DE317577C - - Google Patents

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DE317577C
DE317577C DENDAT317577D DE317577DA DE317577C DE 317577 C DE317577 C DE 317577C DE NDAT317577 D DENDAT317577 D DE NDAT317577D DE 317577D A DE317577D A DE 317577DA DE 317577 C DE317577 C DE 317577C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/30Silencers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

Es sind bereits Schalldämpfer für Handfeuerwaffen bekannt, die im wesentlichen aus einer langgestreckten Hohlkammer bestehen. Auch der Inneneinbau von Zwischenwänden u. dgl. in derartige Schalldämpfer ist bekannt. Gegenüber derartigen Schalldämpfern besteht die Erfindung darin, daß der ganze Innenraum der Schälldämpferkammer mit einem weichen, schalldämpfenden und feuerbeständigen Stoff ausgekleidet ist, der verhindern soll, daß die aus der Laufmündung hervorbrechenden Gase überhaupt irgendwelchen Einfluß auf die Kammerwände im Sinne einer AVeitergabe oder Verstärkung des Schalles ausüben. Es sol! vielmehr ein Aufzehren der gegen die Innenwände der Kammer erfolgenden Stoßwirkung der Pulvergase in der Auskleidung eintreten und damit auch ein Aufzehren des Schalles im Innern der Kammer.
Dazu kommt noch, daß in neuartiger Weise der starre Rand der Durchschußöffnung der . Kammer, beseitigt und statt dessen die ütuchschußöffnung in einer nachgiebigen, feuerbeständigen Schicht gebildet wird, die der Laufmündung gegenüber in der Stirnwand der Kammer vorgesehen ist. Dabei wird die Durchschußöffnung durch das erstab/.u.schießende Geschoß selbst erzeugt, so daß sie in die Zwecke des Schalldämpfers fördernder Weise genau die Weite des Geschoßkalibers erhält, während die starre Durchschußöffnung bei den bekannten Schalldämpfern in nachteiliger Weise erheblich weiter als das Geschoßkaliber ausgebildet werden muß. Durch die neuartige Gestaltung der Durchschußöffnung soll das nachteilige Mitschwingen des Randes der Durchschußöffnung und außerdem der schädliche Durchtritt von hochgespannten Pulvergasen zwischen dem Geschoß und dem Rand der Durchschußöffnung gleichzeitig mit dem Geschoß verhindert werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Schalldämpfer der Erfindung.
α ist ein Zylinder aus Metall, der eine vollständig freie Hohlkammer b einschließt. Die Weite dieser Kammer entspricht einem Viel-' fachen der Laufbohrung der Schußwaffe, und wird naturgemäß durch die Stärke der abzudämpfenden Detonation bestimmt, ebenso die Länge der Kammer. ■ ·
In beiden Stirnseiten des Zylinders ist je ein Durchgang c und d für das Geschoß vorgesehen, und zwar exzentrisch zur Kammerachse, um zu verhindern, daß der Zylinder in die Visierlinie der Waffe hineinragt und das Zielen ■ beeinträchtigt. An der Stelle des Durchganges c ist inT Zylinder eine Auf steckhülse / angebracht, mit der der Zylinder auf dem Lauf befestigt wird, wobei die Hülse / so ausgebildet ist, daß sie den Zylinder federnd am Lauf festhält. Natürlich ist die Zentrierung und Befestigung' des Zylinders am Lauf um so besser, je länger die Aufsteckhülse ist. ■ ..
Auf der ganzen Innenseite ist der Zylinder a

Claims (3)

mit einem geeigneten Futter g aus schalldämpfendem Stoff ausgestattet, der gleichzeitig" die Eigenschaft besitzt, nicht von den Feuergasen verbrannt oder verkohlt zu werden. Hierfür kommt z.B. Asbest in Frage. Um eine Durchschußöffnung lediglich von der Größe des Geschoßkalibers anwenden zu können und dann Nachteile, die aus kleinen, insbesondere beim Abnehmen und Wiederauf - ίο setzen entstandenen Abweichungen der Lage des Schalldämpfers gegenüber der Seelenachse des Laufes. und somit aus einer Verschiebung der Ausschußöffnung d gegenüber der Laufmündung sich ergeben können, zu verhüten, kann nach der Erfindung folgende Einrichtung getroffen sein: An der vorderen Stirnfläche e des Zylinders α wird ein Falz h angebracht, in den eine Scheibe i aus Asbest o. dgl. eingefügt wird, so daß sie die Stirnfläche und deren Ausschußöffnung d, die dann wesentlich größer als die Laufbohrung ausgeführt sein kann, dicht abschließt. Ist der Schalldämpfer aufgesetzt und wird der erste Schuß abgefeuert, so.bahnt sich das Geschoß selbst den Weg durch die Asbestscheibe i und die folgenden Geschosse passieren die gleiche öffnung. Aber auch eine kleine Verschiebung des Schalldämpfers wird nichts schaden, da dann das nachfolgende Geschoß die Durchschußöffnung· in der Asbest-. scheibe einfach entsprechend erweitern wird. Diese Asbestscheibe hält' mehrere hundert Schüsse aus und kann stets durch eine neue Asbestscheibe ersetzt werden, durch die sich das nächste Geschoß dann wiederum den Weg bahnt. Es ist hierbei ohne Bedeutung, ob der Schalldämpfer dann etwas anders auf dem Lauf sitzt, da die Anordnung der Asbestscheibe solche Unregelmäßigkeit völlig ausgleicht. - Paten τ-Ansprüche.
1. Schalldämpfer für Handfeuerwaffen mit exzentrisch auf den Lauf zu setzender langgestreckter Hohlkammer, dadurch gekennzeichnet, daß diese auf ihrer ganzen Innenseite mit weichem, schalldämpfendem und feuerbeständigem Stoff, wie Asbest, ausgekleidet ist.
2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der der Mündung gegenüberliegende Teil der Stirnwand der Kammer aus nachgiebigem, feuerbeständigem Stoff, z.B. Asbest, besteht und die Durchschußöffnung durch das erstabzuschießende Geschoß selbst gebildet wird, so daß sie die Weite des Geschoßkalibers erhält.
3. Schalldämpfer nach . Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der der Mündung gegenüberliegende Teil der Stirnwand der Kammer aus einer weichen, feuerbeständigen (Asbest-) Scheibe besteht, die auswechselbar in einen Falz der Stirnseite eingesetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2449571A (en) * 1945-01-31 1948-09-21 Walker Brooks Silencer for firearms
US3667570A (en) * 1968-01-24 1972-06-06 Michael H Adair Silencers for firearms, internal combustion engines, or the like
DE102015113500B3 (de) * 2015-08-14 2017-02-16 Andreas Jakele Mündungsaufsatz für einen Schalldämpfer

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