DE3149325C2 - Kassettenbandgerät mit einem bewegbaren Kassettenhalter - Google Patents
Kassettenbandgerät mit einem bewegbaren KassettenhalterInfo
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Abstract
Bei einem Kassettenbandgerät enthält der Kassettenhalter (18) einen von ihm nach außen wegstehenden Führungszapfen (25). Durch eine Verschiebebewegung eines verschieblich auf einer Grundplatte (12) gelagerten Sperrschiebers (22) kann ein Hauptschalter (24) ein- oder ausgeschaltet werden. Zur Verriegelung des Kassettenhalters (18) in der angehobenen bzw. in der abgesenkten Stellung enthält der Sperrschieber (22) eine erste und eine zweite Anschlagausnehmung (88, 89). Die zweite Anschlagausnehmung (88) ist unterhalb von der ersten Anschlagausnehmung (89) und im horizontalen Abstand dazu angeordnet.
Description
Die Erfindung betrifft ein Kassettenbandgerät mit einem bewegbaren Kassettenhalter nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1
Bei einer bekannten Vorrichtung für Kassettenbandgeräte, einem sogenannten »Staar«-System, bewegt sich
ein Chassis selbsttätig nach oben in eine Lage für den Wiedergabebetrieb, wenn eine Magnetbandkassette in
einem feststehenden Kassettenhalter eingeschoben ist.
Bei dieser Art von Bandgerät sind sowohl der Magnetkopf als auch die Andruckrolle auf dem beweglichen
Chassis angeordnet. Obwohl dieses System als überlegenes System weite Verbreitung gefunden hat, zeigt es
jedoch wegen der Anordnung der Capstan-Welle und der Schwungscheibe auf dem beweglichen Chassis nur
unzureichende Schwingungsfestigkeit.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, wurde eine Vorrichtung vorgeschlagen, die als umgekehrtes
»Staar«-System bezeichnet ist, bei der die Capstan-Welle und die Schwungscheibe auf einer Grundplatte bzw.
auf einem Grundrahmen angeordnet sind und der Kassettenhalter nach dem Einsetzen der Kassette in diesen
selbsttätig in die Stellung für den Wiedergabebetrieb bewegt wird. Bei den Kassettenbandgeräten mit dem
letztgenannten System jedoch bewegt sich dar Kassettenhalter unabhängig von der Betätigung des iiauptschalters.
Zur Inbetriebnahme des Geräts sind mithin mindestens zwei Handgriffe nötig. Um diesen Nachteil
zu vermeiden, wurde ein Kassettenbandgerät mit einem umgekehrten »Staar«-System vorgeschlagen, bei dem
der Hauptschalter eingeschaltet wird, wenn sich der Küvettenhalter absenkt. Bei einem beispielsweise in
der US-PS 36 38 953 beschriebenen Kassettenbandgerät stößt die Unterseite der Kassette an einen federnden
Betätigungsarm des Hauptschalters, um dieser einzuschalten.
Bei diesem bekannten Kassettenbandgerät ist jedoch der Sperrschieber zum Verriegeln des KassettenhaUers
in der unteren Stellung betriebsmäßig von dem Hauptschalter unabhängig. Die Betriebsfunktionen
können daher bereits ausgelöst werden, wenn sich die Kassette nicht in der verriegelten Betriebslage befindet.
Aufgabe der Erfindung ist es, das eingangs genannte Kassettenbandgerät derart weiterzubilden, daß der
Hauptschalter nur dünn betätigt werden kann, wenn sich die Kassette in der verriegelten Betriebslage befindet,
und daß für die Bewegung des Kassettenhalters und die Betätigung des Hauptschalters nur ein Handgriff
erforderlich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Kassettenbandgerät durch die Merkmale des Hauptanspruches
gekennzeichnet.
Der bewegliche Sperrschieber ermöglicht die Verwendung
zweier Anschlageinrichtungen, durch die ein an dem Kassettenhalter abstehender Führungszapfen
festgehalten werden kann. Diese beiden Anschlageinrichtungen stehen sowohl in v-°rtikak*r als auch in horizontaler
Richtung im Abstand zueinander, während der Hauptschalter unter Ausnutzung des horizontalen Abstandes
zwischen den beiden Anschlageinrichtungen betätigt wird.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes
der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 ein Kassettenbandgerät gemäß der Erfindung vor dem Laden der Kassette in einer Ansicht von rechts
und in einer Ausschnittsdarstellung.
Fig.2 das Bandgerät nach Fig. 1 in einer Ansicht
ve.! links ebenfalls in einer Ausschnittsdarstellung,
F i g. 3 einen Teil des Kassettenhalters des Kassettenbandgerätes nach F i g. 1 in einer Seitenansicht,
F i g. 4 die rechte Führungsplatte des Kassettenbandgerätes nach F i g. 1 in einer Draufsicht,
F i g. 4 die rechte Führungsplatte des Kassettenbandgerätes nach F i g. 1 in einer Draufsicht,
F i g. 5 die rechte Führungsplatte nach F i g. 4 in einer Seitenansicht,
Fig. 6 den Sperrschieber des Kassettenbandgeräles nach F i g. 1 in einer Draufsicht,
F i g. 7 den Auswurfschieber des Kassettenbandgerätes nach F i g. 1 in einer Draufsicht,
Fig.8 den Koppelhebel des Kassettenbandgerätes
nach F i g. 8 in einer Draufsicht,
F i g. 9 die schematisiert veranschaulichte L'inführbewegung
einer Magnetbandkassette in das Kassettengcrät nach F i g. 1 in einer Draufsicht,
Fig. 10das Kassettenbandgerät nach Fig. 1 in einem
Zustand unmittelbar vor der Abwärtsbewegung der vollständig eingeschobenen Kassette in einer Ansicht
von rechts,
Fig. 11 und 12 den Kassettenhalter des Kassettenbandgerätes
nach F i g. 1 mit eingesetzter Magnetbandkassette in der angehobenen bzw. in der abgesenkten
Stellung in einer stark schematisierten Ansicht von vorne sowie
Fig. 13 und 14 das Kassettenbandgerät nach Fig. 1
mit einer in der unteren Lage befindlichen Magnetbandkassette bzw. mit eingedrücktem Auswurfschieber in '
einer Seitenansicht von rechts.
Wie aus den F i g. 1 und 2 ersichtlich, enthält ein Kassettenbandgerät
10 einen horizontal angeordneten Grundrahmen oder Grundplatte 12 und zwei zu beiden
Seiten der Grundplatte 12 befestigte Führungsplatten 14 und 16, die gemeinsam mit der Grundplatte 12 ein
Chassis bilden. Die Führungsplatten 14 und 16 dienen dazu, die Aufwärts- und Abwärtsbewegung eines Kassettenhalters
18 über der Grundplatte 12 zu führen. An der äüßciiüegenden Außenfläche der rechten Führungsplatte
14 ist ein Sperrschieber 22 verschiebbar befestigt, während im genügenden Abstand von dem Sperrschieber
22 und der Führungsplatte 14 ebenfalls an der Außenseite der Führungsplatte 14 ein Auswurfschieber 20
verschieblich gelagert ist. An dem rückwärtigen Ende der Führungsplatte 14 ist ein Hauptschalter 24 für das
Kassettenbandgerät 10 befestigt Der Kassettenhalter 18 ist normalerweise in der angehobenen Stellung durch
den Sperrschieber 22 verriegelt. Wenn eine (nicht dargestellte) Kassette eingesetzt und vollständig in den
Kassettenhalter 18 eingeschoben wird, bewegt sich der Kassettenhalter 18, wie weiter unten beschrieben, geführt
durch die Führungsplatten 14 und 16 nach unten. Dann wird der Kassettenhalter 18 in der unteren Lage
durch den Sperrschieber 22 verriegelt. Gleichzeitig mit der Abwärtsbewegung des Kassettenhalters 18 gleitet
der Sperrschieber 22 nach rechts, um den Hauptschalter 24 aufgrund seines Horizontalverschiebeweges einzuschalten.
In Gern Augenblick, in dem der Kassettenhalter 18 in die untere Lage übergegangen ist, werden ein
Andruckrollenhebel und ein Kopfträgerhebcl in Bewegung gesetzt, damit eine Andruckrolle und ein Magnetkopf
mit dem Magnetband in Berührung kommen, wodurch der Wiedergabebetrieb selbsttätig startet.
Im folgenden sind nun einzelne Komponenten des Magnetbandgerätes 10 im einzelnen beschrieben. Wie
in Fig.3 gezeigt, enthält der Kassettenhalter 18 einen
Kasscttenhalterträger 26, mit dem die Aufwärts- und Abwärtsbewegungen des Kassettenhalters 18 erzeugt
werden, sowie einen Halterkörper 28 mit einem darin befindlichen Schieber 27. Der Kassettenhalterkörper 28
trägt einen Führungszapfen 25, der verschieblich in einen Führungsschuh 23 in dem Kassettenhalter 26 eingepaßt
ist, wobei er zusammen mit dem Kassettenhzltcrträger
26 sich aufwärts- und abwärtsbewegt. Der Schieber 27 trägt Führungszapfen 32 und 34 und gleitet
horizontal in dem Halterkörper 28 entlang dessen Führungsschlitzen 29 und 31. Der Kassettenhalter 18 ist an
der Innenseite der Führungsplatte 14 angeordnet, wobei der Führungszapfen 34 des Schiebers 27 in einen Führungsschlitz
36 eines Steuerschiebers 30 hineinragt, der, wie in Fig.5 gezeigt, sich auf der Führungsplatte 14
befindet. Der Kassettenhalterträger 26 ist mittels eines Lagerzapfens 33 schwenkbar an der Führungsplatte 14
befestigt, während von dem Kassettenhalterträger 26 eine Führungsrolle 35 nach außen heraussteht. Zur Vereinfachung
der Darstellung ist der Kassettenhalterträger 26 in den Figuren lediglich teilweise dargestellt
Um eine Verkomplizierung der Zeichnung zu vermeiden, sind der Drehzapfen 33 und andere als Dreh- oder
Schwenklager bzw. Mittelpunkt dienende Zapfen in den Figuren mit dem Symbol besonders gekennzeichnet
Die Führungsplatte 14 trägt, wie in den F i g. 4 und 5 gezeigt, den Steuerschieber 30, der derart an der Führungsplatte
14 befestigt ist, daß er mittels der Zapfen 37 und 38 horizontal oder längsverschieblich ist wozu die
Zapfen 37 und 38 nach innen aus dem Steuerschieber 30 hervorstehen und in Führungsschlitzen 40 und 41 der
Führungsplatte 14 gelagert sind.
Der den Zapfen 34 des Schiebers 27 führende Führungsschlitz 36 ist an der unteren Kante des Steuerschiebers
30 ausgebildet. Die Führungsplatte 14 ist mit vier Führungszapfen 44,45,46 und 47 für den Auswurfschieber
20, zwei Führungszapfen 49 und 50 für den Sperrschieber 22, einem Zapfen 54, auf den eine Wickelfeder
52 aufgebracht ist, und mit einem Anschlagzapfen 56 versehen, mit dem, wie weiter ur.vrn beschrieben ist,
ein Kipphebel 114 des Auswurischic-bnrs 20 betätigt
wird. Alle diese Zapfen der Führungsplatte 14 stehen nach außen weg. Darüber hinaus sind in der Führungsplatte
14 ein Führungsschlitz 62 sov/ie ein vertikal verlaufender Führungsschlitz 63 zur Aufnahme des Führungszapfens
25 des Kassettenhalterkörpers 28 ausgebildet, wobei der Führungsschlitz 62 eine horizontal verlaufende
Führungsfläche 58, eine vertikal verlaufende Führungsfläche 60 sowie einen Absatzbereich 61 aufweist.
Ein streifenförmiges abgewinkelter Fortsatz 65 führt von der oberen Kante der Führungsplatte 14 nach
unten, während streifenförmige Fortsätze 67 und 1Be an
der unteren Kante der Führungsplatte 14 nach unten bzw. horizontal verlaufen. An dem rückwärtigen Ende
der Führungsplatte 14 ist an ihrer Außenseite der Hauptschalter 24 befestigt, während ein Mikroschalter
72 für eine nicht dargestellte Magnetspuleneinrichtung zum Steuern des Kopfträgerhebels und des Andr;ckrollenhebels
an der Innenseite der Führungsplatte 14 angebracht ist.
Γ i g. 6 zeigt wie der Sperrschieber 22 zwei Führungsschlitze 74 und 76 zur Aufnahme der an der Führungsplatte
14 befestigten Führungszapfen 49 inid 50, einen
abgewinkelten bzw. gekröpften Fortsatz 78 und einen horizontal abgebogenen Streifen 80 aufweist, wobei der
abgekröpfte Fortsatz 78 an der oberen Kante des Sperrschiebers 22 nach innen und oben wegsteht und der
Streifen 80 von dem rückwärtigen Endbereich des Sperrschiebers 20 nach rückwärts heraussteht An dem
abgewinkelten Streifen 80 ist ein nach oben gebogener Fortsatz 82 ausgebildet, an dessen freiem Ende ein Betätigungshebel
71 (siehe Fig. 1) anstößt, während außerdem
^ !n geneigter, nach unten gebogener Fortsatz 84 an
dem abgewinkelten Streifen 80 vorgesehen ist, der mit einem (unten erläuterten) Schwenkhebel 103 des Aufwurfschiebers
20 in Eingriff bringbar ist, und schließlich noch an dem abgewinkelten Streifen 80 ein nach unten
führendes Widerlager 86 vorgesehen ist. Der Sperrschieber 22 weist außerdem zwei Anschläge 88 und 89
auf, die mit dem Führungszapfen 25 des Kassettenhalterkörpers 28 in Eingriff zu bringen sind. Bei diesem
Ausführungsbeispiel sind die Anschläge 8fe und 89 in der Vorderkante des Sperrschiebers 22 ausgebildete Ausnehmungen.
Der zweite Anschlag 89 ist gegenüber dem ersten Anschlag 88 um einen vertikalen Abstand Lv und einen
horizontalen Abstand Lh nach rechts unten versetzt,
und zwar bezogen auf die Lage des Mittelpunktes des
Führungszapfens 25. Die vertikale Bewegung des Kassettenhalters 18 wird entsprechend dem vertikalen Abstand
Lv zwischen den Anschlägen 88 und 89 gesteuert, während der Hauptschalter 24 aufgrund des horizontalen
Verschiebeweges Lh betätigt wird. Zwischen den Anschlägen 88 und 89 ist eine Führungsfläche 90 ausgebildet,
mit der die Bewegung des Führungszapfens 25 geführt wird. Es ist erkennbar, daß der Kassettenhalter
18 in der angehobenen bzw. der abgesenkten Stellung verriegelt ist, wenn der Führungszapfen 25 mit dem ersten
bzw. dem zweiten Anschlag 88, 89 in Eingriff steht. Der erste und der zweite Anschlag 88 und 89 haben
lediglich die Funktion, den Kassettenhalter 18 anzuhalten und sie sind nicht auf die veranschaulichte Ausführung
beschränkt. Der zweite Anschlag 89 kann auch gegenüber dem ersten Anschlag 88 nach links unten
versetzt sein.
Wip in Fig. 7 veranschaulicht, enthält der Auswurfschieber
20 vier Führungsschlitze 94, 95, % und 97 zur Aufnahme der Führungszapfen 44, 45. 46 und 47 der
Führungsplatte 14. Ferner enthält der Auswurfschieber 20 einen Führungsschlitz 98, in dem die Führungsrolle
35 des Kassettenhalterträgers 26 läuft. Der Führungsschlitz 98 ist mit zwei horizontal verlaufenden Führungsflächen
99 und 100 sowie mit einer schrägen Führungsfläche 102 versehen. Durch den Auswurfschieber
20 ragt ein Zapfen 104 hindurch, um den an der Außenseite des Sperrschiebers 20 eine Wickelfeder 106 herumgewunden
ist ind auf den an der Innenseite der Schwenkhebel 108 verschwenkbar aufgepaßt ist. Der
Schwenkhebel 108 ist nach außen abgekröpft und so plaziert, daß er mit dem nach unten gebogenen Fortsatz
84 des Sperrschiebers 22 in Eingriff kommen kann. Ein weiterer Schwenkhebel 114 ist auf einem nach innen
ragenden Zapfen 112 des Auswurfschiebers 20 drehbar gelagert. Schließlich trägt der Auswurfschieber 20 einen
Schalterbetätigungshebe! 116 und einen an der Unterkante des Auswurfschiebers 20 nach innen gebogenen
Fortsatz 118, wobei der Schalterbetätigungshebel 116
nach innen gekröpft ist sowie, ausgehend von der oberen Kante des Auswurfschiebers 20, horizontal verläuft
und der Betätigung des Mikroschalters 72 dient. Mit dem Bezugszeichen 119 ist eine Schraubenzieheröffnung
für die Montage bezeichnet.
Auf dem Führungszapfen 45 der Führungsplatte 14 ist zwischen dem Sperrschieber 22 und dem Auswurfschieber
20 außerdem, wie in F i g. 8 veranschaulicht, ein Koppelhebel 120 drehbar gelagert. Von dem Koppelhebel
120 stehen Zapfen 122 und 123 nach innen, während ein Zapfen 124 nrrh außen führt. Zwischen dem Zapfen
124 und einem an dem abgewinkelten Fortsatz 65 der Führungsplatte 14 nach innen stehenden Zapfen 126 ist
eine Wickelfeder 128 angeordnet, die den Koppelhebel 120, bezogen auf den Zapfen 45, im Gegenuhrzeigersinn
vorspannt. Da der Zapfen 123 in einer Führungsrolle 132 steckt, die in einem in dem Steuerschieber 30 der
Führungsplatte 14 ausgebildeten Führungsschlitz 130 angeordnet ist, sind der Koppelhebel 120 und der Steuerschieber
30 miteinander derart gekoppelt, daß eine zwangsläufig gemeinsame Betätigung sichergestellt ist
F i g. 2 zeigt, daß in der linken Führungsplatte 16 zwei
Führungsschlitze 134 und 135 ausgebildet sind, und daß an dem Kassettenhalterkorper 28 des Kassettenhalters
18 sitzende Führungszapfen 136 und 137 durch ihre jeweils zugehörigen Führungsschlitze 134 und 135 hindurchragen.
Mitteis eines Lagerzapfens 138 ist ein Hebel 19 des Kassettenhalterträgers 26 an der Führungsplatte
16 drehbar gehaltert. Zwischen dem Kassettenhalter 18 und der Führungsplatte 16 ist eine Zugfeder
140 gespannt, die dem Kassettenhalter 18 eine nach unten wirkende Kraftkomponente erteilt. Der Lagerzapfen
138 ist gegenüber dem in Fig. 3 gezeigten Lagerzapfen
33 angeordnet.
Im folgenden ist nunmehr die Betriebsweise des Kassettenbandgerätes
10 einschließlich der oben erläuterten Bauteile beschrieben.
Fig. I zeigt in einer rechten Seitenansicht das Kassettenbandgerät 10 vor dem Laden der Magnetbandkassette. In F i g. 1 ist der Auswurfschieber 20 durch die zwischen den Fortsätzen 68 und 118 gespannte Zugfeder 142 nach außen bzw. nach links, bezogen auf die Figur, vorgespannt. In der gleichen Weise ist der Sperrschieber 22 durch eine zwischen dem Fonsalz 67 und dem Widerlager 86 gespannte Zugfeder 144 nach links vorgespannt. Da der Führungszapfen 25 von dein ersten Anschlag 88 des Sperrschiebers 22 festgehalten ist. ist der KassettenhaUer 18 in der angehobenen Stellung gcsperrt.
Fig. I zeigt in einer rechten Seitenansicht das Kassettenbandgerät 10 vor dem Laden der Magnetbandkassette. In F i g. 1 ist der Auswurfschieber 20 durch die zwischen den Fortsätzen 68 und 118 gespannte Zugfeder 142 nach außen bzw. nach links, bezogen auf die Figur, vorgespannt. In der gleichen Weise ist der Sperrschieber 22 durch eine zwischen dem Fonsalz 67 und dem Widerlager 86 gespannte Zugfeder 144 nach links vorgespannt. Da der Führungszapfen 25 von dein ersten Anschlag 88 des Sperrschiebers 22 festgehalten ist. ist der KassettenhaUer 18 in der angehobenen Stellung gcsperrt.
Der Koppelhebel 120 ist mittels der Wickelfeder 128 so vorgespannt, daß er im Gegenuhrzeigersinnc um den
Führungszapfen 45 verschwenkt ist, wobei die Vorspannkraft der Wickelfeder 128 über den Zapfen 123
und die Führungsrolle 132 auf den Steuerschieber 30 übertrpgen wird. Dementsprechend ist auch der Steuerschieber
30 nach links verschoben, bis die Zapfen 37 und 38 gegen die links liegenden Enden der Führungsschliize
40 bzw. 41 anstoßen. Ehe die Kassette geladen ist, sind sowohl der Hauptschalter 24 als auch der Mikroschalter
72 ausgeschaltet.
Bei dem in Fig. I gezeigten Kassettenbandgerät 10 sei nunmehr eine Magnetbandkassette 150 in den Kassettenhalter
18 entsprechend der Pfeilrichtung von F i g. 9 eingesetzt und ohne nennenswerte Widerstandskraft
bis in eine Lage geschoben, die durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist, wobei die Vorderkante
der Kassette 150 an einer Anschlagkante 152 des Schiebers 27 (siehe Fig.3) anliegt. Wenn, nachdem die Anschlagkante
152 mit der Kassette 150 in Berührung gekommen ist. diese unter Krafteinwirkung weiter eingeschoben
wird, gleitet der Schieber 27 zusammen mit dem Steuerschieber 30 entgegen der Vorspannkraft der
an dem Koppelhebel 120 sich abstützenden Wickelfeder 128 nach rechts, weil der Zapfen 34 in dem Führungsschlitz
36 des Steuerschiebers 30 steckt. Die nach rechts gerichtete Bewegung des Schiebers 27 und des Steuerschiebers
30 wird von einem Verschwenken des Koppelhebels 120 im Uhrzeigersinne um den Lagerzapfen
45 begleitet. Hierbei wirkt jedoch die Wickelfeder 128 der im Uhrzeigersinne gerichteten Verschwenkung des
Koppelhebels 120 entgegen. Sobald jedoch der Zapfen i24 eine neutrale Linie 156 der Wickelfeder 128 überschreitet,
erzeugt diese Feder eine Kraft, die schlagartig den Koppelhebel 120 im Uhrzeigersinne verschwenkt
Wenn der Schieber 27 und der Steuerschieber 30 demgemäß so weit nach rechts bewegt sind, bis der Zapfer
124 die neutrale Linie 156 überschritten hat. wird anschließend die Kassette 150 aufgrund der Vorspannkraft
der Wickelfeder 128 sofort selbsttätig in den Kas settenhalter 18 eingezogen. Die Einzugsbewegung auf
grund der plötzlichen Schwenkkraft der Wickelfedei 128 ist auf die Hälfte oder weniger, beispielsweise 20 bi;
30% des gesamten Einführbewegungsweges der Kas sette 150 in den Kassettenhaiter begrenzt. Nunmehi
verschieben der Schieber 27 und der Steuerschieber 3( den Sperrschieber 22 entgegen der Vorspannkrafl dci
Zugfeder 144 nach rechts, wobei der Zapfen 34 gegei
die linke Kante des abgekröpften Fortsatzes 78 des Sperrschiebers 22 (siehe Fig. 10) angepreßt ist. Wenn
sich der Sperrschieber 22 nach rechts bewegt, ist der
Anschlag 88 von dem Führungszapfen 25 des Kassettenhalterkörpcrs 28 entfernt, womit der Führungszapfen 25
freigegeben ist. Der Kassettenhalterträger 26 ist mittels einer um den Führungszapfen 46 herumgewundenen
Wickelfeder 160 und der in Fig. 2 gezeigten Zugfeder
140 im Gegenuhrzeigersinne verschwenkbar, bezogen auf den Lagerzapfen 33, vorgespannt, d. h. in Richtung
auf das Absenkendes Kassettennalters 18 (siehe Fig. 1).
Wenn also der Führungszapfen 25 von dem Anschlag 88 freigekommen ist, wird der Kassettenhalterträger 26
des Kassettenhalters 18 aufgrund der Vorspannkraft der Wickelfeder 160 und der Zugfeder 140 im Gegenuhr/.eigeisinne
um den Lagerzapfen 33 verschwenkt und der Kassettenhalter 18 somit selbsttätig und plötzlich
aus der angehobenen in Fig. 11 gezeigten Lage in
die in K ι g. 13 veranschaulichte abgesenkte Stellung überführt.
Wenn der Kassettenhalter 18 abgesenkt wird, bewegt sich der aus dem Anschlag 88 freigekommene Führungszapfen
25, geführt durch den Führungsschlitz 63, entlang der Führungsfläche 90. Gleichzeitig bewegt sich
der Führungszapfen 34 entlang der vertikalen Führungsfläche 60 des Führungsschlitzes 62 nach unten, bis
er auf dem Absatz 61 aufstößt. Durch die nach links gerichtete Vorspannung der Zugfeder 144 gleitet daraufhin
der Sperrschieber 22 nach links, wenn der Führungs^apfen 25 sich nach unten bewegt, woraufhin dann
der Zapfen 25 in dem Anschlag 89 gefangen wird. Wenn der Führungszapfen 25 durch den Anschlag 89 festgehalten
bzw. in diesen eingeschnappt ist, ist der Kassettenhalter 18 in der abgesenkten Stellung (siehe F i g. 13)
verriegelt. Wenn der Sperrschieber 22 nach links verschoben wird, bewegt sich der abgewinkelte Fortsatz 82
an dem rechten Ende des Sperrschiebers 22 zusammen
mit dem Betätigungshebel 71 nach links. Hierdurch wird der Hauptschalter 24 eingeschaltet. Sobald der Führungszapfen
25 in den Anschlag 89 eingeschnappt ist, um den Kasseitenhalter 18 in der unteren Lage zu halten,
bewegen sich darüber hinaus der (nicht gezeigte) Kopfträgerhebel und der (nicht veranschaulichte) Andruckrollenhebel
selbsttätig in die Magnetbandkassette 150 hinein. Somit kommen der auf dem Kopfträgerhebel
befestigte Magnetkopf und die in dem Andruckrollenhebel gelagerte Andruckrolle mit dem in der Kassette
150 befindlichen Magnetband in Berührung und es beginnt selbsttätig der Wiedergabebetrieb. Auf diese Weise
wird der Wiedergabebetrieb automatisch eingestellt.
Das Auswerfen der Kassette 150 wird durch ein Eindrücken des Auswurfschiebers 20 ausgeführt, d. h. durch
ein Verschieben des Auswurfschiebers 20 nach rechts, bezogen auf die den Wiedergabebetrieb veranschaulichende
F i g. 13. Beim Eindrücken des Auswurfschiebers 20 entgegen der Vorspannkraft der Zugfeder 142 bewegt
sich der Auswurfschieber 20, geführt durch die Führungszapfen 44 und 47, nach rechts. Sogleich nach
dieser Bewegung verformt der Schalterbetätigungshebel 116 des Auswurfschiebers 20 einen beweglichen
Kontakt 64 des Mikroschalters 72, womit der bewegliche Kontakt 64 mit einem feststehenden Kontakt 66 in
Berührung kommt, und der Mikroschalter 72 eingeschaltet wird. Wenn der Mikroschalter 72 eingeschaltet
ist, wird die (nicht gezeigte) Magnetspuieneinrichtung
eingeschaltet, um den Kopfträgerhebel und den Andruckrollenhebel
aus der Kassette 150 herauszufahren und damit den Magnetkopf und die Andruckrolle von
dem Magnetband zu entfernen. Damit ist eine Wartestellung für den Kassettenauswurf hergestellt. Da der
Mikroschalter 72 in dem Bereich des Auswurfbetätigungsweges geschaltet wird, in dem die Führungsrolle
s 35 auf der horizontalen Führungsfläche 99 geführt wird,
kann der Auswurfschieber 20 zufriedenstellend mit nur geringer Kraft verschoben werden. Während des verbleibenden
Abschnittes des Auswurfbetätigungsweges wird in dem Maße, in dem der Auswurfschieber 20 eingedruckt
wird, die Führungsrolle 35 entlang der schrägen Führungsfläche 102 geführt, um den Kassettenhalter
18 anzuheben, wodurch der Bewegung des Auswurfschiebers 20 eine große Widerstandskraft entgegenwirkt.
Sobald der Auswurfschieber 20 weiter eingedrückt ist. stößt der Schwenkhebel 108 des Auswurfschiebers
20 an die nach unten gebogene Kante 84 an und schiebt den Sperrschieber 22 nach rechts. Wenn der
Sperrschieber 22 nach rechts verschoben wird, wird der Anschlag 89 von dem Führungszapfen 25 eruiemi und
gibt diesen frei. Gleichzeitig mit der nach rechts gerichteten Verschiebung des Sperrschiebers 22 folgt darüber
hinaus das freie Ende des Betätigungshebels 71 des Hauptschalters 24 der Bewegung des nach oben gewinkelten
Fortsatzes 82. womit sich der Betätigungshebel 71 ebenfalls nach rechts bewegt und den Hauptschalter
24 abschaltet. Der Verschiebeweg des Sperrschiebers 22 ist größer festgelegt als der Weg des Auswurfschiebers
20. Wenn der Sperrschieber 22 an dem Ende seines Verschiebungsweges angekommen ist, dreht sich der
Schwenkhebel 108 gegen die Vorspannkraft der Wikkelfeder 106 im Gegenuhrzeigersinne um den Lagerzapfen
104. und zwar geführt bzw. verursacht durch die geneigte, schräg nach unten gebogene Kante 84. Anschließend
läuft der Schwenkhebel 108 entlang dem horizontal abgewinkelten Streifen 80.
Im folgenden ist nunmehr die Wechselwirkung zwischen dem Auswj.-fschieber 20 und dem Kassettenhalterträger
26 beschrieben. Der Kassettenhalterträger 26 bewegt sich nach oben, wenn der Auswurfschieber 20
nach rechts geschoben wird. Wenn nämlich der Auswurfschieber 20 eingedrückt wird, wird die Führungsrolle
35 des Kassettenhalterträgers 26 von der schrägen Führungsfläche 102 zwangsläufig nach oben geführt.
Hierdurch dreht sich der Kassettenhalterträger 26, bezogen auf F i g. 13, im Uhrzeigersinne entgegen die Vorspannkräfte
der Wickelfeder 160 und der Zugfeder 140 um die Lagerzapfen 33 und 138. Demgemäß bewegt sich
der aus dem Anschlag 89 freigekommene Führungszapfen 25 innerhalb seines Führungsschlitzes 63 nach oben
und ermöglicht es so dem Kassettenhalterträger 26, sich ebenfalls nach oben zu bewegen. In dem Maße, in dem
sich der Kassettenhalterträger 26 nach oben bewegt, bewegt sich auch der Schieber 27 nach oben, während
der Führungszapfen 34 entlang der vertikalen Führungsfläche 60 nach oben läuft. Sobald der Führungszapfen 34 das obere Ende der vertikalen Führungsfläche
60 erreicht, wird er von dem Führungsschlitz 36 des Steuerschiebers 30 aufgenommen. Die Führungsfläche
100 des Auswurfschiebers 20 dient dazu, sicherzustellen, daß der Führungszapfen 34 auf der Führungsfläche 58
zu liegen kommt Fig. 14 zeigt einen Zustand, in dem der Auswurfschieber 20 bis an die Grenze seines VerscMebeweges
eingedrückt bzw. eingeschoben ist In diesem Zustand ist die Zugfeder 142 voll gestreckt und hat
b5 so eine vergrößerte Reservevorspannkraft
Wenn die auf den Auswurfschieber 20 einwirkende Druckkraft weggenommen ist nachdem der Auswurfschieber
20 bis an das Ende seines Verschiebeweges
unter Krafteinwirkung eingedrückt war, bewegt sich der Auswurfschieber 20 durch die Vorspannkraft der
Zugfeder 142 nach links. Wenn sich der Auswurfschieber 20 nach links verschiebt, wird der Zapfen 122 an
dem Koppelhebel 120 von einer Anschlagausnehmung 170 erfaßt, die in dem freien Ende des Schwenkhebels
114 des Auswurf^chiebers 20 ausgebildet ist. Hierdurch
veranlaßt der Schwenkhebel 114 den Koppelhebel 120, sich entgegen der Vorspannkraft der Wickelfeder 128
im Gegenuhrzeigersinne um den Lagerzapfen 45 zu ι ο drehen. Wenn jedoch der Koppelhebel 120 sich im Gegenuhrzeigersinne
dreht, wird der mittels des Zapfens
123 mit dem Koppelhebel 120 gekoppelte Steuerschieber 30 nach links geschoben. Wenn sich aber der Führungszapfen
34 mit dem Steuerschieber 30 nach links bewegt, wird der Schieber 27 und damit der Kassettenhalter
18 ebenfalls nach links geschoben. Hierauf erzeugt die Wickelfeder 128, sobald der Koppelhebel 120
so weit nach links bewegt ist, daß der Kührungszapten
124 des Koppelhebels 120 die neutrale Linie 156 überschritten hat, eine Vorspannkraft, durch die der Koppelhebel
120 sogleich im Gegenuhrzeigersinne gedreht wird. Gleichzeitig wird der Schwenkhebel 114, dessen
rückwärtiger Abschnitt 115 an den Anschlagzapfen 56 der Führungsplatte 14 anstößt, durch diesen Zapfen 56
betätigt und schwingt im Uhrzeigersinne um den Zapfen 112 herum, so daß der Führungszapfen 122 aus der Anschlagausnehmung
170 freikommt. Als Folge hiervon wird der Koppelhebel 120 plötzlich im Gegenuhrzeigersinne
herumgedreht, so daß sich der Steuerschieber 30 und der Schieber 27 ebenso plötzlich nach links bewegen.
Dann verschieben sich der Steuerschieber 30 und der Schieber 27 nach links, wodurch die Kassette 150
aus dem Kassettenhalter 18 ausgestoßen wird, und zwar bewegen sich der Steuerschieber 30 und der Schieber 27
solange nach links, bis die Führungszapfen 37 und 38 an die linken Enden der jeweils zugehörigen Führungsschlitze 40 und 41 anstoßen. Nach dem Kassettenauswurf
steckt die Kassette 150 noch teilweise in dem Kassettenhalter 18, wie dies durch die strichpunktierte Linie
in F i g. 9 angedeutet ist.
Gemäß der oben beschriebenen Anordnung weist der Kassettenhalter 18 einen nach außen weisenden Führungszapfen
35 auf. Mittels der Verschiebebewegung des auf dem Grundrahmen bzw. Grundplatte 12 verschieblich
gelagerten Sperrschiebers kann der Hauptschalter 24 ein- bzw. ausgeschaltet werden. Der Sperrschieber
22 enthält eine erste und eine zweite Anschlagoder Rasteinrichtung 88,89. durch die der Kassettenhalter
18 in der angehobenen bzw. in der abgesenkten Lage verriegelbar ist Die zweite Anschlageinrichtung 89 befindet
sich unterhalb und in einem horizontalen Abstand zu der ersten Anschlageinrichtung 88.
Aufgrund dieser Anordnung kann die vertikale Bewegung des Kassettenhalters 18 durch den vertikalen Abstand
der beiden Anschlageinrichtungen 88 und 89 voneinander gesteuert werden, wobei außerdem der Hauptschalter
27 unter Ausnutzung des horizontalen Abstandes zwischen den beiden Anschlageinrichtungen 88 und
89 leicht betätigt werden kann. Bei der Verriegelung des Kassettenhalters 18 in der unteren Lage wird der Sperrschieber
22 bei dieser Anordnung horizontal bewegt, so daß der Führungszapfen 25 mit der zweiten oder unteren
Anschlageinrichtung 89 des Sperrschiebers 22 in F.ingriff kommen kann. Unter Ausnutzung der horizon- trt
lalcn Bewegung dos Sperrschiebers 22 kann der Hauptschaltec
24 ein- oder ausgeschaltet werden. Dementsorechend wird ohne weiteres eine Einrichtung erhalten,
bei der der Hauptschalter 24 in der eingeschalteten Stellung festgehalten ist, wenn der Kassettenhalter 18
sich in der unteren Lage befindet, und bei der der Hauptschalter 24 in der Ausschaltstellung gehalten
wird, sobald der Kassettenhalter 18 sich in der oberen Lage befindet. Somit kann, ohne das Erfordernis einer
manuellen Betätigung des Hauptschalters 24, sicher und leicht ein- oder ausgeschaltet werden, wodurch die
Handhabbarkeit des Kassettenbandgerätes 10 gesteigert wird.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Kassettenbandgerät mit einem bewegbaren Kassettenhalter, der beim Kassetteneinsatz zunächst
in einer von der Grundplatte entfernten Lage parallel zur Grundplatte verschiebbar und anschließend
in seiner zur Grundplatte parallelen Lage auf die Grundplatte zu bewegbar ist mit einem Sperrglied,
durch das der Kassettenhalter in seiner an die Grundplatte angenäherten Lage verriegelbar ist,
und mit einem verschieblich an der Grundplatte gelagerten Auswurfschieber, durch den bei seiner Betätigung
die Verriegelungsstellung zwischen dem Kassettenhalter und dem Sperrglied auflösbar ist,
wobei der Kassettenhalter nach der Auflösung der Verriegelungsstellung aus seiner an die Grundplatte
angenäherten Lage in die von der Grundplatte entfernte Lage bewegbar ist, in der die Kassette aus
dem Kassetteshalter auswerfbar ist, und der Kassettenhauer einen von ihm nach atiScr, wegstehenders
Führungszapfen aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrglied als ein an der Führungsplatte (14) verschieblich gelagerter und mit
dem Hauptschalter (24) gekoppelter Sperrschieber (22) ausgebildet ist, durch den der Hauptschalter (24)
mittels der Verschiebebewegung betätigbar ist, und daß der Sperrschieber (22) eine erste Anschlageinrichtung
(88) zur Verriegelung des Kassettenhalters (18) in der von der Grundplatte (12) entfernten Lage
sowie eine zw^'.te Anschlageinrichtung (89) zur Verriegelung
des Kassettenhalters (18) in der an die Grundplatte (12) angenäherten Lage aufweist, wobei
die zweite Anschlageinrichnng (89) von der Grundplatte (12) einen geringeren Abstand aufweist
als die erste Anschlageinrichtung (88), und daß die Anschlageinrichtungen (88, 89) in Betätigungsrichtung
des Sperrschiebers um die Entfernung versetzt angeordnet sind, die dem Hub des Hauptschalters
(24) entspricht.
2. Kassettenbandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswurfschieber (20) und
der Sperrschieber (22) in der gleichen Richtung verschiebbar an der Grundplatte (12) gelagert sind.
3. Kassettenbandgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Anschlageinrichtung
(88,89) als Ausnehmungen an den Kanten des Sperrschiebers (22) ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP55176875A JPS57100653A (en) | 1980-12-15 | 1980-12-15 | Cassette tape recorder |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3149325A1 DE3149325A1 (de) | 1982-06-24 |
| DE3149325C2 true DE3149325C2 (de) | 1985-05-09 |
Family
ID=16021302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813149325 Expired DE3149325C2 (de) | 1980-12-15 | 1981-12-12 | Kassettenbandgerät mit einem bewegbaren Kassettenhalter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS57100653A (de) |
| DE (1) | DE3149325C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2938219B2 (ja) * | 1991-05-29 | 1999-08-23 | 株式会社ユニシアジェックス | 自動変速機の動力伝達装置 |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3638953A (en) * | 1969-05-29 | 1972-02-01 | Sony Corp | Recording and reproducing apparatus using magnetic tape cassette |
-
1980
- 1980-12-15 JP JP55176875A patent/JPS57100653A/ja active Pending
-
1981
- 1981-12-12 DE DE19813149325 patent/DE3149325C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3149325A1 (de) | 1982-06-24 |
| JPS57100653A (en) | 1982-06-22 |
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