DE315510C - - Google Patents
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- DE315510C DE315510C DENDAT315510D DE315510DA DE315510C DE 315510 C DE315510 C DE 315510C DE NDAT315510 D DENDAT315510 D DE NDAT315510D DE 315510D A DE315510D A DE 315510DA DE 315510 C DE315510 C DE 315510C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G1/00—Sighting devices
- F41G1/32—Night sights, e.g. luminescent
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K5/00—Use of organic ingredients
- C08K5/0008—Organic ingredients according to more than one of the "one dot" groups of C08K5/01 - C08K5/59
- C08K5/0025—Crosslinking or vulcanising agents; including accelerators
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G1/00—Sighting devices
- F41G1/01—Sighting devices characterised by the visual combination effect of the respective geometrical forms of fore and rear sight
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
- Vehicle Waterproofing, Decoration, And Sanitation Devices (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 7. NOVEMBER1919
AM 7. NOVEMBER1919
Das übliche Visier der Handfeuerwaffen mit Visierkorn und Visierkimme ermöglicht
bei hellem Tageslicht ein genaues Richten der Waffe. In der Dämmerung und im Dunkeln
jedoch läßt es den Schützen im Stich, da zuerst das Visierkorn und dann auch die
Kimme sich nicht mehr mit genügender Schärfe wahrnehmen lassen.
Man hat schon versucht, das Richten im Dunkeln dadurch zu ermöglichen, daß man
den Lauf an der Oberseite mit einem schmalen Streifen einer schwach leuchtenden Substanz
versah, z. B. mit Radiumfarbe. Wegen der gänzlich ungenügenden Ergebnisse, die hierbei erhalten wurden, hat man jedoch auf
weitere Anwendung verzichtet.
Weiter hat man für denselben Zweck das Visierkorn in der Symmetrieebene der Waffe
mit einem Lichtpunkt, die Visierklappe symmetrisch in bezug auf die .Mittelebene mit
zwei Lichtpunkten versehen, derart, daß, wenn die Waffe gerichtet ist, der Lichtpunkt
des Kornes durch die Visierkimme hindurch sichtbar ist und für das Äuge des Schützen
in der Mitte unter dem Ziel und in einer .wagerechten Linie zu den Lichtpunkten der
Visierklappe liegt. . Der Lichtpunkt des Kornes kann dabei auch auf einem absonderlichen
Plättchen, einem sogenannten fals.chen Korn, angeordnet sein, das zwischen dem eigentlichen
Korn und der Visierklappe auf die Waffe befestigt wird.
Die Erfindung betrifft eine Vereinfachung dieser Lösung der Aufgabe, mit der zugleich
der Vorteil verbunden ist, daß sich das Richten leichter und genauer ausführen läßt. Das
Wesen der Erfindung besteht darin, daß die drei leuchtenden Punkte auf einem einzelnen
besonderen Plättchen angeordnet sind, das auf die Waffe, z. B. in der Nähe des Kornes,
oder bei Gewehren am Unter- oder Oberring, befestigt \verden kann. Beim Richten wird
dann der Erhöhungs winkel des Laufes so lange verringert, bis die äußeren Punkte
hinter der Visierklappe unsichtbar geworden sind, der mittlere Punkt dagegen durch die
Kimme hindurch noch sichtbar ist. Im Augenblick, wo die Waffe gerichtet ist, und
folglich die beiden seitlichen Punkte verschwinden, tritt das Ziel noch deutlicher hervor,
so daß erforderlichenfalls eine Verbesserung der Richtung vorgenommen werden
kann. Beim Richten wird mittels der drei Lichtpunkte die richtige Lage der Waffe bestimmt,
was deren Symmetrieebene betrifft; das Richten wird dadurch erleichtert, daß die
beiden äußeren Lichtpunkte durch die Seitenflügel des Visiers geführt werden, bis die
Punkte hinter der Visierklappe verschwinden.
Mit Hinsicht auf das Richten während des Überganges vom Tageslicht nach Dunkel ist
zu empfehlen, das Plättchen in der Mitte, wo der Lichtpunkt in der Symmetrieebene
der Waffe angeordnet ist, als Korn mit brei-
ter Oberseite auszuführen. Ist bei eingetretener Dämmerung das scharfe Korn nicht
mehr gut zu erkennen, während die Lichtpunkte noch nicht sichtbar sind, so ist das
Richten mittels des derart verbreiterten falschen Kornes sehr gut möglich..
Die Zeichnung dient zur Veranschaulichung der Erfindung.
Fig. ι zeigt, auf welche Weise bei den bekannten
Vorrichtungen das Visierkorn α und die Visierklappe b mit· Lichtpunkten d
bzw. e und / versehen sind und wie sich diese
Punkte bei gerichteter Waffe dem Schützen in bezug auf das Ziel c zeigen.
Fig. 2 veranschaulicht das mit drei Lichtpunkten versehene und zwischen Korn und
Visierklappe auf der Waffe anzuordnende Plättchen. Der mittlere Lichtpunkt h ist ein
wenig größer als die beiden seitlichen Punkte m und n, was zu bevorzugen ist; daß
Plättchen ist derartig ausgebildet, daß sein mittlerer, mit dem Lichtpunkt h versehener
Teil r die Form eines Visierkorns mit breiter
Oberseite besitzt.
Fig. 3 verdeutlicht, auf welche Weise das Richten mittels dieses Plättchens vor sich
geht. Die Lage der Teile bei gerichteter Waffe ist in ausgezogenen Linien veranschaulicht,
die Lage des Plättchens einen Augenblick zuvor in strichpunktierten Linien. Die
beiden seitlichen Lichtpunkte werden durch die Seitenflügel k und / des Visiers geführt;
d. h. bei Abweichung des Laufes nach rechts oder links verschwindet der rechte oder der
linke Lichtpunkt hinter dem Flügel der entsprechenden Seite; dies gibt dem Schützen
Veranlassung, die Richtung in demselben Sinn zu verbessern. Ist die Waffe ganz gerichtet,
so sind die Lichtpunkte rn und η hinter
der Visierklappe b verschwunden, und nur der mittlere Punkt h ist noch durch die Visierkimme
hindurch sichtbar.
Beim Feuern in größerer Entfernung, wobei die Visierklappe zwischen den beiden
Seitenflügeln k und I hinausgetreten, wird das Richten dadurch erleichtert, daß bei Abweichung
des Laufes nach rechts oder links der rechte oder der linke Lichtpunkt auf der
entsprechenden Seite der Visierklappe sichtbar wird.
Versuche haben ergeben, daß sich mit- dem beschriebenen Avisier, dem Nachtvisier, in der
Dämmerung und im vollkommenen Dunkel das Richten mit sehr großer Genauigkeit ausführen
läßt. Es ist nur eine geringe Gewandheit des Schützen erforderlich, damit
das Richten mittels der Lichtpunkte ebenso schnell vor sich geht wie im Tageslicht, mittels
des Kornes und der Kimme. ■
Selbstverständlich können auch mehr als drei' Lichtpunkte Anwendung finden. Drei
davon sind jedoch für den angestrebten Zweck erforderlich und genügend.
Claims (1)
- Patent- Anspru.ch :Vorrichtung an Feuerwaffen zum Richten in der Dämmerung und im Dunkeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Waffe mit einem zwischen der Visierklappe und dem Visierkorn angeordneten Plättchen versehen ist, auf dem drei aus einem leuchtenden Stoff bestehende Punkte derart angeordnet sind, daß zwei davon beim Richten, in Zusammenwirkung mit der A^isierklappe oder deren Flügeln, seitliche Abweichungen der Waffe anzeigen, während bei gerichteter Waffe nur der dritte Punkt durch die Visierkimme hindurch sichtbar bleibt. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL3326T | 1917-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE315510C true DE315510C (de) |
Family
ID=32345132
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT315510D Active DE315510C (de) | 1917-06-01 | ||
| DEN18446D Expired DE362667C (de) | 1917-06-01 | 1920-01-01 | Verfahren zum Beschleunigen der Vulkanisation von Kautschuk oder aehnlichen Stoffen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN18446D Expired DE362667C (de) | 1917-06-01 | 1920-01-01 | Verfahren zum Beschleunigen der Vulkanisation von Kautschuk oder aehnlichen Stoffen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH80245A (de) |
| DE (2) | DE362667C (de) |
| FR (2) | FR496226A (de) |
| GB (1) | GB129798A (de) |
| NL (1) | NL3326C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2526933A1 (fr) * | 1982-05-13 | 1983-11-18 | France Etat | Dispositif de visee pour armes a feu |
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0
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1918
- 1918-02-11 FR FR496226D patent/FR496226A/fr not_active Expired
- 1918-05-25 CH CH80245A patent/CH80245A/de unknown
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-
1919
- 1919-02-25 FR FR496220D patent/FR496220A/fr not_active Expired
-
1920
- 1920-01-01 DE DEN18446D patent/DE362667C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR496226A (fr) | 1919-10-30 |
| CH80245A (de) | 1919-07-01 |
| FR496220A (fr) | 1919-10-30 |
| NL3326C (de) | |
| GB129798A (en) | 1919-07-17 |
| DE362667C (de) | 1922-10-30 |
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