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Varioobjektiv
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3 e s ch r e i b u n g 1)ie Erfindung betrifft allgemein ein Varioobjektiv
zur Verwendung mit Fotokameras und Fernsehkameras und insbesondere ein Varioobjektiv,
mit dem man eine wesentlich kürzere Brennweite als die Brennweite in der Weitwinkelstellung
erhalten kann,dae man bei einem gewöhnlichen Brennweitenänderungsvorgang erhält,
wobei irgendeine besondere Zusatzlinse nicht erforderlich ist.
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Es wurde bereits vorgeschlagen, um eine Weitwinkelwirkung mit einem
Varioobjektiv zu erhalten, eine afokale Weitwinkel-Konverterlinse, die aus negativen
und positiven linsen besteht, vor dem Varioobjektiv anzuordnen, oder ein System
zu verwenden, bei dem das Varioobjektiv auf den sogenannten Makrobereich eingestellt
und eine negative Linsengruppe vor dem Varioobjektiv angeordnet wird. Beiderlei
Vorgehen hat sich nicht als besonders erfolgreich herausgestellt, da jeweils Zusatzlinsen
zu dem Varioobjektiv benötigt werden, wodurch sich ein erhöhter, optischer Verlust
einstellt sowie Schwierigkeiten bei der Handhabung ergeben.
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zinke Zielsetzung der Erfindung besteht darin, ein Varioobjektiv zu
schaffen, bei dem keine besonderen Zusatzlinsen wie z.B. Weitwinkel-Konverterlinsen
erforderlich sind, wie es beim Stand der Technik der Fall ist.
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Eine andere Zielsetzung der Erfindung besteht darin, ein Varioobjektiv
zu schaffen, welches äußerst einfach zum Erzielen einer Weitwinkelwirkung gehandhabt
werden kann und welches zur Verwendung mit Botokameras und insbesondere Fernsehkameras
gut geeignet ist.
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Eine weitere Zielsetzung der Erfindung besteht darin, ein Varioobjektiv
zu schaffen, welches zur Bildaufzeichnung, bei der die Perspektive verstärkt wird,
bestens geeignet ist.
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Eine wiederum andere Zielsetzung der Erfindung besteht darin, ein
Varioobjektiv zu schaffen, bei dem der optische Verlust und Reflexionsflecke äußerst
gering sind, wodurch der praktische Nutzen äußerst stark erhöht wird.
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Das erfindungsgemäße Varioobjektiv umfaßt eine erste Linsengruppe
mit positiver Brechkraft, eine zweite Linsengruppe, welche eine negative Brechkraft
aufweist und längs der optischen Achse bei der Brennweiteneinstellung und zur Änderung
der Brennweite bewegbar ist, eine dritte Dinsengruppe, die zusammen mit der zweiten
Linsengruppe bewegbar und nur oder hauptsächlich zur Bildkompensation ausgelegt
ist, und wenigstens eine Linsengruppe zur Bilderzeugung, welche während der normalen
Brennweiteneinstellung stationär ist, wobei diese Linsengruppen in der angegebenen
Reihenfolge von der Objektseite her angeordnet sind und die der zweiten Linsengruppe
folgendGruppaiin einer relativen, gegenüber derjenigen bei der normalen Brennweitenverstellung
veE;chiedenen Stellung angeordnet sind und die gesamte oder ein Teil der ersten
Linsengruppe von der optischen Achse entfernbar ist, um eine Weitwinkelwirkung zu
erzielen.
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Der Erfindungsgegenstand wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 bis 7 Darstellungen
zur Erläuterung des Prinzips des erfindungsgemäßen Varioobjektivs, und
Fig.
8 bis 14 Schnittdarstellungen, die mehr im einzelnen die Ausführungsformen von Varioobjektiven
nach der Erfindung zeigen.
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Es wird nun auf die Fig. 1 bis 4 bezug genommen, welche Darstellungen
zur Erläuterung des Prinzips des Varioobjektivs nach der Erfindung sind. Das in
Fig. 1 dargestellte Varioobjektiv weist eine erste, objektseitig angeordnete, positive
Linsengruppe L-1, eine zweite Linsengruppe B-2, die aus einer negativen Linsengruppe
besteht, welche längs der optischen Achse im Zusanimenhang mit der Brennweiteneinstellung
bewegbar ist und durch die die Brennweite verändert werden kann, eine dritte Linsengruppe
B-3, die aus einer positiven Linsengruppe besteht, welche im Zusammenwirken mit
der zweiten Linsengruppe L2 bewegbar ist und durch die eine Bildkompensation erreicht
wird, und eine Bildformungslinsengruppe oder ein Grundsystem l- auf, welches während
der normalen Brennweiteneinstellung ortsfest ist.
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Das in Fig. 2 dargestellte Varioobjektiv umfaßt eine erste Linsengruppe
L-1, welche aus einer positiven Linsengruppe besteht, eine zweite und dritte Linsengruppe
L-2 bzw. L-3, die aus negativen Linsengruppen bestehen, eine vierte Linsengruppe,
die ur Bildformung aus einer positiven Linsengruppe besteht und ein Grundsystem
L-M auf.
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Das in Fig. 3 dargestellte Varioobjektiv umfaßt eine erste Linsengruppe
B-1, welche aus einer positiven Linsengruppe besteht, eine zweite Linsengruppe L-2,
welche aus einer negativen Linsengruppe besteht, eine dritte Linsengruppe L-3, die
aus einer positiven Linsengruppe besteht, eine vierte Linsengruppe B-4, die aus
einer negativen.Linsengruppe zur Bildformung besteht, und ein Grundsystem L-M Die
Anordnung' bei jedem der in den Fig. 1-3 gezeigten Varioobjektive ist aus dem Stand
der Technik bekannt,
und die erste Linsengruppe L-1 bis zur dritten
Linsengruppe L-3 oder die erste Linsengruppe B-1 bis zur vierten Linsengruppe L-4
sind so ausgebildet, daß sie als afokale Variokonverterlinsen dienen, durch die
das Brennweitenveränderungsverhältnis durch Einstellen der relativen Lage der zweiten
Linsengruppe L-2 zu der dritten Linsengruppe L-3 verändert werden kann.
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Fig. 4 zeigt die in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Varioobjektive
wenn sie nur in einer Weitwinkelstellung angeordnet sind, wobei diese Linsenanordnung
aus einem Linsensystem B-A aus einer negativen Linsengruppe, einem Linsensystem
B-B aus einer positiven Linsengruppe und einem Grundsystem L-M besteht.
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Wenn die Brennweiten der Linsensysteme L-A und L-B, die die Weitwinkelkonverterlinsen
umfassen, und die Brennweite des Giiiti'd systems B-M mit f , f+ bzw. fM# bezeichnet
werden und die Vergrößerungen bei der Bildformung des Linsensystens B-A und des
Grundsystems L-M mit ß+ bzw.
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ßM' bezeichnet werden, ergibt sich die Gesamtbrennweite des Varioobjektivs
zu: fW = f~ . fM/ f+ (1) Wenn sich das in Fig. 4 dargestellte Varioobjektiv in dem
nicht-afokalen Zustand befindet, wird die Gesamtbrennweite des Varioobjektivs ausgedrückt
durch: fW = f~ . ß+ . ßM (2) Demgemäß ist es erforderlich, um die Weitwinkelwirkung
des Varioobjektivs zu erzielen, den Wert von f~ oder in in Gleichung (1) oder den
Wert + N in Gleichung (2) zu verringern.
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Für die zusammengesetzte Brennweite fC zweier Linsengruppen, die die
Brennweiten £A und f3 aufweisen und bei denen der Abstand der Hauptpunkte D ist,
ergibt sich folgende Gleichung: /fC = 1/fA + 1/fB - D/fA.fB (3) In dem Fall,daß
D normalerweise positiv und die Vorzeichen von fA und B verschieden und f3 und fC
negativ sind, ergibt sich die folgende Beziehung |fB| < |fC| (4) Wenn fA und
fB negativ sind, so gilt: |fA| > |fC| (5) |fB| > |fC| (6) Gemäß den vorstehenden
Bedingungen sind die einzelnen Bedingungen zum Erhalten einer Weitwinkelwirkung
bei den in Fig. 1 bis 3 dargestellten Varioobjektiven derart, daß f durch Verbindung
der ersten Linsengruppe L-1 und der zweiten Linsengruppe L-2 und f+ in Verbindung
mit der dritten Linsengruppe L-3 bei dem in Fig. 1 dargestellten Varioobjektiv erhalten
werden kann. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Varioobjektiv wird davon ausgegangen,
daß f durch Verbindung der ersten bis dritten Linsengruppe L-1, L-2 und L-3 und
f+ in Verbindung mit der vierten Linsengruppe T-4 erhalten werden kann. Bei dem
in Fig. 3 dargestellten Varioobjektiv wird davon ausgegangen, daß f in Verbindung
der ersten Linsengruppe B-1 und der zweiten Linsengruppe B-2 und f+ in Verbindung
mit der dritten Linsengruppe L-3 und der vierten Linsengruppe L-4 erhalten werden
kann. Indem die Brennweite
f bei den in den Fig. 1 bis 3 gezeigten
Varioobjektiven zusammengesetzt bzw. verbunden wird, wird die Brennweite f1 der
ersten Linsengruppe L-1 positiv und es wird die folgende Beziehung in Bezug auf
die Varioobjektive, die in den Fig. 1 und 3 gezeigt sind, erhalten: f~ > f2 (7)
in dieser Gleichung ist mit f2 die Brennweite der zweiten Linsengruppe B-2 bezeichnet.
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Die folgende Beziehung wird in bezug auf das Varioobjektiv gemäß Fig.
2 erhalten: f~ > f2 > f23 (8) hier ist f23 die zusammengesetzte Brennweite
der zweiten Linsengruppe B-2 und der dritten Linsengruppe L-3.
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Demgemäß ist es, um den Wert lf 1- zu verringern, um die Weitwinkelwirkung
bei dem Varioobjektiv zu erhalten, erforderlich, die erste Linsengruppe L-1 von
der optischen Achse zu entfernen oder einen Teil der positiven Linse der ersten
Linsengruppe B-1 von der optischen Achse zu entfernen, um die Brechkraft der anderen
positiven Linse zu verringern.
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Aus dem vorstehenden ergibt sich, daß, wenn die gesamte oder ein Teil
der ersten Linsengruppe B-1 des Varioobjektivs von der optischen Achse entfernt
wird, die Linsengruppe der zweiten Linsengruppe B-2 im normalen Brennweitenveränderungszustand
kein Bild auf der vorbestimmten Bildebene erzeugt. Aus diesem Grund werden bei dem
Varioobjektiv nach der Erfindung Bilder dadurch kom-
pensiert bzw.
ausgeglichen, daß der Abstand der Hauptpunkte d zwischen dem Linsensystem B-A der
negativen Linsengruppe und dem Linsensystem B-B der positiven Linsengruppe geändert
wird, wie es in Fig. 4 gezeigt ist.
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Beispielsweise ist in dem in Fig. 1 gezeigten Fall des Varioobjektivs
die der zweiten Linsengruppe B-2 folgende Linsengruppe in der relativen Lage angeordnet,
welche von der beim normalen Brennweitenänderungsvorgang vorgesehenen Lage unterschiedlich
ist, wie es in Big. 5 gezeigt ist, und sie wird dann derart verschoben, daß die
Gegenstandsebene relativ zu der normalen Bildebene im wesentlichen mit der vorderen
Brennebene der zu entfernenden Linse übereinstimmt, um so die Weitwinkelwirkung
bei dem Varioobjektiv zu erhalten. In gleicher Weise ist bei den in den Fig. 2 und
3 gezeigten Varioobjektiven die der zweiten Linsengruppe L-2 folgende Linsengruppe
in einer relativen Lage angeordnet, welche von der normalen beim Brennweitenveränderungsvorgang
unterschiedlich ist, wie es in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist, um die Weitwinkelwirkung
der Varioobjektive zu erhalten. Der Vorgang, demgemäß die Linsengruppe bewegt wird,
um eine Weitwinkelwirkung mit dem Varioobjektiv zu erhalten, die in den Fig. 5 bis
7 dargestellt sind, wird in der gleichen Weise durchgeführt, wie es bei der Makro-
oder Naharbeitsweise gut bekannt ist.
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Im folgenden wird die Ausführungsform eines für eine 8 mm Filmkamera
geeigneten Varioobjektivs im einzelnen beschrieben. Es wird auf die Fig. 8 bezug
genommen, die ein Varioobjektiv zeigt, welches besteht aus einer ersten Linsengruppe
L-1, welche eine positive Brechkraft aufweist und aus vier Linsen L,, L2, L3 und
L4 zusammengesetzt ist, einer zweiten Linsengruppe L-2, welche eine negative Brechkraft
aufweist und aus drei Linsen L5, L6 und L7 besteht, aus einer dritten Linsengruppe
l-3, welche eine positive
Brechkraft aufweist und aus einer Linse
L8 besteht, und aus einem Grundlinsensystem L-M, welches positive Brechkraft aufweist
und aus vier Linsen L9, L10, L11 und L12 besteht, wobei mit diesem Varioobjektiv
der bekannte Brenn weitenveränderungsvorgang mittels der zweiten Linsengruppe B-2
und der dritten Linsengruppe L-3 durchgeführt werden kann. Die numerischen Daten
dieses Varioobjektivs werden im folgenden angegeben: Brennweite f = 8.5 - 34 mm
Relative Öffnung F = 1:1.8 Bildwinkel: 45.9 - 12.10 Ferner bedeuten rK : Krümmungsradius
der K-ten Brechungsebene, wobei von der Objektseite her gezählt wird, dK : Abstand
der Daten von der K+1-ten Ebene von der Objektseite her gezählt, nL : Brechungsindex
der Daten Linse, wobei von der Objektseite her gezählt wird, u, Abbe sche Zahl der
L-ten Linse, wobei von der Objektseite her gezählt wird.
| Linsengruppe Ebene No. rK dK nL vL |
| 1 -341.51 1.2 |
| n1 1.80518 v1 25.4 |
| 2 40.56 5.1 |
| n2 1.67003 v2 47.3 |
| 3 # 1.0 |
| L-l |
| 4 64.445 .4.4 |
| n3 1.67003 v3 47.3 |
| 5 -188.68 0.1 |
| 6 30.731 44 |
| n4 1.67003 v4 47.3 |
| .7 85.55 (d7) |
| 8 # 1.0 |
| n5 1.65160 v5 58.6 |
| 9 11.6 2.6 |
| L-2 10 -28.38 1.0 |
| n6 1.65160 v6 58.6 |
| 11 17.487 2.0 |
| n7 1.80518 v7 25.4 |
| 12 81.34 (d12) |
| 13 40.37 1.6 |
| L-3 # n8 1.53113 v8 62.4 |
| 14 -40.37 (d14) |
| 15 9.512 2.4 |
| n9 1.73500 v9 49.8 |
| 16 54.31 2.67 |
| 17 -14.9l 0.82 |
| n10 1.78470 v10 26.2 |
| 18 11.5 1.98 |
| L-M # |
| 19 -72.04 1.67 |
| n11 1.60311 v11 60.7 |
| 20 -10.631 0.1 |
| 21 15.86 1.6 |
| n12 1.65160 v12 58.6 |
| 22 -36.52 |
d7, d12 und d14 werden in Abhängigkeit von der Brennweitenänderumg verändert. Die
numerischen Daten für typische Positionen sind:
f = 8.5 f = 18.5
f = 34 d7 1.3331 14.9960 20.2903 d12 17.1366 10.6349 0.5574 d14 18.1657 11.0045
15.7877 Bei diesem Varioobjektiv wird, wenn die zweite Linsengruppe L-2 in der Lage
für die Weitwinkelstellung (f = 8.5) angeordnet ist und die dritte Linsengruppe
L-3 aus der Stellung für eine normale Brennweitenveränderung in Richtung zur Bildebene
bewegt worden ist, so daß die Bedingung d12 = 23.7152 und d14 = 11.5871 vorliegt,
und wenn die gesamte erste-Linsengruppe B-1 entfernt worden ist, die Brennweite
fW' zu ungefähr 5 mm wodurch eine äußerst starke Weitwinkelwirkung (siehe Fig. 9)
erzielt wird. In ähnlicher Weise wird die zweite Linsengruppe B-2 auf der Seite
für die Weitwinkelstellung (f = 8.5) angeordnet und die dritte Linsengruppe B-3
wird von der Stellung- für eine normale Brennweitenveränderung In Richtung zur Bildebene
bewegt, so daß für sie die Bedingung d12 = 19.7523 und d14 = 15.5500 erfüllt ist,
und dann wird der Teil mit den Linsen L1 - L3 der ersten Linsengruppe B-1 entfernt,
wodurch die Brennweite fW' ungefähr 6.9 mm wird, wodurch eine äußerst starke Weitwinkelwirkung
in der gleichen Weise wie vorhergehend beschrieben erzielt wird (siehe Fig. 10).
Es wird nun auf die Fig. 11 bezug genommen, die ein Varioobjektiv zeigt, welches
besteht aus einer ersten Linsengruppe B-1, die eine positive Brechkraft aufweist
und drei Linsen L1, L2 und L3 aufweist, aus einer zweiten Linsengruppe B-2, welche
negative Brechkraft hat und drei Linsen B4, L5 und L6 umfaßt, aus einer dritten
Linsengruppe L3, welche negative Brechkraft aufweist und eine Linse L7 umfaßt, aus
einer vierten Linsengruppe L-4, welche positive-Brechkraft aufweist und zwei Linsen
L8 und L9 umfaßt, und aus einem Grundlinsensystem
L-M, welches
positive Brechkraft hat und vier Linsen L10, L11, L12 und L13 umfaßt, wobei mit
dem Varioobjektiv mittels der zweiten Linsengruppe B-2 und der dritten Linsengruppe
L-3 eine Brennweitenveränderung durchgeführt werden kann. Die numerischen Daten
dieses Varioobjektivs werden im folgenden angegeben: Brennweite f = 8 - 48 mm Relatives
Öffnungsverhältnis F = 1 : 1.8 Bildwinkel : 48.5 - 8.60
| Linsengruppe Ebene No. rK dK nL vL |
| 1 228.73 1.4 |
| n1 1.80518 v1 25.4 |
| 2 2 38.91 7.0 |
| L-1 n2 1.67003 v2 47.3 |
| 3 -174.91 0.1 |
| 4 34.75 4.7 |
| , n3 1.67003 v3 47.3 |
| 5 115.71 (d5) |
| 6 # 1.0 |
| n4 1.58913 v4 61.0 |
| 7 12.394 3.2 |
| L-2 8 -84.14 1.0 |
| n5 1.58913 v5 61.0 |
| 9 12.28 2.7 |
| n6 1.80518 v6 25.4 |
| 0 32.52 (d10) |
| 11 -12.394 0.8 |
| L-3 n7 1.60342 v7 38.0 |
| 12 -35.52 (d12) |
| 13 -64.445 1.62 |
| n8 1.51633 v8 64.1 |
| L-4 i14 -18.63 0.1 |
| 15 393.18 1.61 |
| n9 1.51633 v9 64.1 |
| 16 -28.046 10.5 |
| 117 13.684 3.17 |
| n10 1.73500 v10 49.8 |
| 18 80.105 3.53 |
| 19 -21.362 0.8 . |
| n11 1.78470 v11 26.2 |
| L-M 20 16.737 2.32 |
| 21 -401.55 1.8 |
| n12 1.61405 v12 55.0 |
| 22 -16.348 0.13 |
| 23 21.9 1.9 |
| n13 1.65160 v13 58.6 |
| 24 -48.437 |
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d5, d10 und d12 werden in Abhängigkeit von der Brennweitenveränderung
verändert. Die numerischen Daten für typische Stellungen sind
f
= 8 f = 20 f = 34 d5 1.5213 19.7068 30.5090 d10 30.3311 10.2799 2.8860 d12 2.3746
4.2404 0.8320 Wenn bei diesem Varioobjektiv die zweite Linsengruppe L-2 auf der
Seite für die Weitwinkelstellung (f = 8) angeordnet wird und die dritte Linsenpruppe
L-3 aus der Stellung für eine normale Brennweitenveränderung in Richtung zur Objektseite
verschoben wird, so daß die Bedingung d10 = 29.1426 und d12 = 3.5631 erfüllt ist,
und dann die erste Linsengruppe L-1 entfernt wird, wird eine Brennweite fW' von
ungefähr 5.3 mm erhalten, wodurch in gleicher Weise wie vorhergehend beschrieben
eine starke Weitwinkelwirkung erzielt wird (siehe Fig. 12).
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Es wird auf die Fi. 13 bezug genommen, lie ein Varioobjektiv zeigt,
welches besteht aus einer ersten Linsengruppe B-1, welche eine positive Brechkraft
aufweist und drei Linsen L1, L2 und L3 umfaßt, aus einer zweiten Linsengruppe L-2,
welche eine negative Brechkraft aufweist und drei Linsen L4, L5 und L6 umfaßt, aus
einer dritten Linsengruppe L 3, welche positive Brechkraft aufweist und drei Linsen
B7 L8 und L9 umfaßt, aus einer vierten Binsengruppe L-4, welche negative Brechkraft
aufweist und zwei Linsen L10 und L11 umfaßt, und aus einem Grundlinsensystem, welches
positive Brechkraft aufweist und sechs Linsen L12, L13, L14, L15, L16 und L17 umfaßt,
wobei mit diesem Varioobjektiv eine Brennweitenveränderung mittels der zweiten Linsengruppe
L-2 und der dritten Linsengruppe L-3 durchgeführt werden kann. Im folgenden werden
die numerischen Daten dieses Varioobjektivs angegeben: Brennweite f = 7 - 70 mm
Relatives Öffnungsverhältnis F = 1 : 1.4 Bildwinkel: 54.4 - 5.9°
| Linsengruppe Ebene Nr. rK dK nL vL |
| 1 368.7 2 |
| n1 1.80518 v1 25.4 |
| 2 62.28 10.6 |
| n2 1.63854 v2 55.4 |
| L-1 # |
| 3 -159.9 0.2 |
| 4 54.49 0.6 |
| n3 1.70000 v3 48.1 |
| 5 174.1 (d5) |
| 6 142.3 1.0 |
| n4 1.63854 v4 55.4 |
| 7 18.8 5.5 |
| 8 36.27 1.0 |
| L-2 |
| n5 1.69680 v5 55.5 |
| 9 18.26 4.0 |
| n6 1.80518 v6 25.4 |
| 10 64.44 (d10) |
| 11 115.1 1.0 |
| n7 1.80518 v7 25.4 |
| 12 27.57 7.5 |
| n8 1.69680 v8 55.5 |
| L-3 |
| 13 -52.13 0.2- |
| 14 36.02 4.0 |
| n9 1.74320 v9 49.3 |
| 15 323.8 (d15) |
| 16 -64.02 2.6 |
| n10 1.80518 v10 25.4 |
| L-4 17 -20.96 0.8 |
| n11 1.69680 v11 55.5 |
| 18 33.94 12.24 |
| 19 27.31 4.6 |
| n12 1.74400 v12 44.7 |
| 20 -450.2 6.5 |
| 21 -25.49 8.6 |
| .n13 1.80518 vl3 25.4 |
| 22 20.46 4.5 |
| 23 71.47 4.9 |
| n14 1.71300 v14 53.8 |
| 24 -20.78 0.2 |
| L-M |
| 25 25.91 5.8 |
| n15 1.71300 v15 53.8 |
| 26 -25.91 0.5 |
| 27 -25.91 0.9 |
| n16 1.78472 v16 25.7 |
| 28 -201.7 1.0 . - |
| 29 # 4.5 |
| n17 1.51633 vl7 64.1, |
| 30 # |
d5, d10 und d15 ändern sich in Abhängigkeit von der Brennweiteneninstellung. Die
numerischen Daten für typische Stellungen sind:
f-= 7 f = 22 f
= 70 d5 0.8794 26.2259 39.7950 d10 70.3076 37.2873 11.1701 d15 1.3506 9.0244 21.5725
Wenn bei diesem Varioobjektiv die zweite Linsengruppe L-2 auf der Seite der Weitwinkelstellung
(f = 7) angeordnet wird und die dritte Linsengruppe L-3 aus der Stellung für normale
Brennweitenveränderung in Richtung zur Gegenstandsseite bewegt wird, so daß die
Bedingung d10 = 69.2029 und d15 = 2.4553 erfüllt ist, und dann die gesamte erste
Linsengruppe L-1 entfernt wird, ergibt sich die Brennweite fW' , zu ungefähr 5.2
mm, wodurch eine starke Weitwinkelwirkung erzielt wird (siehe Fig. 14).
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Obgleich einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung angegebenen
und beschrieben worden sind, ist es offensichtlich, daß andere Ausführungsformen
und Abänderungen der Erfindung innerhalb des Rahmens der Ansprüche möglich sind.
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L e e r s e i t e