DE3149104A1 - Fluessigkeitsreibungskupplung - Google Patents

Fluessigkeitsreibungskupplung

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    • F16D35/00Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion
    • F16D35/02Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion with rotary working chambers and rotary reservoirs, e.g. in one coupling part
    • F16D35/021Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion with rotary working chambers and rotary reservoirs, e.g. in one coupling part actuated by valves
    • F16D35/022Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion with rotary working chambers and rotary reservoirs, e.g. in one coupling part actuated by valves the valve being actuated by a bimetallic strip

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Description

P'ÄTl 'ti TA N WX LT E
DR.- 8NG. H.Ή. WILHELM - DIPL,. ING. H. DAUSTER D-7000 STUTTGAR Tl · GYMNASIUMSTRASSE 31Β· TELEFON (07 11) 291133/29 2857
Anmelder; -3- D 6317
Süddeutsche Kühlerfabrik
Julius Fr. Behr GmbH & Co. KG
Mauserstraße 3
7000 Stuttgart 30
Flüssigkeitsreibungskupplung
Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsreibungskupplung mit einem Primärteil, der gegenüber einem Sekundärteil drehbar gelagert ist und mit einer Kupplungsflüssigkeit, die zur Antriebsübertragung von einer Vorratskammer durch eine Bohrung in einen Arbeitsraum gelangt, in dem eine Antriebsscheibe umläuft, mit einem Ventilhebel, der über einen Schaltstift durch einen Bimetallstreifen temperaturgesteuert die Bohrung öffnet bzw. schließt, wobei der Bimetallstreifen auf der Frontseite eines Gehäusedeckels unter dort vorgesehene Rippen gespannt und dort durch Zungen, die einen Winkel mit der Bimetallstreifenfläche bilden und an den Enden des Bimetallstreifens vorgesehen sind, gegen Verdrehen in Umfangsrichtung gesichert ist.
Bei bekannten Flüssigkeitsreibungskupplungen dieser Art ist zur Steuerung der Zu- oder Abfuhr der Kupplungsflüssigkeit ein Ventilhebel an eine Zwischenscheibe im Kupplungsgehäuse angebracht, die einen im Kupplungsgehäuse ausgebildeten Raum in einen Arbeitsraum und eine Vorratskammer unterteilt. Auf den Ventilhebel drückt ein zentral in einem Gehäusedeckel angeordneter Schaltstift, über den ein Bimetallstreifen gespannt ist. Die temperaturabhängige Durchbiegung des Bimetallstreifens wird über den Schaltstift auf den Ventilhebel übertragen, der dadurch eine die Vorratskammer mit dem Arbeitsraum verbindende
Bohrung öffnet bzw. schließt, wodurch die Kupplung zu- oder aber abgeschaltet wird.
Bei dieser bekannten Bauart sind auf dem Gehäusedeckel in einem radialen äußeren Bereich sich radial erstreckende Kühlrippen angeordnet, die jeweils an ihrem zum Deckelmittelpunkt weisenden Ende auf ihrer auf den Deckel weisenden Unterseite so hinterschnitten sind, so daß sie mit dem Deckel.einen abgestuften Spalt bilden. Diese Hinterschneidungen dienen zur Aufnahme der Enden des Bimetallstreifens, der dadurch zwischen sich diametral gegenüberliegendenRippen eingespannt werden kann und somit mit seinem mittleren Bereich über dem Schaltstift gehalten wird. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der Schaltstift einen gewissen Druck auf den Bimetallstreifen ausübt, der zur Folge hat, daß sich der Bimetallstreifen an den Randbereichen an die Unterkanten der Rippen anlegt und dadurch im Abstand zum Gehäusedeckel eingespannt ist. Die Sicherung in Umfangsrichtung geschieht über aufgebogene Zungen, die jeweils am Ende des'Bimetallstreifens angebracht sind und zwischen zwei benachbarte Rippen eingreifen. Bei dieser Art der Temperaturregelung kommt es darauf an, daß der Bimetallstreifen zur Verwirklichung einer bestimmten Kupplungscharakteristik exakt eingespannt wird, da schon kleinere Abweichungen des Sitzes des Bimetallstreifens eine Änderung der Charakteristik hervorrufen können. Es hat sich nun gezeigt, daß sich insbesondere bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten an diesen Kupplungen die Lage des Bimetallstreifens verändern kann, wenn die Kupplung beispielsweise abgebaut werden muß, oder auch wenn nur eine ungewollte Berührung beispielsweise mit einem Werkzeug am Bimetallstreifen erfolgt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flüssigkeitsreibungskupplung zu schaffen, bei der Reparatur- oder Wartungsarbeiten oder auch ungewollte Berührungen des Bimetallstreifens nicht zu einer Änderung der Kupplungscharakteristik führen können.
Die Erfindung besteht darin, daß eine elastische Sicherungsmasse im Bereich der Einspannstellen des Bimetallstreifens angeordnet ist, die den Bimetallstreifen unlösbar mit dem Deckel verbindet. Dadurch wird der Bimetallstreifen durch einen elastischen Formschluß am Deckel gehalten, der zwar geringe Bewegungen des Bimetallstreifens zuläßt, diesen jedoch immer wieder in seine ursprüngliche Lage drückt. Nach erfolgter werkseitiger Montage kann der Bimetallstreifen nicht mehr ohne Zerstörung der Sicherungsmasse vom Deckel abgenommen werden. Damit wird eine immer gleichbleibende Kupplungscharakteristik garantiert. Die Sicherungsmasse bewirkt auch eine vorteilhafte Schwingungsdämpfung, durch die ein Anschlagen von Metall an Metall und damit ein Ausschlagen der Befestigungsstellen verhindert wird.
In sehr vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist als elastische Masse eine Silikonmasse vorgesehen, die in den Bereich der Einspannstellen gespritzt wird und sich dort verfestigt, so daß sie die Enden des Bimetallstreifens umschließt und teilweise zwischen den Kühlrippen sitzt. Auch ar schon bestehenden Flüssigkeitsreibungskupplungen kann durch Einspritzen der Silikonmasse an den Endbereichen des Bimetallstreifens dieser gegenüber dem Deckel elastisch fixiert werden.
Hierzu ist es von Vorteil, wenn zwischen den Zungen an den Enden des Bimetallstreifens eine Ausnehmung im Bimetallstreifen vorgesehen ist. Der Einspannvorgang des Bimetallstreifens erfolgt damit wie bisher, die elastische Silikonmasse kann jedoch nach dem Einspannen durch die Ausnehmung hindurch besser vor allen in den Bereich zwischen der Deckeloberfläche und der Unterseite des Bimetallstreifens gebracht werden, so daß dieser an seinen Enden in einem elastischen Bett sitzt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand des in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispieles erläutert und beschrieben. Dabei zeigt?
Fig. 1 den prinzipiellen Aufbau einer Flüssigkeitskupplung im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Einspannstelle längs der Linie II-II in Fig. 3 und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die in Fig. 2 dargestellte Einspannstelle.
In Fig. 1 bezeichnet 1 eine Flüssigkeitskupplung mit einem Gehäuse 2, gegenüber dem die Antriebsscheibe 4 des Primärteils 3 drehbar gelagert ist. Die Antriebsscheibe läuft dabei in einem Arbeitsraum 6 um, der innerhalb des Gehäuses 2 ausgebildet ist. Der Arbeitsraum 6 ist durch eine Zwischenscheibe 5 von einer Vorratskammer 7 abgetrennt, die als Reservoir für die Kupplungsflüssigkeit 18 dient. Von der Menge der Flüssigkeit, die sich im Arbeitsraum 6 befindet, hängt es ab, inwieweit die Drehbewegung der Antriebsscheibe 4 auf das Gehäuse 2, an dem nicht näher dargestellte Flügel befestigt sein können, übertragen wird.
Die Zufuhr der Kupplungsflüssigkeit in den Arbeitsraum 6 erfolgt über eine Bohrung 19 in der Zwischenscheibe 5, die je nach Stellung des Ventilhebels 8 von diesem verschlossen bzw. freigegeben wird. Am Gehäusedeckel 2a, der auch gegenüber dem Gehäuse 2 üblicherweise abnehmbar ist, sitzt ein meist zentral angeordneter Schaltstift 9, auf den ein Bimetallstreifen 10 wirkt und der damit die Bewegungen des Bimetallstreifens 10 auf den Ventilhebel 8 überträgt.
Auf der Deckeloberfläche 14 sind in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnete, sich radial erstreckende Kühlrippen 11 angebracht, unter die der Bimetallstreifen 10 gespannt wird. Hierzu sind die Rippen mit stufenförmigen Hinterschneidungen 12 versehen, die einen Spalt zwischen der Deckeloberfläche 14
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und den zur Kupplungsachse A weisenden Enden der Kühlrippen 11 schaffen. Der Bimetallstreifen 10 besitzt eine Länge, die etwas kleiner als der Abstand der mit kleinerem Radius zur Kupplungsachse A verlaufenden Abstufung entspricht (erste Abstufung). Beim Einspannvorgang wird der Bimetallstreifen unter die Abstufung (zweite Abstufung), die den größeren Radius zum Kupplungsmittelpunkt A aufweist/ einseitig geschoben. Er wird dann gegen den Schaltstift gedrückt und mit dem freien Ende nach unten gebogen, so daß er auch mit dem zweiten Ende unter die Enden der Rippen greift= Danach kann er in radialer Richtung so zurückgeschoben werden, daß beide Enden in der ersten Abstufung sitzen. Es ergibt sich eine Lage, wie sie in Fig„ 1 dargestellt ist. Der Schaltstift 9 drückt dabei den Bimetallstreifen an die Innenfläche 13 der ersten, den kleineren Radius aufweisenden Abstufung.
Um nun zu verhindern, daß der Bimetallstreifen seine einmal eingenommene und justierte Position ändert, werden an den Einspannstellen Versiegelungspropfen 10a, 10b angebracht, die die Endabschnitte des Bimetallstreifens aufnehmen und eine Fixierung gegenüber den Rippen 11 sowie gegenüber der Deckeloberfläche 14 schaffen.
Wie aus. Fig, 2 und Fig. 3 zu erkennen ist, ist der Bimetallstreifen im Bereich der dort dargestellten Einspannstelle am Ende mit eineir. Winkel zur Bimetallstreifenfläche bildenden Zungen 16 versehen, die zwischen die Rippen 11 eingreifen und den Bimetallstreifen ΊΟ gegen Verdrehung in Umfangsrichtung sichern. Zwischen diesen Zungen 16 (vgl. Fig. 3) ist eine Aussparung 17 belassen, durch die zähflüssige Silikonmasse gespritzt wird, die nach Verfestigung ein elastisches Bett in Form der Versiegelungspfropfen 10a, 10b irr. Bereich der Einspannstellen schafft. Durch die Aussparung 17 hir.-durch kann die Silikonmasse einfach auch auf die Unterseite des Bimetallstreifens, also in den Bereich zwischen der Deckeloberfläche 14 und der kupplungsseitigen Fläche des Bimetallstreifens gebracht werden.
-8-
Dadurch wird garantiert, daß der Bimetallstreifen auch durch
Drücken an den Endbereichen nicht mehr gewollt oder ungewollt
entfernt werden kann. Es wird somit eine immer gleichbleibende Kupplungscharakteristik auch nach Reparaturen oder ungewollten Berührungen am Bimetallstreifen sichergestellt. Als elastische Sicherungsmasse kann z.B. die unter dem Handelsnamen "Behr-stik" bekannte Dichtungs- und Klebemasse der Anmelderin verwendet
werden.

Claims (3)

3U9104 PATE NTAN-WALTE DR.-ING. H. H. WILHELM - DIPL.-ING. H. DAUSTER D-7000 STUTTGART 1 · GYMNASIUMSTRASSE 31B · TELEFON (07 11) 291133/29 2857 Anmelder; . Stuttgart, den 10.12.1981 Süddeutsche Kühlerfabrik j? 6^JZ Julius Fr0 Behr· GmbH■& Co. KG ur Mauserstraße 3 Stuttgart 30 Ansprüche
1.J Flüssigkeitsreibungskupplung mit einem Primärteil, der gegenüber einem Sekundärteil drehbar gelagert ist und mit einer Kupplungsflüssigkeit, die zur Antriebsübertragung von einer Vorratskammer durch eine Bohrung in einen Arbeitsraum, in dem eine Antriebsscheibe umläuft, gelangt, mit einem Ventilhebel, der über einen Schaltstift durch einen Bimetallstreifen temperaturgesteuert die Bohrung öffnet bzw. schließt, wobei der Bimetallstreifen auf der Frontseite eines Gehäusedeckels unter dort vorgesehene Rippen gespannt und dort durch Zungen, die einen Winkel mit der Bimetallstreifenfläche bilden und an den Enden des Bimetallstreifens vorgesehen sind, gegen Verdrehen in Umfangsrichtung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine elastische Sicherungsmasse (10a, 10b) im Brereich der Einspannstellen des Bimetal Istreifens (10) angeordnet ist, die den Bimetallstreifen (10) unlösbar mit dem Deckel (2a) verbindet.
-2-
2. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als elastische Masse eine Silikonmasse vorgesehen ist, die in den Bereich der Einspannstellen im zähflüssigen Zustand eingespritzt ist, danach zu einem elastischen Versiegelungspfropfen (10a, 10b) polymerisiert und die Enden des Bimetallstreifens (10) sowie die zugeordneten Bereiche der Rippen (11) umschließt.
3. Flüssigkeitsreibungskupplung nach Anspruch 1 und 2, da- · durch gekennzeichnet, daß zwischen den Zungen (16) an den Enden des Bimetallstreifens (10) eine Ausnehmung (17) vorgesehen ist, durch die die Silikonmasse mit Hilfe einer Düse in die Zwischenräume zwischen den Enden des Bimetallstreifens und den Rippen hereingedrückt wird,
-3-
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