DE315529C - - Google Patents

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DE315529C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B25/00Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
    • F26B25/06Chambers, containers, or receptacles
    • F26B25/063Movable containers or receptacles, e.g. carts, trolleys, pallet-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein fahrbares Trockengestell mit in mehreren Reihen übereinander angeordneten Stäben, insbesondere zum Trocknen von Flachs Und anderein sperrigen Ärbeitsgut. Bei solchen Einrichtungen wurden bisher die Querstäbe, auf welchen das Arbeitsgut ausgebreitet wurde, in die. Gestelle bzw. in die Gestellrahmen lose in gewissen Abständen eingelegt. Ein Trokkengestell enthält dann zwölf und mehr Rahmen mit losen Querstäben übereinander. Zum Füllen eines solchen Gestelles wurden die Stäbe zunächst herausgenommen, und es wurde der unterste Rahmen mit Stäben be- !5 legt, und) dann auf diesen das Arbeitsgut.ausgebreitet. Darauf belegte man einen zweiten Rahmen mit Stäben, breitete auf diesen Arbeitsgut aus, legte dann Stäbe in den dritten Rahmen ein usf. Die Arbeit war recht umso .ständlich und zeitraubend, weil jeder einzelne Stab erfaßt und in seine richtige Lage gebracht werden mußte; ein besonderer Übelstand bestand aber auch darin, daß die Stäbe nicht fest lagen, bei nicht sorgfältiger Einlagerung schon während des Besehickens des Trockengestelles herausfielen und dann diessen Füllung in Unordnung brachten. Besonders häufig kam es aber vor, daß die Stäbe beim ' Einfahren der Gestelle in die Trockenkanäle und während ihrer Fortbewegung zum Ausfahrtkanal hin herunterfielen und dadurch eine Stockung des ganzen Betriebes bewirkten. Die auf die Schienen fallenden Stäbe führten dann zum Entgleisen der fahrbaren Trockerigestelle; während des Wiederaufgleisens ging dann noch, da die Trockenkaiialtüren offengehalten werden mußten, viel Wärme verloren, und es wurde der Trockenvorgang gestört und verlängert.
Die beobachteten Übelstände sollen erfindungsgemäß dadurch beseitigt werden, daß die Stäbe jedes Rahmens durch scherenartig angeordnete Glieder verbunden werden, wobei der Endstab jedes Rahmens durch Ketten o. dgl. so am Rahmen befestigt wird, daß, wenn man den ersten freien Stab mit den Händen erfaßt und vorzieht, die Stäbe sich in passenden zweckmäßig übereinstimmenden Abständen am Rahmen einstellen, worauf sie dann in dieser Arbeitsstellung durch die scherenartigen Verbindungsglieder gesichert werden.
In dieser Weise wird zunächst die Beschickung der einzelnen Rahmen mit ihren Querstäben erleichtert und beschleunigt; dann wird erreicht, daß die Stäbe sämtlich in richtiger Lage, d. h. in vorgeschriebenen Abständen in dem Rahmen liegen, so daß das Arbeitsgut gleichmäßig unterstützt wird. Es ist weiterhin eine Sicherheit gegen das Verschieben und Herausfallen einzelner Stäbe geschaffen, und! es können schließlich sämtliche Rahmen nach dem Entleeren durch einen Handgriff wieder in die Bereitstellung zur Beschickung des Trockengestelles mit neuem Arbeitsgut gebracht werden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Trockengestelfes, die
Fig. 2 und 3 zeigen einen Rahmen in Ansieht mit verschiedenen Stellungen der Stäbe, jedoch von der Unterseite gesehen;
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit in größerem Maßstabe. . ..
Das Trockengestell besteht aus dem fahrbaren Grundrahmen a mit senkrechten Winkel- oder T-Schienen b, die durch geneigt angeordnete Querwinkelschienen c verbunden
ίο sind; die letzteren dienen als Auflage für die Stäbe oder Latten d.
Bei dem Beispiel kommen für jeden durch die Schiene c gebildeten Rahmen je. vier Stäbe d in Frage; diese sind gemäß Fig. 2 und 3 ■ unter sich durch Spreizglieder e verbunden, die scherenartig wirken. Je ein Spreizglied (Fig. 4) ist mit einer Endabbiegung e' ausgestattet, welche eine Spreizbewegung jedes Gliederpaares über 900 hinaus verhindert.
Jeder im Sinne der Zeichnung nach links hin gelegene Endstab ist durch zwei Ketten / an seinen Enden mit den. Gestellschienen b von abgepaßter Länge verbunden.
Vor der Beschickung des Trockengestelles, beispielsweise mit Flachs, stehen sämtliche Stäbe d zusammengeschoben, wie das in Fig. 1 an den oberen Rahmen ersichtlich ist. Jeder Rahmen, der belegt werden soll, wird nun in einfacher Weise dadurch zu einem rostartigen Körper umgewandelt, daß der Arbeiter von dem rechtsgelegenen offenen Stirnende her den vordersten Stab d erfaßt und ihn auf sich zu zieht. Dadurch gehen die Stäbe aus der Stellung der Fig. 3 in die Stellung der Fig. 2 über. Nach Belegung eines Rostes, wird dann der nächsthöhere Rost durch Ausziehen der Stäbe gebildet. Man erkennt aus der Fig. 1, daß die Stäbe der oberen Höhenlagen d!as Bel'egen der unteren jeweils gebildeten Roste nicht stören.
Die Spreizen e sind natürlich an der Unterseite der Stäbe d anzuordnen, damit sie mit dem Trockengut nicht in Berührung kommen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Fahrbares Trockengestell mit mehreren übereinander befindlichen aus Querstäben bestehenden Aufnahmerosten für das Arbeitsgut, dadurch gekennzeichnet, daß die losen Stäbe (d) untereinander durch den größten Stababstand begrenzende Spreizglieder (e) verbunden sind.
2. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den einzelnen Rahmen je der Endstab durch Zugglieder (/) mit dem Gestell verbunden ist, und daß die scherenartigen Spreizglieder (e) mit ihre Auseinanderbewegung begrenzenden Endabbiegungen (V) als Anschläge ausgestattet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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