DE317351C - - Google Patents
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- DE317351C DE317351C DENDAT317351D DE317351DA DE317351C DE 317351 C DE317351 C DE 317351C DE NDAT317351 D DENDAT317351 D DE NDAT317351D DE 317351D A DE317351D A DE 317351DA DE 317351 C DE317351 C DE 317351C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
- B41L29/00—Devices for attaching printing elements or formes to supports
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
Es ist bekannt, bei Vervielfältigungsmaschincn oder sogenannten Schablonendruckvorrichtungen
an endlosen Bändern befestigte Schablonen über zwei mit Farbwalzen zusammenarbeitende
Hauptwalzen zuführen, während der zu bedruckende Papierbogen mittels einer Gegendruckwalze
im geeigneten Zeitpunkt mit der Schablone in Berührung gebracht wird. Diese Schablonen werden bisher auf einer umlaufenden
ίο endlosen porösen Stoffbahn, gewöhnlich aus
Seide, befestigt, die von endlosen Bändern, Ketten usw. mitgenommen wird.
Des ferneren ist bekannt, die Aufhängevorrichtung für Wachsschablonen aus einer Tragleiste
herzustellen, die mit Ansätzen zum Befestigen der mit entsprechenden Schlitzen ausgestatteten
Schablone versehen ist. Von diesen bekannten Aufhängevorrichtungen unterscheidet
sich die Erfindung dadurch, daß gegenüber der Vorderkante der Ansätze entweder durch
winklige Umbiegung der Tragleiste oder durch einzelne den Ansätzen entsprechend vorgesehene
Vorsprünge der Tragleiste eine kleine ösenartige Aufhänge öffnung geschaffen wird, die ein unbeabsichtigtes
Lösen der aufgehängten Schablone verhindert.
Entsprechend der neuen Gestaltung der Aufhängevorrichtung
wird auch der Aufhängerand der Wachsschablone in besonderer Weise ausgebildet. Einerseits ist es erforderlich, die zum
Aufhängen an den Tragarmen bestimmten Schlitze der Schablone bis nahe an den Rand
derselben heranzuführen, da sonst ein Aufhängen an den Tragarmen, deren Rand· von
dem gegenüberliegenden Schenkel der Metall leiste nur einen sehr geringen Abstand hat,
nicht möglich wäre, anderseits muß der zwischen den Aufhängeschlitzen und dem Rand
der Schablone liegende sehr schmale Teil derselben versteift werden, um ein Reißen an den
Aufhängestellen sowohl bei der Befestigung der Schablone an der Metalleiste als auch während
des Betriebes der Vervielfältigungsmaschine zu vermeiden.
Diese Versteifung des Randes der Wachsschablone erfolgt gemäß der Erfindung durch
eine besonders Versteifungsleiste, die entweder auf dem Rand der Wachsschablone befestigt
oder in den umgelegten Rand derselben eingelegt, eingeklebt oder eingenäht ist. Diese
Verstcifungslciste kann z. B. in Form einer dünnen Schnur, eines dünnen Drahtes oder
eines schmalen Blech- oder Gewebestreifens ausgebildet sein.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Abb. ι zeigt schematisch die Seitenansicht einer Verviclfältigungsmaschine, die mit einer
Aufhängevorrichtung gemäß der Erfindung ausgestattet ist;
Abb. 2 ist die Vorderansicht der Aufhängeleiste ;
Abb. 3 ist die Seitenansicht zu Abb. 2;
Abb. 4 zeigt die Vorderansicht des oberen Randes des Wachsbogens. ,
Die Vervielfältigungsmaschine besteht in bekannter Weise aus zwei Hauptwalzen a, b, die
in einem Gestell c gelagert sind. Zwischen den
Hauptwalzen α, b sind Farbwalzen e ange- \
ordnet, während die den zu bedruckenden Papierbogen anpressende Gegendruckwalze d
unterhalb des Hauptwalzenpaares angeordnet ist. Um die beiden Hauptwalzen a, b ist das
poröse Seidenfarbband f in endloser Bahn geführt. An dieser wird die Tragleiste g für die
Wachsschablone h in bekannter Weise, z. B. durch Nieten o. dgl., befestigt; zu diesem
ίο Zweck erhält das Seidenfarbband an der Befestigungsstelle
eine entsprechende Verstärkung, die zu diesem Zweck ebenfalls bereits bekannt
ist.
Die Aufhängeleiste g ist mit ihrem oberen Rande winklig gebogen, so daß ein quer verlaufender Schenkel i gebildet wird. An dem Hauptteil der Leiste g ist eine Anzahl Tragarme oder Tragzinken k vorgesehen, die zweckmäßig durch Herausstanzen aus dem Material der Metalleiste gewonnen wird. Beim Heraus- \ stanzen der Zinken k entstehen in der Leiste , öffnungen I, wodurch zugleich eine Gewichts- i verringerung erzielt wird. Anzahl und Formgebung der Tragzinken k kann eine beliebige sein. Wesentlich ist jedoch, daß die obere Vorderkante jedes Tragzinkens in einem möglichst geringen Abstand von dem Schenkel i liegt, zu dem Zweck, ein unbeabsichtigtes Her- -j ausgleiten der einmal aufgehängten Schablone zu verhüten.
Die Aufhängeleiste g ist mit ihrem oberen Rande winklig gebogen, so daß ein quer verlaufender Schenkel i gebildet wird. An dem Hauptteil der Leiste g ist eine Anzahl Tragarme oder Tragzinken k vorgesehen, die zweckmäßig durch Herausstanzen aus dem Material der Metalleiste gewonnen wird. Beim Heraus- \ stanzen der Zinken k entstehen in der Leiste , öffnungen I, wodurch zugleich eine Gewichts- i verringerung erzielt wird. Anzahl und Formgebung der Tragzinken k kann eine beliebige sein. Wesentlich ist jedoch, daß die obere Vorderkante jedes Tragzinkens in einem möglichst geringen Abstand von dem Schenkel i liegt, zu dem Zweck, ein unbeabsichtigtes Her- -j ausgleiten der einmal aufgehängten Schablone zu verhüten.
Weiterhin ist wesentlich, daß der von der oberen Kante gegen die Leiste hin verlaufende
Rand p jedes Armes schräg derart verläuft, daß der Abstand zwischen dem Schenkel» und
dem Arm k sich von der vorderen Oberkante aus gegen die Leiste g zu vergrößert. Durch j
■ Schaffung dieser schrägen Fläche wird ebenfalls das unbeabsichtigte Abgleiten der Aufhängeleiste
der Schablone erschwert. |
Der obere Rand der Schablone h ist bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 4 umgebogen (vgl.
die gestrichelte Linie m). In dem umgebogenen Rand ist eine Schnur, ein dünner Draht, ein
schmaler Blech- oder Gewebestreifen η ο. dgl. j eingelegt und festgeklebt. Unmittelbar an die '
Schnur-, Draht- oder dergleichen Einlage η an- j schließend, beginnen die Schlitze 0, die zum \
Aufhängen der Schablone an den Tragarmen k dienen. Der gegenseitige Abstand der Schlitze 0
sowie ihre Größe ist den Aufhängearmen k anzupassen. Beim Aufhängen werden die
Schlitze 0 vor die Tragzinken k gebracht und die über den Schlitzen 0 freiliegenden Teile
der Schnur-, Draht- o. dgl. Einlage durch den schmalen Zwischenraum zwischen der Oberkante
der Arme k und dem Schenkel i hindurchgeführt. Die so bewirkte Aufhängung geht in
einfacher und rascher Weise vor sich, ihre unbeabsichtigte Lösung ist einerseits infolge des
kleinen Zwischenraumes zwischen der oberen Vorderkante der Tragarme k und dem Schenkel
i und anderseits durch die schräge Auflagefläche p der Tragarme ausgeschlossen.
Statt die winklige Umbiegung i der Tragleiste g über die ganze Länge der letzteren
durchzuführen, kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß Einzelvorsprünge oberhalb
der Tragarme k vorgesehen werden, deren Unterseite bzw. Unterkante den zu dem gekennzeichneten
Zweck erforderlichen geringen Abstand von der vorderen Oberkante der Trag- ■
arme k aufweist. Durch Schaffung einzelner Vorsprünge statt des durchgehenden Schenkels
i würde eine Gewichtsersparnis der Tragleiste ermöglicht werden, während anderseits
die Herstellungskosten sich geringfügig verteuern. Auch diese Vorsprünge können aus
dem Material der Tragleiste, ebenso wie die Tragarme selbst, herausgestanzt werden.
Claims (3)
1. Aufhängevorrichtung für Wachsschablonen oder andere zur Vervielfältigung
dienende Blätter bei Vervielfältigungsmaschinen, bestehend aus einer Tragleiste mit
Ansätzen zum Befestigen der mit entsprechenden Schlitzen versehenen Schablone o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber
der Vorderkante der Ansätze (k) entweder durch winklige Umbiegung (*') der
Tragleiste (g) oder durch einzelne den Ansätzen
entsprechend vorgesehene Vorsprünge der Tragleiste eine kleine ösenartige Aufhängeöffnung geschaffen wird, die ein
unbeabsichtigtes Lösen der aufgehängten Schablone verhindert.
2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet/ daß die Vorderkante
(P) der Tragarme (k) schräg nach hinten zu verläuft. too
3. Schablone, insbesondere Wachsschablone für Aufhängevorrichtungen nach
Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone an ihrem Aufhängerand
mit einer sehr schmalen Tragleiste (n) in Gestalt einer Schnur, eines Drahtes 0. dgl. versehen
ist, die die Aufhängeschlitze (0) abschließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reichsdruckereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE317351C true DE317351C (de) |
Family
ID=570009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT317351D Active DE317351C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE317351C (de) |
-
0
- DE DENDAT317351D patent/DE317351C/de active Active
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