DE3158C - Neuerungen an Injektoren mit unverstellbaren Düsen - Google Patents

Neuerungen an Injektoren mit unverstellbaren Düsen

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DE3158C
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Germany
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C. J. haswell in Wien
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles

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Description

1878.
Klasse 13.
CARL JOHANN HASWELL in WIEN. Neuerungen an Injectoren mit u η verst el I baren Düsen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1878 ab. Längste Dauer: 15. Mai 1891.
Durch diese Neuerungen soll zunächst Verminderung des Wasserverlustes an der Schlabberöffnung erzielt werden, indem während der Function des Apparates der sogenannte Schlabberhahn beständig geschlossen bleibt. Zweitens sollen dieselben die Verwendung von sehr heifsem Saugwasser ermöglichen, und drittens bei Verminderung der Herstellungskosten durch die Vereinfachung des Apparates, den Vortheil einer sehr leichten und bequemen Zugänglichkeit zu allen Theilen desselben bieten.
Diese Apparate, im allgemeinen den bekannten Formen von Injectoren mit unbeweglichen Düsen ähnlich, sind ohne Dampfspindel (zum Saugen des Wassers auf eine gewisse Höhe) eingerichtet, was jedoch nicht die Anwendung einer solchen Dampfspindel zum Saugen bei denselben ausschliefst.
Aber anstatt, dafs bei denselben, wie bei den gewöhnlichen Injectoren, ein freier Raum zwischen der Sammel- und der Ueberdruckdüse gelassen ist, ist hier die Sammeldüse in die Ueberdruckdüse eingeführt und ist die letztere zu diesem Zweck entsprechend erweitert und hat an der Stelle der Einmündung der Sammeldüse eine Trompeten- oder Glockenform erhalten. Die Sammeldüse ist ferner mit einer, zwei oder mehreren seitlichen Oeffnungen oder Löchern versehen, durch welche dieselbe mit dem Schlabberraum communicirt; jedoch schliefst diese Construction, anstatt der Anbringung von Löchern, die Verwendung einer kleineren Düse, in der die entsprechend kürzer geschnittene Sammeldüse einmündet, nicht aus.
Die Ueberdruckdüse erhält auch eine oder mehrere Oeffnungen oder Löcher.
Anstatt der Verwendung eines Hahnes oder Ventils zum Reguliren des Wasserzuflusses im Zufiufsrohr zum Wasserraum zieht Erfinder die Anwendung einer einfachen Drosselklappe vor.
Zur Verbindung der einzelnen Theile des Injectors miteinander, sowie auch zu dessen Verbindung mit den Röhren, verwendet Erfinder Verschraubungen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist in Fig. 1 der Längenschnitt des Injectors dargestellt. Fig. 2 ist eine obere Ansicht, Fig. 3 ein Schnitt durch den Wasserraum und die Drosselklappe, Fig. 4 ein Schnitt durch die Ueberlaufkammer und das Schlabber- oder Ueberlaufventil. In allen Figuren bedeuten gleiche Buchstaben gleiche Theile.
Der durch den Buchstaben α bezeichnete Körper des Injectors ist in einem Stück mit der Sammeldüse c und dem Wasserraum W; b ist die Dampfdüse, d die Ueberdruckdüse, k ist der Ueberdruckraum, in welchem sich das Speiseventil k befindet. 5 ist der Schlabberraum, in welchem sich das Schlabberventil ί befindet. Die Löcher der Sammeldüse sind mit /, die der Ueberdruckdüse mit /' bezeichnet.
Im Wasserraum W befindet sich die zum Behufe der Regulirung des Wasserzuflusses angebrachte Drosselklappe w von ähnlicher Construction, wie sie bei gewöhnlichen Dampfmaschinen in Anwendung kommt.
Der eigentliche Körper α des Injectors ist durch die Verschraubungen X1 X1 X3 mit den Dampf-, Saug- und Speiserohren verbunden. XA ist die Verschraubung für die Spindel der Drosselklappe w.

Claims (4)

Patent -Ansprüche:
1. Die Construction von Injectoren, bei welcher die Mündung der Sammeldüse in die Ueberdruckdüse eingeführt und daselbst von derselben umhüllt wird, wie beschrieben und dargestellt.
2. Die Construction desjenigen Theiles der Ueberdruckdüse, in welchen die Sammeldüse eintritt, in entsprechender Trompeten- oder Glockenform, wie beschrieben und dargestellt.
3. Die Anbringung einer oder mehrerer Oeffnungen in der Sammeldüse, wie beschrieben und dargestellt.
4. Die Anbringung von einer oder mehreren Oeffnungen in der Ueberdruckdüse, wie beschrieben und dargestellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT3158D Neuerungen an Injektoren mit unverstellbaren Düsen Active DE3158C (de)

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