DE314961C - - Google Patents

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DE314961C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D33/00—Machines for assembling lifts for heels

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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

Beim Zusammensetzen von Absätzen ist j wichtig, daß die Absätze die vorgeschriebene ι Höhe aufweisen. Bisher verfuhr man hierbei j in der Weise, daß man die der Größe nach vorgeschriebenen Flecke ihren Behältern entnahm und aufeinanderlegte, bis sie eine bestimmte Höhe erreichten, was in den meisten ' • Fällen infolge der verschiedenen Dicke der Flecke nur durch Auswechseln einzelner Flecke ίο möglich war. Sodann wurden alle Flecke auf einer Seite mit Klebstoff bestrichen, neuer-■ dings aufeinandergelegt und ausgerichtet. Schließlich wurden die zusammengelegten Ab: satzflecke zwischen zwei Bretter gelegt, wo sie beschwert so lange liegen ■ blieben, bis der Klebstoff angetrocknet und der Absatz, transportfähig war. .
Dieser Arbeitsvorgang war ziemlich zeitraubend und unzulänglich.
ao ■ Die nachbeschriebene Erfindung soll diese Mängel beseitigen.
Die Absatzflecke werden der Erfindung gemäß während des maschinellen Messens ihrer Dicke, maschinell mit Klebstoff bestrichen; ein Zeigerwerk zeigt gleichzeitig die jeweilige Gesamthöhe des im Aufbau begriffenen Absatzes an und gestattet dadurch eine rechtzeitige Berichtigung der Absatzhöhe nach Bedarf.
3o- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. ι ist eine Seitenansicht. ' ■
Fig. 2 eine Ansicht von vorne mit teilweisem Grundriß der vorderen Maschinenpartie.
Das Auftragen von Klebstoff mittels Walzen ist bekannt.
Die Maschine besitzt ebenfalls eine Walze 1, die im Sinne des eingezeichneten Pfeiles gedreht wird und teilweise in den im Behälter 2 befindlichen Klebstoff taucht. Mit. ihr zusammen arbeitet die Walze 3, die vermittels der Arme 4 um einen Zapfen des feststehenden Säulchens 5 schwenkbar ist.. Die Walze 3 steht ferner durch die Lasche 7 mit dem an die Spiralfeder 36 angeschlossenen Doppelhebel 8 in Verbindung, der wieder durch die Stange 9 mit dem sich auf dem Bolzen 14
. drehenden Hebel 10 zusammenhängt. Derselbe trägt an seinem freien Ende die verschieden langen Sperrklinken 11, welche in die Zähne des ebenfalls um den Bolzen 14 drehbaren
: Zahnbogen 12 eingreifen.· Durch das Gegengewicht 15 ist das letztere ausgewogen. Mit dem Zahnbogen 12 ist der Zeiger 13 fest verbunden, der sich entlang des am Maschinengestell 17 befestigten Zifferblattes 16 bewegt. Auf einem Arm desselben sind drei Sperr-
: klinken 18 angebracht, deren Länge sich um ein Viertel der Zahnteilung unterscheidet und die ebenfalls in die Zähne des Bogens 12 eingreifen. -
Der Arm des Zifferblattes 16 trägt einen Bolzen, um den die Lasche 20 drehbar ist. Diese dient der mit den Anschlagstiften 21 versehenen und mit dem Hebel 22 verbündenen Stange 19 als Führung. Der Hebel 22
: sitzt auf der Welle 23, mit welcher der an die Feder 35 angeschlossene Hebel 24 fest ver- ·
stiftet ist. Von diesem führen zwei Gelenkstangen 25 nach dem Druckstück 26 und zwei weitere Gelenkstangen 27 nach dem Trethebel 28. " ' ] An der vorderen Seite des Maschinengestells ist die mit einer Achse versehene Scheibe 29 gelagert. Sie besitzt zwei einander gegenüber liegende Zapfen und kann mittels des Handgriffes 311Um ihre Achse geschwenkt werden. Die Scheibenzapfen stehen durch die Laschen 32 mit den Schiebern- 33 in Verbindung, an denen die Richtlineale 34 angebracht sind.
Die Bedienungs- und die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Die zum Absatz vorgeschriebenen Flecke werden einzeln, mit den größten anfangend, aus ihren Behältern entnommen und zwischen die Walzen 1, 3 eingeführt. Die letztere hebt sich bei jedem Fleck entsprechend der Dicke desselben und überträgt ihre Bewegung mittels der Klinken 11 und des Zahnbogens 12 auf
. den Zeiger 13, der die Dicke jedes Fleckes genau angibt.
Sobald ein Fleck die Walzen verlassen hat, zieht die Feder 36· die Walze 3 wieder herunter und die Sperrklinken 11 gehen daher ■ in ihre Anfangslage zurück. Dieses Spiel wiederholt sich beim Einführen eines jeden Fleckes in die Maschine. Da der mit dem Zeiger in Verbindung stehende Bogen 12 durch die Klinken 18 am Zurückgehen gehindert ist, so rückt der Zeiger beim jedesmaligen Durchtritt eines Absatzfleckes um einen der Dicke desselben entsprechenden Betrag vor und zeigt daher die jeweilige Gesamthöhe der zwischen den Walzen 1 und 3 durchgeführten Flecke an. Es ist dadurch möglich, während des Zusammensetzens des Absatzes zu beurteilen, ob die bereits durchgelaufenen Flecke die entsprechende Höhe anzeigen, wenn nicht, dann kann man die noch folgenden Flecke der Dicke nach wählen, damit man mit dem letzten Fleck die für den Absatz vorgeschriebene Höhe erreicht.
Beim Passieren der Walzen 1 und 3 werden die Flecke mit Klebstoff versehen und legen sich vor den Walzen übereinander auf.
Ist ein Absatz soweit zusammengebaut, so werden die Flecke unter das Druckstück 26 und an die senkrechte Anschlagplatte des Lagers 30 gerückt. Hierbei richten sich die Flecke an 'der Absatzfront winklig aus. Durch Umlegen des Handhebels 31 von links nach rechts werden die seitlichen Richtliniale 34, die der Schräge des Absatzes angepaßt sind, gleichmäßig zum Absatz verschoben, wodurch die Flecke auch seitlich ausgerichtet werden. Ist dies geschehen, so wird das Druckstück 26 durch den Trethebel 28 heruntergezogen und dadurch ein leichter Druck auf die Flecke ausgeübt, damit diese besser aneinanderhaften bleiben. Durch das Niederdrücken des Trethebels 28 wird vermittels des Hebels 22 auch die Stange 19 angehoben, wodurch die beiden Anschlagstifte 21 an ■ die Sperr klinken 11 und 18 anstoßen und den Zahnbogen 12 bzw. den Zeiger 13 entsperren, so daß diese Teile durch das Gegengewicht 15 in ihre Anfangsstellung zurückgeführt werden.
Schließlich wird der Trethebel wieder freigegeben. Die Feder 35 zieht nun diesen sowie die Stange 19 wieder zurück. Durch Schwenken des Handhebels 31 von rechts nach links entfernen sich · die Richtlineale wieder vom Absatz, wodurch derselbe frei wird und weiterbefördert werden kann.
Dieser Vorgang wiederholt sich beim Zusammensetzen jedes Absatzes.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Maschine zum Zusammensetzen und Kleben von Absätzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Absatzflecke nacheinander zwischen zwei Walzen (1, 3) hindurchgeführt werden, wobei jeweilig die Gesamthöhe der durchgeführten Flecke auf einem Zifferblatt angegeben wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absatzflecke während ihres Durchführens zwischen den Walzen (1, 3) mit Klebstoff bestrichen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT314961D Active DE314961C (de)

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