DE3149635C2 - Federschnappverschluß - Google Patents
FederschnappverschlußInfo
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Abstract
Federschnappverschlüsse für Türen und Klappen an Möbeln und Geräten, wie Fernsehempfangsgeräte, weisen Auswurffedern auf, die über einen Auswurfbolzen beim Schließen der Tür gespannt werden. Bei erneutem Drücken auf die Tür gibt ein Rastgesperre den bei geschlossener Tür arretierten Auswurfbolzen frei, der die Tür durch die Federkraft um einen Spalt öffnet. Um einen Verschluß sicherzustellen, der das Öffnen der Tür nur durch Druck auf die Tür gestattet, wird vorgeschlagen, den Auswurfbolzen rund auszubilden und in einem Hohlzylinder zu lagern und diesem mittels Einstufen-, Zweistufen- oder Nockenmechanik sowohl beim Schließen als auch Öffnen jeweils eine zwangsweise Drehung um 90 ° zu geben. Der Rastkopf des Auswurfbolzens ist als Drehknebelverschluß ausgebildet und greift mit hinterschnittenen Kanten bei Drehung in die Verschlußstellung hinter entsprechend ausgebildete Rastvorsprünge an der Aufnahme an der Tür.
Description
Die Erfindung betrifft einen Federschnappverschluß für bewegliche Teile an Gehäusekörpern gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die automatischen Federschnappverschlüsse entsprechen den Bestrebungen, Türen und Blendkappcn in
Küchen, Einbaumöbeln, Geräten, wie Fernsehempfangsgeräte, mit einer glatten Oberfläche zu schaffen.
ohne daß für ihre Bedienung Griffe oder Knöpfe erforderlich
sind. Geöffnet wird die Tür durch einfachen Druck auf die Türfläche bzw. Klappenfläche, wodurch
die Auswurffeder des Beschlages in Tätigkeit gesetzt und die Tür automatisch um einen Spalt geöffnet wird.
Zum Verschließen genügt wieder nur ein leichter Druck auf die Tür. bis der Auswurf bolzen einrastet.
Bei bekannten Federschnappverschlüssen der eingangs beschriebenen Art dient als Verbindungshalter
zwischen Auswurfbolzen und Tür ein Magnettürfeststeller, dessen Magnet am Bolzenstirnteil befestigt ist.
Somit ist es möglieb, ohne Griff oder Knöpfe an der Oberfläche der Klappe oder Tür diese zu öffnen und zu
schließen.
Derartigen Federschnappverschlüssen haftet der Nachteil an, daß die magnetische Anzugskraft und die
Kraft der Auswurffeder aufeinander so abgestimmt sein müssen, daß Tür oder Klappe durch die \uswurffeder
derart beschleunigt werden, daß die Anzugskraft des Magneten bei öffnen der Tür überwunden wird und die
Tür um einen Spalt öffnet
Ferner ist es notwendig, daß in dem Auswurfbolzen oder an der Tür ein Dauermagnet in einem Halter befestigt
wird. Dies setzt gesonderte konstruktive Lösungen und Arbeitsgänge sowohl bei der Herstellung als auch
bei der Montage voraus. Ferner muß ein Dauermagnetclement, wie es hier zur Anwendung kommt, im Verhältnis
zu mechanischen Bauteilen des Verschlusses als relativ teuer angesehen werden. Ein weiterer Nachteil besteht
darin, daß die magnetische Haftung einen sicheren Verschluß nicht darstellt.
Eine Verriegelungseinheit für Türen oder Deckel von Gehäusekörpern unter Anwendung eines Magnetverschlusscs
ist ferner aus der DE-OS 29 17 006 bekannt. Der Auswurfbolzen wird in einem Hohlzylinder geführt
und weist eine Vorschubmechanik, wie Stufen- und Nockenmechanik, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 auf, wobei die die Schaltkränze bildenden Verzahnungen auf der Mantelfläche des Hohlzylinders
mit an der Innenseite eines drehbar im Hohlzylinder gelagerten Sperringes angebrachten Nocken zusammenwirken.
Bei der Hubbewegung des Auswurfbolzens wird der Sperring durch die in Eingriff mit den Schaltflächen
der Verzahnungen gelangenden Nocken jeweils um ein bestimmtes Winkelmaß derart verschoben, daß
die Nocken zum einen in axial an der Mantelfläche des Auswurfbolzen·; verlaufende Führungsnuten eingreifen
und damit den Auswurfbolzen freigeben, so daß dieser durch die Auswurffeder beschleunigt den beweglichen
Teil, Tür bzw. Deckel, abdrucken kann. Im geschlossenen Zustand des beweglichen Teils greifen die Nocken
hingegen in die Arretier-Verzahnung des Zahnkranzes.
Auch bei dieser Anordnung wird durch erneuten Druck auf die Tür im geschlossenen Zustand die Verriegelung
freigegeben und die Tür zum leichteren öffnen aus der Verschlußstellung herausgedrückt. Die Tür ist
aber zu keinem Zeitpunkt durch die magnetische Kraft des die Verriegelungseinheit bildenden Dauermagneten
im eigentlichen Sinne verriegelt. Die Schließkraft wird ausschließlich durch der· Dauermagneten aufgebracht.
Die Tür kann somit dun'h auf sie einwirkende Abziehkräfte
jederzeit ohne Betätigung des Auswurfbolzens geöffnet werden. Sie ist i'n eigentlichen Sinne nicht verriegelt,
sondern wird m'r durch eine Anzugskraft im geschlossenen Zustand festgehalten.
Der firfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ohne zusätzliche
Bauelemente einen Federschnappverschluß derart auszubilden, daß bei Beibehaltung des Auswurfprinzips
die Tür bzw. die Klappe im verschlossenen Zustand zuverlässig verriegelt und nur durch Druck auf die
Oberfläche im Bereich des Federschnappverschlusses entriegelbar sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß nach der Lehre gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß durch eine zwangsweise Ausübung einer Drehbewegung
auf den Auswurfbolzen auf einfache Weise ein ίο Drehknebelverschluß realisierbar ist. Die Verriegelung
wird dabei durch Hinterschnitte oder Druckkanten am Ansatz, die hinter entsprechend ausgebildete Vorsprünge
einer Aufnahme greifen, sichergestellt. Der Vollzug der zwangsweisen Drehung wird mittels Vorschubmechaniken,
wie Stufenmechaniken und Nockenmechaniken, wie sie aus der Kugelschreibertechnik hinlänglich
bekannt sind, bewirkt
Die Prinzipien dieser Techniken macht sich die Erfindung dahingehend zunutze, daß der Rastansatz als
Drehknebelverschluß ausgebildet ist, z. B. in Form eines hinterschnittenen Kopfes, der durch planparallelen
Schnitt seitlich abgeflacht ist und in eine dem Dickenmaß entsprechende öffnung einer Aufnahme und hinter
Vorsprünge bei Drehung des Ansatzes greift. Es ist ersichtlich, daß bei geschlossener Tür ein Öffnen der Tür
durch Ausübung einer Zugkraft auch dann nicht möglich ist, wenn z. B. Kanten ein Hintergreifen ermöglichen.
Das öffnen der Tür ist erst durch erneuten Druck auf die Türfläche möglich. Durch den geringfügigen
Hub und die angewandten Mechaniken wird dabei wiederum eine 90° -Drehung des Auswurfbolzens vollzogen,
so daß die Flachseiten aus der Aufnahme herausfahren. Durch den Federhub schnellt dabei die Tür nach
vorn und wird um einen bestimmten Spalt automatisch geöffnet.
Die Vorschubmechaniken können auf verschiedenste Weise ausgebildet werden. Wichtig ist jedoch, daß die
als Schaltkranz ausgebildeten Verzahnungen zusammen mit dem Auswurfbolzen immer so wirken, daß der
Bolzen um jeweils 90° schrittweise gedreht wird. Nur bei Einhaltung dieses Drehwinkels ist gewährleistet, daß
die Überstände des Hinterschnittes hinter die entsprechenden Rastvorsprünge der A ufnahme an der Tür greifen
und den beabsichtigten sicheren Verschluß gewährleisten.
Eine mögliche Ausführung der Stufenmechanik ist in
den Patentansprüchen 2 und 3 beschrieben, eine andere in dem Patentanspruch 5. Im Patentanspruch 4 ist eine
bevorzugte Ausbildung eines Drehknebelverschlusses
so beschrieben.
Darüber hinaus sind jedoch auch andere Schub-Rast-Mechaniken möglich. Um ein Auswerfen des Auswurfbolzens
zu gewährleisten und damit die Tür durch die impulsartig freiwerdende Kraft aus der Verbindung herauszulösen
und praktisch mittels eines Stoßes um einen Spalt zu öffnen, ist es erforderlich, daß der Auswurfbolzen
einen längeren Hub beim öffnen der Tür vollziehen kann. Der Hub wird durch Anschläge begrenzt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
In Fig. 1 ist im Schnitt ein erfindungsgemäß ausgebildeter
Federschnappverschluß bei geschlossener Tür und in F i g. 2 bei geöffneter Tür dargestellt.
An der Tür 1 — nur im Ausschnitt dargestellt — ist eine Aufnahme, bestehend aus den beiden Schenkeln 2a und 2b, befestigt. An den Schenkeln 2a, 2b sind Rastnasen 3a und 3b in den Zwischenraum weisend befestigt.
An der Tür 1 — nur im Ausschnitt dargestellt — ist eine Aufnahme, bestehend aus den beiden Schenkeln 2a und 2b, befestigt. An den Schenkeln 2a, 2b sind Rastnasen 3a und 3b in den Zwischenraum weisend befestigt.
Hinter die Rastnasen 3a und 3b greifen die Druckflächen
eines Rastansatzes 4, der als Drehknebelverschluß ausgebildet ist. Die bogenförmige Spitze des Rastansatzes
4 dient als Druckfläche und liegt an der Innenseite der Tür beim Schließen und im geschlossenen Zustand
an. An einer Wand 5 des Gehäuses ist ein Befestigungsflansch 6 eingelassen, dessen Innenbohrung kreisrund
ausgebildet ist. An der nach außen weisenden Oberkante sind um 180° versetzt zwei Vorsprünge Ta und Tb
vorgesehen, die in den Hohlraum eingreifen. In Verlängerung mit dem Flansch 6 ist ein weiteres hohlzylindrisches
Gehäuse 8 vorgesehen, das mit dem Flansch 6 fest verbunden ist, wobei die Innenbohrungen des Flansches
6 und des Gehäuses 8 einen gemeinsamen Hohlzylinder zur Aufnahme eines Auswurfbolzens 9 bilden. Der Auswurfbolzen
9 weist ebenfalls eine zentrische Bohrung auf, in die eine Auswurffeder 10 eingreift. Die Auswurffeder
10 stützt sich einerseits auf den Boden des Hohlzylinders im Gehäuse 8 und andererseits an einer Druckfläche
U am Kopfteil des Auswurfbolzens 9 ab. Im Mantel des Auswurfbolzens 9 sind — ebenfalls um 180°
versetzt — zwei Führungsnuten 12 eingearbeitet, die etwas kurzer als die Länge des Bolzens sind. Die hinten
liegende Kante 13 der Führungsnut 12 ist jeweils als Endanschlag ausgebildet. Die Nuten 12 enden vorn in
einer umlaufenden Verzahnung, die geradlinige Zahnflanken und ansteigende Zahnflanken 14 aufweist. Die
sägezahnförmige Verzahnung weist Einzelzähne auf, die um 45° versetzt angeordnet sind. Die Spitzen der
Verzahnungen stehen wiederum in etwa um 22° versetzt gegenüber einer gegenläufigen zweiten Verzahnung
15, die ebenfalls in dem Auswurfbolzen eingeschnitten ist. Die Zahnspitzen dieser Verzahnung 15
weisen praktisch auf die Mitten der Schrägverzahnung der ersten Verzahnung 14. Der Zwischenraum zwischen
beiden Verzahnungen ist den Längen der Ansätze 7a, Tb angepaßt, deren schräge Zahnflächen als Gleitflächen
ausgebildet sind. Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß der Rastansatz 4, der als Drehknebelverschluß ausgebildet ist,
schmaler ist als die öffnungsweite der aus den Schenkeln 2a und 2b gebildeten Aufnahme an der Tür. Wird
nun die Tür, wie aus F i g. 2 ersichtlich, zu dem Federschnappverschluß hingeführt, so greift zunächst der
Rastansatz 4 in die Aufnahme ein. Bei weiterem Druck auf die Tür wird der Auswurfbolzen gegen die Kraft der
Auswurffeder 10 in den Hohlzylinder hineingeschoben. Dabei vollzieht der Auswurfbolzen 9 noch keine Drehung,
sondern wird durch die in die Führungsnuten 12 eingreifenden Vorsprünge Ta und Tb festgehalten. Erst
wenn die Vorsprünge Ta, Tb aus den Führungsnuten 12 heraustreten und auf die schrägen Gieitfiächen der
zweiten Verzahnung 15 treffen, wird bei weiterem Druck auf die Tür eine zwangsläufige Drehbewegung
um 45° vollzogen. Es ist ersichtlich, daß dann die hinterschnittenen Flächen in Eingriff mit den Druckflächen
der Rastnasen 3a und 3b der Aufnahmeschenkel 2a und 2b gelangen. Die Endstellung in dieser Bewegungsrichtung
ist praktisch dann gegeben, wenn die Vorsprünge 7a, Tb am tiefsten Punkt der Verzahnung 15 angelangt
sind. Dies entspricht auch dem Überhubmaß beim Verschließen und öffnen der Tür. Wird die Tür losgelassen,
so drückt die Auswurffeder 10 den Bolzen zurück. Dabei gelangen die hinteren Gieitfiächen der Vorsprünge 7a,
Tb in Eingriff mit den schrägen Flächen der ersten Verzahnung
14. Dabei wird der Auswurfbolzen um weitere 45" gedreht, so daß die in F i g. 1 dargestellte Position
eingenommen wird und die Druckflächen des hinterschnittenen Rastansatzes 4 voll zur Auflage an der inneren
Druckfläche der Rastnasen 3a und 3b gelangen. Damit ist die gewünschte Arretierung sichergestellt. Die
Tür ist damit verschlossen.
Bei erneutem Druck auf die Tür wandert der in der vorherigen Stellung arretierte Vorsprung Ta bzw. Tb aus
dieser Stellung heraus und kommt mit seiner vorderen Kante in Eingriff mit der schrägen Gleitfläche der /weiten
Verzahnung 15, wodurch bei weiterem Druck zwangsweise der Auswurfoolzen um 45° gedreht wird.
ic Beim Zurückschnellen durch Loslassen der Tür bewirkt
die gespannte Auswurffeder 10, daß der Auswurfbolzcn stoßartig gegen die Tür gedrückt wird. Dabei gelangen
die Vorsprünge 7a und Tb wieder in Eingriff mit den schräg verlaufenden Gleitflächen der ersten Verzahnung
14 und drehen den Ausv^urfboizen um weitere 45=
und gleiten in die Führungsnuten 12 ein. Die Federkraft ist dabei so bemessen, daß nunmehr der Bolzen nach
vorn schnellen kann und dabei impulsförmig auf die Tür
wirkt und diese um einen Spalt öffnet.
Die Erfindung hat bei der Verwendung zum Verschließen einer Klappe bei Fernsehempfangsgeräten
den Vorteil, daß keine vorstehenden Knöpfe oder Halter vorgesehen zu werden brauchen, um z. B. die Abdeckklappe
für Bedienelemente öffnen zu können. Außerdem gewährleisten sie einen festen Verschluß, der es
unmöglich macht, durch Hinterfassen einer Klappenkante diese zu öffnen. Ein sicherer Halt der Klappe ist
auch bei hohen mechanischen Belastungen des Gerätes, z. B. in einem Rütteltest, sichergestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Federschnappverschluß für bewegliche Teile an Gehäusekörpern, wie Türen, Klappen oder Deckel
von Fernsehempfangsgerätegehäusen, bestehend aus einem ortsfest an einer Gehäusewand angebrachten
Hohlzylinder, in welchem ein gegen die Kraft einer Auswurffeder axial verschiebbar gelagerter
Auswurfbolzen eingesetzt ist, wobei der Auswurfbolzen oder der Hohlzylinder längs verlaufende
Führungsnuten und sägezahnförmige, in die Führungsnuten teilweise einmündende, umlaufende, als
Schaltkranz ausgebildete Verzahnungen aufweist, in die im Hohlzylinder bzw. am Auswurfbolzen hervorstehende
Vorsprünge greifen, wobei die Führungsüuten und die Verzahnungen zusammen mit den
Vorsprüngen ein Rastgesperre bilden und derart ineinandergreifen, daß beim Verschieben des Auswurfbolzens
in dem Hohlzylinder der Auswurfbolzen und die Vorsprünge bis zum Erreichen der jeweiligen
Endstellung Relativverdrehungen gegeneinander um ein bestimmtes Winkelmaß ausführen,
und wobei beim Schließen des beweglichen Teiles der mit einem an der Innenseite des beweglichen
Teiles angebrachten Halteteil zusammenwirkende Auswurf bolzen in den Hohlzylinder gedrückt und
bei gespannter Feder mit Erreichen der Stillstellung mit Hilfe des Rastgesperres arretiert ist. und bei wiederholter
Ausübung eines Druckes auf das bewegli- jo ehe Teil bei gleichzeitigem kurzen Hub der Auswurfbolzen
durch die Auswurffeder angetrieben gegen das bewegliche Teil drückt und es um einen
Spalt öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnungen (14, 15) und die Führungsnuten
(12) zu den Vorsprüngen (7a, Tb) so angeordnet sind,
daß zum Schließen und öffnen des beweglichen Teils bei jeder Hubbewegung des Auswurfbolzens
dieser bis zum Erreichen der jeweiligen Endstellung zusammen mit einem an seinem freien Ende angebrachten,
als Drehknebelverschluß ausgebildeten Rastansatz (4) schrittweise um insgesamt 90° gedreht
wird, daß der Rastansatz (4) scheibenförmig ausgebildet und in Verlängerung zur Längsachse des
Auswurfbolzens (9) an diesem befestigt ist sowie an sich gegenüberliegenden Kanten in der Scheibenebene liegende Hinterschneidungen und an der Spitze
eine kugelförmige Druckfläche aufweist, die gegen die Innenfläche einer an der Innenseite des beweglichen
Teils befestigten Aufnahme (2a, 2b) drückt, daß die hinterschnittenen Kanten des Rastansatzes
(4) hinter sich gegenüberliegende Rastnasen (3a, 3b) der Aufnahme im geschlossenen Zustand
des beweglichen Teils greifen und daß die öffnungsweite der Aufnahme (2a, 2b) etwas größer ist als die
Dicke des scheibenförmigen Rastansatzes (4).
2. Federschnappverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Auswurfbolzen
(9) zwei Führungsnuten (12) um 180° versetzt angeordnet sind, in denen zwei Vorsprünge (7a, 7b), die
von an der Innenwandung des Hohlzylinders befestigten, ebenfalls um 180° versetzten Nocken gebildet
sind, gleitend eingreifen, daß die Führungsnuten an der der Auswurffeder (10) zugewandten Seite einen
Endanschlag aufweisen, der ein Herausdrücken des Auswurfbolzens durch die Auswurffeder verhindert,
daß der anderen Seite der Führungsnut gegenüberliegend eine Verzahnung (15) vorgesehen ist,
die um jeweils 45° gegeneinander versetzt angeordnete Zahnflächen aufweist, wobei beim Einschieben
des Auswurfbolzens die Nocken aus den Führungsnuten heraustreten, auf die Gleitflächen dieser Verzahnung
(15) treffen und auf den Auswurfbolzen ein Drehmoment ausüben und diesen um 45° drehen,
und daß der Bolzen um weitere 45° gedreht wird, wenn infolge eines kurzen Rückhubes die hintere
Kante des Nockens in Eingriff mit einem eine gegenläufige, teilweise in die Führungsnuten (12) einmündende
Verzahnung (14) aufweisenden zweiten Zahnkranz gelangt und in einer unteren Zahnkerbe, die
nicht in einer Führungsnut endet, gehalten wird.
3. Federschnappverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit wiederholtem Drükken
um den geringen Hub innerhalb der beiden gegenläufigen Verzahnungen (14,15) der Auswurfbolzen
durch das Zusammenwirken der beiden gegenläufig verlaufenden Schrägen des Auswurfbolzens
wiederum um 90° gedreht wird und die Nocken in die Führungsnut des Auswurfbolzens eingreifen.
4. Federschnappverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
hinterschneidungen und die Rastnasen (3a, 3b) des Rastansatzes (4) des Auswurfbolzens (9) derart ausgebildet
sind, daß nur durch erneute Druckbetätigung auf das bewegliche Teil bis zum Anschlag des
Nockens in der Verzahnung die Verriegelung des beweglichen Teils durch Drehung des Bolzens gelöst
wird.
5. Federschnappverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Schaltkranz ausgebildete
Verzahnung am rückwärtigen Ende des Auswurfbolzens (9) vorgesehen ist und aus aus der
Stirn- und Mantelfläche des Bolzens hervorstehenden Einzelzähnen besteht, die schräg zur Längsachse
des Bolzens verlaufende parallele Führungsflächen aufweisen und jeweils um 90" versetzt angeordnet
sind sowie in um 90° versetzt angeordnete Führungsnuten im Hohlzylinder gleitend eingreifen, wobei
die Hubbewegung des Bolzens in Richtung des beweglichen Teils durch Endanschläge in den Führungsnuten
begrenzt ist, daß die aus der Stirnfläche hervorstehende Verzahnung mit um 90° versetzt auf
der Bodenfläche des Hohlzylinders angeordneten, vorstehenden Nocken zusammenwirkt, derart, daß
infolge der von den Nocken auf die schräg verlaufenden Gleitflächen der einzelnen Schaltzähnc ausgeübte
Kraft beim Hineindrücken des Auswurfbolzens in den Hohlzylinder eine schrittweise Drehung
des Bolzens um jeweils 45° bewirkt wird, und daß im Zwischenraum zwischen den benachbarten Führungsnuten
im Hohlzylinder ebenfalls Verzahnungen vorgesehen sind, in die im eingeschobenen Zustand
des Bolzens bei Erreichen der Stillstellung die aus der Mantelfläche hervorstehenden Enden der
Schaltzähne eingreifen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19813149635 DE3149635C2 (de) | 1981-12-15 | 1981-12-15 | Federschnappverschluß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813149635 DE3149635C2 (de) | 1981-12-15 | 1981-12-15 | Federschnappverschluß |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3149635A1 DE3149635A1 (de) | 1983-06-23 |
| DE3149635C2 true DE3149635C2 (de) | 1984-12-13 |
Family
ID=6148781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813149635 Expired DE3149635C2 (de) | 1981-12-15 | 1981-12-15 | Federschnappverschluß |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3149635C2 (de) |
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