DE3149908A1 - Verfahren zum steuern der tonerkonzentration fuer elektrofotografische kopiergeraete - Google Patents

Verfahren zum steuern der tonerkonzentration fuer elektrofotografische kopiergeraete

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A 78
Verfahren zum Steuern der Tonerkonzentration für elektrofotografische Kopiergeräte
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Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen einen elektrofotografischen Prozeß und insbesondere ein Verfahren zum Steuern der Tonerkonzentration für ein elektrofotografisches Kopiergerät, bei dem auf einem fotoempfindlichen Element ein elektrostatisches latentes Bild durch eine Magnetbürsten-Entwickeleinrichtung unter Verwendung eines Zweikomponentenentwicklers entwickelt wird.
Im allgemeinen ist es beim Entwickeln eines elektrostatisch latenten Bildes mittels eines Zweikomponentenentwicklers in elektrofotografischen Kopiergeräten, elektronischen Kopiergeräten etc. schwierig, eine vorbestimmte Bilddichte oder Schwärzung zu erhalten, es sei denn, das Mischungsverhältnis von Toner - zu Trägerteilchen im Entwickler wird auf einem genauen Wert gehalten. Demgemäß wurden bisher verschiedene Verfahren zum Steuern der Tonerkonzentration vorgeschlagen, um das Mischungsverhältnis durch Nachfüllen von Toner bei Verringerung des Mischungsverhältnisses infolge des Verbrauchs von Toner bei jedem Entwickelvorgang aufrechtzuerhalten. Die bekannten, vorstehend genannten Verfahren haben jedoch im allgemeinen den Nachteil, daß hierfür verwendete Geräte im Aufbau kompliziert sind, oder daß das Detektieren der Tonerkonzentration mittels dieser Geräte nicht ausreichend genau ist. Von den vorstehend genannten, bisher bekannten Verfahren ist ein durch die JP-PA 54-61938 bekanntes Verfahren bsonders vorteilhaft; bei diesem Verfahren ist am vorderen oder hinteren Rand des Vorlagenträgers ein Bezugsblld in schwarz angeordnet, und dieses Bezugs- oder Referenzbild wird bei jedem BelichtungsVorgang des zu-kopierenden Originals auf einen entsprechenden vorderen oder hinteren Randbereich außerhalb der Bild- oder Übertragungsfläche des fotoempfindlichen Elementes projiziert, um dort ein latentes Bild für eine Tonerkonzentrations-Steu-■erflache zu bilden, welches zusammen mit der elektrostati-
sehen latenten Abbildung der Vorlage entwickelt wird, so daß man ein Tonerkonzentrations-Steuerbild erhält; danach wird das von diesem Steuerbild reflektierte Licht durch einen fotoelektrischen Umformer zwischen dem Übertragungsvorgang und dem Reinigungsvorgang detektiert, um über einen Vergleichsschaltkreis die nachzufüllende Tonermenge gemäß der Dichte des Tonerkonzentrations-Steuerbildes genau zu steuern.
Bei diesem bekannten Verfahren treten jedoch die im folgenden beschriebenen Probleme auf.
Im allgemeinen ist bei elektrofotografischen Kopiergeräten ein Einstellknopf für die Belichtungsmenge zum Einstellen der Kopierdichte oder Schwärzung vorgesehen und so angeordnet, daß für die Erhöhung der Kopierdichte die Belichtungsmenge reduziert wird, während zur Verringerung der Kopierdichte die Belichtungsmenge erhöht wird.
Das bedeutet aber, daß wenn die Kopierdichte durch Verringerung der Belichtungsmenge erhöht werden soll, die Dichte des vorstehend erwähnten Tonerkonzentrations-Steuerbildes ebenfalls erhöht wird, und daher wird Toner nicht nachgefüllt oder die NachfüTlmenge ist zu klein. Eine hohe Kopierdichte bedeutet, daß die verbrauchte Tonermenge groß
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ist und wenn Toner nicht nachgefüllt wird, wird die Tonerkonzentration verringert und konsequenterweise wird die Kopierdichte nicht erhöht. Wenn .andererseits hierzu die Kopierdichte verringert werden soll oder Sehlierenbildung auf dem Hintergrund durch Erhöhen der Belichtungsmenge beseitigt werden soll, wird die Dichte des Tonerkonzentrations-Steuerbildes ebenfalls verringert und damit wird Toner nachgefüllt oder die Nachfüllmenge wird erhöht. Da die Tonerkonzentration ungeachtet der beabsichtigten Verringerung der Kopierdichte angehoben wird, wird demgemäß die Kopierdichte daraus resultierend nicht -verringert. Genau die gleiche Situation wie vorstehend beschrieben, gilt für Sehlierenbildung und auch für den FaIl9 bei dem ein Kopiergerät verwendet wird, bei dem die Kopierdichte durch Veränderung der Entwickelvorspannung eingestellt wird. Um die vorstehend beschriebenen Nachteile zu beseitigen, ist es vorstellbar, das vorstehend beschriebene Tonerkonzentrations-Steuerbild bei jedem Detektieren durch eine konstante Lichtmenge oder durch ein konstantes Vorspannungspotential zu bilden, aber in einem derartigen Fall wird das hierfür verwendete Gerät unerwünscht kompliziert sein.
1st es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren zum Steuern der Tonerkonzentration für ein elektrofotografi'sches Kopiergerät zu schaffen, bei dem eine Referenzbild-Steuerung der beschriebenen Art Anwen-
dung finden kann, ohne daß die beschriebenen Fehlerquellen auftreten, und zu dessen Durchführung nur eine konstruktiv einfache und wirkungsvolle Anordnung erforderlich ist, die leicht bei derartigen Kopiergeräten eingebaut werden kann. Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe beruht auf dem Prinzip, daß die an dem fotoempfindlichen Element anhaftende Menge magnetischer Teilchen detektiert wird, um die Tonernachfüllmenge dementsprechend zu steuern.
Demgemäß sieht die Erfindung ein Verfahren zum Steuern der Tonerkonzentration für ein elektrofotografisches Kopiergerät vor, bei dem ein auf einem fotoempfindlichen Element ausgebildetes elektrostatisch latentes Bild einer magnetischen Bürstenentwicklung unterzogen wird, indem eine Entwicklungsvorspannung angelegt wird, die die gleiche Polaritat wie die des elektrostatisch latenten Bildes hat, wobei ein Zweikomponenten-Entwickler bestehend aus Tonerteilchen und magnetischen Teilchen, die in unterschiedlichen Polaritäten triboelektrisch; aufgeladen sind, verwendet wird und bei dem die an dem fotoempfindlichen Element anhaftende Menge magnetischer Teilchen detektiert und die Tonernachfüllmenge gemäß der Menge der so detektierten, magnetischen Teilchen gesteuert wird.
Durch die vorstehend beschriebenen Schritte wird ein verbessertes Verfahren zum Steuern der Tonerkonzentration
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geschaffen, bei dem die Nachteile der bisher bekannten derartigen Verfahren im wesentlichen beseitigt sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird anhand der folgenden Figuren im einzelnen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines elektrofotografischen Kopiergerätes, bei dem ein Verfahren zum Steuern der Tonerkonzentration gemäß der vorliegenden Erfindung angewendet werden kann;
Fige 2 eine grafische Darstellung der Beziehung zwisehen der Tonerkonzentration und der anhaftenden Menge d@r Mikroträgerteilchen (mC);
Fig. 3 eine grafische Darstellung der Beziehung zwischen der Tonerkonzentration und der Ladungsmenge der Tonerteilchen (nT); und
Fig. 4 ein modifiziertes Kopiergerät in einer Ansicht laß der Fig. 1.
Anzumerken ist, daß in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind.
Aus der US-PS 4 284 702 ist eine Magnetbürsten-Entwikkeleinrichtung bekannt, die einen Zweikomponentenentwickler verwendet, der aus Tonerteilchen und Trägerteilchen zusammengesetzt ist. Wenn dabei magnetische Teilchen mit hohem elektrischen Widerstand (im nachfolgenden) der Einfachheit halber als Mikroträgerteilchen bezeichnet), die durch Dispergieren von magnetischen feinen Seilchen in ein elektrisch isolierendes Harz hergestellt werden und einen Volumenwider-
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stand größer als 10 jfc.cm bei einer Teilchengröße, die ungefahr die gleiche (d. h. 5 bis 40 um) wie die der Tonerteilchen ist, aufweisen, als Trägerteilchen verwendet werden, bildet sich die Magnetbürste·mit besonders weichen Borsten aus und gleichzeitig ist die Oberfläche der Trägerteilchen, verglichen mit einer entsprechenden Menge Trägerteilchen mit großem Durchmesser, sehr viel größer; beides führt dazu, daß vorteilhafterweise bei hoher Schärfe gute Kopien ohne Schlierenbildung erzielt werden, und der zulässige Bereich des Tonermischungsverhältnisses wird ebenfalls erhöht, mit entsprechender Verbesserung der Lebensdauer der Trägerteilchen. Bei der vorstehend beschriebenen Magnetbürsten-Entwickeleinrichtung wird eine Vorspannung mit der gleichen Polarität wie die des elektrostatisch latenten Bildes angelegt, um zu verhindern, daß der Toner an den Bildleerstellen anhaftet. Da die Mikroträgerteilchen mit einer Polarität entgegengesetzt der Ladung der Tonerteilchen durch Reibungskontakt mit diesen Tonerteilchen aufgeladen sind, erfolgt
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ein Anhaften einer gewissen Menge Trägerteilchen an den Bildleerstellen, abhängig von dem eingestellten Wert der Vorspannung der Ladungsmenge der Mikroträgerteilchen, dem Zustand des Restpotentials an den Bildleerteilen (den weißen Teilen des zu kopierenden Originals) aufgrund der Bildbelichtung etc.. Bei diesem Anhaften wird, wenn die Vorspannung auf etwa gleiches Potential wie das der Bildleerstellen eingestellt ist, auch das Restpotential an den Bildleerstellen sich entsprechend einer höheren oder niedrigeren Bildbelichtungsmenge so verändern, daß bei großer Belichtungsmenge das Restpotential niedrig wird, und die Trägerteilchenanhaftung erfolgt durch Umkehrung des Entwicklungspotentials-Unterschiedes infolge der Vorspannung. In diesem Zusammenhang wurde gefunden, daß die Trägerteilchenanhaftung nur in einer kleinen Menge erfolgt, wenn die Tonerkonzentration, do h. der Mischungsanteil der Tonerteilchen normalerweise 10 Gew.-% beträgt, und daß die Menge der Tonerteilchenanhaftung ebenfalls gemäß dem Erhöhen oder Verringern der Belichtung smenge und der Tonerteilchenkonzentration erhöht oder verringert wird. Infolge der Tatsache, daß die Mikroträgerteilchen einen kleinen Durchmesser aufweisen und auch mit einer Polarität entgegengesetzt zu der der Tonerteilchen aufgeladen sind, besteht bezüglich der Trägerteilchenanhaftung keine
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Möglichkeit, daß diese "bei dem Übertragungsvorgang mitübertragen werden und die kopierten Bilder verschlechtern.
Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Menge der an den Bildleerstellen anhaftenden Mikroträgerteilchen zur Veränderung der Tonerkonzentration einen feststehenden Bezug hat, und daß diese Anhaftmenge proportional zur Ladungsmenge der Mikroträgerteilchen ansteigt, oder genauer gesagt, daß die Anhaftmenge mit dem Ansteigen der Tonerkonzentration ansteigt, wurden Versuche durch- geführt, bei denen durch Detektieren der Anhaftmenge der Mikroträgerteilchen die Nachfüllmenge der Tonerteilchen entsprechend der so detektierten Menge gesteuert wurde, deren Ergebnisse zufriedenstellend waren, und es wurde, gefunden, daß die Aufgabe der vorliegenden Erfindung durch ein solches Verfahren zufriedenstellend gelöst werden kann.
Wie bereits vorstehend beschrieben, ist es auch die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Steuern der Tonerkonzentration zu schaffen, welches ohne die eingangs beschriebenen Nachteile bei dem Prozeß angewandt werden kann, der gemäß der JP-PA 54-61938 das Bezug sbild verwendet -
Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, daß bei der vorstehend beschriebenen magnetischen Entwicklungseinrichtung,
bei der Mikroträgerteilchen an den Bildleerstellen zum Anhaften gebracht werden, wenn dabei ein Bezugsbild der gleichen Farbe wie die der Bildleerstellen des Originals, do h. mit weißem Farbton angewendet wird, genau die gleiche Beziehung gilt wie vorstehend erwähnt, d. h. die Beziehung, daß die Menge der Trägerteilchen,die am elektrostatisch latenten Bild haftet, abhängig ist von dem eingestellten Wert der Vorspannung, der Ladungsmenge der Mikroträgerteilchen und dem Zustand des Restpotentials des die Tonerkonzentration steuernden latenten Bildes, welches auf dem weißen Bezugsbild basiert, das auf dem fotoempfindlichen Element zusammen mit der elektrostatisch latenten Abbildung durch den Belichtungsvorgang ausgebildet wird. Die Anhaftmenge der Trägerteilchen hat einen festen Bezug zur Veränderung der Tonerkonzentration, wobei die Anhaftmenge sich proportional zur Ladungsmenge der Mikroträgerteilchen erhöht. Anders ausgedrückt, steigt die Anhaftmenge, wenn die Tonerkonzentration höher wird, und daher kann bei Steuerung der Nachfüllmenge des Toners in Abhängigkeit von der detektierten Menge der Trägerteilchen, die an dem die Tonerkonzentration steuernden latenten Bild anhaften, welches auf dem weißen Bezugsbild basiert, ein Ergebnis erzielt werden, welches voll zufriedenstellend ist und die Aufgabe der vorliegenden Erfindung in vollem Umfang löst.
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Erfindungsgemäß wird demnach, in einem elektrofotografischen Kopiergerät, bei dem das auf dem fotoempfindlichen Element ausgebildete elektrostatisch latente Bild einer Magnetbürsten-Entwicklung mittels Zweikomponentenentwickler aus Tonerteilchen und magnetischen Teilchen besteht, die mit unterschiedlichen Polaritäten triboelektrisch aufgeladen sind, durch Anlegen einer Entwicklungsvorspannung mit der gleichen Polarität wie die des latenten Bildes entwickelt wird, die Menge der an dem fotoempfindliehen Element anhaftenden magnetischen Teilchen detektiert, um die Nachfüllmenge des Toners in Abhängigkeit von der so detektierten Menge zu steuern. Hierdurch werden die Nachteile der bisher bekannten Steuerverfahren, wie beispielsweise, daß wegen des Absinkens der Tonerkonzentration die Kopierdichte nicht angehoben wird, wenn eine dunkle Kopie gewünscht wird, beseitigt, und es werden Kopien mit der gewünschten Dichte schneller und genauer erhalten.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung bezieht sich auf ein elektrofotografischen Kopiergerät, bei dem ein elektrostatisch latentes Bild, welches auf dem foto-. empfindlichen Element durch den Lade- und Bildbelichtungsprozeß ausgebildet ist, einer Magnetbürstenentwicklung mittels Zweikomponentenentwickler aus Tonerteilchen und magnetischen Teilchen, welche mit zueinander unterschiedlichen Polaritäten triboelektrisch aufgeladen sind, durch Anlegen
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einer Entwicklungsvorspannung mit der gleichen Polarität, wie die des latenten Bildes angelegt wird, wobei das elektrostatisch latente Bild des zu kopierenden Originals auf dem fotoempfindlichen Element durch Belichten mit der Abbildung des Originals, dessen Nicht-Bildbereich weiß sind, also eines Positives, ausgebildet wird und bei dem Entwicklungsprozeß die Bildleerstellen des latenten Bildes, an denen der Entwicklungspotentialunterschied durch die vorstehend genannte Vorspannung umgekehrt wurde, entwickelt werden. Hierbei wird erfindungsgemäß die Menge der an den Bildleerstellen oder weißen Bildbereichen anhaftenden magnetischen Teilchen detektiert, um die Nachfüllmenge des Toners gemäß der so detektierten Menge zu steuern. Bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wird für das Detektieren kein extra Raum im Gerät benötigt, was zu dem zusätzlichen-Vorteil führt, daß eine Verringerung der Größe und Vereinfachung der Konstruktion möglich wird, da ein Detektieren an der vorderen oder hinteren Kante außerhalb der für die Bildübertragung erforderliche Fläche, wie es bei herkömmlichen Verfahren unter Verwendung eines Bezugsbildes erforderlich ist, nicht notwendig ist;, vielmehr das Detektieren am Leerbildteil des Originals durchgeführt werden kann.
Gemäß einer anderen Ausführungsform bezieht sich die Erfindung auf ein elektrofotografische Kopiergerät, bei
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dem das auf dem fotoempfindlichen Element ausgebildete elektrostatisch latente Bild einer Magnetbürstenentwicklung mit Zweikomponentenentwickler aus Tonerteilchen und magnetischen Teilchen, die mit einander entgegengesetzten Polaritäten triboelektrisch aufgeladen sind, durch Anlegen einer Entwicklungsvorspannung mit der gleichen Polarität wie die des latenten Bildes, unterzogen wird, wobei ein weißes Bezugsbild, welches an einer vom Original unterschiedlichen Stelle vorgesehen ist, bei Jedem Belichtungavorgang des Originals mit abgedichtet wird, so daß ein latentes Bild für die Steuerung der Tonerkonzentration auf dem fotoempfindlichen Element ausgebildet und dieses latente Steuerbild, in dem der Entwicklungspotentialunterschied durch die Vorspannung umgekehrt worden ist, entwickelt wird. Auch hierbei wird erfindungsgemäß die Menge der an diesem Steuerbild anhaftenden magnetischen Teilchen detektiert und die Nachfüllmenge des Toners gemäß der so detektierten Menge gesteuert.
Das vorstehend benannte Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung hat den Vorteil, daß auch von Originalen, die nicht weiße, sondern farbige Bildleerstellen aufweisen, Kopien mit der gewünschten richtigen Bilddichte erhalten, werden.
In den Zeichnungen ist in Fig. 1 ein elektrofotografisches Kopiergerät schematisch dargestellt,
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bsi dem ein erstes Verfahren zur Steuerung der Tonerkonzentration der vorliegenden Erfindung angewendet werden kann.
Bei dem in der Fig. 1 gezeigten Kopiergerät ist ungefähr im mittleren Teil eine fotoempfindliche oder Fotoaufnehmertrommel 1 mit einer fotoempfindlichen oder liehaufnehmenden Oberfläche 1a für eine Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn (angegeben durch den Pfeil) drehbar vorgesehen, um die nacheinander in bekannter Weise eine Koronaladeeinrichtung 2 zur gleichförmigen Ladung der fotoempfindlichen Oberfläche 1a, eine Bildbelichtungseinrichtung 3 zum Projizieren eines Lichtmusters eines zu kopierenden Originals auf die fotoempfindliche Oberfläche 1a, um auf dieser ein elektrostatisch latentes Bild des Originals auszubilden, eine Entwicklungseinrichtung 4 zum Entwickeln des so ausgebildeten latenten Bildes in ein sichtbares Tonerbild durch den Entwickler, dine Übertragungskoronaladeeinrichtung 5 zum elektrostatischen Übertragen des Tonerbildes auf ein Übertragungsmaterial, wie beispielsweise ein Kopierpapier-' blatt P, eine Kopierpapier-Trennkoronaladeeinrichtung 6, eine Reinigungseinrichtung 7 und eine Löschlampe 8, etc., angeordnet.
Bei dem vorstehend beschriebenen Kopiergerät gemäß der Figo 1 ist die Bildbelichtungseinrichtung 3 eine solche, bei d@r ein transparenter fisch 31» der ein zu kopierendes Origi-
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nal O trägt, abgetastet werden· kann, und ist so angeordnet, daß die Ablichtung des Originals O, welches durch eine Belichtungslampe 32 beleuchtet wird,die unterhalb und in der Nähe des Tisches 31 angeordnet ist, sukzessive auf die fotoempfindliche Fläche 1a der durch die Koronaladeeinrichtung 2 gleichförmig aufgeladenen Trommel 1 über ein optisches System 33 projiziert wird, um das elektrostatisch latente Bild entsprechend dem Original O auf der fotoempfindlichen Fläche 1a zum Entwickeln des latenten Bildes durch die nachfolgende Entwicklungseinrichtung 4 auszubilden.
Anzumerken ist, daß bei der vorstehend beschriebenen Anordnung die Belichtungsmenge durch Verändern der Lichtmenge der Belichtungslampe 32 durch die Betätigung eines Steuerknopfes(nicht dargestellt)'; der an der Schalttafel (nicht dargestellt) vorgesehen ist, eingestellt wird.
Auf der anderen Seite wird auf das Kopierpapierblatt P, welches durch eine Kopierpapierzuführeinrichtung (nicht dargestellt), die an der unteren linken Seite der Fig. 1 vorgesehen ist, das auf der fotoempfindlichen Oberlfäche 1a der Trommel 1 ausgebildete Tonerbild an der Übertragungsposition durch die Übertragungsladeeinrichtung 5 übertragen, und dann wird das Papier von der Oberfläche 1a der Trommel 1 durch die Trennladeeinrichtung 6 getrennt, um durch den Transportgurt 9 weiter aus dem Gerät trans-
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portiert zu werden, nachdem das übertragene Bild durch eine Fixiereinrichtung (nicht dargestellt) auf dem Papier fixiert worden ist. ; . -
Die auf die Trenn-Koronaladeeinrichtung 6 folgende Reinigungseinrichtung 7 ist eine solche, bei"1 der das auf der fotoempfindlichen Fläche 1a nach dem-" Übertragen verbliebene Entwicklermaterial abgeschabt "wird, indem eine Klinge 71 mit der fotoempfindlichen Fläche 1a der Trommel 1 in Gleitkontakt gehalten wird, und das so abgestreifte Entwicklermaterial wird wiederum der Entwicklungseinrichtung 4 über eine Umlaufleitung 72 zur-nochmaligen Verwendung für die weitere Entwicklung zugeführt. In der Zwischenzeitjwird das Restpotential auf der fotoempfindlichen Fläche 1a durch die Löschlampe 8 gleichförmig- zerstreut.
Die Entwicklungseinrichtung 4 ist vom Magnetbürstentyp, der beispielsweise eine rotierende Entwicklerwalze oder äußeren Zylinder 42 und eine stationäre Magnetwalze 43 aufweist, die fest in dieser Entwicklerwalze 42 umschlossen ist. Die rotierende Entwicklerwalze 42 aus elektrisch leitfähigem Material ist so angeordnet, daß sie für eine Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn an einer Position in der Nähe der fotoempfindlichen Fläche 1a der Trommel innerhalb des Entwicklertanks 41 angeordnet ist, während das stationäre Magnetelement 43 mehrere Magnetpole aufweist, die mit abwechselnd unterschiedlichen Polausrichtungen fest innerhalb dieser Entwicklerwalze 42 angeordnet ist. Die vor-
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stehend beschriebene Anordnung kann so modifiziert werden, daß das Magnetelement 43 ebenfalls drehen kann. Auf dem Entwicklertank 41 der Entwicklereinrichtung 4 ist eine automatische Tonerabgabeeinrichtung 10, (die später beschrieben wird), angeordnet.
Bei der im folgenden beschriebenen Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Zweikomponentenentwickler M verwendet, bestehend aus nicht magnetischen Tonerteilchen (nT) und Mikroträgerteilchen (mC), die von magnetischen Teilchen mit hohem Widerstand gebildet sind, welche durch Dispergieren von magnetischen feinen Teilchen in ein elektrisch isolierendes Harz hergestellt werden und vergleichsweise kleine Teilchendurchmesser (mittlerer Teilchendurchmesser von 16 a*.bis 18u.m) mit einem Volumenwiderstand größerjals 10 ^ Λ «cm, haben. Für den Fall, daß das auf der fotoempfindlichen Fläche 1a der Fotoaufnehmertrommel 1 ausgebildete elektrostatisch latente Bild eine negative Ladung aufweist, sind die Tonerteilchen (nT) und die Trägerteilchen (mC) so angeordnet, daß sie entsprechend durch Reibungsberührung zwischen ihnen aufgeladen werden mit einer positiven Polarität für die Tonerteilchen (nT) und einer negativen Polarität für die Trägerteilchen (mC). Die Entwicklerwalze 42 wird durch eine Vorspannungsquelle 44 mit einer Vorspannung mit der gleichen Polarität wie die des elektrostatisch latenten Bildes beaufschlagt gehalten, um zu verhindern, daß die
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Tonerteilchen (nT) an den Bildleerstellen des elektrostatisch latenten Bildes anhaften.
Durch die vorstehend beschriebene Anordnung reibt der Entwickler M, der auf der Entwicklerwalze 42 in Form von Bürstenborsten ausgebildet ist, deren Höhe durch ein Bürstenhöhenbegrenzungselement 45, welches in der Nähe der Umfangsflache der Entwicklerwalze 42 angeordnet ist, gleichförmig gemacht wird, gegen das auf der Fotoaufnehmertrommel 1 ausgebildete elektrostatisch latente Bild und somit haften die Tonerteilchen(nT) nur an den Bildteilen, um die Entwikklung des latenten Bildes zu bewirken. Wenn jedoch der Anteil der Tonerteilchen (nT) im Entwickler ansteigt, sind die Trägerteilchen (mC) ausreichend triboelektrisch geladen, um in ihrer Ladungsmenge erhöht zu werden, und durch den Potentialunterschied (positives Potential) an den Bildleerteilen infolge der an die Entwicklerwalze 42 angelegten Vorspannung mit negativer Polarität haften die Trägerteilchen (nT) mit der negativen Ladung an den Bildleerstellen, indem sie die Rückhaltekraft des Magnetelementes 43 überwinden, welches innerhalb der Entwicklerwalze 42 angeordnet ist. Die anhaftende Menge wird,wie vorstehend beschrieben, proportional zur Menge der Ladung, die den Trägerteilchen (nT) eigen ist» erhöht, d« h., in einem solchen Verhältnis, daß die anhaftende Menge mit dem Ansteigen des Mischungsverhältnisses der Tonerteilchen (nT) im Entwickler erhöht wird.
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Im folgenden werden Beispiele zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung angegeben, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu begrenzen.
Beispiel 1
Durch Verwendung des fotoempfindlichen Elementes 1a, welches durch Abbinden feiner Teilchen aus CdS und CdCO-, mit Harz gebildet ist, und mit der Einstellung des höchsten Potentials an dem Bildteil des elektrostatisch latenten Bildes auf -550 V, dem Spalt zwischen der fotoempfindlichen Fläche 1a der Fotoaufnehmertrommel 1 und der Entwicklerwalze 42 auf 0,7 mm, der Magnetkraft des Magnetelementes 43 an der Oberfläche der Entwicklerwalze 42 auf 750 Gauss, der Umdrehung der Entwicklerwalze 42 auf 300 U/min , und der Vorspannung an der Entwicklerwalze 42 auf -300 V, wurde der Zweikomponentenentwickler M verwendet, bestehend aus nichtmagnetischen Tonerteilchen (nT), hergestellt durch Vermischen von 100 Gewichtsteilen Styren-Acrylharz PLIORIT ACL (Handelsname der Firma Good Year Chemical Industries, Ltd., Japan), 8 Gewichtsteilen Ruß (Farbstoff der Firma Mitsubishi Chemicals Industries Ltd., Japan) und 1 Gewichtsteil Anilin-Schwarz (ein Farbstoff der Firma Orient Chemical Industries, Ltd., Japan), mit nachfolgendem mechanischem Vermählen, und mit einem mittleren Teilchendurchmesser im Bereich von 10 - 15
14 und Viderstandswerten größer als 10 Λ«cm, und aus M trägerteilchen (mC), hergestellt durch Vermischen von
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100 Gewichtsteilen Styren-Acrylharz HYMER SBM-73 (Handelsname und hergestellt durch die Firma Sanyo Chemical Industries, Ltd., Japan), 200 Gewichtsteilen feiner magnetischer Teilchen MAGNETITE RB-BL mit Teilchendurchmesser von ungefähr 0,6 Mm und Volumenwiderstand von
3·10^Λβαη (Handelsname und hergestellt durch die Firma Chitan Kogyo Kabushiki Kaisha, Japan) und 8 Gewichtsteilen Ruß (bereits vorstehend beschrieben), mit nachfolgendem mechanischem Vermählen, und mit mittleren Teilchendurchmessen! im Bereich von 16 - 18 ,um und Widerstandswerten
1 ^
größer als 10 J JVcm. Dann wurde durch Betätigung des bereits früher beschriebenen Steuerknopfes die Lichmenge der Lampe 32 variiert, und bei der Einstellung des Potentials Vi an den Bildleerstellen auf -100 V und -200 V wurde die Beziehung zwischen der anhaftenden Menge der Mikroträgerteilchen (mC) und der Tonerkonzentation (Mischungsverhältnis der Tonerteilchen (nT) untersucht und die Ergebnisse sind in der Fig. 2 dargestellt, wobei AV den Potentialunterschied zwischen dem Potential Vi an der Bildleerstelle und der Vorspannung darstellt.
Darüber hinaus wurde auch die Beziehung zwischen der Ladungsmenge der Tonerteilchen (nT) und der Tonerkonzentation (Mischungsverhältnis der Tonerteilchen (nT) ) überprüft und die Ergebnisse sind in der Fig. 3 dargestellt.
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Durch die Ergebnisse der vorstehend beschriebenen Versuche wurde sichergestellt, daß, wenn die Tonerkonzentration erhöht ist, die Ladungsmenge der Tonerteilchen (nT) verringert ist, während die Anhaftmenge der Trägerteilchen (mC) dazu neigt, größer zu werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wurde die Aufmerksamkeit insbesondere auf die Beziehung zwischen der Tonerkonzentration und der Anhaftmenge der Trägerteilchen in der Entwicklereinrichtung, wie vorstehend beschrieben, gerichtet, und durch Detektieren der Menge der an der fotoempfindlichen Fläche der Fotoaufnehmertrommel 1 anhaftenden Trägerteilchen wurde die Tonerkonzentration zu diesem Zeitpunkt herausgefunden, und für den Fall, daß die Tonerkonzentration geringer als der vorbestimmte Wert, beispielsweise 10 Gew.-96, ist, wurden Tonerteilchen (nT) nachgefüllt, um die Tonerkonzentation auf dem vorbestimmten Wert zu halten, und somit wird immer eine Kopierdichte im vorbestimmten Bereich erhalten.
Hierbei ist anzumerken, daß bei dem vorstehenden Beispiel 1 selbst für den Fall, bei dem die magnetischen Teilchen mittlere Teilchendurchmesser im Bereich von 5 a* m bis 40 um und einen Volumenwiderstand größer als 10 Jl- cm haben, notiert worden ist, obwohl für die Mikroträgerteilchen (mC), wie beschrieben, magnetische Teilchen mit mittleren Teilchendurchmessern im Bereich von 16 - 18 u. m und
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Volumenwiderstand, von 10 ^ Λ · cm verwendet worden sind, und durch das Detektieren der Anhaftmenge der Trägerteilchen können Ergebnisse ähnlich denen wie bei dem vorstehend beschriebenen Beispiel 1 erzielt werden.
Das Verfahren zum Steuern der Tonerkonzentation gemäß der vorliegenden Erfindung wird durch die Verwendung der Beziehung,wie im vorstehenden beschrieben, ausgeführt, und die automatische Tonerabgabeeinrichtung 10, die auf dem Entwicklertank 41 der Entwicklereinrichtung 4 befestigt ist, weist einen Behälter oder Tonertank 101 und eine Tonernachfüllrolle 102 auf, die drehbar an der unteren Öffnung des Tonertanks 101 angeordnet ist. Die Rolle 102 ist in Axialrichtung mit mehreren Tonernachfüllnuten oder Aussparungen 102a versehen, die angeordnet sind, um zu bewirken, daß die im Tonertank 101 aufgenommenen Tonerteilchen (nT) in den Entwicklertank 41 zum Zweck des Nachfüllens fallen. Unter dem Entwicklertank 41 der Entwicklereinrichtung 4 und in der Nähe der fotoempfindlichen Fläche 1a der fotoempfindlichen Trommel 1 ist ein Detektorabschnitt 103 vorgesehen, der«durch ein magnetisches Detektorelement (nicht dargestellt) gebildet ist, und mit der Rolle 102 über eine magnetisch und elektrische Umformeinrichtung 104 und eine Antriebssteuereinrichtung zum Detektieren der Anhaftmenge der Mikroträgerteilchen (mC) nach dem Entwickeln des elektrostatischen latenten Bildes auf der fotoempfindlichen Flüche 1a der Trommel 1, verbunden
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ist. Das vom Detektorabschnitt 103 detektierte Signal wird durch die magnetische und elektrische Umformeinrichtung in ein elektrisches Signal umgewandelt, welches in die Antriebssteuereinrichtung 105 eingegeben wird, um die Umdrehung der Tonernachfüllrolle 102 entsprechend dem oben detektierten Signal zu steuern.
Bei dem soweit beschriebenen elektrofotografischen Kopiergerät wird, falls eine Kopie mit hoher Dichte oder geringer Dichte gewünscht wird, dies leicht durch entsprechendes Erhöhen oder Verringern der Belichtungsmenge erzielt. Genauer gesagt, wenn das Potential Vi an den Bildleerstellen bei Erhöhung der Belichtungsmenge sich Null annähert, wird der Potentialunterschied Δ V mit Bezug zur an die Entwicklungswalze 42 angelegten Vorspannung erhöht, was zu einer Erhöhung der an den Bildleerstellen anhaftenden Menge der Mikroträgerteilchen (mC) führt, und somit wird die Umdrehung der Tonernachfüllrolle 102 durch das früher beschriebene detektierte Signal gestoppt. Anders gesagt, bei Erhöhung der Belichtungsmenge wird die Tonerkonzentration an einem niedrigen Punkt ausgeglichen. Auf der anderen Seite wird bei Verringern der Belichtungsmenge das Absenken des Potential Vi an der Bildleerstelle klein gehalten, was dazu führt, daß der Potentialunterschied Δ V infolge der Vorspannung verringert wird, und somit wird die an der BiId- ^ leerstelle anhaftende Menge der Mikroträgerteilchen (mC) verringert. Daher wird die Tonernachfüllrolle 102 durch
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das Detektorsignal gedreht, und somit wird die Steuerung der Tonerkonzentration automatisch durchgeführt.
Fig« 4 zeigte eine Modifikation des elektrofotografischen Kopiergerätes gemäß der Fig. 1, bei dem ein zweites Verfahren zum Steuern der Tonerkonzentation gemäß der vorliegenden Erfindung angewendet wird.
Bei der Anordnung gemäß der Fig. 4 ist an der Führungskante des transparenten Tisches 31 ein weißes Bezugsbild A vorgesehen, und vor der Belichtung des Originals 0 durch die Belichtungslampe 32 wird das Bezugsbild A belichtet, und somit wird das helle Bild des Bildes A auf die fotoempfindliche Fläche 1a der Trommel 1, die vorher gleichförmig durch die Koronaladeeinrichtung 2 aufgeladen ist, über das optische System 33 projiziert, um ein latentes Bild zur Steuerung der Tonerkonzentration, basierend auf dem Bezugsbild A für die nachfolgende Ausbildung des elektrostatisch latenten Bildes entsprechend dem Original 0, auszubilden. Das so ausgebildete latente Steuerbild wird durch die Entwicklungseinrichtung 4 während dem Entwicklen des elektrostatisch Iatenten Bildes entwickelt.
Da die anderen Konstruktionen des modifizierten Gerätes gemäß der Fig. 4 im allgemeinen die gleichen wie die bei dem Gerät gemäß der Fig. 1 sind, wird der Kürze halber auf eine detaillierte Beschreibung derselben verzichtet.
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Da bei der Entwicklungseinrichtung 4 durch die Vorspannungsquelle 44 an die Entwicklungswalze 42 die Vorspannung mit der gleichen Polarität (d. h. negative Polarität) wie die des elektrostatisch latenten Bildes angelegt wird, um zu verhindern, daß die Tonerteilchen (nT) an den Bildleerstellen des elektrostatisch latenten Bildes anhaften, wird der Potentialunterschied des latenten Steuerbildes auf ähnliche Weise wie bei dem Bildleerteil (d. h. weißen Teil des Originals 0) umgekehrt, um ein positives Potential aufzuweisen, und daher haften die Mikroträgerteilchen (mC) mit den negativen Ladungen an dem latenten Steuerbild, indem sie die Haltekraft des Magnetelements 43 überwinden, welches in der Entwicklungswalze 42 angeordnet ist. Die Menge der anhaftenden Mikroträgerteilchen (nT) erhöht sich, wie vorstehend beschrieben, proportional zur Ladungsmenge der Mikroträgerteilchen (mC). Anders ausgedrückt, besteht eine solche Beziehung, daß die anhaftende Menge vergrößert wird, wenn das Mischungsverhältnis der Tonerteilchen (mC) im Entwickler ansteigt.
In Verbindung mit dem vorstehend beschriebenen wurden Versuche, basierend auf der vorstehenden Beziehung, wie folgt, durchgeführt.
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Beispiel 2
Unter den gleichen Bedingungen wie beim Beispiel 1, mit Ausnahme, daß das Potential Vi des, dieJTonerkonzentration steuernden, latenten Bildes, basierend auf dem Bezugsbild A auf -100 V und -200 V durch die Veränderung der Lichtmenge der Lampe 32 durch die Betätigung des bereits früher erwähnten Steuerknopfes (nicht dargestellt) eingestellt wurde, wurde die Beziehung zwischen der Anhaftmenge der Mikroträgerteilchen (mC) und der Tonerkonzentration (d. h. das Mischungsverhältnis der Tonerteilchen (nT) an den entsprechenden latenten Steuerbildern überprüft, wobei die Ergebnisse im allgemeinen die gleichen wie beim Beispiel 1 und in der Fig. 2 dargestellt, waren. Es wurde auch herausgefunden, daß die Beziehung zwischen der Ladungsmenge der Tonerteilchen (nT))und der Tonerkonzentration (d. h. dem Mischungsverhältnis der Tonerteilchen (nT) ) im allgemeinen ähnlich der des Beispieles 1 und wie in der Fig. 3 dargestellt, ist.
Aus den Ergebnissen der vorstehend beschriebenen Beispiele ist zu ersehen, daß das auf dem weißen Bezugsbild A basierende latente Steuerbild die Tonerkonzentrationssteuerung genau auf die gleiche Weise wie in dem latenten Bild an der Bildleerstelle (in weiß) des Originals 0 ausführen kann. Demgemäß kann das, auf dem Bezugsbild A basierende
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Verfahren, wie vorstehend beschrieben, eine genaue Steuerung der Tonerkonzentration selbst dann bewirken, wenn die Bildleerstelle des Originals 0 farbig ist, und das Detektieren der Menge der anhaftenden Mikroträgerteilchen (mC) nach dem Entwickeln des latenten Steuerbildes wird in einem solchen Zeitbezug ausgeführt, daß das Detektorsignal vom Detektorabschnitt 103 nur während dem Passieren des latenten Steuerbildes funktioniert. Die vorstehend beschriebene Synchronisation kann beispielsweise so ausgeführt werden, daß beim Beginn des Abtastens durch den transparenten Tisch 31 oder beim Beginn der Belichtung des Bezugsbildes A, der Detektorabschnitt 103 und die magnetische und elektrische Umformeinrichtung 104 nach einer vorbestimmten Zeitdauer durch einen Zeitschalter oder eine Trommelnocke od. dgl. (nicht dargestellt) betätigt werden.
Bei dem elektrofotografischen Kopiergerät, welches wie vorstehend beschrieben, das Bezugsbild A verwendet, wird ebenfalls, wenn eine Kopie mit hoher Dichte oder niedriger Dichte gewünscht wird, diese leicht durch entsprechendes Erhöhen oder Verringern der Belichtungsmenge erhalten.
Genauer gesagt, wenn das Potential Vi des latenten Steuerbildes bei Erhöhung der Belichtungsmenge sich an Null annähert, wird der Potentialunterschied Δ V mit Bezug zur an
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die Entwicklungswalze 42 angelegten Vorspannung erhöht, was dazu führt, daß die Menge der an dem latenten Steuerbild anhaftenden Mikroträgerteilchen (mC) erhöht wird, und somit wird die Umdrehung der Tonernachfüllrolle 102 durch das bereits früher beschriebene detektierte Signal gestoppt. Anders ausgedrückt wird die Tonerkonzentration bei Erhöhen der Belichtungsmenge bei einem niedrigen Punkt ausgeglichen. Auf der anderen Seite ist die Verringerung des Potentials Vi klein, wenn die Belichtungsmenge verringert ist, was dazu führt, daß der Potentialunterschied AV infolge der Vorspannung absinkt, und somit die Menge der an dem latenten Steuerbild anhaftenden Mikroträgerteilchen (mC) verringert ist. Daher wird die Tonernachfüllrolle 102 durch das Detektorsignal gedreht, und die Tonerkonzentrationssteuerung automatisch durchgeführt.
Obwohl bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform die Menge der anhaftenden Mikroträgerteilchen (mC) durch magnetisches Detektieren detektiert wird, kann die Anordnung so modifiziert werden, daß die ähnliche Wirkung beispielsweise so erzielt wird, daß die Menge der anhaftenden Mikroträgerteilchen (mC) durch ein optisches Detektorsystem in Form der Dichte einer Lichtreflexion detektiert wird (JP-PA 54-61938), wobei eine Belichtungslampe und ein fotoelektrisches Element (nicht dargestellt) für den Detektorabschnitt 103, und eine lichtelektrische Umformeinrichtung (nicht dargestellt) für die Umformeinrichtung 104 verwendet werden können.
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Das bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform an der vorderen Führungskante des transparenten Tisches 31 angeordnete weiße Bezugsbild A kann mit einer ähnlichen Wirkung an der rückwärtigen Führungskante angeordnet sein. Weiterhin kann das Bezugsbild A an einer der beiden Seitenkanten des Tisches 31 angeordnet sein, aber in diesem Fall ist es notwendig, daß wenigstens das Bezugsbild A durch die Koronaladeeinrichtung 2 vorgeladen ist.
Es ist auch anzumerken, daß die Position des Detektorabschnittes 103 bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen gemäß der Fig. 1 und 4 so verändert werden kann, daß sie zwischen der Trennkoronaladeeinrichtung 6 und der Reinigungseinrichtung 7, wie dies durch die ■ JP-PA 54-61938 bereits bekannt ist, liegt.
Weiterhin kann die Steuerung der Tonernachfüllrolle neben der bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen beschriebenen Wechselsteuerung zwischen Drehen und Stoppen durch das Detektorsignal diese auch so modifiziert werden, daß die Rolle 102 einer Wechselsteuerung zwischen hoher Umdrehungsgeschwindigkeit und niedriger Umdrehungsgeschwindigkeit oder einer Steuerung für kontinuierlich verändernden Umdrehungen unterzogen wird.
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Weiterhin ist anzumerken, daß bei der vorliegenden Erfindung genau der gleiche Effekt erzielt werden kann, selbst wenn die Vorspannungsquelle 44 so ausgebildet ist, daß sie anstatt der Veränderung der Belichtungsmenge für entsprechende Veränderungen der Vorspannung ausgebildet ist.
Obwohl die vorliegende· Erfindung vollständig anhand der Beispiele und mit Bezug auf die Figuren beschrieben worden ist, bleibt anzumerken, daß zahlreiche Veränderungen und Modifikationen innerhalb des Schutzumfanges der vorliegenden Erfindung denkbar sind.
Leerseite

Claims (1)

  1. Verfahren zum Steuern der Tonerkonzentration in einem elektrofotografischen Kopiergerät, bei dem ein, auf einem fotoleitfähigen Element ausgebildete, elektrostatisches, latentes Bild durch Anlegen einer Entwicklungsyorspannung mit der gleichen Polarität wie die des elektrostatischen latenten Bildes, einer Magnetbürstenentwicklung unterzogen wirds, wobei ein Zweikomponentenentwickler verwendet wird, der aus Tonerteilchen und magnetischen Teilchen besteht, die mit zueinander unterschiedlichen Polaritäten tribo-
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    elektrisch geladen sind, gekennzeichnet durch die Schritte:
    Detektieren der Menge der am fotoempfindlichen Element (1) anhaftenden magnetischen Teilchen, und Steuern der Tonernachfüllmenge entsprechend der so detektierten Menge magnetischer Teilchen.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Detektieren der Menge der magnetischen Teilchen magnetisch erfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Detektieren der Menge der magnetischen Teilchen optisch erfolgt.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch g e ^ kennzeichnet, daß die magnetischen Teilchen durch Dispergieren feiner magnetischer Teilchen in elektrisch isolierendes Harz hergestellt werden, damit sie einen Viderstandswert größer als 10 &.cm aufweisen.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die magnetischen Teilchen Teilchendurchmesser im Bereich von 5 bis 40 txm aufweisen.
    6. Verfahren zum Steuern der Tonerkonzenträtion in einem elektrofotografischen Kopiergerät, bei dem ein,
    auf einem fotoempfindlichen Element durch einen Koronaentladungs- und -abbildevorgang ausgebildetes elektrostatisches, latentes Bild durch Anlegen einer Entwicklungsvorspannung mit der gleichen Polarität wie die des elektrostatischen latenten Bildes unterzogen wird, wobei ein Zweikomponentenentwickler verwendet wird, der aus Tonerteilchen und magnetischen Teilchen besteht, die mit zueinander unterschiedlichen Polaritäten triboelektrisch geladen sind, gekennzeichnet durch die Schritte:
    Ausbilden des elektrostatischen, latenten Bildes entsprechend einem zu kopierenden Original (O) auf dem fotoempfindlichen Element (1) durch Abbilden des Originals mit Bildleerteil in weiß bei Jedem der Abbildungsvorgänge, Entwickeln des Bildleerteils des elektrostatischen latenten Bildes ρ der beim Entwicklungsvorgang durch die Vorspannung in seinem Entwicklungspotentialunterschied umgekehrt wird, Detektieren der Menge, der am Bildleerteil anhaftenden magnetischen Teilchen, und Steuern der Tonernachfüllmenge gemäß der so detektierten Menge magnetischer Teilchen.
    7ö Verfahren nach Anspruch 6, dadurch g e k e η η zeichne t , daß das Detektieren der Menge der magnetischen Teilchen magnetisch erfolgt.
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    8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet , daß die magnetischen Teilchen durch Dispergieren feiner magnetischer Teilchen in elektrisch isolierendes Harz hergestellt werden, damit sie einen Widerstandswert größer als 10 Λ»cm aufweisen.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die magnetischen Teilchen Teilchendurchmesser im Bereich von 5 bis 40 um aufweisen.
    10. Verfahren zum Steuern der Tonerkonzentration in einem elektrofotografischen Kopiergerät, bei dem ein, auf einem fotoempfindlichen Element ausgebildetes,elektrostatisches, latentes Bild durch Anlegen einer Entwicklungsvorspannung mit der gleichen Polarität wie die des elektrostatischen latenten Bildes unterzogen wird, wobei ein Zweikomponentenentwickler verwendet wird, der aus Tonerteilchen und magnetischen Teilchen besteht, die mit zueinander unterschiedlichen Polaritäten triboelektrisch geladen sind, gekennzeichnet durch die Arbeitsschritte:
    Ausbilden eines die Tonerkonzentration steuernden latenten Bildes auf dem fotoempfindlichen Element durch Abbilden eines weißen Bezugsbildes (\A), welches an einer vom Original (0) verschiedenen Stelle vorgesehen ist, bei jedem Abbildeyorgang des Originals (0), Entwickeln des die Tonerkönzentration steuernden latenten Bildes, welches bezüglich seines
    EntwickXungspotentialunterschiedes durch die Vorspannung beim Entwickelvorgang umgekehrt worden ist, Detektieren der am latenten Steuerbild anhaftenden magnetischen Teilchen und Steuern der Tonernachfüllmenge gemäß der so detektierten Menge magnetischer Teilchen.
    -11 ο Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß das Detektieren der Menge der magnetischen Teilchen magnetisch erfolgt.
    12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß das Detektieren der Menge der magnetischen Teilchen optisch erfolgt.
    13o Verfahren nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet , daß die magnetischen Teilchen durch Dispergieren feiner magnetischer Teilchen in elektrisch isolierendes Harz hergestellt werden, damit sie
    10 einen Widerstandswert größer als 10 SI· cm aufweisen.
    14„ Verfahren nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet , daß die magnetischen Teilchen Teilchendurchmesser im Bereich von 5 bis 40^m aufweisen.
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