DE315745C - - Google Patents

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DE315745C
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beet
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beets
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B5/00Reducing the size of material from which sugar is to be extracted
    • C13B5/06Slicing sugar beet

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Es ist bereits bekannt, die zu schneidenden Rüben mittels im Rübenrumpf beweglicher Klappen an die Schneidscheibe zu pressen.
Bei den bisherigen \'~orrichtungen dieser Art ist die Drehachse der Klappe mehr oder, minder hoch über der Oberkante des die Rüben gegen Mitwandern mit der Schneidscheibe aufhaltenden Ouersteges angeordnet. . Dies bedingt eine verhältnismäßig steile Stellung
ίο der Klappe im Betriebe und damit eine starke Hubwirkung der Rüben gegen die Klappe. Um nichtsdestoweniger ein Entschlüpfen unzerkleinerter Rüben oder Rübenteile unter der Klappe hin zu verhüten, ist diese entsprechend schwer ausgebildet oder mit Federdruck belastet.
Die beschriebene Bauweise ergibt sehr starke Zwängungen und einen so hohen Anpressungsdruck der Rüben gegen die Schneidscheibe, daß die für viele Zwecke sehr praktischen dünnen Gollermesser ihn nicht aushalten und in Verbindung, mit den Klappen überhaupt unverwendbar werden. Abgesehen hiervon ist der Kraftbedarf der Maschine im Verhältnis zu ihrer Leistung ein zu hoher.
Der Erfinder hat nun erkannt, daß die beschriebene Anordnung der Drehachse keineswegs nötig ist und daß die damit verbundenen obigen Nachteile verschwinden, wenn die Drehachse so angeordnet wird, daß die entsprechend leicht ausgebildete Klappe in der Betriebslage annähernd wagerecht steht.
Um die Klappe besonders leicht zu erhalten und gleichzeitig einen bequemen Ausbau des Gegenmessers zu erzielen, läßt man sie nach
Boden eines
der Erfindung den
beweglichen
das Gegenmesser tragenden· festen Kastenrahmens bilden, der in den Rübenrumpf eingesetzt ist, ■
Bei einer bekannten älteren Vorrichtung der beregten Art bestehen die Klappen aus kastenförmigen Hohlkörpern, während die den Rüben als Gegenhalt beim Schneiden dienenden Gegenmesser von festen Stegen'des Rübenrumpfes getragen werden. Diese Ausführung bietet den Nachteil, daß zwecks Ausbauens . eines Gegenmessers erst die zugehörige Klappe herausgenommen werden muß, wobei das Gegenmesser in der Maschine zurückbleibt und nachträglich für sich aus der Maschine herausgeschraubt werden muß.
Um letzteren Nachteil zu vermeiden, ist es auch bereits vorgeschlagen worden, das Gegenmesser von der Stirnwand der beweglichen Klappe statt von einem festen Stege des Rübenrumpfes tragen zu lassen. Hierbei ist aber das Gegenmesser mit der Klappe beweglich. Wird infolgedessen die Klappe durch einen größeren Stein o. dgl. hochgedrückt, so geht das Gegenmesser mit in die Höhe, der Stein vermag unter Umständen darunter fortzuschlüpfen, zum nächsten Gegenmesser zu gelangen usf.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindüngsgegenstandes schema- tisch dargestellt. ■
Fig. ι ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 2,
Fig. 2 ein Grundriß der neuen Klappenanordnung,
Fig. 3 ein Schnitt durch das vordere Ende eines etwas abgeänderten Klappenrahmens.
Der von vier' Wänden gebildete segment-
förmige Kastenrahmen α ruht, von drehbaren Vorreibern r gehalten, auf dem Grundring b des Rübenrumpfes und trägt an seiner Stirnwand d das Gegenmesser /. Der Rahmen a trägt an dem anderen Ende eine Achse g, um welche der Kastenboden h drehbar ist. Das Maß der Drehung wird nach abwärts durch die von der Querwand p des Bodens h getragene hakenförmige Anschlagleiste i begrenzt, welche sich gegen die Oberfläche der Wand d legt und dadurch den Abstand der Unterkante des Bodens h von der Schneidscheibe begrenzt.
Die Achse g ist derart angeordnet, daß die Unterfläche der Klappe h in der in Fig. 1 . punktiert angedeuteten Betriebslage annähernd wagerecht steht, also keinen Keildruck auf die Rüben ausübt. Am einfachsten wird dies, so wie in Fig. 1 gezeichnet, durch eine tiefe Lage der Achse g" etwa in Höhe der Oberkante des Steges d erzielt, doch kann bei geeigneter Ausbildung, z. B. winkliger Krümmung der Klappe h, die Achse g unbeschadet. der angestrebten günstigen Wirkung" auch höher gelegt werden.
■ Durch einen — gegebenenfalls ausrückbaren — Anschlag kann verhindert werden, daß die Klappe h sich übermäßig hebt.
Damit nun bei keiner im Betriebe vorkommenden Lage der Klappe eine störende Lücke zwischen ihrer Stirnseite und dem Ouerstege d entsteht, ist die Querwand p um den Zapfen g gewölbt, so daß sie an der Oberkante des Steges d ringschieberartig abdichtet.
Um den schädlichen Raum zwischen p und d noch weiterhin zu verkleinern, kann die Wand ä, wie dies Fig. 3 zeigt, parallel zur Wand p verlaufen.
Die Platte h wird von oben her durch die Blattfeder m leicht belastet, die an der Stirnwand η des Rahmens α befestigt ist.
Bemerkt der Maschinenführer, daß sich ein Fremdkörper vor dem Gegenmesser f unter der Klappe h gelagert hat, so rückt er
4^ die Maschine aus und holt den' Fremdkörper durch den unter dem Rübenrumpf vorhandenen Ringschlitz heraus.
Soll das Gegenmesser / ausgebaut oder, sollen neue Messerkästen eingesetzt werden, so wird der Rahmen α mit der Klappe h uhd dem Gegenmesser um die Achse s aufgeklappt und gegebenenfalls nach oben herausgezogen. Dies kann bei geeignetem Einbau des Rahmens α in den Rübenrumpf — beispielsweise so wie gezeichnet — ohne Lösung irgendwelcher .Schraubenverbindungen o. dgl. erfolgen. .
Die neue Anordnung behält unbeschadet der Erzielung der oben beregten weiteren Fortschritte den Vorteil der älteren Ausführung des Erfinders, bei, daß bei geringem Rübenvorrat im Rumpf die Klappe h sich ent-. sprechend der fortschreitenden Schnitzelung allmählich senkt, so daß die Rüben restlos geschnitzelt werden und nicht, wie bei anderen Vorrichtungen, die letzten Rüben auf der Messerscheibe umhertanzen, ohne geschnitten zu werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Vorrichtung zum Anpressen von Rüben an die Schneidscheibe mittels im Rübenrumpf beweglicher, schräger Klappen, die im Verein mit Querstegen den Schneidraum oben bzw. vorn begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (g) so angeordnet ist, daß der Klappehboden (h) in der Betriebslage annähernd wag'erecht stehen kann.
    .2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe den beweglichen Boden bzw. Deckel (h) eines das Gegenmesser (/:) tragenden, feststehenden Kastenrahmens (a, d, n) bildet, der in den Rübenrumpf eingesetzt ist.
    3. Vorrichtung, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwand (ρ) der Klappe um den Drehzapfen (g) gewölbt ist. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT315745D Active DE315745C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975056C (de) * 1950-07-16 1961-07-20 Putsch & Co H Ruebenschnitzelmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE975056C (de) * 1950-07-16 1961-07-20 Putsch & Co H Ruebenschnitzelmaschine

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