DE315545C - - Google Patents

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DE315545C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

Wenn Uhrwerke mit stark wechselnder Belastung laufen sollen, dann ist es schwierig, den durch das Uhrwerk getriebenen Teilen dauernd die gleiche Laufgeschwindigkeit zu übermitteln. Vorliegende Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeit zu überwinden und erreicht den Zweck dadurch, daß das mit der umlaufenden einer wechselnden Belastung unterliegenden Welle verbundene Uhrwerk mit einem zweiten
ίο Uhrwerk unter Benutzung eines Planetengetriebes gekuppelt wird, dessen Planetenradträger in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der getriebenen Welle bzw. dem darauf lastenden Drehmoment abgebremst wird. Durch die Verbindung des an die treibende Welle angreifenden Uhrwerks mit einem zweiten Uhrwerk wird es möglich, auch bei wachsender Belastung der angetriebenen Welle, welcher das eine an diese angreifende Uhrwerk nicht gewachsen sein würde, der Welle dauernd die zur Aufrechterhaltung der gewünschten Geschwindigkeit erforderliche Kraft zuzuführen. Die Sicherung der Gleichförmigkeit der Bewegung der angetriebenen Welle wird dabei durch mehr oder minder starke Abbremsung des umlaufenden Trägers des Planetenrades des Planetengetriebes erreicht. Wenn das unmittelbar an die getriebene Welle angreifende Uhrwerk für sich allein ausreichend ist, die ge- wünschte Geschwindigkeit aufrecht zu erhalten, wird die Bremse gelöst, so daß das Planetenrad frei umläuft und demnach zwischen den dadurch gekuppelten Zahnrädern frei abrollt.
Wenn die Kraft des einen Uhrwerks nicht ausreicht, um den gewünschten Bewegungs-Vorgang zu unterhalten, wird die Bremse mehr oder weniger angezogen, so daß-das Planeten rad teilweise eine Drehbewegung von dem Zusatzmotor auf den an die angetriebene ' Welle angreifenden Motor übertägt. ' ' - ■ ■ .
Eine Ausführungsfoim der neuen Anordnung ist auf der beigefügten Zeichnung veranschaulicht. · :
Die angetriebene Welle ist mit 1 bezeichnet.. Der Motor, der an dieselbe angreift, trägt die Bezeichnung 2. Der Erganzungsmotor ist mit 3 bezeichnet. Die Motöre 2 und 3 sind als Uhrwerke gedacht, obwohl Motore anderer Art, wie z. B. Elektromotore, nicht ausgeschlossen sind. Zwischen den beiden Uhrwerken 2, 3 ist ein Planetengetriebe eingeschaltet, dessen mit den Uhrwerkswellen gekuppelte Räder mit 4, 5, dessen Planetenrad mit 6 bezeichnet ist. Der Träger des Planetenrades ist als Gehäuse 7 des Planetenge triebe» ausgebildet. Die zu einem das Durchgehen des Uhrwerks 3 verhindernden Hemmwerk gehörigen Elemente sind mit 8 bezeichnet. In die' getriebene Welle ι ist ein . von einer Schraubenfeder 9 gebildetes federndes Organ eingeschaltet, welches eine Verdrehung der Wellenabschnitte 1 und 10 gegeneinander gestattet. Auf dem Wellenab-■ schnitt ι sitzt fest ein Zahnrad Ii und aufdem Wellenabschnitt 10 ein Gehäuse 12, in welchem die Welle 13 eines in das Zahnrad Π 6s eingreifenden Zahnrades 14 gelagert ist. Auf
der Welle 13 sitzt ein Kegelrad 15, welches in ein Kegelrad 16 eingreift, auf dessen Welle 17, die ebenfalls im Gehäuse 12 gelagert ist, ein. Zahnrad 18 sitzt. Dieses Zahnrad 18 greift in eine Zahnstange 19 ein, die als undrehbare, seitlich vei schiebbare Buchse auf dem Wellenabschnitt 10 sitzt. 20 ist eine an die Zahnstangenbuchse 19 angreifende Gabel, welche durch ein Gestänge 21 an ein Bremsband 22 angreift, welches auf das Planetenradgehäuse 7 aufgelegt ist.- .
Mit 23 ist ein üblicher Zentrifugalregulator auf dem Wellenabschnitt 10 bezeichnet, durch den eine auf der Welle 10 verschiebbare Scheibe 24 je nach der Wellengeschwindigkeit auf der Scheibe eingestellt wird. 25 ist eine zur Bremsung der Scheibe 24 dienende einstellbare Feder.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Wenn die Uhrwerke 2, 3 ausgelöst sind, suchen dieselben ihre Wellen in Umdrehung zu versetzen. Wenn zunächst das Bremsband 22 lose ist, so daß das Planetenradgehäuse 7 frei umzulaufen vermag, dann wirkt das Uhrwerk 2 allein auf die Welle 10, welche ihre Umdrehung durch die Schraubenfeder 9 auf den getriebenen Wellen abschnitt 1 übertragt. Gleichzeitig läuft das Zahnrad 4 des Planetengetriebes um. Das Uhrwerk 3 treibt das Zahnrad 5 des Planetengetriebes, und beide zusammen bewirken ein mehr oder m η der rasches Umlaufen des Gehäuses 7, in welchem das Planetenrad 6 gelagert ist. Wenn jetzt eine Verlangsamung der Bewegung des getrieben en Wellenabschnittes 1 infolge erhöhter Bslastung eintritt, dann erfolgt ein Zurückbleiben der Welle 1 gegenüber dem Wellenabschnitt 10 und demgemäß e'ne Verdrehung dierer beiden Wellenabschnitte gegeneinander.
Die Fo1 ge hiervon ist, daß durch, das fest auf dem Wellenabschnitt ι sitzende Zahnrad ir
' dem Zahnrad 14 ein Drehungsimpuls erteilt wird, der sich auf da? Zahnrad 18 überträgt un.d eine Verschiebung der Zahnstängenbuchse 19 auf dem Wellenabschnitt 10 herbeifnh:t. Diese Verschiebung hat zur Folge, daß durch de Gabel 20 und das Gestänge 21 das Bremsband 22 des Planetenradgehäuses 7 angezogen wird. Infolge der dadurch bewirkten Bremsung des Planetenradgehäuses 7 vermag das Planetenrad 6 nicht mehr frei umzulaufen. Infolgedessen überträgt das Uhrwerk 3 durch Vermittlung der Zahnräder des Planetenrädgetriebes Kraft auf die Welle des Uhrwerks 2 so lange, bis infolge Verminderung des auf den Wellenabschnitt 1 wirkenden Drehmomentes die Rückverdrehung der Wellenabschnitte 1 und 10 gegeneinander unter dem Einfluß der Schraubenfeder 9 eintritt.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung ist eine Hilfsreguliervorrichtung 23, 24, 25 für die getriebene Welle 10 vorge- ■ sehen, welche in der üblichen Weise eine annähernde Gleichförmigkeit in der Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle herbeiführt. Diese Hilfsi eguliervorrichtung bezweckt, die Anordnung in der Sicherheit ihrer Wirkungsweise unabhängiger von der genauen Regulierung des Druckes des Bremsbandes 22 zu machen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit von mit wechselnder Belastung laufenden Motoren, insbesondere 7S von Uhrwerken, dadurch gekennzeichnet, daß der zu regelnde Motor (2) mit einem Hilfsmotor (3) durch ein Planetengetriebe (4, 5, 6) gekuppelt ist, dessen^ Planetenradträger (7) in Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit also auch der Belastung der angetriebenen Welle (1) in der Weise gebremst wird, daß der Hilfsmotor (3) der wechselnden Belastung entsprechend zur Uriterstützung des Hauptmotors (2) herangezogen wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Triebwelle (1, 10) ein federndes Organ (9) eingeschaltet ist, welches eine Verdrehung der dadurch verbundenen Wellenabschnitte (1,10) gegeneinar.der zuläßt, und diese Verdrehung die
. Bremse (22) für den Träger (7) des Planetenrades (6) zur Wirkung bringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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