DE3149376C2 - Klappankerrelais - Google Patents
KlappankerrelaisInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
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- H01H71/2472—Electromagnetic mechanisms with rotatable armatures
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Abstract
Das Relais hat eine Ankerplatte (5), die bei stromdurchflossener Erregerwicklung (2) den magnetischen Kreis zwischen einem Joch (4) und einem Spulenkern (3) schließt. Die Ankerplatte (5) ist lose zwischen Führungen (6b, 6c) in einem Ankerhebel (6) gehalten, der seinerseits auf einer ortsfesten vom Schnittpunkt des Jochs (4) mit der Ankerplatte (5) entfernt angeordneten Achse (7) drehbar gelagert ist. Auf der von der ortsfesten Achse (7) entfernt liegenden Seite (6b) ist die Ankerplatte (5) mit nur geringem Spiel im Ankerhebel (6) geführt, während sie an der gegenüberliegenden Seite (6c) lediglich seitlich gehalten und in Arbeitsrichtung freisteht. Dadurch kann die Ankerplatte einerseits am Joch (4) zur Anlage gelangen und andererseits innerhalb des Funktionsbereiches des Ankerhebels (6) dessen Schwenkbewegung nicht behindern. Das Relais ist insbesondere für einen Fernauslöser vorgesehen, der mit einem konturengleichen benachbarten Leitungsschutzschalter kombiniert ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Klappankerrelais insbesondere zur Verwendung mit einer fernauslösbaren Leitungsschutzschalterkombination mit einer Ankerplatte, die bei stromdurchflossener Erregerwicklung den magnetischen Kreis zwischen einem Joch und einem Spulenkern schließt.
- Derartige elektromagnetische Relais sind bekannt. Der Klappanker ist meist durch eine Schneiden- oder Achsenlagerung an dem die Erregerwicklung umgebenden Joch direkt angebunden. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß der Drehpunkt des Klappankers fest am Joch definiert ist und nicht an geometrisch vorgegebene Mechanismusteile angepaßt werden kann.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Relais der vorbeschriebenen Art zu vereinfachen und insbesondere zu erreichen, daß bei einer Kombination mit einem Leitungsschutzschalter die von der Auslösemechanik des letzteren vorgegebenen Festpunkte und Hebelwege von einem mit dem Klappankerrelais versehenen Fernauslöser übernommen werden können.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ankerplatte lose zwischen Führungen in einem Ankerhebel gehalten ist, der seinerseits auf einer ortsfesten vom Schnittpunkt des Jochs mit der Ankerplatte entfernt angeordneten Achse drehbar gelagert ist, wobei die Ankerplatte auf ihrer von der ortsfesten Achse entfernt liegenden Seite vom Ankerhebel mit nur geringem Spiel in Arbeitsrichtung geführt ist, während sie an der gegenüberliegenden Seite lediglich seitlich gehalten und in Arbeitsrichtung derart freisteht, daß sie einerseits am Joch zur Anlage gelangen kann und andererseits die Schwenkbewegung des Ankerhebels innerhalb seines Funktionsbereiches nicht behindert.
- Die Erfindung hat den Vorteil, daß der Ankerhebel an die Auslösemechanik eines benachbarten konturengleichen Leitungsschutzschalters so angepaßt werden kann, daß dessen Bewegungsabläufe bei der gegenseitigen Auslösung direkt übernommen werden können. Die erfindungsgemäße Anordnung des Klappankers ist aufgrund des einfachen Aufbaues auch für verschiedene andere Relaisausführungen geeignet. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstände der Unteransprüche.
- Nachstehend sei die Erfindung anhand der aus einer Figur bestehenden Zeichnung näher erläutert.
- Das Klappankerrelais ist ein einem lediglich angedeuteten Gehäuse 1 untergebracht, welches konturengleich mit einem benachbarten nicht dargestellten Leitungsschutzschalter ist. Fest im Gehäuse angeordnet ist eine auf bekannte Art ausgebildete Erregerwicklung 2 mit einem Spulenkern 3 und einem als magnetischen Rückschluß dienenden Joch 4. Vor den Stirnseiten 3 a bzw. 4 a des Spulenkerns bzw. des Jochs ist eine Ankerplatte 5 in noch näher zu beschreibender Weise lose in einem Ankerhebel 6 gehalten, der seinerseits auf einer gehäusefesten Achse 7 schwenkbar gelagert ist. Der Ankerhebel ist mit Übertragungsmitteln, beispielsweise einem Stift 8 versehen, der durch die Öffnung 1 a im Gehäuse in den Mechanismus des benachbarten Leitungsschutzschalters eingreifen kann. Die Erregerwicklung ist auf Anschlußklemmen 2 a geführt, wobei in den Stromkreis ein Selbstunterbrecherkontakt 9 geschaltet ist. Die mechanische Ansteuerung des Selbstunterbrecherkontaktes ist nicht weiter dargestellt.
- Der Ankerhebel, dessen Drehachse 7 sich weit außerhalb des Schnittpunktes von Joch 4 und Ankerplatte 5 befindet, hat einen etwa parallel zur Ankerplatte auf deren der Erregerwicklung abgewandten Seite geführten Hebelteil 6 a, der mit nutförmigen Führungsleisten 6 b bzw. 6 c versehen ist. Die Führungsleisten laufen parallel zur Richtung der Achse 7 und halten die zweckmäßigerweise als rechteckiges Teil ausgebildete Ankerplatte seitlich mit ausreichendem Spiel. Lediglich in Arbeitsrichtung ist es erforderlich, daß die von der Achse 7 entferntere Führungsleiste 6 b die Ankerplatte mit geringem Spiel hält. Diese ist aber nicht eingeklemmt sondern kann sich immer noch lose bewegen. Auf der gegenüberliegenden Seite übernimmt die Führungsleiste 6 c eigentlich nur die seitliche Führung der Ankerplatte, denn deren Bewegung in Arbeitsrichtung des Relais wird hier begrenzt einerseits durch die gegenüber der Führungsleiste 6 c vorstehende Stirnseite 4 a des Jochs und andererseits durch den Hebelteil 6 a selbst. Der Hebelteil 6 a muß dabei von der Ankerplatte 5 so weit zurücktreten, daß beim Verschwenken des Ankerhebels 6 innerhalb seines vorbestimmten Funktionsbereiches eine glattflächige Anlage der Ankerplatte 5 an den Stirnflächen 3 a bzw. 4 a ohne Verklemmen möglich ist.
- Bei stromdurchflossener Erregerwicklung wird die vor der Stirnfläche 4 a des Jochs befindliche - wie gezeigt - oder bereits anliegende Ankerplatte in Arbeitsrichtung angezogen und schwenkt anschließend vor die Stirnfläche 3 a des Spulenkerns. Hierbei wird über die Führungsleiste 6 b der Hebel 6 nahezu spielfrei mitgenommen und seine Schwenkbewegung steuert direkt weitere Auslösemechanismen an.
Claims (3)
1. Klappankerrelais insbesondere zur Verwendung mit einer fernauslösbaren Leitungsschutzschalterkombination mit einer Ankerplatte, die bei stromdurchflossener Erregerwicklung den magnetischen Kreis zwischen einem Joch und einem Spulenkern schließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerplatte (5) lose zwischen Führungen (6 b, 6 c) in einem Ankerhebel (6) gehalten ist, der seinerseits auf einer ortsfesten vom Schnittpunkt des Jochs (4) mit der Ankerplatte (5) entfernt angeordneten Achse (7) drehbar gelagert ist, wobei die Ankerplatte (5) auf ihrer von der ortsfesten Achse (7) entfernt liegenden Seite (6 b) vom Ankerhebel (6) mit nur geringem Spiel in Arbeitsrichtung geführt ist, während sie an der gegenüberliegenden Seite (6 c) lediglich seitlich gehalten und in Arbeitsrichtung derart freisteht, daß sie einerseits am Joch (4) zur Anlage gelangen kann und andererseits die Schwenkbewegung des Ankerhebels (6) innerhalb seines Funktionsbereiches nicht behindert.
2. Klappankerrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerhebel (6) einen parallel zur Ankerplatte (5) verlaufenden Hebelteil (6 a) aufweist, welcher an der zur Erregerwicklung (2) weisenden Seite mit in Achsrichtung verlaufenden Führungsleisten (6 b, 6 c) versehen ist und im übrigen freisteht.
3. Klappankerrelais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerhebel (6) Mittel (8) zur Übertragung der Schwenkbewegung auf einen benachbarten Pol des Leitungsschutzschalters aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813149376 DE3149376C2 (de) | 1981-12-12 | 1981-12-12 | Klappankerrelais |
| FR8220540A FR2518313A1 (fr) | 1981-12-12 | 1982-12-08 | Relais a palette mobile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813149376 DE3149376C2 (de) | 1981-12-12 | 1981-12-12 | Klappankerrelais |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3149376A1 DE3149376A1 (de) | 1983-06-16 |
| DE3149376C2 true DE3149376C2 (de) | 1987-02-05 |
Family
ID=6148627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813149376 Expired DE3149376C2 (de) | 1981-12-12 | 1981-12-12 | Klappankerrelais |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3149376C2 (de) |
| FR (1) | FR2518313A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102903579A (zh) * | 2011-07-28 | 2013-01-30 | 桂林机床电器有限公司 | 断路器或开关 |
| CN102931039A (zh) * | 2011-08-11 | 2013-02-13 | 桂林机床电器有限公司 | 一种断路器或开关 |
-
1981
- 1981-12-12 DE DE19813149376 patent/DE3149376C2/de not_active Expired
-
1982
- 1982-12-08 FR FR8220540A patent/FR2518313A1/fr active Granted
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102903579A (zh) * | 2011-07-28 | 2013-01-30 | 桂林机床电器有限公司 | 断路器或开关 |
| CN102931039A (zh) * | 2011-08-11 | 2013-02-13 | 桂林机床电器有限公司 | 一种断路器或开关 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3149376A1 (de) | 1983-06-16 |
| FR2518313B3 (de) | 1985-01-25 |
| FR2518313A1 (fr) | 1983-06-17 |
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