DE3149760C2 - - Google Patents

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DE3149760C2
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thermostatic
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/275Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing element expanding, contracting, or fusing in response to changes of temperature
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur zeitabhängi­ gen Steuerung des Heizmitteldurchsatzes von Heizkörpern.
Spätestens mit der Verknappung von für die Beheizung von Gebäuden geeigneten Primärenergieträgern, vorzugsweise Öl, sind Überlegungen notwendig, wie bei Nichtnutzung von Räumen in Gebäuden zum Beispiel und vorzugsweise von Wohnraum die Raumtemperatur zeitabhängig auf ein niedri­ geres Niveau abgesenkt bzw. wieder auf ein höheres Niveau angehoben werden kann.
Hierzu gibt es schon eine Reihe von bekannten Vorschlägen. Einer davon ist die sogenannte Nachtabsenkung. Hier wir zentral die Vorlauftemperatur während der Nachtzeit abge­ senkt. Dabei arbeiten aber die Thermostatventile an den einzelnen Heizkörpern dem Ziel einer Raumtemperaturab­ senkung durch Öffnen entgegen. Sie bleiben ja nach wie vor in der Stellung der vorgewählten Temperatur, was zur Folge hat, daß bei Absinken der Raumtemperatur sie weiter öffnen. Eine Temperaturregelung auf Niedertemperatur findet nicht statt.
Es wurde demgemäß auch schon vorgeschlagen, Zusatzvor­ richtungen an den Thermostatventilen der Heizkörper anzu­ bringen, die zeitgesteuert mehr oder weniger stark Wärme entwickeln und damit dem Thermostatventil eine höhere Raumtemperatur simulieren (DE 30 18 273 A1). Dann sinkt die wirkliche Raumtemperatur ab, da ja die Thermostatventile aufgrund der simulierten Raumtemperaturerhöhung mehr oder weniger schließen. Diese Zusatzvorrichtungen, zum Beispiel elek­ trische Heizwiderstände, die in Gehäusen sitzen, die auf das Thermostatventil aufgesetzt werden, beeinflussen das Regelverhalten des Thermostaten sehr ungünstig, da der den Thermostaten umspielende, raumtemperaturaufweisende Luftstrom gestört wird. Außerdem kann mit dieser Anordnung die Nachtabsenktemperatur nicht unabhängig vom höheren Raumtemperaturniveau eigestellt werden.
Schließlich ist eine Steuerung bekannt, die sich zweier an entfernten Stellen voneinander angeordneter Raumther­ mostaten bedient. Eine solche Einrichtung ist, vor allem was die Installation betrifft, sehr aufwendig.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Lösung der aufgezeigten Probleme zu finden, die bei mög­ lichst niedrigem Geräte- und Platzbedarf eine sichere Steuerung des Heizmitteldurchsatzes von Heizkörpern ohne die aufgezeigten Unzuträglichkeiten der bekannten Vor­ richtungen ermöglicht.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Zur Steuerung des Bypasses kann eine Zeitschaltuhr und ein von dieser gesteuertes Magnetventil vorgesehen sein, das den Bypaß öffnet und schließt.
Wird das Thermostatventil mit dem Bypaß auf die gewünsch­ te niedrigere, das andere Thermostatventil auf die ge­ wünschte höhere Temperatur eingestellt, dann wird die Raumtemperatur bei geöffnetem Bypaß durch das auf höhe­ rer Temperatur eingestellte Thermostatventil bestimmt. Wird der Bypaß geschlossen, obliegt die Bestimmung der Raumtemperatur dem Thermostatventil, das dem Bypaß zuge­ ordnet ist und auf die niedrigere Raumtemperatur einge­ stellt ist.
Vorteilhafter- und einfacherweise wird im Vorlauf des Heizkörpers das auf eine höhere Raumtemperatur einge­ stellte Thermostatventil angeordnet und im Rücklauf das auf eine niedrigere Raumtemperatur eingestellte Thermos­ tatventil mit dem von einer Zeitschaltuhr gesteuerten Magnetventil.
Mittels einer entsprechend ausgebildeten Zeitschaltuhr sind Tages-, Wochen- oder auch Jahresprogramme aufstell­ bar.
Die vorgeschlagene neue Vorrichtung kann unmittelbar an oder im Bereich der zu steuernden Heißkörper angeordnet sein. Die Vorrichtungsteile beeinflussen in keiner Weise die üb­ liche Wirkungsweise der Thermostatventile. Die Raumtempe­ ratur jedes Raumes kann unabhängig voneinander geregelt werden.
Die Thermostatventile können schließlich mit Anschlägen ausgerüstet sein, die die Einstellung von gegeneinander abgegrenzten Temperaturbereichen der beiden Ventile er­ lauben. Damit kann sichergestellt werden, daß nicht ver­ sehentlich die Temperaturbereiche in umgekehrter Weise vorgewählt werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung und Einzelheiten der durch dieselbe erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachfol­ genden Beschreibung einer in den beigefügten Zeichnungen rein beispielsweise und schematisch dargestellten Aus­ führungsform des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung bei Inanspruch­ nahme der höheren Raumtemperatur,
Fig. 2 gibt die Vorrichtung mit ihrer Ein­ stellung bei herabgeregelter Raumtem­ peratur wieder.
Ein Heizkörper 1 ist durch zwei Rippen 2 und 3 angedeutet. Dies sind die beiden Endrippen eines Heizkörpers, der zwi­ schen diesen eine beliebige Anzahl weiterer Rippen aufwei­ sen kann. Der Vorlauf ist durch einen Pfeil 4 angedeutet. Im Vorlauf sitzt ein Thermostatventil 5, mit dem die höhere Temperatur eingestellt ist, bei welcher der Raum zum Bei­ spiel bewohnt werden soll. Dies ist durch die Ziffer drei auf dem Regelkopf 6 des Thermostatventils 5 verdeutlicht. Die Ventilspindel 7 befindet sich im angehobenem Zustand, der Ventildurchlaß 8 ist geöffnet.
Der Rücklauf ist mit dem Pfeil 9 angedeutet. Im Rücklauf ist wiederum ein Thermostatventil 10 vorgesehen, dieses ist auf die niedrigere Temperatur eingestellt, auf die sich die Raumtemperatur bei Nichtbenützung des Wohnraumes absenken soll. Dieser Umstand ist durch die Ziffer eins ausgeschrieben auf dem Regelkopf 11 des Thermostatven­ tils 10 angedeutet. Die Ventilspindel 12 des Thermostat­ ventils 10 ist bis auf den Ventilsitz abgesenkt. Der Ventildurchlaß 13 ist geschlossen.
Der Ventildurchlaß 13 ist mit einem weiteren Ventildurch­ laß 14 kombiniert, der zu einem Magnetventil 15 gehört, dessen Ventilspindel 16 bei der dargestellten Betriebs­ art des Heizkörpers 1 angezogen ist, so daß der durch den Ventildurchlaß 14 gebildete Bypaß zum Ventildurchlaß 13 des Thermostatventiles 10 geöffnet ist.
Die zeitabhängige Öffnung und Schließung des Magnetven­ tils 15 erfolgt durch eine Zeitschaltuhr 17.
In der in Fig. 1 dargestellten Stellung der einzelnen Ven­ tile ist also der Ventildurchlaß 8 des Thermostatventils 5 im Vorlauf 4 geöffnet, der Ventildurchlaß 13 des Thermos­ tatventils 10 im Rücklauf geschlossen und der den Bypaß hierzu bildende Ventildurchlaß 14 des Magnetventils 15 geöffnet. Die Raumtemperatur wird also durch das Ther­ mostatventil 5 geregelt, das auf die höhere Temperatur eingestellt ist.
In Fig. 2 ist zwar ebenfalls der Ventildurchlaß 8 des Thermostatventils 5 im Vorlauf 4 geöffnet, jedoch der Ventildurchlaß 14 des durch die Zeitschaltuhr 17 ge­ steuerten Magnetventils 15 geschlossen. Also ist auch der durch diesen Ventildurchlaß 14 gebildete Bypaß zum Ventil­ durchlaß 13 des Thermostatventils 10 im Rücklauf 9 ge­ schlossen. Das auf eine höhere Temperatur eingestellte Thermostatventil 5 im Vorlauf 4 kann also nun die Raum­ temperatur nicht mehr regeln. Dies geschieht durch das Thermostatventil 10 im Rücklauf 9, dessen Ventilspindel 12 entsprechend der Einstellung und der herrschenden Raum­ temperatur mehr oder weniger weit den Ventildurchlaß 13 öffnet.
Der Betriebszustand des Heizkörpers kann also unabhängig von irgendeiner zentralen Steuerung individuell zeitab­ hängig durch die Zeitschaltuhr bestimmt werden. Für die Zeiten, in denen der durch den Heizkörper beheizter Raum benutzt wird, also eine höhere Temperatur gewünscht wird, übernimmt die Steuerung das Thermostatventil 5 im Vor­ lauf 4. Bei Nichtnutzung des beheizten Raumes verbunden mit dem Wunsche, die Temperatur entsprechend abzusenken, wird die Raumtemperatur von dem auf eine niedrigere Tem­ peratur eingestellten Thermostatventil 10 im Rücklauf 9 gesteuert. Eine manuelle Regelung ist nicht erforderlich. Alle Schaltbewegungen des Magnetventils 15 werden von der Zeitschaltuhr 17 bestimmt.
Neben der in den Figuren dargestellten Anordnung des Ther­ mostatventils 5 mit der höher eingestellten Temperatur im Vorlauf 4 und dem Thermostatventil 10 mit der niedri­ ger eingestellten Temperatur im Rücklauf 9 ist selbstver­ ständlich auch eine Vertauschung der Ventile oder eine Anordnung beider Ventile im Vor- oder im Rücklauf mög­ lich. Dies kann abhängig von der Ausbildung der Heiz­ körper und den vorgegebenen Raumverhältnissen gewählt werden. Die Funktionsweise ist in jedem Falle dieselbe.

Claims (4)

1. Vorrichtung zur zeitabhängigen Steuerung des Heizmitteldurchsatzes von Heizkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß im Heizmittelkreislauf des Heizkörpers zwei thermostatische Regelventile vorgesehen sind, deren eines einen zeitabhängig zu- und abschaltbaren Bypaß aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Bypasses eine Zeitschaltuhr und ein von dieser gesteuertes, den Bypaß öffnendes und schließendes Magnetventil vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Vorlauf des Heizkörpers ein auf eine höhere Raumtemperatur eingestelltes thermostatisches Regelventil und im Rücklauf des Heizkörpers ein auf eine niedrigere Raumtemperatur eingestelltes thermostatisches Regelventil mit dem von einer Zeitschaltuhr gesteuerten Magnetventil für den Bypaß angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die thermostatischen Regelventile Anschläge zur Einstellung gegeneinander abgegrenzter Temperaturbereiche der beiden Ventile aufweisen.
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