DE3149391C2 - - Google Patents

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DE3149391C2
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DE19813149391
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DE3149391A1 (de
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Franz Ing.(Grad.) 2932 Zetel De Kreutzburg
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AEG Olympia Office GmbH
Original Assignee
AEG Olympia AG
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00—Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/42—Scales and indicators, e.g. for determining side margins

Landscapes

  • Record Information Processing For Printing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Werden Maschinen der oben genannten Art lokal im OFF-Line-Betrieb benutzt, so kann der Bediener durch Verstellung entsprechender Bedienelemente an der Maschine eine Begrenzung des rechten und linken Randes, eine aus mehreren Schreibteilungen und einen von mehreren möglichen Zeilenabständen einstellen. Wird die Maschine im ON-Line-Betrieb benutzt, so wird häufig die im lokalen Betrieb vorgenommene Einstellung nicht mit den Einstellungen eines Textes übereinstimmen, der auf einer entfernten Maschine erstellt und über Fernleitung empfangen wird. Der Text wird deshalb von der empfangenden Maschine mit einer Randeinstellung, einer Schreib­ teilung und einem Zeilenabstand ausgeschrieben werden, die zuvor im OFF-Line-Betrieb vom Bediener eingestellt worden waren. Die Ausgabeform des Textes stimmt dann aber nicht mit dem gesendeten Original überein.
In technisch aufwendigeren Maschinen ist die Möglichkeit vorge­ sehen, von der sendenden Maschine auch Einstellbefehle für die Randbegrenzung, die Schreibteilung und den Zeilenabstand zu empfangen und die empfangende Maschine entsprechend einzustellen. Die Wirkung der über Fernleitung zugeführten Einstellbefehle ist dann aber ausschließlich am fertigen Schriftstück zu sehen, d. h. der Bediener der empfangenden Maschine weiß vorher nicht, in welchem Einstellzustand der zu empfangende Text ausgedruckt werden wird. Diese Information ist aber insbesondere dann wich­ tig, wenn der Bediener einen passenden Typenträger einsetzen oder den Aufzeichnungsträger z. B. im Querformat einspannen muß, damit der gesendete Text korrekt ausgedruckt wird.
Durch die DE 27 46 807 A1 ist es bekannt, Schreibmaschinen mit unterschiedlichen Anzeigeelementen auszustatten, um den Bediener über verschiedene Maschinenzustände wie ON-Line, Schreibteilung, Schriftbild usw. zu informieren. Hierdurch wird aber nicht offen­ bart, daß die Bedienelemente zur Einstellung mit elektromotori­ schen und/oder elektromagnetischen Antrieben wirkverbunden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung in Maschinen eingangs genannter Art zu schaffen, durch die der Be­ diener der im ON-Line-Betrieb arbeitenden Maschine über die für einen zu empfangenden Text gültige Randbegrenzung, Schreibteilung und den Zeilenabstand durch eine automatische Verstellung der Anzeige informiert wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß der Bediener der empfangenden Maschine vor dem Ausdrucken eines über Fernleitung gesendeten Textes über den zum Text gehörenden Zei­ lenabstand, die Schreibteilung und die Randbegrenzung informiert ist. Er kann deshalb erforderlichenfalls besondere Maßnahmen ergreifen, z. B. den vom letzten OFF-Line-Betrieb her noch einge­ spannten Typenträger gegen einen Typenträger mit anderer Schrift­ art und Schriftteilung auszutauschen, einen Aufzeichnungsträger im Quer- oder Hochformat oder auch einen besonderen Aufzeich­ nungsträger einspannen usw.
Wenn gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung die Einstellungen des OFF-Line-Betriebes bei Umschaltung der Maschine in den ON- Line-Betrieb in spezielle Register übernommen werden, um bei Rückstellung in den OFF-Line-Betrieb zur automatischen Wiederher­ stellung des ursprünglichen Zustandes verwendet zu werden, ent­ fällt für den Bediener die Notwendigkeit, die Bedienelemente jedesmal erneut in die von ihm vorher eingestellt gewesene Position zu bringen. Die Bedienung einer solchen Ma­ schine wird dadurch weiterhin vereinfacht.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unter­ ansprüchen sowie den nachfolgend beschriebenen Ausführungs­ beispielen der Erfindung. Es zeigen
Fig. 1 ein schematisches Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 ein Detail eines anderen Ausführungsbei­ spiels und
Fig. 3 ein weiteres Detail.
In Fig. 1 sind die zum Verständnis der Erfindung erforder­ lichen Baugruppen einer lokal im OFF-Line-Betrieb oder über Fernleitung im ON-Line-Betrieb ansteuerbaren Schreibmaschine schematisch dargestellt. Eine Tastatur 1, die über ein alpha/ numerisches und Funktionstastenfeld 2 verfügt, weist außerdem ein Bedienelement 3 zur Einstellung des Zeilenabstandes auf einem Aufzeichnungsträger (1-zeilig, 1 1/2-zeilig und 2-zeilig) auf, sowie ein Bedienelement 4 zur Einstellung der Schreibtei­ lung (10 Zeichen pro Zoll, 12 Zeichen pro Zoll, 15 Zeichen pro Zoll und Proportionalschrift). Die entsprechenden Angaben sind jeweils auf einer Skala 5, 6 neben den verschiebbaren Bedienelementen 3, 4 angegeben. Außerdem ist neben jeder Ein­ stellposition eine Leuchtdiode als Anzeigeelement 7 bis 9 bzw. 10 bis 13 angeordnet.
Weiterhin ist eine Randstellerskala 14 dargestellt, die neben der Skalenteilung für jeden Teilungsschritt ebenfalls eine Leuchtdiode aufweist. Die Leuchtdioden sind nur im angesteuer­ ten Zustand zu sehen. Im Ausführungsbeispiel ist eine einen eingestellten linken Rand markierende Leuchtdiode 15 und eine einen eingestellten rechten Rand markierende Leucht­ diode 16 gezeigt. Im Stromkreis 17, 18 der Leuchtdioden sind elektronische Schalter 19, 20 angeordnet, die hier, stellvertretend für alle Leuchtdioden, nur für die darge­ stellten Leuchtdioden 15, 16 der Randstellerskala 14 ge­ zeigt sind. Auch für die Leuchtdioden 7 bis 9 und 10 bis 13 in der Tastatur 1 sind entsprechende Schalter in den Strom­ kreisen angeordnet.
Weiterhin sind Steuermittel 21 vorgesehen, die Ansteuer­ signale zur Betätigung der elektronischen Schalter 19, 20 und damit zur Ansteuerung der Leuchtdioden sowie Ansteuer­ signale zur Aktivierung von Einstellmitteln 22 abzugeben vermögen. Den Steuermitteln 21 sind sowohl über eine Leitung 34 von der Tastatur als auch über eine Leitung 23 von einer Fernleitung Befehle zuführbar, nach deren Maßgabe die An­ steuersignale abgegeben werden. Die Steuermittel 21 können Bestandteile einer die Funktionen der Maschine steuernden Steuereinheit, z. B. eines Mikrocomputers, sein.
Bei den pauschal als Block dargestellten Einstellmitteln 22 handelt es sich um bei Maschinen der vorliegenden Art be­ kannte mechanische, elektromechanische oder elektronische Baugruppen, die die funktionsmäßigen Maßnahmen der Randbe­ grenzung, des Zeilenabstandes und der Schriftteilung durch­ führen.
Im OFF-Line-Betrieb wird der Bediener vor dem Erstellen eines Textes z. B. zunächst die Randbegrenzungen einstellen. Dies geschieht im vorliegenden Beispiel dadurch, daß er bestimmte Tasten der alpha/numerischen und Funktionstastatur 2 betätigt, z. B. eine Codetaste und nachfolgend Zahlentasten zur Eingabe der Positionsnummer. Die Tastatursignale gelangen über Lei­ tung 34 an die Steuermittel 21, die entsprechende Ansteuer­ signale an die Einstellmittel 22 liefert und die elektroni­ schen Schalter im Stromkreis der Leuchtdioden für die ge­ forderte Randbegrenzungs-Position - z. B. die elektronischen Schalter 19 und 20 für die Leuchtdioden 15 und 16 - ansteuert. Das dadurch erfolgende Aufleuchten der Leuchtdioden 15, 16 zeigt dem Bediener mit Hilfe der Randstellerskala 14, auf welche Positionen die Randbegrenzung eingestellt ist.
Die Einstellung des Bedienelementes 3 auf eine der drei mögli­ chen Zeilenabstände wird - ebenso wie die Einstellung des Bedienelementes 4 auf eine der vier möglichen Schreibteilungen - durch entsprechende Signale den Steuermitteln 21 über Lei­ tung 34 mitgeteilt, das wiederum die erforderlichen Befehle an die Einstellmittel 22 und die Ansteuersignale an jeweils eine der Leuchtdioden 7 bis 9 bzw. 10 bis 13 ausgibt. Die der jeweiligen Einstellung zugeordnete Leuchtdiode - im darge­ stellten Beispiel die Leuchtdioden 7 und 12 - leuchtet nun­ mehr auf.
Soll ein von einer externen Maschine erstellter Text über Fern­ leitung übertragen und ausgedruckt werden, so muß zunächst der Wahlschalter 24 auf ON-Line-Betrieb umgeschaltet werden. Das dadurch ausgelöste und an die Steuermittel 21 übertragene Signal bewirkt, daß Binärdaten, durch die die eingestellte Randbegrenzung, die Schreibteilung und der Zeilenabstand reprä­ sentiert werden, in Speicherregister 25 eingespeichert werden, die in den Steuermitteln 21 enthalten sind. Über die Fernlei­ tung werden vor dem Text Einstellbefehle für die originalge­ treue Wiedergabe des Textes übertragen und gelangen über einen Eingang 23 an die Steuermittel 21. Die Steuermittel 21 steuern nun in der beschriebenen Weise die Einstellmittel 22 an, so daß die geforderte Randbegrenzung, die geforderte Schreibteilung und der geforderte Zeilenabstand realisiert werden und die zu­ gehörigen Leuchtdioden aufleuchten. Die Einstellung aus dem vorhergehenden OFF-Line-Betrieb ist nunmehr unwirksam und wird auch nicht mehr angezeigt. Der Bediener hat jetzt er­ forderlichenfalls die Möglichkeit, durch Betätigung des Wahl­ schalters 24 die Übertragung in ansich bekannter Weise zu unterbrechen, um z. B. einen anderen Aufzeichnungsträger oder einen anderen Typenträger in die Maschine einzusetzen oder eine andere erforderliche Maßnahme zu ergreifen. Ist nach Wiederherstellung der ON-Line-Betriebsbedingung der gesamte Text übertragen und ausgedruckt, kann der lokale Betriebszu­ stand durch Umschalten in den OFF-Line-Zustand wieder herge­ stellt werden. Die Steuermittel 21 veranlassen dann ein auto­ matisches Auslesen der in den Speicherregistern 25 aufbe­ wahrten Binärdaten der Einstellungen aus dem vorhergehenden OFF-Line-Betrieb und steuern in Abhängigkeit davon die Ein­ stellmittel 22 sowie die betroffenen Leuchtdioden an.
In Fig. 2 ist eine elektromechanische Lösung dargestellt, nach der anstelle der Leuchtdioden 10 bis 13 oder zusätzlich zu diesen Leuchtdioden das Bedienelement 4 zur Anzeige der über die Fernleitung befohlenen Einstellung verstellt wird. Die von den Steuermitteln 21 dementsprechend gelieferten Ein­ stellbefehle bewirken, daß die Spule eines von jeweils mehreren Elektromagneten 26 bis 29 bestromt und der Elektromagnet er­ regt wird. Das Bedienelement 4 wird dadurch in die befohlene Position verschwenkt, so daß der Bediener aus dessen Stellung gegenüber der Skala 6 die für den über Fernleitung zu empfan­ genden Text befohlene Einstellung erkennen kann. Eine ähnliche Lösung ist auch für das Bedienelement 3 möglich.
In Fig. 3 ist das Detail eines Ausführungsbeispiels gezeigt, bei dem die Randbegrenzung durch verschiebbare Randsteller 32, 33 vorgenommen und anstelle der Leuchtdioden-Anzeige oder zu­ sätzlich dazu angezeigt wird. Hier ist vorgesehen, daß der Druckwerkswagen 30 der Maschine, der parallel zur Randstel­ lerskala 14 von einem - nicht dargestellten - Antriebsmotor verschiebbar ist, eine elektromagnetische Kupplung 31 auf­ weist, mit deren Hilfe sowohl der linke Randsteller 32 als auch der rechte Randsteller 33 an den Druckwerkswagen 30 ankuppelbar ist. Ein über die Fernleitung ankommender Befehl zur Positionierung des linken Randes würde zur Ausgabe ent­ sprechender Ansteuersignale durch die Steuermittel 21 führen, denen zufolge der Druckwerkswagen 30 eine Längsverschiebung ausführen und dabei mit Hilfe der elektromagnetischen Kupp­ lung 31 zuerst den linken Randsteller 32 und danach den rechten Randsteller 33 in die geforderte Position mitnehmen würde. Je nach der erforderlichen Verstellungsrichtung aus der vorherigen Position der Randsteller 32, 33 kann diese Mitnahme bei Rechtslauf des Druckwerkswagens 30 oder bei dessen Linkslauf erfolgen.
Neben den beschriebenen Ausführungsbeispielen sind auch tech­ nische Lösungen unter Verwendung von Motoren für die Ver­ stellung der Bedienelemente und der Randsteller denkbar, wo­ bei die bekannten technischen Mittel, wie z. B. Seilzüge, Schrittschalteinrichtungen usw. Verwendung finden können.

Claims (4)

1. Einrichtung an ansteuerbaren Schreib- oder ähnlichen Maschi­ nen, die lokal im OFF-Line-Betrieb oder über Fernleitung im ON-Line-Betrieb ansteuerbar sind und Einstellmittel zur Veränderung der Randbegrenzung, der Schreibteilung oder der Zeilenabstände durch Bedienelemente im OFF-Line-Betrieb und durch über die Fernleitung zugeführte Einstellbefehle im ON-Line-Betrieb aufweisen, dadurch gekennzeich­ net, daß die Bedienelemente (2, 3, 4) zur Einstellung der Randbegrenzung, des Zeilenabstandes und der Schreibteilung mit elektromotorischen und/oder elektromagnetischen Antrie­ ben (26 bis 29, 31) derart wirkverbunden sind, daß sie im ON-Line-Betrieb aufgrund zugeführter Einstellbefehle mittels Steuermittel (21) verstellbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Bedienelemente (3, 4) durch mehrere, einzeln erregbare Elektromagnete (26, 27, 28, 29) in die unter­ schiedlichen Einstellagen verschwenkbar angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der parallel zur Randstellerskala (14) von einem Antriebsmotor verschiebbare Druckwerkswagen (30) eine elek­ tromagnetische Kupplung (31) aufweist, die zum Verstellen der Randsteller (32, 33) an diese ankuppelbar ist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (21) Speicherregister (25) aufweisen, in die beim Umschalten der Maschine vom OFF-Line- in den ON-Line-Betrieb Binärdaten einspeicherbar sind, die den im OFF-Line-Betrieb einge­ stellten Zeilenabstand, die Schreibteilung und die Randbe­ grenzung repräsentieren, und daß von den Steuermitteln (21) beim Umschalten der Maschine vom ON-Line-Betrieb in den OFF-Line-Betrieb ein Auslesen der gespeicherten Binärdaten aus den Speicherregistern (25) und eine den Daten ent­ sprechende Einstellung des Zeilenabstandes, der Schreib­ teilung und der Randbegrenzung steuerbar ist.
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