DE318330C - - Google Patents

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DE318330C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/12Visible signals
    • B61L5/14Form signals, e.g. semaphore arms
    • B61L5/16Local operating mechanisms for form signals
    • B61L5/161Local operating mechanisms for form signals using electromotive driving means
    • B61L5/163Driving mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

Bei mehrflügeligen Signalen werden die Haupt- und Zusatzflügel im allgemeinen durch einen gemeinsamen Antrieb gestellt und j eder durch einen Kuppelstrommagneten an das Antriebsgestänge angeschlossen. Beim Unterbrechen des Kuppelstromes gehen die Flügel von selbst in die Haltlage. Da bei der Fahrtstellung mehrerer Flügel eine Fahrt in eine Abzweigung stattfindet und infolgedessen
ίο langsam gefahren werden muß, muß verhindert werden, daß beim beabsichtigten Stellen mehrerer Flügel· nur ein einflügeliges Signal erscheint. Dies geschieht z. B. durch die Anordnung besonderer Kontakte an den Kuppel-Strommagneten der Zusatzflügel, derart, daß beim Versagen der Kupplungseinrichtung eines Zusatzflügels der Kuppelstrom auch für das Hauptsignal unterbrochen wird. Dieser Zustand, daß bei Störung an einem Zusatzflügel überhaupt kein Fahrtsignal erscheint, ist unerwünscht, weil infolgedessen Verzögerungen in der- Durchfahrt der Züge eintreten. Außerdem ist die bekannte Anordnung insofern unzweckmäßig, als bei der verlangten größten Leistung des Antriebs, wenn nämlich drei Flügel gezogen werden sollen, der Kuppelstrom durch drei Magnete hintereinanderfließen muß und infolgedessen stark geschwächt wird.
Gemäß der Erfindung wird die Anordnung so getroffen, daß die Ankupplung der Zusatzflügel an das Gestänge des Hauptflügels durch eine elektromagnetisch gesteuerte Kupplung erfolgt, die beim Stromloswerden des Magneten die Ankupplung vollzieht.
Auf der Zeichnung ist 1 der Antrieb, 2 der Kuppelstrommagnet mit dem Anker 3, der sich in das Gestänge 4 für den Hauptflügel fortsetzt. Zu den Zusatzflügeln gehören Magnete 5 und 6, die an dem Gestänge 7 und 8 der Zusatzflügel gelagert sind. An dem Gestänge sitzen ferner Kupplungsglieder 9 und 10, die in Aussparungen 11 und 12 am Gestänge des Hauptflügels eingreifen können, wodurch die Kupplung mit dem Hauptflügel erfolgt. Die Kupplungsglieder 9 und 10 stützen sich gegen die Anker 13 und 14 der Magnete 7 und 8 in der Weise, daß bei erregten Magneten die Kupplungsglieder an den Aussparungen 11 und ί 2· vorbeigleiten und eine Kupplung unterbleibt. Sind dagegen die Magnete 5 und 6 stromlos, so sind die Anker 13 und 14 abgefallen und die Kupplungsorgane 9 und 10 können in die Aussparungen 11 und. 12 eingreifen.
Die Kupplungsglieder 9 und 10 legen sich ferner in der Haltlage der Zusatzflügel gegen Anschläge 15 und 16, die an dem Signalmast befestigt sind, so daß beim Vorbeigleiten der Sperrorgane 9 und 10 an den Ausschnitten 11 und 12 der Zugstange 4 durch Ziehen an den Z.usatzflügeln nicht eine vorschriftswidrige ■ Kupplung der Zusatzflügel mit dem Gestänge des Hauptflügels herbeigeführt werden kann.
Soll nur der Hauptflügel gezogen werden, so muß der Kuppelmagnet 2 Strom erhalten, außerdem aber auch die beiden Magnete 5 und 6 der Zusatzflügel, damit ein Eingreifen der Kupplungsorgane 9 und 10 verhindert wird1. Der Strom wird deswegen bei I zügeführt und fließt über die Magnete 5, 6 und 2 an Erde. Es ist also die größte Anzahl von

Claims (2)

  1. Magneten dann eingeschaltet, wenn nur ein Flügel gezogen werden soll. Sollen Hauptflügel und ein Zusatzflügel gezogen werden, so wird der Strom bei II zugeleitet; dabei
    .5 wird der Magnet 5 stromlos, so daß die Kupplung des zugehörigen Zusatzflügels erfolgen kann, während die Kupplung des zweiten Zusatzflügels durch den unter Strom stehenden Magneten 6 verhindert wird. Wenn alle
    ίο Flügel gezogen werden sollen, wird der Strom bei III zugeleitet; es erhält nur der Kuppelstrommagnet 2 Strom, während die übrigen Magnete stromlos sind. Wenn also die größte Anzahl von Flügeln auf Fahrt gezogen werden soll, ist nur ein Magnet eingeschaltet, der dann den erforderlichen Höchststrom erhält. Durch diese Anordnung ist erreicht, daß mit dem Mindestverbrauch an Kuppelstrom eine beliebige Anzahl von Flügeln gestellt werden kann.
    Außerdem zeichnet sich die Anordnung durch große Einfachheit aus, insofern, als die Kupplungseinrichtungen der Zusatzflügel in der Fahrtstellung nicht lösbar zu sein brauchen, weil sie von dem Gestänge des Hauptflügels in die Haltlage übergeführt werden.
    P ATEN τ-Ansprüche:
    ι . Mehrflügeliges Signal, dessen Haupt- und Zusatzflügel durch einen gemeinsamen Antrieb gesteuert werden, dadurch gdkennzeichnet, daß die Ankupplung der Zusatzflügel an das Gestänge des Hauptflügels durch eine elektromagnetisch gesteuerte Kupplung bei Stromlosigkeit des Magneten erfolgt.
  2. 2. Mehrflügeliges Signal nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Anschlag für das Kupplungsorgan in der Haltstellung der Zusatzflügel, der eine widerrechtliche· Fahrtstellung der Zusatzflügel beim Vorbeigleiten ' des Gestänges des Hauptflügels am Kupplungsorgan verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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