DE317601C - - Google Patents

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DE317601C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/02Roasting processes
    • C22B1/08Chloridising roasting

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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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Description

Die chlorierende Röstung von Kiesabbränden usw. wurde früher in gemuffelten und auch in nicht gemuffelten Fortschaufe-■lungsöfen vorgenommen. Später kamen mechanisch-rotierende Röstöfen nach Art des Herreshoff-Ofens. Der Ramen-, der Beskow-Ofen und der Wedge-Ofen für chlorierende Röstung sind mechanische rotierende Rost- ■ öfen, deren Konstruktion das Verfahren des
ίο chlorierenden " Röstens angepaßt wurde.
Buddeus röstet in einer Art Schachtofen ohne Zusatz von Kohle. Dies Verfahren erfordert ein fortwährendes Umstellen der Ofenteile.
Nach der vorliegenden Erfindung wird die chlorierende Röstung unter Zusatz von 0 bis 2 Prozent Koksklein oder -staub durch Einblasen von Preßluft in einem Apparat ausgegeführt, der an einen Drehrostgenerator erinnert, jedoch dem vorliegenden Zweck angepaßt ist.
Es ist allerdings schon bekannt, Schwefelkies in einer Einrichtung abzurosten, die dem . bekannten Hochdruckgaserzeuger ähnlich ist. Dort handelt ee sich demnach aber . um eine oxydierende Röstung, . bei der die neuen Wirkungen nicht in Frage kommen, die bei der chlorierenden Röstung auftreten, mit der sich die vorliegende Erfindung beschäftigt. Dieses Verfahren der chlorierenden Röstung von Kiesabbränden verläuft nach der vorliegenden Erfindung in der Weise, daß das Röstgut in einem luftdicht abgeschlossenen feststehenden Schacht gemischt mit Salz und ο bis 2 Prozent Koksklein durch Preßluft, die den Apparat in der Richtung von unten nach oben durchstreicht, nach dem Gegenstromprinzip geröstet wird, während das fertig geröstete Material auf mechanischem Wege entfernt wird. Durch die Anwendung dieses Verfahrens bei der chlorierenden Röstung wird insbesondere der Vorteil erreicht, daß das Schachtofen verfahren der chlorierenden Röstung kontinuierlich vor sich geht und dadurch wesentlich gleichmäßiger wird, als bei den bisher bekannten Ausführungsarten des chlorierenden Röstens. Dies hat wieder zur Folge, daß eine größere Ausbeute an löslichem Kupfer bei Verwendung einer geringeren Menge von Kochsalz erzielt wird. Auch kann das kontinuierliche Verfahren mit erheblich weniger Arbeitskräften ausgeführt werden.
Eine Ausführungsform eines hierfür geeigneten Ofens ist auf der Zeichnung dargestellt. Er besteht in der Hauptsache aus einem feststehenden, luftdicht geschlossenen ■ Schacht. Das Material (z. B. Abbrände mit Salz und. 0 bis 2 Prozent Kokspulver gemischt) wird durch den Fülltrichter e zugeführt und verläßt den Apparat bei d, während die Preßluft den Apparat in der entgegengesetzten Riehtung, d. h. von unten nach oben, durchstreicht. Die Röstgase verlassen den Apparat durch das seitlich angebrachte Rohr f. Die Druckluft tritt bei α ein und verteilt sich, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, über den kreisförmigen Seitenrost und den Rundrost. Die Roste
sind in Form von Treppenrosten ausgebildet, nur mit dem Unterschied, daß die Rostplatten eine Neigung von fast 45 ° haben.
Die eigentliche Röstzone befindet sich 10 bis 20 cm über der Rostspitze, so daß der Rost ,nicht gefährdet ist. ' Die aufsteigende Luft kühlt das geröstete Material, röstet das Material in der Röstzone und wärmt das ungeröstete Material oberhalb der Röstzone vor.
Das geröstete Material gelangt in die rotierende Schale b, wird hieraus durch das Messer c entleert und gelangt in den Trichter d. Durch Regulieren des Winddruckes und der Rotierungsgeschwindigkeit der Schale, sowie Einstellen des Messers (der Apparat ist stets voll) wird die Röstzone in der richtigen Höhe gehalten. Es sind zahlreiche Stechlöcher angebracht, um zu verhindern, daß das Material hängen bleibt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Verfahren zur chlorierenden Röstung von Kiesabbränden, dadurch gekennzeichnet, daß das Röstgut in einem luftdicht abgeschlossenen, feststehenden Schacht gemischt mit Salz und 0 bis 2 Prozent Koksklein durch Preßluft, die den Apparat in der Richtung von unten nach oben durchstreicht, nach dem Gegenstromprinzip geröstet wird, während das fertig geröstete Material auf mechanischem Wege entfernt wird.
2. Schachtofen zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem Stück bestehende, nicht zerlegbare Ofen unten verschlossen ist und zwei Roste besitzt, von denen der eine ein Drehrost ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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