt vier Raststellungen erreichbar sind. Selbstverständlich können mehr oder weniger Zähne vorgesehen werden. Um eine Begrenzung des Schwenkbereiches zu erreichen, ist am Gehäuseoberteil 15 ein Sperrnocken 30 vorgesehen, der in die Aussparung 28 eingreift. Der Sender-Empfänger-Teil 7 kann jeweils bis zum oberen oder unteren Anschlag verstellt werden.

Claims (12)

1. Wechselsprechgerät mit einem Bedienungsteil und einem Sender-Empfänger-Teil, der einen Lautsprecher und ein Mikrofon mit jeweils unveränderbarer Richtwirkung aufnimmt, wobei der Bedienungsteil und der Sender- Empfänger-Teil in separaten Gehäusen angeordnet und beweglich miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungsteil (6) und der Sender-Empfänger-Teil (7) über ein Gelenk (10) kippbar oder schwenkbar miteinander verbunden sind und zur Veränderung der Richtwirkung des Lautsprechers (18 und des Mikrofons (19) der Sender-Empfänger-Teil (7) gegenüber dem Bedienungsteil (6) aus einer mit dem Bedienungsteil (6) fluchtenden bis in eine quer dazu verlaufende Lage verstellbar ist.
2. Wechselsprechgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Gehäuse (8) für den Bedienungsteil (6) und das zweite Gehäuse (9) für den Sender-Empfänger-Teil (7) als flache quaderförmige Körper ausgebildet sind, die an zwei gegenüberliegenden Längsseiten durch das Gelenk (10) miteinander verbunden sind.
3. Wechselsprechgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (10) im Mittelpunkt von halbkreisförmigen Schmalseiten der beiden Gehäuse (8, 9) angeordnet ist.
4. Wechselsprechgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gehäuse (9) mit seinem unteren Ende am unteren Ende des ersten Gehäuses (8) angeordnet ist.
5. Wechselsprechgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Gehäuse (8) und das zweite Gehäuse (9) durch einen Schwenkspalt (11) voneinander getrennt sind.
6. Wechselsprechgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gehäuse (9) in mehrere Raststellungen gegenüber dem ersten Gehäuse (8) verstellbar ist.
7. Wechselsprechgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Gehäuse (8) und das zweite Gehäuse (9) jeweils aus zwei Halbschalen (13, 14; 15, 16) zusammengesetzt ist.
8. Wechselsprechgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (15) und das Unterteil (16) des zweiten Gehäuses (9) zusammengesetzt eine Aufnahme (22) für einen am ersten Gehäuse (8) angeordneten Lagerzapfen (21) bilden.
9. Wechselsprechgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (21) jeweils aus einer am Oberteil (13) und am Unterteil (14) des ersten Gehäuses (8) angeformten Hälfte besteht.
10. Wechselsprechgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufnahme (22) für den Lagerzapfen (21) des zweiten Gehäuses (9) eine rotationssymmetrische Durchgangsöffnung dient und der Lagerzapfen (21) einen der Durchgangsöffnung angepaßten Hals (23) mit einem flanschartigen Kragen (24) aufweist.
11. Wechselsprechgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der flanschartige Kragen (24) wenigstens teilweise am Außenumfang mit einer Rastverzahnung (26) versehen ist und am Boden des den flanschartigen Kragen (24) aufnehmenden Gehäuse- Unterteils (16) ein in die Rastverzahnung (26) eingreifender elastischer Rastnocken (29) angeordnet ist.
12. Wechselsprechgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der flanschartige Kragen (24) an seinem Außenumfang eine Aussparung (28) aufweist, in welche ein den Schwenkbereich des zweiten Gehäuses (9) begrenzender Sperrnocken (30) des den flanschartigen Kragen (24) aufnehmenden Gehäuse-Oberteils (15) eingreift.
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