DE318764C - - Google Patents

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DE318764C
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D5/00—Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system
    • E03D5/12—Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system discharging periodically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM Ii. FEBRUAR 1920
KLASSE 85 e GRUPPE
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine absetzend wirkende Spülvorrichtung, bei der das Stau- oder Spülventil durch ein Kippgefäß gesteuert wird. Das Wesen der Neuening besteht darin, daß das durch Schwimmer gesteuerte und durch eine Wasserleitung gespeiste Kippgefäß zunächst den Staubehälter und nach dessen Füllung das mit dem Spülventil verbundene Gegengewichtsgefäß füllt, -
ίο welches das Spülventil öffnet und sich erst nach Entleerung des Staubehälters, nach Umkippen des Gefäßes in die Anfangslage, . entleert.
In den Zeichnungen ist der Erfmdungsgegenstand näher veranschaulicht, und- zwar in Fig. ι teils im Schnitt und teils in Ansicht, Fig. 2 ist ein Grundriß, Fig. 3 bis 7 sind Einzelheiten.
Diese Einrichtung besteht in der Hauptsache
20. aus dem am Hebel α, b mittels Gelenkstange befestigten Stau- oder Spülventil υ und dem als Gegengewicht dienenden Gefäß d, e, f, g mit dem dazugehörigen Führurigsbehälter k,.l, m, n. Ferner aus dem Kippgefäß h, i und den Schwimmern r und s. Der Hebel α, b und das Kippgefäß h, i. sind an den mit dem Führungsbehälter verbundenen Armen 0, c und φ, q in den Punkten c und q drehbar aufgehängt. Das Gegengewichtsgefäß d, e, f, g, das als Wasserbehälter ausgebildet ist und der Führungsbehälter k, I, m, η haben runden Querschnitt. Der obere Teil des Kippgefäßes ist als Wasserrinne mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet. Der untere Teil desselben besitzt ebenfalls rechteckigen Querschnitt und dient als wasserfassendes Gefäß, das sowohl für die rechte, wie für die linke Hälfte bei q den Wassereintritt oder Wasseraustritt ..zuläßt. An dem Kippgefäß bei h ist ein Stift angebracht, der am äußeren Ende in einer Gabel v2 endigt in der die Zugstange des Ventils u, die oben bei w knopfartig ausgebildet ist, hängt. Der Drehpunkt q des Kippgefäßes liegt im Schwerpunkt und in der Mitte zwischen h und i. Weiter gehört noch zu..45 dieser Einrichtung der Schwimmer s, der eine in zwei Führungen t, t1 der Eisen y, y1 laufende Stange A trägt, die nach oben gabelförmig geteilt und am Endpunkte bei t wieder geschlossen ist, sowie der Schwimmer r, auf den ein Rohr B aufgesetzt ist, durch welches die hohle Stange A des Schwimmers s sich hindurchbewegt. Durch den gabelförmigen Schlitz der Stange A greift die Stange Z am Kippgefäß h, i hindurch. ■
Die Tätigkeit dieser selbsttätigen Spülvorrichtung ist folgende: ;
Das durch eine Wasserleitungsröhre χ zufließende Wasser wird zunächst bei q auf das Kippgefäß/», i geleitet, dessen unterer, Teil rechts sich zunächst mit Wasser füllt und da der obere Teil als Rinne ausgebildet ist, den weiteren Zufluß in der Richtung nach i in den Staubehälter ableitet. Dieser wird sich nun, da Ventil· υ geschlossen ist, anfüllen. Das angestaute Wasser hebt zunächst , den Schwimmer s, bis er an der Führungsstange bei P- anstößt, dann den Schwimmer r, dessen zylindrischer Aufsatz den bei i an dem Kippgefäß angebrächten Stift ζ und somit das Kippgefäß in die Höhe drückt, bis dieses die wagerechte Lage- überschritten hat.': Ist
dies geschehen, so wird das Wasser aus der
. rechten Seite (q, i) bei q wieder austreten, während sich das Wassergefäß links (q, h) füllt. Das in der Lage h1, i1 auf das Kippgefäß fließende Wasser , gelangt in den Gegengewichtsbehälter d, e, f, g und füllt diesen an. Mit der Richtungsveränderung des Kippgefäßes in die Lage h1, i1 hat sich auch die Bodenöffnung des Gegengewichtsgefäßes durch das
ίο Ventil.«' geschlossen. Bei entsprechender Füllhöhe im Gegengewichtsgefäß wird sich dieses abwärts bewegen, sp daß das Ventil ν gehoben wird und jetzt den Ausfluß des Wassers aus dem Staubehälter zuläßt.
Ist der Wasserspiegel in dem Staubehälter entsprechend tief gesunken, so bewegt sich auch der Schwimmer s wieder abwärts. Bei dieser Abwärtsbewegung wird aber der Stift ζ des Kippgefäßes, der in der oben geschlossenen Gabelung der Schvvimmerstange läuft, abwärts gezogen. Hat- nun das Kippgefäß die wagerechte Lage überschritten, so wird es sich auf der linken Seite wieder entleeren, während sein rechter Teil gefüllt' wird. Gleichzeitig
wird bei der letztgenannten Überschreitung der wagerechten Lage des Kippgefäßes auch das Ventil u durch den gegabelten Stift v2 so weit hochgezögen, daß sich der Gegengewichtsbehälter, dessen Inhalt in den Führungsbehälter k, I, m, η und durch dessen Ablauf- rohr abfließt, vollständig entleeren kann.
Ist dies geschehen, so wird sich der Hebel a, b, nach der Seite des Ventils ν abwärts bewegen und dieses die freie Bodenöffnung . wieder schließen. Der ganze Vorgang beginnt nun vpn neuem.
Die hier beschriebene Einrichtung soll hauptsächlich als Spülvorrichtung für Entwässerungsanlagen u. dgl. verwendet werden.

Claims (1)

  1. 40 Patent-Anspruch:
    Absetzend wirkende Spülvorrichtung, bei welcher das Stau- oder Spülventil durch ein Kippgefäß gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das durch Schwimmer (s, r) gesteuerte und durch eine Wasserleitung, (x) gespeiste Kippgefäß (h, i) zunächst den Staubehälter und nach . dessen Füllung das mit dem Spülventil (ν) verbundene Gegengewichtsgefäß (d, β, f, g) füllt, welches das Spülventil (υ) öffnet und sich erst nach Entleerung des Staubehälters, nach Umkippen des Gefäßes (h, i) in die Anfangslage entleert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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