DE3149151C2 - Optischer Drehwinkelkodierer - Google Patents
Optischer DrehwinkelkodiererInfo
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Abstract
Ein Kodierer für die Erzeugung eines mehrziffrigen Codewortes entsprechend der Position und Bewegung einer Welle oder irgendeines anderen beweglichen Gliedes umfaßt ein Gehäuse, eine Fotozellenplatine oder irgendeine andere signalerzeugende Platine, die auf dem Gehäuse angeordnet ist und eine Fotozelle oder irgendwelche anderen signalerzeugenden Mittel trägt. Mehrere Kanäle liefern mehrere elektrische Signale, die die Position und Bewegung des Codiergliedes anzeigen. Eine Vielzahl von Schaltkreisplatinen ist auf dem Gehäuse gestapelt in bezug auf die signalerzeugende Platine angeordnet. Die Schaltkreisplatinen umfassen Mittel für die Verarbeitung der Signale von den signalerzeugenden Mitteln und eine Vielzahl von Steckern und Stiften, die auf den Platinen angeordnet sind und ineinandergesteckt werden, um elektrische Verbindungen zwischen aufeinanderfolgenden Platinen herzustellen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Drehwinkelkodierer mit einem Gehäuse, einer Lichtquelle in dem
Gehäuse, einem optischen Kodierelement, das mit einer Drehachse verbunden beweglich in dem Gehäuse gelagert
ist und mehrere Spuren zur Modulation des Lichtes von der Lichtquelle aufweist, Fotozellen zur Aufnahme
des von dem Kodierelement modulierten Lichtes in mehreren Spuren, wobei diese Fotozellen mehrere Signalkanäle
für die Lieferung mehrerer die Position des Kodierelementes anzeigender elektrischer Signale aufweisen,
wenigstens erste und zweite in dem Gehäuse in Achsrichtung der Drehachse hintereinanderfolgend gestapelte
Module, die Verarbeitungsmittel zur Verarbeitung der Signale von den Fotozellen aufweisen.
Derartige Kodierer dienen der Erzeugung von elektrischen
Signalen entsprechend eines mehrziffrigen Codewortes, das die Position und Bewegung einer drehbaren
Welle oder irgendeines anderen beweglichen Eingangsgliedcs vorgibt. Die vorliegende Erfindung betrifft
Drehwinkelkodierer vom optischen Typ, wobei eine rotierbare optische Codescheibe oder ein anderes Glied
mit mehreren Spuren zur Modulation des Lichtes einer oder mehrerer Lichtquellen vorgesehen ist und das modulierte
Licht in elektrische Signale durch Fotozellen in mehreren Spuren umgewandelt wird, wobei die Fotozellen
zu mehreren Ausgangskanälen zur Lieferung eines mehrziffrigen Codewortes in Form von elektrischen
Signalen und in einigen Fällen such zur Lieferung von Sinus- und Kosinus-Signalen zusammengefaßt sind.
ίο Derartige optische Kodierer umfassen eine oder mehrere
Schaltkreisplatinen bzw. andere Module für die Verarbeitung der elektrischen Signale.
Aus der US-PS 32 47 505 ist ein Drehwinkelkodierer der eingangs charakterisierten Art bekannt. Dieser
Drehwinkelkodierer weist verschiedene Platinen mit diskreten Bauteilen auf, die mittels Abstandshaltern und
Bolzen übereinander angeordnet sind.
Für Rundfunkempfänger ist aus der Zeitschrift »Funkschau«, 1975, Heft 5, Seiten 49—51, bekannt, einzelne
Platinen mittels Steckverbindungen elektrisch miteinander zu verbinden, um einen leichten Austausch
der Platinen zu ermöglichen. Dabei hat jede Platine eine spezielle Funktion, wobei gleichzeitig auch eine Verbindungsplatine
vorgesehen ist, die die Funktionsplatinen über Steckverbindungen verbindet.
Gegenüber diesem bekannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen neuen und verbesserten Drehwinkelkodierer der eingangs genannten Art zu schaffen, der mehrere Platinen
bzw. Module umfaßt, welche derart zusammengesteckt werden können, daß viele unterschiedliche Kodierer
mit unterschiedlichen Eigenschaften durch Zusammenstecken einer Reihe von unterschiedlichen Modulen,
die aus einer Gruppe von Standardmodnlen ausgewählt werden, vorgegeben werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der im Anspruch 1 gekennzeichneten Erfindung. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Auf diese Weise können eine große Vielzahl von Kodierer mit unterschiedlichen Eigenschaften sehr leicht
hergestellt werden, indem eine Auswahl von Standardmodulen zusammengebaut wird. Beispielsweise kann
die Anzahl der Ziffern in dem Ausgangs-Codewort entsprechend den Auflösungsanforderungen an den Kodicrer
ausgewählt werden. Darüber hinaus können verschiedene Codes, wie beispielsweise der Graycode, der
natürliche Binärcode, der Binär/Dezimalcode usw. ausgewählt werden. Ferner kann eine Auswahl zwischen
einem unsymmetrischen und einem abgeglichenen Ausgang und eine Auswahl zwischen verschiedenen Ausgangsverbindern
getroffen werden.
Bestimmte Stifte und Buchsen sind vorzugsweise zu Stift/Buchsen kombiniert, welche in andere Buchsen
eingesteckt werden und andere Stifte aufnehmen können, um Signale und Spannungen an die zugeordneten
Module zu liefern, während sie gleichfalls Signale und Spannungen zu den benachbarten Modulen übertragen.
Bestimmte Module können Signalmodifizierungsmittel umfassen, die eine Gruppe von Eingangsverbindungen
und eine unterschiedliche Gruppe von Ausgangsverbindungen aufweisen, wobei die Signalkanalgruppen
eine Signalkanalgruppe umfassen, welche Buchsen und Stifte zur Lieferung von Eingangssignalen an die Eines
gangs-Signalverbindungen aufweist und wobei die Signalkanalgruppen
ferner eine andere Signalkanalgruppe umfassen, welche Buchsen aufweist, die an die Ausgangs-Signalverbindungen
angeschlossen sind.
Die Module besitzen vorzugsweise die Form von Schaltungsplatinen, auf denen die Stifte und Buchsen in
ausgewählten Positionen angeordnet sind.
Die gemeinsame Verbindungsgruppe umfaßt vorzugsweise eine elektrische Verbindung für die Lieferung
eines Steuersignals an bestimmte Platinen. Ein solches Steuersignal kann beispielsweise ein Torsteuersignal
sein.
Es können eine Vielzahl von Platinen bzw. Modulen vorgesehen sein, die verschiedene Signalmodifizierungsmittel
umfassen, beispielsweise eine Gruppe von Verstärkern für die Verstärkung der Signale, eine Gruppe
von Gattern zur Schaltung der Signale, mehrere Logikelemente, ein System von Logikelementen zur Umwandlung
der Signale zwischen dem Graycode und dem natürlichen Binärcode, Multiplizierer für die Multiplikation
der Frequenz bestimmter Signale, oder Phasenteiler zur Phasenunterteilung bestimmter Signale in Phasensignale.
Mehrere Bolzen können zwischen den gestapelten Platinen angeordnet sein, um deren gegenseitige Abstützung
zu gewährleisten.
Der Kodierer kann einen Verbinder mit mehreren Kontakten umfassen, wobei eine der Platinen als Ausgangspialine
dient und die gemeinsame Verbindungsgruppe mehrere Buchsen auf der Ausgangsplatine und
Mittel zur Verbindung der zuletzt erwähnten Buchsen mit bestimmten Kontakten des Verbinders umfaßt und
wobei eine der Signalkanalgruppen mehrere Buchsen auf der Ausgangsplatine und Mittel zur Verbindung der
zuletzt erwähnten Buchsen mit anderen Kontakten des Verbinders umfaßt.
Anhand eines in den Figuren der beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles sei im folgenden
die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen optischen Kodierer, der als erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
zu beschreiben sein wird,
F i g. 2 eine Endansichl des Verbinderendes des Kodierers gemäß Fig. 1,
F i g. 3 eine Draufsicht auf eine der Platinen bzw. Module des Kodierers zur Veranschaulichung der Standardpositionen
der Stifte und Buchsen, die verwendet werden, um Signale und Spannungen zwischen den verschiedenen
Platinen des Kodierers zu übertragen,
F i g. 4 eine vergrößerte Seitenansicht einer der Stift/ Buchsen des Kodierers,
F i g. 5 eine vergrößerte Seitenansicht einer der Buchsen
des Kodierers,
F i g. 6 eine vergrößerte teilweise aufgeschnittene perspektivische Ansicht einer der Stift/Buchsen,
Fig. 7 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer
Fotozellenplatine, die ein Codewort mit elf Bi; sowie Sinus- und Kosinus-Signale der nächst höheren 'Kuflösungsordnung
erzeugt,
Fig.8 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer modifizierten Fotozellenplatine für die Erzeugung eines
Codeworles mit dreizehn Bit,
F i g. 9 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer Multipli/.ier-Schaltkreisplatine für die Frequenzmultiplikation
der Sinus- und Kosinus-Signale mit dem Faktor 2,
Fig. 10 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer
Phitsenteilerplatine. die Sinus- und Kosinus-Signale in phiisenuntcrteilte Signale mit regelmäßigen Abständen
von 22,5° unterteilt,
Fig. 11 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer
Logikplatine zur Umwandlung der phasengeteilten Signale in Signale höherer Ordnung,
Fig. 12 ein schematisches Schallungsdiagramm einer Galterplatine zur Durchhaltung der mehrziffrigen elektrischen
Signale,
Fi g. 13 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer Wanalerplatine zur Umwandlung von Graycodesignalen
in Signale im natürlichen Binärcode,
Fig. 14 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer
zweiten modifizierten Wandlerplatine ähnlich derjenigen in Fig. 13, mit der Ausnahme, daß die beiden Gruppen
von Signalkanälen zwischen dem Eingang und dem Ausgang umgekehrt sind,
Fig. 15 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer
Treiberplatine, welche Treiberverstärker zur Verstärkung der mehrziffrigen Codesignale umfaßt,
Fi g. 16 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer zweiten modifizierten Treiberplatine ähnlich derjenigen
in Fig. 15, mit der Ausnahme, daß die beiden Gruppen
von Signalkanälen zwischen dem Eingang und dem Ausgang
umgekehrt sind.
Fig. 17 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer Spannungsversorgungsplatine,
Fig. 18a und 18b ein Verbindungsdiagramm für einen Kodierer gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.
der eine Fotozellenplatine, eine Multiplizierplatine, eine Phasenteilerplatine, eine Logikplatine, eine Gaiterplatine.
eine Wandlerplatine, eine Treiberplatine, eine Spannungsversorgungsplatine
und einen Verbinder verwendet, um einen natürlichen Binärcode mit fünfzehn Bit zu
erzeugen.
F i g. 1 zeigt einen Kodierer 30 für die Erzeugung eines mehrziffrigen Codewortes in Form von elektrischen
Signalen entsprechend der Position oder Bewegung eines Eingangsgliedes. Der dargestellte Kodierer ist ein
Winkelkodierer des optischen Typs, obgleich die vorliegende Erfindung auch auf andere Arten von Kodierern
anwendbar ist.
Gemäß Fig. 1 besitzt der optische Kodierer 30 ein
Eingangsglied in Form einer drehbaren Welle 32, die durch Lager 34 und 36 in einem Gehäuse bzw. einem
Rahmen 38 abgestützt ist. Der allgemeine Zweck des Kodierers 30 dient der Erzeugung elektrischer Signale,
die die Position oder Bewegung der Welle 32 mit einem hohen Maß an Genauigkeit anzeigen. Der Kodierer 30
kann somit in einem Telemetriesystem für die elektrische Überwachung der Position oder Bewegung irgendeines
drehbaren oder verschiebbaren Gliedes, mit dem die Welle 32 verbunden ist, verwendet werden.
Der optische Kodierer 30 besitzt ein bewegliches Codeglied, das als eine optische Kodierscheibe 40 dargestellt
ist und das mit der mechanischen Eingangswelle 32 rotierbar verbunden ist. Die optische Codescheibe 40
kann einen bekannten geeigneten Aufbau aufweisen und sie ist vorzugsweise mehrspurig ausgeführt, wobei
mehrere optische Codespuren 42 der Modulation von Licht entsprechend der Position bzw. Bewegung der
Codescheibe 40 dienen. Derartige optische Codescheiben sind dem Fachmann wohlbekannt. Beispielsweise
kann eine typische Codierscheibe digitaler Art sein und aus transparentem Material, wie beispielsweise Glas,
hergestellt werden, wobei mehrere konzentrische kreisförmige Spuren vorgesehen sind, die aufeinanderfolgende
lichtundurchlässige und lichtdurchlässige Segmente oder Unterteilungen aufweisen. Auf diese Weise wird
das auftreffende Licht durch die Spur moduliert, wenn die Scheibe gedreht wird. Die Anzahl der Unterteilungen
oder Zyklen in den aufeinanderfolgenden konzentrischen Souren können eemäft pinpm Rinärr^rit. «·«·.(
felt sein. So kann beispielsweise die Anzahl der Zyklen
oder Unterteilungen in den aufeinanderfolgenden Spuren durch 1, 2, 4, 8, 16. 32 usw. vorgegeben sein. Die
Unterteilungen geben daher eine aufeinanderfolgende Wertigkeit von 2 in der folgenden Weise vor: 2°, 21, 22,
23. 24, 2' usw. Die Codescheibe 40 kann so angeordnet sein, daß sie entweder Licht überträgt oder reflektiert.
In einigen Fällen kann die Codescheibe 40 Sinus- und Kosinus-Spuren zusätzlich zu den digitalen Codespuren
aufweisen. Die Sinus- und Kosinus-Spuren sind im allgemeinen von höherer Auflösungs- oder Zyklusordnung.
Beispielsweise können die optischen Codescheiben der vorstehend genannten Art den US-Patentschriften
36 18 074 und 37 10 375 entnommen werden.
Gemäß Fig. 1 wird die optische Codescheibe 40 durch eine Lichtquelle 44 in Form einer lichtemittierenden
Diode beleuchtet. Eine Sammellinse 46 und eine Objektivlinse 48 sind angeordnet, um das Licht zu einer
feinen Linie auf den Spuren 42 der Codescheibe 40 zu bündeln.
Gemäß F i g. 1 umfaßt der Kodierer 30 Fotodetektoren oder Fotozellen 50 in mehreren Kanälen zur Umwandlung
des von den Codespuren 42 auf der Codescheibe 40 modulierten Lichtes in mehrere entsprechende
elektrische Signale. Der Mehrkanal-Fotodetektor 50 ist dicht benachbart zu der optischen Codescheibe 40
angeordnet, um das von den Codespuren 42 modulierte Licht aufnehmen zu können.
Der Mehrkanal-Fotodetektor 50 ist gemäß F i g. 1 als eine Komponente auf einer Fotozellenplatine 52 angeordnet,
die ihrerseits auf dem Gehäuse 38 angeordnet ist. Die Fotozellenplatine 52 erzeugt mehrere elektrische
Signale, die ein veränderliches mehrziffriges Codewort definieren können und die die Winkelposition der
Codescheibe 40 anzeigen. Die Signale von der Fotozellenplatine 52 können in einigen Fällen ebenfalls Sinus-
und Kosinus-Signale umfassen.
Der Kodierer 30 gemäß F i g. 1 umfaßt ferner mehrere .Schaltkreisplatinen für die Verarbeitung bzw. Modifizierung
der Signale von der Fotozellenplatine 52. Sieben solche Schaltkreisplatinen 54, 56, 58, 60, 62, 64 und
66 sind in dem dargestellten Kodierer 30 vorgesehen. Die Platinen bzw. Module 52—66 sind gemäß Fig. 1
zueinander gestapelt angeordnet. Bolzen 68 können verwendet werden, um eine mechanische Abstützung
zwischen den gestapelten Platinen 52—66 zu erzielen. Im vorliegenden Fall werden drei solcher Bolzen 68
verwendet. Die Bolzen 68 können Abstandshülsen 70 zwischen aufeinanderfolgenden Platinen 52—66 umfassen.
Gemäß den F i g. 1 und 2 kann ein elektrischer Mehrkontakt-Verbinder
72 verwendet werden, um mehrere elektrische Verbindungen mit den Platinen bzw. Modulen
52—66 des Kodierers 30 und ebenfalls mit der Lichtquelle 44 herzustellen. Der Verbinder 72 ist auf einer
Hülse 74 angeordnet, die die Platinen 52—66 umgibt und die von dem Gehäuse 38 entfernt werden kann. Die
Hülse 74 besteht vorzugsweise aus Metall, um eine elektrische Abschirmung der Platinen 52—66 vorzugeben.
Bei dem Kodierer 30 gemäß den Fig. 1—6 sind die
verschiedenen Platinen bzw. Module 52—66 elektrisch miteinander durch Kontaktelemente verbunden, die ineinandergesteckt
werden, so daß es äußerst leicht ist, die Platinen zusammenzumontieren. Darüber hinaus kann
eine große Vielzahl von Platinen bzw. Modulen auswechselbar verwendet werden, um Kodierer mit unterschiedlichen
Eigenschaften und Spezifikationen herzustellen. Die einzelnen Kontaktelemente können verschiedene
Formen einnehmen. Gemäß den F i g. 4,5 und 6 können die Kontaktelemente die Form von Stiften 76
und Buchsen 78 aufweisen. Andere Formen von Kontaktelementen (Stiften und Buchsen) können ebenfalls
verwendet werden. Einige Buchsen 78 können die Form getrennter Elemente aufweisen, wie dies in Fig. 5 dargestellt
ist. während andere Buchsen 78 mit Stiften 76 kombiniert werden können, um Stift/Buchsen 80 gemäß
Fig.4 zu bilden. Jede der Stift/Buchsen 80 besitzt an
einem Ende einen Stift 76 und am anderen Ende eine Buchse 78, wobei dazwischen ein Abstandselemenl 82
angeordnet ist. Die Stifte 76, die Buchsen 78 und die Abstandselemente 82 sind aus Metall hergestellt, so daß
sie elektrisch leiten. Gemäß F i g. 6 können die Buchsen 78 mit federnden Fingern 84 ausgestattet sein, um die
Stifte 76 aufzunehmen und festzuhalten.
Die verschiedenen Platinen bzw. Module 52—66 des
Kodierers 30 können mit einer großen Anzahl von Buchsen 78 und Stift/Buchsen 80 versehen sein. Es vcrsteht
sich, daß die Buchsen 78 und Stift/Buchsen 80 in Löchern angeordnet sind, die in den einzelnen Platinen
52—66 gebildet werden. Es ist erkennbar, daß jede Buchse 78 einen vergrößerten Kopf 86 aufweist, der auf
einer Seite der Platinen 52—66 angreifen kann. Jede Buchse 78 besitzt eine Schulter 88, durch die sie in der
Bohrung in einer der Platinen gehalten wird.
Gemäß F i g. 3 besitzt jede Platine bzw. Modul 52—66 eine große Anzahl von Standardpositionen, in denen die
Buchsen 78 oder Stift/Buchsen 80 angeordnet sind. Im allgemeinen werden nur einige der Standardpositionen
für eine bestimmte Platine verwendet. Bei dem Aufbau gemäß Fig. 3 gibt es 55 Standardpositionen für die
Buchsen 78 und die Stift/Buchsen 80. Diese 55 Positionen sind mit Al bis A21, Bl bis B13 und Cl bis C21
beziffert. Die 55 Positionen sind auf einem Kreis im Abstand angeordnet. Im vorliegenden Fall sind die Platinen
bzw. Module 52—66 kreisförmig ausgebildet. Es versteht sich, daß Buchsen 78 oder Stift/Buchsen 80 an
jeder der 55 Standardpositionen angeordnet sein können.
In Fig. 1 sind beispielhaft Positionen von einigen der
B, chsen 78 und Stift/Buchsen 80 dargestellt. Es ist erkennbar, daß alle Buchsen 78 vom Wellenende des Kodierers
30 abgewandt und zu dem Verbinderende hin gerichtet sind. Die Stifte 76 erstrecken sich zu dem Wellenende
des Kodierers 30 und sie können in entsprechende Buchsen 78 der benachbarten Platinen eingreifen.
Auf der Fotozellenplatine 52 werden nur Buchsen 78 verwendet. Auf den anderen Platinen 54—66 können
jedoch sowohl Buchsen 78 als auch Stift/Buchsen 80 verwendet werden.
Zum besseren Verständnis der Verbindungen zwischen den verschiedenen Platinen 52—66 des Kodierers
30 ist es von Vorteil, bestimmte Einzelheiten der einzclnen Platinen zu beschreiben. Schematische Schaltungsdiagramme der Platinen 52—66 sind in den Zeichnungen
dargestellt und sollen nunmehr beschrieben werden. Die Verbindungen zwischen den Platinen 52—66
sind in dem Diagramm bzw. der Tabelle gemäß den F i g. 18a und 18b dargestellt.
Die in Fi g. 7 dargestellte Platine 52 ist eine Mehrka-
nal-Fotozellenplatine, die mehrere elektrische Signale
entsprechend einem binären Codewort mit 11 Bit sowie
Sinus- und Kosinus-Signale der nächst höheren Ordnung erzeugt.
Die in Fig. 9 dargeslellie Platine 54 ist eine Frcquenzmultiplizierplatine,
die die Sinus- und Kosinus-Signale verwendet, um zusätzliche Sinus- und Kosinus-Si-
gnale mit der doppelten Frequenz der ursprünglichen Signale der Platine 52 zu erzeugen. Die 11 Bit-Digitalsignale
werden einfach von der Platine 54 ohne Änderung übertragen.
Die Schaltkreisplatine 56 gemäß Fig. 10 ist eine Phascnteilcrplatine,
die die Sinus- und Kosinus-Signale mit doppelter Frequenz verwendet, um aus diesen Signalen
sin 2* und cos 2a der Pialine 54 phasenunterteilte Signale
mit Phasenwinkeln von 22,5°, 45°, 67,5°, 112,5°, 135°
und 157,5° zu erzeugen. Die 11 Bit-Digitalsignale werden einfach ohne Änderung durch die Platine 56 übertragen.
Die Platine 58 gemäß F i g. 11 ist eine Logikplatine,
die die phasenunterteilten Signale der Platine 56 kombiniert, um zwei zusätzliche Bits für das Codewort zu
erzeugen. Die ursprünglichen 11 Bit-Digitalsignale werden
durch die Platine 58 ohne Änderung einfach übertragen. Die elektrischen Ausgangssignale der Logikplaline
58 geben ein digitales Codewort mit 15 Bit vor, wobei der Gray-Code verwendet wird.
Die Platine 60 gemäß Fig. 12 ist eine Gatterplatine,
die der Steuerung bzw. Verriegelung der 15 Bit-Signale aufgrund eines Steuersignals dient.
Die Platine 62 gemäß F i g. 14 ist eine Wandlerplatine,
die die 15 Bit-Gray-Code-Signale in 15 Bit-Signale des natürlichen Binärcodes umwandelt.
Die Platine 64 gemäß Fig. 15 ist eine Treiberplatine
zur Verstärkung der 15 Bit-Signale des natürlichen Binärcodes und zur Vorgabe von verstärkten Ausgangssignalen.
Die Platine 66 gemäß F i g. 17 ist eine Spannungsversorgungsplatine
zur Erzeugung einer Spannungsversorgung mit + 12 Volt und —12 Volt zusätzlich zu der Eingangsspannungsversorgung
von + 5 Volt. Die digitalen 15 Bit-Ausgangssignale werden von der Platine 66 ohne
Änderung übertragen und dem Ausgangsverbinder 72 über Leitungen 89 zugeführt.
Es sei in Erinnerung gerufen, daß jede der Platinen 52—66 55 Standardpositionen für die Verbindung von
Buchsen 78 und Stift/Buchsen 80 aufweist. Die Platinen 52—66 umfassen eine gemeinsame Verbindungsgruppe
90 solcher Standard Positionen, wobei die Gruppe 90 für Buchsen 78 und Stift/Buchsen 80 verwendet wird, die
eine gemeinsame elektrische Verbindung mit allen oder einigen der Platine 52—66 vorgeben. Eine solche gemeinsame
Verbindung kann die Spannungsversorgung und ein oder mehrere Steuersignale umfassen. Im allgemeinen
werden diese Spannungsversorgungs- und Steuersignalverbindungen zu allen oder einigen der Platine
geführt, um an diese die Spannung und die Steuersignale anzulegen.
Gemäß Fi g. 17 umfaßt in Verbindung mit der Spannungsvcrsorgungsplatine
66 die gemeinsame Verbindungsgruppe 20 Spannungsversorgungsverbindungen, die mit +5VoIt, Masse, +12VoIt und —12 Volt bezeichnet
sind. Die gemeinsame Verbindungsgruppe 20 umfaßt ferner eine Steuersignalverbindung, die mit
GATTER bezeichnet ist. Wie in Fig. 17 und ebenfalls in der Spalte SPANNUNGSVERSORGUNG in den
F i g. 20a und 20b gezeigt, umfaßt die Spannungsversorgungsplatine 66 Stift/Buchsen 80 in den Positionen Al,
A21 und CI für die Spannung von +5 Volt; in den Positionen BI. B13 und C21 für MASSE; in der Position A20
für +12 Volt; in der Position C2 für —12 Volt; und in der Position B6 für GATTER.
Die 55 Verbindungspositionen umfassen ferner zwei Signalkanalgruppen 92 und 94, die beispielsweise in
Fig. 15 im Zusammenhang mit der Treiberplatine 64
dargestellt sind, die verschiedene Eingangs- und Ausgangsverbindungen aufweist. Die erste Signal-Kanalgruppe
92 gibt die Eingangsverbindungen für die Treiberplatine 64 vor, während die zweite Signal-Kanalgruppe
94 die Ausgangsverbindungen für diese Platine vorgibt. Wie aus Fig. 15 und ebenfalls aus der Spalte
TREIBER in den Fig. 18a und 18b hervorgeht, umfaßt die erste Signal-Kanalgruppe 92 Stift/Buchsen 80 in den
Positionen A9, A4, A6, CI8, A7, A5, C20, A3. CI9, A2.
C17, B11.C12, A13 und A14. Die zweite Signal-Kanalgruppe
94 umfaßt Buchsen 78 in den Positionen B7, C3, A18, C4, A17, A16. A12, A15. All, AIO, C5, C6. A19. B3
und B4.
Wie in Fig. 17 im Zusammenhang mit der Spannungsversorgungsplatine
66 dargestellt, umfaßt die zweite Signal-Kanalgruppc 94 Stift/Buchsen 80. die die
mehrziffrigen Digitalsignale durch die Spannungsversorgungsplatine
66 übertragen. Diese Stift/Buchsen sind in entsprechende Buchsen 78 der zweiten Signal-Kanalgruppe
auf der Treiberplatine 64 eingesetzt. Die Buchsenkomponenten 78 der Stift/Buchsen 80 auf der Spannungsversorgungsplatine
nehmen Leitungen auf, die mit entsprechenden Kontakten des Verbinders 72 verbunden
sind. Derartige Verbinderkontakte sind in der Spalte VERBINDER in den Fig. 18a und 18b aufgelistet.
Die Spalte VERBINDER listet ebenfalls die Verbinderkontakte auf, die mit den Stift/Buchsen 80 der gemeinsamen
Verbindungsgruppe 90 verbunden sind und die Anschlüsse von + 5VoIt, Masse. +12VoIt, -12VoIt und
GATTER umfaßt. Einer der Verbinderkontakte, der mit S bezeichnet ist, ist ebenfalls an eine Buchse 78 angeschlossen,
die mit CG bezeichnet ist und der CHASSISMASSE entspricht, die an das Gehäuse 38 über die Bolzen
68 angelegt ist.
Wie zuvor erwähnt, zeigen die Fig. 7—17 schematische
Schaltungsdiagramme verschiedener Module bzw. Platinen, die zusammengebaut werden können, um den
Kodierer 30 und verschiedene andere ähnliche Kodierer vorzugeben. Es mag von Vorteil sein, zusätzliche Einzelheiten
der Module bzw. Platinen zu beschreiben. Es versteht sich, daß die Module bzw. Platinen gedruckte
Schaltungsplatinen sind, auf denen verschiedene Widerstände, Kondensatoren, integrierte Schaltkreise und andere
Komponenten angeordnet sind. Die Platinen umfassen gedruckte Schaltkreise zur Vorgabe elektrischer
Verbindungen zwischen den verschiedenen Komponenten und ebenfalls zur Vorgabe von Verbindungen mit
den Buchsen 78 und Stift/Buchsen 80.
Wie zuvor erwähnt, veranschaulicht Fig. 7 die Fotozellenplatine
52, welche die Mehrspur-Fotozelle 50 umfaßt. In diesem Fall besitzt die Fotozelle 50 14 Spuren.
die in F i g. 7 beziffert sind und denen moduliertes Licht über 14 Spuren der optischen Codescheibe 40 zugeführt
wird. Jede Spur der Fotozelle 50 weist einen Fotodetektor 100 auf, der zwischen einem +5 Volt-Anschluß und
einem Ausgangskanal bzw. einer Leitung 102 angeordnet ist. Ein Lastwiderstand 104 ist zwischen jeder Leitung
102 und Masse angeordnet.
Eine der Spuren der Fotozelle 50, in diesem Fall die Spur 9, empfängt unmoduliertes Licht von einer transparenten
Spur auf der Codescheibe 40, um ein Vorspannungs- bzw. Referenzsignal zu erzeugen, das verwendet
wird, um irgendwelche Veränderungen in dem durch die Lichtquelle 44 erzeugten Lichtpegel auszugleichen. Gemäß
F i g. 7 wird das Referenzsignal von der Leitung 102 der Reihe nach durch einen Folgeverstärker 106. ein
variables Potentiometer 108 zur Verstärkungssteuerung, und einen weiteren Folgeverstärker 110 verarbei-
tet, dessen Ausgang an einen Ausgangskanal bzw. einen Anschluß 112 angeschlossen ist, auf dem die gewünschte
Vorspannung bzw. ein Nullspannungspegel vorgegeben wird. Der Referenzkanal BRS-112 ist an eine Ausgangsbuchse
78 in der Standardposition C7 angeschlossen.
Gemäß F i g. 7 erzeugen die Spuren 7 und 8 der Fotozellenreihe 50 die Sinus- und Kosinus-Signale mit einer
Spurenauflösung von 2". Die Sinus- und Kosinus-Signale von den Spuren 7 und 8 werden durch Folgeverstärker
114 und 115 verarbeitet, deren Ausgänge an Buchsen
78 in den Standardpositionen A8 und Cl6 angeschlossen
sind. Es sei in Erinnerung gerufen, daß die Position A8 ein Glied in der ersten Signalgruppe 92
bildet. Die Position C16 kann als ein gesondertes Glied der ersten Signalgruppe 92 angesehen werden. In F i g. 7
sind die Sinus- und Kosinus-Ausgangssignale mit sin 2" und cos 2'' bezeichnet, um anzuzeigen, daß die Spurenauflösung
dieser Signale 21' beträgt.
Gemäß F i g. 7 erzeugen die anderen Spuren 1 —6 und 10—14 der Fotozellenreihe 50 Digitalsignale mit einer
Auflösung von 2° bis 210. Das Digitalsignal jeder dieser
Spuren wird durch einen individuellen Triggerschaltkreis 116 verarbeitet, der einen Operationsverstärker
118 mit einer positiven Rückführung aufweist, um den
Verstärker bistabil auszubilden. Der Verstärker 118 eines jeden Triggerschaltkreises 116 erhält eine Vorspannung
von dem Referenzkanal 112 zugeführt. Jeder Triggerschaltkreis
116 erzeugt ein digitales Ausgangssignal in Form einer definierten Rechteckwelle mit genormter
Größe, so daß der Ausgang des Triggerschaltkreises zwischen einem hohen und einem niedrigen Pegelzustand
entsprechend den Werten 1 und 0 hin- und herschaltet. Die Ausgangssignale der 11 Triggerschaltkreise
116 sind mit 2° bis 210 bezeichnet und sie sind mit Buchsen 78 in den Positionen A9, A4, A6, CI8, A7, A5,
C20, A3, CI9, A2 und CI7 verbunden, die Glieder der
ersten Signalgruppe 92 bilden.
Fig.8 veranschaulicht eine modifizierte Fotozellenplatine
122, die die gleiche wie die Fotozellenplatine 52 in F i g. 7 ist. mit der Ausnahme, daß die Sinus- und
Kosinus-Spuren mit den Spurnummern 7 und 8 durch zusätzliche Digitalspuren mit den Auflösungen 2" und
212 ersetzt sind. Zusätzliche Triggerschaltkreise 116 werden verwendet, um die zusätzlichen Digitalsignale
zu verarbeiten. Die Ausgänge der zwei zusätzlichen Triggerschaltkreise 116 sind mit 2" und 212 bezeichnet,
um die Auflösung der Spur anzuzeigen und sie sind in den Positionen A8 und CI6 mit Ausgangsbuchsen 78
verbunden. Die Fotozellenplatine 122 gemäß Fig. 8 erzeugt somit ein digitales 13 Bit-Ausgangssignal, das entsprechend
dem Gray-Code codiert ist.
Wie zuvor erwähnt, veranschaulicht F i g. 9 eine Multipliziererplatine
54, die die Frequenz der Sinus- und Kosinus-Eingangssignale sin χ und cos χ mit einem Faktor
von 2 multipliziert, um Sinus- und Kosinus-Ausgangssignale sin 2x una cos 2x mit doppelter Frequenz
zu erzeugen. Die Multipliziererplatine 54 umfaßt einen dualen Multiplizierschaltkreis 126, der die Frequenz der
Sinus- und Kosinus-Eingangssignale multipliziert. Der Multiplizierschaltkreis 126 kann gemäß der älteren US-Patentanmeldung
mit der Serial Nr. 202,166 vom 30. 10.1980 (US-PS 43 59 688) ausgebildet sein, oder irgendeine
andere bekannte Bauart aufweisen. Der Multiplizierschaltkreis 126 wird mit den Sinus- und Kosinus-Eingangssignalen
sin .v und cos χ gespeist, die von der Folozellenplatine 52 abgeleitet werden, wobei dies über
Stift/Buchsen 80 geschieht, die in den Positionen A8 und CI6 angeordnet sind. Die Signale sin χ und cos χ sind die
gleichen wie die in Fig. 7 mit sin 2" und cos 2" bezeichneten Signale. Dem Multiplizierschaltkreis 126
wird ferner das Vorspannungssignal BRS zugeführt, wobei dies über eine Stift/Buchse 80 in der Position C7
geschieht.
Die Ausgänge des Multiplizierschaltkreises 126 liefern Sinus- und Kosinus-Signale mit doppelter Frequenz,
die mit sin 2x und cos Ix bezeichnet sind und die den Buchsen 78 in den Positionen A14 und ClI zugeführt
werden. Der Multiplizierschaltkreis 126 liefert ferner ein invertiertes Ausgangssignal cosx, das einer
Buchse 78 in der Position B9 zugeführt wird. Der Multiplizierschaltkreis 126 wird an Spannung von +12 Volt
und —12 Volt durch die Buchsen 78 in den Positionen A20 und C2 gelegt, wobei diese Betriebsspannung von
dem Spannungsversorgungsmodul 66 gemäß Fig. 17 abgenommen wird.
Gemäß F i g. 9 werden die digitalen Signalkanäle entsprechend den Spurenauflösungen 2° bis 2'° über die
Multipliziererplatine 54 durch Stift/Buchsen 80 in den Positionen A9, A4, A6, CI8, A7, A5, C20, A3. CI9. A2 und
CI7 geführt, welche sich in den gleichen Positionen befinden, wie dies im Zusammenhang mit der Fotozellenplatine
52 in F i g. 7 der Fall war. Die aufgelisteten Stift/ Buchsen 80 gemäß F i g. 9 greifen in die entsprechenden
Buchsen 78 gemäß F i g. 7.
Es versteht sich, daß die Multipliziererplatine 54 gemäß F i g. 9 verwendet werden kann, um die Frequenz
von irgendeinem Paar von Sinus- und Kosinus-Signalen zu multiplizieren. Zwei oder mehr Multipliziererplatinen
54 können hintereinander geschaltet werden, um gewünschtenfalls aufeinanderfolgende Stufen der Frequenzmultiplikation
zu schaffen.
F i g. 10 veranschaulicht in der zuvor erwähnten Weise die Phasenteilerplatine 56, die die Phasen der Sinus-
und Kosinus-Eingangssignale aufteilt, um Signale mit Zwischenphasen entsprechend den Phasenwinkeln von
22,5°, 45°, 67,5°, 112,5° 135° und 157,5° zu erzeugen. In
diesem Fall erhält die Phasenteilerplatine 56 ihre Sinus- und Kosinus-Eingangssignale sin 2x und cos 2x von den
Ausgängen der Multipliziererplatine 54 mittels Stift/ Buchsen 80 in den Positionen A14 und ClI zugeführt,
wobei diese Stift/Buchsen in entsprechende Buchsen 78 der Multipliziererplatine eingreifen.
Bei dem Phasenteiler 56 gemäß F i g. 10 wird das Sinus-Eingangssignal
sin 2x der Reihe nach durch ein veränderliches Potentiometer 130, einen Verstärker 132
mit negativer Rückführung und einen phaseninvertierenden Verstärker 134 verarbeitet. In gleicher Weise
wird das Kosinus-Eingangssignal cos 2x der Reihe nach durch ein veränderliches Potentiometer 136, einen Verstärker
138 mit negativer Rückführung und einen phaseninvertierenden Verstärker 140 verarbeitet. Zu Abgleichzwecken
werden veränderliche Vorspannungen über den Referenzkanal BRS-112 den Verstärkern 132
und 138 über die veränderlichen Potentiometer 142 und 144 zugeführt. Eine Vorspannung für die phaseninvertierenden
Verstärker 134 und 140 wird an eine Leitung 146 durch einen Spannungsteiler 148 angelegt, der zwischen
der Leitung +5 Volt ujid Masse angeordnet ist.
Bei dem Phasenteiler 56 gemäß F i g. 10 weist das
Ausgangssignal des Phaseninverters 140 einen Phasenwinkel von 0° auf. während das Eingangssignal einen
Phasenwinkel von 180° besitzt. Das Ausgangssignal des anderen Phaseninverters 134 weist einen Phasenwinkel
von 90° auf, während das Eingangssignal einen Phasenwinkel von 270° besitzt Diese in vier Quadranten lie-
genden Spannungen werden einem Phasenteilerschaltkreis 150 zugeführt, der in Form eines Phasenteiler-Widerstands-Brückenschaltkreises
dargestellt ist, wobei in den vier Eckpunkten die vier Quadrantenspannungen
zugeführt werden. Durch geeignete Auswahl der in dem Brückenschaltkreis verwendeten Widerstandswerte
werden an den Abgriffen die Phasenteiler-Ausgangsspannungen mit den Winkein 22,5°, 45°, 67,5°, 112,5C,
135° und 157,5° zusätzlich zu den Eingangsspannungen in den vier Quadranten erzeugt. Nur die Eingangsspannung
unter dem Phasenwinkel von 0° wird als ein Ausgangssignal verwendet. Das Ausgangssignal unter dem
Phasenwinkel von 45° wird in seiner invertierten Form verwendet und kann daher mit 45° bezeichnet werden.
Gemäß Fig. 10 werden die sieben Phasenteiler-Ausgangssignale
durch sieben einzelne Triggerschaltkreise 160 verarbeitet, von denen jeder einen Verstärker 162
mit positiver Rückführung verwendet, so daß der Verstärker bistabil wird und ein wohldefiniertes Rechteckwcllen-Ausgangssignal
mit normierter Größe erzeugt. Somit wird das Ausgangssignal eines jeden Triggerschaltkreises
160 zwischen einem hohen und einem niedrigen Pegel entsprechend den Werten 1 und 0 hin-
und hergeschaltet. Jeder Triggerschaltkreis 160 besitzt ein Paar von Eingangsanschlüssen, die an ein Paar von
gegenüberliegenden Abgriffen an dem Phasenteiler-Brückenschaltkreis 150 angeschlossen sind. Die Eingänge
der sieben Triggerschaltkkreise 160 sind an geeignete Abgriffe angeschlossen, um Rechteckwellen-Ausgangssignale
mit den Phasenwinkeln von 0°. 22,5°, 45° invertiert, 67,5°, 112,5°, 135° und 157,5° zu erzeugen, die
Buchsen in den Positionen C12, AlO, Al 1, BIO, C14, C13
und Cl5 zugeführt werden. Es sei der Auflistung gemäß
Fig. 15 entnommen, daß die Positionen AlO und All zu
der zweiten Signalgruppe 94 gehören. Die anderen Positionen BIO, C14, C13, C15 und C12 können als Extrapositionen
der zweiten Signalgruppe 94 angesehen werden. Die Triggerschaltkreise 160 gemäß Fig. 10 erhalten
Vorspannungen von der Leitung 146 zugeführt.
Auf die Phasenteilerplatine 56 gemäß Fig. 10 folgt
die Logikplatine58gemäß Fig. lj_,derdie Phasenteilersignale
mit den Winkeln 22,5°, 45°, 67,5°, 112,5°, 135° und 157,5' mittels Stift/Buchsen 80 in den Positionen
AlO, All. BIO, C14, Cl5 und Cl3 zugeführt werden,
wobei diese Stift/Buchsen in entsprechend angeordnete Buchsen gemäß Fig. 10 eingesetzt werden. Die sechs
Phasenteilersignale werden durch ein Logiksystem verarbeitet, das vier Exklusiv-ODER-Gatter 170, 172, 174
und 176 umfaßt. Insbesondere werden die Eingangssignale mit den Phasenwinkeln 45° und 135° dem Gatter
170 zugeführt, welches ein Ausgangssignal erzeugt, das
mit η cos Ax bzw. 2'3 bezeichnet ist und einer Buchse in
der Position A13 zugeführt wird. Dies ist ein Rechteckwellen-Ausgangssignai
mit einer Frequenz entsprechend dem Vierfachen der ursprünglichen Kosinus-Frequenz
der Fotozellenplatine 52 und der zweifachen Frequenz des Signals cos 2x von der Multipliziererplatine
54. Dieses Ausgangssignal entspricht einem direkten digitalen Ausgangssignal entsprechend einer Spurenauflösung
von 213.
Gemäß Fig. 11 werden die mit 112,5° und 157,5° bezeichneten
Eingangssignale den Eingängen des Gatters 172 zugeführt. Die mit 67.5° und 22,5" bezeichneten
Eingangssignale werden den Eingängen des Gatters 174 zugeführt. Die Ausgangssignale der Gatter 172 und 174
werden den Eingängen des Gatters 176 zugeführt, welches ein Ausgangssignal erzeugt, das mit π cos 8a: bzw.
2H bezeichnet ist und einer Buchse 78 in der Position
A14 zugeführt wird. Dieses Signal stellt ein Rechteckwellen-Ausgangssignal
mit der 8fachen ursprünglichen Kosinus-Frequenz der Fotozellenplatine 52 und der 4fachen
Ausgangsfrequenz 2x von der Multipliziererplatine 54 dar. Dieses Ausgangssignal entspricht einem digitalen
Ausgangssignal mit einer Spurenauflösung von 2M.
In der Logikplatine 58 gemäß F i g. 11 wird das mit
cos χ bezeichnete und über eine Stift/Buchse 80 in der
ίο Position B9 empfangene Signal durch eine Diode 178.
einen Lastwiderstand 180 und einen Triggerschaltkreis 182 verarbeitet, der ein Ausgangssignal liefen, welches
mit η cos χ bzw. 21' bezeichnet ist und das einer Buchse
78 in der Position BI1 zugeführt wird. Dies ist ein Rechteckwellen-Signal
mit der gleichen Frequenz wie das ursprüngliche Kosinus-Signal von der Fotozcllcnplatine
52, das einem Digitalsignal mit einer Spurenauflösung von 2" entspricht.
Das Signal mit dem Phasenwinkel 0°, das in den Fig. 10 und 11 mit π cos 2v bzw. 2'2 bezeichnet ist, wird
über die Logikplatine 58 durch eine Stift/Buchse 80 in der Position Cl2 übertragen. Dieses Signal ist ein
Rechteckwellensignal mit dem zweifachen der ursprünglichen Kosinus-Frequenz, welches einem Digitalsignal
mit der Spurenauflösung von 2U entspricht. Die ursprünglichen Digitalsignale. die mit 2° bis 2'° bezeichnet
sind, werden über die Phasenteilerplatine 56 gemäß Fig. 10 und die Logikplatine 58 gemäß Fig. 11 über
Stift/Buchsen 80 in den Positionen A9, A4, A6. Cl8, A7, A5, C20, A3, C19, A12 und Cl7 geführt, die Mitglieder
der ersten Signalgruppe 92 bilden, was aus der Auflistung gemäß Fig. 15 erkennbar ist. Die Ausgänge in
den Positionen BIl. C12, A13 und A14 sind ebenfalls Mitglieder der ersten Signalgruppe 92. Somit sind sowohl
die durchgeführten Ausgangssignale und die unabhängigen Ausgangssignale der Logikplatine 58 über Positionen
geführt, die Mitglieder der ersten Signalgruppe 92 bilden. Die unabhängigen Eingangssignale der Logikplatine
58 werden an Positionen eingegeben, die Mhglieder der zweiten Signalgruppe 94 bilden.
Wie zuvor angezeigt, veranschaulicht Fig. 12 eine
Gatterplatine 60, die die mehrziffrigen binären Signale verriegelt. Im vorliegenden Fall umfaßt die Gatterplatine
60 vier Quadropol-Gattermodule 190, die die Form von handelsüblichen integrierten Schallkreisen aufweisen
können. Die vier Gattermodule 190 bilden 16 Kanäle, von denen 15 verwendet werden, um die 15 Bit-Digital-Signale
von der Logikplatine 58 zu verriegeln. Die Gattermodule 190 verriegeln die Digitalsignale aufgrund
von Steuersignalen von der Gatterleitung 192, wobei diese Steuersignale über eine Buchse 78 in der
Posiiiüfi Bd empfangen werden, die zuvor im Zusammenhang
mit F i g. 17 erwähnt wurde. Bei der Gatterplatine 60 gemäß Fig. 12 werden die 15 Bit-Digitalsignale
von der Logikplatine 58 über Stift/Buchsen 80 in den Positionen A9, A4, A6, C18, A7, A5, C20? A3, C19. A2,
C17, BIl, C12. A13 und A14 empfangen, die in entsprechende
Stift/Buchsen 80 und Buchsen 78 auf der Logikplatine 58 eingesetzt sind. Alle diese Positionen bilden
Mitglieder der ersten Signalgruppe 92, wie dies in Fig. 15 aufgelistet ist. Die Gatter-Ausgangssignale für
die Spuren 2° bis 214 werden Buchsen in den Positionen B7, C3, A18, C4, A17, A16. A12, A15, A11, A10, C5, C6.
A19, B3 und B4 zugeführt, welche alle Mitglieder der zweiten Signalgruppe 94 bilden, wie dies in F i g. 15 aufgelistet
ist.
Fig. 13 veranschaulicht die Wandlerplatine 62, die verwendet wird, um die Binärsignale im Crav-Code in
Signale im natürlichen Binärcode umzuwandeln. Die Wandlerplatine 62 umfaßt eine kette von 16 Exklusiv-ODER-Gattern
200, wöbe; 14 dieser Gatter in dem 15 Bit-Kodierer 30 verwendet werden. Die anderen beiden
Gatter 200 bilden Sonderelemente, durch die die Wandlerpiatine 66 erforderlichenfalls in der Lage ist,
17 Bit zu behandeln.
In Fig. 13 sind die ersten 15 Eingangssignale mit 2°
bis 214 bezeichnet, entsprechend der Spurenauflösung, wobei diese Eingänge mit der gleichen Bezeichnung den
15 Ausgängen der vorangehenden Gatterplatine 60 gemäß
F i g. ^entsprechen. Diese 15 Eingänge der Wandlerplatine
62 in F i g. 13 sind an Stift/Buchsen 80 in den
Positionen B7, C3, A18, C4, A17, A16, A12, A15, All, AlO, C5. C6, Al 9, B3 und B4 angeschlossen. Diese Stift/
Buchsen 80 sind in Buchsen 78 an den gleichen Positionen
auf der Gatterplatine 60 eingesetzt. Diese Positionen bilden Mitglieder der zweiten Signalgruppe 94.
Bei der Wandlerplatine 62 gemäß Fig. 13 sind die
ersten beiden Eingänge 2° und 21 an die Eingänge des ersten Gatters 200 angeschlossen. Der Ausgang des ersten
Gatters 200 ist mit dem einen Eingang des zweiten Gatters 200 der Kette verbunden. In gleicher Weise ist
der Ausgang eines jeden anderen Gatters 200 mit dem einen Eingang des folgenden Gatters in der Kette, verbunden.
Die anderen Signaleingänge 22 bis 214 sind an
die entsprechenden zweiten Eingänge des zweiten bis vierzehnten Gatters 200 in der Kette angeschlossen.
Die Wandlerplatine 62 gemäß F i g. 13 besitzt 17 Ausgänge,
von denen 15 bei dem 15 Bit-Kodierer 30 verwendet werden. In Übereinstimmung mit der Tabelle in
den Fig. 18a und 18b sind diese 15 Ausgänge mit 2° bis
214 bezeichnet entsprechend der Wertigkeit des Ausgangswortes
im natürlichen Binärcode mit 15 Bit. Die Bitwertigkeit des Wortes ist entgegengesetzt der Spurenauflösung,
die bei der Bezeichnung der 15 Eingänge verwendet wurde. Somit ist beispielsweise die Spurenauflösung
für das signifikanteste Eingangsbit mit 2° vorgegeben, während die Bitwertigkeit des Wortes für das
entsprechende signifikanteste Ausgangsbit durch 2M vorgegeben ist. Am anderen Ende der Folge beträgt die
Spurenauflösung für das Eingangsbit mit der geringsten Wertigkeit 214, während das geringstwertige Bit für das
Wort mit 2° vorgegeben ist. Der erste Ausgang 214 ist direkt mit dem ersten Eingang 2° verbunden. Der zweite
Ausgang 213 ist mit dem Ausgang des ersten Gatters 200
in der Kette verbunden. Die anderen aufeinanderfolgenden Ausgänge von 212 abwärts bis 2° sind an die
Ausgänge der aufeinanderfolgenden Gatter in der Kette angeschlossen. Die 15 Ausgänge von 214 herunter bis
zu 2° sind an Buchsen 78 in den Positionen A9, A4, A6, Cl8. A7. A5, C20, A3, Cl9, A2, Cl7, BIl, Cl2, Al3 und
AH angeschlossen, die Mitglieder der ersten Signalgruppe 92 bilden.
Fig. 14 zeigt eine modifizierte Wandierplatine 202,
die der Wandlerplatine 62 in F i g. 13 mit der Ausnahme
entspricht, daß die Eingangs- und Ausgangspositionen vertauscht sind. Somit bilden die Eingangspositionen
der modifizierten Wandlerplatine 202 Mitglieder der ersten Signalgruppe 92, während die Ausgangspositionen
Mitglieder der zweiten Signalgruppe 94 bilden. Bei der Herstellung verschiedener Kodierer werden die ersten
und zweiten Signalgruppen abwechselnd zwischen bestimmten Platinen verwendet, so daß beide Arten von
Platinen im Hinblick auf eine maximale Flexibilität und Austauschbarkeit erforderlich sind.
Wie zuvor erwähnt, veranschaulicht Fig. 15 die Treibcrplatine
64. die 17 Treiberverstärker 210 umfaßt, wobei
15 diese«· Verstärker bei dem 15 Bit-Kodierer 30
verwendet werden. Die Verstärker 210 können aus integrierten Schaltkreisen bestehen. Wie zuvor erwähnt,
sind die Eingänge der Verstärker an Stift/Buchsen 80 an den zuvor aufgelisteten Positionen angeschlossen, die
Mitglieder der ersten Signalkanalgruppe 92 bilden, wobei diese Stift/Buchsen 80 in entsprechende Buchsen 78
der Wandlerplatine 62 gemäß Fig. 13 eingesetzt werden können. Die Ausgänge der Verstärker 210 sind an
Buchsen 78 in den zuvor aufgelisteten Positionen angeschlossen,
die Mitglieder der zweiten Sichtkanalgruppe 94 bilden. Die Eingangs- und Ausgangspositionen sind in
F i g. 15 entsprechend der Bitwertigkeit des Wortes mit 214 bis 2° in Übereinstimmung mit dem Diagramm in
den F i g. 18a und 18b bezeichnet.
F i g. 16 zeigt eine modifizierte Treiberplatine 212, die mit der Treiberplatine 64 in F i g. 15 mit der Ausnahme
übereinstimmt, daß die Eingangs- und Ausgangspositionen vertauscht sind. Wie zuvor herausgestellt, ist es von
Vorteil, diese zwei Arten von Treiberplatinen im Hinblick auf eine maximale Flexibilität und Nützlichkeit bei
dem Zusammenbau verschiedener Kodierer vorzusehen.
Fig. 17 zeigt die Spannungsversorgungsplatine 66, welche einen har. !eisüblichen erhältlichen integrierten Schaltkreis 220 umfaßt, durch den Versorgungsspannungen mit +12 Volt und —12 Volt aus einer Eingangsspannung von +5VoIt abgeleitet werden. Die Spannungsversorgungsplatine 66 weist eine Vielzahl von Stift/Buchsen 80 auf, die unverändert die elektrischen 15 Bit-Binärsignale durch die Platine übertragen. Derartige Stift/Buchsen 80 sind auf der Platine 66 in den zuvor aufgelisteten Positionen der zweiten Signalkanalgruppe 94 angeordnet. Wie in dem Verbindungsdiagramm gemaß den F i g. 20a und 20b aufgelistet, greifen die Stift·' Buchsen 80 der Spannungsversorgungsplatine 66 in entsprechende Buchsen 78 auf der Treiberplatine 64 ein. Die Leitungen 89 der verschiedenen Kontakte des Verbinders 72 sind in entsprechende Buchsen 80 auf der Spannungsversorgungsplatine 66 eingesetzt.
Fig. 17 zeigt die Spannungsversorgungsplatine 66, welche einen har. !eisüblichen erhältlichen integrierten Schaltkreis 220 umfaßt, durch den Versorgungsspannungen mit +12 Volt und —12 Volt aus einer Eingangsspannung von +5VoIt abgeleitet werden. Die Spannungsversorgungsplatine 66 weist eine Vielzahl von Stift/Buchsen 80 auf, die unverändert die elektrischen 15 Bit-Binärsignale durch die Platine übertragen. Derartige Stift/Buchsen 80 sind auf der Platine 66 in den zuvor aufgelisteten Positionen der zweiten Signalkanalgruppe 94 angeordnet. Wie in dem Verbindungsdiagramm gemaß den F i g. 20a und 20b aufgelistet, greifen die Stift·' Buchsen 80 der Spannungsversorgungsplatine 66 in entsprechende Buchsen 78 auf der Treiberplatine 64 ein. Die Leitungen 89 der verschiedenen Kontakte des Verbinders 72 sind in entsprechende Buchsen 80 auf der Spannungsversorgungsplatine 66 eingesetzt.
Wie bereits erwähnt, ergeben die Fig. 18a und 18b
zusammen ein vollständiges Verbindungsdiagramm für den 15 Bit-Kodierer gemäß Fig. 1. Die Positionen der
Buchsen 78 und der Stift/Buchsen 80 sind in diesem Diagramm für alle Eingänge und Ausgänge aller Platinen
52—66 und ebenfalls für den Verbinder 72 in dem Kodierer 30 angegeben.
Viele unterschiedliche Kodierer können durch Zusammenbau verschiedener Kombinationen von Platinen
hergestellt werden. Unter Bezugnahme auf den 15 Bit-Kodierer gemäß den Fig. 18a und 18b können einige
Module weggelassen werden, wenn weniger aufwendige Kodierer gefordert sind. Wenn ein 14 Bit-Kodiercr
gefordert ist, so kann die Multipliziererplatine 54 weggelassen werden. Wenn andererseits ein 16 Bit-Kodierer
gefordert ist, so kann eine zweite Multipliziererplaline
in Reihe zu der ersten Multipliziererplatine 54 verwendet werden.
Wenn ein 13 Bit-Kodierer gefordert ist, so können die Phasenteilerplatine 56 und die Logikplatine 58 weggelassen werden. Wenn die Verriegelungsfunktion nicht gefordert ist, so kann die Gatterplatine 60 weggelassen werden. Wenn ein Ausgangssignal gemäß einem Gray-Code gefordert ist, so kann die Wandlerplatine 62 wcggelassen werden. Wenn eine Verstärkung der Ausgangssignale nicht erforderlich ist, so kann die Treiberplatine 64 weggelassen werden. Wenn die Multipli/.iererplatine 54 weggelassen wird, so kann die Spannungs-
Wenn ein 13 Bit-Kodierer gefordert ist, so können die Phasenteilerplatine 56 und die Logikplatine 58 weggelassen werden. Wenn die Verriegelungsfunktion nicht gefordert ist, so kann die Gatterplatine 60 weggelassen werden. Wenn ein Ausgangssignal gemäß einem Gray-Code gefordert ist, so kann die Wandlerplatine 62 wcggelassen werden. Wenn eine Verstärkung der Ausgangssignale nicht erforderlich ist, so kann die Treiberplatine 64 weggelassen werden. Wenn die Multipli/.iererplatine 54 weggelassen wird, so kann die Spannungs-
15 16
versorgungsplatine 66 ebenfalls weggelassen werden. Verschiedene Verbinder der unterschiedlichsten Art
können gewünschtenfalls verwendet werden.
Hierzu 16 Blatt Zeichnungen
IO
15
25
35
40
SO
$5
•0
Claims (4)
1. Optischer Drehwinkelkodierer mit
einem Gehäuse,
einem Gehäuse,
einer Lichtquelle in dem Gehäuse,
einem optischen Kodierelement, das mit einer Drehachse verbunden beweglich in dem Gehäuse gelagert ist und mehrere Spuren zur Modulation des Lichtes von der Lichtquelle aufweist,
Fotozellen zur Aufnahme des von dem Kodierelement modulierten Lichtes in mehreren Spuren, wobei diese Fotozellen mehrere Signalkanäle für die Lieferung mehrerer die Position des Kodierelementes anzeigender elektrischer Signale aufweisen,
wenigstens erste und zweite in dem Gehäuse in Achsrichtung der Drehachse hintereinanderfo'gend gestapelte Module, die Verarbeitungsmittel zur Verarbeitung der Signale von den Fotozellen aufweisen, gekennzeichnet durch mehrere auf den Modulen (52—66) angeordnete Buchsen (78) und Stifte (80), die ineinandergesteckt werden, um elektrische Verbindungen zwischen den Modulen herzustellen, wobei jeder Modul mehrere Standardpositionen zur wahlweisen Aufnahme der Buchsen und Stifte aufweist, und wobei die Standardpositionen aus mehreren, allen oder mehreren der Module gemeinsamen Verbindungsgruppen (A, B, C) bestehen.
einem optischen Kodierelement, das mit einer Drehachse verbunden beweglich in dem Gehäuse gelagert ist und mehrere Spuren zur Modulation des Lichtes von der Lichtquelle aufweist,
Fotozellen zur Aufnahme des von dem Kodierelement modulierten Lichtes in mehreren Spuren, wobei diese Fotozellen mehrere Signalkanäle für die Lieferung mehrerer die Position des Kodierelementes anzeigender elektrischer Signale aufweisen,
wenigstens erste und zweite in dem Gehäuse in Achsrichtung der Drehachse hintereinanderfo'gend gestapelte Module, die Verarbeitungsmittel zur Verarbeitung der Signale von den Fotozellen aufweisen, gekennzeichnet durch mehrere auf den Modulen (52—66) angeordnete Buchsen (78) und Stifte (80), die ineinandergesteckt werden, um elektrische Verbindungen zwischen den Modulen herzustellen, wobei jeder Modul mehrere Standardpositionen zur wahlweisen Aufnahme der Buchsen und Stifte aufweist, und wobei die Standardpositionen aus mehreren, allen oder mehreren der Module gemeinsamen Verbindungsgruppen (A, B, C) bestehen.
2. Optischer Drehwinkelkodierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über die gemeinsamen
Verbindungsgruppen die Spannungsversorgung erfolgt.
3. Optischer Drehwinkelkodierer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über die gemeinsamen
Verbindungsgruppen die Signalübertragung erfolgt.
4. Optischer Drehwinkelkodierer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Signalübertragung über zwei Sätze von Verbindungen der gemeinsamen Verbindungsgruppen (A,
B, C) erfolgt, wobei die Verbindungssätze zwischen den aufeinanderfolgenden Modulen abwechselnd
verwendet werden, um die Signale zu und von den Modulen zu übertragen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/216,069 US4445112A (en) | 1980-12-12 | 1980-12-12 | Positional encoders with plug-together modules |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3149151A1 DE3149151A1 (de) | 1982-08-05 |
| DE3149151C2 true DE3149151C2 (de) | 1986-02-27 |
Family
ID=22805554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3149151A Expired DE3149151C2 (de) | 1980-12-12 | 1981-12-11 | Optischer Drehwinkelkodierer |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
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| JP (1) | JPS57123496A (de) |
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Legal Events
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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